klimapaepstin 29.4.19die neue päpstin der klimareligion
 
Klimaschutz als neue Weltreligion - (seltene) Kritik im Mainstream 2010
ablasshandel gibt es schon. als nächstes wird wohl eine neue kirchensteuer eingeführt, denn wir sind alle sünder und produzieren CO2.
deshalb sollten wir möglichst wenig atmen...
diesen wahn gibt es in diesem ausmass
nur in europa, der letzten bastion
des tiefen staates


George Soros zahlte Millionen an Al Gore, damit dieser bzgl. der globalen Erwärmung lügt
klima 30.4.19

Das geozentrische Weltbild mit dem zinszeitgesteuerten SCHULDOPFERKULT+CO²-ABLASSHANDEL kommt wieder in Mode bei den PRIESTERN + GESCHÄFTSLEUTEN des ÜBER-ICHs. GALILEO und die wissenschaftliche Erkenntnis mit dem heliozentrischen Weltbild - das nicht der MENSCH sondern die SONNE + kosmische Strahlung, die im Zentrum des zyklischen natürlichen Klimawandels stehen - wird ignoriert > FAKE SCIENCE  Arhenius Erfinder CO²-Treibhaustheorie = Urgroßvater von Greta Thunberg > gesponsert von milliardenschweren Quantum(Hedge)fonds Spekulant Georg SOROS-NGO

 

Klimaideologie: „Klimaheilige“ Greta/Klima-Hysterie als Ersatz-Religion/
Alois Irlmaier: Bei uns werden Orangen wachsen/
Die Drahtzieher der Klima-Ideologie/
Ablasshandel und Klimazertifikate
= KlimaNEUTRAL/

 

 

krise als chance - gemeinschaften -
kreative beziehungen

permakultur news
regionale vertrags-landwirtschaft RVL 
solidarische landwirtschaft CSA
foodcoop/transition town


intro: mehr zu meinem politischen weltbild findest du hier auf meiner startseite..
mein youtube-kanal: markus rüegg gemeinschaften.ch



RUDOLF STEINER das gesamtverzeichnis: bücher + vorträge als pdf und doc.. "Mitteleuropas Bestimmung zu verhindern, gleicht dem Versuch
den Gang der Menschheitsentwicklung aufzuhalten.
Was immer seine Feinde unternehmen,
am Ende werden sie scheitern." 


Rudolf Steiner

 


liebe leserin, lieber leser

Inhalt

  •  europa - reisst der untergang der titanic EU auch europa in den abgrund?
  • wie erreichen wir den weltfrieden?
  • dieses compact-magazin werde ich mir wieder einmal kaufen
  • deutschland ist das meist umkämpfte land der welt
  • der unzufällige zufall - dasselbe aus dem munde von steiner
  • der spirituelle hintergrund des sanften totalitarismus
  • was ist das ideale klima für bewusstseinsentwicklung?
  • die befreiung von europa
  • meine prognose: 2020 bankenkrise, dann "rettung" durch japanische sklerose
  • japanische sklerose
  • die geisteswissenschaft in die welt bringen - wahrheit freiheit liebe
  • meine prognose: es wird so weiter gehen - auf messers schneide

 


europa


reisst der untergang der titanic EU auch europa in den abgrund?


 

wie erreichen wir den weltfrieden?

dieses compact-magazin werde ich mir wieder einmal kaufen
das video unten gibt einen kleinen überblick. interessant finde ich, dass es in italien keinen schuld-kult gibt, so wie in deutschland. er nennt aber den wahren grund nicht: auch der deutsche schuld-kult wird von den spin-doctors inszeniert - genau so wie wirtschaftskrieg, massen-einwanderung, klimareligion und kampf gegen rechts.

deutschland ist das meist umkämpfte land der welt
schon seit über 100 jahren machen GB/USA alles, um die deutschen völker zu vernichten. sie haben angst vor einer kooperation von deutschland mit russland. aber genau das wird kommen. alles was ich dazu finde, bringe ich in diesem NL. denn sobald die deutschen eliten die seite wechseln oder noch besser: neutral werden, bzw. souverän werden und mit amis und russen kooperieren haben wir den weltfrieden...

der unzufällige zufall - dasselbe aus dem munde von steiner
beim bahnfahren höre ich mir ab und zu ein video an. gerade heute kam zufällig ein passendes video von einem vortrag von rudolf steiner...


etquest
2418 Aufrufevor 10 Monaten    Am 03.06.2018 veröffentlicht    Dies ist der 7. Vortrag aus dem 12-teiligen Vortragszyklus "Die Apokalypse des Johannes", welchen Pietro Archiati in seinem Verlag als "Zukunft verstehen" bezeichnet - speziell diesen Vortrag betitelt er darin treffend "Freiheit am Scheideweg". Sein Vorwort und den öffentlichen Vortrag aus diesem Buch sind auf der Webpage Rudolf-Steiner-Audio.de ebenso kostenlos zu hören.

 
Deutschland1: Der Völkermord an den Deutschen/ Machterhalt durch Geschichtsmanipulation/ Die Freiheitslehre des deutschen Idealismus - deutsche Geistesgeschichte + Identität/ Die Urwunde/ Rudolf Steiner: Die soziale Grundforderung unserer Zeit Zugriffe: 6541
Deutschland2: Kriegstreiber Deutschland: Nach 150 Jahren immer noch nichts gelernt?/Demokratie - die Tarnung der Diktatur: Die Raubzüge des Verbrecherkartells „Regierung + Verwaltung“ -> Justiz, Schulen, DB/Umvolkung, Friedensvertrag, Handelsrecht.. Zugriffe: 727
Deutschland3: Steiners Analyse der spirituellen Entwicklung der letzten 200 Jahre/ Axel Burkart: Spirituelle Hintergründe der Weltpolitik/Eggert, Prass, Tobler, Pyakin, Schulze: Die Steuerung der Welt durch die Dunkelmächte. Wie eine satanische Sekte... Zugriffe: 1813
 


der spirituelle hintergrund des sanften totalitarismus
wir sind in in europa mitten in einem asymetrischen krieg, der immer brutaler wird, s. frankreich. es geht nicht um aufklärung, die schlafschafe sind längst wach. aber es fehlen idendität, rückgrat und perspektive. das sind aber bewusstseins-entwicklungs-prozesse die länger brauchen. vor allem für uns deutsche völker D/A/CH, die laut rudolf steiner die aufgabe haben, uns zu befreien und selbständig denken zu lernen, den deutschen geist wieder zu entdecken, unser ich (höheres selbst) zu entwickeln und die spiritualität in die welt zu bringen,

was ist das ideale klima für bewusstseinsentwicklung?
krieg, naturkatastrophen, chrash, wirtschaftszusammenbruch, sonnensturm, bürgerkrieg - fällt alles weg, denn dann kämpft man um sein überleben und das bewusstseins-level fällt um generationen zurück. die untergangs-propheten sind meist materialisten. aus einer spirituellen sicht macht das aber überhaupt keinen sinn: diese welt ist eine schule, um uns weiter zu entwickeln.

es gibt keine zufälle
deshalb wird es noch längere zeit so weiter gehen - auf des messers schneide. all diese herausforderungen regen zum denken an. soll die zerstörung unserer lebensgrundlagen noch lange so weiter gehen? ist das alles? gibt es keine alternativen? immer mehr trauen sich auch darüber zu reden und es entstehen immer mehr gruppen, initiativen und projekte von leuten, die etwas tun wollen...

mehr dazu aus...
Brief 14.-21.3.19: Krise 2020: Was können wir tun?/ Gelbwesten erobern die Welt - Martin Zoller: Prophezeiungen im Rückblick/Diogenes Lampe: Wer befreit Deutschland?/ Billy Six verklagt Regierung/ Burkart: Weltpolitik / Effenberger: Geschichtsmanipulation

die befreiung von europa
damit wir uns befreien können, sind geschichte, gesellschaftliche überlieferungen, unsere wurzeln sehr wichtig, denn sie prägen uns. den dunkelkräften geht es nach wie vor darum, den deutschen geist auszurotten. seit 150 jahren hat sich daran nichts geändert. nur strategie und taktik haben sich verändert: heute ist es ein asymetrischer krieg - zur destabilisierung vor allem von deutschland und damit von ganz europa...

  1. infokrieg: MSM, westen: demokratie + menschenrechte, die russen sind die bösen
  2. wirtschafts- und finanz-krieg: US$, €, EU, sanktionen, freihandel, nord-stream2
  3. psychologische kriegsführung: klimaideologie, genderwahn, political correctness
  4. cyberkrieg: die russen sind an allem schuld, überwachung, internet-zensur
  5. religionskrieg: gegen spiritualität, für materialismus, salafismus, wahabismus, IS
  6. geschlechterkrieg: genderwahn + porno-aufklärung im kindergarten
  7. kulturkrieg: schuldkult, entwurzelung, multi-kulti, islamisierung

meine prognose: 2020 bankenkrise, dann "rettung" durch japanische sklerose
bankerrettung heisst heute mit den neuen gesetzen der EU: enteignung der sparer, das ausrauben von allen, denen man etwas wegnehmen kann. salamitaktik: immer nur soviel, dass es keinen aufstand gibt.

japanische sklerose
meint niedrigzinspolitik und schulden - japan macht das schon seit 30 jahren. früher oder später wird sich europa - oder ein teil davon - den BRICS anschliessen. denn das grosse geschäft liegt heute im osten, in eurasien - das seidenstrasse-projekt der chinesen.

die aufgabe der deutschen völker:
die geisteswissenschaft in die welt bringen - wahrheit freiheit liebe
aus spiritueller sicht brauchen wir - vor allem in D/A/CH - zeit zur bewusstseins-entwicklung. deshalb wird es keinen crash, bürgerkrieg, weltkrieg oder andere grosskatastophen geben.

meine prognose: es wird so weiter gehen - auf messers schneide
auf beide seiten könnten wir abstürzen - nach links oder nach rechts. überall machen sich schreckliche abgründe auf, überall lauern existenzbedrohende katastrophen. das ist das ideale klima für bewusstseins-entwicklung, denn man kann nicht mehr so einfach und bequem den kopf in den sand stecken - karriere machen und konsumieren. durch all diese massiven herausforderungen werden wir animiert, etwas zu tun. wenn du auch etwas tun möchtest, lese meine vorschläge und melde dich bei mir. sende ein mail oder rufe an...

