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schweiz: wahlen 2011 24 Kandidaturen sind gut, aber nicht gut genug Matriarchat-Kurs Teil 3: Guten Tag, Markus Rüegg, heute erfahren Sie eine Menge über den Umgang der Geschlechter in matriarchalen Gemeinschaften, aber zuvor lassen Sie mich ein Wort zu den Quellen sagen, die ich verwende. Hier sind die Themen: Verwendung von authentischen QuellenDer englische Pionier Henry Lewis Morgan machte sich seinerzeit in Amerika umfangreiche Notizen zur Lebensweise und den ihm unbekannten Sitten der Irokesenstämme. Dadurch wurde er - "aus Versehen" - zum Begründer der Ethnologie, denn diese Jobbeschreibung gab es bis dahin nicht. Das Verhalten fremder Völker zu beobachten und aufzuzeichnen wurde Mode mit dem beginnenden Kolonialismus. Die Eroberer aus Europa landeten per Schiff in "neuen" Ländern, die so neu für die dort Ansässigen nicht waren. Missionare und andere Gelehrte, aber auch Abenteurer, etablierten so die Wissenschaft der Ethnologie. Enorme sprachliche und kulturelle Verständigungsschwierigkeiten, der Widerstand der Einheimischen und die einseitige patriarchale Sichtweise führten dabei fast zwangsläufig zu verzerrten und von Vorurteilen durchtränkten Berichten. Ich gehe daher mit der frühen Literatur zum Thema Matriarchat sehr vorsichtig um und bevorzuge möglichst neue Studien, die mit modernen Recherchemitteln wie dem Internet überprüft werden können. Denn heute kann man Wissenslücken schließen, indem man über E-Mail-Kommunikation bei Angehörigen matriarchaler Ethnien anfragt, beziehungsweise sich auf deren Websites Auskunft holt. Geschlechtergleichheit im MatriarchatHarmonie und Gegenseitigkeit zwischen Männern und Frauen ist ein wichtiges Merkmal dieser Gemeinschaften. Matriarchate sind Gesellschaften in Balance. Das heißt, das Verhältnis zwischen Mann und Frau ist kein "Kampf der Geschlechter", kein "Ehekrieg", es gibt keine Pantoffelhelden, die unter der Kandare einer "Xanthippe" stehen, keine Frauenhäuser als Zuflucht für misshandelte Frauen. Wie funktioniert es dann? Und wie sieht die Paarbeziehung aus? Von der Anthropologin Dr. Shanshan Du wurden vier soziokulturelle Rahmen der Geschlechtergleichheit erforscht, die ich hier kurz skizzieren möchte: Der Blick auf die Geschlechter kann geprägt sein
MutterzentriertheitDen Begriff "Mutterzentriertheit" halte ich für unglücklich gewählt, weil er nahelegt, dass Mütter im Zentrum der Gesellschaft stehen. Das ist nicht der Fall und ich werde im übernächsten Teil (Mutterzentriertheit und Kreis-Symbolik) genauer darauf eingehen. Den Typus der sogenannten Mutterzentriertheit verbinden die meisten Leute mit dem Begriff Matriarchat. Das kommt eventuell daher, dass Matrilinearität (= mütterliche Abstammungslinie) schon mit Matriarchat gleichgesetzt wird; oder hat damit zu tun, dass J. J. Bachofen sein Buch im 19. Jahrhundert "Mutterrecht" nannte, als er auf Gesellschaften aufmerksam machte, die nicht patriarchal organisiert sind. Mutterzentriertheit steht im Zusammenhang mit matrilinearer Abstammung und matrilokaler Wohnform. Das heißt, Söhne und Töchter identifizieren sich mit der Linie der Mutter und wohnen und arbeiten auch im mütterlichen Haus mit ihren Geschwistern, Cousinen/Cousins, Neffen/Nichten, Onkeln/Tanten und Großtanten/-onkeln. Die ethischen Grundwerte beruhen auf Eigenschaften, die von diesen Kulturen mit Mütterlichkeit verbunden werden. Das wird von Jean Liedloff bestätigt, die in Venezuela zweieinhalb Jahre bei den Yequana-Indianern lebte, und versuchte