märz 2018


 

 


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Schweiz erlaubt 3600-mal mehr Glyphosat in Gewässern
https://www.umuntu.ch/schweiz-erlaubt-3600-mal-mehr-glyphosat-in-gewaessern/
11. Dezember 2017 Fabio Hüther

Pestizide in der Landwirtschaft sind hochumstritten, weil ihre Rückstände Umwelt und Gewässer gefährden. Umso erstaunlicher ist es, dass es in der Gewässerschutzverordnung bisher keine nachvollziehbaren Grenzwerte gab. Stattdessen wurde nur ein einheitlicher Grenzwert von 0,1 Mikrogramm pro Liter für alle Pestizide festgelegt, ungeachtet ihrer Giftigkeit. Zudem hatte die Verordnung Lücken, welche die Ahndung praktisch verhinderten.

Diese willkürlichen Grenzwerte sollen in der ­Teilrevision der Gewässerschutzverordnung nun für 38 Pestizide angepasst werden. Grundlage sind für jeden Stoff Dutzende von Toxizitätsstudien, in welchen die effektiven Schäden gemessen wurden, die die Pflanzenschutzmittel in der Natur anrichten. Beim Glyphosat ist der Grenzwert dabei von 0,1 Mikrogramm pro Liter auf 360 Mikrogramm pro Liter angehoben worden. Bei anderen, viel giftigeren Stoffen ist er allerdings gesunken, zum Teil bis in den Nanogrammbereich.

    «Dass der wichtigste Hersteller der Agromulti Monsanto ist, macht die Sache nicht einfacher.»

Dass diese Grenzwerte nun einmal konkret festgelegt werden, ist eine gute Nachricht. Politisch weniger glücklich ist der Zeitpunkt der Vorlage. Nach dem EU-Entscheid für eine Wiederzulassung von Glyphosat gehen die Wogen hoch. Das Pestizid, dessen Verkäufe in den vergangenen Jahren sprunghaft angestiegen sind, steht für eine auf möglichst hohe Erträge getrimmte Landwirtschaft, welche der Bevölkerung immer suspekter wird. Dass der wichtigste Hersteller von Glyphosat der Agromulti Monsanto ist, macht die Sache nicht einfacher.

Kommt hinzu, dass Glyphosat nur eines von vielen Umweltgiften ist, die in der Landwirtschaft eingesetzt werden – und Glyphosat gehört noch zu den best­untersuchten und harmlosesten. Doch was ist mit all den anderen Giften? Wie wirken diese zusammen auf die Umwelt oder gar auf den Menschen, falls sie sich anreichern? Die Prüfung einer solchen Mischtoxizität steht erst am Anfang. Doch was die Menschen interessiert, sind nicht die Folgen eines Gifts bei Toxizitätstests im Labor, sondern das, was man schliesslich effektiv abkriegt. Und das ist nicht nur Glyphosat. (Quelle: Tages-Anzeiger)

 
hier noch eine Ergänzung. Was für Auswirkungen dies auf die Entwicklung von Kindern hat: https://youtu.be/pVr5PywldOA  Bei Minute 1:18:47 h:mm:ss von Dr. Dietrich Klinghardt.

 

 Unterschriften zur Volksinitiative
"Schweiz ohne synthetische Pestizide"

Es geht um ein geplantes Verbot von giftigen Substanzen, die unsere Lebensgrundlagen und unsere Gesundheit gefährden.  Dazu gehört z.B. das krebsverdächtige "Glyphosat" der Firma Monsanto, das auch unter dem Namen "Roundup" bekannt ist.  Die Volksinitiative «Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide» sieht eine Übergangsfrist von 10 Jahren vor, erst danach gilt ein Verbot der synthetischen Pestizide.  Diese Volksinitiative ist vorbildlich für Europa und auch die richtige Antwort auf die geplante Monster-Hochzeit von Bayer und Monsanto (vgl. Link zum aktuellen Artikel von Dr. Franz Alt unten).

