hier zwei interessante

permakultur-reiseberichte aus den USA von iris..


13.11.13

My dear friends, hier kommt der 
Reisebericht No 1
 
Nach der Verabschiedung meiner treuen und tapferen Freunde Anna, Angelika und Andi, die mir trotz unglaublich frueher Stunde die Ehre erweisen, geht die Reise wie im Flug vorbei. Ist ja auch ein Flug, aber Grund fuer die Kurzweiligkeit ist das Buch " Alles ganz easy in Santa Barbara, das mir Thomas gab, nachdem ich ihm von meinem Traum erzaehlt hatte:
Ich auf meiner Reise umherirrend, nicht wissend wohin. Da kommt ein Reiter mit buschigen Augenbrauen, gehuellt in einen schwarzen Umhang und raunt mir zu: "Santa Barbara". Ich will mehr wissen warum, da fuert mich der duestere, aber durchaus vertrauenswuerdige Reiter zu etwas was mir helfen soll. Bilder von Indianern, riesige Kopfbedeckung, sieht aus als truegen sie Fuechse auf ihren Koepfen.
Andi recherchierte fuer mich. Es gibt Natives in der Gegend: Die Chumash, sie kennen einen Fuchstanz :-).
Also mein Plan: Nach meinem Permakulturkurs in Quail Springs ab nach St. Barbara, wer weis...,dann Winter in Mexiko /Kuba und im Fruehling, sobald man nicht mehr im Zelt erfriert, zurueck nach Quail Springs. So oder auch anders, immer dem Herzen und der Nase nach.
Ankunft in LA, Smog, Laerm, nicht meine Traumstatt (die ist ja schon St. Barbara).
Ich habe die Dame von der Hostelreception am Draht. Sie heisst mich inmitten von 4 Spuren Autos auf den Hostelshuttle warten. Angestrengt starre ich eine Stunde lang auf die Logos der vorbeiziehenden Kleinbusse. Immerwieder kurven die gleichen Chauffeure vorbei. 10 x Mariott, 15 x Hilton, 17 x Tourists Paradise. Meine mueden Augen brennen, bin nun mehr als 24h auf den Beinen, bzw. dem Po. Ein weiterer Anruf. Eine genervte Stimme zwischen Reifengequietsch und Brummen, ich glaub etwas von 5 Min rauszuhoeren. Nach einer weiteren halben Stunde endlich: Adventurer Hostel. 
Mein Zimmer, das ich mit 20 weiteren Chicks teile, befindet sich direkt ueber der Bar, wo bis um 1 Uhr Nachts die Post abgeht. Die einzige Dusche ist stundenlang von einer besonders eitlen Dame besetzt. Dafuer gibt es hier jede Menge gratis. Blueberrymuffins, Kaffee, Hamburgers.
Froh am naechsten Tag aus LA rauszukommen. Kaitlyn und Mike ein Paerchen zum verlieben, dass seinen Fokus auf Sparsamkeit setzt und es schafft, die ganzen 2 Kurswochen das gleiche Outfit zu tragen, holen mich ab.
Auf geht's ueber kurvige Bergstraesschen ins Niemandsland. Nach gut 3 h Fahrt kommen wir an. Kolmi nimmt uns in Empfang. "Willkommen, du bist sicher Iris". Die Warmherzigkeit und Offenheit mit der wir 40 Kursteilnehmer in die kleine Gemeinschaft aufgenommen werden, als waeren wir schon immer ein Teil davon gewesen, ist ueberwaeltigend. Alle Lehrer von der Gemeinschaft kennen vom ersten Tag an unsere Namen. Ich kaempfe bis zum letzten Tag damit, mir alle zu merken!