die Ursachen deren glücklichen und harmonischen Zusammenlebens herauszufinden. Sie schreibt: "Die Mutterrolle ist die einzige Rolle, die zu einem Säugling in den ersten Monaten eine Beziehung herstellen kann. Sie wird instinktiv von Vätern, anderen Kindern oder sonstigen Personen gespielt, die sich, und sei es nur für einen Augenblick, um das Kind kümmern. Das Kind bedarf der mütterlichen Behandlung, aber zwischen Geschlechtern oder Altersgruppen zu unterscheiden ist nicht Sache eines Babies." Auf den ersten Blick sieht es vielleicht so aus, als würden hier die Frauen und ihre Fähigkeiten bevorzugt. Es führt aber in der Tat zu Geschlechtergleichheit. Während in unserer Kultur den heranwachsenden Jungen mütterliches Verhalten aberzogen wird, indem sie auf Konkurrenz und Wettbewerb vorbereitet werden, fördern die mutterzentrierten Gesellschaften das Pflegeverhalten beider Geschlechter. Dabei spielt es keine Rolle, dass Männer in den Gemeinschaften andere Arbeiten und Tätigkeiten ausüben als Frauen (z.B. Jagen, Fischen, Ackerbau, oder in den Städten Anwalt, Lehrer oder Taxifahrer sind). Die grundsätzliche Wertschätzung von Pflegen, Näheren, Wachstum und Harmonie prägt die Kinder von klein auf, wird im Erwachsenenalter auf Arbeit und Beziehungen übertragen und ganz konkret von Männern und Frauen im Alltag angewandt. Wenn es also keine unterschiedliche Rollendefinition für Jungen und Mädchen gibt - wie bei uns, wo ein Junge für mütterliches Verhalten von seinen Spielkameraden oder dem eigenen Vater als "Weichling", "Memme" usw. herabgewürdigt wird -, dann liegt es auf der Hand, dass die Geschlechter sich gleichwertig fühlen und auch das andere Geschlecht entsprechend behandeln. Am deutlichsten sticht ins Auge, dass es in solchen Kulturen keine Kriege oder sonstige Gewalttaten geben kann, denn die Gewalttätigkeit wird dort, wo sie vorkommt, den männlichen Mitgliedern der Gesellschaft im wahrsten Sinne des Wortes eingebläut: Prügel und Demütigung vom Vater, Mutproben im Teenageralter, Hierarchiebildung in Jugendbanden und als Krönung die Ausbildung zum Killer beim Militär, gefolgt vom "Lebenskampf". Partnerschaftliches Verhalten wird hier in keinem Lebensbereich gelehrt und gelebt und kann daher auch im Geschlechterverhältnis nicht vorkommen. Geschlechter-Komplementarität"Gegensätze ziehen sich an." Die äußere Welt des Waldes und der innere Bereich der Lichtung werden bei den nordamerikanischen Irokesen als geschlechtsspezifisch besetzte Domänen aufeinander bezogen. Ein schönes und anschauliches Bild der Ergänzung zweier sehr verschiedener Elemente, die einander so stark bedingen, dass das eine ohne das andere nicht möglich wäre: kein Wald ohne Lichtung - keine Lichtung ohne den umgebenden Wald. Der Lichtung entsprechen dabei Hack-Bäuerinnen, weibliche Haushaltsvorstände und weibliche Clanhäuptlinge. Ihre Welt ist die innere Welt des Dorfes, des Langhauses, der Kinder, der landwirtschaftlichen Produktion. Sie kümmern sich um alles, was mit dem Haushalt zusammenhängt. Die dem Wald zu geordneten Männer gehören dagegen der äußeren Sphäre der Jagd, des Handels, der Diplomatie und des Krieges an (Letzteres erst mit Auftauchen der europäischen Eroberer). Im Alter von acht, neun Jahren und mit dem Beginn der Pubertät beginnt die Einübung in männliche und weibliche Rollenmuster, ohne dass eines der beiden höher oder niedriger bewertet wird als das andere. In der kindlichen Sozialisation werden also die Grundlagen gelegt, auf die sich die reziproke Autonomie männlicher und weiblicher