Ex-Jugoslawien
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PRAVDA ZA DAVIDA - KLINAC IZ GETA

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30. Sep. 2018 Um 16h im Volkshaus in Zürich
"Pravda za Davida"
der vater vom ermodeten david und auch andere eltern mit ermodeten kindern werden anwesend sein. sprache voraussichtlich jugoslawisch..


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an alle - aber vor allem an alle flüchtlinge/migranten aus dem balkan in der schweiz, deutschland und österreich: helft euren brüdern und schwestern..
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balkan:  pulverfass vor unserer haustüre
seit dem völkerrechtswiedrigen krieg der USA gegen jugoslawien ist der balkan heiss+blutig umkämpft. die regierungen sind marionetten des tiefen staates, die mit allen mitteln versuchen, alle balkanstaaten in die EU und die NATO rein zu holen. in serbien+srpska ist das gegen den willen der bevölkerung - sie fühlen sich eher russland verbunden. gegen die mafia des tiefen staates wächst widerstand.
 

was mich besonders gefreut hat - ein moslem an der demo in banja luka
es kam ein vater aus bosnien-herzegovina an die demo nach banja luka in srpska, dessen kind auch ermordet wurde, von der muslimischen mafia in bosnien. dieser besuch kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. moslems und christen haben einen bürgerkrieg hinter sich - inszeniert von der clinton-administration. gute hintergrundinformationen findest du weter unten. dieser besuch ist ein wichtiges zeichen, dass auch bei den moslems die erkenntnis wächst, dass sie von den amis aufgehetzt und in den krieg getrieben wurden. es ist der erste schritt richtung versöhnung, von dem ich gehört habe. ich hoffe, die moslems im balkan erwachen auch und werfen die kriegstreiber raus..




 
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Am 29.04.2018 veröffentlicht
Auf dem Balkan begann der erste Weltkrieg, der später noch einmal mit dem zweiten Weltkrieg ausgefochten wurde. Die Europäische Union riskiert mit ihrer Expansionspolitik ernsthafte geopolitische Konflikte mit Russland und der Türkei, die stärker als in den vergangenen fast 30 Jahren auftreten und mittlerweile auch in strategischen Fragen zunehmend kooperieren. Das Video klärt auch, was in Osteuropa passiert, sollte die EU einmal zusammenbrechen und was die russische Antwort auf "Intermarium" sein könnte.

Serbien   Russland

10:49 I Sputnik: Besuch in Belgrad: Stoltenberg „erklärt“ Serben Nato-Angriffe 1999

„Wir haben das zum Schutz der Zivilbevölkerung und zur Verhinderung der weiteren Handlungen des Regimes von Milosevic gemacht“, zitiert die Zeitung „Iswestija“ den Nato-Chef. „Doch die wichtigste Botschaft an Belgrad besteht darin, dass wir in die Zukunft schauen müssen.“ 
Ein möglicher Beitritt Serbiens steht dabei nicht auf der Tagesordnung. Eine Umfrage vom vergangenen März hatte ergeben, dass knapp 85 Prozent der Serben gegen eine Nato-Mitgliedschaft ihres Landes sind. Dabei sagten 62 Prozent der Befragten, sie würden eine Entschuldigung des Militärbündnisses für die Bombardements von 1999 nicht einmal annehmen.

Jeder, der schon Dokus über abartige Serienkiller sah, kennt das Verhaltensmuster, welches auch NATO-Stoltenberg an den Tag legt. Der Serienkiller ist eigentlich "Gottes Stellvertreter", der entweder  - fast schon liebevoll - seine Opfer "erlöst" in dem er sie rituell mordet, oder er mordet für eine "bessere" Welt, wie es auch die NATO betreibt: Im Namen der Demokratisierung, der "Westlichen Werte", der Befreiung von einem verschlossenen System, das sich nicht "öffnet und beugt", etc. Gruß von Bush bis Clinton und Obama!
Demnächst erscheint eine hervorragene Doku über den US-Einsatz von Uranmunition, der horrenden Krebsraten und der Umweltzerstörung in Serbien. Es gibt auch ein sehr empfehlenswertes älteres Filmdokument VIDEO dazu. Also, wie Herr Stoltenberg? Schwamm drüber und danach soll sich Serbien für die Zerstörung ihres Landes, ihrer Infrastruktur, der tausenden Toten und der Verseuchung bedanken und sich auch noch von den Mördern ihrer Eltern in die NATO "adoptieren" lassen? Was für eine Frechheit überhaupt Serbien zu betreten! TQM


Bosnien   Serbien   Oesterreich

10:12 | Sputnik: Bosnien-Herzegowina: Frischgewählter Staatsanführer will Krim als russisch anerkennen

Der neugewählte Staatsanführer von Bosnien-Herzegowina Milorad Dodik vertritt in der dreiköpfigen Staatsspitze des Landes die serbische Ethnie. In einem Interview mit der Zeitung „Iswestija“ hat er über seine Absicht erzählt, die Anerkennung des Krim-Beitritts zu Russland auf Landesebene durchzusetzen.
„Natürlich werde ich eine solche Initiative vorbringen und beabsichtige, die Anerkennung des Krim-Status auf Ebene von Bosnien-Herzegowina durchzusetzen", so Dodik. Denn die Wiedervereinigung der Halbinsel mit Russland sei nach einem legitimen Referendum erfolgt, das im Einklang mit der Uno-Charta gestanden habe: „Es war ein demokratischer Prozess, bei dem die Einwohner der Halbinsel ihre Haltung geäußert haben".

Ein toller Mann, den wir hier auf b.com im Interview hatten. Seine Haltung in er Republika Srpska ist redlich und korrekt, seine Meinung über die europäische Kolonialverwaltung in Sarajewo ist korrekt und seine Haltung zur Krim ist korrekt. Dies alles wird mit einem Erdrutschsieg belohnt - man nennt so etwas "politische Glaubwürdigkeit". 
Leider hat die "Soziale Heimatpartei" unter HC-Man all diese Punkte VORSÄTZLICH und aus Angst vor dem Establishment vergurkt!
Zur Republika Srpska machte HC-Man einen Rückzieher, der fast peinlicher war als der zuvor geäußerte Inhalt. Den ihm zuerkannten Staatsorden der Republika Srpska ließ er per Bote überbringen, wie einst die Schuljungs Pornobilder unter der Hand am Schulhof tauschten und auf die Krim gab es ein blaues Ausreiseverbot für Abgeordnete trotz "Freundschaftsabkommen" mit "Einiges Russland", oder war es nur, ähhh - na ja, irgendwie anders gemeint, aber doch schon, und so, eh verstehen! TQM


ie Mazedonier haben die Mitgliedschaft in der NATO und der EU, die die Zaev-Regierung ihnen durch ein Referendum am 30. September 2018 angeboten hat, zurückgewiesen [1]. Aber noch am selben Abend appelierten der Generalsekretäre der NATO und der Union, den Volkszorn zu umgehen und mit dem Verfahren fortzufahren, diesmal aber durch ein parlamentarisches Verfahren [2].

Laut Milenko Nedelkovski, begann Washington sofort mit dem Kauf-Programm von Stimmen der Abgeordneten, enthüllt der Mina Report [3].

Ein Beamter des US-Außenministeriums, "der Agent Tesla" (Deckname von Mitko Burceski) hat ein Büro in einem Luxus-Apartment im Besitz von Sasho Mijalkov, einem Cousin des ehemaligen mazedonische Premierminister Nikola Gruevski, eröffnet. Die Abgeordneten begeben sich einer nach dem anderen dorthin, um persönlich $ 2,5 Millionen zu erhalten.

Die Operation wird durch die US-Botschafter in Skopje, Jess L. Baily (der den Kriegseintritt der Türkei gegen Libyen und Syrien betreute) und in Athen, Geoffrey R. Pyatt (der den Putsch 2014 in der Ukraine organisierte) gesteuert.

Es gelang ihnen die Änderung des Namens des Landes auf die Agenda des Parlaments zu setzen; conditio Sine Qua Non für den Beitritt zur NATO und der EU. Die Abstimmung wurde für den 16. Oktober beantragt, d.h. denselben Tag, an dem die Gerichts-Entscheidung über ein Dutzend nationalistischer Abgeordnete, wegen Spionage auf die Sozialdemokratische Partei, stattfindet. [4]. Die Botschafter wollen die Immunität dieser Abgeordneten aufheben, damit sie nicht stimmen können. Angesichts der Anzahl der gekauften Stimmen, wird die Mehrheit des Parlaments dann mechanisch für den Vorschlag des Ministerpräsidenten stimmen.

Dazu im "Standard" der österreichische EU-Kommissar Johannes Hahn von der Sebastian-Kurz-Partei: Er hoffe nun auf einen Diskussionsprozess. "Denn die euroatlantische Integration, die jetzt endlich durch die Lösung des Namenskonflikts in greifbare Nähe rückt, ist ja auch von der VMRO-DPMNE als Ziel genannt worden. Aber dann muss sie auch dementsprechend handeln und den Beschluss des Abkommens ermöglichen. Alles andere ist unglaubwürdig", warnt Hahn. "Destruktive Haltung aufgeben" Er fordert die Oppositionspartei auf, "ihre destruktive Haltung aufzugeben und das Interesse des Landes und seiner Bürger vor ihre parteipolitischen Interessen zu stellen". Ferner ist Hahn auch gegen Neuwahlen in Mazedonien.
Das ist die Europa-Partei ÖVP, kein Mucks von der "Sozialen Heimatpartei" und dem HC-Man, oder seinem Ketten-Chiuahua. Die NATO-EU-Osterweiterung wird als Ostfeldzug des EU-Transatlantsichen Deep State gnadenlos, über Völker und Parlamente hinweg geführt. TQM


wie der tiefe staat den balkan destabilisiert
eine sehr gute analyse eines insiders, des ehemaliger politischer beraters des präsidenten von mazedonien gjorge ivanov. seit dem völkerrechtswidrigen jugoslawienkrieg versucht die kriegstreiber-mafia der satanistischen clinton-bush-obama-fraktion über ihre machtinstrumente NATO/EU, sich den balkan unter den nagel zu reissen. sollten diese verbrecher in den USA im okt./nov. verhaftet werden, wird sich das sofort auch auf europa und den balkan auswirken. ich bin optimistisch, dass die lunte am pulverfass rechtzeitig gelöscht werden kann. gottes plan ist perfekt - alles kommt zu seiner zeit..
 

Bedingung für NATO-Beitritt Mazedoniens:
Nationale Demütigung und Souveränitätsverlust

Bedingung für NATO-Beitritt Mazedoniens: Nationale Demütigung und Souveränitätsverlust
NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg und Mazedoniens Premierminister Zoran Zaev unterzeichnen während einer Zeremonie anlässlich der Einladung Mazedoniens zur NATO Dokumente.
Das Referendum in Mazedonien ist am Volkswillen gescheitert – zum Ärger der NATO und der EU. Entgegen antirussischer Vorwürfe war es der Westen, der sich einmischt. Von außen geschürte ethnische Spannungen könnten einen militärischen Konflikt auslösen.

Cvetin Chilimanov ist ehemaliger politischer Berater des Präsidenten von Mazedonien Gjorge Ivanov. Gegenwärtig arbeitet Chilimanov als Journalist und politischer Kommentator in der Hauptstadt Skopje. Das Interview führte Ali Özkök.

Während die Mehrheit für den Beitritt stimmte, lag die Wahlbeteiligung nur bei rund 36 Prozent. Eine Beteiligung von 50 Prozent wäre jedoch notwendig gewesen. Warum war die Wahlbeteiligung so niedrig, und warum haben die Menschen beschlossen, nicht abzustimmen?

Das Thema der Namensänderung Mazedoniens war in der Öffentlichkeit immer sehr unbeliebt, denn sie wird als großer Verlust der Souveränität sowie als Schwächung der nationalen Einheit und als demütigender Ausdruck von Schwäche angesehen. Wir wissen, dass die Namensänderung nur zu noch mehr Druck und aggressiven Aktivitäten gegen uns führen wird. Die gegenwärtig regierende sozialistische Partei SDSM hat sich gedacht, wenn sie das Umbenennungsreferendum mit dem Beitritt zur NATO und EU kombiniert, dann wäre die Erreichung der notwendigen Beteiligungsrate von 50 Prozent möglich. Das Glücksspiel ging spektakulär nach hinten los. Passend dazu erklärte Präsident Gjorge Ivanov am Montag, dass der Schritt der Regierung, die verschiedenen Fragen zu kombinieren, auch noch die eigentliche Unterstützung für die EU und NATO auf nur 36 Prozent in den Keller gerissen habe. Das war ein großer strategischer Fehler.

