auszug aus dem zeit.punkt-NL

Es herrscht im Moment weit mehr Frieden als der Konsument von Massenmedien annimmt. Nord- und Südkorea sprechen wieder miteinander und zwar nicht einfach wegen den olympischen Spielen, sondern weil der südkoreanische Präsident Moon Jae-in ein Wahlversprechen wahr macht und Friedensschritte unternimmt. Im September hat der frühere Menschenrechtsaktivist Moon zusammen mit Wladimir Putin einen Plan vorgelegt, wie Nordkorea wieder in die Staatengemeinschaft geführt und Südkorea gleichzeitig mit der neuen chinesischen Seidenstrasse und den sibirischen Energiequellen verbunden werden kann. Haben Sie von dem Plan gehört? Wenn nicht, habe ich hier für sie die wichtigsten Informationen zusammengestellt.

Vor ein paar Tagen hat Moon mit dem US-Präsidenten telefoniert und eine Verschiebung der gemeinsamen Manöver auf die Zeit nach den olympischen Spielen erreicht. Immerhin wird nicht mit dem grösseren Atom-Knopf gedroht.

Auch im Iran ist die Eskalation vorerst gestoppt. Die US-Botschafterin bei der UNO, Nikki Haley, die eine Sondersitzung des Sicherheitsrats einberufen hatte, konnte keine offizielle Unterstützung der Protestierenden erreichen. Im Gegenteil: Haley musste sich vom französischen Botschafter sagen lassen, die internen Angelegenheiten einzelner Staaten seien nicht Sache des Sicherheitsrates. Nach der Ermordung von Martin Luther King vor fünfzig Jahren standen 100 US-Städte in Flammen – selbstverständlich kein Thema für den Sicherheitsrat. Es sind noch schwache Signale, aber die US-Interventionspolitik wird nicht mehr einfach so hingenommen.

Die Unterschriftensammlung für die Trinkwasserinitiative war für ein derart kleines Komitee rekordverdächtig erfolgreich. In nur neun Monaten waren die 110’000 Unterschriften beisammen. Am Donnerstag, den 19. Januar werden die Unterschriften der Bundeskanzlei übergeben, anschliessend wird bei Suppe, Brot und Wein gefeiert. Treffpunkt: Bundesplatz in Bern, 14.00 Uhr.

Die Trinkwasser-Initiative hat mit dem «Gipfelikönig Fredy Hiestand, dem Bio-Pionier unter den Grossbäckereien einen prominenten Unterstützer gefunden. In diesem schönen Text schildert er seine Sorge um die Umwelt und sein Engagement. «Mir ist bewusst, dass ich durch die Unterstützung der Initiative ins Kreuzfeuer geraten werde und die ruhigen Tage für längere Zeit vorbei sein werden», schreibt er. «Leider sehe ich keinen anderen Weg, wenn wir morgen, übermorgen aber auch in ferner Zukunft in einer schönen und gesunden Schweiz leben möchten.»



Es ist erfreulich, dass sich die Anthroposophen mit dem 16 Jahre dauernden Krieg gegen den Terror  befassen. Man muss die damit einhergehende Verbreitung von Gewalt, Einschränkung der Bürgerrechte und Verbreitung von Fake News auch geistig verstehen, nicht nur politisch, ökonomisch und geheimdienstlich. Am 3. März veranstaltet der Paracelsus-Zweig Basel unter dem titel «Terror, Lüge, Wahrheit» eine Tagung mit dem Basler Historiker und Friedensforscher Daniele Ganser, dem Terrorismus-Experten Elias Davidsson und Thomas Meyer, Herausgeber der Zeitschrift «Der Europäer». Durch die Tagung führt Ken Jebsen, Gründer und Leiter des erfolgreichsten alternativen Web-TVs «KenFM». Details.

Von Daniele Ganser können Sie hier einen Beitrag aus dem vor kurzem erschienenen Buch «Fassadendemokratie und tiefer Staat» lesen. Der Autor befasst sich unter dem Titel «Kriegsverbrecher auf freiem Fuss» mit dem weit verbreiteten Irrglauben, dass Demokratien keine Angriffskriege beginnen und keine Terroranschläge ausführen. Die historischen Fakten für die Zeit von 1945 bis heute zeigen allerdings eine ganz andere Realität: Immer wieder haben sich demokratische Staaten aus Europa und Nordamerika in den vergangenen 70 Jahren an Angriffskriegen und Terroranschlägen beteiligt.