Nachdem wir unsere Zelte aufgeschlagen haben, lautet die Glocke zum "Gratitudecircle". Nach einer alten Tradition der Natives, erzaehlt jeder wofuer er heute dankbar ist. Es faellt auf, dass die Quail Springsmitglieder aufrichtig und fast endlos dankbar sind. Es ist ansteckend!
Der Kurs beginnt mit einer Rede von Warren Brush, unserem Hauptlehrer und Quails Springsgruender. Warren erzaehlt, dass die Gemeinschaft sich dort niedergelassen hat, wo die Natur am meisten zerstoert ist. In der Permakultur geht es nicht darum, intakte Oekosysteme zu nutzen sondern zerstoerte Oekosysteme wieder her zu stellen. Dieses Land ist kaputt durch Abholzung und Uebergrasung. In einem trockenen Klima wie diesem, wo die Vegetation waehrend Monaten nach dem naechsten Wassertropfen laechtzt, erholt sich die Natur nicht von selbst, sondern faellt, einmal zerstoert, der Verwuestung anhin. Das gute ist: Wir koennen es aendern. An einem Ort wie diesem nicht von heute auf morgen. Noch ist Quail Springs keine gruene Oase, noch kaempfen die Bewohner hier mit extremer Hitze, extremer Kaelte, extremer Trockenheit. Sie kaempfen mit Liebe und Hingabe. Es ist ueberwaeltigend, wieviele Unannehmlichkeiten diese Menschen hier in Kauf nehmen, es ruehrt mich zu Traenen.
Wir koennen die Verwuestung stoppen, indem wir verhindern, dass das Regenwasser, das von der spaerlichen Vegetation kaum aufgesogen und aufgehalten werden kann, nicht auf und davon saust und den restlichen Boden mitreisst, sondern verlangsamt wird, verteilt wird und in den Boden aufgenommen wird. Und indem wir Pflanzen und die gesegnete Kacke unserer Tiere und unserer Selbst nutzen. Denn Pflanzen lieben Kacke von Tieren, die Pflanzen lieben. Alles ist ein Kreislauf und indem wir Kreislaufe wieder schliessen heilen wir unseren Planeten. Unsere Exkremente sind nicht dafuer gemacht, sie ins Trinkwasser zu mischen (dass wir dann muehsam wieder filtern), sondern um sie dem Land zurueck zu geben, das uns gefuettert hat.
Dieselben Tiere, die das Land verwuestet haben, werden gebraucht, um das Land zu heilen. Nicht die Tiere sind schuld an der verwuestung, sondern die Art der Haltung.
Wir haben verschiedene Lehrer, eine davon ist "Auntie" eine Permakulturlehrerin, Heilkundige und Aelteste der Chumash. Natives von verschiedenen Staemmen sind mit der Zeit auf Quails Springs zugekommen, weil sie unterstuetzen moechten, was hier passiert. Menschen, die das Land mit Respekt pflegen und hueten, wie sie selbst es seit Jahrhunderten getan haben.
