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strohballenbau

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strohballenbau/strohballenbau
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  bauberatung wie kann man/frau verhindern, beim bauen in's messer zu laufen? warum ist bauen in den meisten fällen ein desaster? wie kann ich anders vorgehen? die goldenen regeln kurzfassung verträge: keine SIA-verträge unterzeichen. es braucht neue vertäge, die gerechter sind rufen sie an, bevor sie abmachungen eingehen, verträge unterzeichnen alles muss protokolliert werden, auch das kleinste detail (kein recht** ohne beweise!) planung und ausführung trennen - genie's sind selten günstig bauen: andere organisation, modulbauweise, eingenleistung ausdehnen finanzierung: langfristig grosses einsparpotential, viel sparen mit wenig aufwand netzwerkarbeit ist für grössere projekte wichtig, für kleine von vorteil wer gut vernetzt/informiert ist, wird weniger über den tisch gezogen architektur-wettbewerb (ausserhalb der SIA*-norm) spezifisch auf ihr projekt abgestimmt * schweiz. ingenieur- und architekten-verband SIA **bauen: weniger rechtssicherheit als im viehhandel luzius theiler: baupfusch muss nicht sein www.hausverein.ch http://www.hausverein.ch/zone/.2cd0231c/cmd.14/cert.272.W69GafxIxEj.96731   nur drei von 100 bauvorhaben laufen rund als handwerker mit eigenem geschäft machte ich selber über dreissig jahre die verschiedensten erfahrungen. aber erst als ich selber baute, realisierte ich das ausmass der misswirtschaft in der baubranche. ich konnte es kaum glauben. ich wollte wissen, ob das nur mir so ergangen war und startete eine umfrage bei meinen freunden/kollegen aus der baubranche, die auch unternehmer waren. das resultat war ernüchternd: wir kamen zum schluss, dass von hundert bauvorhaben nur etwa drei optimal abgewickelt werden. die anderen 97 fälle sind kleinere oder grössere desaster. etwa 1/3 sind kleine katastrophen: es gibt viel ärger. sie bekommen etwas anderes als das, was sie eigentlich wollten, als das was sie ursprünglich bestellt/geplant hatten. 2/3 aller fälle haben aber auch finanzielle konsequenzen und diese bezahlt in 99% der fälle der bauherr/die baufrau und nicht der verursacher des desasters. die ursachen waurm das so ist und was dahinter steckt ist eine längere geschichte. es gibt verschiedene ursachen, verschiedene interessenlagen und verschiedene sichtweisen. wenn ich das hier alles im detail beschreiben würde, gäbe es ein buch. jedes bauvorhaben ist aber auch immer sehr individuell. daher ist es besser, ich erzähle ihnen von meinen erfahrungen in einem persönlichen gespräch. hier die wichtigsten themen als schlaglichter: erfahrung der bauherr/die baufrau ist laie, alle andern mitspieler in diesem spiel sind profis. alle andern haben meist jahrelange erfahrung im bauen. sie als bauherr/baufrau bauen meist das erste mal. sie sind völlig vom goodwill des architekten und des bauführers abhängig. sie haben keinen schutz**. bis sie merken was abläuft, ist es meist schon zu spät. beziehung architekt/bauherr/-frau sie haben einen architekten im freundeskreis. er ist ihr freund. er ist anders als die andern. ihm können sie vertrauen. das ist vor allem so lange so, bis sie verträge unterzeichnet oder auch nur schon die gewünschten (rechtskräftigen) mündlichen zusagen gemacht haben. dann beginnt der wind zu drehen. je nach charakter mehr oder weniger stark, aber in den meisten fällen weht jetzt ein ganz anderer wind. das genie unser architekt ist genial. er hatte