Welche Teile der mazedonischen Gesellschaft haben für das Referendum gestimmt, und aus welchen spezifischen Gründen?

In der Hauptstadt Skopje und den albanisch besiedelten Regionen des Landes war die Zustimmung für das Referendum im landesweiten Vergleich etwas stärker. Doch auch in diesen Regionen lag die Wahlbeteiligung meist unter 50 Prozent.

Die Erklärung für das vergleichbare Hoch in Skopje ist, dass in der Hauptstadt die öffentliche Verwaltung angesiedelt ist. Diese kann leicht von der Regierung erpresst werden. Auch wenn diese gegen das Referendum gestimmt hat, war das gut. Hätten die Bürokraten und Beamten die Abstimmung boykottiert, dann würde das schnell durchsickern, und die Regierung hätte einen Grund, ihren Verwaltungsapparat zu bestrafen.

Es gibt zahlreiche Berichte über Drohungen vor dem Wahltag, die von der Leitung öffentlicher Institutionen ausging, die ihre Mitarbeiter daran erinnerten, unbedingt abzustimmen. Dieser Umstand macht das Boykottlager, das sich durchgesetzt hat, in der Rückschau umso heldenhafter.

Als Teil einer NATO-Truppe in Litauen stationierte kroatische Soldaten.
 

In den albanischen Gebieten stören sich die ethnischen Albaner natürlich wenig daran, ein Abkommen zu unterstützen, das nur die ethnischen Mazedonier und ihre nationale Identität schwächt. Das ist auch eine Entwicklung, von der Griechenland profitiert. Athen hat viel investiert, um Albaner und Mazedonier zu spalten, was die Schwächung Mazedoniens als Staat zusätzlich zementiert. Albanische Politiker spielen leider dabei mit, indem sie das Referendum öffentlich unterstützen. Es gab einige albanische Gebiete, in denen wir eine Wahlbeteiligung von 95 Prozent sahen, doch aufgrund der hohen Auswanderungsrate der ethnischen Albaner erreichte sie im Allgemeinen in diesen Orten ebenfalls keine 50 Prozent.

Das Referendum ist nicht verbindlich, sondern muss nun vom mazedonischen Parlament beschlossen werden. Was sind die Hürden für die Anhänger des Referendums, und wie wahrscheinlich ist es, dass die Ziele des Referendums letztendlich scheitern werden?

Die Regierung unter Premierminister Zoran Zaev gibt sich zuversichtlich und besteht darauf, dass das Abkommen trotz der abgrundtief niedrigen Wahlbeteiligung umgesetzt wird. Zaevs Partei SDSM verlor zuletzt eine Reihe von Wahlen, und sie ist nur dank der enormen, undiplomatischen Unterstützung und Einmischung der US-Regierung und einer Reihe von EU-Beamten an der Macht. Also kann er jetzt nicht zurücktreten, schließlich wurde er ja an die Macht gebracht, um das Referendum durchzubringen. Seine Regierung durfte eine Reihe gestaffelter Prozesse gegen Beamte der konservativen VMRO-Partei einleiten. Die VMRO ist der größte Block innerhalb des Nein-Lagers. Und es wird erwartet, dass Zaevs nächster Schritt darin bestehen wird, VMRO-Abgeordnete mit leichtfertigen Anklagen zu erpressen, um sie dazu zu bringen, den Deal in letzter Instanz zu unterstützen, denn Zaev braucht 81 Stimmen im Parlament. Er ist nur zehn Stimmen von seinem Erfolg entfernt.

Aber die Erfahrung, dass sich der Großteil der mazedonischen Bevölkerung überhaupt weigerte abzustimmen, dürfte das VMRO-Lager deutlich stärken. Schließlich handelte es sich um eine stille Boykottkampagne der VMRO, die sich gegen die offenen Aufrufe und Einmischungen Dutzender EU-Politiker, angefangen bei der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel, durchgesetzt hat.

Wie hat das Referendum die Beliebtheit der NATO und Europäischen Union in Mazedonien beeinflusst?

Die Mazedonier haben die NATO-Mitgliedschaft weitgehend unterstützt, aber da der Druck vom Westen auf uns zunahm, nahm die Unterstützungsrate von 90 Prozent allmählich ab. Gegenwärtig wird die Unterstützung für die NATO unter Mazedoniern auf unter 50 Prozent geschätzt.

Es wird oft behauptet, dass die Mitgliedschaft in der NATO und der EU Stabilität und Wohlstand bringen würde. Das ist fraglich, da Mazedonien 2001 indirekt von der NATO angegriffen wurde. Albanische Guerilla-Einheiten aus dem Kosovo, wo die NATO-Mission für die Sicherheit verantwortlich war, lieferten sich wochenlange Gefechte mit mazedonischen Sicherheitskräften. Und 2015, auf dem Höhepunkt der politischen Krise, folgte ein weiterer großer Guerillaangriff aus dem Kosovo, die ausgelöst wurde, um die VMRO-Regierung zu stürzen. Die NATO wird in diesen Krisen nicht als Hilfe angesehen.

 

Auch der Wohlstand kommt nicht aus dem Westen, sondern vor allem von unserer eigenen harten Arbeit, die Wirtschaft zu reformieren und ausländische Investitionen anzuziehen. Zum Vergleich sind jene Länder, in denen die EU und NATO besonders präsent sind, wie das Kosovo oder Griechenland, kaum Erfolgsgeschichten einer euro-transatlantischen Integration. Letztendlich müssen wir uns entscheiden, ob unserer Stabilität besser gedient ist, wenn wir der NATO beitreten, oder wenn wir ein solides Maß an nationaler Einheit und Souveränität bewahren. Im Idealfall hätten wir gerne beides, aber wir werden gezwungen, eine ernsthafte nationale Demütigung und den Verlust der Souveränität für den NATO-Beitritt vorzunehmen. Ein gedemütigtes Mazedonien führt zu neuen Konflikten, und es wird uns nicht viel helfen, ob wir in der NATO sind oder nicht, wenn die Substanz des Nationalstaates verloren geht.

Es ist bekannt, dass sich Albanien und das Kosovo zu einer Art Großalbanien zusammenschließen wollen. Mazedonien hat auch eine große albanische Bevölkerung. Ist diese Angst vor einer solchen Entwicklung auch bei der nicht-albanischen Bevölkerung in Mazedonien vorhanden?

Eine starke nationale Identität in Mazedonien ist unerlässlich, um die Entstehung des Projekts Großalbanien zu verhindern, was eine sehr reale Perspektive ist. Die Entstehung von Großalbanien wurde zu einem verheerenden Krieg auf dem Balkan führen. Dies ist der wohl wichtigste Grund, warum der Deal von Zaev mit Griechenlands Tsipras zur Umbenennung Mazedoniens abgelehnt werden sollte. Eine starke mazedonische politische Figur in Gestalt von Nikola Gruevski, der in der orchestrierten politischen Krise abgesetzt wurde, ist für die regionale Stabilität eigentlich notwendig.

Welche internationalen Akteure profitieren von einer solchen Entwicklung, in der alle albanischen Bevölkerungsgruppen auf dem Balkan zumindest politisch näher zusammenrücken?

Albaner sind in der jüngeren und weiter zurückliegenden Geschichte bekannt dafür, ihre politische Loyalität gegenüber stärkeren Akteuren schnell auszutauschen. Albanien war der enthusiastischste Anhänger des Kommunismus, erklärte den Stalinismus für zu verwässert und bewegte sich dann stark in Richtung einer totalen Loyalität gegenüber den Vereinigten Staaten. Ganz zu schweigen von den historischen Orientierungsschwankungen wie dem hohen Anteil der Islamisierung unter den Osmanen, nachdem sie zunächst den mutigsten Widerstand gegen die osmanische Expansion geleistet hatten. Es ist also schwer vorherzusagen, in welche Richtung sich ein Großalbanien orientieren würde; klar ist, dass der Versuch seiner Gründung ein enormes Maß an Blutvergießen mit sich bringen wird.

Welche Rolle spielten westliche Thinktanks wie die Konrad-Adenauer-Stiftung bei der Beeinflussung der öffentlichen Meinung zum Referendum?

Die Konrad-Adenauer-Stiftung und andere konservative Thinktanks waren sehr zurückhaltend, was verständlich ist, wenn man bedenkt, dass Deutschland seine Außenpolitik in gewisser Weise an die SPD ausgelagert hat und in den USA in acht der letzten zehn Jahre eine linke Regierung unter Barack Obama das Sagen hatte. Die westlichen Diplomaten in Skopje haben sich ausschließlich auf die Seite unserer linken SDSM gestellt. Das führte auch dazu, dass linke Thinktanks viel stärker in Mazedonien aktiv sind. Zehn Millionen US-Dollar an USAID-Geldern gingen beispielsweise an das vom umstrittenen Milliardär George Soros geführte FOSM-Institut in Skopje. Dabei wurden Proteste gegen die konservative VMRO-Regierung bezahlt und die politische Forderung nach offenen Grenzen zu einer Zeit finanziert, als Mazedonien das Schlüsselland der Flüchtlingstransitroute aus dem Nahen Osten nach Europa war. Infolgedessen wird die Meinungsbildung und -förderung in Mazedonien von der Linken dominiert, obwohl die überwiegende Mehrheit der Öffentlichkeit die Linke ablehnt, wie wir am Sonntag gesehen haben.

Westliche Medien berichteten oft, dass Russland angeblich aktiv in Mazedonien interveniert habe. Griechenland hat sogar russische Diplomaten ausgewiesen. Inwieweit war es eine Strategie, das Nein-Lager sozusagen als "Vasallen" Russlands zu brandmarken?

Es gibt nur sehr wenige Hinweise auf eine russische Einmischung in Mazedonien. Diese Hinweise verblassen im Vergleich zu dem außergewöhnlichen Ausmaß der völligen Kolonisierung durch westliche Diplomaten, die in Skopje als Vizekönige walten. Mein Eindruck ist, dass das Narrativ der russischen Einmischung propagiert wird, um die zahlreichen Kampagnen zu rechtfertigen, die durchgeführt wurden, um die VMRO von der Regierung zu entfernen. Ich glaube, dass der schwerfällige und herablassende westliche Ansatz, ihr offener Angriff auf die populäre, reformistische und rechtmäßig gewählte VMRO-Regierung und ihr Angriff auf die mazedonische nationale Identität einen großen Teil der Mazedonier dazu veranlasst haben, sich vom Westen abzuwenden, ohne dass russische oder andere Einmischung erforderlich wäre, um das zu vollbringen.

Experten gehen davon aus, dass das Referendum für die Energiepolitik der EU von besonderer Bedeutung ist, und wollen den Westbalkan in ihre Energie-Union aufnehmen. Inwieweit kann das Referendum als EU-Strategie verstanden werden, um Hindernisse für außereuropäische Energieprojekte auf dem Balkan wie die Turkish-Stream-Pipeline zu schaffen?

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und der georgische Premierminister Mamuka Bachtadse nehmen am 23. August 2018 an einer gemeinsamen Pressekonferenz in Tiflis, Georgien teil.
 

Eines der wenigen Themen, bei denen Mazedonien (und Griechenland, Bulgarien, Serbien, Ungarn, Österreich) sich von der Ausrichtung seiner Außenpolitik auf die Interessen des Westens abgewandt hat, ist das Projekt South bzw. Turkish Stream, bei dem wir sowohl die ursprüngliche Version – eine kleine Versorgungsleitung nach Mazedonien zu haben – als auch den späteren Vorschlag unterstützt haben, wonach Mazedonien Teil der Hauptroute wird. Mazedonien braucht eine stabile Energieversorgung. Unsere Städte werden im Winter immer noch mit Holz beheizt, was zu giftigem und dichtem Nebel in den Städten führt. 

Wenn es einen realistischen Vorschlag gäbe, US-amerikanische Quellen für sauberes Gas in der Region zu beziehen, wäre ich dafür. Doch seit dem Kosovo-Krieg 1999 hatte der Westen nicht die strategische Weitsicht, uns eine westlich zugelassene Quelle für saubere und erschwingliche Energie zu bieten. Und wenn dann Russland sein Gas anbietet, was immer noch ein sehr geringes Niveau unseres Außenhandels ausmachen würde, das vom Handel mit der EU dominiert wird, befehlen uns westliche Diplomaten urplötzlich, das abzulehnen.

