neue lebens-gemeinschaft bei treuchtlingen D   
https://wieshof-stiftung.de/
grosses permakultur-projekt, selbstversorgung, seminarbetrieb,  6 ha land, (vorkaufsrecht für 27 ha als option) mehrere liegenschaften, kein verkehr, idyllische wohnlage, kleiner see in der nähe, kinder-freundlich - interesse? es gibt noch freie plätze...

workshops:  immer fr 18.00h bis so 16.00h

2021   15.-17.1./16.-18.4./9.-11.7./15.-17.10.

freitag
17-18.00h eintreffen
18-19.30h abendessen
19.30-21.30h kennen-lernen runde

samstag
8-9.00h frühstück
9-13.00h workshop
13-14.30h mittagessen
14.30-18.30h workshop
18.30 abendessen

sonntag
8-9.00h frühstück
9-13.00h workshop
13-14.30h mittagessen
14.30-16.30h workshop

Richtpreise für die Kursgebühr
für einen WE-WS Fr-So je nach Einkommen (für Deutschland, für A+CH teurer)
- Einkommen über  €      7000.-/Mt. 1000.-
- Einkommen von   €   6-7000.-/Mt.  800.-
- Einkommen von   €   5-6000.-/Mt.  600.-
- Einkommen von   €   4-5000.-/Mt.  400.-
- Einkommen von   €   3-4000.-/Mt.  300.-
- Einkommen von   €   2-3000.-/Mt.  200.-
- Einkommen von   €   1500-2000.-/Mt.  150.-
- Einkommen von   €   1-1500.-/Mt.  50.-*
- Einkommen unter €      1000.-/Mt.  00.-*

- Fürsorge*, Sozialdienst*, Arbeitslose*, Harz4*:
   Einkommen unter Fr. 1500.-/Mt. -> Zeittausch. Du hilfst mit.
   Bedingung: vorher buchen.
- Alleinerziehende*
   plus Kinder, ohne Zeit, Vermögen und Einkommen unter Fr. 1000.-/Mt. Gratis.
  *Diese Kontingente sind limitiert und müssen 2 Wochen vorher beantragt werden.

Kinderbetreuung
Wenn alles klappt gibt es eine Kinderbetreung wärend den Workshop-Zeiten.
Anmeldung bitte 2W vorher.

Essen und Übernachtung
Wird von der Gemeinschaft organisiert.  https://wieshof-stiftung.de/
Preise für 1 Erwachsenen pro Nacht (Kinder halber Preis):
Einzelzimmer: 30 €
Doppelzimmer: 25 €
Mehrbettzimmer: 15 €
Zelt inkl. Wasserbenutzung (Dusche, WC): 10 €
Dazu kommen 6 Mahlzeiten (Freitag Abendessen; Samstag, Frühstück, Mittagessen, Abendessen; Sonntag Frühstück, Mittagessen): 70 €

Anmeldung: Workshop - Vorauskasse
Anmeldung bitte per Mail:
Name, Adresse, Telefon, Handy, Mail, Telegram- oder Skype-Daten wenn vorhanden.
Du bist angemeldet, sobald die Kursgebühr auf meinem Konto eingetroffen ist.
Die Plätze werden in der Reihenfolge der Zahlungseingänge vergeben.

vom traditionellen bauernhof zum permakultur-hof. lerne permakultur-planung
workshop mit josef holzer (der sohn von sepp holzer) für anfänger, fortgeschrittene und pk-designer in ausbildung. wenn alles klappt im herbst/winter 2020. es ist ein sehr interessanter planungs-workshop. du lernst ein grosses grundstück planen mit:

  1. kräuterspirale
  2. gewächshaus/hühnerhaus
  3. gemüsegarten für selbstversorgung, laden und markt
  4. fischteich
  5. teich für grauwasserreinigung
  6. wurmfarm
  7. pilzzucht
  8. hofladen
  9. marktstand
  10. kiosk
  11. waldgarten
  12. wildniszone
  13. hecke
  14. strohballen-jurte
  15. taynihouses


ich suche noch interessierte permakultur-designer für planung, ausführung und workshops.

  1.  

Otterpohl Vortragstitel mit buchcover

diese veranstaltung muss auf später verschoben werden...
ralf otterpohl - die vorträge finden am .... statt, von 18:30-21:30 uhr. auf dem wieshof in treuchtlingen, bayern. wer möchte mitkommen? es gibt noch mitfahrgelegenheiten. einmal "das neue dorf" (2 stunden) und einmal speziell für bauern "regenerative landwirtschaft und agroforst mit nahrungsproduktion" (ca 1 stunde).

markus rüegg
feldstrasse 12, 8400 winterthur, schweiz
handy: 0041 79 693 55 66
mail: mr (hier kommt das at-zeichen) kmuplus.ch
website: www.gemeinschaften.ch
telegram: gemeinschaften.ch markus rüegg
skype: markus.rueegg

post konto: swiss post, postfinance, 3030 bern
post-konto: 87-22 91 74-2
IBAN: CH60 0900 0000 8722 91742
SWIFT oder BIC: POFICHBE


 


das video zu meinem workshop

 
wie werden wir team-fähiger?
wie komme ich in meine kraft?
wie kreiere ich meine realität?
wie werde ich beziehungsfähiger?
wie werde ich gemeinschaftsfähiger?
wie kann ich frieden schaffen - innen und aussen?