Spaetestens jetzt, wo Brenton, Farmmanager von Quail Springs ueber Wassermanagement und Bodenlebewesen referiert, komm ich nicht mehr ganz nach. Ich bin die einzige nicht englischsprachige hier und Brentons Redegeschwindigkeit und Wissen ist mindestens so immens wie seine Koerperlaenge. Jack kommt an der Halloweenparty als Brenton verkleidet auf Stelzen und schafft es knapp ihn zu ueberragen.
Brentons Frau Jan ist die Aufmerksamkeit in Person und leiht mir ihr Seidentuch, damit mir die Nase ueber Nacht nicht abfriert. Zelten ist nicht unbedingt ein Zuckerschlecken, wenn der Boden am Morgen gefroren ist! Duschen macht auch nicht so viel Spass, da die einzige Warmwasserdusche schnell ausgebucht ist und so kommt es, dass unsere Gruppe schon bald von einem eigentuemlichem Duft umgeben ist. Wir nennen es "Permiparfum". Sauberkeit ist relativ. Wir sind viel an der frischen Luft, Lehmbau, Bienen, Gartenpraktikum..., da verduftet manches.
Wir haben ein paar Designprojekte, Gruppenarbeiten. Es ist erstaunlich, wie einfach sie von der Hand gehen. Niemand, der sich in den Vordergrund draengt, niemand der laestert. Ich weiss nicht, ob es an unserer Gruppe liegt oder an unserer Umgebung. In Quail Springs geht es in einer Diskussion nicht um die Person sondern um den Inhalt. Es heisst "es wurde gesagt dass", es gibt kein "aber ich".
Die Zeit vergeht wie im Flug und gleichzeitig ist es so, als waeren wir schon ewig hier, so viele Informationen, so viele Geschichten. Wir lernen Kreislaufe ueber Kreislaufe kennen. Es gibt kein schlechtes Insekt, es gibt kein Unkraut, es gibt nur Ungleichgewicht und ungeschlossene Kreislaufe. Jedes Abfallprodukt, das fuer die einen Organismen ein Gift ist, wird von anderen Organismen geliebt, man muss nur richtig Kombinieren. So viel Hoffnung fuer unseren Planeten!
Die Praesentation unserer Designprojekte ist geschafft (ich bin jetzt neuerdings Badezimmeringineur ;-)). 
Nach dem wie immer himmlischen Essen, folgt die Talentshow, wo jeder etwas zum bessten geben muss. Wir lachen Traenen beim Theaterstueck wo Bill Mollison (der Gruender der Permakultur) und Warren Brush parodiert werden.
Der letzte Tag ist da. Evaluation, naechste Schritte, der letzte Gratitudecircle. Mindestens 1/3 der Gruppe weint (ich auch), aus Ergriffenheit, von was wir hier Zeuge sein durften: Real, deep care for the earth and the people. (Mir faellt kein guter Satz in Deutsch ein.)
Ich bin jetzt bei Sue zuhause, ich hoffe, ihr mit ihrem Land helfen zu koennen, das viel zu trocken ist. Ihr Mann ist Chumash, ihre Schwaegerin ist "Auntie". Sie engagieren sich sehr um die Kultur der Chumash zu erhalten.
Es ist das letzte Grundstueck von St. Barbara, dann kommt Park und Wald.
Fortsetzung folgt :-)
Big big hugs
Iris
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19.2.14
 