Wenn ich bezüglich der westlichen Doppelstandards noch konkreter werden darf: Die US-Botschaft war tatsächlich so dreist, hirnrissige Social-Media-PR-Kampagnen zu fördern, um die Öffentlichkeit über die Gefahren der Winterverschmutzung zu informieren, während sie aktiv gegen diesen einen Lösungsvorschlag aus Russland agitierte und keine eigene Lösung vorschlug.

Was sind die geopolitischen Gründe dafür, dass Athen so begierig darauf ist, einer anderen Nation einen neuen Namen aufzuzwingen? Schließlich hat Griechenland eine der größten Armeen der Region, was einen Territorialkonflikt kaum realistisch macht.

Das griechische Problem mit Mazedonien liegt viel tiefer als nur die Namensfrage. Sie geht auf die Teilung des Balkans nach dem Zusammenbruch des Osmanischen Reiches im Ersten Weltkrieg zurück. Griechenland und Serbien waren die Hauptbegünstigten dieses Zusammenbruchs. Im Norden Griechenlands lebt eine bedeutende mazedonische Minderheit, die seit Jahrzehnten unterdrückt und der sogar das Recht verwehrt wird, zu Hause Mazedonisch zu sprechen. Auf der anderen Seite kommt der Großteil der griechischen Bevölkerung in diesem Raum ursprünglich aus der heutigen Türkei, die als Vertriebene dort angesiedelt wurden. Diese Griechen haben überhaupt keine Bindung an die Region.

So wie Serbien mit Kroatien, Bosnien, dem Kosovo gekämpft hat, um die Auflösung des in dieser Zeit aufgebauten Herrschaftsbereichs zu verhindern, befürchtet Griechenland, dass es ein ähnliches Schicksal erleiden würde, wobei auch im Norden der türkische und albanische Separatismus wahrscheinlich ist. Deshalb haben griechische Politiker 1991, als Mazedonien seine Unabhängigkeit erklärte, festgestellt, dass dieser neue Staat eine Bedrohung darstellt, und beschlossen, alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um unsere Entwicklung zu einem völlig souveränen Nationalstaat zu verhindern, und der Name ist nur der Vorwand, um dieses Ziel zu erreichen. Ich glaube, dass das Problem zu weit entwickelt ist, um es durch Kompromisse zu lösen, vor allem durch zwei schwache, linke Ministerpräsidenten, die nicht für die Bevölkerung Mazedoniens und Griechenlands sprechen.

Danke für das Gespräch.



Serbischer Nationalist Dodik gewinnt bei Wahlen in Bosnien-Herzegowina

Epoch Times8. October 2018 Aktualisiert: 8. Oktober 2018 6:50
Bei den Wahlen im Vielvölkerstaat Bosnien-Herzegowina hat der Nationalist Dodik den für die Serben reservierten Sitz im dreiköpfigen Staatspräsidium gewonnen. Der Politiker setzt sich für eine Abspaltung der Teilrepublik Srpska von Bosnien ein.

Wahlen in Bosnien-Herzegowina:
Gelähmter Staat kämpft mit Armut und Abwanderung

Wahlen in Bosnien-Herzegowina: Gelähmter Staat kämpft mit Armut und Abwanderung

Der Besuch des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan in der Hauptstadt Sarajevo läutete im Mai 2018 mehr oder weniger den Wahlkampf im Land ein. Seit Jahren ist Bosnien-Herzegowina praktisch blockiert, die drei Völker können sich in fast keiner Fragen einigen. Armut, Korruption und Abwanderung prägen das Land. Am Sonntag sind Parlaments- und Präsidentenwahlen. Ob sich danach was ändert, ist fraglich. Drei Völker, zwei Entitäten mit jeweils eigenem Präsidenten und Parlamenten, zudem zehn ebenfalls sehr autonome Kantone in der einen, muslimisch-katholischen, Landeshälfte, dazu noch das Staatspräsidium für den Gesamtstaat, das aus jeweils einem Vertreter der drei Völker bestehen muss: Das politische System Bosnien-Herzegowinas ist eines der komplexesten in der Welt. Die drei Völker – Bosniaken, Serben und Kroaten – sind zudem seit dem Bürgerkrieg (1992-1995) mit über 100.000 Toten und mehr als zwei Millionen Flüchtlingen durch den stark ausgeprägten Nationalismus immer noch tief gespalten.
 
Genug Lügen: Dorfbewohner in Bosnien verbannen alle Politiker vor Wahlen

Nationalistische Parteien und keine Erwartungen vonseiten der Bürger

Die gewählten Politiker der letzten Jahrzehnte kamen ebenfalls aus dem nationalistischen Spektrum. Nun wird in dem kleinen Westbalkanstaat (3,5 Millionen Einwohner) am kommenden Sonntag gewählt. Es finden Parlaments- und Präsidentenwahlen statt. Die meisten Kandidaten sind seit dem Ende des Krieges auf der Politbühne aktiv. Die Sätze, die in den Straßenumfragen zahlreicher Medien bei der Frage nach Erwartungen am häufigsten fallen, sind:

Ich erwarte keine großen Veränderungen. Es werden die gleichen nationalistischen Parteien gewählt. Die nationalistische Rhetorik ist so stark wie seit Jahren nicht. Die meisten Politiker arbeiten eh für sich und denken nur kurz vor den Wahlen an das Volk.

Die politischen Eliten sind vielmehr daran interessiert, den Status quo zu erhalten. In den Augen vieler gilt Bosnien-Herzegowina deshalb durch diesen jahrzehntelangen Dauerstreit der drei Völker als gescheitert. Im Land leben nach offiziellen Angaben 50 Prozent Bosniaken, 31 Prozent Serben und 15 Prozent Kroaten. Der Rest der Bevölkerung gehört einer der 17 offiziell anerkannten Minderheiten wie den Roma an. In einer Landeshälfte – der Föderation Bosnien und Herzegowina – leben 2,2 Millionen Einwohner, davon 70 Prozent Bosniaken, 22 Prozent Kroaten und drei Prozent Serben. In der anderen Entität, der Republika Srpska, sind von den 1,2 Millionen Einwohnern 82 Prozent Serben, 14 Prozent Bosniaken und zwei Prozent Kroaten.

Bosnien-Herzegowina ist eines der korruptesten Staaten auf dem Balkan

In den letzten mehr als 20 Jahren waren vor allem Vertreter der EU und der USA in dem Westbalkanstaat aktiv gewesen. Westliche Diplomaten mischten sich oft in die Politik des Landes ein. In den letzten Jahren ist aber auch der Einfluss Russlands und der Türkei sehr stark geworden. Schätzungen zufolge sollen seit dem Ende des Krieges rund fünf Milliarden Dollar in das Land geflossen sein.

 

Mitglieder der al-Nusra-Front, einem Ableger der al-Kaida-Terrororganisation, bereiten sich hier 2015 darauf vor, eine Mörsergranate auf Streitkräfte der syrischen Armee zu feuern. Laut einem Bericht bekam die Terrorgruppe Waffen aus mehreren Balkanländern.

Der Aufbau begann 1995 euphorisch, heute ist aber von der anfänglichen Begeisterung wenig übrig. Bosnien-Herzegowina ist einer der korruptesten Staaten auf dem Balkan, die Arbeitslosenquote betrug im vergangenen Jahr 21 Prozent, bei Menschen unter 25 Jahren sogar über 43 Prozent. Das monatliche Durchschnittseinkommen liegt derzeit bei rund 300 Euro.

Bosnien-Herzegowina könnte deshalb noch mal ein Brennpunkt auf dem Westbalkan werden. Denn Fortschritte auf dem Weg Richtung EU, den das Land offiziell anstrebt, sind nicht erkennbar. Bei der Frage nach dem NATO-Beitritt liegen die Völker weit auseinander. Während bei den Kroaten und Bosniaken den letzten Umfragen zufolge rund 70 Prozent dafür wären, sind es bei den Serben lediglich rund 13 Prozent. Die drei Seiten arbeiten in wichtigen Fragen mehr oder weniger gegeneinander.

Seit Jahren antworten die frustrierten Bürger auf ihre Weise auf diese politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Misere: Nur die Hälfte der Wahlberechtigten nahm in den letzten Jahren an den Wahlen teil und gab ihre Stimme ab. Stattdessen verlassen jährlich Zehntausende ihre Heimat – vor allem in Richtung Deutschland, Österreich und die Niederlande. Allein 2017 verlor das Land durch die Abwanderung zwei Prozent seiner Arbeitskraft.

 

foto: adelheid wölfl
Seit einem halben Jahr fordern Demonstranten die Aufklärung eines Verbrechens an einem 21-jährigen Studenten in Banja Luka - derstandard.at/2000087989384/Ein-totes-Kind-aus-dem-Ghetto-als-Ikone-des-Widerstands
Bosnien-Herzegowina

Ein totes "Kind aus dem Ghetto" als Ikone des Widerstands

Reportage | 10 Postings   25. September 2018, 09:00

Seit einem halben Jahr fordern Demonstranten die Aufklärung eines Verbrechens an einem 21-jährigen Studenten in Banja Luka

Seit einem halben Jahr fordern Demonstranten die Aufklärung eines Verbrechens an einem 21-jährigen Studenten in Banja Luka - derstandard.at/2000087989384/Ein-totes-Kind-aus-dem-Ghetto-als-Ikone-des-Widerstands

 s ReportageAdelheid Wölfl aus Banja Luka25. September 2018, 09:00 - derstandard.at/2000087989384/Ein-totes-Kind-aus-dem-Ghetto-als-Ikone-des-Widerstands

Europa

Ein Mordfall erschüttert die Republika Srpska:
Demonstranten fordern
"Gerechtigkeit für David"
27.05.2018 • 07:45 Uhr  https://de.rt.com/1icm  Täglich zieht Menschen aller Altersklassen auf die Straßen der Hauptstadt der Republika Srpska in Bosnien und Herzegowina. Sie fordern die Aufklärung des brutalen Mordes an dem 21-jährigen David Dragičević. Viele glauben, dass staatliche Stellen verwickelt sind.
von Marinko Učur, Banja Luka

Schon zwei Monate lang zündet Davor Dragičević, Vater des brutal ermordeten 21-jährigen David Dragičević, jeden Abend genau um 18 Uhr auf dem zentralen Stadtplatz in Banja Luka eine Kerze an. In der größten Stadt der Republika Srpska mit ihren 250.000 Einwohnern wird er von Mitgliedern der Gruppe "Gerechtigkeit für David" begleitet, die gemeinsam mit ihm nach einer Antwort auf die Frage suchen, wer seinen Sohn getötet hat.

Als die gleichnamige Facebook-Gruppe auf fast 300.000 Mitglieder anwuchs und dieser mysteriöse Mordfall das Interesse der breiten Öffentlichkeit auf dem Balkan und internationaler Medien von Washington Post bis zu Euronews auf sich zog, wurde klar, wie ernst der Fall ist.

Bislang ergebnislos gehen die Aktivisten der Frage nach, wer und warum diesen jungen Mann getötet hat. Dessen Leichnam wurde am 24. März dieses Jahres im Nebenfluss Crkvena in Banja Luka aufgefunden, nachdem er sechs Tage zuvor auf unerklärliche Weise verschwunden war.

Laut den Eltern des Verstorbenen haben die Polizei und die Staatsanwaltschaft bei der Untersuchung so große Fehler gemacht, dass die Öffentlichkeit, die diesen Fall mit großer Aufmerksamkeit verfolgt, den Eindruck nicht loswerden kann, dass die Behörden gute Gründe hatten, konkretere Details des Todesfalles zu vertuschen.

Die Mitstreiter von "Gerechtigkeit für David" vermuten die Auftraggeber, Mittäter und Vollstrecker des brutalen Mordes in den Reihen der Polizei und Bezirksstaatsanwaltschaft. Freunde der Familie Dragičević, prominente und weniger bekannte Leute aus der ganzen Welt melden sich täglich, um die Suche nach Wahrheit und Gerechtigkeit zu unterstützen. Mit erhobener Faust zeigen sie sich genauso wie Davids Vater jeden Tag auf dem zentralen Platz von Banja Luka.

Ein Mordfall erschüttert die Republika Srpska: Demonstranten fordern "Gerechtigkeit für David"
Auch der Vater des Ermordeten, dem eine Frau zwei Mikrofone entgegenhält, nimmt an den täglichen Protesten teil. Viele Teilnehmer tragen T-Shirts mit dem Konterfei von David.