 

liebe leserin, lieber leser

der sinn des lebens ist bewusstseins-entwicklung und herzensbildung. diese welt ist eine schule, in der wir uns langsam oder schneller weiter- oder zurück-entwickeln können. wenn wir unsere lektionen erkennen und lernen, geht es einen schritt weiter. wenn nicht wiederholt sich die lektion in den verschiedensten lebenssituationen und mit den unterschiedlichsten menschen. am anfang kann dieser porzess sehr arbeitsintensiv und anstrengend sein. aber sobald wir mal die grossen und ein teil der mittleren steine aus dem weg geräumt haben, wird es leichter.


wenn man dran bleibt ist man irgenwann am punkt, an dem diese weiterentwicklung beginnt spass bzw. freude zu machen, vor allem dann, wenn man diese prozesse die uns das leben unweigerlich bringt, gemeinsam mit anderen echten herzensmenschen gestalten kann.

  1. am anfang ist es anstrengend, mühsam, zum verzweifeln
  2. irgenwann merkt man, dass es einfacher wird, wenn man sich freiwillig weiter entwickelt und nicht erst dann, wenn einem das leben dazu zwingt
  3. sobald man diesen punkt erreicht hat, wird es besser
  4. irgendwann erreicht man dann den punkt an dem es beginnt spass/freude zu machen
  5. dadurch hat man eine andere ausstrahlung und zieht entsprechend andere lebens-situationen und menschen an

das gilt nicht nur für eine lebensgemeinschaft, sondern für alle beziehungen, vor allem für die wichtigste beziehung im leben - die beziehung zu mir selber. an den unten aufgeführten wochenenden gibt es öffentliche workshops, bei der wieshof-lebens-gemeinschaft in treuchtlingen oder anderswo.

neun von zehn projekte scheitern, weil die menschen sich zerstreiten!
ich habe in den letzten 15 jahren über 30 gemeinschaften besucht, bei 28 war ich froh, dass ich wieder gehen konnte, weil sie ein eher repressieves system eingerichtet hatten - eine abwärtsspirale. auch bei vielen projekten machte ich eine ähnliche erfahrung.

eine gemeinschaft mit einer aufwärtsspirale
aber jetzt habe ich endlich eine gemeinschaft gefunden, die das potential hat, nicht ein unterdrückerisches system einzurichten, sondern ein kreatives, konstruktives -  das eine aufwärtsspirale erzeugen kann, das unsere individuelle und kollektive entwicklung und entfaltung nicht mehr behindert, sondern unterstützt und fördert.

andere analysieren + kritisieren ist einfach - selber besser machen schwieriger
was sind die voraussetzungen, damit ein projekt, eine gruppe, eine gemeinschaft eine aufwärtsspirale hinkriegt? wie die realität zeigt, ist das gar nicht so einfach. es braucht einiges an wissen und können um das zu erreichen. die grundvoraussetzungen beschreibe ich in diesem text...  


gemeinschaft, kreative beziehungen



was ist prozessfähig?
um sich weiterentwickeln zu können braucht es aber noch mehr: wir müssen prozessfähig sein. das leben ist so genial organisiert, dass wir immer die richtigen lebenssituationen bekommen und immer auch die richtigen menschen treffen - es gibt keine zufälle. die grosse frage ist immer, was die lektion dabei ist. wenn wir die lektion erkennen und lernen geht es weiter, wenn nicht kommt immer wieder dasselbe in verschiedenen formen, mit verschiedenen menschen.
 
das leben ist die beste therapie
wir können mit diesen prozessen - die das leben automatisch bringt - besser oder schlechter umgehen. die grundvoraussetzungen sind hier offenheit, die bereitschaft an sich zu arbeiten, sich zu verändern, sich weiter zu entwickeln.

kriterien für prozessfähigkeit
meine definition ist folgende - wird ständig weiterentwickelt..

  1. triggerfähigkeit: wie reagiere ich, wenn ich getriggert werde? kann ich damit umgehen oder raste ich aus oder bin beleidigt. wie gehe ich damit um?
  2. muster: wie gut kenne ich meine muster? kann ich darüber reden? konnte ich schon ein muster meistern?
  3. konflikte: konflikte gibt es immer. eigentlich wissen wir erst nach den ersten 2-3 happigen konflikten woran wir sind. kann ich konflikte konstruktiv bewältigen?
  4. umgang mit der macht: kann ich switschen zwischen lehrer und schüler, zwischen führung und demut?

