krisenvorsorge: fortsetzung
2. teil

die globale krise als grosse chance
was kommt nach dem crash?
mit grossem landwirtschafts-teil

seit 2002 (erster irak-krieg) mache ich diesen friedens-newsletter mit hintergrund-informationen. er geht z.z. an ca. 3500 empfänger. parallel zum friedens-newsletter gibt es den gemeinschafts-newsletter mit z.z. 450 abonnenten. wenn du den gemeinschafts-newsletter abonnieren möchtest, sende einfach ein mail. mehr dazu unten..

doubs, alles im fluss

liebe leserInnen
es sieht ganz so aus, als ob die lawine mit dem platzen der immobilienblase in den usa schon losgegangen ist. ob sie noch gestoppt werden kann und wie schnell die kreditkrise zu uns rüberschwappt ist offen. wahrscheinlich können sie den crash nur hinauszögern, aber nicht verhindern. ein ausführlicher text dazu:  Hyperinflation Vom Ende allen Fiat-Geldes (ganz am schluss, weil zu lang).

in einer weltwirtschaftskrise wird die landwirtschaft überlebenswichtig. deshalb ist es um so unverantwortlicher, die landwirtschaft jetzt zu eliminieren. wahrscheinlich spielt hier eine mischung aus ideologischer verblendung (neoliberalismus) und partikularinteressen (finanz-, immo-, bau-branche). ich habe dem thema in diesem newsletter breiten raum gegeben und möchte damit auch bestehende strukturen stärken und neue schaffen.

aber noch viel wichtiger als die materielle absicherung ist die soziale und spirituelle initiative. dieser crash ist  nicht eine bedrohnung sondern eine ganz grosse chance. bedrohlich ist, wenn es so weiter geht wie bis jetzt! die beste kriesenvorbereitung ist deshalb die arbeit an sich selber und der aufbau und die pflege von netzwerken und gemeinschaften aller art (siehe dazu punkt 3.-7.). was nützt mir eine tonne gold im tresor wenn ich  damit nichts kaufen kann, wenn ich ausgeraubt werde, wenn ich keine freunde habe, nur noch bodyguard's.

herzliche grüße

markus rüegg

wiesenstrasse 3a, 8400 winterthur, schweiz
tel: +41 (0) 52 222 4004 combox/anrufbeantworter nach 5 mal läuten
vormittags besser erreichbar - ab 7 30 uhr handy: +41 (0) 79 693 55 66
mail: mr at kmuplus.ch website: www.kmuplus.ch skype: markus.rueegg


inhalt
  • spirituelle themen/gemeinschat/netzwerke/communitys
  • geld/crash/weltfinanzkrise
  • öko-landwirtschaft/selbstversorgung/lebensmittel-sicherheit/ap 2011 in der schweiz
  • krieg: wichtige hintergrunginformationen
zuerst alle links, weiter unten alle links mit auszüge aus den texten - das wichtigste in kürze für schnellleserInnen. die texten sind willkürlich nach meinen subjektiven vorlieben/prioritäten geortnet.


Giovanni Segantini muss wohl im Garten des Palazzo Salis gesessen haben, als er schwärmte,
Soglio sei «die Schwelle zum Paradies».

  1. Hyperinflation Vom Ende allen Fiat-Geldes diesmal weltweit, 
    da alle währungen auf dem US$ basieren. für alle die es
    genauer wissen wollen - ein ellenlanger text von eichlelburg.
    viele gute passagen, aber sehr lang, deshalb am schluss
    dieses newsletters.
    http://www.dieneueepoche.com/articles/2007/02/08/87463.php
  2. woher kommt der krieg und wer profitiert davon? ein link zu einem film (auf deutsch übersetzt) über verdeckte aktionen der regierungen, der umbau der "demokratie" zum polizeistaat!
    http://www.joecell.de/modules/altern8news/article.php?storyid=41
    Der "britische Terror" - alles Bluff:
    Two UK bomb suspects released without charge

    Zuerst hat man diese Leute mit grossem Medien-Trara verhaftet, jetzt lässt man sie still und heimlich wieder frei. Einfach weil nichts gegen sie vorliegt. Und dieser Schäuble möchte den "präventiven Todesschuss" einführen. http://www.hartgeld.com/eliten-politik.htm

  3. Gemeinschaften: Utopie von gestern, Realität von heute
    Drei Tage lang  (vom 29. Jun ibis 1. Juli) wird die norditalienische Gemeinschaft Damanhur  Schauplatz einer einzigartigen internationalen Konferenz sein. http://www.zeitpunkt.ch
    Föderation Damanhur bei Turin, Intensive Woche
    http://www.damanhur.info/de/html/home.asp

  4. Celebrate Life Festival 3. bis 11. August 2007 im „Hof Oberlethe“ (bei Oldenburg)
    Celebration in Truth, Presence and Joy
    http://www.celebrate-life.info/cms/ueber_uns.html

  5. Oasen im Massenbewusstsein – Ein neues Wir   Von Thomas Hübl
    http://www.sharingthepresence.com/media/text/de/oasen_im_
  6. massenbewusstsein.pdf

  7. Welmeditation am 17. Juli
    Link auf Deutsch: http://www.firethegrid.com/ger/home-fr-ger.htm

  8. 3. – 7. Oktober 2007 Freundschaftstreffen des Humanity's Team  
    www.humanitysteam.de  

  9. Neue Erkenntnisse durch hochpräzise Simulation
    http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/wissen/technik/764321.html
    hier das neuste beispiel für fehlinformation aus den mainstreammedien.
    ich bat armin risi um eine stellungnahme

  10. Klimaerwärmung   der tantralehrer salem riek zum tanz zwischen ego und öko.
    moral und mitgefühl - der innere wiederspruch wenn uns das wohl unserer erde am herzen liegt.
    http://www.kmuplus.ch/joomla/index.php?option=com_content&task=
  11. view&id=84&Itemid=35

  12. Thomas Ritters "Prophezeiungen" entpuppen sich als Fälschung
    (www.kopp-verlag.de --> Thomas Ritter)
    http://www.thomas-ritter-reisen.de/html/palmblattbibliotheken.html
    http://www.armin-risi.ch/html/AS_Palmblattprophezeiungen.htm

  13. Ist der grosse "Knall" da?
    http://www.hartgeld.com/systemkrise.htm

  14. Spekulationsblase in den USA platzt
    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24865/1.html

  15. schuldner und gläubiger
    https://www.cia.gov/library/publications/the-world-factbook/rankorder/
    2187rank.html

  16. hier eine interessante klassivizierung der einzelnen länder
    http://www.fundforpeace.org/web/index.php?option=com_
    content&task=view&id=229&Itemid=366

  17. Amerikanischer Albtraum    Einschüchterung als Methode    ein haarsträubender bericht
     was den crash auslöste: das ausnehmen der ärmsten duch die banken!http://www.sueddeutsche.de/,tt7m2/wirtschaft/artikel/
    175/107068/

  18. Umfassende weltweite Krise weitet sich aus:
    Immobilien - Finanzinstitute - Aktienmärkte - Privatkonsum - Devisen - Ansage GEAB N°13 (18. März 2007) 
    http://www.leap2020.eu/GEAB-N-13-ist-angekommen!-Umfassende-
    weltweite-Krise-
    weitet-sich-aus-Immobilien-Finanzinstitute-
    Aktienmarkte_a511.html

  19. Der Klimawandel ist unbezahlbar
    http://www.tagesspiegel.de/politik/archiv/30.10.2006/2866748.asp
    Ökonom sieht Welt wegen Umweltschäden vor Superrezession / größte Öko-Wirtschaftsstudie

  20. Endgame Szenarien – Teil 2      23. März 2007
    http://www.hartgeld.com/filesadmin/pdf/Art_2007-57_
    EndgameSzenarien-2.pdf

  21. Endgame Szenarien – Teil 3
    http://www.hartgeld.com/filesadmin/pdf/Art_2007-58_
    EndgameSzenarien-3.pdf

  22. "Und wer leert die Mülltonnen?" 
    DAS GRUNDEINKOMMEN SPALTET DIE LINKEN
    http://www.taz.de/pt/2007/03/10.1/ressort.q,TAZ.re,sw#a0154
  23. Der Untergang (7.3.2007)
    http://www.michaelwinkler.de/Pranger/070307.html

  24. Globalisierung auf dem Rückzug
    http://www.attac.de/aktuell/rundbriefe/sig/
  25. auch in der mainstream-wirtschaftspresse häufen sie die artikel. hier ein paar beispiele:
    http://ftd.de/boersen_maerkte/geldanlage/:I
    mmobilien%20Schatten%20US%20Wolkenkratzern/225090.html

    http://www.zeit.de/2007/18/Euro-contra-US-Dollar?page=all
    http://www.tagi.ch/dyn/news/wirtschaft/767068.html
    http://www.tages-anzeiger.ch/dyn/news/wirtschaft/767063.html



öko-landwirtschaft/selbstversorgung/lebensmittel-sicherheit/ap 2011 in der schweiz
in einer weltwirtschaftskrise wird die landwirtschaft überlebenswichtig. wenn der bundesrat mit der ap 2011die hälfte der bauernhöfe zum aufgeben zwingt, reduziert sich der selbstversorgungs-anteil der schweiz drastisch -  von jetzt 60% auf 40%? wollen wir das?

  1. Newsletter-Feldbefreiung 
    www.gendreck-weg.de
  2. Trübe Aussicht für Gemüsebauern
    http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/wirtschaft/727514.html
  3. Wer verteuert unsere Lebensmittel ?
    die hochpreisinsel schweiz ist neoliberale ideologie - hier die zahlen!
    http://www.kleinbauern.ch/000000954007b3e01/
    02ba7998430e7f10a.html
  4. Wirtschaftliche und ökologische Forderungen für eine langfristig ausgerichtete Agrarpolitik
    http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2007/nr10-vom-1332007/
    Biologische Landwirtschaft gedeiht besser in Kleinbetrieben
  5. Was geschieht mit unserer Landwirtschaft?
    http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2006/nr37-vom-11906/
    was-geschieht-mit-unserer-landwirtschaft/
  6. Die Landwirtschaft ist keine Industrie der ganze Text von Hans-Christoph Binswanger
    http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/schweiz/698949.html
  7. Agrarreform 2011 - ein Dossier mit 33 Artikeln im Tagesanzeiger
    http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/dossiers/schweiz/484.html
  8. Hände weg vom heutigen Boden- und Pachtrecht    Sommersession 2007
    http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2007/nr22-vom-462007/
    haende-weg-vom-heutigen-bod
  9. Das Bäuerliche Bodenrecht (BGBB)  
    Zum Schutz der Schweizer Landwirtschaft und der bäuerlichen Familienbetriebe
    http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2007/nr22-vom-462007/
    das-baeuerliche-bodenrecht-bgbb/
  10. Kleinbauern unterstützen Agrarreform
    http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/schweiz/708778.html
  11. Die Agrar-Ziele der Kleinbauern-Vereinigung
    http://www.kleinbauern.ch/000000954007b3e01/
    02ba7998430e7f10a.html
  12. Abkehr von unsinnigen Wirtschaftstheorien!
    Eine nachhaltige Wende in der Landwirtschaftspolitik ist nötig
    http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2007/nr10-vom-1332007/
    abkehr-von-unsinnigen-wirtschaftstheorien/

    «Wenn man die Landwirtschaft in der Schweiz aufgeben will, ist die AP 2011 in der vorliegenden Form ein guter Weg dazu.»



* * *
das wichtigste in kürze für schnellleserInnen
ab hier kommen jetzt textauszüge aus dem entsprechenden artikeln. die texten sind willkürlich nach meinen subjektiven vorlieben/prioritäten geortnet.


