Schuldzuweisungen für Königsgrippe

Man überbietet sich derzeit mit Schuldzuweisungen für die Königsgrippe. Die Chinesen sind schuld! – schreit Trump. Die Amis haben es selbst bei den Militärspielen eingeschleppt! – wird dem entgegnet.

Viele Menschen wollen die Wahrheit erfahren. Kommt der Virus nun aus einem chinesischen oder aus einem US-Labor? (Beachten Sie, wie bei dieser Fragestellung die Möglichkeit, dass der Virus gar nicht aus dem Labor kommt, unter den Tisch fällt.)

Die Wahrheit ist – es spielt keine Rolle. In den USA macht Senator Lindsay Graham offen Werbung dafür, die US-Schulden gegenüber China abzuschreiben, weil China schuld am Virus sei und den USA damit schwer geschadet habe. Mehr als Tausend Milliarden Dollar Schulden will Graham einfach annulieren lassen. Das ist es, worauf es in dieser Geschichte ankommt. Man kann Schulden nicht einfach annulieren, man braucht einen guten Grund. Chinas konkrete Schuld an einer so großen Misere könnte ein guter Grund sein, also werden investigative Recherchen, Geheimdienstberichte und alles, was sonst nötig sein sollte, in beliebig großer Menge in den Raum geworfen werden, um Chinas Schuld highly likely zu machen, wenn tatsächlich die Entscheidung getroffen wird, US-Schulden an China auf die Grippe abzuschreiben.

Auf der anderen Seite hat China verständlicherweise wenig Lust, eine Billion Dollar einfach so zu verlieren. Also werden in ebenso großer Menge entgegengesetzte Recherchen, Geheimdienstberichte und highly-likely in den Raum geworfen werden.

Wenn man erkannt hat, welche Summe auf dem Spiel steht, dessen Ausgang nicht zuletzt davon abhängt, welche Laborherkunft dem Virus attestiert wird, kann man den Schamenentänzen um die Herkunftsforschung mit Vergnügen folgen.

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der sumpf in der schweiz...

Gesundheitsminister ALAIN BERSET
– Der CORONA-BETRÜGER fördert PÄDOPHILE Kunst !!!

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Endlich ein TV-Sender mit Sinn 1

Gesundheitsminister ALAIN BERSET – Der CORONA-BETRÜGER fördert PÄDOPHILE Kunst !!!

Als der Jeffrey Epstein-Skandal platzte, hat die ganze Welt mitbekommen, dass der „elitäre“ Pädosumpf real ist und bis in die obersten beziehungsweise bis in die untersten Etagen der Gesellschaft reicht. Spätestens seit dem Fall Dutroux ist auch klar, dass die Gewaltentrennung in heiklen Situationen ausgehebelt werden kann. Anders lässt es sich schlichtweg nicht erklären, dass wegen eklatanter Fehler bei den Polizeiermittlungen ganze 27 Zeugen auf mysteriöse Art und Weise verschwanden. (vgl. Wikipedia.org)

Am Beispiel des Sachsensumpfes in Deutschland, der Grégory Affäre in Frankreich, dem Fall Jimmy Savile in England oder des Basler Tierkreises in der Schweiz wird überdeutlich, dass das unfassbare Versagen der Justiz weltweit Schule gemacht hat; besonders wenn es um den „elitären“ Pädosumpf geht.

Aufgrund der Befundlage muss leider davon ausgegangen werden, dass der Sumpf innerhalb der Regierungen sehr tief ist. Am Beispiel des Epstein-Skandals wurde auch bekannt, dass Pädophilenringe von Geheimdiensten als Erpressungsringe benutzt werden, um einflussreiche Persönlichkeiten in die Falle zu locken. (vgl. TheSun.co.uk)

 

Der Gesundheitsminister und der pädo-satanische Vatikan

Bersets steile Karriere ist ein typisches Merkmal für die Zugehörigkeit zum pädo-satanischen Kult der Machtelite. Wer dazugehört, wird vom Netzwerk in die Schlüsselstellen der Macht befördert.

Berset wurde bereits im jungen Alter von 32 Jahren in den Ständerat gewählt, ehe er 2012 mit 39 Jahren zum zweitjüngsten Bundesrat aller Zeiten gekürt wurde. Bei der exklusiven Feier gehörte der zweifelhafte Bischof Charles Morerod zu den geladenen Gästen. (vgl. Blick.ch & Bund.ch)

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Dass Berset dem ebenfalls von Pädoskandalen geprägten Papst Franziskus immer noch den roten Teppich ausrollt, ist auch inakzeptabel. Bischof Morerod war beim politisch motivierten Papstbesuch von 2018 selbstverständlich dabei. (vgl. kath.ch)

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Der Gesundheitsminister und die pädo-satanische „Kunst“

Wer das offizielle Narrativ hinterfragt, weiss, dass der Pizzagate-Skandal real ist. Liz Crokin, die amerikanische Journalistin, preisgekrönte Autorin und Anwältin für Opfer von Sexualverbrechen arbeitete während vielen Jahren für diverse Mainstream Medien und gehört zu jenen Journalisten, die den Pizzagate-Skandal gründlich aufgearbeitet haben. Sie gehört ausserdem zu den Protagonisten der meistgesehenen Doku des Jahres, die den pädo-satanischen Kult der Machtelite und die Verbandelung mit den Mainstream-Medien und der CIA beleuchtet. „Out of Schadows“ wurde von erfahrenen Hollywood-Insidern mit professionellen Mitteln produziert und erreichte auf Youtube bereits nach wenigen Tagen über 10 Millionen Abrufe. Warum die Massenmedien nicht darüber berichtet haben, liegt auf der Hand.

Tipp: Out of Shadows wurde auf Deutsch synchronisiert und ist kostenlos auf Youtube verfügbar. (Liebe Astrid, vielen herzlichen Dank für die Übersetzung!)