 

Brief 28.3.-4.4.19: Steiners Analyse der spirituellen Entwicklung der letzten 200 Jahre/Zukunftsprognosen: materialistisch vs. spirituell/Crash 2020 Systemwechsel 4/ Verschärfung des Totalitarismus des Westens: Hetze gegen Martin Sellner. USA verbieten RT

Brief 18.-25.4.19: Systemwechsel 5: Vom diabolischen zum spirituellen Geldsystem/Wirtschaftskrieg - der tiefe Staat der Amis führt Euopa ins Chaos/ Migration + der Demography-Hype /Kardinal: „Massenmigration löscht Europa aus!“/5G/Klimareligion


 

finanz-mafia im westen vs. staatskapitalismus in russland/china
er beschreibt hier die unterschiede zwischen der finanz-mafia im westen und dem staats-kapitalismus im osten - warum der westen verliert und der osten gewinnt. beides sind jedoch veraltete systeme. heute gibt es besseres...
 

Stephan Schulmeister – Der Weg zur Prosperität

Stephan Schulmeister – Der Weg zur Prosperität
Ein Mann geht an einem Graffiti-Kunstwerk mit dem Titel "Death of euros" des französischen Straßenkünstlers Goin in Athen am 26. Mai 2015 vorbei.
Mehrere Dekaden Neoliberalismus haben tiefe Spuren in Europa und in Deutschland hinterlassen. Stephan Schulmeister zieht in seinem Buch Bilanz, analysiert Fehler und Irrtümer neoliberalen Denkens und weist auf, wie "Der Weg zur Prosperität" gestaltet werden könnte.

von Gert Ewen Ungar

Man kann Deutschland und den deutschen Eliten zwei Bereiche mit großen Wissensdefiziten zuordnen. Die Deutschen sind in ihrer Breite in Bezug auf sowohl Makroökonomie als auch Geopolitik weitgehend ahnungslos. Die große Wirtschaftsnation mag von Betriebswirtschaft viel verstehen, von Makroökonomie, von Nationalökonomie verstehen die im Bundestag vertretenen Parteien und die medialen Eliten praktisch nichts. Das macht Deutschland einfach manipulierbar und anfällig für insbesondere transatlantische Beeinflussung, denn das Verständnis beider Bereiche ist grundlegende Voraussetzung dafür, aktuelle politische Entwicklungen einordnen zu können. Fehlt dieses Wissen, zerfällt die Welt in kleine Einzelphänomene, die scheinbar unverbunden sind. Dann haben die zunehmende Aggressivität des französischen Staates gegen die Gelbwesten, die zunehmende Aggression des Westens gegenüber Russland und China und die Unfähigkeit, auf den Klimawandel angemessen reagieren zu können, anscheinend nichts miteinander zu tun. In Wahrheit sind sie eng verbunden, denn es geht um die ökonomische Spielordnung. Das Verbindende ist die grundlegende Frage aller Ökonomik und ebenso, welche Antwort darauf die jeweils herrschende Lehre gibt. Es ist die Antwort auf die Frage, wer wie und mit welchem Anteil am gemeinsam produzierten Wohlstand teilhaben darf. Seit nunmehr über dreißig Jahren gibt die Europäische Union, geben ihre Vorgängerorganisationen und Deutschland auf diese zentrale Frage mit zunehmender Lautstärke eine einzige Antwort: Das regelt doch der Markt. Der Staat habe sich möglichst weit herauszuhalten aus den Mechanismen des Marktes, die sich –  blieben sie nur unangetastet – selbst immer ins Gleichgewicht brächten. Angeblich zumindest. Dieser Glaube hält sich stark, obwohl die Krisen der jüngsten Vergangenheit das Gegenteil nahelegen: Dauerhaft hohe Arbeitslosigkeit, zunehmende Armut in der EU und der Währungsunion, ein instabiles Finanzsystem, anfällig für Krisen und ein von der Realwirtschaft entkoppelter Finanzmarkt, der die Realwirtschaft nicht fördert, sondern zerstört. All das, verbunden mit mangelnder Innovationskraft, zeichnet das Wirtschaftsmodell der EU aktuell aus. Das hat Gründe. In seinem Buch "Der Weg zur Prosperität" analysiert Stephan Schulmeister diese Gründe, zeigt die Fehlentwicklungen der vergangenen Dekaden auf und weist einen Weg hinaus aus dem ökonomischen und dem damit verbundenen politischen Niedergang. Nationalökonomie, so hält er fest, ist im Gegensatz zu ihrem eigenen Selbstverständnis eben keine reine (gar "exakte" Natur-) Wissenschaft, sondern einen Sozialwissenschaft, die ihr zentrales Objekt durch die Art der Betrachtung verändert. Nationalökonomie hat gesellschaftliche Relevanz, weil die Diskurse, die dort geführt werden, das Objekt des Diskurses verändern. Es gibt keine reine, unabhängige Ökonomie, die es einfach nur zu beschreiben gelte, wie man ein physikalisches Phänomen beschreibt. In der Art der Beschreibung liegt schon die gesellschaftliche Relevanz. Ökonomie ist eine Sozialwissenschaft. Aktuell ist sie in ihrer Ausrichtung in Deutschland eine Sozialwissenschaft, die so tut, als sei sie eine reine Wissenschaft. Dadurch ist sie jedoch gar keine Wissenschaft mehr, sondern nur noch Wissenschafts-Esoterik mit allerdings weitreichendem gesellschaftlichen Einfluss. Die in Deutschland gelehrte und vertretene Nationalökonomie ist in ihrer Breite dem Gleichgewichtsmodell verpflichtet. Märkte – so die Grundannahme – bringen sich über die Preisfindung immer selbst ins Gleichgewicht, wenn der Zugang zu Information frei und der Markt von äußeren Einflüssen unberührt bleibt. Beschreibt man Marktprozesse als ein Gleichgewichtssystem, das sich selbst immer wieder in eine Balance bringt, wenn sich der Staat aus der Findung dieser Balance heraus hält, dann hat dieses quasi religiöse Modell Auswirkungen auf die Akteure. Der Staat wird in einen permanenten Rechtfertigungszwang gebracht und folglich als Akteur zurückgedrängt. Schulmeister stellt fest: Die neoliberale Gleichgewichtstheorie ist das einschneidendste antiaufklärerische, gegenemanzipatorische Paradigma der Moderne, denn das zentrale Problem der Gleichgewichtstheorie ist, dass sie nicht in der Lage ist, Realität zu beschreiben. Dass sich Märkte ins Gleichgewicht bringen, wird von der Gleichgewichtstheorie immer schon vorausgesetzt. Wenn das nicht der Fall ist, muss es äußere Störungen gegeben haben. Für diese äußeren Störungen ist in der Regel der Staat "verantwortlich", der in das "freie" Spiel der Märkte eingegriffen und sie dadurch "verzerrt" hat. Dementsprechend wird von Neoliberalen permanent ein Rückbau des Staates gefordert. Eine Überprüfung der eigenen Grundannahme oder gar eine empirische Überprüfung der Thesen findet nicht statt. Die Verteidiger der neoliberalen Gleichgewichtstheorie argumentieren im Zirkelschluss. Der Markt ist perfekt - ist er es nicht, wurde er von außen gestört. Die Theorie dreht sich im Kreis. Dieser idealistischen Theorie, die gleichsam verzweifelt Wirklichkeit an die Grundannahmen der Theorie anpassen möchte, stellt Schulmeister die realistische Theorie gegenüber, die ihre Axiomatik, ihre Grundannahmen beständig überprüft und mit der Realität abgleicht. Schulmeister beruft sich zentral auf Keynes, einen der großen maßgebenden Ökonomen, der die wissenschaftlichen Voraussetzungen für den "New Deal” und damit für einen mehrere Dekaden anhaltenden Boom und für wirtschaftliche Stabilität in den westlichen Ländern nach dem zweiten Weltkrieg gesorgt hat. Eine freie Marktwirtschaft, so führt Schulmeister mit Keynes aus, produziert immer Krisen und zwar zunächst auf den Finanzmärkten. In einem umfangreichen Kapitel weist Schulmeister nach, dass gerade die Finanzmärkte nicht rational sind, sondern zu permanenten Übertreibungen neigen, da sie sich gleichsam selbst zur Grundlage der Information nehmen, aus der auf die weitere Entwicklung von Kursen geschlossen wird. Sie selbst überlassen, schaukeln sie sich auf. Das Kreieren von Spekulationsblasen ist damit nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Bei ihrem unweigerlichen Platzen – irgendwann – wird Geld umverteilt und zwar dorthin, wo ohnehin schon viel zu viel davon zusammengerafft ist. Die Realwirtschaft wird dabei in Mitleidenschaft gezogen.Es war Keynes großes Verdienst, dies in seiner Analyse der als "Große Depression" bekannt gewordenen Wirtschaftskrise erkannt zu haben, die mit dem Zusammenbruch der New Yorker Börse im Jahr 1929 ihren Anfang nahm. Den Thesen seiner "Allgemeinen Theorie der Beschäftigung, des Zinses und des Geldes" folgend wurden nach dem Zweiten Weltkrieg die Finanzmärkte ruhiggestellt: Es wurden feste Wechselkurse eingeführt und so auch Spekulationen gegen einzelne Währungen und damit Länder unterbunden, um hier nur zwei Maßnahmen zu nennen. In der Folge herrschte Vollbeschäftigung, die Löhne stiegen, es herrschte ein Investitionsklima, das Innovationen ermöglichte. Kurz – es gab Fortschritt. Alle Mittel flossen in die Realwirtschaft und schufen dort Wachstum und Werte – es begann die Zeit des "Wirtschaftswunders", das mehrere Jahrzehnte keine einschneidende ökonomische Krise kannte. Mit der Entfesselung der Finanzmärkte kehrte sich dies um. Dies war ein Putsch von oben, der sich gegen die Interessen der großen Mehrheit richtete. Schulmeister legt dar: Wir haben das Wissen, eine krisenfrei funktionierende Ökonomie aufzubauen. Wir tun – entgegen jeder Vernunft – das Gegenteil davon. Nun kehren Finanzkrisen zyklisch wieder. Investitionen in die Realwirtschaft lohnen nicht, denn die Gewinnmargen für große Akteure sind an den Finanzmärkten im Vergleich zur Realwirtschaft höher. Die Innovationskraft der Volkswirtschaft erschlafft. Es kommt zum Niedergang, der in Deutschland und in der EU inzwischen deutlich sichtbar ist. Wir bauen Infrastruktur zurück, Mieten explodieren, die sozialen Sicherungssysteme werden zurückgefahren. Man muss aus mehreren Dekaden den Schluss ziehen: Märkte, sich selbst überlassen, regeln – gar nichts.   Es ist dieser Putsch von oben, der die große Mehrheit der Bürger vom gemeinsam erwirtschafteten Wohlstand, von Stabilität und Planbarkeit der eigenen Existenz zugunsten eines ins Obszöne wachsenden Reichtums einer kleinen Minderheit abschneidet. Den Unterschied in der Entwicklung sieht man aktuell an den Entwicklungen in den aufstrebenden Ländern. In China und inzwischen auch in Russland fließt Geld in enormem Ausmaß in die Realwirtschaft. Die Finanzmärkte sind weitgehend stillgelegt. Öffnungen von Märkten werden grundlegend beobachtet, überdacht und werden korrigiert, wenn sie sich als toxisch für die Gesamtwirtschaft und das gesellschaftliche Gesamtwohl erweisen. So wurden die Privatisierungen der Neunziger in Russland rückgängig gemacht. Das neoliberale Projekt hat Russland in den Staatsbankrott geführt. Allerdings wurden daraus die richtigen Lehren gezogen. Die Schlüsselindustrien Russlands sind unter staatlicher Aufsicht. Der Lebensstandard nimmt in China und Russland deutlich sichtbar zu, die Ökonomien sind hoch innovativ und produktiv. Hierzulande dagegen nimmt der Lebensstandard ab. Schulmeister weist darauf hin, dass sich der Kapitalismus nicht zähmen, wohl aber bändigen lässt. Es ist allerdings nur der Nationalstaat, der ihn einhegen kann. Dazu muss jedoch der politische Wille vorhanden sein. Aktuell ist das im Westen weithin nicht der Fall. Das Argument, im Westen seien die "Märkte gesättigt", es gebe gleichsam nichts mehr zu tun für jenes Geld, das in die Realwirtschaft fließt, lässt Schulmeister nicht gelten. Mit der Energiewende ließen sich – wollte man es denn politisch – in der Realwirtschaft große Wachstumsimpulse setzen, indem man beispielsweise alle Gebäude energieeffizient macht. Eine Mammutaufgabe, die nur der Staat initiieren kann. Auch im Bereich der Digitalisierung und des Internets erkennt Schulmeister großes Potential für einen Aufbruch in die Prosperität. Die EU und Deutschland haben hier viel nachzuholen, da sie die Digitalisierung bislang ausschließlich privaten (US-)Anbietern überlassen haben, was enorme Risiken birgt. Der Ausbau von Hochgeschwindigkeitsstrecken, verbunden mit einer immer höheren Besteuerung von Flugreisen auf kurzen Strecken, wäre ein nachhaltiges Projekt, das den Staat als Akteur braucht. All diese Impulse müssen allerdings mit einem Willen zur Regulierung und zur Finanzierung staatlich gesetzt werden. Es gäbe viel zu tun, wenn man es denn wollte. Nach der Lektüre von "Der Weg zur Prosperität" versteht man, dass wir uns nach wie vor in einer Systemkonkurrenz befinden. Verkürzt lässt sich sagen: Bis 1990 war es die Konkurrenz vom Sozialismus gegenüber dem Kapitalismus. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion radikalisierte sich die westliche Spielart des Kapitalismus, während sich Russland und China immer stärker der keynesianischen Variante des Kapitalismus annähern, wenn auch sicher nicht völlig gradlinig und stringent, da auch dort gesellschaftliche Kräfte in unterschiedliche Richtungen ziehen. Doch der Weg ist klar. Dort wachsen die Mittelschichten und der Wohlstand der Massen. Mit der Zunahme von sozialer Sicherheit und der Planbarkeit der Lebensentwürfe nimmt dort die Freiheit zu. Der Lebensstandard steigt, während er hier sinkt und Demokratie zurückgebaut werden muss, um den wachsenden Protest der Bürger gegen die Verweigerung nennenswerter Teilhabe am Wohlstand gegen die "Interessen des Marktes" zu verteidigen, die eben nicht die Interessen der Allgemeinheit sind. Es werden einige ganz einfache Regeln nicht beachtet. Eine davon lautet: Die Bürger eines Staates müssen an der wirtschaftlichen Entwicklung so partizipieren, dass sie über das Geld verfügen, um die Waren kaufen zu können, die von ihnen hergestellt werden. Alles andere führt zu Verwerfungen im Innern wie im Äußeren. Stephan Schulmeister führt dafür den Beweis.

