projekt 63: möhlin AG:

gemeinschaft auf dem bauernhof
solidarische landwirtschaft, CSA, permakultur

gemüse-abos (RVL), zusammenarbeit mit unseren bauern (SoliLa) und food coops (einkaufs-genossenschaften wie z.b. die LGB in basel) werden immmer wichtiger, um die produktion von gesunden lebensmittel zu erhalten. hier die neuste initiative aus möhlin. dieses projekt ist noch im aufbau. hier einmal ein paar gedanken aus meiner sicht. die offizielle website ist noch in arbeit. wenn du interesse hast, sende ein mail oder rufe an:
Gersbach, Christian
Kirchgasse 4,
4323 Wallbach/AG
061 861 16 24
079 408 8139
Christian Gersbach
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http://eulenhof-moehlin.ch/wp/solidarische-landwirtschaft/


 

13.2.14: gedanken aus meiner sicht
gemeinschaft auf dem bauernhof

das interessante an diesem projekt ist die kombination gemeinschaft - bauernhof. geplant wird ein gemeinschaftsprojekt mit gemeinschaftsküche für 20-30 personen.

  • wer nicht in der gemeinschaft wohnen aber mitmachen will
      • sucht sich ein eigenes haus/wohnung in möhlin
      • wohnt in der umgebung und arbeitet mit
    • von basel sind es mit der S-bahn nur 22 min. bis möhlin

der eulenhof ist schon jetzt ein gemüseanbaubetrieb mit permakulturelementen. durch eine zwischenlösung auf der nachbarparzelle haben wir die zeit die wir brauchen, um eine gemeinschaft aufzubauen und ein projekt zu entwickeln.

permakultur-planung: was ist das potential des eulenhofs?
permakultur ist ein geniale planungsmethode, um das potential eines lebensraums zu erkennen. permakultur arbeitet mit der natur und nicht gegen sie, wie bei der konventionellen, industriellen landwirtschaft (auch biolandwirtschaft wird immer industrieller). ich selber werde verschiedene permakultur-workshops veranstalten:

permakultur auf dem bauernhof (mit 24 ha)

    • zonenplanung
    • sektoranalysen
    • wassermanagement mit einem teichsystem
    • gemüseanbau
    • agroforest
    • staudengärtnerei
    • wertschöpfungskette analysieren und optimieren
      • womit lässt sich noch einkommen generieren?
    • ausbau der alten scheune mit infrastruktur für seminare:
      • seminarräume
      • übernachtungsmöglichkeiten
      • gemeinschaftsküche
    • schule auf dem bauernhof
  • verarbeitungsräume

 


permakultur beim häuser planen und bauen

  • mehrgenerationen-gemeinschaftsprojekt für 20-30 personen
  • kann man häuser selber bauen?
  • projektentwicklung
    • exkursionen zu wegweisenden projekten
    • suchen von kreativen planerInnen, handwerkern, architekten
    • open source architektur-wettbewerb mit permakulturprinzipien
  • realisierung - solidarische landwirtschaft/solidarische häuser
    • netzwerk mit solidarischen handwerkern/firmen aufbauen
    • praktikums für ernsthaft interessierte bei befreundeten firmen
    • workshops zu selberbauen à la ökodorf sieben linden. dort  bauten sie ein haus für € 10'000.- mit worshops
  • finanzierung - kann man häuser ohne banken bauen?
  • gemeinsame ökonomie
  • bb


gemeinschaft/gemeinschaftsbildung

  • events für interessierte
  • permablitz um sich näher kennenzulernen
  • workshops und gemeinsame unternehmungen zum vertiefen
  • bin ich gemeinschaftsfähig/beziehungsfähig?
  • kreative beziehungen, kann ich meinen prozess zulassen?

 

CSA - gemeinschaftsunterstützte landwirtschaft
das gemüse abo könnte man weiter ausbauen zu einem CSA projekt. produzenten und konsumenten gründen zusammen einen verein oder eine genossenschaft. man zahlt dann nicht mehr per kilo, sondern einen betriebsbeitrag. wenn nur schon 100 genossenschafter fr. 2000.- pro jahr bezahlen - das sind 2-3 gemüseabo's - dann sind das bereits fr. 200'000.-, die zur verfügung stehen, um fachkräfte zu bezahlen, maschienen zu kaufen, investitionen zu machen.. bei einem CSA projekt baut man dann nicht nur lebensmittel an, sondern versucht das vielfältige potential aller beteiligten einzubringen, damit viele verschiedene standbeine entstehen. CSA ist eine kooperation zwischen produzenten und konsumenten - ein modell, um sich unabhäniger und selbständiger zu machen.

