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Neues aus dem Transition Netzwerk Mai 2011
Gemeinschaft im Tollense Lebenspark
Liebe Freunde und Gemeinschafts-Kollegen, wir wollen Euch daran erinnern, dass in der kommenden Woche, 12.-15. Mai, das Wirtschaftsforum der Gemeinschaften 2011 im Tollense Lebenspark stattfinden wird und laden Euch herzlich ein (htt p://wfg.integralnetwork.org). Wir haben versucht, die Teilnehmerzahl diesmal kleiner als beim letzten Mal zu halten und die Zahl der erfahrenen Gemeinschafter Innen zu erhöhen. Deshalb würden wir uns sehr freuen, wenn auch aus Eurer Gemeinschaft ein kompetentes Mitglied teilnimmt. Wie schon in der letzten Einladung mitgeteilt, fällt für sie/ihn kein Organisationskostenbeitrag an. Die Veranstaltung wird im bewährten Open Space Modus durchgeführt, d.h. es werden nicht einige Vortragende vielen passiv Zuhörenden gegenüberstehen, sondern jede/r TeilnehmerIn kann eine eigene Runde anbieten und oder einen Workshop initiieren. Jeden Morgen gibt um 9.30 Uhr im Festsaal eine allgemeine Einführung in den Open Space Tag und um 20.00 Uhr eine Abendrunde mit Rückblick auf den Tag, dessen Ergebnisse täglich von den Teilnehmern erfasst und online gestellt werden. So kann man/frau jeden Tag und jederzeit in die Veranstaltung informiert einsteigen. Zentralthemen sind die Eigenversorgung in den Bereichen Boden und Gebäude, Lebensmittel, Wasser, Energie, Wärme, Gesundheit, menschen- und substanzorientierte Existenz-, Vermögens- und Alterssicherung, intra- und intercommunitäre Wirtschaft, Kooperation, Demonetarisierung, Gemeinschafts-Wissenschaft, Außenwirkung von Gemeinschaften in Richtung Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. Zudem wird das neue Integrale Gemeinschafts- und Wirtschaftskonzept des Tollense Lebensparks vorgestellt, in dem die Themen Gemeinschaft, Gemeingut, Grundsicherung, Complementärwährung und Vernetzung kombiniert werden. Donnerstag, 12. Mai, gibt es um 18.00 Uhr Abendessen und um 20.00 Uhr werden sich die Teilnehmer des WFG zu einer ersten Orientierungs- und Arbeits-runde treffen. Natürlich kann man auch an jedem der folgenden Tage einsteigen, jeden Morgen um 9.30 Uhr gibt es im Festsaal einen Rückblick auf die Ergebnisse der vorhergehenden Tage und ein allgemeine Einführung in den Open Space Tag. Freitag, 13. Mai, ist der erste Open Space Tag und es gibt keinen Tages-Themenschwerpunkt. Einer der wichtigsten politischen Denker unserer Zeit, Sozialphilosoph und geistiger Begleiter des Tollense Lebensparks, Prof. Johannes Heinrichs , wird an diesem und am folgenden Tage die "Revolution der Demokratie" und die Viergliederung vorstellen und zu Workshops einladen (http://www.johannesheinrichs.de). Samstag, 14. Mai, neben den anderen Open Space Foren, sind Schwerpunktthemen Grundsicherung und Bedingungsloses Grundeinkommen (http://www.buergerinitiative-grundeinkommen.de/sheets/aktuelles/tl.htm ). Vertreter des BGE (Ralph Boes, Susanne Wiest u.a.) bieten Workshops an. Johannes Ponader stellt das Münchner Modell vor, das Regionalgeld und Grundeinkommen verbindet (http://www.muenchener-modell.de). Sonntag, 15. Mai, findet im Rahmen des WFG von 10-17.00 Uhr auch das Regionale Netzwerktreffen der Region Mecklenburg-Vorpommern statt, zu dem Initiativen, Projekte und auch Interessierte ohne Verbindung zu Gemeinschaften eingeladen sind. Weitere Infos unter http://wfg.integralnetwork.org Wir freuen uns, wenn Ihr dabei sein werdet. Die Gemeinschaft im Tollense Lebenspark Hallo Ihr Lieben, CH: bevölkerung / wanderungssaldo