Damit die Volksinitiative «Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide» zur Abstimmung gelangt, werden in der Schweiz Unterschriften zur Unterstützung gesucht.  Die Sammelfrist läuft am 29.05.2018 ab.  Unterschriftenb ogen mit Initiativtext herunterladen und weitergeben:
www.future3.ch/assets/InitiativeFuture_ALL.pdf

Webseite der Initianten mit Initiativtext und erklärenden Informationen:
http://www.future3.ch/de

Die Initianten der politisch unabhängigen Volksinitiative «Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide» informieren auf ihrer mehrsprachigen Webseite (De, It, Fr, En - manche Übersetzungen könnten verbessert werden) gut und ausführlich, zum Beispiel:

«Das Initiativkomitee besteht aus Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund, fern von den politischen Zirkeln. Dabei sind ein Weinbauer, ein Professor für Bodenbiologie der Universität Neuenburg, Unternehmer, Betriebsleiter...  aber vor allem BÜRGER.

Die Initiative ziel t darauf ab, synthetische Pestizide zu verbieten, nicht alle Pestizide. Nikotin, das von der Tabakpflanze produziert wird, ist kein synthetisches Pestizid. Auch das Bordeaux-Gemisch (Kupfersulfat) wird nicht angegriffen. Auch die Behandlungen im ökologischen Landbau sind nicht betroffen.

Neonicotinoide hingegen sind synthetische Pestizide. Ihre Auswirkungen auf die Umwelt und insbesondere auf bestäubende Insekten (insbesondere Bienen) haben die EU veranlasst, ein teilweises Moratorium für ihre Verwendung zu verhängen. Darüber hinaus hat Frankreich im September 2016 beschlossen, sie vollständig zu verbieten.

Beispielsweise würde Glyphosat ebenfalls verboten, weil es von der Initiative erfasst wird. Dieses Herbizid ist Gegenstand zahlreicher wissenschaftlicher Studien und seines Einsatzes und wird stark in Frage gestellt. Ob in Frankreich, der Schweiz oder Österreich, viele Gemeinden haben beschlossen, die Verwendung dieses Produktes für die Pflege von Parks und öffentlichen Gärten zu verbieten. Schließlich sollen auch Organochlore, wie z.B. DDT, verboten werden, ebenso wie Organophosphate, die neurotoxische Insektizide sind, wie z.B. Sarin-Gas.

Der Kanton Jura hat beschlossen, den Einsatz von Pestiziden um 50% zu reduzieren. Dies zeigt, dass ein deutlicher Praxiswechsel möglich ist. Aber die Schweiz ist nicht das einzige Land, in dem mit synthetischen Pestiziden umgegangen wird. Im Jahr 2016 beschloss Frankreich, die Verwendung von Neonicotinoiden, d. h. der Kategorie der synthetischen Pestizide, die in der Landwirtschaft am weitesten verbreitet sind, vollständig zu verbieten. Dieses Verbot tritt ab September 2018 in Kraft, mit einer gestaffelten Umsetzungsfrist bis 2020.»

 ●    «Ein Stapel an Beweisen spricht gegen Glyphosat»

«Das Herbizid Glyphosat ist laut Internationaler Krebsforschungsagentur "wahrscheinlich krebserregend". Nun hat sie di e lang erwartete Studiensammlung als Beleg vorgelegt.», ZEIT ONLINE, 29.7.2015
http://www.zeit.de/thema/glyphosat

 ●    Weitere Informationen zu Glyphosat:

https://www.global2000.at/glyphosat
https://de.wikipedia.org/wiki/Glyphosat
http://www.spiegel.de/thema/glyphosat/

 ●    «Bayer und Monsanto planen Monster-Hochzeit»

«Singende Vögel - zirpende Grillen - farbenprächtige Schmetterlinge? Das war einmal. Die ganze Welt leidet unter Artenst erben. Die Natur braucht 30.000 Jahre um eine neue Spezies zu schaffen, aber wir rotten pro Tag global 150 Tier- und Pflanzenarten aus.» Ein Kommentar von Franz Alt
http://www.sonnenseite.com/de/franz-alt/kommentare-interviews/bayer-und-monsanto-planen-monster-hochzeit.html