phänomenale ideen und er machte uns ein super raumkonzept. leider liess sich das dann aber nicht alles so realisieren. es gab ein riesen chaos und massive kostenüberschreitungen. wir sind immer noch am prozessieren.. es gibt nur wenige genie's. es gibt architekten die eher künstlernaturen sind und andere die mehr manager-typen sind. es gibt ein paar genies, die beides verkörpern, aber viele, die werder das eine noch das andere haben. aus naheliegenden (finanziellen) gründen, versuchen aber die meisten architekten alles selber zu machen, von der planung bis zur realisierung. dass das für die meisten eine masslose überforderung ist, die ihre qualifikationen bei weitem übersteigten, können aber die wenigsten zu geben, nicht einmal sich selber gegenüber. die goldenen regeln eine garantie, beim bauen nicht in schwierigkeiten zu geraten, kann einem niemand gaben. aber es gibt ein paar einfache grundsätze, die schon viel bewirken und helfen, die grössten stolpersteine aus dem weg zu räumen.   information das wichtigste: informieren sie sich, bei mir oder anderen, bevor sie irgend eine mündliche zusage machen oder einen vertrag unterzeichnen. reden sie auch mit nicht-fachleuten, die nicht aus der baubranche kommen, über ihre erfahrungen beim bauen. hören sie sich in ihrem umfeld um. reden sie mit möglichst vielen, die schon mal etwas gebaut haben. verträge unterzeichen sie keine SIA-verträge. diese vertreten einseitig die interessen der architekten und planer. es braucht neue vertäge, die gerechter sind. sie lernen einen sympatischen architekten kennen. er offeriert ihnen, einmal ein paar skizzen zu machen, wie ihr haus, ihre wohnung, ihr garten aussehen könnte. wenn sie ja sagen, sind sie bereits einen mündlichen vertrag eingegangen, der kostenfolgen hat.   wettbewerb es ist paradox: für die wichtigste phase eines bauvorhabens gibt es keinen wettbewerb (ausser bei grossprojekten). wenn sie einen architekten danach fragen, wird er ihnen aus den unterschiedlichsten gründen davon abraten. dabei liegt es auf der hand, dass das projekt enorm verbessert werden kann, wenn mehrere architekten ihre ideen, ihr kreatives potential einbringen. hier kann mit wenig geld viel mehr gewonnen werden, als nachher bei der ausführung. machen sie immer zuerst einen wettbewerb bevor sie sich für einen architekten, planer oder generalunternehmer entscheiden. das ist dann kein wettbewerb nach der SIA-norm (ein SIA-wettbewerb ist gut für grossprojekte, wie schulhäuser, ganze siedlungen..). lancieren sie einen eigenen, individuellen architektur-wettbewerb, der spezifisch auf ihr projekt abgestimmt ist. auch die übrige planung (bauphysik/ akustik/ sanitär/ elektro/ geomantie/ tierhaltung usw.) wird im wettbewerb mit einbezogen. das ist nicht einfach, aber eine sehr gute investition.   planung und ausführung normalerweise macht der architekt alles selber, von der projektentwicklung bis zur ausführung. da es aber nur wenige genies gibt, die beides können, ist es besser, planung und ausführung zu trennen. das muss jedoch bei der vertragsunterzeichnung bereits klar sein. man kann einen auftrag nur für die planung unterzeichnen. für die ausführung ist man oft mit einem guten bauführer besser beraten. auch hier kann man/frau den wettbewerb spielen lassen und verschieden angebote einholen.   protokoll jedes gespräch, jedes telefon, jede abmachung muss protokolliert werden. auch wenn es nur zwei sätze sind. ohne protokoll haben sie keinen beweis, und ohne beweise haben sie keine rechtskräftigen mittel, ihre interessen durchzusetzen. in einem allfälligen prozess steht dann aussage gegen aussage. allein die tatsache, dass alle beteiligten immer ein beschlussprotokoll bekommen, verändert schon sehr viel. plötzlich läuft alles viel runder.   