Herzlich

Christoph Pfluger


 

 

 

 

 

 

 
 
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Die Vollgeld-Initiative kommt am
10. Juni 2018 zur Abstimmung


Lieber Herr Rüegg ,

Der Bundesrat hat entschieden, dass die Vollgeld-Initiative am 10. Juni 2018 zur Abstimmung kommt. Es bleiben also etwas mehr als vier Monate Zeit, um der Schweizer Bevölkerung die vielen Vorteile von Vollgeld überzeugend zu vermitteln. Damit das gelingen kann, sind wir auf Ihre persönliche und finanzielle Unterstützung angewiesen. Bitte machen Sie eine Spende oder schenken Sie uns etwas von Ihrer Zeit und helfen Sie mit bei einer der vielen Aktionen, die während der Kampagne geplant sind.

Melden Sie sich via E-Mail bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und spenden Sie uns Ihre Zeit.

Klicken Sie auf diesen Link und machen Sie eine finanzielle Spende.


David gegen Goliath

Der zu erwartenden Angstkampagne der Bankiervereinigung und economiesuisse können wir finanziell nicht das Wasser reichen. Aber mit viel Herzblut und klugem Einsatz der verfügbaren Mittel wird sich die Vollgeld-Initiative durchsetzen. Es wäre nicht das erste Mal, dass David gegen Goliath gewinnt. Zudem geht die Vollgeld-Initiative mit einem gewichtigen Vorteil ins Rennen: Sie fordert was die meisten Menschen denken, es sei schon heute Realität. Nur die Schweizer Nationalbank (SNB) darf Geld herstellen, private Banken hingegen nicht. Diese sind zwar für die Vergabe von Krediten zuständig, allerdings müssen sie sich in Zukunft das Geld dafür zuerst bei den Sparern oder bei der SNB beschaffen und dürfen es nicht mehr «aus dem Nichts» erschaffen.


Nicht beirren lassen

Wieso soll es ein Risiko sein, wenn eine demokratisch legitimierte Institution die Geldherstellung übernimmt? Wieso soll es gefährlich sein, wenn elektronisches Geld zu gesetzlichem Zahlungsmittel wird und somit nicht mehr dem Geschäftsrisiko der Banken ausgesetzt ist? Wer sich vor der Abstimmung nicht durch die Angstkampagne der Banken beirren und gesunden Menschenverstand walten lässt, wird in jedem Fall für Vollgeld stimmen.

Besuchen Sie unsere Website und informieren Sie sich zu

– den Kernbotschaften

– allen Fragen und Antworten zur Vollgeld-Initiative

– was in den Medien über die Vollgeld-Initiative berichtet wird

– den Vorteilen für die Banken


Sprechen Sie unbedingt mit Ihren Freunden und Bekannten über die Vollgeld-Initiative - Mund-zu-Mund-Propaganda ist sehr wirkungsvoll.

Herzlichen Dank für Ihren Einsatz für diese historische Abstimmung.

Maurizio Degiacomi  &  Daniel Meier

                                                   

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Vollgeld-Initiative
Postfach 3160, 5430 Wettingen
Telefon: 044 586 65 96, Mobile: 079 773 34 50
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.vollgeld-initiative.ch

 

 

   
   

Sieben Linden Newsletter Februar 2018

 

Bitte entschuldige, wenn du diese mail mehrfach erhalten hast.

2018! Wie die Zeit vergeht – jetzt ist auch der erste Monat des neuen Jahres schon fast wieder um. Wir freuen uns auf die ersten Gäste und die ersten Schneeglöckchen!

Diese ruhige Zeit zwischen den Jahren ist etwas besonderes in Sieben Linden, eine Atempause und Krafttankstelle, doch viele von uns freuen sich auch auf wiederkehrende Lebendigkeit und neue Aktivitäten.

Und derer gibt es reichlich: Ein prall gefülltes Seminarprogramm, neue Baupläne, Arbeit in Wald und Garten und viele persönliche Pläne und Veränderungen. Einen kleinen Einblick gibt Euch dieser Newsletter – viel Spaß beim Lesen!