Auf den Pfaden der historischen Seidenstraße: Mit massiven Infrastrukturprojekten will China den Handel zwischen Europa und Asien voranbringen.
 


Neue Seidenstraße: Italien schließt sich Chinas Initiative an
 


ein text in der reihe: geschichts-fälschungen

der betrug der völker von europa durch die amis - hier dasselbe thema als video
die EU wurde vom tiefen staat der amis geschaffen, als verlängertem arm der NATO.
- wie der tiefen staat der USA/GB die EU schafft - ab min. 1:05:25 

«Die Gründerväter Europas waren in der Hand der Amerikaner»

https://www.zeit-fragen.ch/de/ausgaben/2019/nr-10-23-april-2019/die-gruendervaeter-europas-waren-in-der-hand-der-amerikaner.html

Interview von Alexandre Devecchio («Le Figaro») mit Philippe de Villiers*

«Es wird offensichtlich, dass die ‹Gründerväter› nicht dem geheiligten Bild der mythologischen Erzählung entsprachen. Es waren Menschen in der Hand der Amerikaner, geschwächt und abhängig.» Das schlaffe Europa, unter dem wir heute leiden, ist keine Fehlentwicklung der eigentlichen Absichten der Gründer des Vertrags von Rom [Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft], sondern die eigentliche Umsetzung ihres Projekts, hebt der ehemalige Präsidentschaftskandidat für das Elysee, Philippe de Villiers, anklagend hervor.

Le Figaro: Ihr jüngstes Buch über die «Gründerväter Europas» steht im Kreuzfeuer der Kritik. Haben Sie eine solche Kontroverse erwartet?

Philippe de Villiers: Ja, natürlich. Seit Jahrzehnten bewegt sich die Union im verborgenen. Sie ist ein Wesen des Abgrunds; was sie fürchtet, ist das Licht. Der plötzliche Lichtstrahl, der auf die Gründungslüge gerichtet wird, hat die kleine Welt der akkreditierten «Possenreisser» in Panik versetzt. Zu spät. Das Buch ist im Umlauf. Es findet reissenden Absatz.

Weshalb ist das so?

Weil es kein Buch mit Halbwahrheiten ist, das mit einer wissenden Handbewegung weggewischt werden könnte. Es ist ein Buch, das sich auf Untersuchungen stützt, mit 111 Seiten Beweismaterial, neu freigegebenen Archivdokumenten, die für sich sprechen. Der Gegenangriff der in Angst versetzten Vertreter der offiziellen Meinung, die versuchen, eine Schutzzone zu errichten, kommt an der störenden Wahrheit der Beweise nicht vorbei. Alles gerät ins Wanken. Es wird offensichtlich, dass die «Gründerväter» nicht dem geheiligten Bild der mythologischen Erzählung entsprachen. Es waren Menschen in der Hand der Amerikaner, geschwächt und abhängig. Was das Projekt des ursprünglichen Europas betrifft, so war es keineswegs das einer «Europäischen Macht». Die Amerikaner wollten einen zusätzlichen Markt mit einer Exekutivkommission, das heisst einer technischen, postpolitischen Autorität, von Funktionären geleitet und von der Kontrolle der Staaten unabhängig. Man führt als Entgegnung den Kalten Krieg und die Unterstützung des Antikommunismus an. Aber ich habe herausgefunden, dass Monnet am 13. November 1934 in Moskau mit Stalins Segen geheiratet hat. Antikommunismus war keineswegs seine Leidenschaft.

Was antworten Sie denjenigen, die Sie als «Verschwörer» bezeichnen?

Bei Verschwörungen geht es um Theorien, Gerüchte, Fantasien. Bei mir geht es um das Gegenteil: Ich veröffentliche Dokumente. Mein Buch ist sogar die Antwort auf die echte Verschwörung. Ich habe herausgefunden, dass Monnet, um dem Einfluss des Quai d’Orsay [französisches Aussenministerium] zu entkommen, sein Team ein «Kommando von Verschwörern» nannte. Die «europäische Konstruktion» hat sich schon immer mit Geheimhaltung umgeben. Undurchsichtigkeit war die Regel. Die «Monnet-Methode» ist verschwörerisch, gegen die Völker gerichtet. Er verheimlicht es nicht. Diese Konstruktion ist in Wirklichkeit ein Serienmord an den Demokratien Europas.

Einige Historiker behaupten, dass schon lange bekannt ist, dass Monnet den Amerikanern nahestand ...

Aber man hat vergeblich darauf gewartet, von ihnen zu erfahren, dass diese Nähe eine Kompromittierung darstellte: Dieser Präsident des «Komitees für die Vereinigten Staaten von Europa» erhielt geheime Zahlungen über die «Ford Foundation», aus CIA-Kreisen und über ein Konto bei der Chase Manhattan Bank. Viele Biographen wiederholen Monnets Worte, der behauptete, er habe «jegliche staatliche Subventionen ausgeschlossen». Ich beweise jedoch, dass dies eine Lüge ist, indem ich alle Dokumente veröffentliche, die die geheimen Überweisungen von stolzen Summen belegen und die Beeinflussungsoperationen, die die Gegenleistung darstellten. Es gibt auch andere Dokumente, die zeigen, dass Monnet ein Agent des Aussenministeriums war. Diese Historiker haben einige Unterlassungen begangen! «Das dekonstruktive Gen, das die Europäische Union unterhöhlt, befand sich in der DNA der ‹Gründerväter›. Das Programm war von Anfang an festgelegt. Sie wussten, was sie taten und was sie wollten: eine gehirnlose Governance, um sich auf einen globalen Massenmarkt zuzubewegen. Wir sind weit entfernt von einem unabhängigen Europa.»

Was sagen Sie denen, die sagen: «Das wuss­ten wir schon ...»

