• Putsch in der Türkei 2016 – Version des Katers
  • Im Sommer vor zwei Jahren hat es in der Türkei den Militärputsch gegen Erdogan gegeben. Ich habe damals wenig darüber geschrieben, da ich mir keinen klaren Reim darauf machen konnte. Der Putsch wirkte real, erschien auf keinen Fall eine totale Inszenierung zu sein. Andererseits ging Erdogan ziemlich trocken aus diesem Sturm hervor und wusste gut davon zu profitieren. Für mich sah es nach einem Spiel mit doppeltem Boden aus – ein echter Putschversuch, von dem das Opfer jedoch früh genug wusste und auf das es sich vorbereitete, um es zu eigenen Gunsten zu nutzen. Und wenn man der Behauptung Glauben schenkt, dass Erdogan im Zuge der anschließenden Säuberungen das stärkste Gladio-Standbein der NATO pulverisiert hat, dann muss man annehmen, dass sich nicht nur Erdogan vorbereitet hat, sondern auch ein paar höhere Kräfte.

    An dieser Stelle möchte ich eine Quasi-Übersetzung des Katers anbieten, wie üblich gekürzt um seine Spielereien und sprachlichen Stilblüten, aber sinngetreu. Es handelt sich um eine Darstellung des Putsches im großen geopolitischen Kontext:

    Also… 2012 bittet Erdogan seine treuen NATO-Partner darum, der Türkei die übermächtigen Patriot Luftabwehrsysteme zu geben. Gegen wen? Sie werden es nicht erraten – gegen den IS, denn damals schon war allseits bekannt, dass der IS die größte Bedrohung der Menschheit ist und dass die gesamte NATO damals schon seit Jahren vergeblich gegen die IS-Übermacht ankämpfte. Sie wissen schon.

    2013 dann bekam Erdogan Patriot-Systeme. Die Amis und die Deutschen haben diesen Schrott in die Türkei geschleift, mitsamt den eigenen Offizieren, um Erdogan gegen den IS zu schützen. Äh, was glauben Sie, vor welchem IS wollte sich Erdogan schützen, wenn man bedenkt, dass der IS keinerlei Flugzeuge hat? Und warum hat Erdogan die USA und Deutschland und die Niederlande angefragt? Überlegen Sie mal, wir kommen später darauf zurück.

    Also, noch in 2007-08 erlangte die Türkei die Information darüber, dass der Westen, u.a. in Gestalt der türkischen NATO-Partner, die Türkei in mehrere Staaten aufteilen wollte. Die Amis haben den Türken natürlich gesagt, dass das alles gelogen ist. Weiter… bis zur Türkei mussten eine Reihe anderer Staaten zerstört werden und die Kette der Ereignisse zeigte Erdogan (und Erdogan ist nicht dumm), dass leider doch alles nach diesem Plan läuft, den er schon kannte und über den er auch schon ein paar Einzelheiten von Putin zugesteckt bekam. Putin wusste, dass Erdogan wichtig und nützlich sein wird und hat deshalb beschlossen, das dreckige Spiel der Globalisten gegen die Globalisten selbst zu wenden.

    Weiter… Putin und Erdogan haben sich über die Gasleitung geeinigt. Erdogan unterstützte die Amis, die Deutschen, die Holländer und andere NATO-Staaten, lächelte freundlich. Putin wusste, was kommen sollte, Erdogan wusste es von Putin und Erdogan hat mit einfachen Zügen begonnen, die NATO-Partner zu testen und die Türkei vor der Aufteilung abzusichern (Staat Kurdistan auf dem Gebiet der Türkei, Syriens und Iraks, der Rest des türkischen Territoriums sollte in Krieg versinken und unter die volle Kontrolle des Westens gehen).

    Also, warum wollte Erdogan ausgerechnet und unbedingt Patriot-Luftabwehrsysteme haben? Das ist ein Schlüsselmoment.

    Da das ganze Spiel verdeckt abläuft, verläuft die offizielle Kommunikation in Vogelsprache. Erdogan zwitschert der NATO, dass der IS ach so böse ist und dass die Türkei deshalb Patriots benötigt. Das tat er, um entweder die NATO zu testen oder um die Aufteilung der Türkei zu verhindern, aber verhindern ginge nur, wenn die NATO die Patriots unter die türkische Kontrolle übergeben hätte. USA, Deutschland und Niederlande spielen das Spiel mit und schleppen die Patriots in die Türkei, um Erdogans Verdacht zu entkräften. Sie versprechen, die Kontrolle über die Patriots an die Türkei zu übergeben, aber vorher müssen sie die Türken in der Bedienung ausbilden, ja. Zusätzlich zu den Patriots schleppen sie Spezialeinheiten in die Türkei, zur Bewachung und Sicherung. Alles zum Wohl der Türkei, versteht sich. Wenn Erdogan die Kontrolle über die Patriots bekommen hätte, wäre es ein Beweis der ehrlichen Unterstützung der NATO und gleichzeitig ein Beweis dafür, dass Putin ihm nicht die Wahrheit sagte.

    Erdogan spielt weiter die große Projektarbeit mit Putin, malt die Pläne der Gasleitung auf und wartet… er wartet nicht umsonst, denn es kommt, wie es kommen muss – die NATO-Partner erklären ihre Freundschaft und Unterstützung, aber sie übergeben die Patriots nicht und ziehen es in die Länge und Erdogan versteht, dass wirklich alles so kommt, wie geplant und dass eine Reihe von Spezialoperationen bevorsteht.

    Dann beginnt die Umsetzung der Pläne. Erst ziehen sich USA und Niederlande mit den Patriots zurück und es bleiben nur die Deutschen. Die NATO sagt, euch droht doch nichts, und lässt auf Deutschland hoffen, vielleicht lässt Deutschland die Patriots ja in der Türkei. Und dann beginnt das Spiel – im Namen der Türken schießen die Globalisten das russische Flugzeug ab.

    Also, das Spiel hat begonnen. Die Globalisten denken, dass sie die Türkei sicher von Russland abgeschnitten haben. Pseudo-russische Journalistenhuren waren zufällig vor Ort und haben den Abschuss persönlich gefilmt, um zu verhindern, dass Erdogan und Putin das im Stillen regeln. Es hätte nicht sofort verlautbart werden müssen, wer abgeschossen hat. Denn wer hat es getan? Richtig, Glaudio, die Doppelagenten unter den Piloten.

    Weiter… das war im November, und im Dezember zieht Merkel Deutschlands Patriots aus der Türkei ab und überlässt Erdogan überhaupt nichts.

    Warum eigentlich Luftabwehr? WARUM?

    Achten Sie darauf, was weiter passiert. Die Situation zwischen Russland und Türkei spitzt sich offen zu und als sie sich dessen sicher waren, begannen sie mit der Hauptetappe bezüglich der Türkei – Piloten und Panzersoldaten sind in der Nacht gemeinsam ausgezogen, Erdogan zu stürzen.

    Verstehen Sie jetzt, warum Luftabwehr? Weil die Hauptkraft innerhalb der Türkei gegen die Türkei die Luftwaffe ist, die verdammte Gladio, deren Aufgabe es war, Erdogan zu töten und dann den türkischen Staat zu zerstören.

    Die Luftabwehr brauchte Erdogan, um den Staat und sich selbst gegen die Pilotenverräter aus den eigenen Reihen zu schützen. Die Piloten waren die Hauptgefahr für die Türkei und genau davor wurde Erdogan von Putin gewarnt.

    Als das Spiel begann, hat Russland die notwendige Ausrüstung zur türkischen Grenze verlegt und dort alles von oben bis unten überwacht. Deshalb wusste Erdogan, wer, wann und wie die Spezialoperation gegen die Türkei beginnt. Er legte falsche Fährten, fuhr in der Stunde X nicht dahin, wohin er es angekündigt hatte, und dann wurde es heiß.

    Gönnen wir uns ein paar wichtige Details: Die Panzersoldaten waren in kleiner Anzahl am Putsch beteiligt. Mehr noch, sie waren alle an einem Ort und außer den Offizieren wusste niemand, was sie tun werden. Im Gegensatz dazu waren die Luftwaffenpiloten zu 90% angeworben und haben in den eigenen Reihen diejenigen beseitigt, die nicht auf Linie waren. Weiter, was tat Erdogan in der Stunde X? Anstelle der Panzersoldaten, die den Ort einkreisen sollten, wo sich angeblich Erdogan befand, schickte er eigene Panzersoldaten hin. In der Stunde X wurden die Offiziere unter den Panzersoldaten festgenommen, nachdem sie ihre Einheiten ausgeschickt hatten. Die Panzereinheiten wussten derweil selbst nicht, wofür sie ausgeschickt werden. Wofür das alles? Die Luftwaffe und der örtliche Gladio-Kommandostab sollten nicht merken, dass etwas schief gelaufen ist, denn es brauchte handfeste Beweise für den Putsch. Außerdem sollten die Globalisten Gelegenheit haben, sich in aller Pracht zu zeigen, was auch geschah, denn sie kamen schnell aus allen Löchern gekrochen und verkündeten, dass Erdogan ein blutrünstiger Tyrann ist, der an Gaddafis Seite am besten aufgehoben ist, ja.

    Dann stellte sich heraus, dass viele Flugzeuge aus irgendwelchen Gründen plötzlich nicht in die Luft abheben konnten. Die Piloten verschwanden zu Fuß über die türkisch-syrische Grenze auf die Stützpunkte ihrer US-Brüder. Andere haben stumpf mit der Bombardierung begonnen, Sie erinnern sich, aber bei sehr vielen Piloten haben die Geräte in den Flugzeugen komplett aufgehört zu funktionieren, wie neulich bei den Franzosen und ehemals bei Donald Cook. Dann haben sie kapiert, dass alles schiefgelaufen ist und alle begannen zu flüchten – die einen nach Griechenland im Flugzeug, andere zum Luftwaffenstützpunkt Incirlik, wo Erdogan sie eingekreist hatte und die Amis dort terrorisierte, ihnen das Licht und sonstige Lebenssäfte ausschaltete, damit sie die Verräter rausrückten. Ein paar US-Kuratoren wurden ins Jenseits befördert, indem ihnen zufällig Blumentöpfe auf die Köpfe fielen, so in der Art geschah es. Dann begann Erdogan, die Teufel in der ganzen Türkei zu verfolgen. Sehr viele mussten stumpf umgebracht werden, deshalb wurden sie später als in unbekannte Richtung geflüchtet ausgewiesen.

    Erdogan hat also die eigene Truppe von Panzersoldaten ausgeschickt anstelle derjenigen, die ihn einkreisen sollte, damit alle alles sahen.