 

- unabhängiger vom staat: direktzahlungen sind auch ein kontroll-instrument. die meisten bauern hängen am gängelband der landwirtschaftsämter. wer nicht brav gehorcht, dem werden die direktzahlungen entzogen - so dem impfgegner urs hans in turbenthal ZH. ihm wurde sogar das biolable knospe entzogen. hätte er nicht schon vorher auf direktvermarktung umgestellt, wäre er jetzt pleite!!!
- unabhängiger vom markt: geschlossene regionale wirtschaftskreisläufe. wenn wir weiterhin gesunde, gentechfreie, biologische lebensmittel wollen, müssen wir den bauern das überleben ermöglichen, statt im supermarkt einzukaufen.
- unabhängiger von der produktion von lebensmitteln: um das klumpen-risiko zu vermeiden und wirtschaftlich zu überleben, braucht es mehrere standbeine. bei einem CSA projekt ist das gesamte kreative potential aller beteiligten gefragt, um weitere einkommensquellen zu generieren:

  1. CSA - gemeinschaftsunterstützte landwirtschaft, solidarische landwirtschaft
  2. vernetzung mit hochschulen und forschung
  3. agrotourismus, seminarbetrieb, café
  4. ausbildungen, gartenkuse à la bioterra, pro spezia rara,
  5. weiterbildung für landwirte
  6. medizinalpflanzen, die eigene kräutermedizin herstellen
  7. schule auf dem bauernhof, homeschooling..
  8. permakultur beim häuser planen und bauen
  9. gemeinschaft/gemeinschaftsbildung

landwirtschaftspolitik
die agrokonzerne, die im hintergrund die fäden ziehen, wollen die inlandproduktion immer mehr abbauen. sie machen mehr profit, wenn sie in den billiglohnländern des südens einkaufen und im reichen norden verkaufen. deshalb wollen sie alle zölle - zum schutz der einheimischen produktion - abbauen. bereits heute kommen über 50% der lebensmittel aus dem ausland. früchte und gemüse meist aus almeria, dem "plastiktunnel-konzentrationlager" in südspanien. afrikaner und marokanerinnen arbeiten dort für € 3.-/std. und müssen oft auch noch in den plastiktunneln leben.  gegenüber diesen billigprodukten haben unsere bauern keine chance. gegenwärtig sterben in der schweiz pro tag 3-5 bauerhöfe. der selbstversorgungsgrad der schweiz sinkt immer tiefer. offiziell ist er bei 60%. zieht man die futtermittelimporte ab, sind wir bei 25%.

wirtschaftskrieg unter dem deckmantel von freihandesabkommen
die subventionierung der landwirtschaft hat ungeheure ausmasse angenommen. die USA und die EU überfluten mit ihren hochsubventionierten landwirtschaftlichen produkten die märkte des südens und zerstören so die inlandproduktion der armen länder. es geht nicht um die versorgung der bevölkerung, sondern um die beherrschung der nahrungsmittelproduktion als politisch/wirtschaftliches machtinstrument.


februar 2014
An alle LeserInnen aus dem Fricktal und Umgebung: im Mai 2014 startet die
SOLIDARISCHE LANDWIRTSCHAFT EULENHOF!

Wir suchen nun Mitglieder zur entstehenden Solidarischen Landwirtschaft (SoliLa) Eulenhof, von Frick bis Basel. Bitte helft uns, dieses Projekt bekannt zu machen! Denkt an euch selber, eure Freunde, Verwandte, Arbeitskollegen in der Region, versendet die Mail weiter und wenn ihr auch ausgedruckte Flyer verteilen könnt, dann meldet euch bei mir - ich lasse euch gern welche zukommen. Ich freue mich, euch am 1. März zu sehen!

Die Grundidee der Solidarischen Landwirtschaft (SoliLa)
Ein Hof versorgt die Mitglieder einer SoliLa für mindestens ein Jahr mit Lebensmitteln, während diese gleichzeitig dem Hof die nötigen finanziellen Mittel hierfür bereitstellen. Wenn Sie Mitglied werden, garantieren Sie uns Produzenten, dass Sie während mindestens einem Jahr eine bestimmte Menge Gemüse und/oder Früchte abnehmen – in Form einer wöchentlichen Kiste, die saisonales Gemüse und/oder Früchte aus eigenem Anbau und teilweise Zukauf beinhaltet. Sie können eine grosse, mittlere oder kleine Kiste beziehen.


Die Lebensgemeinschaft Eulenhof sucht Dich!

Wir wollen jetzt Verantwortung übernehmen für:

  • eine ökologisch sinnvolle Lebensweise
  • eine vielfältige Gesellschaft
Darum gründen wir eine Lebensgemeinschaft!
Wir erwerben 2015 eine Liegenschaft und planen einen genossenschaftlichen Neubau in Möhlin (nähe Basel). Wir verknüpfen die Lebensgemeinschaft mit dem Eulenhof, einem Bio-Gemüsebetrieb. Wir heissen Menschen jeden Alters / Herkunft willkommen und freuen uns auf weltoffene Mitstreiter! Angesprochen? Meld dich!
 

Besuch bei der Lebensgemeinschaft Eulenhof

Liebe Junge und Alte, Singles und Familien, Heimatsuchende und Welten-bummlerinnen, Vernetzer und Unterstützer, ihr alle habt in der einen oder anderen Form Interesse an unserer Lebensgemeinschaft angemeldet, die nach und nach Formen annehmen soll. Ein wichtiger Schritt dazu ist, euch zu einem Besuch bei uns einzuladen am jeweils einmal ein Samstag jeden Monat. Im Anhang findet ihr - für die, die es noch nicht erhalten haben, noch einmal unser Konzept, wie es bis jetzt steht.
Wir freuen uns auf euer Kommen!