Die Facebook-Seite "Gerechtigkeit für David" ist mittlerweile voll mit Fotos unterzeichneter Petitionen und Unterstützungsbotschaften aus vielen europäischen Städten, in denen die Wahrheit über die Hintergründe des  Mordes gefordert wird. Bereits 60 Tage nach seinem Tod wurde der junge Mann zum Symbol des Widerstands gegen unbekannte Verbrecher und zu einer Art "urbaner Legende", symbolisiert in täglichen Kundgebungen auf jenem Stadtplatz, den die Protestteilnehmer aus Empörung in "Davids Platz" umbenannt haben. Dort erklingt jeden Abend der Rhythmus des Liedes "Kind aus dem Ghetto", das David verfasst und damit auf gewisser Weise seinen Tod prophezeit hat....

Davids Gebet pdf


 Der Reporter twitterte das Foto aus dem Krankenhaus. (Bild: Twitter)

28. August 2018 Nach kritischen Berichten Der Reporter twitterte das Foto aus dem Krankenhaus. (Bild: Twitter)

Journalist aus Bosnien vor seinem Haus verprügelt

Ein Mitarbeiter des Senders BN berichtete über eine Demonstration. Kurz darauf wurde er ins Krankenhaus eingeliefert. ... Proteste nach mysteriösem Tod Der Grund für das Ganze soll ein Bericht über eine Protestkundgebung gewesen sein: Seit Monaten fordern Menschen in Bosnien "Gerechtigkeit für David"... Die Familie des 21-Jährigen klagt eine korrupte Polizei und Polit-Elite an – und findet Gehör im ganzen Land. Aus dem mysteriösen Todesfall formierte sich eine landesweite Protestbewegung, in der Bosniaken, Serben und Kroaten die "Gerechtigkeit" einfordern...

 


jugoslawien
ich habe meine dokumentation zu jugoslawien erneuert. kurz nach dem ende des kalten krieges begannen die kriegstreiber des tiefen staates den heissen krieg im balkan..

CIA-Dokument als Blaupause für die Zerstörung Jugoslawiens

CIA-Dokument als Blaupause für die Zerstörung Jugoslawiens
In den ehemaligen Einzelstaaten Jugoslawiens unterstützten noch viele Menschen die Ideen des sozialistischen Republikgründers Josip Broz Tito: "Brüderlichkeit und Einheit".
Fast fünfzig Jahre lebten die Völker Jugoslawiens weitgehend friedlich miteinander. Doch dann zerbrach der föderale Staat. Es folgte eine Reihe blutiger Kriege. Die CIA prognostizierte das bereits in einer Geheimanalyse im Jahr 1990.

Yugoslavia Transformed – etwa „Verwandeltes Jugoslawien – so lautet der Titel einer rund 20-seitigen Analyse, die der Auslandsgeheimdienst CIA in Zusammenarbeit mit diversen anderen US-Geheimdiensten im Oktober 1990 verfasste. In diesem Dokument befassen sich die Hohepriester der US-Geheimdienstcommunity mit der Zukunft des Vielvölkerstaates Jugoslawien. Schon zu diesem Zeitpunkt sagten sie den Zerfall Jugoslawiens voraus. Ihrer Analyse zufolge werde es den Staat aufgrund ethnischer Konflikte und dem Nationalismus in den Teilrepubliken innerhalb von zwei Jahren nicht mehr geben. Zudem prognostizierten sie einen „langfristigen bewaffneten Aufstand“ der Kosovo-Albaner.
müsste heissen: die amis inszenierten einen langfristigen bewaffneten aufstand..
Den Verfassern der Analyse zufolge sei der slowenische und kroatische Nationalismus positiv zu bewerten – er sei „westlich-orientiert, demokratisch und unternehmerisch“. Dagegen kritisieren sie den serbischen Nationalismus als etatistisch, militaristisch und autokratisch. Die Alternativen zu einer Zerschlagung Jugoslawiens seien unwahrscheinlich. Die Konfliktparteien würden gegenseitig ihre Kompromissvorschläge blockieren. Im CIA-Bericht wird die Wahrscheinlichkeit eines bewaffneten Aufstands der Kosovo-Albaner wegen angeblicher serbischer Repressalien als hoch eingestuft. Die Verfasser bezeichnen die Provinz sogar als „Tötungsfelder“ („Killing Fields“) Jugoslawiens – eine Anspielung auf die Massentötungen in Kambodscha der sogenannten Roten Khmer. Ein Aufstand dort könne auf Montenegro und Mazedonien übergreifen. In diesen ehemaligen jugoslawischen Teilrepubliken leben ebenfalls größere albanische Minderheiten. Die Hellseher der US-Geheimdienste sagten voraus, dass Belgrad serbische Minderheiten in den anderen Teilrepubliken zum Aufstand anstacheln wird. Überhaupt sei der „von serbischen Extremisten angefochtene überhitzte Nationalismus“ das Grundproblem Jugoslawiens. Der Bericht unterstreicht nochmals, dass schon am Vorabend des jahrelangen Bruderkrieges die US-Geheimdienste darauf abzielten, das Narrativ der „bösen Serben“ zu etablieren. Sie sollten als Täter präsentiert und die übrigen Völker Jugoslawiens als Opfer dargestellt werden, um die westliche Einmischung zu rechtfertigen. Bosnien-Herzegowina wird als gefährlichstes Pulverfass des Balkanstaates ausgemacht. Dort bestehe das größte Risiko für großflächige ethnische Scharmützel. Hoffnung für die Südslawen gebe es nur in einer engeren Anbindung an den Westen. Die einzige Möglichkeit für Kroaten und Slowenen den „engen Chauvinismus“ zu überwinden, bestehe darin, intensive kulturelle und wirtschaftliche Beziehungen mit den „entwickelten industriellen Demokratien des Westens“ aufzubauen. Zugleich stelle der Terrorismus in Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Mazedonien und im Kosovo eine „ernsthafte Bedrohung“ dar. Terroristische Anschläge könnten, so die Analysten, Gegenmaßnahmen der jugoslawischen Sicherheitskräfte auslösen. Trotz dieses Horrorszenarios gebe es kaum etwas, was die Vereinigten Staaten oder die Europäer dagegen unternehmen könnten. Die Jugoslawen würden westliche Anstrengungen, die Einheit Jugoslawiens zu wahren, als Angriff auf die Demokratie und das Recht zur Selbstbestimmung bewerten. Die Verfasser betonen, dass albanische Vertreter die Aussagen US-amerikanischer Diplomaten zu Menschenrechtsfragen aufmerksam verfolgen werden. Diese fast haargenaue Hervorsage der Ereignisse – mehrere Jahre im Voraus – wirft die berechtigte Frage auf, inwiefern es sich nur um eine reine Prognose handelt, oder ob das Dokument eine Blaupause für die Zerschlagung des sozialistischen Jugoslawiens darstellt?

 

Wollen keinen Beitritt Serbiens zur NATO und zur EU: Fußballfans in Belgrad vor drei Wochen.
 

10.08.2018 06:30 Uhr    Jugoslawien wollte nach der verheerenden Zerstörung durch den Zweiten Weltkrieg keinem Block angehören. Tito initiierte in Belgrad die 1961 unterzeichnete Gründungsakte der Bewegung der Blockfreien-Staaten. Heute kontrolliert die NATO weitgehend den Balkan.

10.10.2017 22:02 Uhr Die islamistische Unterwanderung auf dem Balkan ist ein Thema, das seit Jahr und Tag nur ein stiefmütterliches Dasein in Politik und Medien fristet. Zu Unrecht, wie unser Autor darlegt: Der radikale Islam ist dort mehr als nur ein Randphänomen.

 
 Bosnien und Herzegowina: Moskau vertieft Beziehungen zur Republik Srpska
 
Quelle: RT © Marinko Učur Der Präsident der Republik Srpska, Milorad Dodik, empfängt Walentina Matwijenko am Flughafen von Banja Luka.

Bosnien und Herzegowina:
Moskau vertieft Beziehungen zur Republik Srpska

https://de.rt.com/1hzq

Der Besuch der Vorsitzenden des Oberhauses des russischen Parlaments Valentina Matwijenko in Bosnien und Herzegowina (BiH) vor zwei Wochen löste in dem südosteuropäischen Land geteilte Reaktionen aus. Matwijenko sprach nach einer Einladung von Abgeordneten vor der Parlamentsversammlung von Bosnien und Herzegowina und reiste anschließend in die mehrheitlich von Serben bewohnte Republika Srpska, wo sie sich in Banja Luka, größte Stadt der Republik und gleichzeitig deren Regierungssitz, mit hochrangigen Beamten traf. Die Republik ist neben der Föderation Bosnien und Herzegowina eine von zwei BiH-Entitäten. Matwijenko, von Medien auch als „Russlands mächtigste Frau“ und Putins „eiserne Lady“ bezeichnet, ist die höchste russische politische Persönlichkeit, die der ehemaligen zentralen jugoslawischen Republik seit ihrer Gründung und internationalen Anerkennung einen Besuch abstattete. Je nachdem, ob es sich um bosniakische oder serbische offizielle Vertreter und Medien handelt, wurde der Besuch der Russin kritisch oder wohlwollend kommentiert. So brachten die Serben bei dieser Gelegenheit Russland ihre Zuneigung entgegen, während offizielle Vertreter Sarajevos nach dem bekannten Muster und Wunsch, ihre Loyalität gegenüber Brüssel und Washington zu demonstrieren, die Anwesenheit der russischen Delegation „als Einmischung in die inneren Angelegenheiten des souveränen Landes“ verurteilten. Ähnlich kritische Töne Sarajevos bleiben jedoch aus, wenn hingegen Beamte aus der EU, den USA oder der Türkei zu Gast in BiH sind, was häufig der Fall ist.


Spitzentreffen über EU-Perspektive für Westbalkan:
Teilnahme des Kosovo sorgt für Zank

Die Statusfrage der abtrünnigen serbischen Provinz Kosovo überschattet den bevorstehenden EU-Westbalkan-Gipfel in Sofia. Da einige EU-Teilnehmer das Kosovo als unabhängiges Land nicht anerkennen, soll mit diplomatischen Finessen ein Debakel verhindert werden. Geplant ist, dass sich die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union mit ihren Kollegen aus Serbien, Montenegro, Albanien, Mazedonien, Bosnien-Herzegowina und dem Kosovo treffen. Sie alle wollen der EU beitreten. Das Treffen findet am Donnerstag in Sofia statt, weil Bulgarien zurzeit den EU-Ratsvorsitz innehat. Ziel des Zusammenkommens: "Neuen Schwung in die Beziehungen zwischen der EU und dem Westbalkan bringen." Aber bereits Wochen vor dem Gipfel gab es Streitigkeiten, die bis heute andauern. Zankapfel ist der Status des Kosovo. Fünf EU-Länder - Griechenland, Rumänien, Zypern, Slowakei und Spanien - verweigern der 2008 von Serbien abgespaltenen Provinz weiterhin die Anerkennung als Staat und wollen das auch beim Spitzentreffen in der bulgarischen Hauptstadt deutlich machen. Nichts soll demnach so interpretiert werden können, als sei die Unabhängigkeit des Kosovo unumstritten. Das Wort Boykott fiel in den letzten Wochen oft. Sofia war und ist andererseits weiterhin darum bemüht, dass am Gipfel alle 28 EU-Länder auf höchster Ebene vertreten sind. Letztlich soll dadurch signalisiert werden, dass man sich bei Integrationsfragen einig sei...
NATO-Bomben im Jugoslawien-Krieg: Verspätete Gerechtigkeit gegen den "Barmherzigen Engel"
Soldaten der jugoslawischen Armee messen die Radioaktivität am Boden in der Nähe der südserbischen Stadt Presevo am 15. Januar 2001.

im NL vom 28.6.17 habe ich eine kleine doku zum jugoslawien-krieg zusammengestellt...
28.6.17: Maidan und/oder Bürgerkrieg in den USA?/ Prophezeiung von Martin Zoller zum Iran, Sau Arabien und Israel/Trump am NATO-Gipfel/Interview mit der Nr. 2 in Russland/Jugoslawien: Schon 16 Tote in Den Haag, um US-Kriegslügen zu vertuschen

Manipulation im Jugoslawienkrieg

geschichtsfälschung um kriegslügen zu vertuschen
in den gefängniszellen von den haag sind bereits 16 angeklagte gestorben, bevor sie verurteilt oder freigesprochen wurden - in wirklichkeit sind sie wohl eher ermordet worden, damit die kriegslügen der amis nicht auffliegen. auch milosevic starb in den haag, bevor er freigesprochen wurde. s. unten..