    Dann heulte der Westen noch mehr auf und begann mit den Köpfen gegen die Wände zu schlagen, denn nach ihren Berechnungen musste Putin strikt gegen die Türkei sein und der Türkei auf keinen Fall helfen. Putin aber hat nicht nur mit allem geholfen, sondern vorzeitig alle Treffpunkte und Passwörter an Erdogan übergeben und der hat wen nötig im Voraus festgenommen. Außerdem haben russische Systeme die Türkei verteidigt, was den Westen und die Globalisten in Schizophrenie und Weißglut getrieben hatte, auch die “Experten” in den pseudo-russischen Medien, die lange und ausdauernd gegen die Türkei gehetzt haben. Aber das Werk war vollbracht, die Türkei wurde mit gemeinsamer Anstrengung gerettet, Erdogan wurde gerettet, der Westen wurde in eine richtig beschissene Lage gebracht. Es gab noch einen Versuch mittels der globalistisch-türkischen Diaspora in den USA, aber ihre Boten wurden ebenfalls umgelegt und dann hat sich der Westen in die Schützengräben zurückgezogen.

    Dann begann die Türkei offen über die Anschaffung von russischen S-400 Luftabwehrsystemen zu reden, der Bau der Gasleitung wurde nun wirklich vorangetrieben und Erdogan zog nach Syrien, die Kurden platt zu machen. An diesem Punkt war der Westen wieder zum Handeln gezwungen. Es musste wieder freundlich gelächelt werden und Erdogan musste irgendwie verarscht werden, so dass er zumindest die Kurden in Ruhe ließ.

    Das Gezwitscher um Zusammenarbeit erklang wieder, gemischt mit gegenseitigen Drohungen. Eine Woche Freundschaft, eine Woche Feindschaft, so ungefähr ging das.

    Erdogan spielt weiter, gemeinsam mit Putin. Erdogan fragt die USA in genau dieser Zeit um ihre neuen Kampfflugzeuge an. Wir sind doch Freunde, verkauft uns die F-35. Die USA lehnen ab, Erdogan tut beleidigt – seht her, was das für Verbündete sind, na dann kaufen wir eben woanders. Die Sache dabei ist die, dass wenn Erdogan die S-400 bekommt und die F-35, dann entstehen ideale Bedingungen, um den Einsatz der S-400 speziell gegen die F-35 einzuüben. Deswegen haben die USA Angst, Erdogan die F-35 zu verkaufen, sie fürchten sich, dass Erdogan Russland mit den S-400 gegen die F-35 trainieren lässt.

    Dann stellen die USA Erdogan den Verkauf von Patriots in Aussicht. Der türkische Außenminister feuert an – ja, her damit, her damit, worauf wartet ihr? Die Türkei hätte wirklich gekauft, Putin hätte vermutlich sogar einen Kredit dafür ausgestellt. Die Amis denken, dass sie erneut die schlauesten von allen sind, dass sie Erdogan die Patriots versprechen, er Russland die S-400 absagt und die Amis ihn dann wieder nackt sitzen lassen. Aus russischer Sicht wären diese Patriots wiederum nur zu Übungszwecken gut. So wie unsere griechischen Brüder den Israelis die S-300 zum Üben gegeben haben, so hätte Erdogan Russland die Patriots zum Üben gegeben, und der Westen weiss das. Deswegen kann sie der türkische Außenminister ungeniert trollen und fröhlich verkünden, dass die Türkei gerne Patriots kaufen würde.

    Wir werden sehen, wie sich diese Geschichte weiter entwickelt, aber ich habe große Zweifel, dass jetzt noch jemand jemanden verarschen kann. Russland wird sich auf keinen Fall mehr überlisten lassen. Die Amis werden kaum davon zu überzeugen sein, dass sie Erdogan noch trauen können, selbst wenn wir einen Faustkampf zwischen Erdogan und Mutko [ehemaliger russischer Minister] live im TV inszenieren und Mutko hinter der Kamera schreit “Das wars! Endgültig! Wir verlassen euch für immer! Mein Gott!” und dann kommt Mutko wieder ins Bild, blutüberströmt, und schüttelt die Faust in die Kamera – “Der Türkei werden wir es zeigen!” Aber ich bezweifle sehr, dass die Amis sich überlisten lassen, selbst wenn wir Mutko mit so einer Spezialoperation involvieren. Also werden wir nach anderen Spezialoperationen Ausschau halten, denn es wird sie noch geben, das ist gewiss.


     

  •  

  • der sumpf - die kriminellen in regierung und verwaltung
    liebe leserinnen, liebe leser,
    hier die verbrechen eines weiteren spitzenkandidaten für guantanamo..

    Während die US-Medien den Sonder-Ankläger Rober Mueller als ehrenwerten Mann darstellen, identifiziert Kevin R. Ryan ihn mit der Vertuschung von drei Staatsaffären, bei welchen er Helfershelfer und Komplize war. Mueller’s Vergangenheit attestiert ihm, dass er Mitglied des Tiefen-Staates der USA ist und hilft sein Engagement für den Beweis der Russischen Einflußnahme bei den US-Präsidentschaftswahlen, zu verstehen.
  • JPEG - 24.5 kB
  • Als Sonderermittler zu Russiagate präsentierte Robert Mueller im Juli — rechtzeitig zum Trump-Putin-Gipfel — eine Anklageschrift gegen 12 russische Geheimdienstmitarbeiter. Da die Russophobie in den USA immer hysterischere Züge annimmt, erkennen nur noch wenige kritische Köpfe, dass die Anklage keinen einzigen stichhaltigen Beweis enthält. Kevin Ryan wundert das nicht: Er beschreibt Muellers Karriere als Aneinanderreihung von Vertuschungs- und Ablenkungsmanövern im Dienste der Mächtigen. In letzter Zeit ist der ehemalige FBI-Direktor Robert Mueller wegen seiner Untersuchung der vermeintlichen russischen Einflussnahme auf die US-Wahlen 2016 in den Schlagzeilen. Nach seinen 12 Jahren als Leiter der Behörde – dies ist die längste Amtszeit seit J. Edgar Hoover – sehen viele Mueller heute als grundehrlichen Mann, der dem Interesse des amerikanischen Volkes dient. Doch diese Einschätzung kann nicht verteidigt werden, wenn man über Muellers Vergangenheit Bescheid weiß. Nicht viele kennen Muellers lange Geschichte als Leiter von Regierungsuntersuchungen, die Ablenkungsmanöver oder Vertuschungen waren. Dazu gehört die Untersuchung des Bombenanschlags von Lockerbie 1988 (Pan-Am-Flug 103), die Untersuchung zur Bank of Credit and Commerce International (BCCI), die Terroristen finanzierte, und die FBI-Untersuchungen der Verbrechen vom 11. September 2001. Heute gelangt die Öffentlichkeit zunehmend zu der Erkenntnis, dass es sich bei Muellers Untersuchung der vermeintlichen geheimen Absprachen zwischen Russland und den Verantwortlichen des Trump-Wahlkampfteams um ein ähnliches Ablenkungsmanöver handelt. Zu Beginn seiner Karriere im Justizministerium fielen Muellers Fähigkeiten auf. Als Bundesstaatsanwalt in Boston Mitte der 1980er Jahre trug er dazu bei, dass vier Männer zu Unrecht verurteilt wurden für Morde, die sie nicht begangen hatten, um einen mächtigen FBI-Informanten zu schützen – den Gangster James „Whitey“ Bulger. Nach einem Bericht des Boston Globe war „Mueller auch im Amt, als Whitey Bulger dem FBI half, seine kriminellen Konkurrenten abzutransportieren, ja sogar, als er Leichen an flachen Stellen entlang des Neponset begrub.“
  • Die Lockerbie-Vertuschung

    Mueller wurde dann zum obersten Ermittler des Bombenanschlags von Lockerbie in Schottland 1988 ernannt. Der von Mueller vorgelegte Bericht war eine dürftige Geschichte, die einen Libyer namens Megrahi beschuldigte, eine Kofferbombe deponiert zu haben, die dann angeblich unbegleitet durch verschiedene Flughäfen reiste, um ihren Weg in das dem Absturz geweihte Flugzeug zu finden.

    Trotz Muellers beharrlicher Verteidigung dieser unglaubwürdigen Geschichte wurde Megrahi 2009 aus dem Gefängnis entlassen und starb drei Jahre später in Libyen.

    Bei den Lockerbie-Ermittlungen vertuschte Mueller Fakten zu einigen der Opfer des Bombenanschlags – einer Gruppe von US-Geheimdienstlern unter Leitung von Major Charles McKee von der Defense Intelligence Agency (DIA). McKee hatte sich zuvor zwecks Auffindung und Befreiung von Geiseln in Beirut aufgehalten und dort von dem CIA-Projekt COREA erfahren, über das der Geheimdienst in den Drogenschmuggel verwickelt war.

    Wie das TIME Magazine berichtete, bestand die plausible und von unabhängigen Geheimdienstexperten unterstützte Erklärung für den Bombenanschlag darin, dass US-Agenten „den Flug 103 als Ziel ausgewählt hätten, um das Geiselbefreiungsteam zu töten.“

    Das sollte die Offenlegung der Erkenntnisse von McKees Team verhindern. Für diese Theorie spricht auch die Tatsache, dass die CIA sofort am Schauplatz des Absturzes zur Stelle war, McKees Aktentasche an sich nahm und sie später ohne Inhalt zurückgab.

    Muellers Ablenkungsmanöver brachten ihm die Führung der Strafabteilung des Justizministeriums ein, wo er zum Verantwortlichen der Untersuchung der BCCI wurde. Als Mueller diese Rolle übernahm, waren Kongressmitglieder und Medienvertreter schon kritisch gegenüber der Vorgehensweise der Regierung in der BCCI-Affäre eingestellt.

    Mueller trat in Erscheinung, als er der Washington Post erklärte, dass es „zum einen den Anschein von Verschleppung; zum anderen wahrscheinlich Vertuschung“ gäbe. Später bestritt er die Aussage, dass es eine Vertuschung gegeben haben könnte, sowie die Vermutung, dass die CIA mit BCCI-Mitarbeitern zusammengearbeitet haben könnte.

    Und wieder wurde Mueller einfach ins Boot geholt, um die Vertuschung zu vollenden. De facto wurde die BCCI von der CIA benutzt, um mittels der Finanzierung von Terroristen und anderen kriminellen Akteuren außerhalb der Rechtsstaatlichkeit zu operieren.

    Verschwundene Zeugen, verlorene Akten

    Auf das Bankennetzwerk gehen einige der größten Verbrechen gegen die Bevölkerung in den letzten 50 Jahren zurück, einschließlich des Savings-and-Loans-Skandals, der Iran-Contra-Affäre und der Erschaffung des terroristischen al-Qaida-Netzwerks.