Und warum haben sie dann nichts gesagt? Ich wusste nichts davon. Meine Leser anscheinend auch nicht. Ich wusste nicht, dass Schuman den Ersten Weltkrieg in deutscher Uniform, den Zweiten in Klöstern verbracht hatte, nachdem er unter Pétain einen Ministerposten bekleidet und für eine umfassende Vollmacht gestimmt hatte. Mir war nicht bekannt, dass der Architekt des Vertrags von Rom und erste Präsident der Kommission [Walter Hallstein] ein nationalsozialistischer Jurist war, der damit beauftragt worden war, den Rahmen für «Das Neue Europa» festzulegen, bevor er ein hoher Offizier für nationalsozialistische Ausbildung wurde und dann von den Amerikanern umerzogen wurde, um anschliessend von ihnen für führende europäische Positionen vorgeschlagen zu werden.

Was wollten Sie aufzeigen?

Dass das heutige Europa, ohne Körper, ohne Kopf, ohne Wurzeln, ohne Grenzen, keine falsche Umsetzung darstellt. Die geöffneten Archive liefern den Beweis: Das dekonstruktive Gen, das die Europäische Union unterhöhlt, befand sich in der DNA der «Gründerväter». Das Programm war von Anfang an festgelegt. Sie wussten, was sie taten und was sie wollten: eine gehirnlose Governance, um sich auf einen globalen Massenmarkt zuzubewegen. Wir sind weit entfernt von einem unabhängigen Europa. Die beiden von Anfang an vorhandenen aktiven Prinzipien, die Personenfreizügigkeit und die Nichtdiskriminierung, haben wie Radiumstufen gewirkt, die die beiden vor uns liegenden grundlegenden Zivilisationsveränderungen hervorgebracht haben, das Soros-Europa und den Marrakesch-Pakt: Das erste Prinzip – die Personenfreizügigkeit – war die Vorstufe zur Abschaffung der physischen Landesgrenzen, die den austauschbaren, multi-unkultivierten Menschen hervorbringt. Und das zweite, die Nichtdiskriminierung, hat das Ende der anthropologischen Grenze vorbereitet, welche einen «Sandmann» hervorbringt, ohne Humus und ohne Nachkommenschaft.

Ein Kapitel ist Orbán gewidmet. Warum haben Sie ihn getroffen?

Ich wollte die Wahrheit wissen. Ich war sehr beeindruckt von diesem überlegt sprechenden, unerschütterlichen, reifen Mann, der keinen anderen Ehrgeiz hat, als seinem Land zu dienen. Er wurde dreimal hintereinander wiedergewählt. In Brüssel sagt man, er sei kein Demokrat. Er schützt seine Grenze, die eine Schengen-Grenze ist, und er will keine Masseneinwanderung, welche Brüssel der Visegrad-Gruppe aufzuzwingen versucht. Ich habe die Zweiteilung Europas wahrgenommen: einen Teil, der nicht islamisiert werden will, und einen anderen, der bereits den mutual accomodations ausgeliefert ist. Dies ist der Gegensatz zwischen den Eliten des Ostens, die ihre nationale Faser, ihre vertrauten Heimatländer behalten haben, und denjenigen des Westens, die in ihrer Neurose der ehemals Besiegten baden, misstrauisch gegenüber jedem Überschwang, jeder Begeisterung, jedem nationalen Gefühl. Letztendlich ist Monnets Europa für sie nur die Geschichte eines ständig fortschreitenden Traumas.

Ist dieses Buch eine Möglichkeit, um sich für «populistische Parteien» einzusetzen?

Nein, ich gebe keine Anweisungen, ich schlage Alarm. Ich schlage und schlage. Bevor der Muezzin kommt. Der Populismus ist der Schrei der Völker, die nicht sterben wollen.

Ist das von Ihnen beschriebene Europa reformierbar?

Sie fragen mich, ob Le Corbusier ein Viollet-le-Duc werden könnte?1 Die Antwort ist nein. Der grundlegende Mangel liegt in einer post-politischen, körperlosen, undemokratischen Architektur mit einem externen Bindeglied. Mit einem globalistischen und multikulturalistischen Tropismus, der von einer «Union» erzeugt wird, die das Innenleben unserer Zivilisation zerstört. Es ist nicht reformierbar.

Haben Sie keine Angst vor dem Chaos, das sein Fall mit sich bringen könnte?

Das Chaos, das haben wir schon. Der Bruch zwischen dem ideologischen und dem körperlichen Europa wird sich vergrössern. Die Mauer von Maastricht wird fallen. Denn der Traum vom Zusammenwachsen der Nationen – der Traum der postnationalen Eliten – ist in den Herzen der Völker verschwunden. Er ist zerfallen, weil er aus einem Netz von Lügen gewoben war. Die Welt von morgen, die bereits am Horizont auftaucht, ausserhalb Europas, ist die Welt der Entglobalisierung und damit der Souveränität des Rechts der Völker auf historische Kontinuität und der Grenzen, die die Frieden bringenden Filter der Zukunft sind.    •

* Philippe de Villiers, 1949 in der Vendée (Westfrankreich) geboren, ist ein französischer Politiker und Publizist. Mit einem dreijährigen Unterbruch war er von 1987 bis 2004 Mitglied der französischen Nationalversammlung. Von 2004 bis 2014 gehörte er dem Europäischen Parlament an. Als Autor veröffentlichte er eine Vielzahl historischer Bücher. 2005 trat er für die Beibehaltung der Souveränität Frankreichs ein und lehnte beim Referendum den Verfassungsvertrag für die EU ab. Er ist Gründer des «Puy du Fou», eines historischen Themenparks, der eines der beliebtesten Ausflugsziele Frankreichs ist und jährlich rund 2 Millionen Besucher anzieht.

Quelle: © Alexandre Devecchio/Le Figaro vom 26.3.2019 (Übersetzung Zeit-Fragen)

1    Eugène Viollet-le-Duc war ein französischer Architekt, Denkmalpfleger und Kunsthistoriker. Er erlangte Berühmtheit durch seine Restaurierungen mittelalterlicher Bauwerke und seine wissenschaftlichen Arbeiten zur Architekturgeschichte. Er lebte von 1814 bis 1879. Le Corbusier lebte von1887 bis 1965. (Anm. d. Übers.)

 

 

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Am 27.04.2019 veröffentlicht
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Westliche NGOs zielen auf russisches Bildungssystem

Bei einem Arbeitstreffen von Wladimir Putin mit Juri Tschichantschin, dem Chef der russischen Finanzaufsicht gab es unter anderem folgenden Wortwechsel:

Tschichantschin: Ich möchte noch ein paar Worte zu NGOs sagen. Wir beobachten weiterhin ausländische Finanzierung, und nicht alles ist für wohlmeinende Ziele bestimmt. Etwa 80 Milliarden [Rubel, umgerechnet über 1 Milliarde Euro] werden von uns nachverfolgt, wir versuchen zu verstehen…

Putin: 80 Milliarden stammen aus ausländischen Quellen?

Tschichantschin: Aus dem Ausland, ja. Von ausländischen Quellen, unter anderem von solchen, die unterschiedliche Grade von Destruktivität anstreben. Wir arbeiten an jeder dieser Quellen eng mit dem FSB zusammen. Es gibt Richtungen und Branchen, für die das meiste Geld ausgestellt wird, das ist das Bildungssystem, d.h. Lehreinrichtungen und anderes.

Übersetzung von mir. Die Summe ist beeindruckend, insbesondere wenn man bedenkt, dass es nur der bekannte und digital abgewickelte Teil der Zahlungen ist. Daneben gibt es unentdeckte digitale Zahlungskanäle sowie einen massiven klassischen Bargeldkanal. Das wirklich Spannende ist aber nicht die Summe, sondern der Einsatzbereich dieser Summen. Bildung. Das Bildungssystem ist der Hebel, auf den der Westen setzt, wenn es die Möglichkeit hat, in Russland destruktiv tätig zu werden. Wo immer Sie leben, hüten Sie Ihr Bildungssystem.


klimapaepstin 29.4.19die neue päpstin der klimareligion
 
Klimaschutz als neue Weltreligion - Kritik im Mainstream 2010
ablasshandel gibt es schon. als nächstes wird wohl eine neue kirchensteuer eingeführt, denn wir sind alle sünder und produzieren CO2.
deshalb sollten wir möglichst wenig atmen...
diesen wahn gibt es in diesem ausmass
nur in europa, der letzten bastion
des tiefen staates


George Soros zahlte Millionen an Al Gore, damit dieser bzgl. der globalen Erwärmung lügt  
klima 30.4.19

https://qpress.de/wp-content/uploads/2019/03/klima-monstranz-greta-thunberg-klima-paepstin-fuer-friedensnobelpreis-frau-des-jahres-1024x705.jpg

Das geozentrische Weltbild mit dem zinszeitgesteuerten SCHULDOPFERKULT+CO²-ABLASSHANDEL kommt wieder in Mode bei den PRIESTERN + GESCHÄFTSLEUTEN des ÜBER-ICHs. GALILEO und die wissenschaftliche Erkenntnis mit dem heliozentrischen Weltbild - das nicht der MENSCH sondern die SONNE + kosmische Strahlung, die im Zentrum des zyklischen natürlichen Klimawandels stehen - wird ignoriert > FAKE SCIENCE

https://qpress.de/2019/03/15/greta-die-monstranz-der-heiligen-klima-kirche/

Q: https://youtu.be/bHIErw4GDWQ  
Arhenius Erfinder CO²-Treibhaustheorie = Urgroßvater von Greta Thunberg
> gesponsert von milliardenschweren Quantum(Hedge)fonds Spekulant Georg SOROS-NGO

Klimaideologie: „Klimaheilige“ Greta/Klima-Hysterie als Ersatz-Religion/
Alois Irlmaier: Bei uns werden Orangen wachsen/
Die Drahtzieher der Klima-Ideologie/
Ablasshandel und Klimazertifikate
= KlimaNEUTRAL/


Frankreich:
Gelbwesten protestieren gegen voreingenommene Medienberichterstattung

Frankreich: Gelbwesten protestieren gegen voreingenommene Medienberichterstattung
Demonstranten der Gelbwesten-Bewegung zogen am Samstag in Paris vor den Hauptsitzen mehrerer französischer Fernsehsender auf und protestierten gegen eine einseitige und voreingenommene Medienberichterstattung. Sie warfen den Medien vor, falsche Informationen über die Bewegung zu verbreiten. "Sie wollen uns gewalttätig, homophob und antisemitisch aussehen lassen, nur um unsere Bewegung zu diskreditieren", sagte einer der Demonstranten. "Wenn wir heute hier sind, dann (deshalb), weil es ein Problem mit den Medien gibt. Schon vor der Bewegung der Gelbwesten wurden Informationen nur in eine Richtung vermittelt", fügte ein weiterer Demonstrant hinzu. Am Samstag fanden in der 24. Woche in Folge jene Demonstrationen der "Gelbwesten" statt, mit denen landesweit gegen die Politik des französischen Präsidenten Emmanuel Macron in Frankreich protestiert wird. Während Macron in einer Fernsehansprache zur Beschwichtigung der Proteste am letzten Donnerstag eine Reihe von Maßnahmen – insbesondere Steuersenkungen – ankündigte, werteten die Demonstranten dies, er habe keine konkreten Details und Pläne angeboten.