Hyperinflation - Vom Ende allen Fiat-Geldes
ein ellenlanger text von eichlelburg, für alle die es genauer wissen wollen. viele gute passagen, aber sehr langatmig.
die wichtigsten auszüge findest du hier. wegen der länge des textes, setze ihn deshalb ganz an den schluss.
http://www.dieneueepoche.com/articles/2007/02/08/87463.php
... Besonders die USA haben mit 9/11, Kriegen, Steuersenkungen, Ein-Prozent-Niedrigstzinsen und enormen Staatsausgaben eine unglaubliche weltweite Reflation eingeleitet, um die drohende Deflationsspirale abzuwenden. Die meisten anderen Länder haben zwar nicht beim Krieg mitgewirkt, aber bei den Niedrigzinsen. Das Ergebnis ist heute, dass überall die Geldmenge M3 zwischen 9% (Euroland) und 18% (China) pro Jahr steigt, in den USA wird M3 gar nicht mehr veröffentlicht. Die Rohstoffpreise sind in die Höhe geschossen, jedoch hat sich wegen der Konkurrenz aus Asien und Osteuropa die Arbeitslosigkeit nicht verringert und die Löhne sind kaum gestiegen. Daher kommt es nicht zu dem gewünschten realen Abbau der Schulden in einer massiven Inflation durch hohe Lohnsteigerungen. Die Situation kann derzeit sowohl in Richtung deflationärer Crash als auch in Richtung offene Hyperinflation kippen...


woher kommt der krieg und wer profitiert davon?
der umbau der "demokratie" zum polizeistaat! ein link zu einem film über verdeckte aktionen der regierungen. da er auf deutsch übersetzt ist, eignet er sich gut für den deutschen sprachraum.
http://www.joecell.de/modules/altern8news/article.php?storyid=41



Gemeinschaften: Utopie von gestern, Realität von heute
Drei Tage lang  (vom 29. Jun ibis 1. Juli) wird die norditalienische Gemeinschaft Damanhur  Schauplatz einer einzigartigen internationalen Konferenz sein.
http://www.zeitpunkt.ch
Die Konferenz gehört zu einer Serie, die alle drei Jahre von der International Communal Studies Association (ICSA) an wechselnden Orten durchgeführt wird.  Die ICSA beschäftigt sich mit gemeinschaftlichen Lebensformen und alternativen Lebensstile als Antwort auf etliche der heutigen weltweiten Probleme. Je mehr die Welt in Richtung Globalisierung geht, umso mehr muss diese Entwicklung durch lokale und nachhaltige Lebensweisen ausgeglichen werden. 
Aber was macht die Konferenz einzigartig? Ein Grund sind sicher die Referenten aus aller Welt,  einerseits aus der Wissenschaft, andererseits auch aus vielen Gemeinschaften, die so für eine ausgewogene Mischung aus Theorie und Praxis sorgen. Angekündigt sind Fachleute wie die Professoren Massimo Introvigne und PierLuigi Zoccatelli vom Studienzentrum für Neue Religionen, Turin, die über neue religiöse Bewegungen sprechen, Prof. Deborah Altus und Martha Bradley (USA), die mehr traditionelle religiöse und spirituelle Einflüsse erforschen. Prof. Zaacov Oved aus Israel gibt einen Überblick über die Veränderungen von Gemeinschaften weltweit, sein Kollege  Dr. Henry Near ist Spezialist für Kibbuzzim und wird deren Veränderungen vorstellen.  
Im Wechselspiel dazu werden Vertreter aus Gemeinschaften ihre Lebensmodelle vorstellen, z.B. die italienischen Gemeinschaften wie Osho Miastro, Villaggio Verde und Centro internazionale Reiki. Präsentieren werden sich zudem die Camphill Gemeinschaft aus Norwegen, Zegg aus Deutschland und die internationale Gemeinschaft Komaja. Natürlich wird Damanhur als Gastgeberin aus erster Hand erlebbar sein.  
Ein weiterer Grund, der diese Konferenz einzigartig macht, ist die Kombination von traditionelleren Interessen mit hoch brisanten Themen nachhaltiger Lebensweisen. Albert Bates des Ecovillage Training Center aus Tennesse wird die Konferenz mit dem Thema «Communal Economics in a Post-Petroleum World» eröffnen.  Ross Jackson aus Dänemark erläutert die Bedeutung des globalen Gaia Prinzips und Jonathan Dawson aus Englang zeigt auf, wie all dies in die Ökodorfbewegung übersetzt wird.  
Spiritualität und Homöopathie, Nacktheit und Sexualität, Ökologie und Natur, Geschichte und Zukunft sind nur einige der Komponenten dieser neunten ICSA Konferenz, die ein faszinierendes und inspirierendes Ereignis  verheißen – im Valchiusella Tal nördlich von Turin.  
Kosten: 98 Euro (exkl. Kost und Logis)
Konferenzsprache: Englisch
Info und Anmeldung:  http://www.damanhuricsa.org
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Föderation Damanhur bei Turin, Intensive Woche
DAMANHUR ist eine von der UNO für ihre Nachhaltigkeit ausgezeichnete Ökogesellschaft im Piemont in Italien, die auf ethischen und spirituellen Werten basiert. Damanhur schafft eine Kultur des Friedens und einer ausgeglichenen Entwicklung durch Solidarität, ehrenamtlichen Einsatz, künstlerischen Ausdruck, Respekt vor der Umwelt sowie durch soziales und politisches Engagement.
Eine ganz besondere Möglichkeit diese Föderation von Gemeinschaften kennen zu lernen bieten unsere diesjährigen Work-Camps in Zusammenarbeit mit der Gemeinschaft „Porta della Luna“ (Tor zum Mond) . Wir werden in diesem wunderschön gelegenen Haus leben, essen, meditieren und gemeinnützig zusammen arbeiten und vor allem auch die Gelegenheit haben, verschiedene Seiten Damanhurs kennen zu lernen. Ein Besuch in der Föderation, den Kunstwerkstätten und den „Tempeln des Menschen“, ein weltweit einzigartiges unterirdisches Kunstwerk, sind Teil des Programms. Ein Höhepunkt dieser Woche wird zu Vollmond die Teilnahme am Ritual des Orakels von Damanhur sein .
Eine Woche incl. Übernachtung in Mehrbettzimmern, (Bettwäsche und Handtücher inbegriffen) Vollpension (biologisch und auf Wunsch vegetarisch)und allen Führungen mit Übersetzung € 330,- (auf Anfrage Zweibettzimmer € 360,-)
Nächste Termine: Sa 30.6. – Sa 7.7.2007 und Sa 25.8. – Sa 1.9. 2007
Alle Informationen und Anmeldung an Vultura Pisello Tel. Mobil: 0039 348 601 16 73
e-mail: vultura@Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! it oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
http://www.damanhur.info/de/html/home.asp
  7 Artikel zu damanhur
**Stadt des Lichts- Ein Reisebericht von Antar Ketan, Teil II
http://www.kurskontakte.de/article/show/article_40d6cb5163221.html
**Stadt desLichts- Ein Reisebericht von Antar Ketan, Teil I
http://www.kurskontakte.de/article/show/article_40d7dfd5247f0.html
**Lokales Wirtschaften wieder im Aufwind
http://www.kurskontakte.de/article/show/article_415c162d2e5c2.html
**Komplementärwährungen
http://www.kurskontakte.de/article/show/article_424bf978dfd28.html
**Bioregionale Perspektive
http://www.kurskontakte.de/article/show/article_438d9b9ab6bc6.html
**Die Föderation von Damanhur
http://www.kurskontakte.de/article/show/article_438d9c66476b2.html
**Mehr Gemeinschaft braucht es überall
http://www.kurskontakte.de/article/show/article_438d9d8638d35.html


Celebrate Life Festival 3. bis 11. August 2007 im „Hof Oberlethe“ (bei Oldenburg)
Celebration in Truth, Presence and Joy
http://www.celebrate-life.info/cms/ueber_uns.html
http://www.sharingthepresence.com/media/text/de/flyer_festival_2007.pdf
Thomas Hübl & Team laden ein zum 4. Celebrate Life Festival!
Umgeben von der Schönheit der Natur, bietet der idyllisch gelegene „Hof Oberlethe“ sowohl Erwachsenen als auch Jugendlichen und Kindern ein ideales Ambiente zum Wohlfühlen und Entspannen.
Das Festival ist eine Einladung, das Leben tiefer zu fühlen und die Wirklichkeit einmal ganz neu zu schauen: Freude und Feiern als Tore zu mehr Bewusstheit und Kreativität. Mit Freude lassen wir mehr Leichtigkeit auf unsere Lebensbühne treten. Unwillkürlich stellt sich ein Wir-Gefühl ein, getragen vom Geist der Einheit.
Ein großartiges Potenzial steckt in dieser Art des Zusammenseins: Die bunte Vielfalt, die gelebte Präsenz sind ansteckend und wirken sich erfrischend, kraftvoll, auch transformierend aus. Ein helleres Licht scheint in uns – und das nehmen wir mit in unseren Alltag. 
Non-Profit-Event
Alle Veranstaltungen sind kostenfrei (zzgl. Festival-Organisationsgebühr). Die Einnahmen aus freiwilligen Spenden fließen verschiedenen Hilfsorganisationen zu.
Lebendige Spiritualität
*Tägliche Meditationen, Tonings und Sharing the Presence mit Thomas Hübl
*Talks und Workshops mit anderen spirituellen LehrerInnen
Isaac Shapiro, Kira Kay, Auke van Nimwegen, Norman Blanchard u. a.
*Gemeinschaft
Wir singen, tanzen, trommeln, spielen Theater, gehen in Kontakt, entspannen am See, spüren pure prickelnde Lebensfreude, bringen unsere Kreativität zum Ausdruck.
*Abendhighlights
Den Tag ausklingen lassen – mit Kreativität aller Art, Live-Musik, Tanz, Improvisationstheater, „Dance Yourself into God“, Lagerfeuer unterm Sternenhimmel ... oder in lebendiger Stille.
*Extra Camp für Jugendliche, Kinderbetreuung
Anmeldung (erforderlich!), Übernachtung + Verpflegung: Katrin Wulff, Tel. +49 (0)4407 6840, www.hof-oberlethe.de, Festival-Infos: Sheila Deutinger, Tel. +49 (0)30 692 26 37, www.celebrate-life.info

Oasen im Massenbewusstsein – Ein neues Wir   Von Thomas Hübl
http://www.sharingthepresence.com/media/text/de/oasen_im_
massenbewusstsein.pdf
Bewusst gelebte Gemeinschaften sind Oasen, die solche Transformationsfelder zur Verfügung stellen können. Schaffen wir es hier, wahre Transparenz und Präsenz zu leben, die Zeitlose Weisheit – sprich die innewohnende Perle jeder spirituellen Tradition – in unseren Mittelpunkt zu stellen, dann sind wir eine Einladung für das Massenbewusstsein, sich zu öffnen. Wir kreieren Möglichkeiten, gemeinsam und synchronisiert zu zeigen, was wir als Potenzial Mensch zur Verfügung haben. Denn ein waches Bewusstseinsfeld ist eine Einladung an die allumfassende Intelligenz, sich noch mehr auszudehnen. Die Praxis der Transzendenz heißt: Alle sehen alles von allen, alle sind natürlicherweise hellsichtig. Es gibt nichts mehr zu verbergen, alles ist offensichtlich ... Wie würde solch eine Welt aussehen?


Welmeditation am 17. Juli
Link auf Deutsch: http://www.firethegrid.com/ger/home-fr-ger.htm
Meine Lieben Vielleicht hast Du schon davon gehört, vielleicht aber auch nicht. Darum möchte ich gerne diese Information an Euch alle weiterleiten: Am 17. Juli und 13:11 beginnt eine der vielleicht wichtigsten weltweiten Meditationen. Alle Menschen, die zu diesem Aufruf eine Resonanz verspüren, sind aufgefordert, sich um diese Zeit hinzusetzen, ihr Herz zu öffnen und zu meditieren, damit die Erde und all ihre Bewohner geheilt werden können. Wenn Du mehr Informationen darüber lesen möchtest, so gehe bitte auf folgenden



3. – 7. Oktober 2007 Freundschaftstreffen des Humanity's Team   www.humanitysteam.de  
Freundschaftstreffen in der Alten Mühle, 91731 Langfurth(www.zaubermuehle.info)  Marianna Huber Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 
Bei den Freundschaftstreffen des Humanity's Team geht es um Liebe, Freude, Lachen und Frieden. Es ist die Gelegenheit für dich, dich an einem Ort auszudrücken wo Urteilen und Ärger nicht existieren. Nur die Erfahrung bedingungsloser Liebe. Wir werden zusammen lachen, uns umarmen, berühren und tanzen. Wir werden ein schönes Beispiel für unsere Kinder sein, dass wir in Frieden und ohne Angst leben können. Sei EINS mit der Menschheit indem du zum Ausdruck bringst wer du wirklich bist. 