    Mueller half bei der Behinderung der BCCI-Ermittlungen unter Leitung des Bezirksstaatsanwalts von Manhattan, Robert Morgenthau. Während dieser Zeit wurden Ankläger des Justizministeriums angewiesen, nicht mit Morgenthau zu kooperieren. Das Wall Street Journal berichtete, wie Mueller Morgenthau behinderte:

    „Dokumente wurden zurückgehalten und Versuche unternommen, andere föderale Behörden von der Kooperation abzuhalten.“

    Deutlicher beschrieb der Reporter Chris Floyd Muellers Rolle bei der BCCI-Vertuschung:

    „Als einige Ankläger schließlich die Operationen der BCCI in den späten 80ern ins Visier nahmen, ging Präsident George Herbert Walker Bush mit einer föderalen Untersuchung, geleitet vom Ermittler des Justizministeriums Robert Mueller, kühn dagegen vor. Der US-Senat stellte später fest, dass die Untersuchung auf unverantwortliche Weise verpfuscht worden war – Zeugen verschwanden einfach, CIA-Akten gingen ‚verloren‘, … Rangniedere Ankläger berichteten von starkem Druck von oben, die Ermittlungen einzustellen. Die meisten großen Player der BCCI kamen ungestraft davon oder, wie (Khalib bin) Mahfouz, mit geringen Geldstrafen und Sanktionen. Mueller endete natürlich als Leiter des FBI, berufen im Juli 2001 – durch George W. Bush.“

    Der richtige Mann für 9/11

    Ja, im Sommer 2001, als die neue Bush-Administration vermutete, dass sie bald eine Vertuschung brauchen würde, wurde Mueller für diesen Job geholt. Obwohl der verdächtige Louis Freeh im Vorfeld der Verbrechen FBI-Direktor war, wusste Mueller genug, um gewisse Dinge geheim zu halten. Er hatte auch einige interessante Verbindungen zu anderen 9/11-Verdächtigen wie Rudy Giuliani, dessen Karriere während der Reagan- und der ersten Bush-Administration ganz parallel zu der von Mueller verlief.

    Unter Mueller begann das FBI sofort mit der Weißwaschung der Anschläge vom 11. September. In der direkten Folge log Mueller selbst wiederholt hinsichtlich dessen, was das FBI über die beschuldigten Flugzeugentführer wusste.

    Er behauptete, dass die vermeintlichen Entführer keine belastenden Dokumente zurückgelassen hätten und wies darauf hin, dass sie mit „außergewöhnlicher Verschwiegenheit“ vorgegangen seien und die „Disziplin nie abgebrochen“ sei. De facto jedoch hatte sich der Anführer der Gruppe, Mohammed Atta, vor den Anschlägen sehr bemüht, Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Zudem war das Beweismaterial, welches die angeklagten Männer vermutlich hinterlassen hatten, unübersehbar und einfach auf unglaubwürdige Weise praktisch für das FBI.

    Unterdessen brachte Muellers FBI sofort die Ermittlungen beim World Trade Center, beim Pentagon und in Shanksville, Pennsylvania, wo die Boeing des United-Airlines-Flug 93 zerstört wurde, unter seine Kontrolle.

    Unter Mueller sperrten und schüchterten Verantwortliche des Bundesamtes dann Zeugen ein, zerstörten Beweismaterial oder hielten es zurück und verhinderten jede unabhängige Untersuchung. Mit Mueller an der Spitze unterließ es das FBI, zu den Ermittlungen der Regierung zu 9/11 beizutragen und scheiterte kläglich an der Durchführung grundlegender Ermittlungsaufgaben. Stattdessen hatte Mueller einige der ungeheuerlichsten Misserfolge des FBI vor 9/11 zu verantworten, indem er den Involvierten Beförderungen, Auszeichnungen und Barprämien zukommen ließ.

    FBI-Whistleblower Coleen Rowley schrieb später über 9/11:

    „Robert Mueller (und James Comey als stellvertretender Generalstaatsanwalt) leiteten eine Vertuschung.“

    Kristen Breitweiser, eine der als „Jersey Girls“ bekannt gewordenen 9/11-Witwen, stellte etwas Ähnliches fest:

    „Mueller und andere FBI-Beamte hatten vorsätzlich versucht, jede belastende Information, die insbesondere auf die Saudis hindeutete, nicht in die Hände der Ermittler gelangen zu lassen. Um es zu wiederholen: Es gab eine konzertierte Bestrebung des FBI und der Bush-Administration, Beweismaterial, das die Saudis belastete, aus den Ermittlungen herauszuhalten.“

    Die politische Stiftung Judicial Watch unterstützt Breitweisers Behauptungen, indem sie die Rolle Muellers bei der Vertuschung hervorhebt:

    „Obwohl die jüngst erfassten Gerichtsdokumente offenlegen, dass Mueller über die Sarasota-Saudi-Ermittlung unterrichtet wurde, bestritt das FBI weiterhin öffentlich, dass sie existierte, und es scheint, dass Mueller die Lügen billigte.“

    Muellers FBI „verpfuschte“ dann die Untersuchung der Anthrax-Anschläge im Oktober 2001. Wie zu erwarten, bestand das Resultat in einer langen Serie unerklärlicher Ablenkungsmanöver, die ins Nirgendwo führten. Die Anthrax-Anschläge geschahen zu einer Zeit, als Mueller selbst die Amerikaner warnte, dass ein weiteres 9/11 jederzeit geschehen könnte – trotz seines fehlenden Interesses an dem ersten.

    Sie lieferten den Amerikanern und dem Kongress auch den emotionalen Anstoß zur Annahme des Patriot Acts, der schon vor 9/11 formuliert worden war. Der genaue Grund, warum Muellers Expertise benötigt wurde, ist noch nicht bekannt, aber die Untersuchung des Beweismaterials legt nahe, dass es sich bei den Anthrax-Attentätern und Planern von 9/11 um dieselben Personen gehandelt hat.

    Wer Muellers Vergangenheit kennt, wird unschwer darauf kommen, dass Mueller heute nicht in den Schlagzeilen ist, um wichtige Informationen über Russland oder die Trump-Administration zu enthüllen. Im Gegenteil: Mueller ist in den Schlagzeilen, um die Aufmerksamkeit von wichtigen Informationen wegzulenken und, höchstwahrscheinlich, um zu verhindern, dass die Trump-Administration wirklich eingehend untersucht wird.

     
  •  
  •  

  • ...Am Ende aller Kriege, die zu Reparationen geführt haben, wurden nationale Firmen beschlagnahmt. Die Neuheit würde diesmal sein, die Schlussfolgerungen der wirtschaftlichen Globalisierung zu ziehen und transnationale Konzerne zu beschlagnahmen.
  •  
  • Die transnationalen Konzerne zum Wiederaufbau Syriens verpflichten?
    von Thierry Meyssan  Damaskus (Syrien)
  • Für sein Versprechen, den Finanzkapitalismus zu stürzen und den produktiven Kapitalismus wieder herzustellen, wurde Präsident Trump zum Präsidenten gewählt. Dieser Logik folgend meint er, dass die Syrien geschuldeten Kriegsschäden nicht von den Vereinigten Staaten, sondern von den transnationalen Unternehmen bezahlt werden müssen. Ist diese Revolution der internationalen Beziehungen wünschenswert und möglich?

    | Damaskus (Syrien)
    JPEG - 64.1 kB
    Henry Kravis im Forum von Davos. John McCain nahestehend, ist der Gründer von KKR Mitglied des Council of Foreign Relations und der Bilderberg-Gruppe (von der seine Frau Verwalterin ist). Er hat General David Petraeus (ehemaliger CIA-Direktor) angestellt, mit dem er Geld- und Waffen-Transfers für Daesch arrangiert hat. Als alter Freund von Emmanuel Macron, hat er auch dessen Wahlkampf heimlich finanziert.

    114 Staaten, die alle Mitglieder der "Freunde Syriens" sind, waren es, die die Zerstörung durch die Dschihadisten finanziert haben. Aber nach deren Niederlage, will niemand etwas für den Wiederaufbau bezahlen. Sie hatten jedoch kein Problem, um jene Staaten zu unterstützen, die die Flüchtlinge aus Syrien aufnahmen; natürlich war das keine humanitäre Geste, sondern nur ein Mittel, um Syrien seiner Lebenskräfte zu berauben. Vor allem hoffen sie alle, sich bereichern zu können, indem Sie ihre Verbrechen verbergen und Verträge für den Wiederaufbau erhalten. Am 7. und 8. August hat die Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für das westliche Asien (ESCWA) in Beirut die minimalen Kosten für den Wiederaufbau Syriens auf $ 388 Milliarden geschätzt [1]. Sie sollte einen ausführlichen Bericht zu diesem Thema im September vorlegen. Bereits jetzt davon überzeugt, dass das, was das Land mitgemacht hat, nicht viel mit einem "Bürgerkrieg" zu tun hat, sondern mit einer ausländischen Aggression, hat sie folgenden Titel dieses Berichts angekündigt: Syria, 7 years at war. D.h. Syrien, 7 Jahre im Krieg und nicht 7 Kriegsjahre. Im Vergleich dazu konnte der Libanon, dessen Bevölkerung dreimal geringer ist, nur $ 11 Milliarden an internationaler Hilfe anlässlich der CEDRE Konferenz im letzten April erhalten. Die Vereinigten Staaten, die den Krieg schon im Jahr 2004 geplant hatten, wollen keinen Cent geben. Laut der Trump Verwaltung wurde dieser Krieg von der Bush Jr. Regierung geplant und unter der Leitung von Obama geführt. Diese beiden Verwaltungen dienten jedoch nicht den Interessen des amerikanischen Volkes, sondern denen einer transnationalen Finanzclique. Sie haben tatsächlich Syrien zerstört, aber auch die US-Wirtschaft. Es sollte daher nicht Washingtons Pflicht sein zu zahlen, sondern die Pflicht dieser Leute und der transnationalen Unternehmen, die direkt am Krieg beteiligt waren. Zum Beispiel der amerikanische Fonds und Rivale des Carlyle Group, KKR, von Henry Kravis ($ 150 Milliarden Marktkapitalisierung). Er beschäftigt General David Petraeus und vermittelt Geld und Waffen an Al-Kaida und Daesch [2]. Oder der japanische Autobauer Toyota, der alle neuen Fahrzeuge an Daesch geliefert hat ($ 170 Milliarden Marktkapitalisierung) [3]. Oder außerdem der Hersteller von Baumaschinen, Caterpillar, der den Dschihadisten die für den Bau ihrer unterirdischen Tunnelsysteme erforderlichen Bohrmaschinen verkauft hat ($ 76 Milliarden Marktkapitalisierung). Ganz zu schweigen von dem franko-schweizer Zementfabrikanten, Lafarge und Holcim, der 6 Millionen Tonnen Zement für den Bunkerbau geliefert hat ($ 40 Milliarden Marktkapitalisierung) [4], usw. Das Engagement dieser Unternehmen zur Umsetzung des Plans von Admiral Arthur Cebrowski, die Staaten und Gesellschaften im Erweiterten Nahen Osten zu zerstören, erklärt sich wahrscheinlich durch die Gewissheit, dass sie unter dem Schutz der westlichen Armeen, Zugang zu den natürlichen Ressourcen der Region bekommen würden. Multinationale Konzerne zahlen zu lassen, schließt den Erhalt von Reparationen von einigen Staaten wie Saudi-Arabien, Kuwait, Katar oder der Türkei nicht aus, die die Dschihadisten finanziert oder deren Angehörige sie öffentlich finanziert haben. Wenn es der syrischen arabischen Republik gelingt, Beweise für deren Rolle während des Krieges vorbringen zu können, wird sie berechtigt sein, vor den Gerichten des jeweiligen Landes deren Pfändung zu fordern. Wenn die syrische arabische Republik das Argument von Präsident Trump aufgreift, wird sie auf die Unterstützung der neuen US-Regierung zählen können. Auch ohne die Staaten zur Zahlung verpflichten zu können, ist es daher trotzdem möglich, die durch die ESCWA angekündigten 388 Milliarden US-Dollar einzutreiben. Am Ende aller Kriege, die zu Reparationen geführt haben, wurden nationale Firmen beschlagnahmt. Die Neuheit würde diesmal sein, die Schlussfolgerungen der wirtschaftlichen Globalisierung zu ziehen und transnationale Konzerne zu beschlagnahmen.