Bereiche stützen kann. So wird eine geschlechtssymmetrische Gesellschaft gefördert, in der die Macht zwischen Frauen und Männern auf mehrere Zentren verteilt ist und in verschiedenen Kontaktstellen zusammen fließt. Eine solche Kontaktstelle ist beispielsweise die an den weiblichen Verantwortungsbereich im Haushalt anknüpfende Adoptionspraxis der Irokesen. Indem sie sich über Lineages, Clans und ganze Nationen erstreckt, verbindet sie die häusliche Sphäre direkt mit außenpolitischen Belangen und eine Zusammenarbeit von Frauen- und Männergruppen ist dabei unumgänglich. Die enge Verzahnung zeigt sich bei diesem Beispiel darin, dass eine Versammlung von weiblichen Clanältesten eine ganze Lineage adoptieren kann. Beide Hälften (Männer- und Frauenhälfte) sogar eine ganze Nation. In solchen Fällen werden Bundesrat und Männerversammlung konsultiert, wenn die Vorschläge nicht schon vorher aus deren Reihen gekommen sind. Symmetrische Machtbalancen durchziehen darüberhinaus die ganze Gesellschaft. Alle Themen, die in den Ratsversammlungen der Männer diskutiert werden, debattieren auch die Frauenversammlungen, die den Häuptlingen dann Ihre Ergebnisse mitteilen. Frauen und Männer haben Zugang zu den zentralen Institutionen der Gesellschaft, die nicht in einem hierarchischen Verhältnis zueinander stehen Die Zuständigkeit der Frauen für das Haus und ihre oft informellen Treffen setzen Gegengewichte zu den politischen Versammlungen der Männer. Der Grundwert besteht hier also besonders in der Gegenseitigkeit, wo Frauen und Männer als aufeinander bezogene Partner mit gleichen Interessen gesehen werden, die beide von der harmonischen Kooperation profitieren, statt sich als Konkurrenten mit entgegengesetzten Interessen wieder zu finden. Vorschau auf den nächsten TeilDie Konflikte zwischen den Geschlechtern gehören in der patriarchalen Gesellschaft zu den Hauptursachen für Unzufriedenheit, sexuelle Frustration, Mangel-, Angst- und Schuldgefühle und den daraus folgenden Neurosen und Krankheiten. Deshalb stelle ich im nächsten Teil noch zwei weitere Beispiele für soziale Umgangsformen vor, die zu Balance und Geschlechter-Harmonie führen und sie erhalten. Bleiben Sie dran! Es grüßt Sie herzlich,
PS Literaturangaben zu diesem Kurs finden Sie hier. Neues aus dem Transition Netzwerk Juli 2011: U.a. Transition "Un-Konferenz" Bielefeld 14.-16.10.2011
Liebe TransitionerInnen, anbei ein kurzer Überblick zu Neuem & Aktuellem bei Transition im Juli 2011: Save the date! 14.-16.10.2011 nahe Bielefeld: Nach dem positiven Feedback zu unserer Konferenz 2010 in Hannover und dem vielfach geäußerten Wunsch eines Vertiefungs- und Vernetzungstreffens für alle interessierten Alt- und Neu-TransitionerInnen aus der Schweiz, Deutschland und Österreich -> beginnen wir nun dies für Bielefeld - in etwas kleinerem Rahmen als 2010 und diesmal sehr naturnah mitten im Teutoburger Wald - zu organisieren. "Un-Konferenz" & Netzwerktreffen heißt, das es nur wenige externe ReferentInnen geben wird und wir uns die meisten Inhalte gemeinsam aus dem TeilnehmerInnenkreis erarbeiten werden. Gut Feiern, gute vegetarisches Essen, Spazieren, Besichtigungen, Musik etc. kommen natürlich auch nicht zu kurz :) In 2012 soll es dann wieder eine größere Konferenz in Süddeutschland geben; auch dafür laufen schon die ersten Vorbereitungen. Erste Infos & Anmeldung zur Un-Konferenz 2011 in Oerlinghausen (Nähe Bielefeld) hier: http://www.transition-initiativen.de/pages/2011-un-konferenz Veranstalter ist die Transiton Town Bielefeld e.V.
