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mind revolution 10. 20. Okt. 2019

MIND-REVOLUTION
Wenn Du also Herzöffnende Momente erleben möchtest, lachen, verzeihen (meine Bloopers und ähhhs…), kritisch und doch empathisch hineinspüren und in Dich gehen kannst, dann ist jedes dieser Videos ein wunderbares Mentoring, wo Du Vieles mitnehmen und erkennen darfst. Ich selbst hatte unzählige Aha-Momente, war z.T. zu Tränen gerührt, verblüfft, tief berührt, gecoacht, begeistert und bin damit in alle Richtungen gewachsen. in diesem online-kongress kommt auch ein interview mit mir...

hier der trailer...
   

Sanyala S. Opprecht

02:05

Huhu meine Lieben!
Am 10.10. ist es soweit! Ich freue mich unglaublich, dass dieses Baby nun endlich die Welt erblickt und hoffentlich viele Menschen in ihren Herzen berührt. ... Ich habe hier ein kurzes Video aufgenommen welches Du gerne anschauen kannst:  https://vimeo.com/364382019 oder auch die hier angehängten Banner. Deinen Trailer findest Du hier: https://vimeo.com/metamorphoseleben Die meist geschauten Trailers sind im Moment die, welche bereits von Euch auf FB etc. geteilt wurden. Da gibt es wirklich grosse Unterschiede. Ich habe im Moment 4 Werbungen laufen auf den Social media und poste täglich nur noch über den Kongress, Euch, die Inhalte, etc.. Ich danke Dir aufjedenfall zum Voraus für alles, was Du bereits getan hast...
Auf los gehts los! Juppie! ?
Herzlichst, Deine Sonja Sanyala

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mind revolution Neues FB Logo Sept. 19


 

 

wir brauchen eine freie bildung


 

 

Der SpielFilm CaRabA, welcher eine Vision einer Welt ohne Schule zeigt, tourt ein 2. Mal durch die Schweiz. Das Video zeigt sowohl den FilmInitianten Bertrand Stern, wie auch ein Teil des Schweizer OrganisationsTeams und lädt ein sich den Film anzuschauen und nach dem Film die Chance wahrzunehmen mit dem Initianten Bertrand Stern in einen Dialog zu kommen.  Hier erzählen sie warum und was genau geplant ist. Alle Schweiz-Termine im Herbst 2019: - Basel (CH) - Spielhalle-Volta - 11. Okt. um 19 Uhr - Luzern (CH) - stattkino - 12. Okt. um 15 Uhr - Bern (CH) - Cinématte - 13. Okt. um 16 Uhr - Chur (CH) - Kinocenter Chur - 14. Okt. um 18 Uhr - Visp (CH) - Kino Astoria - 15. Okt. um 20.30 Uhr - Zürich (CH) - Intrinsic Campus - 18. Okt. um 18 Uhr Alle Details und weitere Termine unter: http://www.caraba.de/kino
 
Zeit und Raum für Gespräche
Das Video lädt auch ein, sich an den WerkStattGesprächen zu beteiligen, damit die Schritte hin zur Realisation der Vision gemeinsam vertieft werden können. Die WerkStattGespräche finden in Luzern/Bern und Zürich statt. Bei Fragen zu den WerkStattGesprächen, welche alle mit einem ImpulsReferat von Bertrand Stern beginnen, welches auch einzeln besucht werden kann, hilft: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! weiter. Alle Details und Termine zum Film CaRabA sind hier: http://www.caraba.de/kino (Wer eine DVD aus der Schweiz beziehen möchte, meldet sich bei: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)
Vielen Dank
CaRabA-Team Schweiz
 

 

Wichtige Einigung im Friedensprozess:
Ukraine unterzeichnet "Steinmeier-Formel"

Wichtige Einigung im Friedensprozess: Ukraine unterzeichnet "Steinmeier-Formel"
"Es ist keine Kapitulation": Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij in seiner Fernsehansprache am 1. Oktober zur "Steinmeier-Formel".

Vertreter der ukrainischen Regierung und der nicht anerkannten Republiken Donezk und Lugansk unterzeichneten am Dienstag eine Vereinbarung über einen Sonderstatus. Zu deren Umsetzung gibt es bei den Konfliktparteien allerdings sehr unterschiedliche Ansichten.