Liebe FreundInnen von gesunder Wie die meisten von Euch wissen, engagiere ich mich seit Jahren dafür, dass wir Tabus(*) in die (präventive) Arbeit für ein friedlicheres Zusammensein integrieren.Der 1971er WWF schreibt: Noch (1971!!!) können wir uns entscheiden, ob wir den Ausgleich durch eine freiwillige Senkung der Geburtenrate erreichen oder ob wir zuwarten wollen, bis die Natur durch eine gewaltsame Erhöhung der Todesrate dafür sorgen wird (mehr: http://www.fairch.com/wwf-1971 ). Seit bald 20 Jahren bin ich im Dialog mit Organisationen wie WWF, Greenpeace, Helvetas, Biovision, DEZA, Swissaid, Brot für alle, Mission21 und viele mehr. 3. Menschenrecht Reproduktive GesundheitSeit 1968 ist Familienplanung ein Menschenrecht, das allerdings von den meisten Umwelt- und Entwicklungsorganisationen verletzt wird. 1971 empfahl der WWF Schweiz noch, nicht mehr als zwei Kinder zu wollen. Das Bewusstsein, dass die Anzahl Menschen x deren Konsumverhalten die Mitwelt belastet, ist kaum verbreitet.Die Deklaration wendet sich an Entscheidungsträger/innen die dafür offen sind, das Menschenrecht auf Familienplanung zu integrieren. Bitte besprechen Sie die Deklaration mit Unternehmer/innen von international tätigen Organisationen aus Privatwirtschaft und Non-Profit Umfeld. Deklaration Diese Deklaration wird von mehr als 30 Prominenten (Dalai Lama, Hans Herren, Eugen Drewermann, Christine und Ernst Ulrich von Weizsäcker, Andreas Vollenweider...) unterstützt. Bilder dazu Umsetzung bei Switcher und Migros * Ich denke hier an 3 Tabus: 1. Geld-Zins; 2. Sexualität; 3. Tod
Liebe Freunde
Endlich ist es soweit!
Nächsten Samstag sind wir an unserem ersten offiziellen Anlass anzutreffen:
14.5.2011, SUFO St.Gallen, an der Kirschgasse. Wie jedes Geschäft, braucht es jeweils einiges an Vorbereitung und Hintergrundarbeit bis es den heutigen Erwartungen und Vorschriften entspricht. Im Grossen und Ganzen, ist jetzt alles bereit, so dass wir nun die angebrochene Saison nutzen können. Für Ideen, Impulse und Vorschläge zu interessanten Standplätzen und Events, sind wir dankbar und freuen uns. So möchte ich Euch auch einladen, unsere neue Website zu besuchen, welche kurz einiges zum Roti wie auch zu den jeweiligen Standorten informiert: Wir feuen uns Euch an unserem Stand willkommen zu heissen und hoffen wie alle Marktfahrer auf schönes sonniges Wetter und viel gute Stimmung :-) Herzliche Grüsse Eugen Antonio Boller und Team
A: Gemeinschaftsnews
Liebe Menschen, immer wieder frage ich mich, ob ich denn mit meinen Gemeinschaftsnews auch "Welt-Infos" versenden darf? Will das der Leser / die Leserin hören? · Berührt es denn das Thema "Gemeinschaft", wenn die Gentechnik mit dem Wind in unsere Pflanzen in Österreich - und am Naturhof Pramtal - einzieht? · Berührt es das Thema "Gemeinschaft", wenn nach und nach, aufgrund wirtschaftlicher Not, keine Frau mehr frei entscheiden kann, ob sie ihre Kinder bei sich haben will oder in einer Kinderkrippe? · Berührt es das Thema "Gemeinschaft" wenn Lebensmittel aus dem "armen" Süden billig in den reiche Norden transportiert werden, während man im Süden hungert? Hat "Gemeinschaft" etwas mit einer gesunden Erde, mit dem Zusammenleben der Generationen, mit Frieden in der Welt zu tun? "Es ist hoch politisch, was ihr hier macht", meinte ein Freund. Darum schicke ich mit meinen Gemeinschaftsnews auch Infos aus, die zeigen, was genau wir anders machen