EINSsein heisst, dass du auch mich bist, in einer total einzigartigen Version. So kann ich dich nicht anlügen, bestehlen oder schlagen weil ich mir sonst genau diese Dinge selbst antun würde. Was ich im Gegensatz dazu tun kann, ist dir zu erlauben dich in absoluter Freiheit und Freude zum Ausdruck zu bringen. Deine Wahrheit als genau so wichtig wie meine betrachten, auch wenn sie nicht dieselbe ist. Und dir Platz einräumen wo du dich selbst sein kannst ohne dich verstecken zu müssen, weil du weisst, dass du bedingungslos geliebt wirst. 

Vom 3. - 7. Oktober 2007 findet das nächste Freundschaftstreffen in Langfurth statt. Marianna Huber nimmt unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gerne eure Anmeldungen entgegen. Mehr zum Humanity's Team findest du unter der Adresse www.humanitysteam.de



hochpräzise Simulation
hier das neuste beispiel für fehlinformation aus den mainstreammedien.
ich bat armin risi um eine stellungnahme:
http://www.armin-risi.ch/

Lieber Markus,
wie uns gesagt wird, haben wir den Tiefpunkt des Kali-Yuga noch nicht erreicht.
Die Lügen, die Blindheit usw. werden mehrheitlich noch dicker werden.
Natürlich läuft parallel dazu viel Lichtvolles. Aber läuft auf einer anderen Ebene.
Unten füge ich meinen Kommentar zu dieser neusten 9-11-"Errungenschaft" ein.
Mit herzlichen Grüssen
Armin
Neue Erkenntnisse durch hochpräzise Simulation
Das eigentliche Ziel solcher Hightech-Visualisierungen sind nicht spektakuläre Videos, sondern neue Erkenntnisse zu gewinnen. Und in dieser Hinsicht war die Simulation erfolgreich, wie die Forscher meinen - etwa was die Zahl der zerschmetterten Stahlsäulen im Kern des WTC-Nordturms betrifft. "Bisher gibt es nur Schätzungen, die stark variierten", sagt Purdue-Informatikprofessor Christoph Hoffmann zu SPIEGEL ONLINE. In manchen Untersuchungen war von bis zu 23 versagenden Pfeilern die Rede, während das National Institute of Standards and Technology in seinem Abschlussbericht von 2005 auf nur sechs zerstörte und drei beschädigte Säulen kam.
Diese Darstellung bringt keinerlei wirklich neue Erkenntnis und vermeidet, wie üblich, die offensichtlichsten
Fakten: WTC 1 und WTC sowie WTC 7 brachen in der Geschwindigkeit des freien Falls zusammen,
was bedeutet, daß der Widerstand der gesamten Träger- und Verstrebungsstruktur gleich NULL
war! Es geht nicht um die Frage, ob der Kerosinbrand die Trägersäulen aufweichte.
Selbst wenn dies der Fall war, ist dies in keiner Weise eine Erklärung für den superschnelle
Zusammenfallen aller DREI Türme. Zwei waren von Flugzeugen getroffen worden,
das dritte (WTC 7) nicht, aber dennoch fielen alle drei identisch perfekt und identisch
schnell zusammen. Die einzige Erklärung hierfür ist :  Sprengung.
Wer schon mal eine Filmaufnahme von einer Hochhaussprengung gesehen hat,
weiß, daß bei einer solchen Sprengung - und nur dort - die Häuser in der Geschwindigkeit
des freien Falls zusammenstürzen, wobei große Staubwolken entstehen.
Die Übereinstimmung mit den 9/11-Einstürzen ist offensichtlich,
und der Besitzer von WTC 7, Larry Silverstein, hat ja bereits öffentlich
(versehentlich?) gesagt, sie selbst hätten dieses Gebäude einreißen lassen,
angeblich,  um nicht  weitere Menschenleben zu gefährden.



 

 



Klimaerwärmung   der tantralehrer salem riek zum tanz zwischen ego und öko, moral und mitgefühl - der innere wiederspruch wenn uns das wohl unserer erde am herzen liegt.
http://www.kmuplus.ch/joomla/index.php?option=com_content&task=
view&id=84&Itemid=35

Sag mir, was ich tun soll, und ich werde es nicht mehr gerne tun. Das Herz verschließt sich. Solange wir in dieser Dynamik gefangen sind, wird sich unserer zwischenmenschliches Klima kaum erwärmen. Die Erde aber wird um so schneller zum Treibhaus.
DÜRFEN WIR JETZT NICHT MEHR IN DEN URLAUB FLIEGEN?
Dies war eine Replik auf die Empfehlung einer Grünen-Politikerin, lieber auf Sylt als auf den Seychellen Urlaub zu machen. Bild hat dem Volk aufs Maul geschaut und es zeigt sich, wohin moralische Appelle meist führen: sie provozieren Schuldgefühle und Ängste vor Verzicht. Die Betroffenheit und das Mitgefühl rücken in den Hintergrund, Abwehr dominiert. Das ist die Dynamik von Moral und Rebellion, die wir wohl alle gut kennen. Sag mir, was ich tun soll, und ich werde es nicht mehr gerne tun. Das Herz verschließt sich. Solange wir in dieser Dynamik gefangen sind, wird sich unserer zwischenmenschliches Klima kaum erwärmen. Die Erde aber wird um so schneller zum Treibhaus.
Moral kann Mitgefühl niemals ersetzen, weil sie spaltet und richtet. Moral ist - zugunsten des vermeintlich Guten - oft gegen unsere Bedürfnisse gerichtet, und provoziert damit Abwehr. Das hat in unserer Kultur eine lange Tradition. Die Unterdrückung unserer Sexualität ist ein eindrückliches Beispiel. Mit den schmerzhaften Folgen von Moral haben wir in jedem unserer Kurse zu tun: wie können wir uns selbst mit unseren Bedürfnissen, Wünschen und Sehnsüchten annehmen und lieben - und zugleich offen sein für die Bedürfnisse, Wünsche und Sehnsüchte anderer
Menschen? Wenn dies zu zweit schon zum oft unlösbaren Dilemma gerät, wie schwierig mag es erst für die ganze Menschheit sein? Wie bringen wir unsere Bedürfnisse nach Komfort, nach einer gut geheizten Wohnung, nach warmem Duschen und nach Urlaubsreisen mit der Erkenntnis unter einen Hut, dass wir damit dazu beitragen, dass der wunderbare Planet Erde in weiten Regionen zur Wüste wird und die Heimat von vielen Millionen Menschen überflutet? Diese Diskrepanz ist so krass, dass wir fast nicht anders können, als uns von dem Thema abwenden. Es überfordert uns. Oder wir werden missionarisch in unserem Eifer. Dann stricken wir auf psychologischer Ebene an dem Problem mit, das wir ökologisch zu bekämpfen versuchen.
... Es erfordert unsere tiefste Fähigkeit und Bereitschaft, die Widersprüchlichkeit des Lebens und unserer selbst anzuerkennen und ihr Raum zu geben. Ich schreibe gerade an meinem neuen Buch, worin es wesentlich um das Thema Widersprüche und Paradoxien geht. Ich bin beseelt von der Idee, dass das, was wir in unseren intimen Beziehungen lernen, auch für unsere Kultur und unseren Planeten von Nutzen sein kann. Eine dieser Paradoxien könnte sein: wenn das Ausmaß des Problems kollektiv bewusst wird - und damit meine ich eher noch das psychologische Problem als das ökologische, weil letzteres bereits weitgehend anerkannt wird - und wir uns
kollektiv unsere Ratlosigkeit eingestehen, dann könnten daraus Wunder hervorgehen. Und nicht mehr - und nicht weniger - als ein Wunder scheint nötig. Wir können es nicht machen, aber wir können die Voraussetzungen dafür schaffen.
Matthias Riek, D-79100 Freiburg, Vaubanallee 43.
 http://www.art-of-being.de


Thomas Ritters "Prophezeiungen" entpuppen sich als Fälschung
(www.kopp-verlag.de --> Thomas Ritter)
Die Verdachtsmomente, dass an Thomas Ritters "Palmblattprophezeiungen" etwas nicht stimmt, haben sich leider weiter bestätigt. Alles weist darauf hin, dass der Autor diese  "Prophezeiungen" selber verfaßt hat.
Redaktionsschluß war, wie im Buch erwähnt, der Juni 2005. Genau bis in den Juni 2005 sind die "Prophezeiungen" tagesgenaue Beschreibungen der bereits geschehenen und längst bekannten Ereignisse. Ab dem Juni 2005 werden die Angaben schlagartig vage und allgemein - und das wenige, was für die nachfolgenden zwei Jahre (ab Juni 2005 bis jetzt) konkret vorausgesagt wurde, hat sich als falsch erwiesen.
Da drängt sich der Verdacht auf, daß Thomas Ritter  dies alles selber geschrieben hat. Und tatsächlich wurde in der Zeitschrift "mysteries" (Nr. 21, Mai/Juni 2007) darauf hingewiesen, daß in diesen angeblichen Prophezeiungen z.T. sogar WÖRTLICH aus dem Internet abgeschrieben wurde, nämlich aus einem Spiegel-Online-Artikel.
Auch die Rahmengeschichte hält in keinem Punkt einer näheren Überprüfung stand.
Nachforschungen in Indien zeigten, daß die von Thomas Ritter erwähnten Schlüsselpersonen -- der geniale, autodidaktische Bauer "Anandh Ramesh" aus Kadambhodi und der Palmblattleser "Ganeshbabu Shastri" (angeblich aus Kanchipuram oder aus einem Vorort von Kanchipuram) -- an den besagten Orten gänzlich unbekannt sind.
In den Antworten, die in der oben erwähnten "mysteries"-Ausgabe abgedruckt sind, gibt Thomas Ritter zu, daß man in Kadambhodi heute "Anandh Ramesh" nicht kenne, und gibt dafür die Erklärung, dies sei deshalb, weil "Anandh Ramesh" 1999  gestorben sei und seine Familie 2001 aus Kadambhodi weggezogen sei. Aber dies ist eine peinliche Notlüge. Dieser Bauer besaß gemäß Thomas Ritters Angaben im Buch viele alte Palmblätter und hatte sich "im Verlauf mehrerer Jahrzehnte autodidaktisch einige der alten drawidischen Sprachen beigebracht". Hätte es dieses Unikum tatsächlich jemals gegeben, dann würde man sich in seinem Dorf auch noch acht Jahre nach seinem Tod an ihn erinnern. Das ist aber erwiesenermaßen nicht der Fall.
Auch der angebliche Übersetzer, Ganeshbabu Shastri, ist in Kanchipuram und in dem Vorort von Kanchipuram, wo er gelebt haben soll, gänzlich unbekannt. Niemand in den dortigen Palmblattbibliotheken kennt diesen Namen, und niemand kennt den Mann auf dem Foto, das Thomas Ritter im Buch veröffentlicht hat und von dem er sagt, es zeige "Ganeshbabu Shastri". Ebenso kennt dort niemand die Personen auf dem Foto, das die "Familienangehörigen Ganeshbabu Shastris" zeigen soll -- ein Foto mit einer hellhäutigen NORDindischen Familie.
Eine ausführliche Zusammenstellung und Analyse aller Kritikpunkte bzgl. dieser "Palmblattprophezeiungen" (inkl. die wörtlichen Parallelen zum Spiegel-Online-Artikel) finden Sie auf
http://www.armin-risi.ch/html/AS_Palmblattprophezeiungen.htm



* * *
 
 

Ist der grosse "Knall" da?  http://www.hartgeld.com/systemkrise.htm
Telegraph: Monday view: Credit crunch will 'shred investment portfolios to ribbons'
"This is the big one: all investment portfolios will be shredded to ribbons," said Albert Edwards, from Dresdner Kleinwort.
Es ist jetzt offenbar soweit. Der grosse Finanzcrash des 21. Jahrhunders dürfte da sein:


 
Ausgehend nicht von den Aktien sondern den Bonds, CDOs, Derivaten!
Warm anziehen, es geht los!
Eine Katastrophe wurde bisher abgewendet. Dennoch kommt weiterhin Druck von allen Seiten. Die Entscheidungen von Wall Street Bankern, Hedge-Fonds-Managern und Anleihen-Ratingagenturen in den nächsten Wochen werden bestimmen, wie das Spiel ausgeht. Ein einziges Zucken eines der Spieler könnte zur Vernichtung auf Gegenseitigkeit führen.