Macrons Rede ans Volk: Viel Eigenlob, wenig Konkretes

Für deutsche Untertitel bitte die Untertitelfunktion einschalten


23.04.2019

15:38 I TQM: BRD-Spitzenkandidat gegen Deutschland

Wer noch immer irgendwo geglaubt hat, daß die BRD, oder auch nur die CSU, deutsche Interessen vertritt, der sollte wenigstens jetzt aufwachen! Die Blockpartei CSU vertritt lediglich die Interessen der regierneden BRD-Klasse, welche auch und massiv gegen die Interessen Deutschlands und des deutschen Volks gerichtet sind. Der CSU-Weber, dessen EVP-Religionsbekenntnis den Schutz und der Verbreitung der Soros-Propaganda einschließt, verkündete heute - FAZ-Online: Der CSU-Politiker Manfred Weber will sich im Fall einer Wahl zum Chef der EU-Kommission für einen Baustopp der umstrittenen Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 einsetzen. Er sei gegen dieses Projekt, das nicht im Interesse der EU sei, weil es die Abhängigkeit von russischen Rohstoffen erhöhe, sagte Weber der polnischen Zeitung „Polska Times“ (Dienstag). „Als Chef der EU-Kommission werde ich alle Vorschriften anwenden, um Nord Stream 2 zu blockieren.“
Herr Stoiber, der gerne Händchend haltend mit Putin die deutsche Warenpalette vostellte und Horst Seehofer, der Teilzeit-Freund Ortbans sollen sich erklären!!! 


 
der druck im kessel nimmt zu...

Unzufriedenheit über das Funktionieren der Demokratie
bei Deutschen am stärksten gestiegen

Meinungsforscher fragten mehr als 30.000 Menschen in 27 Staaten, ob sie zufrieden damit sind, wie die Demokratie bei ihnen funktioniert. In Deutschland sind immer mehr Menschen unzufrieden. Immer mehr Menschen in Deutschland sind mit dem Funktionieren der Demokratie unzufrieden. In einer am Montag (Ortszeit) in Washington veröffentlichten internationalen Studie des Meinungsforschungsinstituts Pew sagten im vergangenen Jahr 43 Prozent der Befragten in Deutschland, sie seien nicht zufrieden damit, wie die Demokratie funktioniert – ein Anstieg um 17 Prozentpunkte verglichen mit dem Vorjahr. 56 Prozent äußerten sich nach wie vor zufrieden über den Stand der Demokratie in der Bundesrepublik. Unter Befürwortern der AfD zeigten sich 69 Prozent unzufrieden damit, wie die Demokratie funktioniert. Bei denjenigen Befragten, die der Partei ablehnend gegenüberstehen, waren es 37 Prozent.

Unzufriedenheit bei Befürwortern rechtskonservativer Parteien am größten
Auch in mehreren anderen europäischen Staaten war die Unzufriedenheit unter Befürwortern rechtskonservativer Parteien besonders ausgeprägt. In der Studie wurden 27 Staaten untersucht, zehn davon in Europa. In sechs dieser europäischen Staaten zeigte sich eine Mehrheit unzufrieden darüber, wie die Demokratie in ihren Ländern funktioniert: Frankreich (51 Prozent), Ungarn (53 Prozent), Großbritannien (55 Prozent), Italien (70 Prozent), Spanien (81 Prozent) und Griechenland (84 Prozent). In Schweden zeigte sich (30 Prozent), den Niederlanden (34 Prozent) und Polen (44 Prozent) etwas weniger der Befragten unzufrieden.

In Deutschland nahm Unzufriedenheit am stärksten zu
In fünf dieser zehn europäischen Staaten nahm die Unzufriedenheit im Jahresvergleich statistisch signifikant zu, allerdings nirgendwo so stark wie in Deutschland. Abgenommen hat die Unzufriedenheit von 2017 auf 2018 lediglich in Frankreich – und zwar um 14 Prozentpunkte. In Frankreich fand die Umfrage vom 24. Mai bis zum 3. Juli 2018 statt, also vor Beginn der sogenannten Gelbwesten-Proteste im Herbst. Pew befragte für die internationale Studie zwischen dem 14. Mai und dem 12. August 2018 insgesamt 30.133 Menschen in 27 Staaten. (dpa)

3607 Aufrufevor 7 Stunden
 

26.04.2019

EU   USA

18:29 | voltairenet: Die Europäische Union ist gezwungen an US-Kriegen teilzunehmen

Seit dem Maastricht-Vertrag haben alle Mitglieder der Europäischen Union (einschließlich der neutralen Staaten) ihre Verteidigung unter die Oberhoheit der NATO gestellt, die ausschließlich von den USA geleitet wird. Das ist der Grund, warum alle Mitglieder der Europäischen Union und der NATO gezwungen sind, die US-Sanktionen umzusetzen, wenn das Pentagon dem Finanzministerium die ökonomische Belagerung der Länder übergibt, die es zerstören will.


Als hätte es eine Bestätigung unseres Berichtes von gestern bedurft, hat am gestrigen Donnerstag die IVW (Informationsgesellschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V.) die Auflagenzahlen der Printmedien des vierten Quartals 2018 veröffentlicht und analysiert. Insgesamt wertete die Auflagenkontrolle 329 Tages- und 21 Wochenzeitungen, 730 Publikumszeitschriften und 1.068 Fachtitel, 21 Supplements, 62 Kundenzeitschriften, 20 Handbücher und 75 Telekommunikationsverzeichnisse aus. Wer die einzelnen Daten lesen möchte, kann das hier in einer PDF des IVW.....

 ...

Überblick: Aktuelle Zeitschriften und Magazine

  Verkaufte
4/2018
Vergleich
4/2017
Harte Auflage* Vergleich
4/2017
Der Spiegel 712.268 -18.722
-2,6 %
535.700 -7.169
-1,3 %
Stern 480.739 -62.205
-11,5 %
283.803 -36.312
-11,3 %
Bunte 422.333 -21.139
-4,8 %
287.105 -8.807
-3,0 %
Focus 413.276 -12.615
-3,0 %
230.280 -9.400
-3,9 %
Superillu 244.304 -9.669
-3,8 %
191.337 -9.366
-4,7 %
Reader´s Digest Das Beste 228.687 -39.055
-14,6 %
171.962 -9.235
-5,1 %
Gala 228.426 -17.862
-7,3 %
107.139 -3.711
-3,3 %
Intouch 100.087 -22.520
-18,4 %
82.701 -23.442
-22,1 %
Intouch Style 88.317 -4.393
-4,7 %
54.856 -4.110
-7,0 %
Grazia 87.224 -3.783
-4,2 %
58.727 -1.913
-3,2 %
Closer 82.254 -15.817
-16,1 %
71.805 -11.251
-13,5 %
View 74.429 -10.510
-12,4 %
69.893 -10.511
-13,1 %
Good Health 69.044 +9.588
+16,1 %
46.876 +9.677
+26,0 %
Ok! 67.205 +439
+0,7 %
61.176 +595
+1,0 %
Cicero 65.764 -2.113
-3,1 %
39.479 -359
-0,9 %
In 64.221 -6.012
-8,6 %
46.284 -3.573
-7,2 %
Frankfurter Allgemeine Woche 52.261 -211
-0,4 %
23.745 +2.958
+14,2 %
Publik-forum 35.469 +122
+0,3 %
33.190 +124
+0,4 %
Tichys Einblick 15.979 +5.128
+47,3 %
15.974 +5.160
+47,7 %
Katapult Magazin Für Kartografik 12.310 neu
dabei
12.261 neu
dabei
Cato 12.019 neu
dabei
6.831 neu
dabei

Quelle: IVW / eigene Berechnungen. *harte Auflage = Einzelverkauf+Abo


Notre Dame


notre dame 30.4.19

den ganzen text mit meinen hervorhebungen findest du hier...

die beste analyse kommt von diogenes..

Der Großbrand von Notre Dame

Der Großbrand von Notre Dame - Diogenes Lampe, 22.04.2019, 23:39

Hier nun meine ganz persönliche Ansicht darüber.

Wer kommt als Täter in Betracht? Macron?