wollen: Wir brauchen ökologische Gemeinschaften um ein solidarisches und friedliches Zusammenleben unter Menschen einzuüben! Wir brauchen ökologische Gemeinschaften um den Generationen wieder Platz unter dem selben Dach zu gewähren! Wir brauchen ökologische Gemeinschaften damit Kinder bei ihren Müttern und Vätern und mit vielen Kindern aller Altersgruppen aufwachsen können! Wir brauchen ökologische Gemeinschaften damit wir im direkten Kontakt mit unserer Nahrung, diese wieder regional und saisonal auf unseren Tisch bringen (statt zu Weihnachten Erdbeeren aus Argentinien einzufliegen), damit wir Ressourcen teilen lernen und damit wir die Erde wieder unter den Füßen spüren die uns ernährt und trägt! Wir möchten mit unseren ökologische Gemeinschaften auch die Hoffnung auf Energie-Autarkie nach dem Ende des fossilen Zeitalters stärken! Darum heute, neben der Einladung zum Jahrestreffen von GEN-Europe in Tamera, auch ein paar Gemeinschaftsnews die etwas "politischer" klingen. Mit herzlichen Grüßen von Barbara www.austrotopia.mixxt.at ; www.circleway.at ; www.nahopra.at
(1) GEN-GlobalEcovillageNetwork Jahrestreffen 7.-11.Juli in Tamera (2) Absolutes Highlight der Film: Die 4. Revolution - (3) Kann Österreichs Gentechnikfreiheit erhalten werden? Wilfried Auerbach 12.Mai, Vorchdorf (4) Konferenz Ernährungssouveränität, 16.-21.August, Krems (5) Einreichung zum Energy Globe Award bis 17. Juni
(1) GEN-GlobalEcovillageNetwork Jahrestreffen 7.-11.Juli in Tamera Kosha Joubert aus Findhorn und Siebenlinden schrieb: Liebe Barbara, Ich freue mich, immer wieder von Dir und euch zu hören! Schön, dass die Projekte voran gehen... Im Anhang findest Du einen Flyer zur GEN-Konferenz in Tamera. Würde mich sehr freuen, wenn du und Menschen aus Deinem Umfeld Zeit finden könnten, zu kommen. Gen-Europe wächst gerade - es ist schön, das Netzwerk zu stärken. www.gen-europe.org Einladung siehe pdf-Beilage
(2) Absolutes Highlight der Film: Die 4. Revolution - Energy Autonomy global ...ein hervorragender Film - unbedingt ansehen. *** Bestellen bei Amazon: http://www.amazon.de/Die-4-Revolution-Energy-Autonomy/dp/3898673 DIE 4. REVOLUTION - Energy Autonomy Ansehen: http://videos.arte.tv/de/videos/die_4_revolution-3863244.html Konzentrierte Informationen zum Energie-Thema, die so aufklärend, inspirierend und auch noch ästhetisch aufbereitet sonst wohl kaum zu bekommen sind! Basiwissen für ALLE, die Energie (ver)brauchen! Von wegen der Ausstieg aus dem "Nuklearfossilen Metabolismus" geht nicht so einfach; kostet zu viel; erfordert unweigerlich den vermehrten Einsatz fossiler Energieträger bzw. von Brückentechnologien etc. etc. Wann kommt es wohl in unseren Köpfen an, dass es bei der Abkehr vom Nuklearfossilen Dogma nicht um politische Präferenzen geht, sondern um den Fortbestand der Zivilisation? Wissenschaftlich untermauert wird diese Aussage auf hervorragende Weise vom "Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung - Globale Umweltveränderungen" (WBGU). Link zur Webpräsenz Eine weitere Adresse, die genau Auskunft gibt ist Lester R. Brown in seinem Buch Plan B 4.0 (Financial Times: "The best book on the environment I've ever read" / "Das beste Buch über die Umweltthematik, das ich je gelesen habe" ) Näheres zum Film unten in der angehängten Mail. P.S.: eine DVD inkl. weit über einer Stunde informativem Bonusmaterial (was im Fernsehen sicher nicht zu sehen ist) haben wir noch für 19,- EUR (ggf. zzgl. Versand) - Danke für Eure Unterstützung!