ziel: prozessfähig, teamfähig
um erfolgreich projekte oder gemeinschaften zu starten, aufzubauen und zu leben, müssen wir uns ständig weiterentwickeln. wenn wir die welt verändern wollen, müssen wir auch unsere fähigkeiten im zwischenmenschlichen bereich auf ein höheres niveau bringen. am anfang ist das vielleicht viel arbeit. aber sobald wir einmal die grossen und auch einen teil der mittleren steine aus dem weg geräumt haben, beginnt prozessarbeit spass zu machen. 

die suche nach dem verlorenen glück
wenn wir eine bessere kommunikations- und beziehungs-kultur eingeübt haben, verbessert sich die interaktion und es kann mehr liebe fliessen. sobald das passiert, entsteht eine ganz andere atmosphäre mit viel mehr freude. das habe ich immer wieder erlebt.

meine buchempfehlung:
die unbändige seele - befreiung aus dem inneren gefängnis.

michael a. singer sagt zwar das gleiche wie alle andern spirituellen lehrerInnen auch, aber er sagt es konkreter, mit vielen praktischen tipps. theoretisch ist mir auch klar, worum es geht:

 


rückmeldungen der workshop-teilnehmer


Ich habe bereits an mehreren Workshops teilgenommen und konnte einiges für mich uns für unser Leben in Gemeinschaft mitnehmen. Ganz besonders die Soziokratie hat uns in Bezug auf unsere Gemeinschaft, aber auch z. B. in der Arbeit eines Mannes, schon einiges an Zeit und unnötigen Diskussionen erspart. Auch das gemeinsame Visualisieren ist immer eine besondere und stärkende Erfahrung für mich. Am meisten mag ich persönlich allerdings die Kleingruppen, in denen es um das Erkennen und die Bearbeitung unserer Muster geht. Ich liebe die Ehrlichkeit und Offenheit, das Verständnis und Vertrauen, dass sich die Teilnehmer untereinander entgegenbringen. Dadurch, dass immer unterschiedliche Teilnehmer dabei waren, war es, trotz ähnlichem Aufbau des Workshops und wiederkehrenden Themen immer eine neue, besondere Erfahrung.
Bzgl. der Konfliktbewältigung würde ich mir allerdings mehr Offenheit für bestehende, aktuelle Konflikte wünschen anstatt mit erdachten Beispielen zu arbeiten. Vor allem, wenn explizit darum gebeten wird. Auch gemeinsame Arbeitseinsätze, bei denen bestimmt auch einiges an Konfliktpotential auftauchen kann, fände ich spannend.
 
Ramona F.
 
Der Workshop mit Markus

"Wie werde ich Beziehungs- und Gemeinschaftsfähiger" hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, seine eigenen Glaubensmuster immer und immer wieder zu erkennen und anzuschauen. Das Leben alleine schon in der Gemeinschaft Mensch ist manchmal ganz schön herausfordernd und sein Workshop richtet sich nicht nur an Menschen, die in einer Gemeinschaft leben wollen, sondern eigentlich einfach an alle Menschen, die sich liebevoll weiterentwickeln, mit mehr Leichtigkeit und Freude durchs Leben gehen wollen und somit ein Beitrag für eine bessere, neue Welt sein möchten. Alles beginnt bei uns. 
Auch hat es mir wiedermal aufgezeigt, wie man mit viel Einfachheit und Kreativität, sehr viel Tiefe erfahren kann. Ich habe mich auf dem Wieshof und mit allen Workshop-Teilnehmern sehr, sehr wohlgefühlt. Als Mensch wahrgenommen und getragen gefühlt. 
 