Wir freuen uns dort viele alte & neue Aktive & Interessierte wieder-und-neu zu treffen! "Training for Transition" 2-Tages-Kurse: Die letzten Transition Kurse in u.a. Siebenlinden waren wieder sehr erfolgreich; hier sind die nächsten möglichen Kurs-Termine: - Kurs am 17./18.09. in Witzenhausen Information & Anmeldung dazu: http://www.transition-town-witzenhausen.de/79-termine/105-training-for-transition Als 3te offizielle Transition-Initiative in Deutschland bietet sich Witzenhausen als besonders passender Kurs-Ort an; es wird auch die Möglichkeit geben sich vor Ort mit der Initiative auszutauschen & weitere spannende Projekte (nach Absprache) vor oder nach dem Kurs dort zu besuchen. - Kurs am 24./25.09. in Lienz / Österreich Das sonnigste :) "Training for Transition" im Jahr 2011 findet in Lienz in Osttirol (http://www.lienzerdolomiten.info/,www.stadt-lienz.at) statt. Abgelegen von den großen deutschsprachigen Ballungszentren liegt Lienz südlich der Alpen, nur einen Steinwurf vom höchsten Berg Österreichs - dem Großglockner - entfernt. Die Plattform "Osttirol im Wandel" bietet am 24. & 25.92011 dieses Transition Training an. Die Teilnahme am Training lässt sich optimal mit einem Urlaub in der wunderbaren Bergwelt der Alpen verknüpfen! Mehr Infos unter: http://osttirolimwandel.wordpress.com/tt/ ---- Kurzer Bericht über die Transition Conference in Liverpool 8.-11.7.2011 Englische Website zu den gesamten Konferenzergebnissen: http://www.transitionnetwork.org/news/2011-07-13/resources-transition-conference-2011 Transition Town Freiburg ist jetzt die 5te offizielle Transition Initiative in Deutschland Herzlichen Glückwunsch! Insgesamt befinden sich übrigens auf www.transition-initiativen.de schon fast 800 Aktive & über 45 Transition-Initiativen im Aufbau in der Schweiz, Österreich & Deutschland! --- Radiobeitrag "Die Spirtualität des Wandels" im WDR5 mit u.a. Transition-Aktiven aus Berlin etc. http://www.wdr5.de/sendungen/lebenszeichen/s/d/03.07.2011-22.35.html -------------------------
Vielen Dank, eine schöne Urlaubszeit & herzliche Grüße! Gerd Wessling (für das Transition Netzwerk D/A/CH)
Gemeinschaftsprojekt in der Schweiz: * urchristlich - vegan - kreativ * eine autarke Kreativhofsiedlung in Planung Ich möchte in der Schweiz das folgende Projekt ins Leben rufen und würde mich sehr über Mitwirkende und Unterstützung jeder Art freuen! Wer ähnliche Gedanken und/oder evt. auch schon eigene Beiträge entwickelt hat, oder wer ein entsprechendes Grundstück mit bewohnbarem Haus vermietet (mit späterer Kaufoption), der melde sich bitte per Mail:
kreativhof (at) gmail.com Idee: Kauf, Miete oder Mietkauf eines Anwesens in absoluter Alleinlage mit eigener Zufahrt im Schweizer Bergland, um einen harmonischen, friedvollen Ort in Einheit mit der Natur und den Tieren zu schaffen, an dem Menschen miteinander leben und arbeiten, sich erholen, nach innen finden, sich austauschen sowie ihre kreativen Talente entdecken oder vertiefen können. Weiterhin soll eine autarke Selbstversorgung und weitere handwerkliche Gewerke entstehen. Alles unter dem Ziel: Zurück zu unserem wahren Sein in uns, zur Natur, zu Einfachheit, Stille und Kreativität, zur wahren inneren Freude, zum friedvollen Miteinander, zu gesundem Boden, Luft und Wasser und zur Achtung aller Lebewesen. Neben einem Lädchen, einer Ausstellung und kreativen Workshops sowie diversen Veranstaltungen zu den genannten Themen sind in der Anfangsphase auch ein Veganes Cafe/ kleines Restaurant mit gesunder Vollwertkost sowie ein Selbstversorgergarten geplant. Garten und Cafe könnte jemand selbständig übernehmen. Es sind aber auch andere Aufgaben möglich, meldet Euch einfach, es ist noch alles offen!
Ziele: • innerlich und äusserlich unabhängig zu werden durch Entfaltung der eigenen Potenziale • Freude am kreativen Tun zu entwickeln und sich frei zu entfalten, um der Gemeinschaft mit seinen entwickelten Talenten zu dienen, gesunde vegane Ernährung, Information, Kunst und Kultur, Selbstversorgung und vieles mehr, was wirklich innere Freude Erfüllung und Frieden schenkt und unabhängig von äusseren Scheinfreuden und Suchtmitteln macht. • gegenseitige geschwisterliche Hilfe und Beistand in selbstloser Liebe, bei Eigenständigkeit und Selbstverantwortung des Einzelnen. • liebevolle Fürsorge und Kommunikation mit der Natur und den Tieren, sowohl denen, die mit uns leben, als auch mit den frei lebenden Wildtieren (Leben in Gottes Einheit), keine "Nutztier" - Haltung
Organisation: Nach einer Phase des Kennenlernens soll der weitere Weg gemeinsam geplant und ein Grundstück/Objekt und die Wege der Finanzierung gesucht werden. Später soll noch mehr hinzukommen, mit dem Ziel: Selbstbestimmung und Autarkie. Doch beginnen soll es ganz klein und einfach (z.B. erst mit Miete und Kaufoption) mit ein paar wenigen Menschen, die Pioniergeist besitzen und die Grundlagen aufbauen, so dass später noch mehr Menschen dort mit leben und arbeiten können. Wer verantwortungsbewusst für die neue Zeit mitwirken möchte und sich angesprochen fühlt, oder wer bereits etwas in dieser Art begonnen hat und ein Leben in einer Gemeinschaft sucht, melde sich bitte per Mail.