Reisebericht Nummer 2

Meine Lieben,

Ist schon ne ganze Weile her, seit meinem letzten Reisebericht, Zeit fuer eine Zusammenfassung meiner Erlebnisse in den USA, denn heute ist mein erster Tag in Mexiko!
Ich moechte mich zuerst bei allen entschuldigen, die keine persoenliche Antwort erhalten haben. Ich war meistens an Orten, wo ich keinen Kompi zur Verfuegung hatte...

Nach meinem Permakulturkurs bin ich ja bei Sue und Ray und ihrer Familie in meiner Traumstadt Santa Barbara gestrandet. Einer Familie zwischen alten indianischen Wurzeln, Ami-Konsumkultur und neo-oeko-spirituellem Bewusstsein.
Ein unglaublicher Spagat zwischen Permakulturgarten und dauernder Fernseh berieselung mit wegwerf Pap-Tellern. So schafft es diese Familie selbst Batterien nicht zu recyclen aber dem Buergermeister einen Brief zu schreiben, wieviel Wasser und Geld eingespart werden koennte, wenn alle 90'000 Haushalte in Santa Barbara ihr Abwasser wieder verwerten und Komposttoiletten verwenden wuerden. (45'263'700 $ und 13'460'101'200 liter pro Jahr, cool, hm?)
Hier, wunderschoen gelegen, mit Blick ueber die Berge und das Meer, ist der Treffpunkt der Chumash Maritime Association, einer Organisation, die Traditionen der Chumash aufrecht erhaellt und wieder belebt. So lerne ich, wie man Eichelmehl und Schnuere aus Pflanzenfasern macht. Hier wird auch das Tomol (traditionelles Kanu aus Redwoodplanken) hergestellt, mit dem 1 mal jaehrlich die 21 Milen zum Stammestreffen auf den Channel Islands gepadelt werden. Sue hat auch das Mosaik entworfen, das Downtown Santa Barbara schmueckt und die Geschichte der Chumash erzaehlt. Eine Geschichte der Verbundenheit mit den Tiergeistern und dem Wasser und eine Geschichte voller Blut, denn die Westkueste ist schoen, sehr schoen und die Ureinwohner waren im Weg. Nach der spanischen und mexikanischen Besatzung kam die amerikanische, die die schlimmste war. 20$ fuer ein Indianerskalp. Viele gaben ihre Kultur auf un ihre Haut zu retten und gaben sich als Spanier und Mexikaner aus. Eine Geschichte, die nicht in den Geschichtsbuechern der USA steht, eine die gerne unter den Teppich gekehrt wird.
Unsere sogenannte Peace Ranch soll eine Ausbildungsstaette fuer Permakultur geben, insbesondere fuer Chumash. Eine Erinnerung daran, wie sie jahrhunderte lang gelebt haben, in Verbindung mit natuerlichen Zyklen, mindestens so viel gebend wie nehmend, tending the wild.
Sue und ich versuchen die viele Theorie, die wir gelernt haben auf den Boden zu bringen. Das beinhaltet viel Recherche und viel Schaufelarbeit. Wir pflanzen eine essbare Hecke und einen Foodforest, machen eine Krauterspirale, Huegelbeete, Therassierungen und Graeben um Regenwasser besser zu nutzen, bauen den Huenerstall aus... Wie von Zauberhand bekommen wir alles Material das wir brauchen gratis oder fuer fast nichts. Das meiste ueber Craigslist.com, wo man von gebrauchten Regenwassercontainern bis zu Car sharing alles findet. Das Highlight ist auf jeden Fall, als wir nach "free dirt" suchen und statt dessen "free Alpacas" finden, zusammen mit einem absolut liebevollen Huetehund.
Neben der Rancharbeit habe ich viel zeit fuer mich, die ich meistens im Canyon mit dem Studium meines wirren Geistes verbringe, der sich mehr und mehr klaert, mit Hilfe der Instruktionen von Eckhard Tholle in "The Power of Now".