Liebe Grüsse und en schöne Sunntig, Sonja 

Feedback zum Januar-Workshop in Treuchtlingen

Zu Eurem Workshop kam ich als Neuling auf den Wieshof, in dessen heimeliger Atmosphäre ich mich nach einer herzlichen Begrüßung bald willkommen und fast wie zu Hause gefühlt habe. Beim einleitenden gemeinsamen Essen konnten wir uns schon ein wenig beschnuppern und anschließend saß ich in einer Runde von Teilnehmern, die alle neu-"gierig", zum Teil auch Workshop-erfahren, eintauchten in den besonderen Prozess, der von Markus in seiner liebenswerten und empathischen Art angestoßen und angeleitet wurde. Wir lernten etwas über die soziokratische Gesprächsführung, eine einfache und geniale Methode der Kommunikation (statt Diskussion), die allen eine Chance gibt, sich einzubringen. Markus hat uns in seiner besonderen Art angeregt, uns in Kleingruppen zu dritt auszutauschen und  unsere Erfahrungen zu speziellen, zum Teil herausfordernden Themen spontan in 3 Minuten auf den Punkt zu bringen - anschließend gab es ein zweiminütiges Feedback von den beiden anderen. Nach 15 Minuten ging es in den großen Redekreis zum Sharing, bis wir wieder mit dem nächsten Thema in einer neu zusammengesetzten Kleingruppe einstiegen. Da kamen Themenbereiche zur Sprache wie Erfahrungen im Umgang mit unseren Konditionierungen, Glaubenssätzen und Mustern, die im Alltag unser Konfliktmanagement bestimmen und uns oft in alt bekannte Sackgassen führen. So durften wir uns gegenseitig wahrnehmen im achtsamen Miteinander auf Augenhöhe, uns dabei persönlich kennen lernen, dabei unversehens individuelle und zwischenmenschliche Prozesse erleben und gleichzeitig feststellen: Ich bin nicht der einzige mit diesem Problem, das kennen die anderen auch. Für mich ist es eine besondere Herausforderung, die neuen Schritte zur Bewusstseinsentwicklung und Herzensbildung im Alltag zu integrieren, wo ich in den verschiedensten Lebenssituationen und mit den unterschiedlichsten Menschen immer wieder erfahre, dass es darauf ankommt, meine Lektionen zu erkennen und zu lernen, die Steine aus dem Weg zu räumen, um die ich bisher einen Bogen gemacht habe. Da ist es hilfreich und es erfordert auch Mut, immer wieder zu "üben" und sich die Situationen in der alltäglichen "Realität" anzuschauen, am besten in der aktuellen Kommunikation mit den Menschen, die uns im Alltag begegnen. Es wagen, gemeinsame Schritte zu gehen, um uns weiterzuentwickeln, in unserem Selbst-Bewusst-Sein uns selbst und die anderen als das zu erkennen, was wir in Wirklichkeit sind...
Im wiederholten Einüben des sogenannten Alltags haben sich auch die zum Teil unerfreulichen Muster des Alltags eingeschliffen, nicht nur in kleinen, sondern auch in größeren gesellschaftlichen Zusammenhängen. Jetzt kommt es darauf an, an deren Stelle etwas Neues zu setzen, etwas, das wir im Kleinen üben dürfen, um an großen Veränderungen mitzuwirken und teilzuhaben.
Und ich mag gerne wiederkommen, um erneut dieses wunderbare Miteinander zu erfahren.
Liebe Grüße Euch allen und auf ein Wiedersehen
Norbert


Workshops am Wieshof zur Gemeintschaftsbildung

Lieber Markus,
dank deiner Workshops am Wieshof zur Gemeintschaftsbildung ist uns der Gruppenprozeß klarer geworden und wir können jetzt hilfreiche Tools nutzen um Konflikte besser zu bewältigen. Beonders die Gespräche in den Dreiergruppen sind immer wieder sehr inspirierend. Wir sind froh und dankbar, daß du uns mit deiner jahrelangen Gruppenerfahrung so tatkräftig unterstützt und uns damit den Start als "Newcomer" wesentlich erleichtert hast.
Herzliche Grüße
Anna
 


Feedback zum Seminar "Wie werde ich gemeinschaftsfähiger"

Lieber Markus,
liebe Herzensmenschen vom Wieshof,

Danke für diese beiden wunderbar erfrischenden Tage bei Eurem Workshop.
Es war überwältigend in welch kurzer Zeit wir uns tiefgründig gegenseitig inspiriert haben.
Besonders eindrucksvoll war die praktische Ausrichtung und diese vielen kleinen Tipps.
Es sind die kleinen Veränderungen im Alltag, die zu der gewünschten Wirkung im Leben führen.
Seither danke ich mehrmals täglich den Helfern in der geistigen Welt.

Danke nochmals und bleibt drann. Macht weiter so!
Alles liebe Thomas Ulbrich




 
Statement zum Workshop im Jahr 2019
 
Der Workshop mit Markus in Treuchtlingen hat Verbindung zu ähnlich denkenden Menschen ermöglicht. Auch heute nach einigen Monaten haben einige Kontakte Fortbestand und ich bin sehr gespannt, an welchen Punkten die Lebenslinien der Menschen in Treuchtlingen oder anderen Orten wieder zusammenlaufen. Natur kapieren und Natur kopieren (Schauberger), scheint in Treuchtlingen umsetzbar und lieben Dank an Dich Markus, dass Du diesen Prozess in Treuchtlingen so unterstützend mit Deinen Seminaren begleitest. 
 
Christoph
 


 
Erfahrungsbericht

Kürzlich habe ich an einem Workshop von Markus Rüegg teilgenommen, weil mich das Thema Kommunikation vor allem aus leidvollen Erfahrungen heraus seit Jahrzehnten interessiert. Sowohl bei anderen als auch bei mir selbst habe ich das segensreiche Potential einer gelungenen Kommunikation oder als Kehrseite die destruktive Macht einer missratenen Kommunikation kennengelernt. Gesellschaftlich wird der Bedeutung einer ehrlichen, zwischenmenschlichen Kommunikation für unser persönliches Glück aber auch für den Weltfrieden praktisch kaum Beachtung geschenkt. Von ehrlicher Kommunikation spreche ich als Gegensatz zum weitverbreiteten Kommunikationsmissbrauch im Dienste von kommerziellen, politischen, manipulativen, indoktrinierenden oder sonstwie fremdbestimmten Interessen.