Die aus der Ukraine, der OSZE und Russland bestehende trilaterale Kontaktgruppe sowie Vertreter der selbsterklärten Volksrepubliken Lugansk und Donezk haben am Dienstag in Minsk die sogenannte "Steinmeier-Formel" für den Donbass unterzeichnet. Auch ein weiterer Rückzug von Truppen ist vereinbart worden. Dieses als Entflechtung bezeichnete Verfahren soll bei den Ortschaften Petrowskoje und Soloto zu einer Entmilitarisierung führen und nach OSZE-Angaben am 7. Oktober neu beginnen.

Nach drei Monaten im Amt ist Präsident Wladimir Selenskij immer noch Hoffnungsträger vieler Ukrainer. Auf dem Bild: Ein Mann hält ein Pro-Selenskij-Plakat während der Feierlichkeiten am Tag der Unabhängigkeit am 24. August.

Die nach dem Bundespräsidenten und Ex-Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) benannte Formel sieht vor, dass die von der Ukraine abtrünnigen Regionen Lugansk und Donezk einen vorläufigen Sonderstatus erhalten. Das Besondere an dieser Formel ist, dass die politischen Schritte auf mehreren Ebenen gleichzeitig und ineinander verschränkt durch Truppenabzug, freie Wahlen im Rebellengebiet und eine Wiedereingliederung der Region in die Ukraine durch Vergabe einer weitreichenden Autonomie erfolgen sollen.

Dieses Gesetz tritt um 20:00 Uhr Ortszeit am Tag der Abstimmung bei den vorgezogenen Kommunalwahlen in bestimmten Bezirken der Regionen Donezk und Lugansk in Kraft, die in Übereinstimmung mit der Verfassung der Ukraine und dem Sondergesetz der Ukraine über die Durchführung von Kommunalwahlen in den genannten Bezirken geplant und durchgeführt werden", zitiert der ukrainische Fernsehsender 112 das unterzeichnete und veröffentlichte Dokument

Die Billigung dieser Formel durch Kiew bestätigte der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij bei einem Pressegespräch, das auf mehreren ukrainischen Fernsehkanälen am Dienstagabend live übertragen wurde. "Die Steinmeier-Formel wird in ein neues Gesetz eingearbeitet, das es noch nicht gibt", räumte er bei einem Presseauftritt ein. 

Ein weiterer Streitpunkt ist die Frage darüber, welche Sicherheitskräfte zum Zeitpunkt der Wahlen in der Region das Sagen haben. Dazu sagt das unterschriebene Dokument nichts aus. Für die prorussischen Rebellen, die über eigene Streitkräfte verfügen, bedeutet dies, dass der Status vorerst vorübergehend gilt, dann bald Wahlen unter Beobachtung der OSZE abgehalten werden und es anschließend zu einer Entwaffnung kommt.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in Kiew, Ukraine, am 3. Juni 2019.

Dagegen sagte Selenskij, dass es demokratische Wahlen unter vorgehaltenen Sturmgewehrläufen nicht geben könne. Die ukrainischen Vertreter wollen grundsätzlich die Kontrolle über die Grenze zu Russland noch vor den Wahlen erlangen. Diese unterschiedlichen Auffassungen können den Friedensprozess wie auch in den vorherigen Jahren über Jahre hinweg behindern.

Die unterschriebene Formel sorgte derweil für eine Welle der Entrüstung unter Nationalisten. Deren Parteien in der Rada – die "Europäische Solidarität" von Petro Poroschenko, die "Stimme" des Rocksängers Wakartschuk sowie die "Vaterlandspartei" von Julia Timoschenko – kritisierten den Schritt scharf und warfen dem Präsidenten "Kapitulation" vor Wladimir Putin vor. Vor dem Amt des Präsidenten sowie auch dem Maidan versammelten sich Hunderte Anhänger des Nationalen Korps mit dessen Anführer Andrej Biletzki. Nun beginne der "Steinmeier-Maidan", heißt es in den Medien. 

Mehr zum Thema - Ukraine will sich nicht an Steinmeier-Formel halten

Wichtige Einigung im Friedensprozess: Ukraine unterzeichnet "Steinmeier-Formel"
Anhänger des Nationalen Korps protestieren gegen die Unterzeichnung der Steinmeier-Formel in Kiew am 1. Oktober 2019.