  • Südbalkan: Sprungbrett des wahhabitischen Terrors in Europa
    Die islamistische Unterwanderung auf dem Balkan ist ein Thema, das seit Jahr und Tag nur ein stiefmütterliches Dasein in Politik und Medien fristet. Zu Unrecht, wie unser Autor darlegt: Der radikale Islam ist dort mehr als nur ein Randphänomen.
    10.10.2017 22:02 Uhr

  • JPEG - 34.7 kB

    Mit Vorsicht und Entschlossenheit setzen die Russische Föderation und Präsident Trump nun der weltweiten Vorherrschaft der transnationalen Interessen entschieden ein Ende.



    wie man kriege beendet..
  • Wie Putin und Trump dem Krieg gegen Syrien ein Ende setzen
    von Thierry Meyssan | Damaskus (Syrien) ελληνικά  English  Español  français  italiano  русский  Türkçe  Português
  • Die westliche Presse unterstützt weiterhin die transnationalen Finanzeliten und versucht die Aktion von Präsident Trump zu diskreditieren. Diese Haltung macht es schwer, die unternommenen Fortschritte in Richtung Frieden in Syrien zu verstehen. Thierry Meyssan kommt auf die Vereinbarungen zurück, die während der letzten fünf Monate getroffen wurden und auf die raschen Fortschritte am Boden.

  • Da er überzeugt war, dass das Gleichgewicht der Kräfte nicht wirtschaftlich sondern militärisch bestimmt ist, hat Präsident Putin wohl den russischen Lebensstandard wiederhergestellt, aber zuvor die Rote Armee entwickelt. Am 1. März stellte er der Welt die wichtigsten Waffen seines Arsenals und den Beginn seines Programms der wirtschaftlichen Entwicklung vor.

    In den darauf folgenden Tagen konzentrierte sich der Krieg auf Ost Ghuta. Der Leiter des russischen Generalstabs, General Valeri Gerassimow, rief seinen amerikanischen Amtskollegen, General Joseph Dunford an. Er erklärte ihm, dass im Falle einer US-militärischen Intervention, die russischen Truppen die 53 US-Schiffe des Mittelmeers und des Golfs, einschließlich ihrer drei Nuklear angetriebenen Flugzeugträger ins Visier nehmen würden. Vor allem riet er ihm, Präsident Trump über die neuen militärischen Fähigkeiten seines Landes zu informieren.

    Am Ende ließen die Vereinigten Staaten die syrische arabische Armee und ein paar russische Infanteristen die Ghuta von den Dschihadisten, die sie besetzten, befreien.

    Nur das Vereinigte Königreich versuchte, den Ereignissen zuvorzukommen, indem es die "Skripal-Affäre" organisierte: wenn die aktuelle Weltordnung zusammenbricht, muss man die Rhetorik des kalten Krieges der braven Cowboys und des bösen russischen Bärs wiederherstellen.

    Im Juni, als die von der russischen Luftwaffe unterstützte syrische arabische Armee sich in Richtung Süden des Landes bewegte, warnte die US-Botschaft in Jordanien die Dschihadisten, dass sie von nun an sich allein wehren müssten, ohne Hilfe oder Unterstützung durch das Pentagon und die CIA.

    Am 16. Juli in Helsinki gingen die Präsidenten Putin und Trump viel weiter. Sie besprachen die Frage des Wiederaufbaus, d. h. die Kriegsreparationen. Donald Trump, - wir haben es seit zwei Jahren hier oft geschrieben -, ist gegen die puritanische Ideologie, den Finanz-Kapitalismus und den daraus resultierenden Imperialismus. Er glaubt zu Recht, dass sein Land nicht die Folgen der Verbrechen seiner Vorgänger übernehmen müsse, denen auch sein Volk zum Opfer gefallen war. Er behauptet, dass diese Verbrechen auf Veranlassung und zum Wohle der transnationalen Finanzeliten begangen worden seien. Er denkt daher, dass diese zahlen müssten, selbst wenn niemand genau weiß, wie man sie dazu zwingen könnte.

    Die beiden Präsidenten haben auch vereinbart, die Rückkehr der Flüchtlinge zu erleichtern. Dabei kehrte Donald Trump die Rhetorik seines Vorgängers um, wonach sie wegen der "Unterdrückung durch die Diktatur" geflohen wären und nicht wegen der Invasion der Dschihadisten.

    Während im Süden des Landes die Dschihadisten ihrerseits vor den syrischen und russischen Truppen flohen und einige verzweifelte Daesh-Einheiten unvorstellbare Grausamkeiten begingen, unternahmen der russische Minister für auswärtige Angelegenheiten, Sergei Lavrov, und der Russische Stabschef, Valeri Gerassimow, eine Europa- und Nahost-Tournee.

    Sie wurden so diskret wie möglich in der Europäischen Union empfangen. Gemäß dem westlichen Diskurs, ist General Gerassimow allerdings ein Eroberer, der die Krim überfallen und annektiert habe. Es ist ihm daher verboten, in die Union einzureisen, die selbsternannte Verteidigerin des „Rechtsstaates“. Da es unglücklicherweise zu spät war, um seinen Namen aus der Liste der Sanktionen zu entfernen, beschloss die Union ihre Grundsätze zu ignorieren und den Helden der Wiedervereinigung der Krim mit Russland ausnahmsweise einreisen zu lassen. Die Schande, die die west-europäischen Staats-und Regierungschefs angesichts ihrer Heuchelei erfasste, erklärt das Fehlen der offiziellen Fotos von den der russischen Delegation gewährten Gesprächen.

    Jedem ihrer Gesprächspartner teilte die russische Delegation einige Beschlüsse des Helsinki Gipfels mit. Sie ließ Weisheit walten, und enthielt sich, von den einzelnen Staaten Rechenschaft über ihre Rollen während des Krieges zu verlangen und rief sie stattdessen zur Hilfe auf, den Krieg zu beenden: Abzug der Sondereinheiten, Ende des geheimen Krieges, Abschaffung der Hilfen für die Dschihadisten, Rückkehr der Flüchtlinge, Wiedereröffnung der Botschaften. Die Delegation betont insbesondere, dass jeder ohne Ausnahme beim Wiederaufbau werde teilnehmen können.

    Sofort nach der Abfahrt der Delegation ließen Bundeskanzlerin Angela Merkel und Präsident Emmanuel Macron unbedarft das Pentagon befragen, um zu wissen, ob es wahr sei, dass Präsident Donald Trump einige transnationale Unternehmen (KKR, Lafarge usw.) zahlen lassen wollte - einfach nur um Ärger jenseits des Atlantik zu schüren -. Diese Haltung des Präsidenten Macron, ehemaliger Führungskader einer Bank, ist umso bedauerlicher, als er darauf bestand, seinen guten Willen mit 44 Tonnen humanitärer Hilfe für die Bevölkerung in Syrien zu zeigen, die durch die russische Armee geliefert werden sollte.

    Im Nahen Osten wurde die Reise der russischen Delegation durch die Medien besser behandelt. Lawrow und Gerassimow konnten die Schaffung von fünf Kommissionen für die Rückkehr der Flüchtlinge bekannt geben. Jede Kommission, in Ägypten, im Libanon, in der Türkei, im Irak und in Jordanien, besteht aus Vertretern des Gaststaates und russischen und syrischen Delegierten. Niemand hat gewagt, die üble Frage zu stellen: Warum eine solche Kommission nicht mit der Europäischen Union aufgestellt wurde?

    Bezüglich der Wiedereröffnung der Botschaften, haben die Vereinigten Arabischen Emirate die Westmächte und ihre Verbündeten überholt, indem sie die Wiedereröffnung ihrer eigenen aushandelten.

    Es blieb die Sorge der Israelis, den Abzug der iranischen Militärberater und der pro-iranischen Milizen, einschließlich der Hisbollah aus Syrien zu erreichen. Premierminister Benjamin Netanyahu ist mehrmals nach Moskau und Sotschi gefahren, um sein Anliegen vorzubringen. Man erinnert sich, wie Gerassimow sich über die besiegten Israelis lustig machte, als sie den Abzug des iranischen Siegers forderten. Lawrow zog sich seinerseits diplomatisch hinter die grundlegende Ablehnung zurück, sich nicht in die syrische Souveränität einmischen zu wollen.

    Russland hat das Problem gelöst: die russische Militär-Polizei hat die UN-Truppen entlang der israelisch-syrischen Demarkationslinie, von der sie vor vier Jahren vertrieben worden waren, neu installiert. Während der ganzen Zeit waren sie durch Al-Kaida ersetzt, die von Tsahal (IDF) unterstützt wurde. Russland hat außerdem auch auf der Rückseite der Demarkationslinie, auf syrischem Gebiet, acht militärische Beobachtungsposten eingerichtet. Somit kann Moskau den Vereinten Nationen und Syrien garantieren, dass die Dschihadisten nicht zurückkommen werden, und Israel, dass der Iran es nicht von Syrien aus angreifen wird.

    Israel, das sich bisher auf die Niederlage der Arabischen Republik Syrien konzentrierte und seinen Präsidenten "Metzger" nannte, hat plötzlich durch die Stimme seines Verteidigungsministers, Avigdor Liberman, zugegeben, dass Syrien Sieger des Konflikts sei und dass Präsident Al - Assad sein rechtmäßiger Führer sei. Um seinen guten Willen zu demonstrieren, hat Liberman eine Gruppe von Daesch, die er bisher heimlich unterstützte, bombardieren lassen.