Die Strategie der Wall Street für die nächste Zeit wird sein, nach Möglichkeit den Status quo zu erhalten und neue Brände rasch zu löschen. „Sie hoffen, so viel Zeit zu gewinnen wie möglich“, meint James Melcher, Gründer des Hedgefonds Balestra Capital.
Wie immer das selbe Spiel - Zeit gewinnen. jedoch wird jetzt nicht mehr viel Zeit herauszuholen sein, nachdem alle Medien voll mit diesem Thema sind. Höchste Zeit, sich auf den endgültigen, weltweiten, baldigen Kredit-Meltdown vorzubereiten.

Die FAZ zittert vor Angst
FAZ: Kommt es bei CDOs zu einer Abwärtsspirale?

29.06.2007 -- Tages-Anzeiger Online
«Im Zustand der höchsten Nervosität»
 http://www.tagi.ch/dyn/news/wirtschaft/767068.html
Hedge Funds sind eng miteinander verbunden und spielen eine zentrale Rolle auf den Finanzmärkten. Ihre Geschäfte werden immer komplexer - und der geringste Anlass könnte einen Kollaps provozieren.

29.06.2007 -- Tages-Anzeiger Online
Kreditblase zum Bersten gefüllt
http://www.tages-anzeiger.ch/dyn/news/wirtschaft/767063.html
Noch nie ist so viel Geld zu so geringen Renditen an bonitätsmässig so schlechte Schuldner ausgeliehen worden. Die Gefahr einer heftigen Korrektur steigt.

Spekulationsblase in den USA platzt
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24865/1.html
Das gerade am US-Immobilienmarkt zu beobachtende Szenario könnte sich bald, mit deutlicheren Auswirkungen, in Spanien wiederholen. Wegen zahlloser fauler Kredite auf dem US-Immobilienmarkt beginnen nun auch große Akteure zu straucheln. Mit New Century Financial gerät einer der größten Akteure auf dem US-Hypothekenmark in die Zahlungsunfähigkeit. Frisches Geld brauchen andere US-Hypothekenanbieter, kleinere Firmen haben bereits dicht gemacht. Wurde zunächst abgewiegelt, steigt nun die Angst vor einer Kettenreaktion, welche eine Rezession mit weltweiten Folgen nach sich ziehen könnte. Auch in Spanien hat sich seit Jahren eine Immobilienblase gefährlich aufgeblasen, an der ein guter Teil der gesamten Ökonomie hängt. Ermüdungsanzeichen sind deutlich sichtbar und die Krise in den USA könnte die Blase auch in Spanien zum Platzen bringen.

schuldner und gläubiger: hier eine interessante klassivizierung der einzelnen länder
http://www.fundforpeace.org/web/index.php?option=com_content&task=
view&id=229&Itemid=366
hier ein kommentar von roger: Wie die Geschichte zeigt ist bislang jede Wachstumspyramide früher oder später in sich zusammengestürzt. Verschiedene Entwicklungen weisen nach Aussagen von Finanzexperten auf einen Zusammenbruch des Finanz- und somit auch des Wirtschaftssystems hin. Siehe untenstehende Links. Nicht nur die Schwäche des Finanzsystem wird an diesen Zusammenbruch beteiligt sein. Verschiedene Indikatoren vermischen sich weltweit zu einem zunehmend explosiven Gemisch, das bei Zündung genügend Stoff für eine neue Hollywood Trilogy liefern dürfte.
1. Ökonomisch: Unter anderem sinkendes Bruttosozialprodukt, staatliche und private Verschuldung, Geschäftszusammenbrüche, Entwertung und Kollaps von nationalen Währungen führen zu einer Bankrotterklärung nicht nur der Wirtschaft sondern auch des Staates. Der kann weder die Gehälter der Staatsbediensteten bezahlen, noch andere Verpflichtungen wie z.B. Infrastrukturaufgaben und Rentenansprüche der Bürger bedienen.
 2. Sozial: Überbevölkerung mit zunehmenden Versorgungsproblemen (Ernährung, Wasser, Energie); Flüchtlingsbewegungen durch Krieg, Vertreibung, Umweltkatastrophen und sozialer Not um nur zwei zu nennen. Dies wirft nicht nur humanitäre sondern auch Sicherheitsprobleme auf.
 3. Politisch: Landbesetzung, Diktaturen, Korruption, Vertrauensverlust in die politische Führung, ziviler Ungehorsam, Aufstände und andere. 
Zusammengefasst führen diese drei Indikatoren zunehmend zu kaum lösbaren Problemen. Der Fund for Peace publiziert jährlich den Failed State Index (heisst soviel wie Index der durchgefallenen Staaten). Dabei werden hunderttausende von Artikeln von globalen und regionalen Quellen gesammelt und ausgewertet.  Dieser Index weist in seiner aktuellen Ausgabe für das Jahr 2007 rund 32 von 177 untersuchten Ländern mit schwerwiegenden Problemen aus. Für weitere 97 Staaten gilt eine Warnstufe - darunter so illustre Mitglieder der Weltgemeinschaft wie Saudi Arabien, Indien und China. Lediglich 33 Staaten wurden als mit moderaten Problemen bewertet und sogar nur 15 als tragfähig, Darunter, wie könnts auch anders sein, unsere geliebte Schweiz ... (fragt sich nur wieso ... aber lassen wir die Polemik ...).





Amerikanischer Albtraum    Einschüchterung als Methode    ein haarsträubender bericht
 was den crash auslöste: das ausnehmen der ärmsten duch die banken!http://www.sueddeutsche.de/,tt7m2/wirtschaft/artikel/175/107068/
Wie Geldverleiher und Makler in den USA Hunderttausende Hausbesitzer in den Ruin trieben - und dabei vor allem Farbige und Einwanderer ausnutzten. ... „Wir warnen schon seit Jahren vor der Entwicklung. Jetzt, da die Krise an der Wall Street angelangt ist, wachen die Politiker endlich auf“, sagt sie.
Zwei Millionen Familien in Gefahr Ludwig schätzt, dass zwei Millionen amerikanische Familien um ihr Wohneigentum fürchten müssen.“Vielen droht die Obdachlosigkeit“, sagt sie. Soziale Not gebe es aber auch bei vielen, die nicht in der Statistik aufscheinen. Viele nähmen Zweit- und Drittjobs an, nur um ihre Hypothek bedienen zu können.

Umfassende weltweite Krise weitet sich aus:
Immobilien - Finanzinstitute - Aktienmärkte - Privatkonsum - Devisen - Ansage GEAB N°13 (18. März 2007)
http://www.leap2020.eu/GEAB-N-13-ist-angekommen!-Umfassende-weltweite
-Krise-weitet-sich-aus-Immobilien-Finanzinstitute-Aktienmarkte_a511.html
..da die wichtigen demokratischen und auch republikanischen Politiker schlicht und einfach unfähig sind zu ermessen, bis zu welchem Grad die Wirtschaft ihres Landes auf tönernen Füßen steht und von seinen Beziehungen zu Asien und den anderen Weltregionen abhängig ist. Die herrschende Klasse in den USA möchte China "eine Lektion erteilen" (und dabei auch noch gleichzeitig den japanischen Automobilhersteller einen warnenden Zeigefinger vorhalten). Dabei ist sie sich nicht darüber im Klaren - die chinesischen Warnungen haben insoweit überhaupt nicht gefruchtet -, dass die US- Position nicht mehr so stark ist, dass sie China auch nur den Ansatz einer Lektion erteilen könnten, und dass sie mit ihren protektionistischen Maßnahmen einen Handelskrieg entfachen werden, der mit seinen Turbulenzen auch die Finanz- und Devisenmärkte erfassen wird. Denn über den Wert des Dollars und der US-Schatzbriefe und Schuldverschreibungen wird heute in Peking entschieden. Und nicht nur das: Auch die Aktienkurse von Fannie Mae und Freddy Mac, die die asiatischen Investoren auf Rat ihrer amerikanischen Geschäftsbanken in den letzten Monaten angehäuft haben, liegen in chinesischen Händen. Inzwischen gibt selbst Ben Bernanke zu, dass das Ausmaß der asiatischen Investitionen in der US-Wirtschaft für die USA ein umfassendes Risiko birgt.
Entwicklung der chinesischen Devisenreserven
Entwicklung der chinesischen Devisenreserven
Um die Situation mit einem aktuellen Bild zu verdeutlichen: Die USA sind heute wie ein riesiger Hedge Fonds, dessen Manager sich gerade anschicken, mit ihrem Hauptkreditgeber (nämlich China), der ihnen das Geld zur Verfügung stellt, um ihre immer riskanteren Geschäfte zu betreiben, auf Konfrontation zu gehen. Die tragende Idee hinter dieser Strategie ist natürlich, dass der Kreditgeber gar nicht anders könnte, als weiterhin Geld zu leihen, da er sonst alles verlöre. Das ist eine Strategie, die der Komplexität der Situation nicht Rechnung trägt, von der Milliarden Menschen und Billionen Dollar abhängen, insbesondere wenn es dem Kreditgeber gerade dämmert, dass fast alle "Sicherheiten", die er über die letzten Jahre von seinem Kreditnehmer empfangen hat, nichts weiter sind als Fetzen Papier ohne Wert. Denn die Ausweitung der Immobilienkrise auf den gesamten Finanz- und Bankensektor zeigt gerade der gesamten Welt, wie schwach die amerikanische Wirtschaft und wie wertlos ihre Schuldverschreibungen sind.
Die 200 Milliarden US-Dollar Handelsüberschuss für die Chinesen gegenüber den USA müssen in Verhältnis gesetzt werden zu dem Vermögensverlust, der für die Chinesen durch eine 10-prozentige Abwertung des Dollars pro Jahr entsteht, nämlich 100 Milliarden Dollar. Davon auszugehen, dass Peking in aller Ruhe hinnähme, auf allen Ebenen Verluste zu erleiden, ohne sich virulent dagegen zu wehren, ist wirklich von höchster intellektueller Naivität, vergleichbar mit der, die in Washington vor vier Jahren herrschte, als alle glaubten, die Iraker würden die amerikanischen Soldaten mit Blumen begrüßen.


Der Klimawandel ist unbezahlbar
http://www.tagesspiegel.de/politik/archiv/30.10.2006/2866748.asp
Ökonom sieht Welt wegen Umweltschäden vor Superrezession / größte Öko-Wirtschaftsstudie
Wenn weiter nichts gegen den Klimawandel getan wird, stürzt die Welt in die schwerste Rezession der neueren Geschichte, die mehr kosten wird als beide Weltkriege zusammen, weite Teile der Welt unbewohnbar und Hunderte Millionen Menschen zu Flüchtlingen machen wird. Aber ein entschlossenes globales Aktions- und Investitionsprogramm könnte diese Kosten dramatisch reduzieren. Dies ist die Essenz eines am Montag in London veröffentlichten und mit Spannung erwarteten 700-Seiten Berichts über die wirtschaftlichen Aspekte des Klimawandels.
Der Autor, Sir Nicholas Stern, argumentiert, dass die katastrophalen Auswirkungen des Klimawandels für einen Bruchteil der genannten Kosten, etwa ein Prozent des globalen Bruttosozialprodukts, vermieden werden können.