Become a fan: facebook/4threvolution (3) Kann Österreichs Gentechnikfreiheit erhalten werden? Wilfried Auerbach 12.Mai, Vorchdorf Einladung zum Vortrag von Donnerstag, 12. Mai 2011, 19:30 Uhr Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung unter:
(4) Konferenz Ernährungssouveränität, 16.-21.August, Krems Liebe Bäuerinnen und Bauern, GärtnerInnen und Gärtner, KonsumentInnen .....! im Namen der Nyeleni Koordination Österreich ÖBV-Via Campesina Austria Österreichische Berg- und Kleinbäuer_innen Vereinigung ACHTUNG: neue Adresse ab 31.1.2011 Schwarzspanierstraße 15/3/1 A-1090 Wien 01-89 29 400 Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt, Du musst JavaScript aktivieren, damit Du sie sehen kannst. (5) Einreichung zum Energy Globe Award Wir laden Sie herzlich ein, beim ENERGY GLOBE Award 2011 mitzumachen! Sollten Sie uns Ihr Projekt bereits zum diesjährigen Award geschickt haben, bedanken wir uns recht herzlich! Wenn Sie ein entsprechendes Projekt umgesetzt und heuer noch nicht eingereicht haben, dürfen wir Ihnen mitteilen, dass eine Teilnahme noch bis 17. Juni 2011 möglich ist! Wir sind gespannt auf Ihre Projekteinreichung! Der Energy Globe Award ist der heute weltweit bedeutendste Umweltpreis. Er zeichnet Projekte aus, die unsere Ressourcen, wie Wasser, Erde, Energie und Luft schonend nutzen bzw. erneuerbare Formen verwenden. Damit wird ein wesentlicher Beitrag für Klima und Umwelt geleistet. Nur durch derartige, von vielen nachvollzogene, Projekte kann der Klimawandel eingedämmt werden. Der Energy Globe wird als (inter)nationaler Award in den Kategorien Erde, Feuer, Wasser, Luft und Jugend vergeben, die Sieger des World Awards erhalten jeweils €10.000,-. Über die Einreichungen wird weltweit via Fernsehen sowie Internet berichtet. Mit Ihrer Einreichung helfen Sie mit, weltweit erfolgreiche Projekte vorzustellen, die auch anderswo umgesetzt werden können – jeder kleine Beitrag wird in Summe zu einem großen Beitrag! Die Ausschreibungsunterlagen und mehr Informationen finden Sie in der Beilage bzw. auf www.energyglobe.info. Bitte schicken Sie Ihre Projektunterlagen bis 17. Juni 2011 online an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt, Du musst JavaScript aktivieren, damit Du sie sehen kannst. oder per Post an ENERGY GLOBE Foundation, Mühlbach 7, 4801 Traunkirchen, Austria. Wir freuen uns auf Ihre Einreichung! Mit herzlichen Grüßen, Ing. Wolfgang Neumann ENERGY GLOBE Foundation Gründer Telefon: +43 (0) 76 17 / 2090-32 SAVE PAPER - THINK BEFORE YOU PRINT
hier ein text von chtis von rohr:
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GRENZENLOSES WACHSTUMErinnern sie sich noch an die Zeiten wo’s kaum Kolonnen auf der Autobahn gab? Wo man im Zug ohne Probleme Platz in der zweiten Klasse fand? Ja, liebe Leser, das war einmal. Wir werden mehr und zwar viel mehr. In 30 Jahren sollen es 10 Millionen sein. Das gibt nicht nur mir zu denken in einem Land mit begrenzter Fläche.