Ich finde auf Craigslist ein Hippi-Paerchen, das mit dem Wohnmobil die Kueste rauf faehrt und etwas Hilfe mit dem Benzingeld braucht. Es folgen ein paar witzige und abenteuerlustige Tage in der wundervollen Big Sur Gegend, dann stoepple ich zurueck, da ich ein Workexchangeprogramm in der Ojai-Foundation beginne. 20 Stunden Arbeit fuer gratis wohnen. In dieser Gemeinschaft wird Wert darauf gelegt, alles etwas schoener zu hinterlassen, als man es gefunden hat. Da ist ueberall viel Liebe zum Detail zu finden und noch nach Wochen stolpere ich noch ueber neue schoen gestaltete Plaetze mitten in der Natur. Ein Ort, wo man sein und bleiben will, voller friedlicher Energie und voller groszuegiger und dankbarer Menschen. Das hier gelebte gemeinschaftsbildende Tool ist Council, zuhoeren ohne Bewertung und spontanes sprechen frei vom Herzen aus. Eine Runde zu jeweils einem Thema wie: Was ist fuer dich schwierig in der Gemeinschaft, wie koennen die Anderen dich unterstuetzen oder zu irgend einem Thema, wie erzaehle die Geschichte, von der Zeit, wo du dich am meisten zu Diensten gefuehlt hast... Das kann sehr inspirierend sein und es zaehlt zu unseren Arbeitsstunden, wie auch die Instruktionen, die wir ueber Natural Building etc erhalten. Wow, ploetzlich macht man gerne und freiwillig Ueberstunden!
Wir lernen, dass Lehmhauser von allen Bauten am Erdbeben sichersten sind, atmen koennen und daher jegliche Feuchtigkeit ausgleichen, Krankheitskeime und ueberschuessige positiv geladene Ionen aus der Luft filtern. Da sie so guenstig sind, werden sie von der Bauindustrie nicht geliebt und sind daher meist verboten. Und so seltsam es klingt, wir waren uns alle einig, mit Lehm arbeiten macht gluecklich, hilft sogar mehr als Schockolade .
Wieder mal weinend verabschiede ich mich von einer anderen neuen Heimat um diverse Leute vom Permakulturkurs zu besuchen. Gregory in Joshua Tree lebt ganz simpel in der Wueste, wirft nichts weg, sondern verwertet jeden Abfall zu Kunst oder Gebrauchsgegenstaenden. Maria von Los Angeles zieht eine TV-Show auf, wo prominente Alternative ueber eine Frage referieren und das Publikum vorher und nachher ueber die Antwort abstimmt. Dazwischen probier ich Couchsurfing aus und bin ueberwaeltigt von der Offenheit und Hilfsbereitschaft der Menschen! Ich werde von fremden Leuten rumchauffiert ,zum wandern, Kajak fahren, Nachtessen eingeladen, voll inspirierend, so ist die Welt schoen!
Zeit fuer den Avatar Wizard Kurs in Florida, der liegt coolerweise auf meinem Weg nach Mexiko. Der Kurs ist umwerfend, ich erwache, ich sehe wieviel ich als sogeglaubt bewusster Mensch auf die Aussenwelt projziert habe, wie ich mir alle Umstaende meines Lebens selbst kreiert habe. Ich erwache aus dem Reagieren heraus ins Wertschaetzen und ins agieren, fuehle mich Kraftvoll und Angst frei. Das ist mir jetzt in Mexiko schon zu Gute gekommen als ein seltsamer Priester mich mittels aufzeigen meiner Schwaechen zu seltsamen Praktiken im Kostuem, wie mich Gott geschaffen hat, bringen wollte und dann wuetend wurde, als ich nicht wollte. Wertschaetzung und Bestimmtheit wirken Wunder.
Uebrigens, es gibt am 8. und 9. Maerz den Teil 1 von Avatar in der Schweiz, oder den ganzen Grundkurs in Orlando 15-23. Maerz. Melde dich doch per Mail bei mir, wenn es dich interessiert.
So jetzt nehm ich den Bus zu meiner naechsen Permakultur Farm Luumayni in Yukatan.
Hebeds guet!
Iris
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Von: Iris Ortner <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!>
Datum: 17. November 2013 22:30:15 GMT-8
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Betreff: Re: Do you know Roy Bunker? Learning from the barefoot movement?
 

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Am 17.11.2013 um 22:14 schrieb Iris Ortner <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!>:
Dear Warren,
I'm grateful, I did this wonderful, inspiring, hope giving course at Quail Springs. Thank you!
Markus, a friend of mine, who attended also your Introduction to permacoulture course in Switzerland, asked me to send this mail to you. It's about Roy, a real caretaker of the earth and the people. 
Love Iris 

Hi Warren
I learned to know you at Ammas Center in Flaach. I was very impressed, how you combine social, spiritual and agricultural permacoulture element's.
 I'm member of the board of permacoulture Switzerland and I'm mainly engaged in networking and CSA-projects. 
This winter I'm going to visit Roy Bunker. Do you know him? There's a parallel between you and him: he's also working mainly with grandmothers. 
Here the link:
http://www.ted.com/talks/lang/de/bunker_roy.html?source=email#.Uj8YnNH4l-5.email
I gonna see, what they know already about permacoulture.  
Love
Markus


http://www.barefootcollege.org/
in afrika 
http://www.barefootcollege.org/solutions/solar-solutions/partners/