Endgame Szenarien – Teil 2 23. März 2007
http://www.hartgeld.com/filesadmin/pdf/Art_2007-57_EndgameSzenarien-2.pdf
In letzter Zeit kommen immer düstere Meldungen über den Zustand der Weltwirtschaft und dass bald
etwas „passieren“ sollte. Diese Trilogie von drei Artikeln versucht den Ablauf eines solchen weltweiten
Crash darzustellen sowie Empfehlungen für den Umgang mit einer solchen Krise sowie die
Vorbereitung darauf anzugeben. Der 1. Teil hat die momentane Situation beschrieben. Der 2. Teil geht auf den möglichen Ablauf dieser Krise ein und was der Auslöser sein kann.
...in einem solchen Crash die „Wertaufbewahrungsfunktion“ praktisch aller
Teile des Fiat-Money-Systems verloren geht, wie Shelby Moore in „Gold Value Increases During
Extreme Deflation (or Inflation)“ zeigt. Aktien, Anleihen und davon abhängige Investments wie Fonds
und Lebenversicherungen crashen, Banken gehen unter. Das Einzige, was neben Gold und Silber
noch einige Zeit einen gewissen Wert behält, ist Bargeld. Aber davon gibt es kaum welches. Das
meiste Geld ist heute elektronisch und geht bei Bankpleiten mit unter. Eine Explosion der Gold- und
Silberpreise ist damit sicher. Man sollte daher in einem solchen Fall auf jeden Fall neben Gold und Silber auch Bargeld in Euro und Schweizer Franken zur Verfügung haben.
...Die relativ sicherste Währung in Europa dürfte der Schweizer Franken sein, aber auch dieser
wird massiv „Haare lassen“, d.h. gegenüber Gold verlieren.



"Und wer leert die Mülltonnen?" DAS GRUNDEINKOMMEN SPALTET DIE LINKEN
http://www.taz.de/pt/2007/03/10.1/ressort.q,TAZ.re,sw#a0154
Mehr als das Wort Grundeinkommen durften die taz-Interviewer kaum sagen,
da ging der Streit schon los: Für Katja Kipping (Linkspartei) holt das
bedingungslose Grundeinkommen die Ausgeschlossenen in die Gesellschaft
zurück. Falsch, sagt Andrea Nahles (SPD), es sei "Exklusion"
Initiative Grundeinkommen
Die Begründung des Grundeinkommens aus der Kunst
(PDF zum ausdrucken und lesen)
enno schmidt und daniel häni --
unternehmen mitte
gerbergasse 30
ch-4001 basel
0041 61 263 36 63
fax    61 263 36 64
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.mitte.ch
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.initiative-grundeinkommen.ch
www.grundeinkommen.tv

Globalisierung auf dem Rückzug
http://www.attac.de/aktuell/rundbriefe/sig/
"Sand im Getriebe 59" steht im Netz, unter dem Titel: "Gipfel der
strukturellen und militärischen Gewalt".
Die PDF-Datei ist wie immer erhältlich unter
http://www.attac.de/aktuell/rundbriefe/sig/
Die einzelnen Artikel stehen wieder unter der Adresse
http://sandimgetriebe.attac.at/ (siehe Online-Index unten)
In Bad Doberan (Anhörung der Linkspartei) und Rostock (Gegengipfel) und
wohl auch auf dem Kirchentag in Köln hat Walden Bello seine
Einschätzung: "Globalisierung auf dem Rückzug" vorgetragen und ist auf
große Resonanz gestoßen.




öko-landwirtschaft/selbstversorgung/lebensmittel-sicherheit/ap 2011 CH
in einer weltwirtschaftskrise wird die landwirtschaft überlebenswichtig. wenn der bundesrat mit der ap 2011die hälfte der bauernhöfe zum aufgeben zwingt, reduziert sich der selbstversorgungs-anteil der schweiz drastisch -  von jetzt 60% auf 40%? wollen wir das? hier bringe ich die jeweils interessantesten ausschnitte aus den texten.

Newsletter-Feldbefreiung 
www.gendreck-weg.de
Für das Team Jutta Sundermann, 0175 / 86 66 76 9
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Inhalt:
1. Täglich neue Absichtserklärungen
2. Genmais ist illegal - taz-Beilage am 13. besorgen - Monsanto anzeigen
3. nach G8: neuer Schwung für Zivilen Ungehorsam
4. Gentechnikfreies Wochenende - Programm und Infos
5. Eine ganze Menge Infos und Bitten:
- Kinderbetreuung gesucht
- Banner auf Deine Homepage
- Transportautos gesucht. Fahrräder mitbringen.
- Filme zeigen, mobilisieren vor Ort, uns als ReferentInnen einladen
- Zeitungen ansprechen und Freunde und Freundinnen mitbringen
- Kampagnenmaterial
- Bald zum Download: Tipps für Aktive
- Termine.
- Spenden


Trübe Aussicht für Gemüsebauern
http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/wirtschaft/727514.html
Durch ein Agrarfreihandel mit der EU müsste der Schweizer Früchte- und Gemüsesektor mit einem Preiszerfall von 50 Prozent und massiven Marktanteilsverlusten rechnen.

Wer verteuert unsere Lebensmittel ? die hochpreisinsel schweiz ist neoliberale ideologie - hier die zahlen!
http://www.kleinbauern.ch/000000954007b3e01/02ba7998430e7f10a.html
In den Nachbarländern sind die Lebensmittelpreise tiefer. Wirtschaftsbosse, Gewerkschaftsfunktionäre, Denner-Chef und Migros-Manager zeigen auf die Bauern: Schuld an der Hochpreisinsel sei die Landwirtschaft. Die Kleinbauern-Vereinigung kämpft gegen diese Konsumpreislüge! ... Gemessen am verfügbaren Einkommen des Durchschnitthaushaltes, kaufen Herr und Frau Schweizer ihr Essen billiger als unsere europäischen Nachbarn. Der Bedarf eines Monats kostet die Durchschnittsfamile einen Zehntel der Haushaltausgaben, in den Nachbarländern aber 15 bis 20 Prozent. ... seit der Veröffentlichung der bundesrätlichen Botschaft zur Agrarpolitik 2011 im Juni 2006 ist hochoffiziell belegt, wie die Preisdifferenz zwischen schweizerischen und europäischen Lebensmitteln zustande kommt (siehe Box). Für den Lebensmittel-Warenkorb, für welchen die KonsumentInnen und Konsumenten in der Schweiz rund 30 Milliarden Franken im Jahr bezahlen, beträgt die Differenz zu den Durchschnittspreisen unserer EU-Nachbarländer rund 11.5 Milliarden Franken oder 40 Prozent. Davon gehen 3.5 Milliarden Franken zulasten höherer Inlandagrarpreise und Grenzzölle. 8 Milliarden Franken aber – also der weitaus grössere Teil – sind auf die höheren Margen der Lebensmittelindustrie und der Grossverteiler zurückzuführen! ... Die bundesrätliche Botschaft zur AP 2011 liefert noch eine Zahl, die Migros und Coop in Erklärungsnotstand bringt: Während die Agrarpreise in den letzten zwölf Jahren um 25 Prozent sanken, haben die Konsumpreise für Lebensmittel sogar zugelegt. Solange die Grossverteiler die tieferen Einkaufspreise für Agrarprodukte an ihre Kundschaft nicht weitergeben, ist jede neue Forderung an die Bauern ein Hohn!

Wirtschaftliche und ökologische Forderungen für eine langfristig ausgerichtete Agrarpolitik
von Prof. Dr. Hans Christoph Binswanger*
http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2007/nr10-vom-1332007/
Biologische Landwirtschaft gedeiht besser in Kleinbetrieben
Bedeutungsvoll ist allerdings die Stärkung der biologischen Landwirtschaft, die übrigens besser in Kleinbetrieben gedeiht, weshalb auch nicht alles auf eine Vergrösserung der Betriebsfläche gesetzt werden sollte. Wegen der Bevorzugung biologischer Produkte ist ein Teil der Bevölkerung bereit, etwas höhere Preise zu bezahlen. Aber auch der Ausweitung der biologischen Landwirtschaft sind Grenzen gesetzt, sowohl von der Angebots- wie von der Nachfrageseite her. Die Umstellung der Produktion vom konventionellen zum biologischen Betrieb benötigt unter Umständen mehrere Jahre. Wenn der Kundenkreis genügend gross bleiben bzw. noch erhöht werden soll, ist auch nur eine geringe Preisdifferenz zwischen den biologischen und den konventionellen Produkten zulässig. Sie darf 10–20% nicht überschreiten. Zudem muss sie die höheren Produktionskosten der biologischen Landwirtschaft ausgleichen.
Weitere kleinere Möglichkeiten zur Steigerung der Wertschöpfung ergeben sich aus der Ausweitung der Direktvermarktung und den Bestrebungen zur Versorgung mit Nahrungsmitteln aus der jeweiligen Region. Nützlich ist auch die Einführung des Labels «Suisse Garantie».
Aber all diese Möglichkeiten genügen bei weitem nicht, um die Benachteiligung der Schweizer Landwirtschaft gegenüber der ausländischen Konkurrenz und erst recht nicht gegenüber den generell besseren Produktions- und Marktbedingungen der Industrie auszugleichen.
Aus diesen verschiedenen Feststellungen folgt: Wenn man die Landwirtschaft in der Schweiz aufgeben will, ist die AP 2011 in der vorliegenden Form ein guter Weg dazu. Wenn man sie aber aufrechterhalten will, müssen wesentliche Teile des AP 2011-Projekts revidiert werden. Es gilt: «Il faut vouloir aussi les conséquences de ce qu’on veut.» – «Man muss auch die Konsequenzen von dem wollen, was man will.»    •


Was geschieht mit unserer Landwirtschaft? http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2006/nr37-vom-11906/
was-geschieht-mit-unserer-landwirtschaft/

Die Landwirtschaft ist keine Industrie der ganze Text von Hans-Christoph Binswanger
http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/schweiz/698949.html
Das Fazit dieser Feststellungen ist, dass ohne die Schutzmassnahmen, die das Industrieland Schweiz zu Gunsten der Landwirtschaft eingeführt hat, diese gegen null schrumpfen würde.
Wollen wir das? Es ist zu bedenken: Die Landwirtschaft in der Schweiz kann zwar im Expansions- und Wachstumstrend nicht mithalten, doch sie ist notwendig, um die Nahrungsgrundlage zu sichern. In den Exportländern wird der Boden immer mehr in einer Weise bebaut, die hohe Risiken in sich trägt: massiver Chemieeinsatz, ungesunde Hochzüchtung von Nutztieren, die Bodenerosion durch Destabilisierung und Ausräumung der Agrarlandschaft, einseitige Fruchtfolge, Versalzung der Böden und vor allem übermässige, klimatisch nicht angepasste Bewässerungsmethoden. Um die Versorgung mit gesunden, frischen und möglichst unbearbeiteten Nahrungsmitteln zu sichern, ist es notwendig, eine konsumnahe Produktion aufrechtzuerhalten, bei der grösseres Gewicht auf biologische und ökologische Qualität als auf Quantität gelegt und die Qualität auch kontrolliert werden kann. Die Schweiz wird zudem in Zukunft wegen der zunehmenden Wasserknappheit in vielen Teilen der Welt in der landwirtschaftlichen Produktion einen grossen Vorteil haben: Dieser Vorteil ist ihr Wasserreichtum. Sie kann ihn aber nur wahrnehmen, wenn die Landwirtschaft noch existiert!
Man kann allerdings auch der Meinung sein, dass die Landwirtschaft nicht mehr in unsere Wirtschaft passt. Aber man darf nicht so tun, als ob sie in unserem Land nur auf Grund des vorgesehenen Strukturwandels und einzelner Verbesserungen der Marktbedingungen ohne zusätzliche Transferzahlungen und ohne Wahrung der bestehenden rechtlichen und raumpolitischen Schutzbestimmungen aufrechterhalten werden kann. Die Existenzfrage ist gestellt. Wenn man die Landwirtschaft in der Schweiz aufgeben will, ist die AP 2011 in der vorliegenden Form ein guter Weg dazu. Wenn man sie aber im Interesse der Schweizer Konsumenten aufrechterhalten will, müssen in der AP 2011 die langfristigen ökonomischen und ökologischen Aspekte wesentlich stärker berücksichtigt werden.