Die Teilnehmer der Verhandlungen berichteten, dass die ukrainische Seite mit dem Chefunterhändler und Ex-Präsidenten Leonid Kutschma vor allem über die Art und Weise, in welcher Form das Dokument übermittelt werden soll, stritt. Kutschma wollte seine Unterschrift nicht gemeinsam mit den Vertretern der selbsternannten Donbass-Republiken unter das Dokument setzen und bestand darauf, dass jede Verhandlungsseite dies in einem separaten Schreiben an den Sonderbeauftragten der OSZE in der trilateralen Kontaktgruppe, Martin Sajdik, vollzieht. In seiner Fernsehansprache versicherte Selenskij, der Schritt sei keine Kapitulation, und verkündete, dass damit nichts dem nächsten Treffen im Normandie-Format (N4) unter Beteiligung Russlands, Frankreichs und Deutschlands im Wege stünde. 

Internationale Reaktionen

Sowohl von den N4-Staaten als auch der EU wurde die verbindliche Anerkennung der Steinmeier-Formel ausdrücklich begrüßt. "Es ist ein Schritt, der hoffentlich zu weiteren Anstrengungen führen könnte, um die Minsker Abkommen von allen Seiten vollständig umzusetzen", sagte Maja Kocijančič, die Sprecherin der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini.

Russland hat weitere Treffen im N4-Format klar an die Umsetzung der "Steinmeier-Formel" geknüpft. Kremlsprecher Dmitri Peskow hatte zuletzt kritisiert, dass die Ukraine die bereits getroffenen Vereinbarungen des Friedensplans von Minsk 2015 ändern und neue Bedingungen stellen wolle. Für einen Gipfel sei es nötig, auf dem Bisherigen aufzubauen und weitere Ergebnisse in den Blick zu nehmen, hatte Peskow gesagt.

Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) äußerte sich zuversichtlich:

Ich freue mich, dass die konstruktive Atmosphäre in der Trilateralen Kontaktgruppe in Minsk heute zu lang erhofften Fortschritten geführt hat. Damit steht die Tür zu einem N4-Gipfel und weiteren Etappen bei der Umsetzung der Minsker Abkommen offen, erklärte der Minister in Berlin.

"Nicht ausgeschlossen, dass das (N4-Treffen) bis Ende dieses Monats zustande kommt – wenn der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij nicht noch unter dem Druck der Opposition und der Nationalisten zurückrudert", schrieb die russische Zeitung Kommersant. 


 

 

"Die Zeit ist reif": Französische Minister drängen auf Entspannung im Verhältnis zu Russland

"Die Zeit ist reif": Französische Minister drängen auf Entspannung im Verhältnis zu Russland
Gut gelaunt: Die russischen Minister Lawrow und Schoigu mit den französischen Amtskollegen Parly und Le Drian (v.l.n.r.) während einer Pressekonferenz am Montag in Moskau.
 

Es war eine Zusammenkunft, die es so seit sieben Jahren nicht mehr gegeben hat: Am Montag trafen sich Frankreichs Außenminister Jean-Yves Le Drian und Verteidigungsministerin Florence Parly mit ihren russischen Amtskollegen, Außenminister Sergei Lawrow und Verteidigungsminister Sergei Schoigu, in Moskau. Während des Treffens teilte Le Drian mit, dass er die Spannungen mit Russland abbauen wolle. Dies sei im Interesse der bilateralen Beziehungen und der europäischen Sicherheit.

Die Zeit ist reif, auf einen Abbau des Misstrauens hinzuarbeiten", erklärte der französische Außenminister.

Der französische Präsident Emmanuel Macron während seiner Rede vor den Botschaftern in Paris.

Ohne "klare und starke Beziehungen" zu Russland werde es in Europa keine Sicherheit geben, fügte er hinzu. Daher wünsche sich Paris im Verhältnis zu Moskau eine "neue Agenda des Vertrauens und der Sicherheit".

Ähnlich äußerte sich auch die französische Verteidigungsministerin. Laut Parly sei es "wichtig, miteinander zu reden, um Missverständnisse und Spannungen zu vermeiden". Dass werde aber "kein einfacher Weg sein", gab sie zu Bedenken. Dazu gehöre auch die Frage der EU-Sanktionen gegen Moskau, die nach Ansicht der französischen Seite vorerst nicht aufgehoben werden.