Eva Stützel

 

Inhalt dieses Newsletters

Rauhnächte

Räte-Intensivzeit

...so schallt es auch heraus. Der Wald von Sieben Linden

Es gibt jetzt einen Fahrradladen in Sieben Linden!

Wie sieht's mit dem Haus der Stille aus?

Gemüse-Selbstversorgung im Winter

Superspontan: Kinderbetreuungs-Helfer ab sofort gesucht!

Neues liebevolles Zuhause gesucht für eine weitere zugelaufene junge dreifarbige Katze !!!

Liebe, Beziehungen, Herz-Rasen

Weitere spannende Seminare in den nächsten Wochen

Rauhnächte

Die Zeit „zwischen den Jahren“ ist stets eine Besondere in Sieben Linden. Eine Phase des Rückzugs und der Besinnung, geprägt von viel Privatheit und auch schönen gemeinschaftlichen Ereignissen. In dieser Zeit wird hier so wenig gearbeitet wie sonst nie – sogar die Gemeinschaftsküche hat geschlossen!

In den Adventswochen trifft sich im Ökodorf – schon traditionell – ein „Weihnachtschor“, der mehrstimmige Weihnachtslieder einstudiert. In diesem Jahr haben wir es durch die Zusammensetzung aus vielen chor-erfahrenen Sängern geschafft, uns vier mehrstimmigen Liedern zu widmen, obwohl Chorleiter Martin Stengel wegen beruflicher Verpflichtungen bei nur wenigen Proben anwesend sein konnte. Anlass für den Chor ist die alljährliche „musikalische Adventsandacht“ in der Kirche Poppau, die stets von uns mitgestaltet wird. Daneben traten wir in diesem Jahr auch bei zwei anderen Anlässen auf. Weitere unserer „Advents-Highlights“ waren das „Apenburger Adventshaus“ des Biobauern Warlich sowie unsere eigene Waldweihnacht.

Letztere stellt den Auftakt für die Weihnachtsfeiern in Sieben Linden dar. Diesmal waren fast 100 Menschen dabei, als wir an einer geschmückten Kiefer im angrenzenden Wald eine Weihnachtsgeschichte hörten und Lieder, teilweise mit unserem Chor, sangen. Nach diesem festlichen Gemeinschaftserlebnis verteilen sich die Bewohner*innen und ihre Gäste in kleinere Grüppchen oder in ihre Familien, um miteinander weiterzufeiern.

Das Haus der Stille wurde durch ein kleines Retreat zum Jahreswechsel eingeweiht. Weihnachtssauna, Filmabende, gemeinschaftliche Spaziergänge und andere schöne Dinge wurden zu wärmenden Lichtern in der dunkelsten Zeit des Jahres. An Silvester sind das traditionelle Silvesterbüffet und das Neujahresfeuer um Mitternacht weitere schöne Gelegenheiten, zu denen sich die gesamte Gemeinschaft zusammenfindet.

Ebenfalls eine unserer Gemeinschaftstraditionen ist ein Neujahrsspaziergang. In diesem Jahr liefen wir im strahlenden Sonnenschein zu Hünengräbern in unserer Region.

Ganz allmählich tauchen wir dann in der ersten Januarwoche aus dieser ruhigen Zeit auf – und freuen uns, wenn wieder in den Gemeinschaftsräumen für alle gekocht wird und der normale Gemeinschaftsalltag zurückkehrt.

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Räte-Intensivzeit

Jedes Jahr im Januar findet unsere sogenannte Räte-Intensivzeit statt. Es ist die Zeit, in der wir auf unsere Entscheidungsstrukturen und insbesondere auf die Arbeit unserer wichtigsten Entscheidungsgremien, der Räte, blicken. Wir schaffen Raum für Feedback, Diskussionen um die Ausrichtung und für die Neubesetzung bzw. Nachwahl in diese Gremien.