 

Agrarreform 2011 - ein Dossier mit 33 Artikeln im Tagesanzeiger
http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/dossiers/schweiz/484.html


Tages-Anzeiger vom 15.03.2007
Heimatschutz hat ausgedient
Kommentar
ein etwas missverständlicher titel: parallelimporte für die landwirtschaft legalisiert - ein meilenstein im kampf zwischen multis und KMU's/bauern/kleingewerbe. das ist echter heimatschutz, aber zugunsten der kleinen, auf kosten der grossen und das im bürgerlich dominierten parlament der schweiz!
http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/schweiz/730576.html
Die Bauernbasis hat sich dieses Zugeständnis gegen den Willen der SVP und der FDP erkämpft. Beinahe hätten Vertreter dieser beiden Parteien das ganze Gesetz am Ende wegen der Parallelimporte scheitern lassen. Das ist insofern pikant, als FDP und SVP sonst bei jeder Gelegenheit nach mehr Wettbewerb rufen. Dass in diesem Fall plötzlich alles anders sein soll, hat mit der Haltung der Pharmaindustrie zu tun...    » weiter

Tages-Anzeiger vom 20.01.2007
Wo Agrar-Subventionen versickern
Die Agrarplattform hat in einer langwierigen Streitschlichtung aufgedeckt, wo viele Subventionen versickern. Und: Tierfreundliche, ökologische Produktion ist für die Bauern ein Verlustgeschäft....
Verlust trotz Putzfrauenlohn
... Eine Erkenntnis der Agrarplattform überraschte selbst Bauernvertreter: Sauber kalkuliert, resultiert aus den Beiträgen des Bundes für besonders tierfreundliche Haltung und ökologische Produktion ein Verlust. Die Biobauern legen drauf, weil die Auflagen, die mit den Beiträgen verbunden sind, im Betrieb viel zu hohe Zusatzkosten verursachen. Die Vorschriften sind zu kompliziert, und die Beiträge zu klein – gemessen am tatsächlichen Aufwand. Und dabei legten von der Agrarplattform zugezogene Spezialisten der Kalkulation bloss einen Stundenlohn von 25 Franken zu Grunde – einen Putzfrauenlohn. Bei für Handwerker üblichen Ansätzen sähe die Bilanz noch schlechter aus. 
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Hände weg vom heutigen Boden- und Pachtrecht    Sommersession 2007
http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2007/nr22-vom-462007/haende-weg-
vom-heutigen-boden-und-pachtrecht/
von Werner Salzmann, Mülchi BE*
Werner Salzmann ist Präsident des Bäuerlichen Zentrums Schweiz (BZS)
Die grundlegenden Elemente des Boden- und Pachtrechts müssen erhalten bleiben. Diese sind: 1. Selbstbewirtschafterprinzip, 2. Vorkaufsrecht, 3. Preislimitierung, 4. Belastungsgrenze, 5. Gewerbegrenze.
Die folgenden bäuerlichen Organisationen haben beschlossen, bei negativen Beschlüssen zum Boden- und Pachtrecht das Referendum zu ergreifen: Bäuerliches Zentrum Schweiz (BZS), Schweizerischer Pächterverband, Uniterre, VKMB, SVIL.
Wenn Sie das heutige Boden- und Pachtrecht erhalten wollen, melden Sie sich bei folgender Adresse: BZS, Postfach 723, 3025 Bern. •

Das Bäuerliche Bodenrecht (BGBB)   Zum Schutz der Schweizer Landwirtschaft und der bäuerlichen Familienbetriebe
http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2007/nr22-vom-462007/
das-baeuerliche-bodenrecht-bgbb/
von Amedea Raff, Lindau, Schweiz lic. phil. I, Psychologin APP, ­
Bäuerin FA und dipl. Landwirtin mit Spezialrichtung Biolandbau
Die Schweizer Bevölkerung ist gewohnt, gesunde, wohlschmeckende und stets genügend Nahrungsmittel aus Schweizer Produktion geniessen zu können. Diesen hohen Qualitätsstandard unserer Landwirtschaft verdanken wir unter anderem auch den immer ­weiter verbesserten Rahmenbedingungen, wie z.B. dem Bäuerlichen Bodenrecht, welches zum Ziel hat, genügend landwirtschaftlichen Boden als notwendige Ressource zu sichern und diesen Boden auch den bäuerlichen Familien zur Nutzung zu erhalten. Der Nationalrat befasst sich in der Sommersession am 11. Juni 2007 im Rahmen der Agrarpolitik 2011 (AP 2011) mit dem Bäuerlichen Bodenrecht (BGBB). Der Bundesrat will wichtige Teile dieses Gesetzeswerkes abschaffen oder verändern, was zu einer massiven Schwächung der Schweizer Landwirtschaft führen würde.
Beim Bäuerlichen Bodenrecht handelt es sich um ein ganz eindrückliches filigranes Gesetzeswerk, aus langer Tradition und Erfahrung hervorgegangen und in echt schweizerischer Art pragmatisch errungen. Es gewährt dem einzelnen Landwirt, dem einzelnen Familienbetrieb, der Landwirtschaft insgesamt – und damit der Gesamtbevölkerung! – einen bestmöglichen Schutz. Deshalb kann man auch nicht einzelne wichtige Grundpfeiler des BGBB streichen, ohne das ganze Gesetzeswerk in seiner Wirkung stark zu schwächen. Wir sind alle aufgerufen, dieses wertvolle Gesetz und unsere Landwirtschaft zu schützen, die in vielen Teilen der Welt als Vorbild dient, um die uns viele beneiden und mit der wir anderen Ländern helfen können. •
*    

Kleinbauern unterstützen Agrarreform
http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/schweiz/708778.html
Die Agrarpolitik müsse zwar noch ökologischer werden, sie sei aber besser als ihr Ruf, sagen die Kleinbauern. Damit setzen sie einen Kontrapunkt zum Lamento der grossen Verbände.


Die Agrar-Ziele der Kleinbauern-Vereinigung
http://www.kleinbauern.ch/000000954007b3e01/02ba7998430e7f10a.html
Was sind die Positionen der Kleinbauern-Vereinigung in der Agrarpolitik 2011? Wir setzen uns ein für:
● Beibehaltung der Obergrenzen bei Direktzahlungen. Bei der finanziellen Unterstützung sollen die Unterschiede zwischen kleineren und grösseren Betrieben nicht grösser werden.
● Schrittweiser Ausbau der Beiträge für besonders tier- und umweltfreundliche Landwirtschaft.
● Verzicht auf Gentech-Anbau und Gentech-Futtermittelimporte.
● Keine Verschlechterung des Schutzes durch Lockerungen im Boden- und Pachtrecht.
● Keine Abschaffung der Höchsttierbestandesgrenzen, kein Freipass für Tierfabriken.
Die Schweizer Bevölkerung steht in grosser Zahl hinter den Bauernfamilien. Das belegen zuverlässige Umfragen. Solange dies so ist, kann die Kleinbauern-Vereinigung, krasse Fehlentscheide der Politik korrigieren, wenn nötig mit Volksinitiative oder Referendum.
Keine Aushöhlung beim bäuerlichen Bodenrecht
Die Beschlüsse des Parlamentes zur Agrarpolitik bestehen aus sieben Paketen: Rahmenkredit, Landwirtschaftsgesetz, Bodenrecht usw. Am meisten kritisieren wir Änderungen, die beim bäuerlichen Boden- und Pachtrecht zu erwarten sind: Die Schutzgrenze wird um 25 Prozent heraufgesetzt, das heisst rund 5 000 Bauernhöfe verlieren den Schutz bei Verkäufen, im Erbgang und bei den Massnahmen gegen Überschuldung. Das Referendum wird vorbereitet.