Ein paar Zeilen über Dich, Deine Talente sowie über Deine Wünsche und Vorstellungen wären hilfreich zum ersten Kennen lernen. Auf welche Weise möchtest Du einen konkreten Beitrag leisten? Ich freue mich auf Deine Antwort! Herzliche Grüsse. Steffi Koch .......................................................... Stichworte: Friedensreich, Christus, Tierliebe, Liebe zur Mutter Erde, Vegan, Gesundheit, Drogenfrei, Lebensfreude, Besinnung, Stille, Selbstversorgung, Selbstverantwortung, Autarkie, Permakultur, Kreativität, Familienlandsitze nach Anastasia, Gemeinsam - statt Einsam, Alternative Energien, Austausch, Information, Kunst und Kultur
Von der Übergangslösung bis zum Gemeinschaftsprojekt (Fotos im Anhang) von Tino Im südlichen Piemont (Gorzegno, Provinz Cuneo) wartet ein Hof auf Menschen, die seine Möglichkeiten entfalten möchten. Terrassierte relativ steile Südlage, circa 5 Hektar Land, 4 Häuser, eine Ruine, Ziegen, Gärten... Rundherum Wälder, Kastanien, Föhren... Hof Der Hof besteht aus circa 5 Hektaren Land, bisher Ziegenhaltung, Weiden, Oft mit Bäumen (kleinen Eichen, Föhren), terrassierte Südlage. Es gibt ein Haupthaus, Casa Lucchi (siehe Photo), praktisch für familiäre Verhältnisse eingerichtet, Solaranlage für Strom und Wasser. Grosser Pizzaofen. Daneben einen Stall für 20 Ziegen eingerichtet, Heuboden (vielleicht zu Gemeinschaftsraum umzubauen..), kleine Käserei (es wurde bisher offiziell Käse hergestellt) und kleiner Käselagerraum. Das Casa Lucchi ist das einzige Haus mit direktem Anschluss an die Teerstrasse zwischen Gorzegno (4 Km) und Niella Belbo. Oberhalb befindet sich das Casa Rosa: rechte Hälfte zu Ferienwohnung umgebaut (Schlafzimmer, Dusche, Küche..) und im anderen Teil Wohnmöglichkeit, Dusche und Keller. Weiter Oben befindet sich die alte Ruine (Giribaldi), daneben ein Schopf und das Bienenhaus. Hier wurde Honig verarbeitet (offiziell), nun ist im unteren Raum eine Küche und im oberen ein ausgebautes Zimmer mit Dusche. Im Wald befindet sich noch das Waldhaus. Nicht ausgebaut, aber neues Dach. Oberer Teil bewohnbar, unten Keller. Vor allem um das Casa Lucchi gibt es viele Gärten, kleine Wasserspeicher... Einige Obstbäume, die aber nicht sehr gut gedeihen (Ausser Kaki, Kiwi, Pergolatrauben..) Es gibt einen kleinen Bagger. Aktuelle Situation Der Hof wurde Jahrelang bewirtschaftet. Im letzten Jahr ist viel im Umbruch. Die letzte Zeit waren Christian und Ernst (ein Pensionierter) dort. Ab September wird der Hof voraussichtlich leer stehen. Zur Zeit gibt es noch einige Ziegen und Hühner, Eine Gruppe von 3 Menschen träumen seit einiger Zeit von einem Gemeinschaftsprojekt vor Ort. Da wir bisher keine motivierten Menschen gefunden haben, und wir nun doch unser Studium weiterführen wollen, ist unser Engagement auf dem Hof beschränkt (siehe unten: Projekt: Giribaldi). Der Hof gehört Marlene und Christian, wobei Christian seinen Teil verkaufen möchte. Nun ist das Casa Lucchi mit entsprechendem Land zum Verkauf ausgeschrieben (180 000 Euro). Es ist aber nicht sehr wahrscheinlich, dass der Hof schnell verkauft werden kann. Der obere Teil bliebe Marlene, meiner Mutter, die selbst schon immer von Gemeinschaftsprojekten träumte. Projekt: Giribaldi Im Giribaldi, dem Gebiet um das Bienenhaus und die Ruine, werden wir jeweils in den Semesterferien notwendige Arbeiten verrichten und kleinere Projekte im Sinne der Permakultur machen. Möglicherweise setze ich mal ein Semester (vielleicht diesen Herbst, je nach Situation) aus und bin dann mehr vor Ort am wirken. Diesen Sommer werden wir am Wassersystem arbeiten. Der Hof hat im Frühling und Herbst viel Wasser, es gibt Wasserschäden und im Sommer zu wenig. Es gibt quer durch die Terrassen alte unterirdische Wasserkanäle aus Stein. Diese haben wir in ein vorläufiges Wasserkonzept integriert. Im August (5.