Veröffentlichte FBI-Akten zeigen, dass Symbolik zur Geheimsprache der Pädophilen gehört. (vgl. DailyMail.co.uk & Wikileaks.org)

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Gemäss den FBI-Ermittlungen stehen diese Symbole für sexuelle Vorlieben von Pädophilen. Nun stellt sich die Frage, warum der Gesundheitsminister Berset mit Nähe zu fragwürdigen Vertretern des Vatikans ausgerechnet mit „Künstlern“ Selfies macht, die offensichtlich mit der pädophilen Geheimsprache vertraut sind.

Hast du eigentlich nichts Besseres zu tun?

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Julian Zigerli veröffentlicht auf Instagram regelmässig Bilder, deren Symbolik äusserst fragwürdig ist. (vgl. @julianzigerliofficial & @julianzigerli84)

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Interessant ist auch einer seiner aktuellsten Instagram-Beiträge:

(Ob er damit vielleicht ausdrücken will, dass er ein Sklave des satanischen Kults ist?)

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Instagram

 

Anmerkung: Seit Alain Berset das Departement des Inneren führt, gewann Zigerli gleich fünfmal in Folge (2012, 2013, 2014, 2015, 2016) den Schweizer Kulturpreis für Design. (vgl. schweizerkulturpreis.ch)

So viel zum Thema „steile Karriere“, wenn man vom „Netzwerk“ gefördert wird.

Nebst Julian Zigerli steht Bundesrat Berset auch anderen fragwürdigen „Künstlern“ nahe. Er liess sich mehrmals mit dem Libanesen Nadim Karam ablichten, dessen Instagram-Account ebenso mit fragwürdiger Symbolik durchsät ist.

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Einige der gezeigten Motive erinnern stark an die verstörende Sammlung von John Podesta, dem ehemaligen White House Chief of Staff unter Bill Clinton, Counselor to the President unter Barack Obama und Vorsitzenden der Hillary Campaign von 2016.

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Anmerkung: Dass Alain Berset auf seinem Facebook-Profil im Namen der Schweiz für Leute wirbt, die auf pädo-satinische Kunst stehen, ist schlichtweg unterirdisch.

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Facebook

 

Alain Berset, der Corona-Schwindel und Bill Gates

Bill Gates tätigte auf Anweisung von Jeffrey Epstein eine 2-Millionen-Spende, deren Ursprung wiederum vertuscht werden sollte. (vgl. The New Yorker & The Guardian)

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Des Weiteren weigerte sich Bill Gates zu erklären, warum er in Jeffrey Epsteins ominösen Privatjet „Lolita-Express“ mitflog. (vgl. Daily Mail) Nun lässt sich das Bundesamt für Gesundheit im Rahmen der Corona-Krise von sogenannten Experten beraten, die von der Bill & Melinda Gates Foundation finanziert werden. (vgl. uncut-news.ch & admin.ch). In der Deklaration des Bundesamtes für Gesundheit in Bezug auf mögliche Interessenkonflikte steht:

„Vorgehen bei scheinbaren Interessenkonflikten: keine Einschränkungen.“

„Wenn das Sekretariat, das Präsidium oder mindestens drei Mitglieder der EKIF/CFV Zweifel haben an der Fähigkeit einer Fachperson, ihre Arbeit unabhängig und frei von direktem und indirektem Druck ausführen zu können, wird der fragliche Fall an das Eidgenössische Departement des Innern zur Beurteilung und eventuellem Handeln weitergeleitet.“

Konkret: Wenn also sogenannte Experten aus dem versumpften Umfeld der Bill & Melinda Gates Foundation die Schweizer aufgrund einer Scheinpandemie entrechten und im gleichen Zug noch die Volkswirtschaft ruinieren, werden diese von Alain Berset und seinem fragwürdigen Departement einfach so abgesegnet.

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Die Mär von der Corona-Übersterblichkeit

Die langjährigen Sterberaten bestätigen, dass es in der Schweiz während der Corona-Krise zu keinem Zeitpunkt eine Übersterblichkeit gab. (vgl. K-Tipp Nr. 8 22. April 2020)

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Anmerkung: Das Gesundheitsministerium hat das Land offensichtlich schamlos verraten und die Rolle der Massenmedien, die mit irreführenden Berichterstattungen eine folgenschwere Massenhysterie auslösten, ist mehr als verwerflich.

 

Lichtblicke

Es finden weltweit Demonstrationen gegen den Corona-Betrug statt. Selbst in der Schweiz protestieren Tausende gegen den offensichtlichen Landesverrat.

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Das US-Justizministerium lässt die Anklage gegen General Flynn fallen!

General Flynn und sein Sohn, die für die Trump-Campaign arbeiteten und öffentlich für eine Untersuchung gegen Hillary Clinton in Sachen Kindesmissbrauch und gegen Obama wegen unlauterer Unterstützung von Terroristen plädierten, wurden deswegen an den medialen Pranger gestellt. (vgl. BBC)

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FBI-Akten, die letzte Woche deklassifiziert wurden, belegen, dass General Flynn anschliessend und vermutlich infolgedessen von hochrangigen, offensichtlich korrupten FBI-Agenten in eine Falle gelockt wurde, um eine angebliche Verschwörung mit Russland zu konstruieren. Aufgrund des neuen Beweismaterials beschloss das Justizministerium, die Anklagen gegen Flynn fallen zu lassen. (vgl. FoxNews)

 

General Flynn hat eine wichtige Botschaft für uns alle:

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Bild anklicken, um die Botschaft auf Legitim.ch anzuhören

 