 


Pflanzheitliches Erlebnisessen am 25.3.18

liebe freunde der pflanzheitlichen lebensmittel
am sonntag in einer woche findet das dritte pflanzheitlichen  erlebnisessen statt. anmeldung auf:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
wünsche dir beste grüsse,
Julian Buchwalder
Pflanzheitliches Erlebnisessen mit Julian Buchwalder
So. 25.3.18, 17-20.30 (Anmeldung bis 20.3.)
Pflanzheitlich ist eine ausgeglichene, erfüllende und genussvolle Ernährung auf der Basis von lokal wachsenden Pflanzen. Alle Teilnehmer bekommen ein eigenes Besteck und können von einem Basisgericht schöpfen. Das Gericht wird dann individuell aufgewertet und verfeinert mit Hanfsamen in verschiedenen Formen, geröstete und gemahlene Süsslupinen und hochwertigem Salz. Der eigene Tellerinhalt kann zudem mit verschiedenen hochwertigen Ölen verfeinert werden. Die Teilnehmer entscheiden selber, mit welchen Lebensmitteln sie ihren Teller bereichern wollen.
Fr. 35.-* pro Person, Barbetrieb

mehr infos: http://www.silviastuderus.ch

pk-Iinfo März 2018

Nächste PK-Treffen am Dinstag 27 März. 19.00Uhr im Dampfschiff Brugg
Details auf der Homepage: http://www.permakultur.ch/index.php/regiogruppe-aargau

Wir feieren unser 7-jähriges Jubiläum !!! Wer mag bringt etwas zum Knabbern oder sonstige Überraschungen mit.

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Kino Odeon Brugg Spezial!!! Früh reservieren!!!!

Film: THE END OF MEAT – EINE WELT OHNE FLEISCH 28 März  mit Diskussion 18.00Uhr
(wird oa auch von Verein permakultur Schweiz gesponsert) - siehe Anhang

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Setzlings- und Pflanzentauschmarkt 2018

Herzliche Einladung zur traditionellen Setzlings- und Pflanzenbörse der Permakultur Regiogruppe Aarau.

Wir freuen uns auf ein reges Tauschen von Setzlingen, Stecklingen, Stauden, Samen usw.
Auch wer keine Setzlinge bringen kann, kann mitnehmen was er/sie möchte.

Zeit: Sonntag 29 April 2018, von 13.00 bis 14.30 Uhr
       Zvieribuffet und gemütliches Zusammensein, von14.30 bis16.00Uhr

Ort: bei Silvia und Hans Dörig, Grenzweg 7, 5200 Brugg 056 441 06 62

Infos: Bitte beschriftet die Pflanzen. Wer mag trägt bitte etwas zum Teilete bei.
           Auch Gartenbücher und Werkzeuge etc können getauscht oder verkauft werden.
           Gerne kannst du Freunden und Nachbarn diese Einladung weiterleiten
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Pflanzenwanderungen und Kurse 

Die Laufenburger Naturärztin Sonja Wunderlin nimmt mit in die Welt der wild wachsenden Pflanzen: Unter ihrem Blick verwandelt sich Unkraut in Heilkraut und Wildgemüse; Wildpflanzen werden sinnlich erlebbar: Die Landschaft wird zur Apotheke, zur Delikatesse. Draussen wird gestaunt, es entsteht Resonanz und Gesundung: Das ist "Landschaftsmedizin".Anmeldungen an:Sonja Wunderlin, Naturärztin, Praxis am Laufenplatz, Laufenplatz 148, 5080 Laufenburg    Tel. 062 892 17 54, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Vollständiges Programm 2018 als pdf (614KB)

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Magst du hier mitmachen und ein Zeichen setzen????

Anbei das A-Bulletin Frontblatt zum Lesen, weiterleiten und vorallem ausdrucken und senden an Doris leuthard
Du - Ich - Wir sind das Volk .. und die Veränderung!