Die grosse Frage ist: wollen wir alles dem grenzenlosen Wachstum unterordnen und was hat dieses Wachstum eigentlich für Folgen? Da kommen gewaltige Aufgaben auf die Verantwortlichen zu, die man bis anhin lieber totgeschwiegen hat in der ganzen Öffnungseuphorie. Wir reden von massiven Investitionen im öffentlichen Verkehr, im Energiesektor, von verdichtetem Bauen, neuen Schulen, Autobahnen, Landschaftsschutz, völlig überteuerten Wohnungen. Dazu kommt die rapide Zunahme von Ausländern die zu Billiglöhnen arbeiten. Fakt ist: durch die Einführung der Personen-freizügigkeit im Jahr 2002 liegt die Nettoeinwanderung bei 63'000 Personen pro Jahr, ohne Familiennachzug und Neugeburten. Zulange wurde das Thema weltfremd kommentiert und nur positiv bewertet. Heute wollen zwei Drittel der Schweizer die Zuwanderung sofort bremsen. Trotz brummender Wirtschaft steigt die Arbeitslosigkeit und auf den Leserbriefseiten liest man dann solche Botschaften: „Mein Sohn hat Literatur studiert und wollte sich um eine Lehrerstelle bewerben. Auf über hundert Schreiben bekam er ein paar lausige, negative Antworten. Und da hört man, dass Lehrermangel herrscht und lieber Leute aus dem Ausland eingestellt werden. Die ausser Kontrolle geratene Migration bringt böses Blut und fremdenfeindliches Klima in unser Land. Das ist nicht schön und wäre nicht nötig – hätten die zuständigen Politiker ihren Job sorgfältig gemacht.“ Schlecht Verhandeln heisst für mich auch versagen. Ich weiss das aus eigener Erfahrung, wo wir mit Krokus von den rücksichtslosen, mit allen Abwassern gewaschenen Ami-Managern über den Tisch gezogen wurden. Wie man mir sagt ist das im Politikgeschäft, egal ob mit EU oder USA, noch viel schlimmer. Da muss man angstfrei und mit grosser Verhandlungserfahrung senkrecht stehen, um etwas nachhaltiges zu erreichen. Unseren Leuten in Bern fehlte leider in diesem Fall beides. Man unterschrieb einen Fötzel, den man so, ohne Begrenzung und Ventilklausel nie hätte unterschreiben dürfen. Ein Grossteil des Stände- und Bundesrates befindet sich im Blindflug und setzt auf das Prinzip Hoffnung. Das wird aber nicht reichen. Denn nur ein Land, dass die Bevölkerungsdichte einigermassen abschätzen kann, ist in der Lage, eine sorgfältige Politik im Interesse aller Bürger zu betreiben. Gouverner c’est prevoir! In der EU selbst wachsen die Zweifel an den offenen Grenzen. Frankreich will Schengen reformieren, weil es so „ein unumsetzbares Fehlkonstrukt“ sei und sogar die Linken checken langsam, in welche Sackgasse man sich ohne Not hineinmanövriert hat: „Die SP muss endlich ihre romantische EU – Träumerei aufgeben und der Tatsache ins Auge sehen, dass die EU ein neoliberales Projekt ist, das primär ein Ziel verfolgt: in ganz Europa prekäre Arbeitsverhältnisse zu kreieren“ meint der ehemalige Fraktionschef Franco Cavalli. Unablässig wurden die Vorzüge gepriesen und die Nachteile verschwiegen. Nach dem Motto: Gewinne privat – die Kosten dem Staat. Es reicht heute nicht mehr, wie die nette Frau Sommaruga vorschlägt, „offen über die Probleme zu sprechen“. Die steigenden Zuwanderungen