In diesem Jahr stand unser SiGe-Rat, der Vorstand und Aufsichtsrat der Siedlungsgenossenschaft im Fokus unserer Betrachtungen. Als Trägerin unseres Gesamtprojektes sind die Aufgaben bei der „SiGe“ ganz besonders vielfältig: Gartenbau, Landwirtschaft, Waldbau, Wegebau, Energiefragen und vieles andere gehört in ihren Verantwortungsbereich – und im letzten Jahr stand da wirklich eine Menge an Themen zur Diskussion, die in der augenblicklichen Struktur kaum zu bewältigen waren. So ist neben der Bestätigung von neuen Zusammensetzungen der Räte ein wesentliches Ergebnis dieser Räte-Intensivzeit, dass wir uns Zeit für einen gründlichen Organisationsentwicklungsprozess nehmen, der uns vermutlich über das gesamte laufende Jahr beschäftigen wird. 10 Jahre nach Einführung des Räte-Modells scheint es uns sinnvoll, noch einmal gründlich auf die Organisationsstrukturen zu schauen.

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...so schallt es auch heraus. Der Wald von Sieben Linden

Als ich die Augen öffne, sehe ich zunächst die Wipfel der Kiefern im Wind wiegen. Die Sonne ist erst vor einer Stunde aufgegangen und löst langsam den Morgennebel auf. Ich sehe in die Gesichter des Waldteams. Einige haben die Augen noch geschlossen, andere erwidern mein Lächeln. Wir stehen zu Viert auf einem Waldweg und stimmen uns auf den Tag ein: Tief durchatmen, kurz das Befinden schildern, den Ablauf des Tages klären und loslegen. Weniger als fünf Minuten später laufen die Motorsägen, erste 'Aaaachtung!'-Rufe hallen durch den Wald. Der Tag hat begonnen.

Hier in Sieben Linden machen wir zum Großteil unser eigenes Brennholz -f ür 140 Bewohner. Sieht man von den Konzeptdiskussionen einmal ab, dauert es ca. 140 Stunden in der Woche, von Oktober bis März, bis 350 Raummeter Holz gefällt, aufgeastet, abgelängt, ins Dorf transportiert, gemetert, gespalten und eingelagert sind. 350 Raummeter sind entweder eine würfelförmige Kiste mit gut 7 Metern Kantenlänge die bis zum Rand mit Scheiten gefüllt ist. Oder 600-800 Bäume.

Jedes Jahr ist das Team etwas anders aufgestellt, dieses Jahr arbeiten eine Genossin, ein Gast, ein Probezeitler, zwei Föjs und ein Ortsansässiger zusammen . Die Hälfte von uns hat vorher noch nie im Wald gearbeitet. In den ersten Monaten dieser Saison übten wir zunächst noch den sicheren Umgang mit dem Arbeitsgerät, bauten bitter nötige Muskeln und Leidenstoleranzen auf und verbesserten unser Zusammenspiel als Team. Ganz nebenbei haben wir auch schon die Hälfte des nötigen Holzes eingelagert und mittlerweile, Ende Januar, geht die Arbeit im Waldteam deutlich schneller. Bis auf kleinere Hautabschürfungen, Erkältungen, Stress und Muskelkater sind alle Waldteamler*innen bislang gesund - und so soll es bleiben. Im Dezember verbrachten wir präventiv einen Tag gemeinsam in einer Saunalandschaft in Wolfsburg, um zu plaudern und zu entspannen.

Um dafür zu sorgen, dass wir uns Jahr für Jahr mit einer ausreichenden Menge Brennholz versorgen können, machen wir uns in Sieben Linden schon jetzt Gedanken über die nächsten Jahre. Wie gehen wir mit der steigenden Anzahl von dickeren Bäumen um die schwer zu fällen, transportieren und spalten sind? Entspricht unsere Bewirtschaftung mit Hand und Pferd, aber auch Motorsäge und Traktor, unseren Nachhaltigkeitsstandards? Welche Baumarten in welcher Kombination braucht es, damit wir auch in 100 Jahren noch Holz und einen Wald haben? Können wir uns das leisten? Mögliche Lösungen gibt es viele, nur fällt uns in Sieben Linden die Entscheidung zwischen ihnen (oder gar der Kompromiss) schwer. Im jüngsten Anlauf haben wir nun auf der letzten Intensivzeit, einer mehrtägigen Versammlung aller Genoss*innen, ein Gremium aus Waldteamler*innen, Administratoren und interessierten Sieben Lindner*innen gegründet, die zunächst Leitlinien und im nächsten Schritt ein abstimmungsfähiges Konzept erarbeiten will. Wald ist halt nicht nur ein ökonomisches und wissenschaftliches, sondern auch ein emotionales Thema hier im Dorf.