Russlands Außenminister Sergei Lawrow bekräftigte, dass der Wiederaufbau der Beziehungen zwischen den beiden Nationen "möglich und notwendig" sei.

Mit dem 2+2-Format haben die französischen und russischen Minister erstmals seit dem Jahr 2012, als sie sich in Paris trafen, wieder gemeinsame Gespräche geführt. Die Zusammenkunft in Moskau ist das jüngste Zeichen dafür, dass Paris die Beziehungen zu Russland neu gestalten will.

Im August forderte der französische Präsident Emmanuel Macron eine "neue Architektur der Sicherheit und des Vertrauens" zwischen der EU und Russland. Russland sei "wesentlich" für die Lösung der Krisen im Iran, in der Ukraine und in Syrien sowie für die gegenwärtigen Anstrengungen hinsichtlich der Nichtverbreitung atomarer Waffen.  

Die Beziehungen zwischen Paris und Moskau kühlten sich 2014 ab, nachdem die EU von Washington gedrängt wurde, gegen Russland aufgrund der Wiedervereinigung mit der Krim Sanktionen zu verhängen. Als Gegenmaßnahme verhängte Moskau ein Einfuhrverbot für Lebensmittel aus der EU, worunter auch die französische Agrarindustrie zu leiden hat.

 

Mehr zum Thema - Experten: Frankreichs Interessen zwingen Führung zur Verbesserung der Beziehungen mit Moskau

 
 
 
Nationale Einheit in Syrien und Venezuela
von Thierry Meyssan | Damaskus (Syrien)

Wie wir es als Einzige Anfang des Monats ankündigten, wurde am 16. September gleichzeitig in Syrien und Venezuela ein entscheidender Schritt in Richtung Frieden getan. Die beiden Nationen zwingen sich nicht mehr, mit Terroristen zu verhandeln, sondern ihre Regierungen haben begonnen, in Zusammenarbeit mit ihrer patriotischen Opposition ein neues Regime aufzubauen.

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Die Präsidenten Baschar al-Assad und Nicolas Maduro.

Die Zukunft Syriens und Venezuelas spielt sich gleichzeitig und parallel ab. Das ist ganz normal, denn der Ursprung dieser Konflikte ist nicht lokal, es ist die Strategie des Pentagons, staatliche Strukturen zu zerstören, zuerst im "erweiterten Nahen Osten" und dann im "Karibischen Becken" (die Rumsfeld/Cebrowski-Doktrin) [1]).

Die Lage und die Fähigkeiten der beiden Staaten sind sehr unterschiedlich, aber ihr Widerstand gegen den globalen Imperialismus ist derselbe. Hugo Chavez (Präsident von 1999 bis 2013) war die Stimme der Völker der Peripherie gegen die Ambitionen transnationaler Konzerne. Enttäuscht von der blockfreien Bewegung, von der manche Mitglieder am Ende des Kalten Krieges zu Vasallen der Vereinigten Staaten wurden, hatte er mit Präsident Baschar al-Assad erwogen, die Bewegung auf eine neue Grundlage umzuarbeiten: die Bewegung freier Verbündeter [2]. Jenen, die sich Fragen über die Zeit stellten, die zur Erfüllung dieses Projektes gebraucht würde, hatte der venezolanische Präsident vorahnend geantwortet, dass sein syrischer Amtskollege seine internationale Rolle übernehmen werde. Er hatte im Fünfjahresplan 2007-2013, den er persönlich schrieb, an alle Verwaltungen seines Landes auch Anweisungen hinzugefügt, diesen entfernten politischen Verbündeten zu unterstützen: Syrien. [3].

Der Krieg tobt seit 18 Jahren im erweiterten Nahen Osten und seit acht Jahren in Syrien. Afghanistan, Irak und Libyen sind bereits zerstört. Der Jemen hungert. Was Syrien betrifft, wurde von den Vereinigten Staaten und einer Handvoll ihrer Verbündeten eine Exilregierung anerkannt. Alle Vermögenswerte des Landes im Westen wurden beschlagnahmt. Eine alternative Regierung hat die verfassungsmäßige Regierung in der Arabischen Liga ersetzt. Und die regionalen Vasallen des Pentagon haben sich dem Befehl der NATO unterstellt.