finanzierung bei der finanzierung kann sehr viel eingespart werden. vor allem langfristig fällt ins gewicht, welche konditionen man/frau für den baukredit und später bei der konsolidirung ausgehandelt hat. leider ist das der bereich in unserer wirtschaft, in dem am wenigsten wettbewerb vorhanden ist. die banken besitzen ein monopol, das sie mit allen mitteln verteidigen. die reichen werden reicher und die armen zahlreicher! alternative geldsysteme und finanzierungsmöglichkeiten sind deshalb sehr notwendig, aber auch sehr schwierig. in der schweiz gibt es die WIR-bank mit attraktiven konditionen für ihre mitglieder. obwohl sie aus der geldreform-bewegung hervorgegangen ist, hat sie den zins bereits wieder eingeführt. ein sehr interessantes modell hat die JAK-bank aus schweden, die jetzt auch in deutschland eingeführt werden soll.   baukosten durch eine andere organisation der bauabläufe und neue, ökologische bauweisen eröffnen sich ganz neue möglichkeiten, die baukosten zu minimieren. mit strohballenbau beträgt die einsparung ca. 10%, mit modulbauweise und mehr eigenleistung lassen sich 20-30% einsparen, baut man/frau so viel als möglich selber, sind durchaus einsparungen bis zu 50% möglich. (s. artikel strohballenbau/permakultur). hier eröffnen sich auch für menschen mit weniger einkommen neue möglichkeiten, sich seinen eigenen wohnraum zu bauen.   wir sind ein land von mietern. das häng u.a. mit den hohen baulandpreisen und den hohen baukosten zusammen. solange man kein eigenes grundstück zur verfügung hat oder einen eigentümer findet, der bereit ist, das land im baurecht abzugeben, lässt sich beim bauland leider meist nicht viel machen, ausser man/frau ist bereit in abgelegene gegenden zu ziehen. dort gibt es noch bauland unter fr. 100.--/m2.   eine zentrale möglichkeit, die kosten für's wohnen bei hohen grundstückpreisen zu senken ist verdichtet bauen, mehr wohnraum auf weniger bauland. das heisst nicht, dass man dann hochhäuser bauen muss. es gibt seit etwa 20-30 jahren viele beispiele von attraktiven siedlungen in verdichteter bauweise.
Dienstag, 02. September 2008 | 20964 hits | Drucken | PDF |  Email
strohballenbau/strohballenbau
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bauen mit strohballen, interssante beispiele Der Architekt und Pionier Werner Schmidt aus Trun (Graubünden, Schweiz) im Gespräch mit Martin Frischknecht. Während Werner Schmidts «Stroh im Kopf» damals belächelt wurde, sind heute seine Strohhäuser beliebt und auch von Skeptikern anerkannt. Der Filmbeitrag erklärt alle wichtigen Fragen zu diesem Haustyp wie z.B. Statik, Vorschriften, Isolationswerte, Wohnklima, Heizkosten, Energiespeicherung usw. und bietet einen Einblick in bestehende Bauten sowie weitere künftige Projekte. Es gibt unzählige neue Methoden, Häuser wirksam zu isolieren und dabei Heizkosten zu sparen. Es wir oft vergessen, dass die Natur uns zeigt, wie man es machen sollte. Aus ökonomischen Gründen werden heute vielmals Neubauten und Sanierungen mit Kunststoffen regelrecht in Thermosflaschen verwandelt. Dass dies auf unsere Gesundheit negative Einflüsse ausüben kann und bei späterem Abbruch Entsorgungsprobleme herbeiführt, wird meist übersehen. Der Architekt und Pionier Werner Schmidt aus Trun (Graubünden, Schweiz) geht da ganz andere Wege. Er baut regelrechte «Strohhäuser», welche sich für naturnahes optimales Wohnen auszeichnen. Argumente wie «Strohhäuser fackeln ab - eben wie Strohfeuer» und «Strohhäuser fallen doch statisch in sich zusammen» stimmen nicht. Während Werner Schmidts «Stroh im Kopf» damals belächelt wurde, sind heute seine Strohhäuser beliebt und auch von Skeptikern anerkannt. Der Filmbeitrag erklärt alle wichtigen Fragen zu diesem Haustyp wie z.B. Statik, Vorschriften, Isolationswerte, Wohnklima, Heizkosten, Energiespeicherung usw. und bietet einen Einblick in bestehende Bauten sowie weitere künftige Projekte. Website: http://alpenparlament.tv/playlist/594-bauen-mit-naturmaterialien-und-leben www.atelierwernerschmidt.ch Öko-Häuser aus Strohballen Im Wallis entsteht das erste Schweizer Strohhotel. Häuser aus Strohballen baut der Bündner Architekt Werner Schmidt seit 20 Jahren. Doch noch immer schlägt ihm viel Skepsis entgegen: Bauherren verbinden Strohballen mit Kuhmist und Brandgefahr. Zu unrecht. Strohballenhäuser sind hervorragend isoliert und kommen ohne Heizung aus. Video auf http://www.videoportal.sf.tv/video?id=dd8b3550-fe7c-44af-9664-095107d82d50 Link zum Bild: http://www.architekt-werner-schmidt.de/02projekte/details/werkstatt_s.htm A M   T E M P E L H O F http://www.schloss-tempelhof.de/ Im Einklang mit der Natur: Ein Traumhaus für 4000 Euro Ein eigenes Haus, nah bei der Natur - das ist für viele Menschen ein Traum, der in weiter ferne liegt, vor allem aus finanziellen Gründen. Dass man ein Traumhaus auch für einen kleinen Preis bauen kann, beweisen immer mehr findige Architekten. Erstaunlich ist dabei, dass die billigsten Häuser auch die umweltfreundlichsten zu sein scheinen. Der Fotograf Simon Dale wollte zeigen, dass bauen und leben im Einklang mit der Natur für jeden Menschen möglich ist und hat seiner Familie ein bezauberndes Haus gebaut. Nah bei der Natur Für Simon Dale war ein Haus zu bauen, mehr als nur der Wunsch nach einem eigenen Heim, auch wenn dieser Wunsch einen Teil seiner Motivation ausmachte: "Dein eigenes Leben zu leben, auf deine eigen Weise, gibt dir sehr viel. Deine Träume zu verwirklichen, hält deine Seele am Leben." Aber da war noch mehr, eine Klarheit darüber, dass der Weg, den unsere Gesellschaft nimmt keine Zukunft hat, und dass wir alle in unserem eigenen Leben beginnen müssen, aus der Abwärtsspirale auszusteigen und einen anderen Traum zu träumen. Den wahren Zustand unserer Gesellschaft zu erkennen, hat in Simon keine Resignation ausgelöst, sondern einen Enthusiasmus, zumindest im kleinen Rahmen eine Lösung zu schaffen. "Die Begeisterung für diese Art von Änderungen kommt nicht nur aus einer intellektuellen Sorge um die Probleme unserer Zeit, sondern auch aus einer viel stärkeren Anziehungskraft, die wir im Herzen spüren. Es ist nicht ohne Grund, dass diese Art zu Leben oft als "das gute Leben" bezeichnet wird und "ein Haus auf dem Land" ein beliebtes Ziel für den Ruhestand ist. Wir haben eine evolutionäre Geschichte und einen Wunsch, nah mit der Natur zu leben." Simon begann, ein nachhaltiges Haus zu planen, das beweisen sollte, dass diese Art zu leben für jeden Menschen möglich ist.   