Fazit: Die langjährigen Sterberaten bestätigen, dass es während der Corona-Krise in der Schweiz zu keinem Zeitpunkt eine Übersterblichkeit gab. Dass das Bundesamt für Gesundheit das Land verraten hat und sich der Gesundheitsminister von Agenten aus dem versumpften Umfeld der Bill & Melinda Gates Foundation beraten lässt, ist ein Skandal. Bersets Vorliebe für geschmacklose „Kunst“ passt auch perfekt ins Bild. Obwohl die Folgen des Coronaschwindels ein immenses und kaum absehbares Ausmass haben werden, bringt die Sache durchaus positive Nebenwirkungen. Das kriminelle Geflecht der Machtelite kommt immer deutlicher ans Licht, was wiederum das Aufwachen der Massen wie noch nie zuvor triggert. Wenn es um den Corona-Betrug und die damit verbundene Aufhebung unserer Grundrechte geht, macht die weltweit wachsende Wahrheitsbewegung ohne Wenn und Aber gemeinsame Sache.

Corona bedeutet auf Lateinisch die Krone. Lasst uns, die Machtelite entkrönen!

 

 

der tiefe staat in der schweiz - landesverräter in der regierung?
zum glück sind sie etwas zu spät mit ihrem fahrplan. wenn hans-johachim müller recht hat, steht deutschland und europa unmittelbar vor der befreiung.

Tell The Truth
Genau wie in Deutschland ist die Liberale FDP-Mittepartei, mit ihren Bundesräten Cassis und Keller-Sutter, unter dem Linken Sozi-Druck Sommarugas eingeknickt. Denn als Beisitzer an dem ominösen Treffen mit Von der Leyen beim diesjährigen WEF in Davos, sind sie genauso wie Sommaruga, im Geiste von «Quid pro Quo», einen Kuhhandel eingegangen. #SommarugasVerrat #GeheimerEUPakt #WeltwocheDecktAuf #TellTheTruthSwiss #TellTheTruth Weltwoche: https://www.youtube.com/user/Weltwoch...

11.276 Aufrufevor 1 Woche DIE WELTWOCHE (Wochenmagazin)
schweiz
ist sommaruga die 5. kolone, eine fanatische verfechterin von george soros' Open Society Foundations in der schweizer regierung?
 
16.471 Aufrufevor 1 Tag

 

auch die schweiz wird von satanisten regiert
die geopolitische analyse vom chef-theoretiker der SVP ist zwar sehr schwach, aber was er über das rahmenabkommen mit der EU sagt ist ein skandal. unsere regierung verfolgt nach wie vor den beitritt der schweiz zur EU-diktatur. weil das schweizer volk dagegen ist, verfolgen sie eine sehr perfiede strategie - EU-beitritt ohne volksabstimmung. die studie dazu halten sie geheim, was kriminell ist.

satanistisches ritual zur eröffnung des gotthard-basistunnels
hast du gewusst, dass auch die schweiz von satanisten regiert wird? nicht, dann schaue dir mal das satanistische ritual zu eröffnung des gotthard-basistunnels an. in der schweiz wird alles perfektioniert, das gute und das schlechte...

Satansverehrung bei der Gotthard Tunnel Eröffnung 01 06 2016
Möge Gott uns beistehen !!! Ist uns jetzt allen klar warum Angela Merkel bei dieser „Einweihung“ unbedingt dabei sein musste? „Der Gotthard ist wie das Herz, nun fehlt noch die Aorta“, erklärte Merkel. Und da soll noch einer bestreiten, dass wir nicht von Satanisten regiert werden !!! ┌∩┐(⋟﹏⋞)┌∩┐


159.780 Aufrufe vor 3 Wochen

 




veikko - zusammen mit der schweizerin karin
wie wurde dieser weltweite WHO-staatsstreich geplant, um die weltdiktatur einzuführen? dieses video gibt einen guten überblick über den 17-jahresplan unser regierungen für den staatstreich mit corona, den wir gerade erleben. die NATO-länder, die bei dem corona-theater mitspielen, haben kriminelle marionetten-regierungen, die dieses spiel des tiefen staates mitspielen. andere - wie russland und china - spielen das spiel mit, um unliebsame gegner aus dem weg zu räumen. aber die militärische macht ist bereits auf der seite von putin, trump und xi, der rest ist nur noch eine frage der zeit...
 Politik & Aktuelles

Flüchtlinge klagen gegen das Auslesen ihrer Handydaten

8. Mai 2020

Während deutsche Staatsbürger sich dagegen wehren müssen, in eine durch Immunitätsausweise, TrackingApps für Infizierte oder Impfnachweise gespaltene Gesellschaft gezwungen zu werden, in der Menschen erster Klasse leben, die die vollen Bürgerrechte und Freiheiten genießen und solche zweiter Klasse, die nur sehr beschränkte Rechte haben, klagen Flüchtlinge jetzt darauf, dass ihre Handydaten nicht ausgelesen werden dürfen. Wahrscheinlich erfolgreich.

Jeder weiß, wenn man in ferne Länder aufbricht, ob Urlaub oder Auswanderung, muss man sich ausweisen können. In allen Staaten dieser Welt gibt es Ausweise. Es gibt nur noch wenige Naturvölker, die glücklich und seit Jahrtausenden so fernab jeder modernen Zivilisation leben, dass sie keinen Identitätsausweis haben oder bekommen.