    Langsam bringen die Russische Föderation und das Weiße Haus Ordnung in die internationalen Beziehungen und überzeugen verschiedenen Protagonisten, sich aus dem Krieg zurückzuziehen, oder sogar für den Wiederaufbau zu kandidieren. Die syrische Armee ihrerseits verfolgt die Befreiung ihres Territoriums. Es bleibt Präsident Trump vorbehalten, seine Truppen aus dem Süden (Al-Tanf) und dem Norden des Landes (östlich des Euphrat) abzuziehen, und ebenso Präsident Erdoğan, die in den Nordwesten (Idlib) geflohenen Dschihadisten ihrem Schicksal zu überlassen.

    Thierry Meyssan
  •  
  •  
  •  

  •  
  • die hervorhebungen in rot sind von mir..
    Trump, Q und die Allianz
    – der aktuelle Kampf der Guten gegen die Dunkelmächte

  • Von Daniel Prinz / Gastautor
    6. August 2018 Aktualisiert: 6. August 2018 20:53
     
    Seit dem Amtsantritt des US-Präsidenten Donald J. Trump im Januar 2017 tut sich im Hintergrund mehr, als den meisten vermutlich jemals bewusst sein wird, um unseren schönen Planeten aus den Griffen des global operierenden Tiefen Staates, der sogenannten Kabale, zu befreien. Eine Analyse von Bestsellerautor Daniel Prinz
     
  • Lassen Sie mich gleich vorab sagen, dass wir alle, die ganze Menschheit, maßlos vom jetzigen System raffiniert getäuscht wurden! Getäuscht auf vielfältige Weise, aber vor allem in einem ganz wichtigen Punkt getäuscht: Nämlich uns glauben zu lassen, dass wir Menschen allein, hilflos und machtlos wären; machtlos gegen all die Gewalt, gegen all die Ungerechtigkeit, gegen all die Kriege, Korruptionen und Lügen in dieser Welt. Ich kann Sie jedoch beruhigen und mitteilen, dass dies keineswegs der Fall ist! Ganz im Gegenteil. Seit dem Amtsantritt des US-Präsidenten Donald J. Trump im Januar 2017 tut sich im Hintergrund mehr, als den meisten vermutlich jemals bewusst sein wird, um unseren schönen Planeten aus den Griffen des global operierenden Tiefen Staates, der sogenannten Kabale, zu befreien.

    Seit Donald Trump sein „undankbares“ Amt bekleidet hat, stürzten sich die weltweiten etablierten Deep-State-Medien wie tollwütige Hunde auf ihn, verdrehten all seine Aussagen und Handlungen ins Verkehrte, droschen selbst bei seinen offensichtlichen Erfolgen und Fortschritten in der Innen- und Außenpolitik auf ihn ein, diffamierten ihn, stellten ihn als Volltrottel hin und versuchen über ihre beispiellose Hetzkampagnen nicht nur die US-Bevölkerung weiterhin gegen ihn aufzubringen, sondern den Rest der Welt ebenfalls, mit dem Ziel, ihn mit Hilfe von korrupten Elementen innerhalb der US-Regierung und US-Behörden vom Amt entheben zu lassen. Doch all diese erbitterten Versuche der Kabale sind bisher gescheitert! Wenn nun derart auf Trump von allen Seiten des Establishments eingeprügelt wird, könnte es nicht sein, dass genau jenes Establishment dies nur tut, weil es fürchtet, bald rigoros entmachtet zu werden?

    Schauen wir uns daher kurz einige von Trumps Erfolgen
    der letzten anderthalb Jahre an:

    1. Große Steuerreform – Senkung der Steuern und Erleichterungen für Firmen, Selbständige, Arbeiter und Familien in Höhe von 10 Billionen US$ für die kommenden Jahre! Dies kann u.a. mit Schutzzöllen und der Einführung einer staatlich kontrollierten Währung finanziert werden (s.u.).
    2. Reduzierung der Arbeitslosenquote das erste Mal auf unter 4% in 18 Jahren – fast 3 Millionen neue Jobs entstanden. Die Anzahl an Menschen, die auf Essensmarken angewiesen sind, sank um 2,6 Millionen.
    3. Zusammenarbeit mit Nord-Korea. Herbeiführung des Friedens zwischen Nord- und Südkorea.
    4. Engere Zusammenarbeit mit Russland statt Anfeindungen und Konfrontationen. Wäre Hillary Clinton US-Präsidentin geworden, hätten wir längst einen Dritten Weltkrieg gegen Russland gehabt. Und an alle, die der linken Russlandhetze der Medien verfallen sind: Solch ein vernichtender Krieg würde sich aber weder in den USA noch in Russland abspielen, sondern hauptsächlich – wieder einmal – auf deutschem Boden! Wollen wir das? Die Anschuldigungen gegen Russland bezüglich einer Einmischung in den US-Präsidentschaftswahlkampf sind zwar nicht vom Tisch zu räumen. Doch muss man hier zwischen Putin und den Oligarchen in seinem Land – Operateure des Tiefen Staates – unterscheiden! Die Oligarchen handeln genau so wenig im Interesse Russlands, wie auch der „Menschenfreund“ George Soros herzlich wenig im Interesse der USA handelt. Dies hatte Putin sogar beim letzten Gipfel mit Trump sinngemäß gesagt. Er ließ beim Gipfel zudem die Bombe platzen, als er preisgab, dass eine in Russland operierende Fondsgesellschaft Hillary Clintons Wahlkampf mit 400 Millionen US-Dollar unterstützte. Die Kabale hat also die US-Demokraten unterstützt. Obama habe zudem von den Einmischungen der Russen in die US-Politik gewusst, aber nichts gesagt. Warum wohl?
    5. Rückzug aus der Transpazifischen Partnerschaft (TPP) und Neuverhandlungen über das Nordamerikanische Freihandelsabkommen (NAFTA), um Arbeiter in den USA und die heimische Wirtschaft zu schützen. In diesem Zuge auch Eindämmung des Einflusses Chinas. Unfairer Handel soll somit langfristig gestoppt werden. Einführung von Schutzzöllen, Ziel sei aber die Abschaffung aller Zölle und Handelsbarrieren. Denn Zölle haben bisher auch das EU-Konstrukt mitfinanziert. Fallen die Zolleinnahmen der EU weg, schwächt es die Brüsseler Diktatoren, was wiederum den Zerfall der EU und die Rückkehr zur nationalen Souveränität der europäischen Länder beschleunigen könnte. Hinter letzterem stecke in Wirklichkeit auch Trumps Forderung an die einzelnen EU-Länder, sich an den NATO-Ausgaben deutlich mehr zu beteiligen. Die meisten Länder können oder wollen ihre NATO-Ausgaben aber nicht erhöhen. Dies könnte zum Zerfall der NATO führen, die als Instrument der Kabale wiederum einen Krieg gegen Russland entfachen will.
    6. Austritt aus dem Pariser Klimaabkommen, UN-Menschenrechtsrat und UNESCO (Organisation für Bildungs- und Kulturfragen) – das bedeutet stückweise Entmachtung der UN, die die gegenwärtige Migrantenflutung und Zerstörung Europas durchsetzt und deren Ziel nichts anderes ist, als das Etablieren einer linksfaschistischen Weltregierung. Der Austritt aus dem Klimaabkommen könnte zudem eine mögliche Kürzung der finanziellen Mittel für „Geo-Engineering“ nach sich ziehen (also das Vergiften von Mensch, Tier und Natur z.B. durch Chemtrails minimieren).
    7. Mehrere direkte Hinweise, dass Trump aktuell daran arbeitet, die US-Notenbank Federal Reserve zu entmachten bzw. aus den Händen von privaten Bankiers wieder unter die staatliche Kontrolle zu stellen und den FED-Dollar mit einem goldgedeckten US-Dollar zu ersetzen. Auch andere US-Politiker haben diese Ambitionen und wollen es gesetzlich durchbringen. Auch die Einkommenssteuer könnte in diesem Zuge wieder abgeschafft werden, wie Trumps Aussagen durch die Blume blicken ließen (Hinweis: im Deutschen Kaiserreich lag die Einkommensteuer bei einer goldgedeckten Währung zwischen 0,6% und 4%!).
    8. Ein besonders brisanter und empfindlicher Punkt ist der Kampf der Trump-Administration gegen Korruption, den globalen Menschenhandel und das Vorgehen gegen Pädokriminelle (Stichworte: Pizzagate und Pädogate). Hierfür hatte er kurz nach seinem Amtsantritt vor Kameras absolute Entschlossenheit angekündigt und 2017 diverse präsidiale Dekrete erlassen (siehe hier und hier). Dabei arbeitet man sich Stück für Stück von unten nach oben Denn die kleinen Fische kann man zum Reden bringen und an die Namen der Oberen herankommen. Der Fall des Hollywood-Tycoons Harvey Weinstein oder der Schauspielerin und Mitglied des Sexkults NXIVM, Allison Mack, sind als erste größere Dominosteine zu betrachten, die ganz Hollywood als tiefen Pädosumpf bald in den Abgrund reißen werden. In den sozialen Medien häufen sich nämlich Berichte von mutmaßlichen Opfern, die Schauspielgrößen aus Hollywood und der Musikindustrie schwer belasten. Zudem wurde in den USA u.a. neulich ein Online-Pädophilenring mit 2.300 Pädophilen ausgehoben. Auf der Seite des US-Justizministeriums werden fast täglich Meldungen über Anklagen und Verhaftungen von Pädokriminellen veröffentlicht. Zwischen Januar 2017 und Juni 2018 allein hatte die Trump-Administration bereits rund 9.200 Pädokriminelle verhaftet. Im Vergleich dazu hatte die Obama-Administration in etwa dieselbe Anzahl an pädokriminellen Leuten verhaftet – allerdings auf über acht Jahre verteilt. Die Trennung von Migrantenkindern von ihren Eltern an der US-Grenze dient vor diesem Hintergrund dazu, Betrug und Kriminalität im Vorwege zu unterbinden. Denn Berichte besagen, dass viele Erwachsene beim Grenzübertritt nur vorgeben, mit ihren Kindern zu reisen. In Wahrheit sind es aber völlig fremde Kinder, die als Mittel zum Zweck benutzt werden, um später im Land dann beispielsweise Drogengeschäfte oder Kinderhandel betreiben zu können. Auch diesseits des Teichs scheinen die Aktivitäten bei der Verfolgung von Pädophilen zuzunehmen. So wurde jüngst in Deutschland das größte Kinderpornonetzwerk im Internet dingfest gemacht, mit 85.000 Forenmitgliedern. Mehr zu den Hintergründen von „Pädogate“ und rituellen Kindermorden können Sie hier nachlesen.
    9. Trump hat es geschafft, nicht nur die US-Bürger, sondern auch die Weltöffentlichkeit auf die Lügen- und Hetzkampagnen der etablierten Massenmedien zu sensibilisieren. Denn letztere sind verlängerte Arme des Tiefen Staates. Es ist unschwer zu erkennen, gegen welche Mächte Trump hier vorgeht. Und diese setzen auch weiterhin alles daran, um ihn zu stürzen, damit sie aufgrund ihrer schweren Verbrechen gegen die Menschheit nicht zur Rechenschaft gezogen werden!

