eine neue kommunikations- und beziehungskultur
es beginnt mit der kommunikation. diskutieren wir (kopf) oder moderieren wir unsere zwischenmenschliche interakion so, dass unsere intuition, die stimme des herzens zum zuge kommt? in unseren gruppen ist die übliche kommunikationsform normalerweise die diskussion. eine diskussion ist so etwas wie die gladiatorenkämpfe der römer. man bringt sich nicht mehr physisch um, aber medial. in der schweiz heisst eine entsprechende fernsehsendung bezeichnenderweise arena. es geht um kampf. wer hat recht? wer ist besser? wer kann den anderne fertig machen? wer gewinnt, wer verliert? auch hier geht es wieder darum, die priorität von kopf und herz zu vertauschen. unsere zwischenmenschliche interakion so zu gestalten, dass unsere intuition, die stimme des herzens zum zuge kommt. dann entsteht eine andere atmosphäre: jeder kommt zu wort, alle haben dieselbe redezeit, man inspiriert sich gegenseitig..

 
man kann so eher die kollektive intelligenz anzapfen, sich mit seinem göttlichen kern, dem höheren selbst verbinden. sobald die interaktion in einer gruppe in diese richtung geht, erhöht sich die schwingung oft schlagartig. die leute fühlen sich wohl, die gruppe hat eine gute energetische ausstrahlung und wird so zu einem magnet, der noch mehr leute anzieht, die diese art der kommunikation, diesen umgang miteinander suchen. aber um diese art der kommunikation zu erreichen, brauchte es - vor allem am anfang - ein paar gute tools, eine gute gesprächsleitung und eine kern- oder initiativgruppe von leuten mit viel erfahrung und bewusstsein, die wissen was sie wollen.
 hier eines meiner tools, die ich verwende: Soziokratie - Demokratie weiter entwickeln

die vorbilder
bio für jede und urban agriculture netz basel UNB sind zwei gruppen in der schweiz, bei denen eine solche liebevolle, freundschaftliche atmosphäre herrscht. beide gruppen sind unglaublich schnell gewachsen. im permakultur verein schweiz haben wir ca. 200 mitgieder. UNB hat allein in basel 200 mitgieder. permakultur schweiz hat vielleicht 10 projekte - UNB hat 50 projekte. ich habe bastiaan, den vize von UNB vor vier jahren in den vorstand von permakultur schweiz geholt. er war damals 24. inzwischen hat sich das so entwickelt, das er unser lehrer geworden ist - der jüngste führt die älteren!

das feld
wenn in einer gruppe diese kommunikations- und beziehungskultur herrscht, dann entsteht ein energiefeld, das über das resonanzprinzip leute anzieht die änlich ticken. ihr kennt sicher das experiment mit den 100 affen. wenn das viele machen, entsteht ein kollektives feld, das m.a.n. mehr bewirkt/auslöst als 1000 flyer, filme, newsletter, vorträge und workshops..