Abkehr von unsinnigen Wirtschaftstheorien!
Eine nachhaltige Wende in der Landwirtschaftspolitik ist nötig
http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2007/nr10-vom-1332007/abkehr-von-
unsinnigen-wirtschaftstheorien/
«Wenn man die Landwirtschaft in der Schweiz aufgeben will, ist die AP 2011 in der vorliegenden Form ein guter Weg dazu.» Mit diesen deutlichen Worten warnte Prof. Hans Christoph Binswanger an der Jahrestagung der Schweizerischen Vereinigung Industrie und Landwirtschaft SVIL vom 25. August 2006 vor den Auswirkungen der geplanten schweizerischen Agrarpolitik AP 2011.
Widerstand gegen neoliberale Auswüchse
Familienbetriebe im Existenzkampf
Grundlagen schaffen für eine gesunde Ernährung
Die WTO verhindert eine eigenständige Landwirtschaftspolitik
Landwirtschaftlicher Boden auf den Spekulationsmarkt?
Einer der zentralsten Punkte der AP 2011 ist die geplante Aufweichung des bäuerlichen Boden- und Pachtrechtes. Dieses Vorhaben hat zu grossen Bedenken von allen Seiten geführt. Der Schweizerische Bäuerinnen- und Landfrauenverband (SBLV) schreibt zur geplanten Abschaffung von Art. 73 – 79 (Massnahmen zur Verhütung der Überschuldung): «Es ist unverständlich, dass gerade in einer Zeit, in welcher der wirtschaftliche Druck auf die Landwirtschaft weiter zunimmt, die bewährten Massnahmen gegen die Überschuldung der Landwirtschaft aufgehoben werden sollen. Eine Überschuldung führt zudem dazu, dass die Frauen nachher noch mehr arbeiten müssen, um den Betrieb querzusubventionieren.»
Die Schweizerische Vereinigung Industrie und Landwirtschaft (SVIL) äussert sich am 8. Dezember 2005 dazu ebenfalls sehr dezidiert: Die SVIL ist der Meinung, dass die Aufweichung des Bäuerlichen Bodenrechts den landwirtschaftlichen Boden der Spekulation verfügbar machen soll. «[…] die Agrarreform leitet nun eine immer schnellere Beseitigung der Strukturen ein, die für eine nachhaltige Wirtschaft in der Schweiz notwendig gebraucht würden. Im ganzen Umfeld sinken, wie wir feststellen, jedoch nur die Produzentenpreise der Landwirtschaft. Die Begründung lautet, dass nur so die Landwirtschaft überleben könne. Die Ungereimtheiten in den […] Preisentwicklungen, die Bestrebungen, Raumplanung und Bodenrecht wesentlich zu lockern usw. deuten auf eine grundlegende Änderung, dass nämlich
– die Landwirtschaft gezielt an die Dezimierung herangeführt wird;
– der Übergang zu importierten Rohstoffen bzw. zur Verlagerung der hiesigen Verarbeitungsbetriebe in die Billigbodenländer vorbereitet wird und
– eine Öffnung der Landwirtschaftszone für einen nichtlandwirtschaftlichen Erwerb und die Immobilienwirtschaft für den angestrebten Ersatz sorgen soll.
Es findet dann im Lebensmittelbereich lediglich mit zeitlicher Verzögerung die gleiche Deindustrialisierung statt, welche die übrige Wirtschaft seit längerem kennt: Das Geldkapital packt das in unserem Land erarbeitete Know-how und geht damit in ein Billig­lohnland und produziert dort weiter. Dort entstehen dann hohe Monopolprofite, die in die alten Industrieländer zurückfliessen und im Immobilienbereich ‹sicher› angelegt werden möchten.
[…] Die AP 2011 schwächt nämlich direkt zwei Instrumente, die ausdrücklich dazu geschaffen wurden, die Produktionskosten der eigenen Landwirtschaft tief zu halten. Das heisst, in der Raumplanung und im bäuerlichen Bodenrecht ist der Boden für die Sicherung der Ernährung und als erneuerbare Ressourcengrundlage ganz bewusst von der freien Belehnbarkeit durch Geldkapital ausgenommen worden. Und was macht nun die jetzige Agrarreform 2011, die angeblich die Landwirtschaft stärken will? Sie hebt genau und gezielt diesen Schutz der Ressourcengrundlage auf.
Denn im Zusammenhang mit dem obigen Reformkonzept stellt sich immer deutlicher die Frage, wo können wachsende Kapitalverwertungsmöglichkeiten noch gefunden werden, wenn doch die Produktion systematisch ausgelagert wird? Eben nur in der drastischen Ausdehnung des Baulandes. […] Diese Forderung der AP 2011 macht offensichtlich nur einen Sinn, wenn man die Landwirtschaft letztlich aufgeben will.»
Weiter zieht die SVIL auch Verbindungen zu weltwirtschaftlichen Abläufen: «Die Wahrheit ist, dass der internationale Handel den Anspruch stellt und auch durchsetzt, dass die reichen aber rohstoffarmen Volkswirtschaften wie die Schweiz und einige europäische Länder ihren Bedarfsdeckungswohlstand abtreten [das heisst, ihr hohes Niveau bezüglich gesunder, lokal produzierter, sicherer und qualitativ guter Produkte. Anm. d. Red.] und dadurch die Voraussetzungen schaffen für eine global gelenkte Rohstoffwirtschaft. Auch vielen Entwicklungsländern wird nicht erlaubt, eine eigenständige Industrie auf einer eigenen landwirtschaftlichen Basis zu entwickeln.»
Ernährungssouveränität ist nicht verhandelbar
Der SBLV schlägt in seiner Vernehmlassungsantwort vom 15. Dezember 2005 vor, den Begriff der Ernährungssouveränität neu im Zweckartikel 1 des Landwirtschaftsgesetzes zu verankern. «Die Ernährungssouveränität hat auch heute noch eine grosse Bedeutung. 89% der Bevölkerung ist die Ernährungssicherung wichtig oder sehr wichtig (Univox-Umfrage 2004/2005, Teil IIIA Landwirtschaft). Dem trägt die vorgeschlagene Ergänzung im Zweckartikel Rechnung. Das Know-how der landwirtschaftlichen Produktion darf nicht verlorengehen.»
An der Jahrestagung der SVIL vom 25. August 2006 strich Prof. Binswanger die Bedeutung der schweizerischen Landwirtschaft mit folgenden Worten hervor: «Die Landwirtschaft in der Schweiz aufzugeben ist lebensgefährlich. Sie aufrechtzuerhalten heisst, sich nicht nur gegen unvorhersehbare, sondern gegen schon deutlich vorhersehbare Risiken zu versichern.» Die Landwirtschaft, einmal zerstört, kann nicht kurzfristig wieder reaktiviert werden, genausowenig wie einmal ausgelagerte Gewerbe- und Industriebetriebe wieder zurückgeholt oder durch ungeeignete Reformen zerstörte schulische und berufliche Bildung wiederhergestellt werden können. Wenn Kulturboden nicht mehr gepflegt oder überbaut wird, wenn jahrzehntelange Erfahrung verlorengeht, wenn eine ganze Generation von Kindern mit ungeeigneten Lerntheorien entmutigt wird, wird die Basis für eine dringend nötige Wende gefährdet. In seinem Buch «Globales Schafe scheren» ruft Heinrich Wohlmeyer, internationaler Agrar- und Energieexperte, dazu auf, sich mit den Entwicklungsländern zusammenzutun und sich gemeinsam mit ihnen wieder mehr agrarpolitischen Freiraum von der WTO zu erkämpfen. Die beste Strategie für alle sei die Sicherstellung der lokalen Ernährungsproduktion, die durch das Wegfallen weiter Transportwege auch ökologisch sinnvoller ist. Eine zukunftsfähige Landbewirtschaftung zur optimalen Ernährung der Bevölkerung und zur Erhaltung der Wohlbefinden spendenden Kulturlandschaft sei eine sehr komplexe politische Aufgabe. «Sie ist keine Nur-Bauern-Aufgabe, sondern geht alle an, die sich der Zukunftsvorsorge nicht verweigern. Unsere Generation wird vor allem an dieser Vorsorge gemessen werden.» (S. 343) Die Landwirtschaft ist Bestandteil der Grundidee eines Landes und der Identifikation der Bevölkerung mit der Staatsidee. Die kulturelle Leistung des Bauernstandes, die Verantwortung für die Ernährung der Gemeinschaft zu übernehmen und sie sicherzustellen gehört zum ursprünglichsten gemeinschaftsbildenden Vorgang im Staatswesen. Landwirtschaft als Ausgangspunkt wirtschaftlicher, kultureller und sozialer Entwicklung gehört wieder gewürdigt und verdient den ihr gebührenden Platz in jeder Gesellschaft.

* * *
Hyperinflation - Vom Ende allen Fiat-Geldes
ein ellenlanger text von eichlelburg, für alle die es genauer wissen wollen. viele gute passagen, aber sehr langatmig.
die wichtigsten auszüge findest du hier. wegen der länge des textes, setze ihn deshalb ganz an den schluss.
http://www.dieneueepoche.com/articles/2007/02/08/87463.php
... Besonders die USA haben mit 9/11, Kriegen, Steuersenkungen, Ein-Prozent-Niedrigstzinsen und enormen Staatsausgaben eine unglaubliche weltweite Reflation eingeleitet, um die drohende Deflationsspirale abzuwenden. Die meisten anderen Länder haben zwar nicht beim Krieg mitgewirkt, aber bei den Niedrigzinsen. Das Ergebnis ist heute, dass überall die Geldmenge M3 zwischen 9% (Euroland) und 18% (China) pro Jahr steigt, in den USA wird M3 gar nicht mehr veröffentlicht. Die Rohstoffpreise sind in die Höhe geschossen, jedoch hat sich wegen der Konkurrenz aus Asien und Osteuropa die Arbeitslosigkeit nicht verringert und die Löhne sind kaum gestiegen. Daher kommt es nicht zu dem gewünschten realen Abbau der Schulden in einer massiven Inflation durch hohe Lohnsteigerungen. Die Situation kann derzeit sowohl in Richtung deflationärer Crash als auch in Richtung offene Hyperinflation kippen...
... Das Problem der Amerikaner ist ihr ungeheures Handelsbilanz-Defizit von derzeit jährlich ca. 800 Mrd $, das pro Tag ca. 3 Mrd $ von Aussen braucht. Es hat in der Zwischenzeit schon mehrere anlaufende Abverkäufe gegeben, so etwa Ende 2004 und im April/Mai 2006. Jede dieser Fluchtbewegungen wurde von den anderen Zentralbanken wieder gestoppt. Wie oft noch?
Man hat durch diese gewaltige Reflation mit negativen Realzinsen in vielen Ländern Immobilien-Bubbles ausgelöst. Die grösste dieser Art in den USA ist durch steigende Zinsen jetzt geplatzt. Die im Inland vergebenen Hypotheken ist heute schon teilweise „unter Wasser“, d.h. die Immobilie als Sicherstellung ist weniger Wert als der Kredit. Diese Hypotheken wurden grossteils in Anleihen (Bonds) gebündelt (securitized) und weltweit verkauft. Allein in Europa halten Zentralbanken, Institutionen, Fonds und Privatanleger etwas Papierwerte von etwa 10 Billionen (Trillions) USD. Gibt es bei diesen Bonds grössere Ausfälle, sinken sie im Wert und sie werden verkauft. Das kann eine gewaltige Verkaufswelle nicht nur von Wertpapieren (Bonds und Aktien), sondern auch der darunterliegenden Währung ausslösen. Daher ist jede Wirtschaftskrise für die betroffene Währung extrem gefährlich. ... Wenn die Konsumenten merken, dass das Geld immer mehr an Wert verliert, dann werden sie immer schneller versuchen, es gegen Fremdwährungen oder Waren loszuwerden. Es werden dann oft die unsinnigsten Dinge gekauft, wie die Weimarer Hyperinflation im Deutschland der 1920er Jahre gezeigt hat. Genauso handeln die Investoren, die immer schneller aus dieser Währung flüchten. Dadurch sinkt die Währung im Aussenwert immer stärker. Als Resultat explodieren die Preise für Importwaren und essentielle Dinge wie Energie und Lebensmittel. ... 
... Während der deutschen Hyperinflation etwa ist der Bierverbrauch 1923 auf unter die Hälfte gesunken – ein echtes Zeichen von Armut. Bauern haben Lebensmittel nicht mehr gegen Geld verkauft, nur mehr gegen Gold, Fremdwährung oder Waren. Also haben die Städter alles herbei geschleppt, von Standuhren bis Bärenfellen.
... Ein deflationärer Crash bringt den Staatsbankrott und stürzt die Regierung. Das hat sich bereits 1997 in Asien und 2002 in Argentinien gezeigt. Argentinien hat innerhalb von 3 Monaten 5 Staatspräsidenten „verbraucht“. Während der Asienkrise sind selbst die Diktaturen gefallen.
... Für die Regierenden gilt daher das Wort von Richard Russel: Inflate or Die – also inflationiere oder stirb. Nichts hassen die Regierenden mehr, als von ihren Prestige-Jobs vertrieben zu werden. Das gilt für die Politiker genauso wie für die Bürokratie. Also werden sie in der Regel alles tun, um noch eine Zeitlang an der Macht zu bleiben.
...
Die Staatsmacht steigt mit der Inflation
Wie wir in den letzten Jahren der massiven Reflation gesehen haben, steigt die Staatsmacht mit der Geldmenge. Am deutlichsten zeigt sich das heute in den USA, die sich in eine faschistische Diktatur verwandeln. Aber auch in Europa kommen immer mehr in den Kindermädchen ( Big Nanny )- und Überwachungsstaat. Krieg „bekommt“ dem Staat übrigens am besten.
In den USA mit den verlorenen Kriegen scheint sich derzeit alles darum zu drehen, George W. Bush und seine Neocons vom Gefängnis fernzuhalten, wie ein Artikel auf Common Sense zeigt: „Keeping George Out Of Jail“. Daher werden die Finanzmärkte bis zum geht-nicht-mehr manipuliert.
 ...
Letzter Ausweg – Krieg
Werden die wirtschaftlichen Schwierigkeiten im Inland so gross, dass sie mit „normalen“ Massnahmen nicht mehr zu bewältigen sind, dann wird oft ein Krieg begonnen. Ein Krieg hat in einer solchen Situation einige Vorteile:
  • die normalen Regeln gelten nicht mehr
  • es kann Geld gedruckt werden, um sich aus einer Deflation herauszuinflationieren
  • man kann die Bevölkerung mit „Patriotismus“ ablenken
  • man kann die Freiheiten einschränken, inklusive des Kapitalverkehrs
  Die derzeitige Situation des momentanen US-Kriegszyklus zeigt genau in diese Richtung. Man konnte die Zinsen auf 1% senken, was sonst nicht akzeptiert wird, die Bevölkerung aufrufen „patriotisch“ auf Kredit zu kaufen, und sich selbst unangreifbar machen.
...
Synchronisierte Hyperinflation
Die Verschuldungssituation überall in der Welt ist heute extrem. Ausserdem sind die Realzinsen überall negativ, was allein schon eine Hyperinflation durch Abverkauf der Währungen auslösen könnte. Das Problem ist, dass die Regierungen und Zentralbanken seit 2001 mit ihrer gewaltigen Reflation eine Art „synchronisierte Hyperinflation“ durchführen, d.h. alle Währungen inflationieren gleichzeitig. Daher können die Investoren nicht in eine sichere Papier-Währung ausweichen.
... 
Der einzige „Auslass“ sind Rohstoffe, Öl und Gold/Silber. Daher wird permanent der Gold- und Silberpreis gedrückt, manchmal auch der Ölpreis. Besonders der Goldpreis ist wichtig, denn Gold war für 3000 Jahre Geld. Es ist somit der grösste „Feind“ der Politiker und Zentralbanken.
Je stärker die Inflation wird, umso stärker verarmt die Bevölkerung. Zumindest jene, die von fixen Einkommen leben müssen. Allmählich die Wirtschaftslage depressiv – die hyperinflationäre Depression.