    Die Q-Bewegung gerät weltweit in die Öffentlichkeit

    Es geht bei alledem nicht um Trump allein. Er allein kann die Welt natürlich nicht retten. Es gibt im Hintergrund jedoch positive Kräfte, Kräfte der Allianz, die ihn stützen, beschützen und durch ihn hindurch agieren, so gut es zumindest geht, gegen den Einfluss und gegen die heftigsten Widerstände der Gegenseite kämpfend, die immer wieder Sand ins Getriebe streut und natürlich versucht zu blockieren wo es geht. Da sich Trumps Team nicht auf die Lügenmedien verlassen und auch die Profile in den sozialen Medien jederzeit gelöscht werden können, hat das Team Ende Oktober 2017 mit „QAnon“ bzw. abgekürzt „Q“ neben Twitter und Facebook einen dritten Kanal eröffnet – das Q-Intel Verbreitungsprogramm – , um mit der Weltöffentlichkeit unzensiert zu kommunizieren und diese über den laufenden Stand der Entmachtung der Kabale zu informieren. Hintergrundinformationen, die sonst bisher als „Verschwörungstheorien“ galten, wurden durch „Q“ nun mehr und mehr bestätigt, so z.B. auch die Verbindungen von Politikern und des Vatikans zu den Rothschilds und zum Satanismus. Des Weiteren stieg die Anzahl der versiegelten Anklageschriften in den USA mit Stand Ende Juli 2018 auf über 45.000 an. Die großen Medien scheuen momentan keine Mühen, die Q-Anhänger vor Wut schäumend als „Trumps Trolle“ zu diffamieren und die Bewegung als Ganze als reine „Verschwörungstheorie“ abzutun.

    Deep-State-Medien rasten aus!

    Den Fake-News-Medien geht auf gut deutsch der Arsch auf Grundeis und sie schneiden sich mit der Berichterstattung ins eigene Fleisch! Denn negative Nachrichten sind in diesem Fall gute Nachrichten, werden dadurch mehr Menschen auf „Q“ aufmerksam. Es mehrten sich die letzten Tage kritische Stimmen von ungeduldigen Leuten, weil die groß angekündigten Enthüllungen für Juli oder die große Verhaftungswelle von hoch gestellten Persönlichkeiten noch nicht begonnen haben. Doch das Ganze ist nicht so „leicht“, wie wir alle glauben. Die Mitglieder des Tiefen Staates wehren sich mit Händen und Füßen. Die versiegelten Anklagen könnten die kommenden Monate noch auf über 100.000 ansteigen. Wohin mit den ganzen verhafteten Leuten? Selbst die Kapazitäten auf Guantanamo reichen dafür nicht aus. Des Weiteren würde die Masse da draußen nicht verstehen, weshalb Leute wie Obama, die Clintons, die Bushes, Soros und andere „Humanisten“ verhaftet wurden. Die Hälfte der Weltbevölkerung würde vermutlich rebellieren. Zu tief sitzt noch die Manipulation und die Programmierung der Menschen durch Medien und Bildungssysteme. Durch das plötzliche und gewaltige Zerrütten des alten Weltbilds käme es zu Chaos, Aufständen und Bürgerkriegen. Die Weltbevölkerung muss erst stückweise über all die Verbrechen der Kabale aufgeklärt werden, damit ein globaler Konsens darüber herrscht, dass diese dunklen Elemente unschädlich gemacht werden dürfen und die Menschen bei diesem Prozess ruhig bleiben.

    Ziel: Das große Erwachen herbeiführen

    Es bedarf hierbei also des freien Willens einer kritischen Masse. Erst, wenn alle Voraussetzungen geschaffen und die Sicherheit der Weltbevölkerung gewährleistet wurde, kann die nächste Stufe des großen Plans eintreten. Denn bei „Q“ geht es um viel mehr: nämlich, um über die Aufklärung eine weltweite Bewegung gegen die Kabale zu mobilisieren und somit weltweit das große Erwachen herbeizuführen! Der von Trump angekündigte „Sturm“ hat begonnen. Seien wir geduldig und positiv gestimmt! Denn es gibt allen Grund, weiterhin optimistisch zu bleiben! Schauen Sie sich bitte hierzu folgendes Video an, um ein erstes Verständnis über „Q“ zu erhalten (bei Minute 10:10 ist ein kleiner Übersetzungsfehler. Statt „Trumps Putsch“ muss es „Absetzung von Trump“ heißen. Englisches Original hier).

    Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Meinung des Verlags oder die Meinung anderer Autoren dieser Seiten wiedergeben.

    Daniel Prinz ist Autor der erfolgreichen Enthüllungsbücher „Wenn das die Deutschen wüssten…“ und „Wenn das die Menschheit wüsste…“, in denen er hochbrisante Hintergründe und Zusammenhänge über das Wirken der Kabale und ihrer Versklavung der Menschheit offenlegt.




  •  
    JPEG - 33.3 kB
  • Die Abenddämmerung des Krieges
    von Thierry Meyssan | Damaskus (Syrien)
    English  Español  français  italiano  русский  Türkçe  عربي  Português  فارسى  polski
  • Wenn man den Krieg in Syrien nicht als ein Ereignis an sich betrachtet, sondern als Höhepunkt eines globalen Konflikts eines Viertel-Jahrhunderts, muss man sich bezüglich der Folgen der bevorstehenden Beendigung der Feindseligkeiten Fragen stellen. Seine Beendigung zeugt von der Niederlage einer Ideologie, diejenige der Globalisierung und des Finanzkapitalismus. Die Völker, die das nicht verstanden haben, vor allem in Westeuropa, stellen sich selbst abseits vom Rest der Welt.

    Donald Trump und Wladimir Putin auf dem bilateralen Gipfel in Helsinki am 16. Juli 2018.

    Die Weltkriege enden nicht einfach mit einem Sieger und einem Besiegten. Ihr Ende zeichnet die Konturen einer neuen Welt.

    Der erste Weltkrieg endete mit der Niederlage der deutschen, russischen, österreichisch-ungarischen und osmanischen Reiche. Die Einstellung der Feindseligkeiten war geprägt durch die Entwicklung einer internationalen Organisation, des Völkerbundes (fr. SDN), der mit der Abschaffung der Geheimdiplomatie und der Beilegung von Konflikten zwischen den Mitgliedstaaten durch ein Schiedsgericht betraut war.

    Der zweite Weltkrieg endete mit dem Sieg der Sowjetunion über das Nazi-Reich und das japanische Kaiserreich des Hakkō ichi’u [1], gefolgt von einer Verfolgungsjagd zwischen den Alliierten, um die Überreste der besiegten Koalition zu besetzen. Dieser Weltkrieg gebar eine neue Struktur, die Organisation der Vereinten Nationen (UNO), zuständig für die Unterbindung von neuen Kriegen durch die Festlegung des Völkerrechts, mit einer doppelten Legitimierung: der Generalversammlung, wo jeder Staat eine Stimme hat, unabhängig von seiner Größe, und einem Führungskomitee der fünf großen Sieger, dem Sicherheitsrat.

    Der Kalte Krieg war nicht der dritte Weltkrieg. Er wurde nicht durch die Niederlage der Sowjetunion beendet, sondern durch ihren Zusammenbruch. Ihm folgte nicht die Schaffung neuer Strukturen, sondern die Integration der Staaten der UdSSR in bereits bestehende Organisationen.

    Der dritte Weltkrieg startete in Jugoslawien, wurde in Afghanistan weitergeführt, im Irak, in Georgien, in Libyen, im Jemen, um in Syrien sein Ende zu finden. Sein Schlachtfeld ist begrenzt auf den Balkan, den Kaukasus und das, was jetzt der "Erweiterte Nahe Osten" genannt wird. Er kostete unzähligen Muslimen oder Christlich-Orthodoxen das Leben, ohne allzu sehr auf die westliche Welt überzugreifen. Er ist nun seit dem Putin-Trump-Gipfel von Helsinki im Begriff zu enden.

    Die tiefgreifenden Wandlungen, die die Welt in den letzten 26 Jahren verändert haben, haben einen Teil der Macht der Regierungen auf andere Entitäten übertragen, seien es administrative, seien es private, ebenso wie umgekehrt. Zum Beispiel hat man eine Privatarmee, Daesch, gesehen, die sich selbst als souveräner Staat ausgab. Oder auch General David Petraeus, der den größten Waffenschmuggel aller Zeiten organisierte, als er der Leiter der CIA war, und ihn auch nach seinem Rücktritt im Auftrag eines privaten Unternehmens, des spekulativen Fonds KKR, weiterbetrieb [2].

    Diese Situation kann als ein Zusammenstoß betrachtet werden, zwischen einer transnationalen herrschenden Klasse auf einer Seite und auf der anderen Seite den Regierungen, die vor ihrem Volk verantwortlich sind.

    Im Gegensatz zu den Unterstellungen der Propaganda, die die Ursache der Kriege unmittelbaren Umständen zuschreiben, haben diese Kriege ihren Ursprung in tiefen und alten Rivalitäten oder Ambitionen. Die Staaten brauchen lange Jahre, bis sie sich gegen einander erheben. Wir verstehen die Konflikte, die uns verschlingen, oft erst viel später.

    Sehr wenige Leute haben beispielsweise verstanden, was während der japanischen Invasion der Mandschurei (1931) passierte und haben bis zur Invasion der Tschechoslowakei durch Deutschland (1938) gewartet, um zu verstehen, dass die rassistischen Ideologien den zweiten Weltkrieg verursachten. Ebenfalls, gibt es nur wenige, die seit dem Krieg in Bosnien und Herzegowina (1992) verstanden haben, dass das Bündnis zwischen dem politischen Islam und der NATO den Weg für die Zerstörung der muslimischen Welt ebnete [3].

    Auch heute noch, trotz der Arbeit der Journalisten und Historiker, haben viele das Ausmaß der Manipulation noch nicht begriffen, der wir alle zum Opfer gefallen sind. Sie weigern sich zuzugeben, dass die NATO damals die saudischen und iranischen Handlanger (Proxys) auf dem europäischen Kontinent koordinierte. Es ist jedoch unmöglich, diese Tatsache zu leugnen [4].