Wer sich also aus dem Nahen Osten, Asien oder Afrika nach Europa auf den Weg macht, um dort Asyl zu beantragen, weiß, dass er dazu Papiere vorweisen muss. So zu tun, als seien diese – meist jungen Männer – zu unbedarft oder zu dumm, das zu wissen, muss sich fragen lassen, ob der da nicht an einer besonderen Form des Gutmenschen-Rassismus leidet. Diese jungen Männer wissen sehr genau was sie tun. Sie werden darüber hinaus von den verschiedenen NGOs, die für ihren Transport, Sicherheit und Verpflegung sorgen, auch umfassend beraten, worauf sie achten müssen, damit das Unternehmen Asyl auch funktioniert. Dazu gibt es zum Beispiel die Plattform „Refugee.Info“. Hier findet sich eine Sammlung digitaler Quellen für Flüchtlinge und Asylsuchende aus aller Welt, auf der sie – oft in ihrer jeweiligen Landessprache – erfahren, wie sie Arbeit finden können, welche Dokumente sie brauchen und ob sie Anrecht auf Geld haben, wieviel – und wo sie es bekommen.

Oder auch Mercy Corps, eine von George Soros mitfinanzierte, bestens ausgestattete Organisation, die überall die Migration fördert und unterstützt, um die Agenda des umstrittenen Multi-Milliardärs und seiner Großinvestoren zu befördern, indem sie mithilft, massenhaft Menschen als zukünftige Billiglöhner nach USA und Europa einwandern zu lassen. In Russland ist sie als destabilisierende und zersetzende NGO von George Soros verboten.

Auch das Rescue Committee ist eine der vielen von Soros finanzierten NGOs mit denselben Zielen.

Die Erfahrung zeigt, dass Flüchtlinge zwar mit wenig Habseligkeiten und Gepäck ihre Reise antreten, aber seltsamerweise fast alle ein recht gutes Smartphone mit anscheinend unendlichem Guthaben besitzen. Berichte, dass verschiedene Organisationen die Migranten großzügig mit Smartphones, Sim-Karten und Guthaben ausstatten, gibt es genug.

Auch bei den Finanziers, die hinter dem riesigen Apparat von „Refugee.Info“ stehen, gibt es wenig Überraschungen: Die finanzielle und technische Unterstützung wird von Unternehmen wie Google, Microsoft, Cisco und TripAdvisor geleistet. Es gibt Facebook-Seiten mit den Namen Khabrona.Info (Khabrona ist Arabisch für „Erzählen Sie uns“) und CuéntaNos (Spanisch für „Erzählen Sie uns“). Beide verwenden das Prinzip von Refugee.Info, um Migranten in Allem, was sie für ihre Einwanderung brauchen, zu helfen und zu beraten.

Khabrona.Info hilft syrischen Flüchtlingen in Jordanien. Und natürlich allen Arabisch sprechenden Migranten in Europa.

In Ländern mit großen Flüchtlingspopulationen sind diese Websites eine Schlüsseltechnologie geworden, um die Flüchtlinge mit Informationen zu versorgen, damit diese sich schnell und effektiv über ihre Rechte informieren, ihre finanziellen und organisatorischen Unterstützungen einfordern und Ansprüche auf Gelder und Hilfsleistungen an den richtigen Stellen geltend machen können.

Komplexere Rechtsfragen werden an den Rechtsberater des Programms gesandt und ein Mercy-Corps-Team bearbeitet alle Anfragen. Das Team besteht aus Journalisten, Rechtsanwälten und anderen Spezialisten, die alle über aktuelle Informationen zu Richtlinien, die sich auf Flüchtlinge auswirken, verfügen und speziell geschult sind.

Verständlich, dass genau diese Organisationen sich nicht so gern in die Karten schauen lassen wollen. Seit 2017 darf das BAMF die Handys derer auslesen, die ohne Papiere hier in Deutschland Asyl beantragen. Viele darunter haben gar kein Recht auf Asyl, weil sie nicht aus Kriegsgebieten kommen oder Angst um Leib und Leben haben müssen. Auf den Handys ließe sich aber schon recht genau herausfinden, wer sich und in welcher Weise um den Migranten gekümmert hat. Und in vielen Fällen auch, woher er wirklich kommt.

Daher haben jetzt einige Asylbewerber gegen die Auslesepraxis geklagt. Unterstützt und finanziert hat die Klage, wie die „Welt“ und andere Medien berichten, die Gesellschaft für Freiheitsrechte. Eine Organisation mit noblen Leuten, Juristen und Akademikern mit guten Verbindungen, die sich unter dem Wahlspruch „wir verhelfen dem Recht zu seinem Recht“ engagieren.

Die Klage wurde an den Verwaltungsgerichten in Hannover, Berlin und Stuttgart von den Anwälten der „Gesellschaft für Freiheitsrechte“ eingereicht. Die Anwälte der Gesellschaft für Freiheitsrechte handeln im Namen von Flüchtlingen aus Syrien, Afghanistan und Kamerun. Der Tenor lautet, dass das Auslesen der Handydaten rechtswidrig sei: „Das BAMF missachtet die hohen verfassungsrechtlichen Vorgaben, an die der Staat beim Zugriff auf persönliche Daten gebunden ist“, sagte eine Frau Lea Beckmann von der Gesellschaft für Freiheitsrechte den Funke-Zeitungen.

Ein kurzer Blick auf die Unterseite „Über die GFF/Finanzen und Transparenz“ zeigt, wer diese Gesellschaft für Freiheitsrechte finanziert:

„Für den Organisationsaufbau werden wir auch weiterhin auf zusätzliche Finanzierung durch Stiftungen angewiesen sein. Seit dem 1. Juli 2017 erhalten wir von der Bewegungsstiftung eine Basisförderung in Höhe von 50.000 Euro über einen Zeitraum von 24 Monaten und von den Open Society Foundations eine allgemeine Förderung über 80.000 US-Dollar für die Jahre 2017 und 2018. Das Omidyar Network/Luminate unterstützt unsere Arbeit in den Jahren 2018 und 2019 mit 250.000 US-Dollar.“

Welche Überraschung, auch hier ist die Open Society Stiftung des Herrn George Soros wieder ganz vorn mit dabei. Und auch das Omidyar Network bekommt wiederum vom Open Data Institute und anderen philantropischen Stiftungen Gelder.