-25. sicher) werden wir daran arbeiten. In circa zwei Jahren werde ich mein Studium abschliessen, dann werde ich je nach Situation langfristigere Projekte vor Ort machen wollen. Möglichkeiten Der Ort braucht Menschen. Es gibt dabei sehr verschiedene Möglichkeiten. Ideal wäre, wenn eine Gruppe von Menschen beschliessen würde, das Casa Lucchi zu kaufen und dort (bzw. auf dem gesamten Gebiet) ein naturnahes, sozial-kulturelles Gemeinschaftsprojekt zu starten. Dies liesse sich mit unseren (und Marlenes) Ideen und Träume kombinieren, und eine den ganzen Ort umfassende Vision ermöglichen. Solange der Hof nicht verkauft wird, sind zumindest alle froh, wenn jemand dort ist, ein paar Ziegen haltet, damit das Land nicht verwildert, den Hof und die Gärten in Schwung hält. Seit Jahren ist ein pensionierter Mann (Ernst) auf dem Hof, der Alkoholprobleme hat, einen geregelten Alltag braucht, beschäftigt werden muss, aber sehr gut und gerne arbeitet. Falls Ernst bleiben könnte (und es ihm wohl ist) wäre dies eine kleine Einnahmequelle: er bezahlt 1500.- CHF pro Monat. Der Ort ist offen für Menschen, die in irgend einer Art dort wirken möchten, lang- oder kurzfristig, im grossen oder im kleinen. Vision und wer weiss...? Vielleicht ist in fünf Jahren auf dem Hof eine kleine Gemeinschaft entstanden und am wachsen.. Dann ist vielleicht ein Wassersystem mit Teichen gebaut, stehen Tipis auf den Terrassen, wachsen viele neue Obstbäume... Tiere gibt es nicht mehr so viele auf dem Hof, der Stall ist zu einem kleinen Restaurant umgebaut, wo das selbst hergestellte Gemüse gekocht wird. Es wird musiziert, gerade sind Menschen auf Besuch, die andere leer stehende Häuser in der nahen Umgebung besichtigen wollen... Konkret Interessiert? Kontakt mit Marlene: 10. Juli bis Mitte August: 0039 0173 86 063 (Mittags) oder 0039 349 418 05 11 (Mobil) oder auch später: 0041 (0)76 758 80 38 Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt, Du musst JavaScript aktivieren, damit Du sie sehen kannst. Kontakt mit Tino: (Bin aber Mitte Juli bis circa 6 August auf Reisen, dann bis Anfang September in Italien) 0041 (0)76 467 45 47, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt, Du musst JavaScript aktivieren, damit Du sie sehen kannst. Am Besten kommen Interessierte in Italien vorbei. Im Juli ist Marlene dort, im August Vera, Lea, Ich und andere... Bitte für Besuche melden. 7. "Freiburger Krisen-/Chancenstammtisch" Hallo und guten Tag, Ganz Euro-Land tanzt den griechischen Schulden-Syrtaki. Nach diversen Meinungsumfragen haben die Deutschen keine Lust mehr (korrekter wäre eher: immer noch nicht!), weitere Zahlungen in dieses Schulden-Fass ohne Boden zu werfen. Aber was machen unsere scharz – gelb –rot – grünen Volksverteter? Ein Versicherungsvertreter verkauft Versicherungen, ein Staubsaugervertreter Staubsauger und ein Voklsvertreter? Was oder wen verkauft der? Während die Merkel-Truppe das “Kern“-Thema der Grünen (Atomausstieg) übernimmt, wollen die Grünen nicht nur in Baden-Württemberg sondern in einig Euro-Land Verantwortung übernehmen, und daher alles noch viiiiel mehr retten. Schleßlich kaufen die Griechen ja jede Menge deutsche Panzer von der Rettungskohle. Das sichert Arbeitsplätze und ist – global betracht – ein nützlicher Beitrag gegen die Überbevölkerung. Und so besteht auch bei diesem Thema grün – schwarzer – roter – gelber Konsens, dass deutsche Soldaten auch ohne unmittelbare Gefährdung der Bundesrepublik, weltweit militärisch