*************************************************************************************************************** Der nächste Fastenkurs fängt am 25 April an. Details: https://permawerk.jimdo.com/kurse ********************************************************************************************

Mit natürlichen Grüssen,

Maddy Hoppenbrouwers
Unterdorfstrasse 20
5116 Schinznach Bad
+41 56 441 45 75
+41 76 442 55 58
permawerk.jimdo.com

Permakultur Regiogruppe-Aargau
Brugg Regio-Gelebte Nachhaltigkeit
Murg im Wandel.de

Earthcare,        Achtsamer Umgang mit der Erde
Peoplecare,     Achtsamer Umgang mit den Menschen
Fairshare        Gerechtes Teilen von Überschüssen


Einladung «Zürich BUNT!» 2018

 
Liebe Freunde des Wandels
Ich freue mich sehr, dich auch dieses Jahr wieder zum «Zürich BUNT!», dem Netzwerktreffen der Zürcher WandelPioniere*, einladen zu können :-)
 
Dieses Jahr findet es am Sonntag 22. April von 9 - 18 Uhr im Kulturpark statt
 
(Hier ein herzliches Dankeschön für die ermöglichende Unterstützung durch den Kulturpark)
Neu: mit Kinderbetreuung :-)
Infos und Einladung findest du im Anhang und online.
Bitte melde dich frühzeitig an, damit wir gut planen und vorbereiten können ;-)
Streue die Einladung in deiner eigenen und befreundeten Organisationen und kommt zahlreich!
Dies ist eine tolle Gelegenheit, uns gegenseitig kennenzulernen, bereits bestehende Kontakte zu vertiefen und Ideen auszutauschen und zu erweitern.
 
In grosser Vorfreude grüsse ich dich,
Jasmin
_______________________________
Jasmin Helg
Co-Präsidentin Verein Transition Zürich
+41 (0)78 842 85 05    

 

Diese 4 Gemüsesorten sind gekocht gesünder als roh

In Gemüse stecken viele Vitamine, Mineralstoffe und andere wertvolle Stoffe. Einige Sorten solltest du allerdings kochen, um von ihrer gesunden Wirkung zu profitieren.

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Goldene Milch: Schnelles Rezept für die volle Wirkung


Dem leuchtend gelben Kurkuma-Getränk „Goldene Milch“ wird eine heilende Wirkung nachgesagt. Wir zeigen, warum sie so gesund ist und wie du sie ganz einfach selber machen kannst.
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T-Shirts, Tops & Co: Günstige Mode-Basics fairer Marken


Nicht nur bei den großen Modeketten bekommst du günstige T-Shirts und Tops: Wir haben gute Tipps für faire Shops und Labels. 
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Weltweite Untersuchung: Die meisten Markenwasser enthalten Mikroplastik


Evian, San Pellegrino oder Gerolsteiner – eine neue Studie zeigt erneut, wie tief Plastik in unsere Nahrungskette eingedrungen ist. Unklar ist, was das für unsere Gesundheit bedeutet.
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Das Schweinehochhaus: Hier werden Tiere auf sechs Etagen gequält


In Sachsen-Anhalt steht ein Hochhaus, in dem auf sechs Etagen Schweine gezüchtet werden. Aufnahmen versteckter Kameras zeigen: Die Zustände sind katastrophal.
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Avocado: Die wichtigsten Fakten zum problematischen Superfood


Die Avocado ist als Superfood buchstäblich in aller Munde. Aber wie gesund ist sie eigentlich? Und wie bedenklich ist ihr Anbau für die Umwelt? Utopia gibt Antworten und Tipps.
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Askese: Wie Verzicht glücklich machen kann


In einer Welt, in der sich immer mehr Menschen gestresst und orientierungslos fühlen, hilft Askese die Dinge zu ordnen und herauszufinden, was dir ganz persönlich wichtig ist.
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World Happiness Report: Hier sind die Menschen am glücklichsten


Dieses Jahr stehen wieder mehrere nördliche Länder an der Spitze des Glück-Rankings – Deutschland hat sich immerhin etwas verbessert.
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Kino-Tipp: „Unsere Erde 2“