 



Politik & Aktuelles

Dr. Fauci (Corona Task Force im Weißen Haus): Sein Institut finanzierte riskante Forschung an Coronaviren in Wuhan!

13. Mai 2020

Dr. Anthony Stephen Fauci ist ein amerikanischer Arzt und Immunologe. Er war seit 1984 Direktor des „National Institute of Allergy and Infectious Diseases“ (NIAID) der USA. Seit Januar 2020 ist er eines der führenden Mitglieder der „White House Corona Virus Task Force“. Er gilt als eine der vertrauenswürdigsten und verdientesten medizinischen Koryphäen. Doch jetzt wird bekannt: Der umjubelte Covid-19-Fighter hat selbst die Entwicklung des Pandemie-Virus im Labor von Wuhan mitfinanziert!

Vor seiner Zeit im NIAID war er Arzt im National Institut of Health (NIH) und ist seit Präsident Ronald Reagan medizinischer Berater eines jeden Präsidenten gewesen. Er arbeitete ebenfalls in leitender Position zusammen mit Bill Gates in dessen „Global Vaccine Plan“ (Globaler Impfplan). Dieser „Global Vaccine Action Plan wurde im Jahre 2010 als eine „private Partnership“ zwischen der WHO, der UNICEF, dem NIAID und der Bill und Melinda Gates Foundation der Öffentlichkeit vorgestellt. (Hier die Meldung auf offizieller WHO-Webseite)

Ähnlich, wie bei uns Prof. Dr. Christian Drosten, erscheint auch Dr. Fauci oft auf dem Bildschirmen in den Wohnzimmern der USA und demonstriert stehts ruhige, unaufgeregte Fachkompetenz. Umfragen zufolge vertrauen die Amerikaner ihm sogar mehr als Präsident Trump.

Was John und Jane Durchschnittsamerikaner nicht wissen ist, dass das National Institute of Allergy and Infectious Diseases“ (NIAID) unter seinem Direktor Dr. Anthony Fauci die Forscher des Wuhan Instituts für Virologie – und auch andere Institutionen – finanziell unterstützte bei Forschungsarbeiten am Coronavirus aus Fledermäusen, schreibt die US-Webseite Newsweek. Diese Art Forschung trägt die Bezeichnung „gain-of-function“, was bedeutet, dass man untersucht, wie die Fähigkeit eines Pathogens (eines Krankheitserregers) Krankheiten zu verursachen erhöht werden kann, um so die „fundamentale Natur der Interaktion zwischen Mensch und Krankheitserreger“ zu verstehen und zu definieren. Auf diese Weise kann man dann das pandemische Potenzial von sich verbreitenden infektiösen Erregern einschätzen und beurteilen, um die öffentliche Gesundheitsvorsorge zu informieren und entsprechende Vorsorge zu treffen.

Für diese Forschungen stellte das NIAID und das National Institutes of Health für sechs Jahre 3,7 Millionen Dollar zur Verfügung. Dieses Programm war der Anschluss an ein vorhergegangenes 3,7 Millionen Fünfjahresprojekt, das 2014 begann und bei dem Fledermaus-Coronaviren gesammelt und untersucht wurden. Insgesamt erhielten die chinesischen Forscher in Wuhan unter der Leitung des Virologen Shi Zeng-Li also 7,4 Millionen Dollar. Die zweite Phase war ab 2019 und sollte dann untersuchen, wie man das Coronavirus mutieren lassen konnte, um Menschen zu befallen. Das Projekt wurde, laut Newsweek, von der Eco-Health Alliance unter der Führung des Direktors Peter Daszak, einem Ökologie-Experten geleitet. Auch er wollte nicht auf Fragen von Newsweek Stellung beziehen.

Im Projektvorschlag sei zu lesen gewesen, schreibt sie Newsweek, man werde „S-Protein Sequenz-Daten benutzen sowie infektiöse Klone-Technologie sowohl mit in Vitro-Infektion als auch in Vivo-Infektions-Experimente (also Infektionenseperimente in der Petrischale als auch am lebenden Tier). Gleichzeitig sollte auch das „Spillover-Potential“ erfoscht werden. „Spillover-Potenzial“ bedeutet, ob ein Virus die Fähigkeit entwickeln kann, um von Tieren auf den Menschen überzuspringen. Da kann das Virus dann, wenn es dazu in der Lage ist, sich an die Rezeptoren menschlicher Zellen andocken. Und genau das hat man auch geschafft: Das SARS-CoV-2 – also das neue Coronavirus – kann an die ACE2-Rezeptoren in der menschlichen Lunge und anderen Organen andocken.

Laut Newsweek war Dr. Fauci vor zehn Jahren auch federführend bei solchen gain-in-function-Forschungen bei der Vogelgrippe gewesen. Er soll eine wichtige Rolle beim Voranbringen dieser Arbeiten gespielt haben. Dabei wurden wild vorkommende Viren über mehrere Stufen in Tiere eingebracht, bis sie so weit mutierten, dass sie tatsächlich die Fähigkeit hatten, eine Pandemie unter der Menschheit auszulösen. Dabei benutzten die Wissenschaftler vornehmlich ein Virus, das zwischen Menschen kaum übertragen werden konnte und machten auf die beschriebene Art ein mutiertes Virus daraus, das unter Menschen hochinfektiös ist, was die Voraussetzung für eine Pandemie ist. Dazu benutzten sie eine ganze Reihe Frettchen, ließen darin das Virus mutieren, bis eins der Tiere nicht von den Wissenschaftlern, sondern von einem anderen Frettchen infiziert worden war.