mitmischen dürfen, z.B. um Opiumfelder in Afghanistan zu schützen (für die Amerikaner) oder – je nach westlicher Interessenlage – mal nordafrikanische Demokratiebewegungen (wenn ehemalige verbündete Diktatoren aufmüpfig werden und ihr Öl nicht mehr in Dollar handeln) oder auch gefährdete „Freunde“ – wie Saudi Arabien (wenn die jede Menge Leopard II-Panzer kaufen, um damit die Demokratiebewegung zu unterdrücken), zu untertützen. Ja, die Grünen sind erwachsen geworden, ganz pragmatisch, und haben ideologischen Balast von Bord geworfen. Nicht nur militärisch stellt man sich jetzt gern der globalen Verantwortung. Wieselflink werden alte Parolen begraben und auf einen Einspruch gegen den Weiterbau von Stuttgart 21 verzichtet. Man ist ja schließlich gewählt und macht, was alle Politiker machen. Und wenn Merkel schon die beste Atomaussteigerin werden will, dann werden die Grünen eben die besten Euro-Retter! Ganz konsequent, auch wenn das gegen den Eurovertrag oder das Grundgesetz verstößt! Wer wird denn so kleinlich sein und daher wird das entweder ignoriert (Gesetze gelten immer für die anderen, aber nicht für „die Guten“) oder aber – wenn so ein paar juristische Klugscheißer in Karlsruhe dagegen rebellieren und wohlmöglich auch noch Recht bekommen - eben das Grundgesetz geändert, wie der grüne EU-Volksvertreter Daniel Cohn-Bendit jüngst kundtat. „Demokratie war gestern, Europa ist heute!“ heißt dier politische Mainstream. Um das zu finanzieren, müssen natürlich Steuern erhöht werden (SPD-Vorschlag: Einkommensteuerspitzensatz wieder auf 51%, Reichensteuer, Erbschaftssteuer) und Privateigentum – insbesondere Immobilien – per neuem Lastenausgleich teilenteignet werden (wird von Volksvertretern der Grünen und SPD ischon in den Parlamenten diskutiert). Volksvertreter gibt es auch in den USA. Und diese spielen gerade das Spiel aus dem Film „Denn sie wissen nicht, was sie tun“. In dem Film aus den 50er Jahren mit James Dean (heute Demokraten und Republikaner) rasen Jugendliche (heute Senat und Kongress) mit frisierten Autos (heute Bilanzen) mit Vollgas aufeinander oder den (fianziellen) Abgrund zu. Wer als erster aussteigt (hier nachgibt), hat verloren. Wer am überzeugensten verrmittelt, dass er ohne Rücksicht auf das eigene (hier wirtschaftliche) Überleben (der USA) seine Sache durchzieht, hat gewonnen, weil der andere nachgibt – wenn er nachgibt! In den USA geht es um die Erhöhung der Schuldenobergrenze; diese wird am 05. August erreicht. Wenn sich Republikaner und Demokraten bis dahin nicht auf eine Erhöhung geeinigt haben, darf laut Verfassung nur noch soviel Geld ausgegeben werden wie eingenommen wird. Die Ratingagenturen haben bereits einen Downgrade angekündigt, Pimco als weltweit größter Anleiheninvestor ist komplett aus US-Anleihen ausgestiegen und die Wallstreet-Banken bereiten sich bereits auf den Crash vor. Die Republikaner wollen nur zustimmen, wenn gleichzeitig massiv gespart wird. Das aber ist sehr unpopulär und wäre für die Regierungspartei Obamas mit rapiden Sympathyverlusten verbunden. Ob es nun zu diesem wirtschaftlichen Supergau kommt oder ob die Abgeordneten doch noch zustimmen (wohl weniger aus Vernunft, sondern eher, weil sie sonst selbst kein Gehalt mehr bekommen!), wird sich zeigen. Vielleicht passiert dem aussichtsreichsten Präsidentschaftskandidaten der Republikaner – Ron Paul – ja auch das gleiche wie einst J. F. Kennedy?! Ron Paul will nicht nur die das legendäre Fort Knox auf das Vorhandensein und die Echtheit der dort (vielleicht nicht mehr oder durch Wolfram gestreckten) Goldbarren überprüfen, sondern auch die Lizenz zum Gelddrucken vom privaten Bankenkonsortium