Zu Besuch bei den Hobbits Auf einem kleinen Stück Land verwirklichte er ein Haus, das für sich selbst spricht. Die Wärme und Gemütlichkeit, der künstlerische Anspruch, die Ausstrahlung lassen einem das Herz aufgehen. Das Haus ist eine Botschaft: Es ist möglich. Gemeinsam mit seinem Schwiegervater errichtete er das Haus in Handarbeit - ohne Vorkenntnisse. Benutzt wurden nur eine Kettensäge, ein Hammer und ein Meißel. Nach vier Monaten war es einzugsfertig. Kosten für das Haus: knapp 4000 Euro. Verwendet wurden natürliche Materialien und Baustoffe aus Abrissen und von Schrottplätzen. Das Haus ist in einen Hang gebaut, was eine perfekte Isolierung bietet, die durch Strohballen im Boden und den Wänden ergänzt wird. Das Dach besteht aus einer Spirale aus Baumstämmen, die Wände sind aus Steinen und Lehm und wurden mit Kalk verputzt. Das Ofenrohr des Holzofens wird vor dem Austritt durch Lehm geführt, um die Wärme maximal zu speichern. Der Kühlschrank wird über Kaltluft betrieben, die durch das Erdreich geführt wird, Solarpanels erzeugen Strom für Licht, Musik und Laptops und eine Komposttoilette spart Wasser. Umgeben ist das Haus von einem Permakultur-Garten, welcher der Familie einen Teil der Nahrungsmittel liefert. Von Außen sieht das Haus ein bisschen aus wie bei den Hobbits, von innen, wie in einem gemütlichen Märchen. Inzwischen baut Simon an größeren Projekten - sein Traum ist eine nachhaltige Gemeinschaft. Doch dieses erste Haus hat sein Leben stark verändert: "Teil unserer Motivation war es, anderen zu zeigen, dass diese Art von Leben möglich ist. Ich habe ein paar Fotos von unserem Haus auf eine einfache Web-Seite gestellt, um es ein paar Freunden zu zeigen, die uns mit dem Bau geholfen hatten. Innerhalb weniger Wochen war es weitergegeben worden und begann, auf ein paar Blogs erscheinen. Seitdem hat diese Website bis zu 50.000 Unique Visits pro Tag und wurde bereits von 2 Millionen Menschen angesehen. Ich habe Tausende von E-Mails von aufgeregten und begeisterten Menschen bekommen. Manche mit Freuden-Tränen, manche mit Plänen, einige mit ihren eigenen Geschichten und jeder einzelne mit Begeisterung und Ermutigung. Dies war eine bewegende und Augen-öffnende Erfahrung. Die Menschen sind von diesem Haus und dieser Art des Lebens angezogen. Es braucht fast keine Erklärung, nahezu alle haben ein sofortiges und klares Verständnis der Philosophie und Lebensweise. Unter anderem dieses Erlebnis hat mir sehr klar gemacht, dass eine beachtlich große Zahl von Menschen bemüht ist, den Übergang zu einer energiesparenden und einfachen Lebensweise zu verwirklichen."   Der Umbau der Gesellschaft Für Simon geht es um nicht weniger als den Umbau unserer Gesellschaft, einen neuen Lebensentwurf, eine Rückkehr zu einer natürlichen Lebensweise, im Einklang mit der Natur und moderner Technik. Dass, da ist sich Simon sicher, ist eine Notwendigkeit unserer Zeit, nicht bloß der Traum von ein paar Hippies. Mit zunehmendem Ausmaß der Krise wird dieses Bewusstsein immer mehr Menschen erreichen, so hofft er. „Die Tatsache, dass diese Krise bereits geschieht, bedeutet, dass die Frage nicht lautet, ob sie noch abgewendet werden kann, sondern, was wir tun können, um zu verhindern, dass sie sich verschärft sie wie wir mit ihren Auswirkungen fertig werden. Es geht nicht darum, was wir morgen tun können, sondern was wir heute tun können." Eine komplette Bauanleitung findet sich auf Simons Webseite: http://simondale.net/   Mehr Artikel zum Thema Earthships: Autarke Häuser aus Müll Bioarchitecture - Heilende Architektur der Zukunft   so baut man billig und arbeits-intensiv in Entwicklungsländern http://de.youtube.com/watch?v=WMNzoWkXTtc&feature=related http://de.youtube.com/watch?v=eU5y_Dion9E&feature=related strohballenhäuser/jurten und permakultur bieten neue möglichkeiten. was mich am bauen mit strohballen fasziniert ist: es ist möglich häuser ohne heizungen zu bauen. strohballen machen es möglich, den anteil der grauen