Die Voraussetzungen des Krieges sind im karibischen Becken, insbesondere in Nicaragua und Kuba, bereits weit fortgeschritten. In Venezuela wurde ein selbsternannter Präsident von den Vereinigten Staaten und einer Handvoll ihrer Verbündeten anerkannt. Alle venezolanischen Vermögenswerte im Westen wurden beschlagnahmt. Eine alternative Regierung hat die verfassungsmäßige Regierung in der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) ersetzt. Und die regionalen Vasallen des Pentagons reaktivieren den Interamerikanischen Vertrag für gegenseitige Unterstützung (TIAR).

Der Krieg in Syrien geht zu Ende, weil die russische Militarpräsenz es unmöglich macht, neue Truppen gegen das Land zu schicken; und zwar egal ob es sich um reguläre US-Soldaten handelt, um Söldner, die offiziell vom Pentagon engagiert wurden, oder um Dschihadisten, die inoffiziell von NATO-Verbündeten engagiert wurden. Der Sieg der syrischen arabischen Armee gegen Zehntausende ausländische Söldner bedeutet jedoch nicht Frieden.

In Syrien wie in Venezuela ist der Frieden nur möglich, wenn die Gesellschaft repariert wird, die hier durch den Krieg oder dort durch dessen Vorbereitung zerstört wurde. In Syrien erfordert dies die Ausarbeitung und dann die Annahme einer neuen Verfassung, wie sie vor vier Jahren in der Resolution 2254 vorgesehen war. In ähnlicher Weise wird dies in Venezuela durch die Schaffung eines Regimes nationaler Einheit geschehen, das Chavez-Anhänger und patriotische Opposition vereint. In beiden Fällen besteht die Herausforderung darin, die Söldneropposition auszuschalten, die von den Vereinigten Staaten oder ihren Verbündeten bezahlt wird und die zu allem bereit ist, und die patriotische Opposition zu mobilisieren, die immer noch im Land existiert und die bestrebt ist, die Nation zu retten.

Mit der Zustimmung von Präsident Trump und trotz des Widerstandes von Pentagon-Generälen und Diplomaten des Außenministeriums, kamen Syrien und Venezuela am 16. September in dieser Richtung weiter. Am selben Tag gaben Iran, Russland und die Türkei die Bildung der "Syrischen Verfassungskommission" bekannt [4], und Venezuela hat die Eröffnung eines "Dialogtischs" angekündigt, an dem Vertreter der Regierung und der patriotischen Opposition teilnehmen [5]. Er ersetzt die Verhandlungen, die die Verfassungsregierung in Barbados in Anwesenheit norwegischer Vermittler mit Vertretern des selbsternannten Präsidenten Juan Guaidó geführt hatte; Verhandlungen, die dieser bereits für „ausgeschöpft“ erklärt hatte und die er selbst verlassen hatte. In ähnlicher Weise beendet die syrische Verfassungskommission die jahrelangen Verhandlungen der Regierung mit "gemäßigten" Dschihadisten unter Schirmherrschaft der UNO.

In Syrien hat sich das Prinzip der nationalen Union seit Beginn des Krieges allmählich etabliert. Präsident Assad war es 2014 gelungen, eine Präsidentschaftswahl im Einklang mit den internationalen Standards demokratischer Regime abzuhalten. Aber das ist ein Novum in Venezuela, wo noch nicht alle davon überzeugt sind. Ein früherer von Papst Franziskus initiierter Versuch der Vereinigung war gescheitert. Diesmal konnten sich die Unterhändler innerhalb weniger Stunden auf fast alles einigen, was Juan Guaidó vorgab zu akzeptieren, aber was er tatsächlich nicht umsetzen wollte. Die Chavez-Anhänger haben aufgehört, die Politik des leeren Stuhls in der Nationalversammlung zu praktizieren; Die Wahlkommission wird reformiert; der inhaftierte Vizepräsident der Nationalversammlung wurde freigelassen; usw.