Es ist bereits dunkel, als ich erschöpft die Schuppentür hinter mir schließe. Das Werkzeug ist nun sauber und an Ort und Stelle, und ich habe noch Zeit, vor dem Abendschmaus unter die Dusche zu springen. Beim Umziehen im Heizraum werfe ich noch ein paar Scheite - die Arbeit des Waldteams vor zwei Jahren- in den großen Pufferspeicherofen. Er produziert Heizwärme und Warmwasser für unser Hauptgebäude mit den Seminarräumen, Gästezimmern, Bewohnerbädern und der Großküche. Auf dem Weg zur Dusche komme ich an unserer kleinen Sauna vorbei. Es ist bereits angeheizt. Und plötzich sind der anstrengende Tag mit im Schlamm durchdrehenden Reifen, bockigen Kettensägen, geklemmten Fingern, widerspenstigem Sturmholz und immer wieder Regenschauern deutlich erträglicher. Denn was da im Ofen brennt, ist die Sonne aus mindestens 30 vergangenen Sommern. Dafür, dass wir sie in Zukunft immer noch im Ofen haben, arbeite ich doch gern!

Julian Geisel

Julian Geisel lebt seit Oktober 2017 in Sieben Linden und ist Mitglied des Waldteams. Davor hat er die Wälder Brandenburgs, Westaustraliens und der westlichen Vereinigten Staaten studiert, bewirtschaftet und beforscht. Sein Spezialgebiet ist, neben dem Überladen des Holzanhängers, die Bewirtschaftung kleiner Wälder für sowohl strukturelle Vielfalt als auch Einkommen. In Sieben Linden erfüllt sich sein Traum von Waldwirtschaft in Gemeinschaft.

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Es gibt jetzt einen Fahrradladen in Sieben Linden!

Ich habe im Oktober 2017 mein Probejahr in Sieben Linden begonnen und hier einen neuen Betrieb eröffnet. Seit meiner Kindheit schraubte ich schon immer gerne an Fahrrädern herum und arbeitete in den 90ern acht Jahre in einem Fahrradladen. Dieses Wissen soll der Gemeinschaft dienen und für mich eine Einkommensquelle sein.

Bei mir bekommt ihr:

- Fahrradreparaturen (z.B. Bremse, Schaltung, Beleuchtung, Laufräder, Umbauten)

- Ersatzteile gebraucht oder neu

- Beratung für euer Rad oder den Kauf von Neuteilen

- Leihfahrräder nach Verfügbarkeit

- Selbsthilfeplatz für euch nach Absprache

Kinder aus Sieben Linden sollen nichts zahlen. Erwachsene zahlen für die Reparaturen nach festen Arbeitswerten (ich habe hierfür eine Tabelle), multipliziert mit einem Faktor. Auf den Endpreis kommt dann noch die Mehrwertsteuer. Ich versuche jedoch, durch Runden Centbeträge zu vermeiden.

Ihr findet den Fahrradladen im Werkstattgebäude links neben der Schreinerei. Die Öffnungszeiten sind flexibel nach Absprache und Arbeitsanfall.

Eine Webseite gibt es auch: http://olivers-fahrradladen.de

Ich freue mich auf euren Besuch.

Oliver Koczy

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Wie sieht's mit dem Haus der Stille aus?

Noch fehlen der Außenputz, im Vorraum das Regal für die Meditationskissen und Decken sowie die Garderobe, doch – der Meditationsraum ist fertig und dient zum Meditieren und Taizesingen. Die Atmosphäre des runden Raumes empfinde ich als sehr unterstützend für meine Praxis und ich bin sehr, sehr dankbar für diesen besonderen Ort!

In der Zeit zwischen den Jahren haben ein paar Menschen einige Tage in Stille in diesem Raum meditiert. Und im Sommer wird es das erste Retreat geben.