    Ebenso weigern sie sich zuzugeben, dass Al-Kaida, von den Vereinigten Staaten beschuldigt, die Anschläge vom 11. September begangen zu haben, unter dem Kommando der NATO in Libyen und Syrien kämpfen konnte. Auch das ist eine unleugbare Tatsache [5].

    Der ursprüngliche Plan, der die Erhebung der muslimischen Welt gegen die orthodoxe Welt vorsah, hat sich im Laufe der Zeit gewandelt. Es hat keinen "Krieg der Zivilisationen" gegeben. Der schiitische Iran hat sich gegen die NATO, der er in Jugoslawien diente, gewendet und hat sich mit dem orthodoxen Russland verbündet, um das multireligiöse Syrien zu retten.

    Wir müssen unsere Augen für die Geschichte öffnen und uns auf den Morgen eines neuen Welt-Systems vorbereiten, wo manche unserer Freunde von gestern unsere Feinde geworden sind, und umgekehrt.

    In Helsinki waren es nicht die Vereinigten Staaten, die ein Abkommen mit der Russischen Föderation getroffen haben. Es war nur das Weiße Haus. Denn der gemeinsame Feind ist eine transnationale Gruppe, die die Macht in den Vereinigten Staaten ausübt. Eingedenk dessen, dass sie die USA vertritt und nicht der gewählte Präsident, hat sie sich darüber hinaus nicht geniert, Präsident Trump sofort des Verrats zu beschuldigen.

    Dieser transnationalen Gruppe war es gelungen, uns weiszumachen, dass die Ideologien tot und die Geschichte zu Ende sei. Sie hat die Globalisierung, d. h. die angelsächsische Vorherrschaft durch die Verbreitung der Sprache und der amerikanischen Lebensart, als Folge der Entwicklung der Verkehrstechnik und Kommunikation dargestellt. Sie versicherte uns, dass ein einzigartiges politisches System für alle Leute, die Demokratie, (d.h. die "Regierung des Volkes, durch das Volk für das Volk") ideal sei, und dass es möglich wäre, sie jedermann mit Gewalt aufzuzwingen. Schließlich stellte sie die Bewegungsfreiheit der Personen und des Kapitals als die Lösung aller Arbeits- und Investitions- Probleme dar.

    Diese Behauptungen die wir alle im Alltag akzeptieren, halten jedoch dem Nachdenken keine Minute stand.

    Hinter diesen Lügen hat diese transnationale Gruppe systematisch die Macht der Staaten erodiert und große Vermögen angesammelt.

    Das Lager, das als Sieger aus diesem langen Krieg hervorgeht, verteidigt stattdessen die Idee, dass die Menschen, um ihr Schicksal zu entscheiden, sich in Nationen organisieren müssen, die entweder durch ein Land, oder eine Geschichte, oder durch ein gemeinsames Projekt bestimmt sind. Dieses Lager unterstützt deshalb die nationalen Volkswirtschaften gegen das transnationale Finanzwesen.

    Wir haben gerade die Fußball-WM erlebt. Wenn die Ideologie der Globalisierung gewonnen hätte, hätten wir nicht nur unsere Nationalmannschaft unterstützen müssen, sondern auch alle anderen Länder, basierend auf ihrer Mitgliedschaft in gemeinsamen supranationalen Strukturen. Beispielsweise hätten die Belgier und Franzosen einander durch wehende Fahnen der Europäischen Union unterstützen sollen. Aber niemand kam auf diese Idee. Hier begreifen wir die Kluft zwischen der uns aufgedrängten, von uns brav nachgeplapperten Propaganda einerseits und unserem spontanen Verhalten andererseits. Trotz allen Anscheins hat der oberflächliche Sieg des Globalismus nicht verändert, was wir sind.

    Es ist natürlich kein Zufall, dass Syrien, wo vor mehreren Tausend Jahren die Idee des Staates ausgedacht und ausgeführt wurde, das Land ist, wo dieser Krieg endet. Weil es ein wirklicher Staat ist, der nie aufgehört zu funktionieren, konnte Syrien, sein Volk, seine Armee und sein Präsident, der größten, aus 114 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen bestehenden Koalition der Geschichte widerstehen.

     
  •  
  •  
  •  zur geschichtsfälschung...
     
     
    14.465 Aufrufevor 2 Wochen
    Am 14.07.2018 veröffentlicht
    21. Februar 2015 Ich begrüße Euch, meine hochgeschätzten Freunde, ich begrüße auch die hochgeschätzten Zuschauer aus Deutschland. Vor paar Tagen wurde ich gebeten, mehr über die nordischen Völker zu erzählen. Mehr über die moderne Theorie des Ursprungs der nordischen Völker und somit auch über das germanische Volk. Im heutigen modernen Deutschland sind es nur noch wenige, die genau Bescheid über die Geschichte und die Herkunft der Deutschen wissen. Aber nicht nur über die Deutschen, sondern auch über die Herkunft aller europäischen Völker. Ich werde versuchen, es kurz, schnell und anschaulich zu erklären und zu zeigen, wie sich die verschiedenen Völker in Europa ausgebreitet haben. ...
     
  •  
  •  

  •  
  •  
  • der machtkampf der eliten hinter den kulissen..
  • Wir sind stattdessen in einer konfrontativen Situation, zwischen einerseits der Allianz Russland-Vereinigte Staaten und andererseits dem angelsächsischen deep state, die sich gegen Präsident Trump entfesselt.
  •  
  • Brennpunkt
  • Das Elysee und der "Gladio-B"
    von Thierry Meyssan   Damaskus (Syrien)
  • Während des Kalten Krieges erlebten die pro-US Staaten einen blutigen Präzedenzfall der geheimen und illegalen Repression. Wenn es auch klar ist, dass dieses System in Europa allmählich abgebaut wurde, hat es im "Erweiterten Nahen Osten" nie eingehalten, sondern hat sich dort nur verwandelt. Die Aktionen des Elysees im Rahmen der Benalla-Affäre, lässt die Möglichkeit durchblicken, dass diese Geschichte noch nicht zu Ende ist.

    | Damaskus (Syrien)
    JPEG - 41 kB
    Obwohl jeder Alexandre Benalla sehen konnte, wie er sich überall rund um den Präsidenten der Republik zu schaffen machte, war er aber nicht mit seiner Sicherheit betraut. Aber was war also seine wahre Funktion?

    Wer ist Alexandre Benalla?

    Der von Le Monde entdeckte Benalla-Fall, hat sehen lassen, was hinter den Kulissen vom Elysée passiert. Ein Mitarbeiter von Emmanuel Macron ist ein Schläger, der sich mit einer Armschleife der Polizei und einem internen Polizeifunk ausgestattet als Polizist ausgibt und zwei Demonstranten am 1. Mai verprügelte. Er profitierte von "ungesunden Freundschaften", so die Worte des Präfekten Michel Delpuech. Dieser Aspekt der Dinge wird nun gerichtlich untersucht, wo 5 Personen angeklagt sind. Er wird auch verwaltungsrechtlich von dem General Inspektor-Dienst der Polizei (IGPN) untersucht.

    Nun ist es aber so, dass er alles andere als ein unbedeutender Mitarbeiter ist, dass dieser Schläger niemand anderer war, als der "stellvertretende Direktor des Büros des Präsidenten der Republik." Er begleitete seinen Chef bei sehr vielen sowohl öffentlichen als auch privaten Gelegenheiten, und hatte einen Schlüssel von dessen Ferienwohnung. Eine permanente Erlaubnis, Waffen zu tragen, wegen seiner Funktion (welche genau?) war ihm gewährt worden. Ein Dienstauto mit Super-Drehlichtern war ihm (von wem?) zugeteilt worden. Er besaß eine Zugangskarte an die Nationalversammlung, einen Diplomatenpass und eine Akkreditierung für klassifizierte streng-geheime Sachen der Verteidigung (warum?).

    Laut Polizei-Gewerkschaftler, die unter Eid vor der Senat-Fact-Finding-Kommission aussagten, flösste dieser Schurke des Präsidenten selbst den Polizisten "Terror" ein. Er zögerte nicht, zu drohen und hochrangige Mitglieder der Polizei und der Gendarmerie zu beschimpfen, denen er selbst Befehle zu erteilen wagte. Er begab sich zu Sitzungen des Innen-Ministeriums und in das Polizeipräsidium, von Geheimagenten begleitet. Er rekrutierte "Wachen" für das Elysee. - Alle Behauptungen wurden vom Amt des Präsidenten der Republik glatt geleugnet -.

    Präsident Macron sagte, von Alexandre Benalla „verraten“ worden zu sein und er ihn mit 15 Tagen Arbeitsverbot und Unterbrechung seines Gehalts sanktioniert habe und ihm einen weniger wichtigen Posten zugewiesen habe. Jedoch wurde die Geldstrafe aus "technischen" Gründen nicht umgesetzt. Darüber hinaus begleitete ein paar Tage später, mangels "Personal", der gleiche Benalla wieder den Präsidenten, so als ob nichts passiert wäre. Keiner der für die Sicherheit des Präsidenten Verantwortlichen, auch nicht der Innen-Minister, war über diese ständige Nähe besorgt, obwohl sie von der Prügelei vom 1. Mai wussten.

    Deshalb diese naheliegende Frage der als Untersuchungsausschuss konstituierten Parlamentarier: gehörte Alexandre Benalla einer im Aufbau befindlichen parallelen Polizei an, die nur Befehle von Präsident Macron erhält?

    Man muss hier richtig verstehen, dass gemäß der französischen Verfassung, der Präsident der Republik keine Macht über die Ministerien hat, die allein der Regierung unterstehen. Seine Sicherheit wird durch Beamte, zivile und militärische, gewährleistet [1]. Wenn der Präsident einen Sicherheitsdienst hätte, der allein ihm unterstellt wäre, könnte dieser nicht kontrolliert werden, weil er dann über eine für die Dauer seines Mandats ihm zugestandene "Unverantwortlichkeit" verfügen würde.     ????? schlechte übersetzung

    Nach sechs Tagen Schweigen hat sich der Präsident der Republik an seine für einen Abend versammeltem Gläubigen gerichtet. Da er vergessen hatte, dass auch seine Anhänger sich Fragen stellen, hat er sie gegen seine Feinde, die ihm Läuse auf dem Kopf suchen, mobilisiert. Er erklärte, dass er durch seinen Kabinettdirektor verraten wurde. Er beanspruchte, allein der Chef zu sein und daher auch der einzige "Verantwortliche" für diesen Besetzungs-Fehler (in Wirklichkeit, der alleinige Autor dieses Fehlers).

    Diese Rede war schön und berührend. Aber sie beantwortet nicht die Frage.