Der gewaltige Brand der Kathedrale von Notre Dame in Paris ist kein isoliertes Geschehen. Es gingen ihm bestimmte Ereignisse voraus, bestimmte geschahen zeitgleich und bestimmte werden ihm folgen. Wenn ein Anschlag die Ursache war - zumindest weisen beeindruckende Indizien darauf hin - dann sind die Täter sehr mächtig und hatten natürlich einen hoch symbolischen Akt im Sinn. Wir reden hier schließlich von der berühmtesten und längst auch am schärfsten bewachten Kathedrale der Welt nach dem Petersdom in Rom! Falls es sich um ein Verbrechen handelt, noch dazu in dieser Größenordnung, wäre es in einer Zeit begangen worden, in der sich der Aufruhr gegen die Regierung Macrons regelrecht hochschaukelt. Nicht nur durch die Gelbwesten, sondern im internationalen Maßstab betrachtet. Wobei die schärfsten Konflikte, die Frankreich gerade auszufechten hat, in der EU, im Nahen Osten, in Südamerika und in Afrika auszumachen sind und eher weniger auf der Place de la Bastille oder den Banlieues. Und es sieht nicht danach aus, dass die Grande Nation hier noch irgendwo punkten kann. Das tun allerdings mit umso größerem Erfolg Russland und China in Frankreich. ...
Fazit: Vergessen wir nicht: Notre Dame bzw. sein Vorplatz ist auch der Ort jener berüchtigten Bluthochzeit, die Hochzeit von Heinrich von Navarra, dem Protestanten und späteren König Heinrich IV., mit der Katholikin Margarete von Valois, der Tochter von Katharina de Medici. Die Hochzeit heißt deshalb so, weil sie ebenso durch die Jesuiten zum Massaker der sogenannten Bartholomäusnacht führte, in der aufgehetzte Katholiken massenweise wehrlose Protestanten massakrierten. Der gute König Heinrich, der die Franzosen wieder miteinander versöhnte, war in seinem Volk auch deshalb so beliebt, weil er dafür sorgte, dass jede Familie am Sonntag ein Huhn im Topf hatte. Davon können heute so manche Franzosen nur noch träumen. 1610 wurde er durch einen von den Jesuiten gedungenen Mörder erstochen. Womöglich will diese nach wie vor hochgefährliche Vatikanbande heute ja dafür Christen gegen Moslems und Juden hetzen? Rechte gegen Linke? Frauen gegen Männer? Schwarze gegen Weiße? Migranten gegen Einheimische? Insofern sollte der Brand nicht nur den Franzosen eine Warnung sein, sich bei aller Ungewissheit über die Urheber solcher Großverbrechen nicht aufeinander hetzen zu lassen. Gerade auch in Deutschland ist Jesuiterei in tausend Verkleidungen überall am Werk, um unsere Nation genauso zu vernichten. Wer heute also noch gerne in einer der beiden Amtskirchen oder den Altparteien oder den Logen und ihren Vorhöfen zahlendes Mitglied ist, kann sich beglückwünschen! Er hat - ob er will oder nicht - ob es ihm bewußt ist oder nicht - Teil an diesem Vernichtungswerk und kann sich schwarz auf weiß rühmen, einen Pakt mit dem Teufel geschlossen zu haben. Denn wenn es einen Teufel gibt, dann ist er Jesuit.

Prognosen: 25.4.-2.5.19: Diogenes Lampe: Der Großbrand von Notre Dame/Erklärung des Chefarchitekten von Notre Dame auf sott.net/


welt


Das Ende der "drei Chinesen":
Neue Seidenstraße lässt Wertewesten alt aussehen (Video)

Das Ende der "drei Chinesen": Neue Seidenstraße lässt Wertewesten alt aussehen (Video)
Drei Chinesen mit dem Kontrabass war vorgestern. Jetzt krempelt China mit der neuen Seidenstraße die globalen Machtverhältnisse um. Brüssel und Washington sorgen sich um das Wohlergehen der Menschheit. Nur die Wertegemeinschaft verheißt internationale Fairnes....

27.04.2019

Frankreich   EU   Libyen

11:15 I TQM: EU am Wüstensand!

Die türkische "Daily Sabah" berichtet heute, daß die UN vor einem bevorstehenden Flüchtlingsstrom aus Libyen warnt. Die intensiven Kampfhandlungen um Tripoli könnten eine Massenflucht nach Europa auslösen. Während die EU, die mit UN-Mandat ausgestattete, "Zentralregierung" aus Islamisten und Lokalbanden stützt, marschiert General Haftar vor die Tore Tripolis. Haftar ist von Russland, Ägypten und Israel gestützt, aber auch Trump pochte zuletzt durch öffentlich bekundetes Lob zu Haftar, auf eine Änderung des US-Kurses, weg von der de facto inexistenten, zahnlosesn "Zentralregierung", hin zu Haftar. Der Wettlauf um dessen Gunst hat also voll eingesetzt, denn klar ist, daß die EU ihr Arab Spring-Ausgedinge in Tripoli nicht halten wird können. Ebenso kann und will die EU nicht militärisch eingreifen. Fayez Al-Sarradsch, der EU-"Premierminister" in Tripoli, beklagte zuletzt die nicht einkehrende Unterstützung der EU in der Abwehr der Haftar Truppen. In Telefonaten mit Merkel, verkündete ihm diese Anfang des Monats ihre Unterstützung einerseits und ihre Ablehnung Haftars andererseits. Sarradsch wiederum drohte Europa 800.000 Flüchtlinge aus Libyen an, falls er falle. Und schon wieder - besser gesagt, so wie immer, sei es Russland, Venezuela, die Ukraine, etc. steht die BRD auf der falschen Seite, verletzt deutsche Interessen und begibt sich in eine weitere Sackgasse - ganz abgesehen davon, daß die BRD weder politisch, noch militärisch ein Druckpotential darstellt. Während führende BRD-Vertreter permanent deutsche Interessen verraten und sogar gegen die Energiesicherheit des deutsch-russischen Nordstream 2 Projekts agitieren, fällt Frankreich der BRD nicht nur bei Nordstream 2 in den Rücken, sondern nunmehr auch in Libyen. Völlig ausgeblendet vom EU-Medienmainstream, ereigneten sich "seltsame Dinge" in Libyen, welche auf eine Wende Macrons hin zu Haftar deuten. Dabei geht es Macron nicht um französische Volksinteressen, jedoch immerhin um französische Konzerninteressen und zwar der Total Fina Elf. Da es nicht länger gelingen wird Sarradsch zu halten und Frankreichs Ölkonzern aus Libyen zu fliegen droht, zieht Macron die Notbremse, während der innereuopäische Rivale Italien mit seiner ENI-Grupppe klandestin ausgestochen werden soll und man die Merkel BRD "blöd sterben" läßt. Vor drei Tagen berichtete Al Jazeera, daß an der libysch-tunesischen Grenze eine Gruppe schwer bewaffneter Franzosen aufgegriffen und angehalten wurden. Eine Gruppe von 13 Franzosen, sowie eine Gruppe von 11, teils anderen Europäern, seien mit Diplomatenpässen ausgstattet aus Libyen ausgereist, wo sie General Haftar unterstützt haben sollen. Die Gruppe der 11 Europäer sei mit Schlauchbooten von Tunesien aus in Libyen "eingereist" und hätten Haftars Al-Watiya Luftwaffenstützpunkt unterstützt. Als dieser unter Beschuss der Sarradsch Truppen geriet, seien sie geflohen und an der tunesischen Grenze aufgegriffen worden. Frankreich, das offiziell noch Sarradsch unterstützt wurde eiskalt ertappt. Paris behauptet, daß der schwer bewaffnete Stoßtrupp zur Sicherheit seines diplomatischen Personals in Tripoli diente. Eine billige Lüge, da sie in diesem Falle offiziell über Tripoli ein- und ausgereist wären. Die "Zentralregierung" in Tripoli bestreitet dies und deren Regierungsquellen stützten die Behauptung, daß die Franzosen Haftar unterstützten. Aufgrund "hochrangiger Intervention" wurden die festgesetzten Franzosen von tunesischen Sicherheitskräften zum Flughafen Djerba eskortiert und von dort aus per Flug nach Frankreich deportiert. Dieser Fall ist ein gutes Lehrbeispiel der EUropäischen Solidarität, der gemeinsamen EUropäischen "Sicherheits- und Außenpoliitk"! Was sagt Frau Mogherini??? War dies Teil der Dissonanzen zwischen Merkel und Macron? Wie wird nun Salvini reagieren? Wer gewinnt den Wettlauf um Libyen und um die Gunst Haftars? Was bleibt übrig? Nimmt Frankreich mit einer heimlichen Wende Teile der libyschen Ölfelder und die BRD dafür die "Flüchtlinge"?  Rund einen Monat vor den EU-Wahlen bietet die EU ein jämmerliches Bild der hinterhältigen Intrigen und Gerangels um staatliche Ölinteressen. Politsch ist das "Friedenprojekt EUropa" tot. Die "Freude schöner Götterfunken" verpufft selbst am Fackelgas libyscher Ölfelder!

Libyen   Russland   USA

09:15 | Voltairenet: Washington und Moskau in Libyen vereint gegen die UNO

Es ist das erste Mal, dass Washington und Moskau sich einig sind, eine Lösung zu vereiteln, die sie zuvor im Sicherheitsrat unterstützt hatten. Deutschland, Italien und das Vereinigte Königreich scheinen vergeblich geglaubt zu haben, dass die beiden Großmächte ihr Engagement vor der internationalen Gemeinschaft respektieren würden. Aber die hinter Marschall Khalifa Haftar stehende Koalition ist nicht so fest vereint wie es scheint. Die Vereinigten Staaten unterstützen ihn, um den Konflikt andauern zu lassen, zumindest bis zum Rückgang ihres Schieferöls (in 2023 und 2024, laut der IEA), während Russland ihn im Gegenteil unterstützt, um die Region zu stabilisieren. Während der libysch-arabischen Dschamahirija leitete der Marschall die libysche Expeditionsarmee im Tschad. Er lehnte sich gegen Muammar al-Gaddafi auf und schlug sich auf die Seite der CIA, bevor er in Virginia Exil machte. Er kehrte nach Libyen zurück während des Sturzes des Führers und hat seit jeher, trotz des Anscheins, die US-Unterstützung genossen. Obwohl Washington nicht die geringste Absicht hat, ihn zu unterstützen, aber weiß, dass nur Saif el-Islam Gaddafi fähig ist, die Stämme des Landes wieder zu vereinen, lässt Washington seine [Haftars] Chancen offen, um in jedem Augenblick die Situation stören zu können. Aber der Sohn des Führers ist seit seiner Inhaftierung und Folter nicht mehr in der Öffentlichkeit erschienen, so dass es unklar ist, ob er imstande ist oder nicht, eine politische Rolle zu spielen.


Die von der EU und durch die UN abgesegnete "Regierung" in Tripoli ist am Ende. "Die Zeit" merkt bereits an, daß die Zeit für das  mehr, oder weniger offen islamistisch-kriminelle Netzwerk in Tripoli sich dem Ende zuneigt:  Die Regierung in Tripolis mag international anerkannt sein. Aber sie wird von den Milizen der Stadt beherrscht, unter ihnen radikale Islamisten und Kriminelle. Die meisten Menschen im Osten wollen einer solchen Regierung nicht unterstellt sein. Jetzt verteidigen die Milizen von Tripolis, zusammen mit den mächtigen Milizen aus Misrata, die Hauptstadt. Unterstützt werden sie von weiteren bewaffneten Gruppen mit zweifelhaftem Ruf. Unter ihnen sind die Al-Kaida-nahen Al-Faruk-Brigaden aus Zawya, die radikalen Islamisten der Saraya Defend Benghazi und die Jabhat al-Sumood von Salah Badi, einem Milizenführer aus Misrata. Die Vereinten Nationen haben Badi mit Sanktionen belegt, nachdem er im vergangenen September Tripolis angriff und dabei auch Wohngebiete unter Beschuss nahm.
D
ie Fraktionen der "libyschen Regierung" in Tripoli formten nie eine echte Staatsregierung, nicht einmal eine Stadtregierung. Ihre Akzeptanz und Herrschaft ist nicht mehr, als eine Selbstlüge der EU, der Wunsch den Rest des verbrecherischen Treibens ihres Arab Spring zu übertünchen. All jene, von Tony Blair, über Sarkorzy, die im Zelt des Gaddafi eintraten und teils mit vollen Taschen abtraten, ehe sie später den Spender wegbombten und massakrierten, unterstützen das Chaos und den Failed State des Post-Gadaffi Libyens.