 

nr. 2 in der russischen förderation - dmitrij rogozin
hier ein interview mit einem russischen insider, der nummer 2 in der russischen förderation nach putin. das interview zeigt auch sehr deutlich, wie schlecht wir im westen informiert sind, durch die ständige desinformation der US-gesteuerten mainstream-medien..

Dmitrij Rogozin war dieses Wochenende (23. – 25.06.) zu einem offiziellen Besuch in Belgrad (Inauguration von Präsident Vucic). Ein Sputnik-Interview mit einem „äußerst zurückhaltenden, distanzierten Rogozin“? Oder, ein angenehmes, ausgelassenes Gespräch unter Freunden und Leidensgenossen; genauer gesagt: Leidensbrüdern? Aber, machen Sie sich selbst einen Eindruck …

S (Sputnik): Guten Tag! Danke, dass Sie sich nach dem großen Feiertag für uns Zeit genommen haben. Allerdings sehe ich nicht, dass Sie uns ein Geschenk (S-400) mitgebracht haben.

R: Meinen Sie eine Miniaturausgabe (S-400)? Wir haben auch Nanotechnologie …

S: Nein, schon einen großen, falls möglich … oder vielleicht sogar ein S-500 …

R: Es wird eines Tages kommen. Falls es notwendig sein soll, wird es kommen (Anmk: selbst, wenn man nichts versteht, sollte man sich evtl. die ersten 30 Sek. ansehen, um zu fühlen/sehen bzw. sich einen Eindruck verschaffen zu können, in welcher Atmosphäre – ein lachender und völlig entspannter russ. Entscheidungsträger bei einem Interview – JA! … so etwas gibt es tatsächlich! – das Gespräch verlief).

S: Also können Sie uns versprechen, dass wir sie erhalten werden, falls notwendig?

R: Die Serben werden alles bekommen, falls es notwendig sein soll.

S: Sie haben an der Inauguration von Präsident Vucic teilgenommen. Hat Sie – als einen sehr guten Kenner Serbiens – diesbez. etwas besonders beeindruckt?

R: In Wahrheit ist es sehr schwer ein echter Kenner Serbiens zu sein, da seine Geschichte ausgesprochen reichhaltig und kompliziert ist. Man kann sie in ihrer Gesamtheit nur schwer aufnehmen (Anmk: im Sinne von lernen); ganz zu schweigen vom Begreifen. Daher würde ich niemanden als Kenner Serbiens bezeichnen. Je mehr sie über Serbien erfahren, umso mehr begreifen sie, dass sie eigentlich nichts wissen.

S: Stimmen Sie mit Präsident Vucic überein, wenn er behauptet, dass wir „eine Brücke in die Zukunft und nicht in die Vergangenheit bauen“? Kann diese Brücke gut (stabil) und schön werden?

R: Ich habe nicht genau mitbekommen, was er sagte; aber auch ich meine ähnliches. Was die Inauguration betrifft, so ist sie zu keinem Zeitpunkt aus dem Rahmen einer dementsprechend formellen Veranstaltung gefallen. Wichtig war: Alle Balkananführer sind gekommen. Das läßt Serbien als größten und autoritärsten Staat in der Region erscheinen (Anmk: im Sinn von: Ansage), von dem vieles in der Region abhängt/abhängen wird. Wir hatten gleichfalls ein ziemlich hohes Niveau an Vertretern anderer Staaten. So hatte ich gestern – auch wenn diese Leute mir Sanktionen „anhängten“ – ein langes Gespräch mit Fr. Miller. Sie ist die Stellvertreterin des Generalsekretärs der nato.

S: Wird die Dame nach diesem Gespräch überhaupt in ihr Land zurückreisen dürfen? Wird sie dafür nicht bestraft werden?

R: Das weiß ich nicht. Wo ist das Problem? Die amis haben Regeln eingeführt, wonach jeder, der mit Personen meinesgleichen spricht, eine Strafe von 100.000 dollar zu bezahlen hat. Daher erzähle ich Ihnen ja mit voller Absicht über mein Gespräch mit ihr, damit sie die 100.000 dollar zahlen muß … Oder aber, sie werden ihre dümmlichen Sanktionen aufheben, die einem Kasperletheater ähneln.

S: Warum sollen die Sanktionen ein Kasperletheater sein? Sie wollen schlicht und einfach keine Russen in ihren Ländern sehen …

R: Sie können die Russen damit nicht aufhalten! Dieses Kasperletheater hilft in der Tat uns Russen, unsere besten charakterlichen Eigenschaften vorzuführen/auszugraben. Dazu ein Witz: Wie bringt man Menschen verschiedener Nationalitäten, von einer Brücke zu springen? Zum Franzosen sagt man, das die Französinnen keine Franzosen mehr mögen; und er springt. Zum ami sagt man, dass amiland nicht mehr die einzige Supermacht ist; und er springt. Zum Russen sagt man: „Von dieser Brücke darf man nicht springen!“ Der Russe sagt: „Was?“ und springt … Daher; es ist nicht sehr intelligent, wenn man uns etwas verbietet. Da wird unser Charakter herausgefordert. Wir werden alles tun, um das Verbot zu bekämpfen bzw. zu umgehen. Wenn man uns sagt: „Ihr dürft keine Flugverbände mehr haben“, dann schaffen wir welche. „Ihr bekommt keine Motoren für eure Schiffe mehr“, dann bauen wir innerhalb von zwei Jahren einen neuen Industriezweig auf. „Ihr dürft keine Elektronik entwickeln“, dann entwickeln wir in kürzester Zeit einen neuen Industriezweig. Mir haben Sie sogar verboten, nach Australien zu fahren. Ich will gar nicht nach Australien! Dort gibt es für mich nichts Interessantes. Was? Känguruhs …

S: Das was Sie beschreiben, heißt auf serb. „inat“ (Anmk: absoluter, unnachgiebiger Trotz/Widerstand; eine sehr schwer zu erklärende Charaktereigenschaft, die – einmal aktiviert – durch absolut NICHTS bekämpft werden kann; da gibt es kein zurückweichen). Was sagen Sie zum ami-Vertreter für den Balkan, der offen gegen Russland – insbes. dessen Einfluß auf den Balkan – spricht?

R: Nichts kann ich dazu sagen! Wenn ich allen zuhören würde, die irgendwelche Dummheiten verbreiten, würde ich nicht gut schlafen können. Daher höre ich sich nicht.

S: Ist der Einfluß der Russen tatsächlich so „schrecklich“ für uns Serben? Vielleicht wissen die westler ja etwas, was wir nicht wissen? Was werdet ihr (Russen) mit uns machen, wenn wir den Einfluß weiterhin erlauben?

R: Gott im Himmel! Da haben sie je etwas gefunden, mit dem sie euch (Serben) verschrecken können. Ich höre von diesem Herrn zum ersten Mal. Da er Dummheiten von sich gibt, will ich nichts mehr zu ihm sagen.

S: Senator McCain hat betr. Balkan gesagt, dass die Russen den letzten Zug in Bezug auf Montenegro verpaßt haben. In Mazedonien ist der neue Premier pro-westlich. Was wird geschehen? Verliert Russland am Balkan an Terrain?

R: Was wollen Sie von mir? Dass ich Senator McCain kommentiere? Der ist doch schon vor geraumer Zeit verrückt geworden und gehört in ein Irrenhaus. Ich kenne ihn sehr gut und habe mich mit ihm öfters getroffen. Er hat mir damals seine und ich ihm meine Ansichten mitgeteilt. Es ist seither für mich sinnlos, ihn zu kommentieren.

S: Die Frage ging in eine andere Richtung. Hat Russland die Chance verpaßt, den Einfluß der nato am Balkan zu stoppen?

R: Dann wäre es besser, wenn Sie mir diese Frage stellen und nicht McCain zitieren. McCain werde ich niemals kommentieren. Am Balkan geschieht im Grunde dasselbe, wie bei uns. Vielleicht ist es nicht korrekt, was ich nun sagen werden; jedoch ist es mMn gerecht. Ich behaupte, dass Montenegro für Serbien das ist, was die Ukraine für Russland. De facto ist das also nicht gegen Russland gerichtet, sondern gegen Serbien. Ein provozierter Konflikt zw. Brüdern bzw. Blutsverwandten. Das alles wissen wir und Ihr nur zu gut. Wir sprechen dabei davon, dass man dem nächsten Verwandten (Bruder/Schwester) etwas einflößen kann, was ihn danach fremder werden läßt, als jeder (eigentlich) Fremde sein kann. Dasselbe geschah bei uns in der Ukraine. Wir sind alle durchgemischt. Ich habe in Kiew die erste Klasse absolviert. Mein Vater hat dort gearbeitet. Meine Frau ist Ukrainerin. Wir sind alle vermengt. Heute ruft ein Freund den anderen nicht mehr an. Die Schwester möchte mit ihrem Bruder nicht mehr sprechen. Das ist ein schweres Verbrechen für das in erster Linie die amis verantwortlich sind. Sie haben „den Samen der Feindschaft“ gesäht. Es ist durchaus möglich, dass wir die Prozesse nicht rechtzeitig bemerkt haben. Wir hatten es einfach nicht für möglich gehalten, dass so etwas geschehen könnte. Wir haben es eigentlich für unmöglich gehalten. Allerdings hat sich über die Jahre da etwas angehäuft. Alles hat mit Witzen angefangen („hängt die Russen auf“). Anfangs haben wir darüber nur gelacht.

S: Das ist so ähnlich, wie „Serben auf den Pflock“? (Anmk: Serben wurden während der Türkenokkupation gerne und häufig aufgespießt; daher der Spruch, der sich sogar reimt – „Srbe na Vrbe“; wird heute oft von kroat. Anhängern bei div. Sportveranstaltungen skandiert …).

R: Ja, so ähnlich. Mit der Zeit wurden die Witze immer ernster. Dann begannen sie (die Ukrainer) Erklärungen zu verlangen, warum sie „nichts hätten“ (obwohl sie 1991 eigentlich der süßeste Teil des Kuchens (Sowjetunion) waren ..). Sie HATTEN die ganze Industrie(!), da Chruschtschov und Breshnjev aus der Ukraine stammen. Chruschtschov schenkte sogar die Krim der Ukraine zum „Jahrestag der Freundschaft zw. Ukrainern und Russen“ (Anmk: in diesem Augenblick hebt Rogozin seinen Zeigefinger zur Schläfe; er zeigt „den Vogel“).

S: So hätte man damals auch Moskau „herschenken können“?

R: Ja, ohne Zweifel hätte er Moskau ebenfalls herschenken können; da habe ich keine Zweifel. Ich fragte die Franzosen, wofür denn ihr Triumphbogen steht? Für den Sieg von Franzosen, Engländern, Türken u. a. in der Krim gegen die Russen. „Gegen wen habt Ihr dort gekämpft? Gegen Ukrainer? Oder gegen Russen? … Sagt mir besser nichts drauf! Es ist Idiotismus, Euch zuzuhören!“ Kurzum: Die negativen Umstände haben sich angehäuft und daraus resultierte der Maidan bzw. der Extremismus. Das war ihre Antwort auf die Frage, warum sie „so schlecht leben“. Ihr (Ukrainer) lebt so schlecht, weil ihr euren Staat so schlecht führt, weil an dessen Spitze nur Betrüger stehen. Kein einziger ukrain. Politiker kam jemals mit einem Linienflugzeug zu Konsultationen nach Moskau. Sie nutzten alle Privatflugzeuge. Stellen Sie sich einmal vor, wieviel Geld in die ukrain. Elite geflossen ist? Und jetzt zerstören sie das Land. Sie haben einen Bürgerkrieg organisiert. Sie haben den Donbass angegriffen. Sie attackierten ihr eigenes Territorium an und meinen, dass wir mit ihnen Krieg führen. Wenn WIR mit ihnen Krieg führen würden, wäre der Krieg in zwei bis max. vier Stunden beendet …

S: Irgendwie scheint es zur Regel geworden zu sein, die Situation im Donbass zu verschärfen, wenn die Verlängerung der Sanktionen auf der Tagesordnung steht?

R: Natürlich. Die ukrain. Elite ist an einem Frieden nicht interessiert, da sie den Krieg als Vorwand brauchen, um ihm alles in die Schuhe zu schieben. So können sie ihren Landsleuten erklären, dass selbige wegen der Russen oder den Leuten aus dem Donbass so schlecht leben. „Wir müssen all unser Geld für Kriegsmaterial ausgeben“. Daher zahlt sich der Krieg (Anmk: für die ukrain. Elite) aus. Daher der Spruch: „Für den einen ist es Krieg; für den anderen Bruderschaft“ (im Sinne von: Nutzen haben; „nekome rat – nekome brat“).