energie (die energie die benötigt wird, um alle bestandteile eines hauses herzustellen) um bis zu 90% zu senken. mit strohballenbau ist ein autarkes haus/eine autarke siedlung möglich/finanzierbar die technik ist einfach. man/fau kann selber bauen/mitbauen. bei normalem/konventionellem vorgehen (erstes strohballenhaus der schweiz in disentis) ist der bau/das gebäude ca. 10% günstiger. bei modul-bauweise und beschränkter eigenleistung sollte eine kosteneinsparung von 20-30% möglich sein. baust du soviel als möglich selber (familie, freunde, workshops für interessierte) sollten bis zu 50% möglich sein. mit materialeinkauf auf den bauteilbörsen sind weitere einsparungen möglich anders bauen ist möglich. dadurch eröffnen sich ganz neue möglichkeiten. ein traum von vielen ist ein eigenes haus, eine eigene wohnung. in der schweiz ist das besonders schwierig zu erreichen. wir sind ein land von mietern. der anteil der eigenheimbesitzerInnen hat sich zwar erhöht, aber nur für die oberen einkommensklassen. doch jetzt sind neue möglichkeiten in reichweite: ein eigenes heim, das auch für die unteren einkommen finanzierbar ist. strohballen-häuser ermöglichen bis zu 50% tiefere baukosten, jurten bis zu 90%! besonders interessant ist auch die kombination von strohballenhäusern, jurten und domen - kombiniert mit einer gemeinschaftlichen lebensweise, als öko-siedlung oder als hausgemeinschaft. um etwas sozial und ökologisch sinnvolles zu bauen ist es notwendig, über die gartenzaun-mentalität der einfamilienhaus-idylle hinauszuschauen: einfamilienhäuser sind zu teuer, fressen zuviel energie, verschandeln die landschaft und reduzieren die gemeinschaftsfähigkeit ihrer bewohner. einen zukunftsfähigeren ansatz bieten gemeinschaftssiedlungen vor allem in verbindung/kooperation mit einem bauernhof/einem food-coop mit permakultur. wenn wir eine neue welt wollen, müssen wir sie selber kreieren.
Dienstag, 02. September 2008 | 33425 hits | Drucken | PDF |  Email
strohballenbau/strohballenbau
Author:Administrator
strohballenbau bauen mit strohballen könnte unseren wohnungsbau revolutionieren!   biologisch - ökologisch strohballenhäuser isolieren so gut, dass sie keine heizung brauchen! sie isolieren doppelt so gut, wie ein minenergie-haus sie sind biologisch später, wenn sie einmal abgebrochen werden fällt kein sondermüll an graue energie stroh als baustoff enthält kaum graue energie es wird praktisch keine energie verbraucht um strohballen zu produzieren günstiger bauen strohballenbau ist einfach eignet sich für den eigenbau strohballenhäuser können günstiger gebaut werden so können auch die unteren einkommens-klassen zu wohnraum kommen   markus rüegg feldstrasse 12, 8400 winterthur, schweiz tel: 0041 52 222 4004 combox/anrufbeantworter nach 5 mal läuten 6.30-7.30 in dringenden fällen, sonst lieber 14.00-22.00 uhr handy: 0041 79 693 55 66 mail: mr at kmuplus punkt ch website: www.kreative-beziehungen.ch skype: markus.rueegg   Der Architekt und Pionier Werner Schmidt aus Trun (Graubünden, Schweiz) im Gespräch mit Martin Frischknecht. Während Werner Schmidts «Stroh im Kopf» damals belächelt wurde, sind heute seine Strohhäuser beliebt und auch von Skeptikern anerkannt. Der Filmbeitrag erklärt alle wichtigen Fragen zu diesem Haustyp wie z.B. Statik, Vorschriften, Isolationswerte, Wohnklima, Heizkosten, Energiespeicherung usw. und bietet einen Einblick in bestehende Bauten sowie weitere künftige Projekte. Es gibt unzählige neue Methoden, Häuser wirksam zu isolieren und dabei Heizkosten zu sparen. Es wir oft