Vom 29.06. bis zum 01.07.18 wird einer meiner Lehrer, ein buddhistischer Mönch, ein Meditationswochenende anbieten. Ajahn Khemasiri ist seit 2005 Leiter der kleinen klösterlichen Gemeinschaft in Kandersteg im Berner Oberland. www.dhammapala.ch

„Das Wochenende dient ausschließlich dem Erforschen des eigenen Herzens. Innerhalb eines geschützten Rahmens wird dazu angeregt, die eigene innere Erfahrungswelt behutsam zu ergründen.

Als Hilfsmittel dazu benutzen wir Meditationen aus der Lehrrede des Buddha über die Grundlagen der Achtsamkeit. Diese sollen uns befähigen, uns selbst und allen anderen Wesen innerhalb eines immer weiter werdenden inneren Raumes mit zunehmender Einsicht, liebevoller Zuwendung und Mitgefühl zu begegnen.

Was innerhalb dieses Prozesses zunächst als Hindernis erscheinen mag, wird respektvoll akzeptiert und untersucht, so dass sich noch bestehende Leidensgewohnheiten und Strukturen des Anhaftens offenbaren und auflösen können. Nur aus einer solchen stillen, aber wachen und interessierten Betrachtung heraus kann es geschehen, dass wir die grenzenlosen Aspekte des menschlichen Herzens erkennen können (Liebe, Mitgefühl, Freude und Gleichmut), die gleich hinter der dicken Wolkenschicht unseres verblendeten Geistes nur darauf warten, entdeckt zu werden.“

Mehr Informationen und Anmeldung unter:

https://siebenlinden.org/event/ein-raum-der-stille-meditationsretreat-mit-ajahn-khemasiri/

Ich freue mich, wenn wir uns im Sommer in Stille begegnen!

Herzlichst

Gabi Bott

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Gemüse-Selbstversorgung im Winter

In dieser Jahreszeit zehren wir noch von den Vorräten des letzten Jahres. Nur der Postelein wächst selbst in dieser Jahreszeit und erfreut uns immer wieder mit frischem Grün.

Unsere kreativen Köche tragen dazu bei, dass die Kost nicht allzu eintönig wird. Noch ist die Liste des eigenen Gemüses, das wir essen, recht lang: Rote Beete, Kürbis, Postelein, Feldsalat, Lauch, Kohl. Besonders der Grünkohl scheint dieses Jahr reichlich vorhanden zu sein – gefühlt gibt es täglich Grünkohl… in den verschiedensten Varianten: Selbst Grünkohlpizza kam schon auf den Tisch, auch den Grünkohlsmoothie habe ich noch in guter Erinnerung ....

Äpfel gab es dieses Jahr aufgrund des Frostes im April wenige, da müssen wir schon auf zugekaufte zurückgreifen, ergänzt durch Orangen aus dem Mittelmeerraum. Aber dank der Marmeladen genießen wir das ganze Jahr unsere eigenen Früchte zumindest aus dem Glas.

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Superspontan: Kinderbetreuungs-Helfer ab sofort gesucht!

Die Gemely sucht Unterstützung: Fröhliche Kinder und spannende Elterngruppe

Aufmerksame Newsletterleser*innen kennen uns schon: Die "Gemely" ist eine Gruppe von vier Erwachsenen, die zusammen drei Kinder (eine Tochter, 5, zwei Zwillingsjungs, 2) großziehen. Das klappt gut und schützt vor Überforderung, obwohl es natürlich auch nicht immer einfach ist. Im Sommer 2017 haben wir vier Erwachsenen in Sieben Linden sogar ein Hochzeitsfest gefeiert und uns eine weitere gemeinsame Zukunft "versprochen". Die Kinder haben zu uns allen einen guten Draht und sagen grundsätzlich "Mama" zu uns.
Jetzt wird ein Gemely-Mitglied (Gemely steht für GEMeinsam ELtern und "familY") im Februar nicht da sein, und da träumen wir von einer tollen Person, die Lust hat, in dieser Zeit täglich etwa 4-6 Stunden (stets zusammen mit einem von uns Elternteilen) die Kinder zu betreuen. Vor allem nachmittags, wenn die Große aus dem Kindergarten zurück ist und es dadurch drei Kinder zu betreuen gibt - alleine ist das sehr anstrengend.
 