Markus Ruegg hat uns mit seiner großen Erfahrung im Bereich Gemeinschaften, also Zusammenwirken von Menschen im Sinne des Allgemeinwohls und damit wieder zum Nutzen für jeden einzelnen, sehr umsichtig und sicher angeleitet. Er zeigte uns, wie wir uns mit den Regeln und der Technik der Soziokratie effektiv und konstruktiv auszutauschen können und wie die Gesprächsergebnisse auch nachhaltig wirksam bleiben. Es ist ein Gewinn für jeden Einzelnen, der sich diese Umgangs- und Verständigungskultur aneignet und wäre ein Segen für die Menschheit, wenn sie weitere Verbreitung und Anwendung finden würde. Danke Markus für Deine wertvolle Arbeit, ich komme wieder!
Rudi

 

Feedback

Markus ist ein wahrer Herzensmensch, authentisch, ehrlich, liebenswert.
 Er öffnet sein Herz und seinen Erfahrungsschatz für all jene, die auf der Suche nach einem authentischen und wahrhaftigen Leben sind und sich nach tiefen Beziehungen sehnen, die über den Alltag hinausgehen. 
Markus kann ein Mentor und Freund sein, ein Lehrer und Begleiter für alle, die wissen, dass das Leben mehr zu bieten hat, dass wir hier sind um unser volles Potenzial auszuschöpfen und unser Leben selbst zu erschaffen. Markus’ Workshop ist für alle, die aus vollem Herzen leben und sich dabei selber finden wollen um somit anderen Menschen auf einer tieferen Ebene begegnen zu können. Er ist für alle, die sich ein Leben voller Leichtigkeit und Fülle wünschen, ein Leben im Fluss. Alle die ihr ureigenes Warum suchen, und voll und ganz dafür los gehen und leben wollen.



Ich wusste schon immer, tief in mir, dass all das möglich ist, dass wir hier sind um groß zu träumen, unsere Visionen zu leben und unseren schönsten Traum und die beste Version von uns selbst zu erschaffen. 


In Markus habe ich jemanden gefunden, der mich auf diesem Weg begleitet, inspiriert, motiviert und darin bestärkt und bestätigt, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Durch sein Wissen, seine Erfahrungen, Kurse und Tools, kann er ein Gefährte sein, für alle, die sich entscheiden ihren Herzensweg zu gehen.


Bea - eine Workshopteilnehmerin



Rückblick auf das Seminar " ... beziehungsfähiger, gemeinschaftsfähiger werden ... "
von Markus Rüegg  am 1.-3. Nov. 2019 auf dem Wieshof / Treuchtlingen
 
Die soziokratische Gesprächsführung von Markus habe ich als sehr angenehm empfunden.
Jeder Teilnehmer hat eine begrenzte Redezeit und es gibt eine thematische Vorgabe für jede Runde,
sodass nicht vom Thema abgewichen wird und jeder Teilnehmer die gleiche Redezeit hat.
Auch hat die ruhige und bedächtige Art von Markus zu der guten Gesprächsatmosphäre beigetragen.
Sehr positiv überascht war ich auch über die Ergebnisse aus den wechselnden 3er-Gruppen :
Zu einer bestimmten Frage hat jeder Teilnehmer 3 min Zeit sich zu äußern und bekommt sofort
danach die Rückmeldung der beiden anderen Teilnehmer mit je 1 min Zeit. Jeder musste versuchen,
das Wesentliche zusammenzufassen ... " in der Kürze steckt die Würze "
Was mir nicht so gelegen hat war das "Visionieren", eine Art Ideensammlung zu den verschiedenen
Projekten oder Plänen einzelner Teilnehmer. Es ist mir etwas abgehoben vorgekommen.
Aber es muss einem auch nicht alles zusagen !
Die Mitglieder der Gemeinschaft waren sehr offen, es war ein leichtes Kennenlernen und es
kam zu sehr interessanten Gesprächen und vielen Anregungen, auch mit den anderen Teilnehmern
des Kurses.
Die Initiatorin Anna hat dann noch spontan eine kurze Hofführung eingeschoben, sodass Interessierte
auch den Platz etwas kennenlernen konnten.
Und zu guter Letzt war das Essen hervorragend: Vollwertig mit Salaten und Müsli am Morgen
und einem Fischgericht als Abschiedsmahl.
Joachim