Was wollen sie nun tun? General Haftar von Tripoli durch Bombenteppiche fernhalten? Sich ein EU-Afghanistan samt Massenflucht herbeibomben? EU-Bodentruppen nach Libyen entsenden, um unter hohen Blutzoll und Massenflucht nach Europa, General Haftar zu verhindern? Sie können es weder militärisch, noch politisch. Aus verschiedenen Motiven heraus, unterstützen sowohl Trump, als auch Russland General Haftar. Die EU ist mit Libyen ein weiteres Gebiet der europäischen Einflußsphäre los. Haftar, der von Anbeginn seines Kampfes gegen Tripoli von Ägyptens Al-Sisi unterstützt wurde, der medizinisch und politisch in Moskau aufgebaut wurde, wird Tripoli einnehmen, egal ob und in welchen Worten Frau Mogherini  "mit ihm redet". Im Hintergrund steht Saif Gaddafi in einem ruhigen Warteraum. Er wird sich noch nicht zeigen, sich nicht in der militärischen Phase verheizen. Er wird jedoch schon bald zu Tage treten, wie einst sein junger Vater, jedoch ohne den exzentrischen Spinnereien einer "Volksdschamaharija". Wenn er dann unter dem Schutz der Haftar Militärs die politische Einigung übernimmt, dann naht die gnadenlose Abrechnung mit den Clintons, Obamas, Blairs, Camerons, Sarkozys und Renzis. Egal ob Trump, oder Berlusconi, oder Putin:  Sie alle werden genüsslich zuhören und sehen, was der junge Gaddafi bilanzieren wird. Das Urteil wird ein detailiertes, vernichtendes Licht auf die "Westliche Wertegemeinschaft" werfen. An dem Punkt werden sich auch die Wege der Amerikaner und Russen scheiden. Saif Gadaffi, der mit einem israelischen Model liiert war, ist wieder ein "Fall" für das Dreieck Putin-Netanjahu-Trump. Während die USA versuchen werden den alten Exil-Gast Haftar exklusiv an Bord zu holen, wird er selbst, aber auch durch Gadaffi, der um die Pakttreue der USA ausreichend bescheid weiß, mehr auf die russische Achse setzen. Die rituellen Sanktionsregen-Tänze des Pompeo und Bolton sind vorprogrammiert. Sie haben jedoch weder Maduro, noch Rouhani zu Fall gebracht und werden auch keinen Gadaffi Jr. vertreiben. TQM


28.04.2019

Russland   USA   China

09:45 I Voltairent: 
Peking, Moskau und Washington einigen sich heimlich über Afghanistan

Die Abschlusserklärung des Treffens von Moskau [2] betont, dass die "drei Großen" miteinander einverstanden sind, um: 
- die Taliban anzuspornen, gegen die internationalen terroristischen Organisationen (vor allem Daesch, Al-Kaida und die islamische Bewegung von Ost-Turkestan) und gegen die Drogen-Produktion zu kämpfen. 
- an Verhandlungen teilzunehmen, nicht nur mit den Vereinigten Staaten für einen schrittweisen Abzug der ausländischen Truppen, sondern auch mit der afghanischen Regierung.
Diese Dreiländer-Treffen sind derzeit die einzigen in diesem Format. Kein offizielles Foto wurde ausgestrahlt.

Die russische Diplomatie und die seiner Verbündeten läuft auf Hochtouren. Im Ringen um Erdogan hält Russland die besseren Karten in der Hand. Den US-Blitzkrieg gegen Caracas hat Russland mit angehalten. Die Ukraine ist nach dem Erdrutschsieg Selenskis unter Druck. Seine 73% Wähler wollen zurück zur Normalität und dies wird nicht weiter auf Kosten des Sündenbocks Russland laufen. Syrien ist recht fest im russischen Griff, der Irak und Pakistan nähern sich Teheran, China und Russland an. Der Besuch Kim Jong Un´s bei Putin ist umso geheimnisvoller, da nichts über das vorangestellte Vieraugengespräch nach außen drang, sondern lediglich diplomatische Plattitüden. Da wartet noch so manche Überraschung.
Zwar ist Saudi der Putsch im Sudan gelungen, jeodch sollte man die politischen Fähigkeiten der "Knochensägen-Politik" nicht überschätzen. Wenn nun in Afghanistan mit Hilfe Chinas und Russlands die fremdländischen Terroristen der "Westlichen Wertegemeinschaft" hinausfliegen, hat der Westen seine Bodenkämpfer und Camps, die bis nach Sri Lanka ausstrahlen, zumindest in der Wildnis des Hindukusch, verloren. Während man in der Politik Russlands eine gewisse Strategie und Systematik erkennt, präsentiert sich sowohl die EU intern, als auch die NATO und die USA, mehrfach chaotisch, widersprüchlich und zefranst, egal ob in Libyen, zum Iran, zur Türkei, zu Venezuela, aber auch zu Afghanistan und selbst gegenüber China. Trump´s Politik der Stärke und Härte wird nicht nur vom Deep State bekämpft, sondern auch durch Partikular-Interessen und Einzelgänge, wie Bolton-Rubio in Venezuela, oder Pompeo+CENTCOM, versus der Versuche Trump´s den Erdogan an Bord zu halten. Es ist also ein Zeichen der Schwäche und Panik, wenn der US-Botschafter in Moskau meint, die "Kanonenbootpolitik" des 19. Jahrhunderts wieder auspacken zu müssen, in dem er sagte, daß jeder Flugzeugträger „100.000 Tonnen internationaler Diplomatie“ repräsentiert. Er betonte, dass in der Epoche ernsthafter Konkurrenz sogar eine Flugzeugträgergruppe „enorme operative Flexibilität und Agilität“ liefere. Und wenn zwei solche Gruppen zusammen agieren, schaffen sie ihm zufolge „eine präzedenzlose Abschreckung vor einseitiger Aggression“. Daß, ausgerechnet der US-Botschafter in Moskau, Jon Huntsman meint, gegenüber Russland so ausdrücken zu müssen, wie seinerzeit die USA gegenüber Puerto Rico und Kuba, zeugt von einer beachtlichen Fehleinschätzung. Selbst FOTO sein Orthodoxes Eisbad im Jänner 2018 war mehr demonstrativ-machohaftes "Self-Waterboarding", als Abkühlung und kühler Kopf. Den bewahrt Russland und im Setzen seiner Spielzüge. TQM


Russland   Ukraine

08:35 | RT: Russian and Ukrainian envoys clash at UN Security Council over passports decree

Die UN-Botschafter von Russland und der Ukraine gerieten, nach der Ankündigung Russlands, den Einwohnern von Donezk und Lugansk, russische Pässe auszustellen, im UN-Sicherheitsrat aneinander. Dabei warf der ukrainische UN-Botschafter Volodymyr Yelchenko, Russland vor, die "schleichende Okkupation", der beiden umstrittenen Regionen zu befördern, da sie diese nicht länger verschleiern könnten. Es ähnle dem Kolonialismus der Sowjetunion in der Ukraine. Der russische UN-Botschafter, Vassily Nebenzia, hielt dem entgegen, daß die Ukraine gegen die Minsker Vereinbarung verstoße und andauernd die Lebenssituation der 4 Millionen Einwohner durch eine Totalblockade unmöglich mache. Niemand zwinge die Bewohner zu russischen Pässen, jedoch verwehre die Ukraine jenen Bürgern, die sie als Ukrainer betrachte, sämtliche Bürgerrechte.

Die Ungarn erteilen Pässe an ihre Minderheit in der Ukraine und Rumänien. Israel erteilt Pässe an jeden jüdischen Antragsteller weltweit. Rumänien verleiht Pässe an die rumänische Bevölkerungsgruppe in Moldawien. Die BRD verlieh Pässe an hundertausende Deutsch-Russen, etc.. Worin also ist die Aufregung fundiert, wenn Russland der gemarterten, verstossenen Bevölkerung des Donbass Pässe verleiht, die ihnen Bewegungsfreiheit aus dem "Non-Territory", ermöglichen? Kiew und sein neuer Präsident bekommen ein klares Zeichen aus Moskau. Entweder Kiew hält sich ans Völkerrecht und behandelt "seine" Bevölkerung als gleichwertige Bürger, oder es fährt fort mit Totalblockade und Granatenbeschusss. Sollte sich Selensky für die Banditenpolitik der letzten 5 Jahre entscheiden, dann wird die mit Russland traditionell verbundene, russischsprachige Bevölkerung des Donbass seine schrittweise Integration weiter im Osten suchen. Der von Selensky angekündigte Info-Krieg zur Rückgewinnung des Donbass wird sich an Taten und nicht an billiger Propaganda messen müssen. Würde jedoch Selensky den Weg in einen echten föderativen, ukrainischen Staat beschreiten wollen, der seine Bürger nicht in den NATO- und EU-Rachen wirft, dann wäre auch der Weg in einen zivilisierten Staat unter Einschluß des Donbass frei. Fraglich bleibt, ob die "Westliche Wertegemeinschaft" Kiew diesen Weg gehen läßt, oder die rund 78Mrd. USD-Verschuldung "fällig stellt", falls Selensky aus der Umklammerung ausbricht. Leider bestehen dahingehend eher Zweifel, wenn wir uns daran erinnern, daß Joe Biden neulich damit prahlte, seinerzeit damit gedroht zu haben 3 Mrd USD-Kredite binnen Stunden fällig zu stellen, wenn Poroschenko sich geweigert hätte, den ukrainischen Generalstaatsanwalt zu entlassen, da dieser bezüglich der Involvierung seines Sohnes Hunter Biden in ukrainische Gasgeschäfte ermittelte. TQM

Ukraine   Russland   USA

08:38 I Sputnik: Donbass vor Leiden retten: Volker nimmt Kiew in die Pflicht

Der US-Sonderbeauftragte für die Ukraine, Kurt Volker, hat in einem Twitter-Beitrag die Kiewer Regierung dazu aufgerufen, die Bevölkerung der Donbass-Region als ukrainische Bürger zu unterstützen und ihr Leiden zu mindern. „Die Menschen in den von Russland kontrollierten Teilen der Ostukraine sind ukrainische Staatsbürger, und es ist die Pflicht der Regierung, alles zu tun, um sie zu unterstützen und das durch die russische Aggression verursachte Leiden zu beseitigen“, schrieb Volker am Samstag.
 