Wenn du im Februar Zeit hast, selbständig, humorvoll und ein bisschen chaosresistent bist, dann melde dich bei uns! Wir leben in der Villa Strohbunt (Foto) übrigens vegan, ansonsten sind wir ganz normal :-).
Du könntest in der kuscheligen Lehm-Strohballen-Kuppel direkt am Waldrand wohnen (Zentralheizung, Badekuppel direkt daneben) und hättest neben der Zeit mit uns genügend Gelegenheit, alleine zu sein und Sieben Linden kennenzulernen. Wir hatten bereits eine Zusage, die dann leider am 31.1. doch nicht aufgetaucht ist - deswegen sind wir sehr gespannt, ob sich so schnell jemand findet. Bitte schreib ein bisschen über dich, insbesondere, wo du wohnst, wann du kommen könntest und wie wir dich erreichen können (auch telefonisch). Wir vermuten, dass es mit weiteren Kindern eher schwierig ist, weil unser Wohnzimmer gar nicht so groß ist, dass es sich dann da noch entspannt leben, spielen, kochen und essen lässt - dieses Angebot richtet sich also eher nicht an Eltern weiterer Kinder (auch wenn es nichts Schöneres gibt, als wenn sich die Kinder vertragen und zusammen spielen...). Bitte antworten direkt an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Michael Würfel

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Neues liebevolles Zuhause gesucht für eine weitere zugelaufene junge dreifarbige Katze !!!

Die Katzenpopulation in Sieben Linden ist schon ziemlich groß und sorgte dafür, dass die Anzahl der Eidechsen und Vögel drastisch dezimiert wurde. Und immer wieder landen neue Katzen bei uns. Ob sie uns tatsächlich alle zulaufen oder ob Menschen, die ihre Katze aussetzen wollen, das bewusst in der Nähe des Ökodorfs tun, weil sie denken, dass sie hier versorgt werden, wissen wir nicht. Klar ist, dass wir schon deutlich zu viele Katzen haben und daher alle neu zugelaufenen nicht hier halten wollen. Wir sterilisieren sie, doch danach suchen wir ihnen ein neues Zuhause wie im letzten Newsletter.

Die damals zu vermittelnden Katzen haben eine schöne neue Heimat gefunden. Nun ist schon wieder ein weiteres Tier bei uns gestrandet:

Diese schöne, etwa einjährige, dreifarbige Katze kam kurz vor Weihnachten nach Sieben Linden. Inzwischen ist sie wieder gesund, gut im Futter und sterilisiert. Sie ist verspielt und schmusig, aber auch etwas schüchtern. Sie ist gern drinnen, geht aufs Katzenklo und ist gut wohnungstauglich. Wenn du dieser Katze ein Zuhause geben kannst, melde dich bitte per mail bei Andrea (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) Danke.

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Liebe, Beziehungen, Herz-Rasen

Lasst uns kurz vom nächsten Sommercamp  träumen: Ein Herz wurde in den rasen-bewachsenen Dorfplatz gemäht, auf der Wiese sitzen im Sonnenschein kleine Grüppchen von Sommercamp-Gästen. Sie hören entspannt das Gras wachsen oder reden miteinander über bewährte oder neue Beziehungsformen, sie teilen ihr Herzklopfen und fragen sich, was Liebe und Beziehung so wesentlich für unser Menschsein und für die Zukunft des Planeten macht. Das inspirierende Bildungsprogramm des Camps stellt sich zusammen aus "Biodanza und Selbstliebe" mit Lars Ruge, "Liebe Tanzen" und "Liebe(s)leben", "GfK (nicht nur) für Paare" und "Liebesforschung im Forum". Die Liebesakademie bringt aus dem Zegg ein Schnupper-Angebot mit und ein Lese-Gespräch/Kurz-Workshop mit Robert Heeß zu seinem Buch "Ich liebe Dich gerade" und Christopher Gottwalds Vortrag zu Polyamorie. Mit C'est la vie wird eine Love-Story als Slapstick-Bühnenkunst präsentiert. Daneben gibt es - wie immer - Kreatives, Kollektives, Kommunikatives und Kompostierbares für Menschen jeden Alters - wir freuen uns darauf!

Nicht ganz zufällig zieht sich das Liebes-Thema auch wie ein roter Faden durch unser Jahresprogramm:

Die Liebesakademie bietet erstmals das Seminar "Liebe Leben X" vom 21. bis 23.09.2018 in Sieben Linden an.