„Zu Markus Workshop reiste ich an, nur wage annehmend oder erahnend, was mich dort genau erwarten würde oder wovon ich genau profitieren könnte, weil ich – wissentlich – ein solches Seminar noch nie besucht hatte und mir unter der Beschreibung nicht viel vorzustellen vermochte. Die positiven Aussagen einiger von ihm betreuten Klienten machten mich jedoch so neugierig, dass ich bereit war, mich der Herausforderung zu stellen. Da ich selber ebenfalls Seminare und sog. Coachings gebe, weiß ich aus eigener sowie der Erfahrung meiner Teilnehmer jedoch, dass es – oft, auch oder sogar meistens – 1. anders, 2. anders als geplant oder erwartet und 3. besser als das wird oder werden kann; so war es dann auch diese Mal! :-)
Markus Rüegg leitete die Seminargruppe und auch jeden/jede Einzelne/n von uns respekt- und liebevoll an, unser Inneres (Gefühlsleben, Gedanken, Wünsche, Ängste, Sorgen etc.) den Übungspartnern sowie der Gruppe gegenüber vertrauensvoll zu zeigen, sich zu öffnen, anstatt sich zurückzuhalten, zu verstecken und als Folge davon oder dafür zu einem späteren Zeitpunkt unwirsch und für andere irrational, emotional zu reagieren. Durch einfach nachvollziehbare aber effektive Übungen lernten wir, uns mit Vertrauen und Freude sowohl uns selbst als auch anderen ehrlich mitzuteilen. Der Workshop war geprägt von achtungsvollem Miteinander; in der verbalen Kommunikation genauso wie in authentischer (echter) Gestik, Mimik und Selbstausdruck. Seine Ratschläge und kurzen, einfachen Übungen zur Freilegung von Potentialen, dem Abbau von eigenen Mustern und Ängsten sowie zur Steigerung der eigenen inneren Klarheit und des Selbstvertrauens haben mir sehr geholfen und ich freue mich, diese zukünftig in meine eigene Arbeit einfließen lassen und damit andere Menschen davon profitieren lassen zu können. Der Workshop fand in lockerer Atmosphäre statt und wurde dazu sehr kurzweilig gestaltet; auch gab es viel zu lachen, auch und besonders über sich selber, was sehr befreiend sein kann / ist! ;-)
Als gesellschaftliches Fazit durften wir alle – wieder einmal – sehr deutlich erkennen, dass wir Menschen – bei aller Individualität inklusive der eigenen Potentiale (Stärken und Schwächen (auch bekannt als Schatten)!) – einen großen gemeinsamen Nenner haben und letztendlich im Kern alle dasselbe wollen: Liebe, Frieden, Harmonie, Annahme, Aufgehobensein, Selbstverwirklichung zu unserem und dem Wohle anderer, was durch echtes Verstehen und die vom eigenen Herzen gewollte, also freiwillige und absichtliche gegenseitige Förderung und Unterstützung maßgeblich erreicht, erhalten und vermehrt werden kann. Für mich eine wunderbare Erfahrung als Individuum wie auch als Teilnehmer innerhalb einer wirklich sehr angenehmen Gruppe von wundervollen und sehr reifen Menschen mit gutem Herzen und ehrlichem, friedvollen  Engagement für die Welt in der wir leben und allem Leben darauf. Danke dafür! Danke für Euer aller Sein!
Ich bin Markus Rüegg sehr dankbar für unsere gemeinsame Arbeit, denn ich konnte – besonders auch in der Folge – sehr viel über mich dazulernen, mehr zu mir selber stehen (und damit andere Menschen besser verstehen und annehmen), was sich wiederum nicht nur im Umgang mit mir selbst und meinem privaten Umfeld positiv auswirkt, sondern auch in meiner selbständigen Arbeit als Heilkundler und Berater.
Vielen herzlichen Dank, lieber Markus, weiter so und von Herzen alles Gute Dir, Deiner Familie und Deinen Klienten! :-)
Daniel“


 

Gemeinschaftsbildungsseminar 11.-13.9.20 von Markus Rüegg

Erfahrungsbericht von Silvia Fischer


Eigentlich wollte ich Markus Rüegg’s Seminar schon im März mitmachen. Doch dann kam Corona. Die Grenzen zur Schweiz hin wurden geschlossen und so konnte Markus sein Seminar nicht am Wieshof wie geplant abhalten, denn er kommt aus Winterthur in der Schweiz.

Im September 2020 war wieder eine Gelegenheit und die packte ich am Schopf und fuhr auf der Landstrasse ins mittelfränkische Treuchtlingen zum sogenannten Wieshof. Diese kleine Gemeinschaft gibt es seit 2018 und es leben dort sieben Erwachsene und drei Kinder.

Ich kam zwar zu spät zum Abendessen, aber dafür genau zu Beginn des Seminars, dessen Auftakt Beethovens Apassionata bildete. Einer der Seminarteilnehmer spielte sie uns am Klavier vor, um uns gefühlsmässig auf zweieinhalb Tage Austausch auf Herzensebene einzustimmen und einzuschwingen.

Zu Beginn stand die Frage: wie viele Jahre bleiben uns noch bis wir hundert Jahre alt sind? Und was möchten wir in unserem Leben noch verwirklichen? Was ist der Traum, die Vision oder das Anliegen, das wir noch in die Welt bringen möchten? Jede Person wünschte sich etwas anderes: von der inneren Freiheit über authentisch zu sein, Heilung oder Leben im Augenblick.

Wofür der Workshop? war die nächste spannende Frage, der wir uns widmeten. Um Feedback zu bekommen, andere und sich selbst besser kennenzulernen, sich nicht mehr triggern zu lassen oder sich auf Herzebene zu begegnen...