Einzigartige Tierarten, beeindruckende Naturaufnahmen: „Unsere Erde 2“ überzeugt mit starken Wildtier-Aufnahmen – und einer wichtigen Botschaft. Wir haben den Film für euch gesehen.
Hier weiterlesen
 

 

Liebe Freundinnen,
Einige klare und wichtige Informationen zur Vollgeld-Initiative, die in Reaktion auf die vergangenen und kommenden Finanzdistaster von einigen engagierten Wissenschaftern (u. a. von der HSG!) und  Finanzexperten ausgeheckt wurde. Hier wunderbar zusammengestellt von Christian Müller! Und einmal mehr mein grosser Dank an ihn und Christoph Pfluger!

 
Sich die kleinen Filmchen anzusehen ist ein Muss für alle StimmbürgerInnen!
Zwar löst die Vollgeld-Initiative nicht a l l  unsere  Probleme, aber sie ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung! Weg aus der Hölle eines unsinnigen Geldschöpfungssystems, mit dem sich Superreiche und Finanzhaie und Spekulanten sich ständig neue Quellen erschliessen, um damit noch reicher zu werden auf Kosten der Restbevölkerung. Und wenn sich diese private Geldschöpfung und die daraus gestrickten Finanzprodukt-Kreationen dann im Nichts verheddern, muss erst noch das Volk mit seinen Steuergeldern dafür „grad stehen“. Dass sich die UBS das letzte Mal heil und ohne grosse Verluste aus dem Disaster retten konnte, schulden die Bank und unsere Regierung den Hasards der Finanzmärkte und keineswegs irgendwelchen konstruktiven Leistungen.
Herzlichst
verena

Bitte weiterleiten an Eure Bekannten!

Verena Tobler Linder

Grossmannstr. 10
8049 Zürich 
Tel:   044 341 59 77

oder: 

Altenbergrain 4
3013 Bern
031 331 76 70

www.kernkultur.ch
 

 
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Vielleicht meine wichtigste eMail

Solothurn, 13. März 2018

Liebe Leserin, lieber Leser,


«Wie kann die Wirtschaft dem Leben dienen, anstatt dem Profit?» Diese Frage stand im Zentrum der Konferenz «From Organisation to Organism», die ich 1987 als Wirtschaftsjournalist im schottischen Findhorn besuchte. Sie hat mein Leben verändert, und vielleicht wird sie auch Sie nicht unbeteiligt lassen, wenn Sie denn weiterlesen.

Unter den Referentinnen war auch Margrit Kennedy, die grande dame der Geldreform. Sie erklärte die Wirkung des Geldes auf unser Leben, auf die Art unserer Zusammenarbeit und auf die Menschengemeinschaft als Ganzes. Mir war schnell klar: Das Geld, das wir jeden Tag verdienen und ausgeben, ist keineswegs neutral, sondern eine subtile, aber mächtige Umverteilungsmaschine. Diese Erkenntnis hat meine Arbeit als Journalist und Verleger seither geprägt.

Es herrscht Krieg zwischen arm und reich, sagt Warren Buffet, einer der reichsten Männer der Welt. Und seine Klasse, die der Reichen, würde diesen Krieg gewinnen.

Dieser heimliche Krieg braucht Öffentlichkeit – und eine monetäre Friedenspolitik. Anstatt ungesetzliches Bankengeld aus dem Nichts brauchen wir ein gerechtes Geld, das nach demokratischen Regeln von einer staatlich kontrollierten Instanz in Umlauf gebracht wird. Dies ist nicht nur mein Ziel seit über 30 Jahren, sondern auch das der Vollgeld-Initiative, über die wir am 10. Juni abstimmen.
Leider werden die grossen Fragen der Umverteilung, der Nachhaltigkeit und der Gerechtigkeit von der offiziellen Kampagne kaum thematisiert. Und wenn die Abstimmung  am 10. Juni verloren geht – was nach dem heutigen Stand der Dinge wahrscheinlich ist –, ist die grosse Chance zur Erweiterung unseres kollektiven Geldbewusstseins verpufft. Deshalb wollen wir uns jetzt schon darauf vorbereiten, die Arbeit weiterzuführen.