vergessen, dass die Natur uns zeigt, wie man es machen sollte. Aus ökonomischen Gründen werden heute vielmals Neubauten und Sanierungen mit Kunststoffen regelrecht in Thermosflaschen verwandelt. Dass dies auf unsere Gesundheit negative Einflüsse ausüben kann und bei späterem Abbruch Entsorgungsprobleme herbeiführt, wird meist übersehen. Der Architekt und Pionier Werner Schmidt aus Trun (Graubünden, Schweiz) geht da ganz andere Wege. Er baut regelrechte «Strohhäuser», welche sich für naturnahes optimales Wohnen auszeichnen. Argumente wie «Strohhäuser fackeln ab - eben wie Strohfeuer» und «Strohhäuser fallen doch statisch in sich zusammen» stimmen nicht. Während Werner Schmidts «Stroh im Kopf» damals belächelt wurde, sind heute seine Strohhäuser beliebt und auch von Skeptikern anerkannt. Der Filmbeitrag erklärt alle wichtigen Fragen zu diesem Haustyp wie z.B. Statik, Vorschriften, Isolationswerte, Wohnklima, Heizkosten, Energiespeicherung usw. und bietet einen Einblick in bestehende Bauten sowie weitere künftige Projekte. Website: http://alpenparlament.tv/playlist/594-bauen-mit-naturmaterialien-und-leben www.atelierwernerschmidt.ch Öko-Häuser aus Strohballen Im Wallis entsteht das erste Schweizer Strohhotel. Häuser aus Strohballen baut der Bündner Architekt Werner Schmidt seit 20 Jahren. Doch noch immer schlägt ihm viel Skepsis entgegen: Bauherren verbinden Strohballen mit Kuhmist und Brandgefahr. Zu unrecht. Strohballenhäuser sind hervorragend isoliert und kommen ohne Heizung aus. Video auf http://www.videoportal.sf.tv/video?id=dd8b3550-fe7c-44af-9664-095107d82d50 Link zum Bild: http://www.architekt-werner-schmidt.de/02projekte/details/werkstatt_s.htm  
Dienstag, 02. September 2008 | 29221 hits | Drucken | PDF |  Email
strohballenbau/strohballenbau
Author:markus rüegg
Donnerstag, 02. Januar 2014 | 1162 hits | Drucken | PDF |  Email | Weiterlesen
5. jurten
strohballenbau/strohballenbau
Author:Administrator
die jurte schuldenfrei wohnen - wohnraum ohne hypotheken das faszinierende an der jurte ist u.a. ihr preis. mit jurten lässt sich der kostengünstigste wohnraum schaffen. die mobilen jurten baut claudius bereits ab ca. sfr. 4500.-, das sind ca. sfr. 160.-/m2. was mich persönlich am meisten fasziniert ist jurten aus stroballen zu bauen. auch wenn man/frau eine „luxus-jurte“ (mit bad/ küche/ kompost-wc/ grosse fensterfront gegen süden) für sfr. 10, 20 oder gar 50'000.- baut, ist das immer noch viel günstigster als eine eigentumswohnung. durch den günstigeren preis eröffnet sich erstmals die möglichkeit, schuldenfreien wohnraum bauen zu können. knackpunkte sind dann immer noch die hohen landpreise in der schweiz und die bewilligungen für die (für unsere breitengrade) neuartigen baukörper. auch für das verdichtete bauen ergeben sich so neue möglichkeiten. jurten lassen sich auch gut mit strohballenhäusern oder besser einer ganzen strohballenhaussiedlung kombinieren. wenn wir die baukosten massiv senken wollen, geht das vorallem mit viel eigenleistung, mit kursen, workshop's, event's usw.. damit aber mehr zeit und raum für viel eigenleistung möglich wird, braucht es eine viel längere bauphase – 2-3 jahre -- statt neun monate. wenn man/frau viel selber bauen will, ist eine jurte ein ideales provisorium zum wohen auf/bei/neben der baustelle oder als werkstatt, lagerraum, versammlungsraum... den konstruktionsaufbau für unser feucht/nasses klima in mitteleuropa muss aber erst noch entwickelt werden. für mobile jurten dürfte das schwierig sein, aber für stationäre versionen ist das kein problem.