Markus selbst ist in seinen Seminaren wichtig, eine angenehme Kommunikationskultur aufzubauen, indem er wie in der Soziokratie jede Person zu Wort kommen lässt. Besonders möchte er bewirken, dass wir uns unserer Muster, Konditionierungen, Glaubenssätze und inneren Gefängnisse bewusst werden und Tools finden, um aus diesen Sachen rauszukommen. Und er will einen Raum bieten, um über Sachen zu reden, über die man normal nicht spricht. Einen Raum, in dem wir über unsere Herzensangelegenheiten sprechen können. Und das ist ihm wirklich gelungen.

So war ein ehemaliges Mitglied einer Glaubensgemeinschaft dabei, aus deren Reihen ich noch andere frühere Mitglieder an meinem Wohnort kannte. Aber noch nie hatte jemand über die Details von dort so offen gesprochen wie er. Und die anderen früheren Mitglieder kannte ich seit Jahren.

Am Anfang des Fokusses der inneren Arbeit stand die Beziehung zu uns selbst. Die Beziehung, die wir zu uns selber haben. „Wir ziehen über das morphogenetische Feld die richtigen Menschen an“, meinte Markus. „Manchmal ist es nicht so einfach, die Lektion zu erkennen und wir können die Chance verpassen. Deshalb besteht die Kunst darin, die Sprache des Lebens zu lernen.“ Wir können uns zum Beispiel fragen: „Warum ziehe ich diesen Partner an?“ Manchmal ist es zum Beispiel nur, um zu uns zu stehen oder um ‚nein’ sagen zu lernen. Markus meint, dass bei 80% der Partner eine Hassliebe oder gar ein Rosenkrieg besteht und dass die Angst vor dem Alleinsein eine grosse Rolle dabei spielt, warum wir das oft viel zu lange mitspielen.

„Ich empfehle, Euch mindestens zwei Herzensmenschen in Eurer Umgebung zu suchen, um über das zu reden was Euch wichtig ist, denn oft kann man nicht einmal mit seinem Partner über alle Dinge reden, die einem am Herzen liegen,“ empfiehlt Markus wiederholt. Wir tun uns immer wieder in kleinen Gruppen von drei Leuten zusammen und gehen jeweils ein paar Minuten intensiv einzelnen Fragen nach, die uns ein Stück weit in unser wahres Sein bringen. So beleuchten wir beispielsweise unsere eigenen Muster, Konditionierungen, Glaubenssätze und Trigger in je drei Minuten so gut wir können. Wir beziehen dabei unsere Inspirationen ein und lassen das Herz über dem Verstand stehen. Es bleibt jeweils noch ein wenig Zeit für konstruktive Kritik untereinander, was ein positives Feedback darstellte, das oft in anderen Gruppen weggelassen wird. Wobei wir uns selbst darin üben, diese Kritik so zu formulieren, dass sie auch ankommt, indem wir nicht nur den Verstand, sondern auch unsere Gefühle, die Intuition sowie Inspirationen mit einbeziehen.

Ein besonderes Augenmerk verwenden wir auf die Trigger und gehen auch auf diejenigen Trigger ein, die wir schon gemeistert haben. Auch dem Thema Abgrenzung widmen wir uns explizit und später der Frage, was wir besser können: Ja- oder Nein-Sagen? Ganz besonders interessant war auch die Beschäftigung mit unserer Beziehung zu unserem inneren Mann/zu unserer inneren Frau und es war äusserst spannend zu sehen, dass die Frauen bis zu einem gewissen Alter meist mehr ihren inneren Mann gelebt haben und Männer umgekehrt mehr ihre innere Frau – zumindest war das in unserer Gruppe so.

Schon in der Halbzeit durften wir unserem Seminarleiter Feedback geben durch die Antwort auf die Frage: Was löst das, was wir gemacht haben für ein Echo für uns aus? Die Herangehensweise durch persönliche Fragen, die wir in den Kleingruppen besprachen, machte uns vieles bewusst, verschiedene Meinungen durften sein und für mich war es, als wurden Innenwelten nach aussen gekehrt.

Markus selbst sieht drei Stufen, um diesen kostbaren Raum des Sich-Entfaltens zu kreieren:
- sich freiwillig weiterzuentwickeln
- sich seinen Freundeskreis bewusst auswählen (Herzensmenschen)
- sich ein Umfeld von Herzensmenschen schaffen, die sich gegenseitig unterstützen in den Prozessen, die das Leben täglich bringt. Sich gegenseitig unterstützen, um Blockaden und Widerstände aufzulösen und gemeinsam unser individuelles Potential zu entdecken.

Dann kann ich durchs Leben tanzen, den Himmel auf die Erde holen und das Paradies erschaffen.