in unser Sozialhilfesystem und endlos verschleppten Gerichtsverfahren im Asylwesen sind längst keine Ausnahmefälle mehr. Der frühere Nationalrat und Preisüberwacher Rudolf Strahm erkennt richtig: “Es bringt nichts, aus lauter Political Correctness und Angst vor einem Rassismusvorwurf die Probleme einfach zu verschweigen“. Dieses Land braucht eine Migrationspolitik mit Zielen. Wir brauchen eine neue Zuwanderungslösung und neue Verträge mit der EU mit klar definierten Obergrenzen – ohne wenn und aber. Unser Land hat als zweitwichtigster Handelspartner einiges zu bieten, das eine wirtschaftlich wankende, verschuldete EU sicher nicht verlieren will. Das stärkt unsere Verhandlungsposition. Die Mär vom einseitigen Profiteur Schweiz ist absurd. Wenn man die Verträge betrachtet ist eher das Gegenteil der Fall. Aber wie gesagt: es braucht fähige, selbstbewusste Verhandler und keine Zauderer, die uns ständig predigen was wir alles verlieren könnten und dabei die Trümpfe und Kronjuwelen leichtfertig aus den Händen geben. Die meisten wissen, und wer viel reist erst recht, was wir an der Schweiz haben. Es wäre schön wenn auch unsere Kinder und Enkel noch in diesen einzigartigen Genuss kämen. Wachstum, Toleranz und Öffnung taten und tun diesem Land gut, aber wie in vielen Dingen im Leben muss die gesunde, förderliche Dosierung gefunden werden. CH: Neues von Bio Schwand Vorwärts gehts..... Erweiterung der Bio-Gärtnerei
In unmittelbarer Nachbarschaft von Bio Schwand hat bislang eine konventionell bewirtschaftete Blumengärtnerei gewirkt. Ende März ergab sich dann die Chance für Bio Schwand in Kaufverhandlungen mit der Eigentümerin zu treten und den Kauf der Gärtnerei mit einem Gewächshaus, Folienhäusern und einem Blockhaus auf Anfang Mai 2011 zu vereinbaren. Programm Stellennetz
Seit Februar beteiligt sich Bio Schwand am Programm „Stellennetz“ der Gemeinde Köniz. Diesem Programm sind weitere Gemeinden aus dem Aaretal angeschlossen. Wir stellen Arbeitsplätze für Menschen zur Verfügung, die aus den verschiedensten Gründen über längere Zeit keine Anstellung gefunden haben. Heilpflanzen- und Kräutergarten
Ein Projekt, das mir sehr am Herzen liegt ist unser Heilpflanzen- und Kräutergarten. Noch ist er einfach eine schöne Idee, er soll jedoch schon in diesem Jahr Realität werden. Zonenplanung
In gemeinsamer Diskussion und Abstimmung wurde zwischen der Gemeinde Münsingen, der Bio Schwand AG, Sigis Biohof und dem Kanton Bern nun eine Nutzungsordnung erarbeitet, die fast allen Bedürfnissen gerecht wird. Der neue Zonenplanentwurf wurde bereits in der Planungskommission der Gemeinde Münsingen behandelt und zur Weiterbearbeitung gut geheissen. Sollte der download nicht klappen, probieren Sie es einfach mit
www.bioschwand.ch. Hier finden Sie den aktuellen Newsletter auch. Herzliche Grüsse
Dieter Baumann-Stucki
Geschäftsleitung Bio Schwand AG
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Bio Schwand AG
Schwand
3110 Münsingen
031 312 59 55
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www.bioschwand.ch
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