Um die Gerechtigkeitsfragen in die Vollgeld-Debatte einzubringen, hat sich vor kurzem die «Allianz für Vollgeld und Gerechtigkeit» gebildet. Sie will eine breite, von der Bevölkerung getragene Kampagne lancieren und u.a. die Wortführer der Gegenseite zu öffentlichen Streitgesprächen herausfordern, damit mit Argumenten und nicht mit irreführenden Schlagworten Wahlkampf betrieben wird. Die Allianz zählt bereits zum Zeitpunkt ihrer Lancierung rund 40 Mitglieder.

Worum es geht, erklärt Ihnen dieses Video:

Watch the Video



Vor allem will die Allianz Menschen wie Du und ich ermuntern, mit kräftigen und witzigen Werbemitteln ein bisschen Geldbewusstsein in die Schweiz herauszutragen. Dazu stellen wir ab April Plakate, Kleber und andere geeignete Kommunikationsmittel zur Verfügung. Die Vollgeld-Initiative ist eine einmalige Chance, den Menschen zu zeigen, welchen Einfluss das private Geld der Banken auf unser Leben hat und wie wir uns von diesen Fesseln befreien können.

Welche Unterstützung braucht die Kampagne?
• Grundlegend sind Menschen,
die etwas für eine gemeinsame Sache tun wollen: die Instrumente der Kampagne einsetzen, im Netz, aber vor allem auch real im Bekanntenkreis und am Wohnort.
• Natürlich ist Geld immer willkommen. Unsere Kampagne basiert darauf, dass sich die eingesetzten Mittel durch freiwillige Mitarbeit und Verbreitung verzehnfachen. Beispiel: Plakate drucken ist günstig, sie aufzuhängen aber aufwändig. Auf diese Art wollen wir mit vielleicht 100’000 Franken eine Millionenkampagne auf die Beine stellen. Für alle Fälle unser Postfinance-Konto: IBAN CH39 0900 0000 6144 0811 4
• Alles beginnt aber mit der Motivation, die Gunst der Stunde zu nutzen und Herzen und Köpfe der Menschen mit einem wichtigen Thema zu erreichen.

Deshalb meine dringende und aufrichtige Bitte: Tragen Sie sich in diese Liste ein, entweder als UnterstützerIn oder als Mitglied der Allianz. Als UnterstützerIn sind Sie frei, umzusetzen, was wir vorbereiten und vorschlagen. Als Mitglied können Sie mitbestimmen und mit einem Mitgliederbeitrag von mindestens 20 Franken helfen. Die Website www.vollgeld-und-gerechtigkeit.ch (noch im Aufbau) ist der Ort, wo Sie die aktuellen Informationen abrufen können. Über den Newsletter halten wir Sie auf dem Laufenden.

Ich bitte Sie um Verzeihung, dass ich so eindringlich auf Sie einschreibe. Aber eine solche Chance, ein Zeichen für Geldreform zu setzen ist, hat es seit der Depression der 1930er Jahre nicht mehr gegeben. Die Schweiz ist in einer ausserordentlich privilegierten Lage:

Wir sind das einzige Land der Erde, das über sein Geldsystem diskutieren und abstimmen kann. Was wir hier erreichen, wird weltweit Schule machen und je nach Ergebnis Hoffnung verbreiten. Es ist möglich, Freiheit, Gerechtigkeit und soziale Verantwortung zu verbinden. Die Vollgeld-Initiative, die Wiederherstellung des Geldschöpfungsprivilegs in der Hand des Souveräns, ist ein erster, unabdingbarer Schritt dazu.

Ich hoffe, Sie sind dabei, wenn dieser grosse Sprung mit einem kleinen Schritt beginnt: mit Ihrer Unterstützung für die Allianz für Vollgeld und Gerechtigkeit.

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und Ihre Hingabe an ein grosses Ziel.
Mit herzlichen Grüssen
Christoph Pfluger, Zeitpunkt
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