S: Zur Zeit hat sich die Situation wieder etwas verschärft. Die Sanktionen wurden verlängert. Ist zumindest ein kurzer Frieden in Aussicht?

R: Natürlich. So ist es auch hier mit Montenegro. Noch einmal: wir meinen, dass dies in erster Linie ein serb. Problem ist und SOMIT ist es auch ein russ. Problem …

S: Was erwarten Sie von der neuen serb. Regierung, die bereits als pro-westl. „gelobt wird“?

R: Wissen Sie, wenn man sogar an einem serb. Liberalen (sprich pro-westl. Politiker) etwas kratzt, kommt ein echter Serbe zum Vorschein. Wir haben da keine Illusionen/Bedenken. Ihr werdet eine gute Regierung haben. Dann wird man Euch solche Vorbedingungen stellen, dass ihr niemals in die eu kommen könnt. Wie sollen sie euch aufnehmen, wenn alle aus der eu flüchten? Die engländer gehen und ihr sollt (angeblich) aufgenommen werden? Ihnen selbst gefällt die eu nicht; aber euch soll sie gefallen? Da stimmt etwas nicht. Was Serbien betrifft: Ihr müßtet den Kosovo hergeben, was ihr niemals tun werdet. Für diesen Verrat wird es keine Mehrheit geben und somit auch keinen eu-Beitritt. Daher wird es – wei bei der Türkei – eine unendliche (Beitritts-)Geschichte. Oder die eu schafft es vorher, euch in Einzelteile zu zerschlagen und jeden für sich in die eu zu holen. Eigentlich ist gerade ein Spiel zw. der eu und Russland im Gange, wer Serbien für sich gewinnen kann … Wobei es dieses Spiel – im Grunde genommen – gar nicht gibt, da Serbien und Russland immer schon zusammen waren. Für Serbien ist es wichtig, gute Beziehungen zu seinen europ. Nachbarn zu haben. Sie kann diese haben, ohne der „Kuranstalt“ (damit ist wahrscheinlich irrenhaus gemeint) beizutreten.

S: Man hört Stimmen bzw. eine neue Idee, dass die eu evtl. alle Balkanstaaten auf einmal aufnehmen will, unabhängig davon, ob die Voraussetzungen erfüllt werden können oder nicht; wie dies z.B. bei Litauen bereits gemacht wurde?

R: Was ist eigentlich die eu? Die eu-elite in Brüssel – ich kenne sie großteils persönlich – sind ehem. Studenten – Barrikadenkämpfer, linke Hooligans, Trotzkisten, Maoisten, die mit der Zeit verstanden haben, dass sie sich umziehen müssen. Sie haben sich gewaschen, geduscht, umgezogen und sind jetzt die eu-kommission. Das ist die eu! Hat Serbien diese „Straßenideen“ notwendig? Ich glaube nicht an die eu. Ich glaube an und liebe Europa! Die russ. Intelligenzia hat sich seit jeher an den Wurzeln eines Dostojewski geschult. Europa ist für uns unsere zweite Heimat. Allerdings wenn es weiterhin an „ seiner Immigrationspolitik“ festhält, dann wird es dort bald …

S: Kein Europa mehr geben?

R: Ja. Ja! Dann wird es dort bald eine ganz andere Ordnung geben. So wird es auch für Euch immer uninteressanter dort beizutreten, selbst im Falle, dass die eu ihre Vorbedingungen „herunterschrauben“ sollte. Für die eu ist wichtig: wenn einer geht, sollte ein anderer dazukommen, um ihren Leuten eine Kompensation des Verlustes vorzuspielen.

S: Sie sind für den (russ.) MIK zuständig. Daher auch für die militär. Zusammenarbeit mit Serbien. Werden wir die Mig-29 erhalten? Und wann?

R: Sie werden kommen. BALD. Euer Präsident wird es Euch sagen. Ich würde es gerne jetzt tun, aber wir haben es so vereinbart. Aber da sind nicht nur die Migs; da gibt es noch so einges. Da sind Panzer, Transportflugzeuge etc. Das ist eine große und ernsthafte Hilfe.

S: Und was ist mit der Idee einer gemeinsamen Produktion von militär. Gütern?

R: Wir haben über eine Freihandelszone gesprochen. Da wir unter Sanktionen stehen, haben wir überlegt, Produkte des Zivilflugverkehrs in dieser Zone zu „produzieren“. Wir testen gerade ein einmaliges Zivilflugzeug, dass nach den bisherigen Ergebnissen besser als sein Pendant von airbus und boeing ist; die MS-21. Wieso könnte die Distribution in Europa über Serbien erfolgen? Dies gilt gleichfalls für Helikopter und andere Technik. Es wird schwer sein, diese Güter buchstäblich gemeinsam zu produzieren. Jedoch; sie zu vertreiben – da kann man „gutes Geld“ verdienen. Ich erwarte, dass die neue Regierung formiert wird. Danach werden unsere Kommissionen sich zusammensetzen und es werden neue Verträge ausgearbeitet werden. Grundsätzlich ist unser Handelsvolumen gewachsen. Serbien hat um über 20 % mehr landwirtschaftl. Güter nach Russland exportiert. Das ist für Serbien sehr wichtig.

S: Es wurde ebenfalls die Idee geboren, dass sich Serbien dem Kampf gegen den Terrorismus anschließen könnte. Ist das realistisch?

R: Dazu besteht ein Dialog im Sicherheitsrat. Der serb. Vertreter nimmt daran teil und erhält alle Informationen in Bezug auf terror. Gefahren. Am Balkan sind diese Gefahren offensichtlich. Sie haben ihre Wurzeln in einem Krieg, der erst vor kurzem zu Ende ging. Viele Leute, die am Krieg und div. Greueltaten teilgenommen haben, sind heute in einzelnen Ländern „angesehene“ Persönlichkeiten. Z. Zt. ist eine Welle an Immigration im Gange, die Millionen nach europa strömen läßt. In europa finden sie eine (etablierte) Mitte/Umgebung vor, die ihnen hilft, sich in div. europ. Staaten zu neuen Zellen zu formieren. Daher sind Serbien und weitere Balkanländer in Bezug auf Informationen zu div. Angriffen/Angriffsplänen sehr wichtig. Ich kann dazu keine Details nennen … aber, es ist sehr wichtig …

S: Es wird darüber gesprochen, dass der Türkei S-400 verkauft werden. Wieviele Divisionen möchten die Türken kaufen?

R: Woher wissen Sie das? Vom „serb.“ FSB? Wer es wissen soll, der weiß es …

S: Sind solche Gespräche überhaupt seriös? Kann die Türkei als nato-Mitglied von Russland kaufen, was es möchte?

R: Warum nicht? Wir haben keine Begrenzung? Wenn sie die Geräte kaufen möchten und das notwendige Kleingeld haben, können sie sie kaufen. Die Griechen kaufen von uns. Die Afghanen haben sogar die amis um Genehmigung gebeten, von uns Helikopter zu kaufen.

S: Und was ist mit den Helikoptern für Ägypten?

R: Sie erinnern sich sicherlich, das wir die Ausschreibung dafür gewonnen haben. Die Franzosen haben damals Putin gebeten: „Bitte, bitte kauft die zwei Mistral von uns und unterstützt damit unseren Schiffsbau.“ Als ein Zeichen der traditionellen Freundschaft zu Frankreich haben wir etwas Geld zur Seite gelegt und die zwei Helikopterträger bestellt. Obwohl wir sie gar nicht benötigten, da sie für unsere Klimaverhältnisse (einfrieren) unbrauchbar sind. Bei 7 Grad plus (!) geben sie bereits den Geist auf. Sie sind für die Südsee gedacht und wir haben die Arktik. Wir brauchen eine ganz andere Technik. Aber gut! Wir haben uns entschieden, den Franzosen zu helfen. Als sie die Schiffe fertiggebaut haben, haben sie sich im Spiegel geschaut und vor sich selbst Angst bekommen. „Wir können sie Euch nicht verkaufen! Die amis lassen uns nicht, unsere Frauen lassen uns nicht … wer auch immer …“. Ich war der Vorsitzende unserer Delegation (bei den Nachverhandlungen) und verlangte bzw. erhielt all unser Geld (plus Zinsen) zurück. Wir machten dabei sogar Profit. Die Franzosen haben die beiden Schiffe – mit unserem Einverständnis – den Ägyptern verkauft … Eigentlich hätten sie die Schiffe niemanden verkaufen können, da sie nach unseren technischen Projekten gebaut wurden. Daher sagten wir zu den Ägyptern: „Nehmt die Schiffe und ihr bekommt die Hubschrauber von uns dazu; K-52 – Alligator.“ Ägypten mit seinem Nil – da passen unsere Alligatoren dazu …

S: Sind Sie über die Schritte/Taten der amis betr. deren Flugzeugbasis in Tulen/Nordgrönland, wo sie ihre Raketenabwehrsysteme modernisieren, besorgt? Wird Russland neue Systeme auf der Arktik aufstellen?

R: Wir werden auf jeden Fall unsere Hausaufgaben machen; und das auf unserem Territorium! Wir investierten lange nichts in unsere Flugabwehrsysteme. 1999 haben wir in Jugoslawien sehen können, was einem Land passieren kann, dass keine höchst professionelle Flug- bzw. Raketenabwehr hat. Es wird bis zum-geht-nicht-mehr zugebombt. Gleichzeitig hat die ami-armee jeden direkten Kontakt mit der jugosl. Armee gemieden. Sie hatten davor Angst. Wir wollen nicht in eine derartige Situation geraten, daher investieren wir planmäßig in kosmische und Landabwehrsysteme. Dafür haben wir unsere Industrie- und Administrationszentren längst fertiggestellt. Weiters werden wir bald auch die Abwehrsysteme für allfällige balistische und div. andere Raketen zur Gänze (also vollkommen lückenlos) abgeschlossen haben. Wir machen unsere Arbeit; allerdings auf UNSEREM Territorium. Was machen die amis? Sie stellen ihr System in Polen, Rumänien und auf Grönland auf. Wir könnten unser System in Kuba aufstellen …

S: Oder in Serbien?

R: Sie (westl. wertegemeinschaft) hat vor einem humanitären Zentrum in Nis Angst, welches bei Brandkatastrophen in Südeuropa mithelfen soll. Was würde erst geschehen, wenn wir so ein System in Serbien aufstellen würden? Sie würden sich – verzeihen Sie mir den Ausdruck – in die Hosen machen. Daher benötigt Serbien auch keine echten S-300. Es genügen Holzattrappen und sie (Anmk: die Psychos aus dem westen) werden wahnsinnig vor Angst. Aber warum sollen wir sie in akute Wahnvorstellungen treiben. Wir werden unsere Systeme auf unserem Territorium aufstellen. Was sie (amis) machen, ist natürlich reine Provokation. Was ist der techn. Hintergedanke beim Aufstellen ihrer Raketenabwehr? Jeder Agressor, der heute Russland angreifen würde (ganz gleich aus welcher Richtung), würde im selben Augenblick vernichtet werden. Wir sind jederzeit bereit, die ami-raketenabwehr in ihre Einzelteile aufzulösen und gleichzeitig jeden Aggressor zu vernichten. Sogar wenn uns die gesamte nato angreifen würde, würden wir die gesamte nato vernichten. Das GARANTIERE ich Euch, da ich weiß, wovon ich spreche.