Wir gingen schliesslich der Frage nach, was Beziehungs- und Prozessfähigkeit für uns darstellt. Um zu dem Ergebnis zu kommen, dass hier sehr entscheidend ist, ob jemand willig ist, sich dem Prozess oder Konflikt zu stellen, also sich zu wandeln, transformieren und weiterzuentwickeln. Und dass auch alles davon abhängt, ob jemand mit sich selber in Verbindung ist und infolgedessen auch in Verbindung mit anderen sein kann. In Bezug auf Sexualität war für uns bedeutsam, seine Bedürfnisse auszudrücken und zu sagen, was man möchte und was man nicht möchte, damit eine Heilung der Mann-Frau-Beziehung geschehen kann.

Beim Thema Kommunikation kamen wir auf die wichtigsten Fragen des Lebens zu sprechen:

Wer bin ich?
Warum bin ich hier?
Was ist der Sinn des Lebens?

Markus erzählte uns von seinem eigenen Weg und wie er es geschafft hat, sich das zu kreieren, was ihm vorschwebte. Lange hat er sich ein Team gewünscht und vor nicht allzu langer Zeit ist dieser Traum Realität geworden. Als er sein stärkstes Muster Depressionen gemeistert hat, begann seine innere Arbeit immer mehr Früchte zu tragen. Er sieht es als wichtig an, seine Schöpferkraft bewusst zu fokussieren und gibt auch gerne Aufträge an arbeitslose Engel. „Sie haben dafür gesorgt, dass viele Dinge für mich vom Himmel gefallen sind.“
Er glaubt auch, dass der Wieshof, wenn dort prozessfähige Menschen sind, als Positivbeispiel andere Menschen anziehen wird, die lernen möchten wie das geht.

Einen Fokus legt Markus selbst auch auf den deutschen Geist, der vor 1871 herrschte, als Deutschland noch das Volk der Dichter und Denker war und viele Erfindungen gemacht wurden. „Deutschland hat aber ab ca. 1871 immer mehr den amerikanischen Geist übernommen.“ Gerade jetzt besteht ihm nach die grosse Chance, unsere Aufgabe zu erfüllen und D-A-CH zu einem Kreativzentrum für die Welt zu machen, indem wir alles neu gestalten. Die Verbundenheit mit dem Herz, die Befreiung des Geistes und das Zwischenmenschliche spielen dabei eine bedeutsame Rolle.

Am letzten Seminartag kommt als Highlight Imaginieren und Visualisieren. Nach einer Einstimmung und Verbindung mit der geistigen Welt nennt jede Person das Thema, das sie gerne realisieren möchte und präzisiert diesen Wunsch in drei bis fünf Sätzen. Wir lassen diese Vorstellung vom Kopf ins Herz sinken und schauen jeder für sich, was für Gefühle und Inspirationen kommen. Diese Inspirationen drücken die Teilnehmer*innen wiederum in drei bis fünf Sätzen aus. Wir lassen uns etwa 20 Sekunden Zeit, um das Gewünschte ins Herz sinken zu lassen und uns so zu fühlen, als wäre es schon Wirklichkeit. Markus ermuntert uns, ruhig die Freunde in der geistigen Welt um Mithilfe zu bitten, denn nach ihm machen sie zu 90% die Arbeit und wir nur zu 10 %. „Die arbeitslosen Engel freuen sich, wenn sie uns helfen dürfen.“ Wichtig bei dem Prozess ist, nicht in der Möglichkeitsform zu reden und den Fokus auf Lösungsvorschlägen zu haben.

Für Markus ist es die Aufgabe der deutschsprachigen Völker, das Christusbewusstsein ins Leben zu bringen. Interessant waren auch seine Aussagen zur Sexualität, nach der ca. 50% der Männer sexsüchtig sind weil sie in ihrer Sozialistion ihre Gefühle wegrationalisieren und nur 10% der Frauen einen guten Zugang zur Sexualität haben. Auf dieser Ebene prallen Gegensätze einfach aufeinander und wir tun nach ihm gut daran, über solche Themen zu reden, denn wenn wir Probleme offenbaren, können sie gesehen und gelöst werden.

Ich hörte bei dem Seminar so manche Sätze, in denen ich mich sehr stark wiederfand und die mir halfen, ganz tiefliegende Dinge zu verstehen. „Alte Seelen mussten sich immer verstecken“ war so ein Schlüsselsatz oder „ich habe mich so sehr in meiner Beziehung engagiert“. Genau das war mir auch passiert... Und es ist so heilend, wenn man/frau sich im andern wiederfindet. So fand auch ich mich in der Teilnehmerin wieder, die lange den Gratis-Coach spielte und dann selbst zum Therapeuten ging, denn das scheint meistens die folge der Gratis-Coach-Tätigkeit zu sein.

Die Teilnehmer*innen waren alle sehr glücklich und zufrieden mit dem Seminar und vor allem erstaunt über die Offenheit, die herrschte. Das ist wohl Markus Talent: diese Offenheit und zugleich eine Herzensverbindung zwischen den Teilnehmer*innen seiner Seminare zu erreichen. Es war für mich ein sehr bereicherndes und fruchtbares Seminar, das noch lange nachwirken und –schwingen wird.
Fazit: gerne wieder!