Dienstag, 02. September 2008 | 26645 hits | Drucken | PDF |  Email
strohballenbau/strohballenbau
Author:Administrator
Baupfusch muss nicht sein! casanostra-Ratgeber von Luzius Theiler „Baupfusch muss nicht sein! So wappnen Sie sich gegen Baumängel und Kostenüberschreitungen“ ISBN 978-3-033-00756-7 Reihe casanostra des Hausvereins Schweiz, April 2006, 80 Seiten, Preis: Fr. 23.- /28.- Bestellbar bei. info@hausverein.ch Hochglanzmagazine und Medienbeilagen überbieten sich mit Fotos von schönen Häusern zu sensationellen Preisen. Die Botschaft ist klar: Wer jetzt nicht baut, bei den günstigen Hypozinsen, der ist selber schuld. Hinter der Fassade stimmt aber oft einiges nicht. Unzählige Hausbesitzer stöhnen, weil sie Ärger mit Handwerkern, Baufirmen, Generalunternehmern oder Architekten haben. Die Leistungen wurden nicht so ausgeführt wie vereinbart, niemand will verantwortlich sein, die Kosten laufen aus dem Ruder. Das Ganze kostet den frustrierten Bauherren Zeit, Nerven und oft auch viel Geld. Mit etwas Vorbereitung liesse sich das vermeiden, sagt das Buch „Baupfusch muss nicht sein!“ von Luzius Theiler. Sein Befund: „Missverständnisse entstehen, weil da zwei völlig verschiedene Kategorien Leute miteinander reden – Laien und Profis – oder solche, die vorgeben, es zu sein.“ In der ersten Euphorie des Bauens vergessen viele Bauherren, dass auch beim Bauen mit Verträgen gearbeitet werden muss und Kleingedrucktes genau beachtet sein will. Wer baut oder umbaut, soll sich die nötige Zeit dafür nehmen und die wichtigsten Regeln kennen. Das Buch will einen Beitrag dazu leisten. Der Autor analysiert eingehend die heute gebräuchlichen Architekten-, Generalunternehmer- und Werk-Verträge und weist auf die kritischen Stellen hin. Es behandelt die Garantiefragen und bietet praktische Ratschläge für den Umgang mit Architekt und Bauunternehmen. „Zu den häufigsten Problemen gehört der enorme Zeitdruck auf den Baustellen, der zu Mängeln am Objekt und zu Kostenüberschreitungen führt“, sagt Theiler. „Sie beschäftigen uns in der Beratung immer mehr; täglich erhalten wir aus dem Sektionsgebiet mindestens eine Anfrage dazu.“ Leider sei sehr oft nichts mehr zu machen, weil keine oder ungünstige Verträge unterschrieben wurden oder weil das Prozessrisiko im Verhältnis zum Streitwert zu gross sei. „Bauherren müssen sich generell besser ins Bild setzten, bevor sie überhaupt mit einem Architekten oder später mit Handwerkern ins Gespräch kommen“, betont der Experte. Der Hausverein Schweiz versucht auch auf politischem Weg, einen besseren Schutz der Bauherren zu erreichen. Der Autor Luzius Theiler ist ein Mitbegründer des Hausvereins Schweiz. Er war lange Zeit Geschäftsleiter des Hausvereins Schweiz und kennt seit beinahe 20 Jahren die Sorgen der Hausbesitzer. Im täglichen Kontakt mit Hausvereinsmitgliedern hat er sich viel Wissen in Sachen Baupfusch angeeignet. Daneben kennt er als Mitinhaber eines kleinen Immobilien- und Beratungsbüros auch die Praxis auf der Baustelle und die Sicht der Unternehmer und Handwerker. Luzius Theiler hat bereits den casanostra Ratgeber „Worauf achten beim Erwerb von Wohneigentum?“ verfasst.
Dienstag, 02. September 2008 | 22494 hits | Drucken | PDF |  Email
strohballenbau/strohballenbau
Author:markus rüegg
Montag, 04. Mai 2009 | 7690 hits | Drucken | PDF |  Email | Weiterlesen



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