S: Sind Sie ganz sicher? (Anmk: für alle, die dieses Interview zu ernst nehmen: natürlich ist diese Frage reine „verarsche“ unter Freunden …)

R: Absolut sicher, da ich den techn. Aspekt des Problems sehr gut kenne. Die amis versuchen nun, uns zu behindern. Sie versuchen unser Potential zu schwächen und uns in die Knie zu zwingen und unsere Souveränität zu mindern, deren Garantie unser techn. Potential ist. Daher kommen sie mit ihren Systemen immer näher an unsere Grenzen, damit sie unsere Raketen bereits am Start abschießen können, wo sie noch wenig Fahrt aufgenommen haben. Sie wollen die Raketen also im Ansatz abschießen. Wir wissen das natürlich und können auf alle ihre technischen „Herausforderungen“ von heute bis einschließlich 2030 antworten. Aber hier stellt sich eine andere Frage. Länder, die ami-systeme auf ihrem Gebiet aufstellen lassen, werden als erste getroffen werden, da wir die Systeme vernichten müssen. Danach werden wir unseren Gegenschlag ausführen. Daher haben wir Ländern wie Polen und Rumänien hunderte Male gesagt, dass sie mit dem Aufstellen der Systeme zu einem unserer Ziele geworden sind. Wir werden nicht auf die Hauptstädte zielen; allerdings werden wir die Systeme, die gegen uns gewandt sind, vernichten. Wir sagen das offen und machen keinen Spaß. Die Mittel dazu haben wir. Schauen Sie was wir in Syrien veranstalten. Wir schießen auf IS aus dem Kaspischen und dem Mittelmeer; aus U-Booten, von Schiffen und aus der Luft. Wir lansieren nur die Raketen … sie fliegen durch Täler, über Flüsse und Berge … und BUM!! (Anmk: min. 31:30 – sehr sehenswert!) … keine Banditen mehr. Wir zeigen damit ALLEN, welche Waffen wir besitzen.

S: Dieser Tage hatten wir einen Zwischenfall. Ein poln. Jäger ist der Maschine des russ. Verteidigungsministers sehr nahe gekommen. Soweit ich mich erinnere, ist Ihnen etwas ähnliches passiert?

R: Daher fliege ich jetzt nur mehr mit Linienflügen. Nach Belgrad bin ich mit einem Linienflug geflogen. Für alle Fälle. Ich stehe derzeit unter Sanktionen und mein Flugzeug würden sie vermutlich durch div. Länder jagen … Was brauche ich das? Einen Zwischenfall zu provozieren. So bin ich in Ruhe mit den anderen Passagieren hergekommen. Aber der Verteidigungsminister kann nicht mit einem Linienflugzeug fliegen, da er in seinem Flieger eine Kommandostelle hat.

S: Die wußten genau, dass Shoigu im Flugzeug saß!

R: Natürlich. Die wissen alles sehr genau. Er fliegt Russland – Russland (nach Kaliningrad). Das ist kein Spaß. Plötzlich nähert sich der Kommandozentrale ein poln. Pilot mit einer F-16. Was haben wir gemacht? Üblicherweise nähern sich darauf russ. Jäger, die kurz einmal den Flügel heben und zeigen, was sie darunter haben. Der Pole ist weitergeflogen, um zu seiner Kartoffelsuppe zu kommen. Das war nichts ungewöhnliches/dramatisches.

S: Bald wird die UN über den russ. Antrag – ihr den arktischen Gürtel zuzusprechen – entscheiden. Die UN hat einen weiteren Antrag; der Dänen. Ist Russland bereit die Arktik zu teilen, wenn die UN in diese Richtung entscheidet?

R: Die Arktik sollte ein Gebiet des Friedens und der Zusammenarbeit sein, da sich dort die Wasserreserven der gesamten Welt befinden. Das ist nicht nur eine russ. oder ami-Sache. Das sind die Reserven der ganzen Welt. Daher versuchen wir, Konflikten aus dem Weg zu gehen. Jedoch haben wir hier einige Streitigkeiten, die unbedingt zu lösen wären. Es geht nicht darum, wer stärker ist, sondern um geologische Tatsachen. Wir machen weiterhin unsere Arbeit und die (UN) sollten ihre machen. Die Kommission der UN wird (sollte) eine Entscheidung aufgrund wissenschaftl. Forschungsergebnisse und nicht aufgrund div. Provokationen und Spekulationen treffen. Andererseits haben wir uns der Arktis in letzter Zeit mit sehr ernst Ambitionen zugewandt und festgestellt, dass alles, was noch aus Sowjetzeiten stammt, in einem verwahrlosten Zustand war. Wir machen dort z. Zt. sauber (zigtausende Ölfässer uvm. wird entsorgt; alte Schiffe werden entsorgt; sogar die Eisbären haben wir gewaschen …).

S: Wann beginnt die Realisation der Plattform in der Arktis?

R: Die Plattform hat Gasprom (samt Militärabteilung) bereits aufgestellt. Aber wir haben hier ein anderes großes Projekt. Russland besitzt 80% aller bisher entdeckten Gasvorkommen in der Arktis. Ich war vor einigen Jahren vor Ort in einer kleinen Stadt (Sobeta – Yamal-Halbinsel) mit 32.000 Einwohnern, die in der Gasgewinnung tätig sind. Diese erfolgt mit der neusten Technik (modulare Konstruktionen auf Schiffen, keine unkontrollierte Gasentweichung etc.). Das Gas wird umgehend in einen flüssigen Zustand gebracht und auf Tanker mit 300.000 t Kapazität verfrachtet. In die Arbeit ist weiters eine Flotte von Eisbrechern involviert; bis 2020 sollen drei weitere dazukommen. Mit dieser Flotte werden wir den Seeweg über die Arktis freihalten und anderen Ländern anbieten, diesen Weg – als sichersten überhaupt – zu nutzen. Keine Somalia-Piraten mehr. Wir bauen gerade Internet- und Satellitennetze auf usw. DAMIT beschäftigen wir uns gerade in der Arktis. Wir meinen, dass dies ein gutes Geschäft werden könnte.

S: Es scheint, dass alle polit. Spielchen mit den europ. Nord- und Südstrang verbunden sind. Wie werden diese Spielchen enden? Kann es tatsächlich passieren, dass die amis ihr teures Gas europa verkaufen werden? Was wird dann geschehen?

R: Wir sprechen hier von einem Fleischfresser, der Vegetarier werden möchte. „Wir brauchen kein russ. Gas!“ Die europäer glauben, wenn sie unser Gas kaufen, dass wir sie damit auf die Knie zwingen. Wie? Für uns ist das ein Geschäft. Das ist reiner Handel.

S: Sie (europäer) meinen, dass Putin es jederzeit abdrehen könnte.

R: Wir würden das nie machen. Während unserer schwersten innenpolit. Krisen (2001 und 2003) haben in ganz Russland nur zwei Systeme funktioniert: der nukleare Komplex und Gasprom. Wieso sollten wir das System abschalten. Wir verdienen damit Geld. Sind wir Selbstmörder? Wieso würden wir solche Dummheiten machen?

S: Weil ihr Russen seid!

R: Ja. Das kann sein … Am Ende werden alle (Gas-)Verträge erneuert werden. Mit Erdogan hat Putin gerade telefon. den Südstrang besprochen. Wir werden über die Türkei nach europa Gas verkaufen. Noch etwa diesbezüglich. Ich habe die brüsseler Angestellten beobachtet. Sie müssen etwas ruhiger und besonnener werden. Sie verhalten sich ziemlich kleingeistig. Das soll das „große europa“ sein? … verhalten sich wie Kleingeister. Wir sind ihnen immer irgendwie verdächtig.

S: Wie wird Russland auf die neuen Sanktionen der amis reagieren? Europa hat seine Sanktionen ebenfalls verlängert.

R: Sie (europäer) haben selbst den größten Schaden mit den Sanktionen. Wenn man den wirtschaftl. Teil der Sanktionen genauer betrachtet, so stellt man fest, dass der Initiator – die amis – sogar daran noch verdienen. Europa hat dabei ernsthafte Schäden. Europa kann nicht mit Russland handeln. Europa verhält sich unklug. Aber ich weiß, warum das so ist. Ich habe bereits dargelegt, wer in europa die Entscheidungträger sind … die amis sind dabei zynisch und pragmatisch. Was notwendig ist, wird gemacht. Sie haben die Sanktionen verlängert, ausgenommen jener (russ.) Technologie, die sie benötigen, um im Kosmos voranzukommen … Hervorragend!

S: Wie ist die russ. Antwort?

R: Wir könnten nun aufhören, den amis unsere Motoren (RD-180) für deren Raketen auszuliefern. Wir haben darüber nachgedacht. Aber wir würden Geld verlieren. Außerdem sind diese Motoren bereits alt; wir haben neuere. Die amis können keine solch sicheren Motoren bauen. Daher werden wir zusammenarbeiten. Die amis haben einen Nutzen und wir ebenfalls. Wir haben ihren Sanktionen nur im landwirtschaftl. Bereich geantwortet. Die amis sagen: „Kauft unsere Äpfel!“ Wir werden Eure Äpfel nicht kaufen! Wir kaufen viel lieber serbische Äpfel! Schöne Äpfel! Danke Serbien, für die Äpfel! Polnische Äpfel wollen wir nicht, die werden von Krähen gefressen … Spaß beiseite. Mit Russland kann man nicht mit Hilfe von Sanktionen sprechen. Wir nehmen das – wie Sie sehen können – mit Humor. Das was Serbien macht, ist vollkommen im Einklang mit seinen nationalen Interessen. Mir ist vollkommen klar, dass Ihr keine Illusionen habt, was sie von Euch halten. Sie haben Euch nie geschätzt und – historisch betrachet – haben sie Euch nie besonders gemocht. Sie sehen Euch als Russen auf dem Balkan und Ihr könnt das in 1.000 Jahren nicht ändern! Ganz gleich wie sehr Ihr Euch auch bemüht, ihnen zu gefallen; Ihr werdet ihnen nie gefallen. Man muß man selbst bleiben! Seine Vorfahren ehren! Seinen orthodoxen Glauben ehren! Seine Wahrheit haben/darum kämpfen! Glauben Sie mir; nur solche Völker werden tatsächlich geschätzt. Solche wie die Serben und Russen!

S: Vielen Dank für das Gespräch!

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=D_L1Ie8ggEI

@ Möve Jonathan

In der Tat! – „nirgendwo sonst möglichen Einblicke“. Ich hoffe nur, dass sich einige mehr die Worte Rogozins durch den Kopf gehen haben lassen (z.B. betreffend Ukraine oder russ. „Abwehrverhalten“ uvm.). Immerhin stammen die Aussagen von der Nr. 2 der Russischen Föderation (viel höher geht es nicht!; vielleicht schaffe ich ja noch ein 45 min. Gespräch mit Puntin … ). Dagegen erscheinen div. Artikel aus div. Foren oder Medien und/oder zweit- oder drittklassige Analysen wie Dosenfutter zu bodenständiger Hausmannskost. Allerdings; wer ausschließlich Dosenfutter gewöhnt ist, der … Wie auch immer! Es würde vielen unzählige Stunden an Kopfzerbrechens ersparen (vonwegen: warum tut der Russe dies und nicht das, wenn ICH als Deutscher meine, dass es das beste für ihn (und/oder mich?) wäre …), wenn sie sich so einige Aussagen des Gesprächs durch den Kopf gehen lassen würden. Außerdem wären die Vorhersagen um einiges präziser (Stichwort: Ukraine) …


 
 
11:48 min www.kla.tv/10901 Dokumentarfilm

Manipulation im Jugoslawienkrieg

 
"Wir werden durch die Regierung nach Strich und Faden im NATO-Interesse belogen … Das, was die Bundesregierung seit 1999 und dem Krieg gegen Jugoslawien macht: sie lügt das deutsche Volk von einem Konflikt in den nächsten.“ Wie Willy Wimmer zu derart drastischen Aussagen kommt, geht Kla.TV nach und beleuchtet die Strategien der globalen Schachbrettspieler anhand des Jugoslawienkrieges.
5:02 min www.kla.tv/10196 Archiv-Sendung

Terror | Freitag, 24. März 2017 18. Jahrestag des NATO-Angriffs auf Jugoslawien – unsägliches Leid, unaufgearbeitete Schuld! (Film „WARUM? Geschichten aus dem zerbombten Jugoslawien“) Heute am 24. März 2017 jährt sich der völkerrechtswidrige Angriff der NATO auf das damalige Jugoslawien zum 18. Mal. 79 Tage flog die Luftwaffe der NATO Angriffe auf Jugoslawien und warf dabei 14.000 Bomben ab, wodurch mehr als 2.000 Zivilisten getötet und über 8.000 Menschen verletzt wurden.