Christopher Gottwald macht mit Contact-Improvisation polyamore Beziehungsthemen zum bewegten Forschungs-Gegenstand: Contact und Poly (07.-09.12.2018),

Die Weiblichkeit wird Ende Mai mit dem "Roten Zelt" und der "Heilreise zum Inneren Mädchen" geehrt und geheilt.

Im April beginnt eine Fortbildungsreihe zur Schoßraum®-Prozessbegleiterin mit Tatjana Bach.

GfK für Paare mit Simran K. Wester, das bewährte Einführungsseminar, wird im November erstmals bei uns als Vertiefungs-Kurs fortgeführt:

Keine Männer-Seminare!? Kein Bezug zur aktuellen Queer-Debatte!? Ja, stimmt, da sind Lücken. Nicht alles, was bei uns lebt und liebt, bahnt sich einen Weg in die Öffentlichkeit. Damit keine Missverständnisse aufkommen: Hier leben wunderbare, reflektierte Männer sowie eine handvoll kritischer Queer-Denker*innen, die mit viel Herzblut ihren ganz eigenen Weg im Gender-Feld finden - nur geben sie leider gerade keine Seminare – kann ja noch kommen.

Simone Britsch aus Bildungsreferat und Sommercamp-InTeam

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Weitere spannende Seminare in den nächsten Wochen

23.-25.02.2018  Wu Tao – The Dancing Way

23.-25.02.2018 Familienaufstellungen

01.-04.03.2018 Musik-Improvisationsworkshop mit "Klaus der Geiger"

Unser Referent ist seit den 1970er unterwegs als Kommunarde und Straßenkünstler "Klaus der Geiger": "Unter Improvisation im Reinformat verstehe ich eine Musik, die sich spontan, aus dem Moment, der jeweiligen Situation, den manuellen und technischen Fähigkeiten des Einzelnen bzw. der Gruppe entwickelt … und wenn es gut läuft, sollte dabei sogar ein kleines (öffentliches) Konzertchen am Schluss rauskommen! Hauptsache Musik und sinnvoll!" www.klausdergeiger.de

02.-04.03.2018 Gewaltfreie Kommunikation spielerisch kennenlernen

09.-11.03.2018 Permakultur – was ist das? Eine Einführung

09.-11.03.2018 CLIPS – Einführung in das Programm zum Aufbau von Gemeinschaftsprojekten

16.-18.03.2018 Strohgedämmte Häuser fachgerecht planen

18.-23.03.2018 Ich will mein eigenes Essen anbauen – wo fange ich an?

23.-25.03.2018 20 Ukulelen – Los geht‘s!

08.-13.04.2018 Praxisseminar Strohballenbau 

10.-13.05.2018 Naturerlebniscamp für Familien über Himmelfahrt

Unsere Forstwirtin Antje kennt den Wald sehr genau und nimmt Euch mit! „Wir wollen eintauchen in die Natur und ihre unvorhersehbaren Abenteuer. In natürlicher Umgebung, auf dem Gelände der Gemeinschaft Ökodorf Sieben Linden, wollen wir gemeinsam unser Camp einrichten und beleben. Beobachten, Staunen, Erkennen: Die Sinne schärfen für alles, was uns umgibt. So können wir uns selbst als Teil einer Gemeinschaft erleben, Freundschaft mit der Natur schließen und uns draußen zu Hause fühlen." Ein Abenteuer für Groß und Klein (Kinder von 6-12 Jahren)!

18.-22.05.2018 Pfingst-Tanz-Camp Dance.Connect.Celebrate.

Die Neuigkeit in unserem Seminarkalender ist das Pfingstcamp.

Die Begeisterung unserer Sommercamp-Besucher hat uns motiviert,

in diesem Jahr erstmalig ein Pfingst-Tanz-Camp anzubieten, unter dem Titel:

DANCE. Ver-Wandle Dich durch Bewegung.
CONNECT. Verbinde Dich mit Dir, mit uns, mit der Welt.
CELEBRATE. Lass uns wild feiern und berührt innehalten.

Das Camp füllt sich schon stetig, bitte meldet Euch frühzeitig an!

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