FED zurück auf den amerikanischen Staat übertragen. Das wollte Kennedy auch und fiel dann plötzlich und überraschend einem Anschlag zum Opfer, womit nicht nur er sondern auch sein Vorhaben begraben wurde. Noch ist Obama Präsident und er will es bleiben – wieder mit Hilfe der Wallstreet-Banken. Und da diese massiv in CDS-Papieren investiert sind, die deutsche und französische Banken zur Absicherung ihre hochverzinsten Kredite gegen eine Pleite Griechenlands abgeschlossen haben, soll natürlich genau das nicht passieren. Also wird Frau Merkel mit einem Orden behängt und „überzeugt“, dass Griechenland (und Irland und Portugal und Spanien etc.) „alternativlos“ gerettet werden müssen, auch wenn der dutsche Steuerzahler das nicht gern hört. Aber nun beteiligen sich ja die Banken „freiwillig“ an der Rettung. Nachdem sie rund 1 Jahr Zeit hatten, einen Teil der Risiko-Papiere zu verkaufen oder bei der EZB zu entsorgen, und den Rest entweder von der Steuer absetzen können oder aber Zeitaufschub bei der Bankenabgabe bekommen, kann man sich für das Fernsehvolk ganz generös zeigen. Wenn da nur nicht die dumme Bevölkerung in Griechenland, Spanien, aber auch England und vielleicht demnächst auch Deutschland wäre, dann ginge alles so schön weiter. So aber drohen massive „innere Unruhen“ und es könnte – in jeder Hinsicht – ein heißer Sommer werden. Derweil liebäugelt Amerika mit einem neuen Goldverbot und in Deutschland soll die Geldwäschegrenze von 15.000 EUR auf 1.000 EUR herabgesetzt werden. Das alles wird massive Auswirkungen auf den Gold- und Silberpreis haben, weshalb jedem, der sich grundsätzlich für einen (Nach-)Kauf entschieden hat, dringend geraten sei, sich schnellstens einzudecken, bevor sich die Rahmenbedingungen ändern! Am Dienstag, den 5. Juli, findet der 7. „Freiburger Krisen- und Chancenstammtisch“ des Jahres 2011 statt, zu dem ich Sie und Euch herzlich einlade. Er beginnt – wie immer - um 19.00 Uhr (Einlass ab 18.45 Uhr). Veranstaltungsort ist die Kantine der Villaban, Marie-Curie-Str. 1, 79100 Freiburg. Beim letzten Stammtisch vor der Sommerpause am 05. Juli sind die folgenden Tagesordnungspunkte vorgesehen:
Schließlich einigen wir uns auf das Programm für das 08. Treffen des Stammtisches in 2011 nach der Sommerpause (1. Dienstag im Oktober). · Es besteht genügend Raum zur offenen Diskussion.
(Nähere Infos auch hier: http://www.finanz-training.de/index.html#Krisenstammtisch. Anfahrtbeschreibung auf dem Flyer, der als Download bereit steht: http://www.finanz-training.de/download/Stammtisch.pdf).
*******BITTE UM VORANMELDUNG PER TELEFON ODER FAX, DA ES DIE ORGANISATION ERLEICHTERT UND DIE PLÄTZE BEGRENZT SIND****** ********************************************************* Ich wünsche Ihnen und Euch ein schönes Wochenende! Ich sewlbst werde am Dienstag nicht dabei sein, da ich im Urlaub bin. Mit besten Himmelfahrts-Grüßen Bernd Höppner Finanz-Training Tel.: 0761- 45 65 262 Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt, Du musst JavaScript aktivieren, damit Du sie sehen kannst.
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Wenn Sie/Du keine Infos mehr zum Krisen- und Chancenstammtisch oder meinen Seminaren rund um das Thema Finanz-Krise bekommen möchten/möchtest, bitte kurz anrufen oder ein Mail schicken. Ich nehme Sie/dich dann aus dem Verteiler raus. Herzliche Grüße und bis Dienstag?! Bernd Höppner Finanz-Training Eschholzstraße 25 79106 Freiburg Tel.: 07 61 – 120 29 82 Fax: 07 61 – 120 29 83 Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt, Du musst JavaScript aktivieren, damit Du sie sehen kannst.
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