    Vor allem macht sie die Arbeit der Parlamentarier zunichte, indem sie die befragten Persönlichkeiten entbindet, detailliert zu antworten, da nur der Präsident, - erst am Ende seiner Amtszeit - "verantwortlich" sein wird. Weitergehen bitte, es gibt hier nichts zu sehen!

    Die Parlamentarier waren bereits durch eine eidesstattliche Erklärung des Direktors der öffentlichen Ordnung der Polizeipräfektur, Alain Gibelin, erschüttert worden, der den Aussagen des Elysees widersprach... bevor er selbst am nächsten Tag seine Aussage korrigierte; dann durch die Widersprüche zwischen der offiziellen Beschreibung des Postens von Alexandre Benalla und die Motive, die auf seinem vom Präfekt notierten Waffenpass standen; oder sogar durch die Erklärung des Elysee-Palastes, dass er keine Dienst-Wohnung besäße, eine Aussage, die sein Steuerauszug, anlässlich einer Adressänderung am 9. Juli in die Kaserne von Quai Branly, zunichtemacht.

    Ganz zu schweigen von dem Diebstahl von Überwachungsvideos auf der Polizei-Präfektur von Paris, durch Polizisten, die im Auftrag von Alexandre Benalla handelten; diese Videos, die einen Tag später im Elysee-Palast landeten, wo viele Mitarbeiter sie einsehen konnten.

    Die Hypothese des « Gladio B »

    Wir haben auf diesen Seiten bereits geschrieben, dass die Mission von Herrn Benalla war, eine französische Kopie des US Secret Service zu erstellen, unter Einbeziehung sowohl der Schutz-Funktion des Präsidenten als auch der Bekämpfung des Terrorismus [2]; eine jetzt weithin von unseren Kollegen aufgegriffene Nachricht, aber ohne uns zu zitieren.

    Der Innen-Minister, der erklärt hat, er wüsste nichts von dem Fall, ist überzeugt, dass die Neugestaltung der Elysee-Sicherheitsdienste nicht darauf abziele, die traditionellen Hierarchien zu umgehen. Man hofft, dass er sich zu diesem Thema nicht auch hat täuschen lassen.

    Aber erinnern wir uns, dass während des Kalten Krieges, die Vereinigten Staaten und das Vereinigte Königreich in den alliierten Staaten einen Dienst zur Bekämpfung des sowjetischen Einflusses geschaffen hatten, und zwar ohne dass die nationalen Institutionen davon informiert wurden. Dieses System ist den Historikern unter dem Namen stay behind bekannt und der Öffentlichkeit unter jenem des italienischen Ablegers, Gladio [der Schild]. Weltweit wurde es gemeinsam durch die CIA und MI6 betrieben, über die World Anti-Communist League (WACL) [3], außer in Europa, wo es der NATO unterstellt war. [4]

    Die wichtigsten operativen Manager dieses stay-behind-Netzwerkes (d. h. im Falle einer sowjetischen Invasion fähig zu sein, unterzutauchen) waren ehemalige Beamte der Nazi-Unterdrückung. Wenn die Franzosen auch wissen, dass der SS-Hauptmann und Chef der Gestapo in Lyon, Klaus Barbie, dadurch Chef des stay—behind Netzwerkes in Bolivien gegen Che Guevara wurde, ignorieren sie z. B., dass der Polizei-Präfekt von Paris, der Kollaborateur Maurice Papon, der Hunderte Algerier am 17. Oktober 1961 massakriert hatte, ein Führer des Netzwerks in Frankreich gegen die FLN war [5]. Hier in Damaskus, wo ich wohne, erinnert man sich an einen anderen SS-Offizier und Leiter des Lagers Drancy, Alois Brunner, der von der CIA und dem MI6 als Berater für die syrischen Geheimdienste eingestellt wurde, um zu verhindern, dass das Land in das sowjetische Lager kippt. Er wurde von Präsident Bachar Al-Assad sofort verhaftet, als er an die Macht kam.

    In Frankreich, als der Stay-Behind sich gegen Frankreich wandte, indem er es beschuldigte Algerien den Sowjets zu überlassen, organisierte und finanzierte er den Staatsstreich von 1961 und die OAS (Organisation der geheimen Armee); Präsident De Gaulle übernahm einige ihrer Agenten um eine Miliz gegen die Miliz zu schaffen: den SAC (Service d’Action Civique) [6].

    Trotz des Anscheins sind es nicht einfach alte Geschichten: Die politische Welt hat immer noch Persönlichkeiten, die dem stay-behind Netzwerk angehörten; zum Beispiel war der derzeitige Präsident der Europäischen Kommission, Jean-Claude Junker, Chef des Gladio Luxemburg [7].

    JPEG - 21.2 kB
    Der erste Generalsekretär von "En Marche!", Ludovic Chaker, sei ein Agent der DGSE. Zufällig hatte er für den Kandidaten Macron einen Freund von Jawad Bendaoud, dem „Vermieter von Daesch", als Leibwächter angestellt. Derzeit leitet dieser die Mission im Elysée-Palast, wo er die Anti-Terror-Task-Force von Präfekt Bousquet de Florian verdoppelt.

    Im 21. Jahrhundert wird natürlich nicht mehr gefoltert und ermordet wie einst, man begnügt sich Unerwünschte per Presse zu diskreditieren. Vor allem gibt es keine Sowjetunion mehr, und daher auch kein Stay-Behind-Netzwerk. Aber das zur Verfügung stehende Personal und jenes das erneuert wurde, muss nützlich eingesetzt werden. Eine Menge Artikel bezeugen, dass diese Agenten zunächst den Dschihad gegen die Sowjets in Afghanistan und dann heute gegen Russland [8] geführt haben, sodass sie unter dem Namen Gladio B [9] durch das FBI bekannt wurden.

    Die Wirksamkeit dieses Netzes im "Erweiterten Nahen Osten" in den letzten 17 Jahren braucht nicht mehr bewiesen zu werden.

    Besonders der Kampf gegen den Terrorismus - oder seine Manipulation - in die Vereinigten Staaten, hing vom Secret Service ab, wovon das Elysee nun ein Replikat vorbereitete. Seltsamerweise ist die anti-terroristische Task force des Elysees, unter der Leitung des Präfekten Pierre Bousquet de Florian, bereits durch eine "Zelle" verdoppelt, die einem Stellvertreter des Stabschefs des Präsidenten, Admiral Bernard Rogel, anvertraut wurde. Laut L’Opinion, ist dieser Projektmanager, Ludovic Chaker - der Benalla anstellen ließ - ein "ehemaliger" Agent der Generaldirektion für äußere Sicherheit (DGSE) [10]

    Wir vergleichen nicht Alexandre Benalla mit Maurice Papon, aber wir befragen uns über die Möglichkeit, dass er so etwas wie ein Element der illegalen Repression ist, die sich in Europa (wieder)aufbaut.

    Wer hat den Fall Benalla aufgedeckt?

    Es ist vollkommen klar, dass bei fehlender Klage der geprügelten Opfer von Herrn Benalla und angesichts der Schwierigkeiten, ihn auf den Videos seiner Ausschreitungen zu erkennen, dieser Fall nicht spontan publik werden konnte.

    JPEG - 47.9 kB
    Der ehemalige Berater von Donald Trump, Steve Bannon, kam gerade nach Brüssel mit der Mission, " Emmanuel Macron und Angela Merkel wie in einer Kegel-Partie umzuwerfen".

    Die Leute, die den Fall zum Platzen gebracht haben, mussten sehr gut informiert sein, nicht nur über Alexandre Benalla, sondern auch über die Missstände im Elysée-Palast. Aber ihr offizieller Status zwang sie zur Diskretion. Man denkt sofort an Beamte der DGSI (Innere Sicherheit) oder an den Geheimdienst für die Sicherheit der Verteidigung (DRSD).

    Es ist nicht unmöglich, dass Polizisten Alexandre Benalla die Polizeiattribute gegeben haben, die er am 1. Mai missbraucht hatte. Dann wäre er also in eine Falle [11] geraten.

    Wir sind nicht mehr in der gleichen Situation wie während des Kalten Krieges und des Algerien-Krieges. Dieser Fall hat auch nichts mit dem SAC (siehe oben) zu tun: Präsident Macron versuchte nicht, das Land vor einer Miliz zu schützen, indem auch er gegen das Gesetz verstieß. Wir sind stattdessen in einer konfrontativen Situation, zwischen einerseits der Allianz Russland-Vereinigte Staaten und andererseits dem angelsächsischen deep state, die sich gegen Präsident Trump entfesselt.

    Übersetzung
    Horst Frohlich
    Korrekturlesen : Werner Leuthäusser

    [1] In Zeiten des Zusammenlebens [„cohabitation“] zwischen einem Präsidenten und einem Premierminister die gegnerischen Parteien angehören, wird die Sicherheit des Präsidenten ausschließlich durch Gendarmen bestellt, um nicht den Premierminister zu informieren, was der Präsident tut.

    [2] „Die Mission von Alexandre Benalla“, Übersetzung Horst Frohlich, Voltaire Netzwerk, 26. Juli 2018.

    [3] « La Ligue anti-communiste mondiale, une internationale du crime », par Thierry Meyssan, Réseau Voltaire, 12 mai 2004.

    [4] Secret Warfare : Operation Gladio and NATO’s Stay-Behind Armies, Daniele Ganser, Routledge 2005. Deutsch : Nato-Geheimarmeen in Europa: Inszenierter Terror und verdeckte Kriegsführung. Orell Fuessli, 2009. Was mich betrifft habe ich diesen Artikel vor zwanzig Jahren geschrieben: « SStay-behind : les réseaux d’ingérence américains », Réseau Voltaire, 20 août 2001.

    [5] « La guerre secrète en France », par Daniele Ganser, Réseau Voltaire, 18 avril 2011.

    [6] « Quand le stay-behind portait De Gaulle au pouvoir », « Quand le stay-behind voulait remplacer De Gaulle », par Thierry Meyssan, Réseau Voltaire, 27 août et 10 septembre 2001.

    [7] „Gladio-Luxembourg: Juncker zum Abtritt gezwungen“, Übersetzung Horst Frohlich, Voltaire Netzwerk, 16. Juli 2013.

    [8] Lire la seconde partie de Sous nos yeux. Du 11-septembre à Donald Trump, Thierry Meyssan, Demi-Lune 2017.

    [9] Siehe die vielen Bücher und Dokumentationen von Sibel Edmonds.

    [10] «Ludovic Chaker: un ami de Benalla est « chargé de mission » auprès de l’amiral Rogel (actualisé -2)», Jean-Dominique Merchet, L’Opinion, 26 juillet 2018.

    [11] Siehe die Erklärung und das Schreiben von Alain Gibelin an die Kommission der französischen Nationalversammlung, und man vergleiche sie mit den Erklärungen von Alexandre Benalla in Le Monde am 27 Juli.