Das sind also die Art Forschungen, die das NIAID unter Dr. Anthony Fauci mitfinanzierte. Er wusste also mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ganz genau, was in dem Hochsicherheitslabor in Wuhan vorging. Und das heißt, dass die USA und China zusammen dieses Höllenvirus ausgebrütet haben, was dann irgendwie aus dem Labor herauskommen und eine weltweite Pandemie auslösen konnte.

Man kann also sagen, dass – falls die Informationen von Newsweek stimmen – sowohl die USA, als auch China zusammen dieses neue Coronavirus geschaffen haben. Wie auch immer es dann in die Welt gekommen ist.

Diese Methoden sind in Wissenschaftlerkreisen eine bekannte Forschung und nicht unumstritten. Aber nicht nur in China werden Viren im Labor manipuliert, um deren Fähigkeit zur Infizierung von Menschen zu testen und zu entwickeln. Was dann mit solchen Viren geschehen kann, das haben wir in Wuhan bereits erlebt. Bis heute ist nicht klar, wer das Virus freigesetzt hat und warum.

Kleine Anmerkung: Es ist sogar gut denkbar, dass die Corona-Tragödie durch etwas furchtbar Simples ihren Lauf nahm. Da solche Labore immer wieder Versuchstiere „entsorgen“, ist es gar nicht unwahrscheinlich, dass einer der Arbeiter, die die Aufgabe haben, die Versuchstiere einzuschläfern und zu verbrennen, bei Tierarten, die auf dem Markt gute Preise erzielen, einfach der Versuchung unterlag und so ein Tier dorthin verkaufte. Vielleicht den in den Medien erwähnten Pangolin? So schlicht könnte die Ursache für die Freisetzung des Virus gewesen sein.

Als die ersten Forscher, die das neue Corona-Virus untersuchten und ihre Ergebnisse präsentierten (es war eine indische Forschergruppe), vertraten sie die Auffassung, dass es sich um ein künstlich verändertes Corona-Virus handle. Das wurde vehement abgestritten und wochenlang in allen Medien immer wieder berichtet, das Virus sei einfach so aus Fledermäusen auf dem Tiermarkt Wuhan auf den Menschen übergesprungen. Alles andere sei Verschwörungstheorie. Nun hat der US-Geheimdienst vor kurzem doch verkündet, dass die Pandemie aus dem Labor von Wuhan entsprungen sei.

Newsweek schreibt, man habe Dr. Fauci um eine Stellungnahme zu der 7,4 Millionen Dollar-Finanzierung für die „gain-of-function“-Forschung am Corona-Virus gebeten, er habe aber jeden Kommentar abgelehnt.

Dr. Fauci verteidigt seine wissenschaftliche Arbeit aber wie folgt: Man suche bei dieser „gain-of-function“-Forschung ja gleichzeitig die „Achillesferse“ dieser Viren, was dann ermöglicht, neue antivirale Medikamente oder einen Impfstoff zu entwickeln, um diese Infektionen zu behandeln oder zu verhindern. Letztendlich würden diese Forschungen die nötigen Gegenmaßnahmen bei Pandemien ermöglichen und auf diese Weise die öffentliche Gesundheitsfürsorge schützen. Was aber nichts anderes heißt, als dass sie für Millionen Dollar erst eine solche Höllenbrut in den Laboren erschaffen, um dann für Hunderte Millionen eine Impfung oder Medikamente dagegen zu entwickeln. Ein todsicheres Geschäft.

Es entbehrt nicht einer gewissen Brisanz, dass ausgerechnet Dr. Fauci, der in führender Position an der Entstehung des neuen SARS-CoV-2 mitgewirkt hat und das in voller Kenntnis der Risiken, heute in der White House Corona Task Force wieder in führender Position tätig ist, um das Virus zu bekämpfen, das er mitgeholfen hat, in die Welt zu setzen.

 


 

Souveräne Außenpolitik: Tschechien will nicht Pufferzone des Westens sein

Souveräne Außenpolitik: Tschechien will nicht Pufferzone des Westens sein
Tschechiens Ministerpräsident Andrej Babiš regiert das Land seit Dezember 2017.

Tschechien wird nicht mehr von einer Partei, sondern von einer "Bewegung" regiert. Ministerpräsident Andrej Babiš macht sich für die Souveränität seines Landes stark – und eckt damit in Brüssel und Berlin an, will es aber nicht zum Bruch mit der EU kommen lassen.

von Anton Latzo

Auch in Tschechien ist der Teufelskreis aus Reichtum und Macht bestimmend für das Funktionieren der Gesellschaft und ihrer Institutionen. Jedoch gibt es auch Besonderheiten. Wie kürzlich in der Slowakei, hat schon 2018 in Tschechien eine "Bewegung" und nicht eine Partei eine wichtige Wahl gewonnen. Es handelt sich um die "Aktion unzufriedener Bürger", deren Abkürzung ANO zugleich das tschechische Wort für "Ja" ist.

Der neue slowakische Ministerpräsident Igor Matovič vor der Burg Bratislava. (1. März 2020)

Sie wurde im Jahr 2011 vom jetzigen Ministerpräsidenten Andrej Babiš gegründet und hat schon bei ihrer ersten Wahlbeteiligung Sitze im Parlament gewonnen und danach  wichtige Ministerposten in der Regierung besetzen können. Die Parlamentswahl 2018 hat sie dann klar gewonnen (30 Prozent) und führt seitdem in Koalition mit den Sozialdemokraten (CSSD) eine Minderheitsregierung, die aber im Parlament von den Kommunisten von Fall zu Fall unterstützt wird.

Mit Milos Zeman (Staatspräsident) und Andrej Babiš stehen zwei EU-kritische Persönlichkeiten an der Spitze des Staates, die "eine souveräne Republik" anstreben, auf dass sie als gleichberechtigter Partner in den internationalen Beziehungen – einschließlich der EU und der NATO – respektiert werde. Die Mehrheit der Bürger verbindet mit der Regierung Babiš die Erwartung auf einen starken, handlungsfähigen und gestaltungswilligen Staat, der die Interessen der Bürger und des Staates zur Grundlage seines Handelns macht.