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51:20 min www.kla.tv/10195 Archiv-Sendung

Terror | Freitag, 24. März 2017 Film „WARUM? Geschichten aus dem zerbombten Jugoslawien“ Dieser Film enthält Szenen mit Darstellungen, die für Minderjährige oder empfindlich reagierende Zuschauer nicht geeignet sind.
24. März 1999 – 10. Juni 1999 Die NATO flog insgesamt 2.300 Raketen- und Bombenangriffe auf 990 Objekte in Jugoslawien. Es wurden 14.000 Bomben abgeworfen. Rund 300 Schulen, Fabriken und Krankenhäuser wurden vernichtet. Mehr als 2.000 Zivilisten, unter ihnen 88 Kinder kamen ums Leben. Über 8.000 Menschen wurden verletzt. - Ein Film von Jelena Milincic und Anissa Naouai

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die geschichtsfälschung um kriegslügen zu vertuschen
in den gefängniszellen von den haag sind bereits 16 angeklagte gestorben, bevor sie verurteilt oder freigesprochen wurden - in wirklichkeit sind sie wohl eher ermordet worden, damit die kriegslügen der amis nicht auffliegen. auch milosevic starb in den haag, bevor er freigesprochen wurde. s. unten..

Lügnerische und mitunter tödliche "Gerechtigkeit" den Haag

Veröffentlicht in GEO-Politik Quelle: www.eadaily.com, Übersetzung: fit4Russland

Der ehemalige Kommandeur der bosnischen Muslime, Naser Orić, der persönlich damit prahlte, wie er serbische Kriegsgefangenen abgeschlachte, wurde vom Haager Tribunal noch im Jahr 2008 frei gesprochen. Jetzt steht er vor Gericht in Bosnien und bleibt bis Oktober 2017 unter Hausarrest. Der serbische General Ratko Mladić hingegen, der die muslimische Zivilbevölkerung aus Srebrenica evakuiert hatte, wird mittels konstruierter Anklage seit fünf Jahren in den Haag festgehalten und trotz eines schon dritten Schlaganfalls, nicht zumindest zeitweise für eine ärztliche Behandlung freigestellt. Vergleicht man diese beiden Tatsachen miteinander, kann man das europäische Recht nicht mehr Recht nennen. Ratko Mladić geht es mit jedem Tag immer schlimmer, seine Sprache ist gestört, er hat außergewöhnlich viel Gewicht verloren. Er wird vom Personal des Haager Gefängnisses mit irgendwelchen Pulvern "geheilt", deren Wirkstoffe dem General nicht bekannt gemacht werden. Aber man kann es aus schlechter Erfahrung heraus ahnen: In den Schließkammern von den Haag starben, bevor sie verurteilt oder freigesprochen worden, bereits sechzehn(!!!) serbische Gefangene, einschließlich des letzten jugoslawischen Staatschefs Slobodan Milosevic. Einige von ihnen, wie der Präsident der kroatischen Serben der selbsternannten Republik Serbische Krajina, Milan Babic, haben angeblich Selbstmord begangen - also in denselben Schließkammern, die rund um die Uhr überwacht werden, solche "Selbstmorde" und andere Vorkommnisse zu verhindern.


geschichtsfälschung durch den westen..

Deutsche Menschenrechtlerin:
Milošević-Prozess war beisspiellose Farce

https://de.sputniknews.com/politik/20160311308372042-milosevic-prozess-farce/

Der Gerichtsprozess in Den Haag gegen den ehemaligen jugoslawischen Präsidenten Slobodan Milošević ist nach Ansicht der namhaften Menschenrechtlerin und Autorin Brigitte Queck eine beispiellose Farce gewesen. „Slobodan Milošević wurde in Den Haag durch den sogenannten internationalen Gerichtshof ein völlig unrechtmäßiger Prozess gemacht, der keine Legitimation von der Uno hatte“, äußerte sie in einem Sputnik-Interview. „Ein Prozess gegen einen Präsidenten eines souveränen Landes, der nichts getan hat, als seine Heimat zu verteidigen, ist  beispiellos.“ In dem Interview, das aus Anlass der 10. Wiederkehr des Todestages von Milošević gewährt wurde, erklärte Queck, der ehemalige jugoslawische Präsident sei 2006 vor  dem Abschluss des Verfahrens umgebracht worden, so dass es zu keinem Urteil kam. „Diese Ungeheuerlichkeit darf nie vergessen werden.“ Der Krieg im ehemaligen Jugoslawien sei „seitens der USA und der Nato konstruiert“ worden, betonte die Vorsitzende der gesellschaftlichen Organisation „Mütter gegen den Krieg“. Als Folge sei heute in einem Teil des früheren Jugoslawiens, dem Kosovo, der größte Militärstützpunkt außerhalb des Territoriums der USA stationiert worden. „Das heißt, die USA sind damit näher an Russland hingetreten, um Kriege gegen Russland vorzubereiten.  Der inszenierte Prozess gegen Milošević diente nur einem Ziel, dass die USA einen weiteren Kontinent, nämlich Europa und andere Staaten, in ihre Gewalt bekommt“, so die Menschenrechtlerin.

Nach Milosevic-Freispruch:
Kriegsverbrechen-Anschuldigung war gefälscht – Experte

https://de.sputniknews.com/politik/20160816312138924-serbien-haager-tribunal-milosevic-freigesprochen/

Der Freispruch von Slobodan Milosevic, Ex-Präsident Serbiens und Jugoslawiens, beweist, dass die Anschuldigungen zu den Militärverbrechen während des Bosnienkrieges 1992 bis 1995 gefälscht und die folgenden Bombardements von Belgrad sowie zahlreiche Opfer sinnlos waren, wie der bekannte italienische Journalist und Publizist, Giulietto Chiesa, sagt. „Ich erinnere mich sehr gut an all das, was geschah. Alle Anschuldigungen gegen Serbien und Milosevic wurden konstruiert. Es gab Bombardements, viele Menschen sind umsonst ums Leben gekommen“, sagte der Ex-Abgeordnete des Europaparlaments gegenüber dem russischen Radiosender „Vesti FM“... Das Uno-Kriegsverbrechertribunal zum früheren Jugoslawien hat den Endbescheid über den Freispruch von Milosevic am 24. März dieses Jahres getroffen. „Jetzt ist August. Und alle schweigen, die Medien schreiben nichts darüber“, so Chiesa. Es habe noch keine formelle Erklärung zu dem Freispruch von Milosevic gegeben. Die Entscheidung wird der Beschluss des Tribunals zum Fall bosnischer Serben von Radovan Karadzic beinhalten, der vom Haager Tribunal zu 40 Jahren Gefängnis verurteilt wurde. ... Milosevic hat die Legitimität des Gerichtshofes in Den Haag nicht anerkannt, er hatte auf einen Anwalt verzichtet und sich selbst verteidigt. Im Februar 2002 hielt Milosevic in Den Haag eine lange Verteidigungsrede, in der er Dutzende Punkte der Anklage entkräftete. Er legte umfangreiches Foto- und Videomaterial vor, das Kriegsverbrechen der Nato beweisen sollte, darunter  den Einsatz verbotener Waffenarten, bewusste Zerstörung nichtmilitärischer Objekte und zahlreiche Angriffe gegen die Zivilbevölkerung. Milosevic war Präsident der Republik Serbien in den Jahren 1991 bis 1997 und Präsident der Bundesrepublik Jugoslawien von 1997 bis 2000.

Zu Srebrenica habe ich sehr viel an Material zusammengetragen (Zeitzeugen; Opfer, Täter, damals aktive Militärangehörige etc.). In erster Linie interessierte mich: Was passierte auf „höherer Ebene“? Wie/wieso kam es dazu? Für mich sind eindeutig (wie konnte es auch anders sein …) wieder einmal die amis Hauptschuldige und Ideengeber. Die These: Die amis setzten die Bosnier (vulgo bosn. Muslime) unter Druck: „Um Euch weiterhelfen zu können, benötigen wir ein Massaker.“ Die Bosnier hatten – ganz nüchtern betrachtet – keine Wahl; sie mußten mitspielen. Vorgeschichte zur Stadt Srebrenica: Sie war vor ihrer Einnahme durch die Serben eine UN-Sicherheitszone. Das Problem dabei: In der Stadt waren tausende(!) bosn. Kämpfer (sehr viele Ausländer dabei; heute wären dies IS-Kämpfer). Die Stadt befand sich mitten im (bosn.-)serb. Gebiet. Die muslim. Kämpfer nutzen die Schutzzone auf eine sehr hinterhältige Art. Sie machten über Monate „Ausflüge“ in das Umland und zogen sich bei Gefahr in die Zone zurück. Das war der serb. Armee ein Dorn im Auge. Nebenbemerkung: Natürlich hatten wir auch eine Belagerung der Stadt durch die Serben und Engpässe bei Nahrung oder Strom. Allerdings scheint die Belagerung nicht massiv genug gewesen zu sein, da es offensichtlich keine Hungernden bzw. an Unterernährung sterbenden gegeben hat (die Vorlage wäre ja sonst in den Medien mit Handkuss aufgenommen worden …). Daher mußte etwas radikaleres her. Die bosn. Führung scheint mMn ihren Kämpfern in Srebrenica mitgeteilt zu haben, dass die Stadt (aufgrund einer Vereinbarung?) den Serben übergeben werden soll. Für die Kämpfer, die so einiges Dreck am Stecken hatten, hieß dies nur eines: Raus aus der Stadt! Die bosn. Führung schlägt den Kämpfern vor, sich nach Tuzla durchzuschlagen. Weiters scheint die Führung versprochen zu haben, ihnen entgegenzukommen (eine Schneise/Korridor zu schlagen), was sie eigentlich NIE beabsichtigte. So kam, was kommen mußte. Die bosn. Kämpfer machten sich auf den Weg Richtung Tuzla. Sie drangen dabei immer tiefer auf serb. Territorium und wurden getötet. Es war im Grunde ein Todesmarsch, der tausende muslim. Kämpfer ihr Leben kostete. Erst DANACH erfolgt der Einmarsch der serb. Truppen in Srebrenica. Hier muß festgehalten werden, dass die Exekution von einigen hundert muslim. Kämpfern stattgefunden hat. Einiges davon war klassische Rache (meine nächsten Verwandten sind alle tot, daher …), anderes haben einfach „durchgeknallte“ auf eigene Faust verbrochen. Aber es gab daneben auch eine koordinierte Aktion. Das Militär (präz. der militär. Geheimdienst) der bosn. Serben war vereinzelt durch die amis unterwandert (Geld, Schutz nach dem Krieg, Erpressung, Ausreise in den Westen etc.). Diese paar Leute haben es geschafft, dass eine Einheit der bosn. Serben Exekutionen auf Basis eines „Befehls“ (den es so nie gab) ausführten, der letztlich den bosn. Anführern (Karadzic und Mladic) in die Schuhe geschoben wurde … Folglich: Die kolportierten 8.000 Massakrierten setzen sich folgendermaßen zusammen: tausende muslim. Kämpfer (siehe o.); hunderte Exekutierte (siehe o.). Dazu kommen noch etliche viel früher in den Kriegshandlungen Verstorbenen, die ausgegraben und einfach dazugezählt wurden (darunter sogar Serben). Kurzum: Es wurde „zusammengeschaufelt“, was nur geht, um die Zahl in die Höhe schnellen zu lassen. Aber das alles müßten dann die Verwandten bosn. Muslime eigentlich ebenfalls wissen? Natürlich wissen sie es. Man muß es pragmatisch sehen: Der Tote ist so oder so tot. Also, warum soll er dann nicht ein „Srebrenica-Massaker-Opfer“ sein. Erstens bringt es mehr „Mitleid“ und zweitens ist man selbst dann ein (indirektes) „Srebrenica-Opfer“, was – einmal in den Westen geflüchtet – ja nicht unbedingt ein Nachteil ist. Mit der Zeit wird die Geschichte (in den Köpfen) zum Selbstläufer bzw. wird „zur Realität“ …

 

@ Johanniskraut. Dabei war ich nicht. Sagen wir so: Ich war zu der Zeit am Balkan tätig. Die überwiegende Mehrheit der Informationen ist für Nicht-Serben schon aufgrund der Sprachbarriere nicht bzw. schwer zugänglich. Für Sprachkundige ist es überhaupt kein Problem, an Informationen zu gelangen. Die Verteidiger der serb. Angeklagten in Haag haben sich u. a. mit dem Thema sehr eindringlich auseinandergesetzt (in vielen Fällen, einer der Hauptanklagepunkte; auch Vojislav Seselj hat in Haag Srebrenica „behandelt“). Detail am Rande: Ein serb. Gerichtsmediziner ist kurz vor seiner Anhörung als Zeuge der Verteidigung in seinem Hotelzimmer in Haag verstorben … Weiters wurden zu dem Thema Bücher und Artikeln mit zahlreichen Zeugenaussagen geschrieben (viele Hauptdarsteller leben ja noch). Selbstverständlich haben wir da noch das Internet; eine schier unerschöpfliche Quelle an Infos.