Dieser bedeutende Fortschritt wurde während der Vakanz des Nationalen US-Sicherheitsberaters veröffentlicht. Die Ablösung von John Bolton durch Robert O’Brien erlaubt einen neuen Diskurs in Washington. Diese beiden Männer haben die gleichen ideologischen Referenzen, den "amerikanischen Exzeptionalismus", aber entgegengesetzte Stile: der erste bedrohte die ganze Welt mit Krieg, der zweite ist ein professioneller Verhandlungsführer.

Die Europäische Union und die Lima-Gruppe, die nicht den Pragmatismus von Präsident Trump besitzen, verurteilen diese Fortschritte, weil die Unterstützer des Terrorismus davon ausgeschlossen sind: die "gemäßigten" Dschihadisten und die Guarimberos von Juan Guaidó.

 

 

Sieben südamerikanische Länder schließen Pakt zum Schutz des Amazonasgebiets

Sieben südamerikanische Länder schließen Pakt zum Schutz des Amazonasgebiets
Sieben südamerikanische Länder schließen Pakt zum Schutz des Amazonasgebiets

Sieben südamerikanische Länder haben sich auf eine gemeinsame Strategie zum Umweltschutz und zur nachhaltigen Entwicklung in der Amazonasregion geeinigt. Vertreter aus Brasilien, Bolivien, Peru, Kolumbien, Ecuador, Suriname und Guayana unterzeichneten am Freitag den Pakt von Leticia für Amazonien. Zum Gipfel in Leticia empfing Kolumbiens Präsident Iván Duque die Regierungsvertreter der Region in einer traditionellen Hütte der indigenen Gemeinschaften im Dschungel.

Amazonien ist unser Erbe, unterliegt unserer Souveränität, aber wir können es mit der Welt teilen. Es ist ein Schatz, den wir alle gemeinsam hüten müssen. In den vergangenen Jahren haben wir Tausende Hektar Regenwald verloren, weil illegal neue Weide- und Ackerflächen geschaffen werden", sagte der Politiker.

Mit dem Abkommen verständigten sich die Länder auf konkrete Aktionen zum Schutz des Amazonasregenwaldes. "Es bleibt nichts mehr zu sagen, denn nach den Unterschriften muss nun gehandelt werden", sagte Ecuadors Staatschef Lenín Moreno. Sein Kollege Evo Morales sagte, die Menschen müssten sich auf ein harmonisches Verhältnis zur Mutter Erde zurückbesinnen.

 

Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro konnte wegen einer bevorstehenden Operation nicht persönlich an dem Gipfel teilnehmen und wurde per Videokonferenz zugeschaltet. Er verteidigte seine Umweltpolitik und warf Ländern wie Frankreich erneut vor, sich in die inneren Angelegenheiten Brasiliens einzumischen.

Dieser Pakt ist etwas ganz Besonderes. Wir werden von der ganzen Welt beobachtet, und einige glauben, dass wir nicht in der Lage sind, die wunderbare Natur von Amazonien zu verwalten. Mit diesem Dokument beweisen wir, dass wir dazu fähig und dass wir gemeinsam für den Schutz und die vernünftige Entwicklung der Region arbeiten", sagte der brasilianische Außenminister Ernesto Araújo nach der Unterzeichnung des Abkommens.

Das ganze Amazonasgebiet leidet derzeit unter zahlreichen Bränden. Nach Einschätzung von Umweltschützern stecken meist Farmer bereits abgeholzte Flächen in Brand, um neues Weideland zu schaffen. In der derzeitigen Trockenzeit greifen die Flammen aber auch immer wieder auf noch intakte Waldflächen über. (dpa)

Mehr zum ThemaBrasilien: Die Finanzinteressen hinter dem Amazonas-Feuer (Video)


tauwetter an den G7?

Experten: Frankreichs Interessen zwingen Führung zur Verbesserung der Beziehungen mit Moskau

Experten: Frankreichs Interessen zwingen Führung zur Verbesserung der Beziehungen mit Moskau
Der russische Präsident Wladimir Putin und sein französischer Amtskollege Emmanuel Macron bei einem Treffen am Rande des G20-Gipfels in Osaka, Japan, 28. Juni 2019.

Telefonat:
Macron und Putin wollen sich für Rettung von Atomabkommen mit Iran einsetzen

Macron will EU-Beziehungen mit Moskau unabhängig von NATO und USA machen