Babiš versprach, dass sich seine Regierung gegen illegale Migration und für die Interessen Tschechiens in der EU einsetzen wird. Er wolle, dass Tschechien wieder an die Spitze Europas zurückkehrt und versprach mehr Sicherheit, einen effektiven Staat und ein besseres Leben insgesamt. Er wolle eine direkte Demokratie und stärkere Bürgerbeteiligung. Der Ministerpräsident kann bisher dem Bürger vermitteln, dass seine Politik von Realismus bei der Wahrnehmung der nationalen Interessen und der Bürger Tschechiens gekennzeichnet ist.

Erfolgreiche Wirtschaftspolitik und soziale Probleme

Die wirtschaftlichen Grunddaten sind positiv. Das Wirtschaftswachstum liegt bei 3,6 Prozent – die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind dabei noch nicht eingepreist. Die Arbeitslosenrate liegt zwischen 3,5 bis 4 Prozent und ist die niedrigste in der EU. Die Wachstumsraten zählen dagegen zu den höchsten innerhalb der Staatengemeinschaft. Auch die Löhne steigen bisher. Die Inflation ist niedrig. Angesichts dieser Entwicklung kann sich die Regierung auf eine relativ stabile Zustimmung der Bevölkerung zu ihrer Politik berufen, einschließlich der Außenpolitik.

Die relativ kleine Volkswirtschaft ist allerdings sehr stark exportorientiert. Der Wert der exportierten Waren und Dienstleistungen lag 2018 im Verhältnis zum BIP bei 80 Prozent. Allein die Waren brachten es auf 66 Prozent. Es besteht eine hohe Abhängigkeit der Volkswirtschaft des Landes von der externen Nachfrage! Das bestimmt weitgehend auch das außenpolitische Verhalten der Regierung, ihre Aktivitäten und auch die geographischen Schwerpunkte dieser Aktivitäten.

Am leeren Sockel in Prag, auf dem früher das Denkmal für den sowjetischen Marschall Iwan Konew stand, wird ein Foto der Statue auf einem Handy aufgerufen

Trotz solcher positiven Zahlen sind in das hochindustrialisierte Land nach der Restauration des privaten Eigentums an den Produktionsmitteln auch die "Segnungen" des Kapitalismus zurückgekehrt. Die soziale Differenzierung und die damit verbundenen Widersprüche nehmen zu. Die Kluft zwischen arm und reich wird größer. Es gibt zunehmende soziale Unterschiede und immer mehr Ungleichheit. Die Polarisierung wächst, die Gesellschaft ist sozial gespalten. Auf dieser Grundlage verstärken sich die Widersprüche auch im politischen Bereich. Die negativen Aspekte können durch das Wirken der Regierung im Tandem mit dem Präsidenten bislang kontrolliert werden.

Fragmentierung im politischen Bereich

Aber im Parlament wird schon jetzt eine Fragmentierung der politischen Kräfte sichtbar. Die Sozialdemoraten und die Kommunisten zogen bei den letzten Wahlen bedeutend geschwächt in das neue Parlament ein. Die Regierungsmehrheit ist nicht stabil. Im Parlament zählen von den jetzt neun vertretenen Parteien beträchtliche Teile der Abgeordneten zu den Grünen und Rechtsparteien – Parteien, die 2017 schon bei ihrem ersten Antritt ins Parlament gewählt wurden.

Schon vor den Wahlen wurde deutlich, dass das Vertrauen der Bürger zu den seit 1989 etablierten Parteien instabiler wird. Das war auch der Hintergrund dafür, dass der Bewegung "Aktion unzufriedener Bürger", die von einem Milliardär, dem Chemie- und Medienunternehmer und nunmehr dem jetzigen Ministerpräsidenten gegründet wurde, so viel Vertrauen entgegengebracht wurde, dass sie bei den letzten Parlamentswahlen in allen Wahlkreisen stärkste Kraft wurde! Drastische Einbußen – mehr als die Halbierung ihrer Abgeordneten – hatten dagegen die Sozialdemokraten und die Kommunisten zu verzeichnen. Beide stützen jetzt die Regierung.

Außenpolitik soll Eigenständigkeit bewahren

In der Außenpolitik verfolgt die Regierung Babiš in Übereinstimmung mit dem Staatspräsidenten Zeman eine Linie, die davon Zeugnis ablegt, dass das Land die Rolle einer Pufferzone gegenüber Russland im Rahmen der Politik der EU/Deutschland und der NATO/USA ablehnt. Sie wehrt sich gegen eine übermäßige Unterordnung unter mächtige ausländische Einflussnahme, die sowohl die ökonomische und politische wie auch die ethnische, nationale und kulturelle Eigenständigkeit und Existenz gefährden könnte.

Tschechien und die EU

Die EU hat bei der Mehrzahl der Tschechen keinen guten Ruf. Nur 33 Prozent der Bevölkerung haben eine positive Meinung zur Staatenunion. Das ist der niedrigste Wert unter allen EU-Staaten. Die Position der Regierung berücksichtigt diese Stimmungslage. Sie kann dabei in Übereinstimmung mit dem Präsidenten handeln, der sich ebenfalls gegen jede Steuerung von außen einsetzt.