Der russische Präsident versteht sich in der Paw´lowschen Konditionierung. Nicht nur der politische Greenhorn Selnsky schlug an, auch der US-Sondergesandte Kurt Volker reagiert mit Speichelfluß, auf das Glöckchen aus dem Kreml. Selensky meinte Putin zu "toppen" in dem er im "Tit for tat"-Spiel, ukrainische Pässe für alle Russen, die einen Antrag einreichten, ausstellen würde. Kurt Volker erkennt die Angelrute Putins,  an deren Köder Selensky anbiss und versucht diesen Köder mit einer öffentlichen Mahnung an Kiew,  möglichst schnell vom Haken zu nehmen, wissend, daß der Kreml nur gewinnen kann. Die Charme-Offensive Kiews an den Donbass bestand bislang in Granatbeschuss, Sabotage- und Todeskommandos, die es in das Gebiet von Donezk und Lugansk entsandte. Eine Visitenkarte der Maidan-Regierungen, welche die Bevölkerung im Osten absolut überzeugte - nämlich von der Notwendigkeit, sich niemals wieder unter die Kontrolle Kiews zu stellen. Jahrelang versucht bereits Kiew den Donbass auszuhungern, kann jedoch nur seine eigene Ostgrenze absperren, nicht jedoch die Grenze zwischen dem Donbass und der Russischen Föderation. Dieses dringende Anliegen Kiews, nämlich durch internationale Truppenkontingente  (UN, OSZE) die Grenzen zu Russland zu schließen, um die Bevölkerung auszuhungern, ist ein Knackpunkt, der natürlich weder für die Bevölkerung des Donbass, noch für Russland diskutierbar war, ist und sein wird. So bringt nun also Volker als Eil-Reaktion auf Putins steile "Pass-Offensive" im Donbass, den eigentlich naheliegenden Vorschlag ein, daß sich Kiew gefälligst um die "abtrünnige" Bevölkerung im Osten kümmern möge. Wie aber? Soviel Kreide will und kann Kiew gar nicht fressen. Zudem weigert sich Kiew kategorisch zu jedwedem Dialog mit den politischen Autoritäten in Donezk und Lugansk und in Folge zu jeden politischen Kompromiss um eine mögliche, echte Autonomie der Regionen. Die letzten 5 blutigen Jahre haben zudem zu einer Entfremdung geführt, die selbst mit Rosinenbomber, statt Granatbeschuss, weggewischt werden könnte. Abgesehen davon, mangelt es der hochverschuldeten Ukraine und ihrer darbenden Bevölkerung selbst nicht nur an Rosinen. Das "Angebot" des Selensky durch Propagandakrieg die Bevölkerung des Donbass zu überzeugen, erinnert an die Lautsprecheranlagen entlang der inner-koreanischen Demarkationslinie. Mit ohrenbetäubenden Propaganda-Stalking ist also auch nichts auszurichten, mit Beschuss und Schikane, auch nicht. Guter Rat ist also teuer. Die Trump-USA geben zwar einen ganz neuen Ton vor, dessen Preis aber Kiew nicht zahlen kann und wird und dem die Bevölkerung des Donbass auch nicht auf den Leim gehen wird.  Die Mauern der orangen Revolution brechen ein. Nur ein radikaler Kurswechsel in Kiew, könnte da zu einer echten Wende führen. Diese ist jedoch für Selensky in Anbetracht der hausgemachten Warlords und deren Milizen ein riskantes Spiel. Ein Festhalten an den Spielregeln der USA, sind es mindestens ebenso.
Putin führt Selensky mit einem offensiven Schachzug noch vor dessen Amtseinführung vor und zeigt ihm, der eben mit 73% und dem Versprechen der Beendigung des Krieges ins Amt katapultiert wurde, seine limitierten Optionen auf. Selensky wird nicht umhinkommen "vor Putin treten" müssen um nicht bereits als designierte "Lame Duck", stapelweise Phantasie-Dekrete wie die, seiner Amtsvorgänger abzeichnen zu müssen.
Noch mehr Chaos und Enttäuschung wird die Bevölkerung in der Ukraine nicht mehr hinnehmen - weder von Wladimir Selensky, noch von Kurt Volker. Für die Donbass-Bevölkerung hingegen gibt es mit den russischen Pässen handfeste Konturen und Perspektiven für einen "Plan B". TQM

28.04.2019

Ukraine   Russland   EU

19:01 | rubikon: „Annektiert“ und gut drauf

Seitdem sich die Krimbevölkerung vor fünf Jahren von der Ukraine lossagte, behaupten hiesige Transatlantiker, Putingegner und der Medien-Mainstream permanent, dass die Lage auf der Krim heute unter russischer Herrschaft katastrophal sei. Die Touristen würden wegbleiben, mit der Wirtschaft gehe es bergab, die Infrastruktur sei marode, die Krimtataren würden unterdrückt.

Nächtigungssteigerungen seit 2014 von 70 %, noch Fragen? TB


 

22.04.2019

Tuerkei   Iran   Pakistan   China   Indien   USA   Saudi Arabien

19:20 I Dailysabah: Turkey rejects US sanctions on Iran's oil, FM Çavuşoğlu says

Nachdem die USA eben die "Ausnahmegenehmigungen" für den Ankauf iranischen Öls bekanntgaben und meinten die iranischen Öl-Exporte "auf null" zureduzieren", wies der türkische Außenminister diese Entscheidung der US-Regierung zurück. Pompeo gab bekannt, daß Saudi und andere Staaten den erzwungenen Exportstopp des Iran auffangen würden. Die Türkei werde unilaterale US-Sanktionen, welche die Beziehungen der Türkei zu ihren Nachbarstaaten beeinflussen nicht hinnehmen.

Und wie vorhersehbar, fällt der nächste Groschen in der NATO-"Bündnispartnerschaft"! Nun wird nach halbverdeckten Sanktionen und Schrauben an der Lira, der offene Sanktionsreigen gegen die Türkei gestartet. Und es tut sich der nächste Schauplatz in der Nachbarschaft auf:
 Der pakistanische Premierminister Imre Khan begab sich heute auf eine mehrtägige Iran-Reise. Imre Khan, der Cricket-Held Pakistans, studiert in Oxford, aus einer Paschtunen-Familie stammend, ist ein durchaus säkularer, westlich geprägter Politiker, der sich weder von Zia-Ul-Haq, noch von Musharraf in ein politisches Amt ziehen ließ, ehe er letzten August selbst Präsident Pakistans wurde. Die zunehmend feindliche US-Politik gegen Pakistan quittierte Khan mit wilden Twitter-Gefechten gegen Trump. Pakistan, 17 Jahre lang die Militär-Nachschub-Basis der USA für Afghanistan, ist seiner Rolle leid. Schon seit Jahren wurde es Pakistan durch die US-"Verbündeten" untersagt eine dringend benötigte Gaspipeline zum Iran zu errichten. Die USA hingegen investierten nichts in Pakistan, außer einer Militär"Hilfe" in dreistelliger USD-Höhe, als pauschal Abgeltung, inklusive der humanen  Kollateralschäden an den Stämmen des Nordens. Die wurde vor wenigen Monaten gestrichen. Verstärkt traten die Chinesen auf den Plan und boten Pakistan mit dem Anschluß an die Seidenstrasse Abermilliarden an Infrastrukturinvestitionen an. Pakistan konnte und wollte sich dem nicht verweigern, ließ aber weiterhin saudisch inspirierte Terrogruppen sowohl gegen Indien, als auch gegen den Iran von seinem Territorium aus operieren. Mit dem neulichen Anschlag im indischen Kashmir, der beinahe in einem heißen Krieg mündete, ist an der Grenze zu Indien Schluß mit Terror. MBS visitierte im Auftrag der USA Pakistan, verstreute ein paar Infrastrukturmilliarden und hoffte nicht nur die Chinesen zurückzudrängen, sondern auch die Terroristen gegen den Iran weiterhin zu versorgen. Nach heftigen Protesten des Iran ist jetzt auch damit Schluß. Khan, der eine beachtliche schiitische- und ismailitsche Minderheit im eigenen Land zu berücksichtigen hat, besuchte nicht nur demonstrativ die heilige Stadt der Schiiten, Mashdad, sondern morgen auch Teheran. Der sunnitische Wahabiten-Terror von Pakistan aus in den Iran wird eingestellt. Pakistan wird vom Iran unwiderstehliche Öl-Angebote erhalten, die es weder ausschlagen kann, noch will - abgesehen davon, sind die größten Öl-Kunden und Investoren des Iran gemeinsam mit den Chinesen dausgerechnet die Inder. Die Milliarden der Saudis in Pakistan, ausgesät als Giftdünger, werden so nicht ankommen. Pakistan, das den Saudis seine Soldaten als Kanonenfutter für den Krieg im Jemen schickte, muß seine komplexe religiös-ethnische Bevölkerung ausbalancieren. Das Interessenspendel schlägt nun  klar nach China und schließt den Iran ein. Der Wirtschaftsraum des Nah-Ostblocks wandert in Richtung Osten und auch der Türkei bietet sich mit dem iranischen Anschluß an Pakistan, ein weiteres Marktpotential. Die Frage inwieweit die Amerikaner das traditionell mißtrauische Verhältnis zwischen Indien und China vergiften können und ein Näherrücken innerhalb der SCO (Schanghai-Konferenz) verhindern können, ist noch ungewiß.  Letzte Woche entsandte Indien, so wie Russland einen Flottenverband zur Teilnahme an den 70-Jahr-Feierlichkeiten und Manövern der chinesischen Marine.  Es sieht also auch im Pazifik nicht gut aus, für die amerikanische Dominanz auf den Weltmeeren. TQM

 
herzliche grüsse
 
 
markus rüegg
 

ps:

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