Der Ministerpräsident der Tschechischen Republik Andrej Babiš, der polnische Ministerpräsident Mateusz Morawiecki, der slowakische Ministerpräsident Peter Pellegrini und der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán während eines Treffens in Brüssel am 21. Februar 2020

Die Regierung Babiš erklärt, dass sie zwar für einen Verbleib Tschechiens in der EU sei. Sie lehnt aber sowohl die Einführung des Euro als auch die Einwanderungspolitik der EU ab. Ein großer Teil der Bevölkerung befürchtet eine Erhöhung der Preise, den Verlust der finanziellen Souveränität und den Anstieg der Abhängigkeit von Wirtschaften anderer Länder. Unter diesen Umständen spricht sich die aktuelle Regierung auch klar gegen eine von Deutschland dominierte EU aus. Ihre Partner sieht sie in den Visegrád-Staaten, aber auch in Österreich. Tschechien strebt an, Österreich in die Visegrád-Gruppe einzubeziehen.

Nach den Wahlen im Jahr 2017 erklärte Babiš, Tschechien werde "integraler Bestandteil" der EU und der NATO bleiben. Gleichzeitig wird die aktuelle Politik der EU kritisiert und als Einmischung empfunden. Babiš ist gegen eine "europäische Integration", wie sie gegenwärtig konzipiert ist und vor allem von der Bundesrepublik verfolgt wird. Er fordert jedoch keinen "harten Ausstieg". Er sei dennoch dagegen, dass Tschechien "der EU dient". Die EU habe derzeit eine "Denkpause" nötig.

Weitgehende Einigkeit besteht in Tschechien darüber, dass das Land Mitglied des EU-Binnenmarktes bleiben solle. Das ist verständlich, wenn man berücksichtigt, dass rund 84 Prozent der tschechischen Exporte in die Länder der EU gehen. Das sind vor allem Produkte von kleinen und mittleren Unternehmen. Kritisch wird vermerkt, dass die EU nicht in der Lage sei, den versprochenen Abbau der Ungleichheiten und die Bedeutung der nationalen Dimension für die Lösung der ökonomischen und sozialen Fragen in der politischen Praxis umzusetzen. Die EU wird dabei aber nicht nur als ökonomischer Faktor gesehen. Negativ werden bei der Bestimmung der Haltung zur EU ein großes Demokratie-Defizit und das abgehobene EU-Parlament wahrgenommen.

Beziehungen zu Deutschland

Der von der tschechischen Vorgängerregierung mit Deutschland im Jahr 2015 vereinbarte "Strategische Dialog" hat die bilaterale Zusammenarbeit zwischen beiden Staaten begünstigt, obwohl in EU-politischen Fragen auch damals schon erhebliche Widersprüche bestanden. Die tschechisch-deutschen Beziehungen gerieten nach der Bildung der jetzigen Regierung in eine schwierigere Phase, weil die ablehnende Haltung der Bundesregierung gegenüber der Babiš-Regierung die Beziehungen spürbar negativ beeinflusste.

Das hat jedoch bislang noch nicht zu gravierenden negativen Veränderungen in den Beziehungen zwischen beiden Ländern geführt, die von umfassenden Wirtschaftsbeziehungen geprägt sind. Der Anteil deutscher Waren an den tschechischen Importen lag zuletzt bei 29 Prozent. Von den tschechischen Exporten gehen 32,5 Prozent nach Deutschland. Als Handelspartner für Deutschland liegt Tschechien an zehnter Stelle, also noch vor Belgien, Spanien und Russland, bei den deutschen Einfuhren belegt Tschechien den siebten Rang.

Babiš im Gespräch mit Merkel und dem ungarischen Ministerpräsidenten Orbán auf dem EU-Gipfel in Brüssel im Oktober 2019

Tschechien gehört zu den wenigen Ländern, zu denen Deutschland ein Negativsaldo verbuchen muss. Es betrug 2018 3,6 Milliarden Euro. Trotzdem bleibt für Tschechien Deutschland mit großem Abstand der Wirtschafts- und Handelspartner Nr. 1. Tschechien ist andererseits auch ein begehrter Partner für deutsche Unternehmen. Insgesamt sind rund 5.000 deutsche Firmen in dem Land tätig und nutzen diese Situation zum Ausbau ihrer Marktposition, Produktion und Logistik auch innerhalb Tschechiens sowie in Osteuropa.

Der Nettobestand an Direktinvestitionen tschechischer Unternehmen in Deutschland übersteigt 7 Milliarden Euro. Es ist der höchste unter den Visegrád-Staaten und auch höher als der Russlands, Kanadas oder Chinas in Deutschland. Deutsche Unternehmen besitzen in Tschechien allerdings einen Bestand von mehr als 30 Milliarden Euro. Besonders intensiv sind die Beziehungen in der Automobilindustrie, in der Energieversorgung und im Maschinenbau.

Insbesondere die deutsche Seite ist bemüht, die Möglichkeiten auszuschöpfen und zu erweitern, die der "Strategische Dialog" bietet. Über die Wirtschaftsbeziehungen hinaus ist man auf deutscher Seite bemüht, die Zusammenarbeit in zukunftsträchtigen Bereichen und in jenen Sphären zu entwickeln, die für die Entwicklung der Gesellschaft insgesamt von Bedeutung sind. Dazu gehören zum Beispiel die Fragen der Digitalisierung in ihrer Bedeutung für die Entwicklungen in der Arbeitswelt, aber auch Probleme in Zusammenhang mit den kommenden Umgestaltungen in Hauptbereichen der gesellschaftlichen und politischen Entwicklung, der Kommunikation sowie des geistig-kulturellen Lebens insgesamt.

Das Verhältnis Tschechiens zur EU und besonders zu Deutschland ist ein wichtiger Faktor, dem die tschechische Regierung sowohl in der Innen- als auch in der Außenpolitik ständig erhöhte Aufmerksamkeit schenkt, weil es direkt mit der kontinuierlichen Entwicklung Tschechiens und seiner inneren Stabilität zusammenhängt. Es ist aber auch ein wichtiger Faktor der politischen Stabilität in Europa und besonders in seinem geographisch zentralen Teil.

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