Beispielsweise sind während der russischen Hyperinflation in den 1990er Jahren schätzungsweise 3 Millionen Menschen verhungert oder erfroren. Es hat nichts mehr funktioniert, nicht einmal die Fernwärmesysteme – aus Geldmangel. Dafür ist die Korruption explodiert.
...
Bankenkrise und Bankrotte
Ein Kennzeichen von Hyperinflationen ist, dass es zu massiven Krisen im Bankensystem und in der Wirtschaft kommt. Der Umfang des gesamten Finanzsektors schrumpft dramatisch, weil immer weniger Geld im System belassen wird. Die Bankeinlagen werden abgehoben und ausgegeben.Gleichzeitig werden viele Kredite uneinbringbar, da die Wirtschaft zusammenbricht. In einer späten Hyperinflation geht die Bevölkerung immer mehr auf Tauschwirtschaft über oder verwendet Fremdwährungen.
...
Schwache Regierungen
Hyperinflationen sind charakteristisch für intern schwache Regierungen. Besonders nach verlorenen Kriegen, wenn die Staatsschulden gross sind, wird gerne dieser Weg gewählt. Schwach heisst hier, dass die Regierung in einer wirtschaftlichen Misere der Bevölkerung kein hartes Sanierungspaket zumuten möchte – und sich selbst nicht den Sturz. Oft werden Kriege deshalb begonnen, um von den wirtschaftlichen Schwierigkeiten abzulenken, denn Krieg ist immer inflationär. Ein aktuelles Beispiel sind die derzeitigen US-Kriege in Afghanistan und Irak. Mit dem sichtbaren Verlust des Krieges kommt es dann häufig zum Abverkauf der Währung. In Wirklichkeit sind auch alle Regierungen in Europa „schwach“, auch wenn sie mit Ausnahme von Tony Blair keine Kriege beginnen, um sich zu retten. Noch nicht?
Ein gutes Beispiel sind die jüngsten Immigranten- und Studentenunruhen in Frankreich. In beiden Fällen hat die deVillepin/Chirac-Regierung zuerst „auf hart“ gepokert und dann nachgegeben und mit neuen Staatsausgaben die Situation „entschärft“. Wenn die Situation wirklich schlimm wird, dann wird das nackte Gelddrucken einsetzten. Im Euroraum wird man wohl unter einem Vorwand aus dem Euro ausbrechen und dann eine Hyperinflation veranstalten.
...
Lügen und Euphorisierung
Eines der wesentlichsten Mittel der Regierung bei der Inflationierung ist die Verschleierung der Wirklichkeit. Das geht Anfangs ganz gut, es tritt sogar eine richtige Euphorisierung auf, denn die Anfangseffekte sind sehr angenehm – siehe auch das Kapitel „Geld ist in der Hyperinflation knapp“. Denn am Anfang ist genügend Geld vorhanden, erst später hinken die Einkommen den Ausgaben nach und die Euphorie kippt um.
Das wesentliche Mittel ist, dass die Statistiken gefälscht werden, wie es derzeit geschieht.
Hilft das nicht mehr und die Kapitalflucht beginnt, dann kommt die Wegegabelung zwischen Währungsrettung und Gelddrucken, wie unter „Der Abverkauf“ geschildert.
Besonders günstig für die Herrschenden zu diesem Zeitpunkt ist natürlich ein Krieg, damit kann man die Masse ablenken und leicht Devisenkontrollen sowie Rationierungen einführen.
Endgame
Die Endphase einer Hyperinflation ist schlicht und einfach grauslich. Die gesamte Wirtschaft bricht zusammen, weil das Geld nicht mehr genommen wird. In Deutschland trat dieser Fall ab Mitte 1923 ein. Die Unterernährung nahm zu, die Firmen begannen, zu zusperren, Bauern verkauften keine Lebensmittel mehr für Geld. Man spricht auch von der „hyperinflationären Depression“.
Die Gesellschaft steigt auf Tauschhandel oder andere Währungen um. Die Qualität der Waren, die es noch für das hyperinflationierende Geld gibt, wird immer geringer. Zuerst werden hochwertige Dinge wie Immobilien nur mehr gegen „gutes Geld“ verkauft, aber nicht mehr für das „schlechte Geld“.
So gibt es etwa in Serbien bestimmte Dinge nur gegen Euro, nicht für Dinar. In Israel werden seit der Hyperinflation in den 1970er Jahren Immobilien generell für US-Dollar angeboten.
Das Gute für Investoren in einer solchen Zeit ist, dass es diese Dinge für erstaunlich wenig vom „guten Geld“ gibt. So konnte man 1923 einen ganzen Häuserblock im Zentrum von Berlin für etwa 500 USD (war 750g Gold) kaufen, aber nicht für Mark.
...
Eine neue Welt-Reservewährung
Bislang hat es immer Währungen „erwischt“, die eigentlich nur lokale Bedeutung hatten. Sollten diesmal der US-Dollar und der Euro (oder dessen Bestandteile) in die Hyperinflation gehen, sieht es viel schlimmer aus. Dann wird automatisch Gold wieder die Welt-Reservewährung werden. Fiat-Money wird dann international generell nicht genommen werden, genauso wie es heute schon für die meisten Währungen gilt. Dann Gnade Gott demjenigen Land, das weder Gold noch vermarktbare Waren hat. Es ist damit zu rechnen, dass der Welthandel massiv einbrechen wird, wenn der Dollar nicht mehr als Reservewährung akzeptiert werden wird. Damit ist schon 2007 zu rechnen.
...
Zusammenfassung und Empfehlungen
 Eine Hyperinflation ist die schlimmste aller monetären Katastrophen und trotzdem ist sie das Ende aller staatlichen Papiergeldsysteme. Jedes dieser Systeme hat noch in einer Hyperinflation geendet, auch unser derzeitiges wird es.
Nicht nur verarmt dabei die Bevölkerung und verliert ihre Vermögen, es entstehen ungeheure Verwerfungen in der Wirtschaft, die in der nachfolgenden Stabilisierungskrise wieder repariert werden müssen.
Musste man nach der Weimarer Hyperinflation überzählige Infrastruktur wie Zementwerke abtragen, so werden es diesmal Wohnhäuser, Bürobauten und Ferienwohnungen sein, nicht zu vergessen viele Shopping-Malls.
Eine Hyperinflation entsteht primär aus verfehlter Wirtschaftspolitik „schwacher“ Poliiker, die ihren eigenen Sturz in einer Wirtschaftkrise verhindern möchten. Dabei verursachen sie noch Schlimmeres.
Der Anfang einer Inflation ist für alle Seiten angenehm, jedoch mit ihrer Fortdauer und dem Abverkauf der betroffenen Währung werden die Zustände für die Masse immer schlimmer, bis zum kompletten Wirtschafts-Zusammenbruch.
Die Spekulanten und das „Smart-Money“ profitieren ungemein, es kommt eine Schicht neuer Reicher hoch, die das System versteht und für sich ausnützen kann. Die Masse dagegen, versteht meist bis zuletzt nicht, was passiert und verliert.
m Gegensatz zur üblichen Meinung gibt es für die Masse nicht „zuviel Geld“, sondern das Geld wird immer knapper, weil alle Preise steigen.
Eine Entschuldung in einer Hyperinflation ist möglich, aber nicht so einfach, wie man es sich vorstellt. Der primäre Grund dafür ist die meist auftretende Nichtlinearität aus wechselnden Deflations- und Inflationsphasen.
Nachdem diesmal primär die Weltreservewährung US-Dollar betroffen sein wird, gibt es praktisch keine „sicheren“ Währungen mehr. Die einzige Alternative sind daher Gold und Silber. Diese werden nach diesem Alptraum ein Comeback als Geld erleben.
Zitat zum Abschluss:
Jede Regierung, jetzt und früher, unterlag der “Goldenen Regel” - wer Gold hat, bestimmt die Spielregeln. Wenn die Zeiten rosig sind, dann kann eine Regierung mit Papiergeld, Schuldverschreibungen und Krediten davonkommen. Wenn aber die Zeiten rauher werden, dann verlieren die Gläubiger das Vertrauen in Papier und Versprechungen; sie wollen richtiges Geld. Und Gold ist richtiges Geld. - Bill Bonner

 

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Am Ende kommt die Müllabfuhr:
Sie nimmt wertlose Wertpapiere, Währungen, etc. mit.
Seien Sie versichert, dass sie nicht nur
kommt, um wertlose US-Dollars zu holen.
Sie wird auch die Euros holen.
Den Euro wird es spätestens mit dem
Derivatencrash und den massiven
Bankpleiten zerreissen. Denken Sie daran,
dass die spanische Immobilien-Bubble vom
relativen Umfang gesehen, noch schlimmer
als die amerikanische ist. Was wird die
spanische Regierung tun, wenn dort alles
zusammenkracht. Wahrscheinlich werden
sie mit einem Vorwand aus dem Euro
ausscheiden und ihre lokale Hyperinflation
machen, um die Jobs der Regierenden zu
retten. Dann wird sich die Flucht aus dem
Euro noch weiter verstärken und andere Länder werden auch ihr Heil in einer eigenen Währung
suchen. Die relativ sicherste Währung in Europa dürfte der Schweizer Franken sein, aber auch dieser
wird massiv „Haare lassen“, d.h. gegenüber Gold verlieren.

ab hier die links aus dem ersten teil dieses textes, friedens-newsletter märz 2007:

Der Trick mit dem Geld
http://www.kurskontakte.de/article/show/article_456ee13042186.html
dieser text besticht durch eine positive sicht und ganz konkrete, praktische lösungsvorschläge - das was den meisten geldtheoretikern und systemkritikern völlig fehlt!
So dürfte uns die kapitalistische Götterdämmerung ganz von selbst die Schonung der natürlichen Ressourcen und eine regionalisierte Recyclingwirtschaft – die „ökosoziale Kulturwende“ durch astronomische Rohstoff- und Transportkosten – bescheren.
 
 
Apocalypse when? Fantasie und Realiltät einer möglichen Endzeit
http://www.zeitpunkt.ch/schwerpunkt_aktuell_02.htm
leitartikel aus dem zeit.punkt, der besten zeitschrift der schweiz - politisch, spirituell, sozial, ökologisch...
Die ganz grosse Krise trägt in sich die ganz grosse Chance zur Überwindung des Materialismus und zu einer spirituellen Erneuerung, wie sie in vielen alten Schriften vorhergesagt wird. Das ist beileibe kein Grund zur Panik, die Umstände sind auch kein Grund zur Freude, aber ganz sicher ein Grund zur Vorbereitung.
Die Erzeuger-Verbraucher-Gemeinschaft im LebensGut Lübnitz CSA - Community Supported Agriculture
http://www.kurskontakte.de/article/show/article_42ea26fce7f07.html

..es gibt funktionierende Beispiele, z.B. auf dem Buschberghof bei Hamburg. Dort ernähren fünf Landwirtsfamilien insgesamt 350 Menschen auf diese Weise.ein sehr guter, praktischer lösungsansatz für öko-landwirtschaft/gemeinschaft/kriesenvorsorge, auch für die schweiz
Brauchen wir eine neue Bio-Bewegung? die neue bio-verordnung der EU
http://www.grueneliga-berlin.de/rabe_ralf/aktuell. html

Regionale Kreisläufe für Lebensmittelqualität statt globaler Kreisläufe für Profit
wenn wir die bio-landwirtschaft erhalten wollen müssen wir jetzt handeln
Immobilien in der Krise Lichtblick Agrarimobilien
Als wäre die Welt dein Kind    Thomas Hübl spricht über die Wartung des gemeinschaftlichen Felds.
http://www.kurskontakte.de/article/show/article_45c08b7567c9b.html
das sinnvollste, was wir tun können ist das aufbauen von gemeinschaften/netzwerken/communitys
Der mit dem Jetzt tanzt ... Begegnung von Gemeinschaften unter der Leitung von Thomas Hübl.
http://www.kurskontakte.de/article/show/article_45c08c6ee1e67.html
ich organisiere thomas hübl in der schweiz. wenn du interesse hast, sende ein mail.
Morgenröte in Lateinamerika Zusammenschluss gegen die US-Hegemonie
http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2007/nr4-vom-3012007/
morgenroete-in-lateinamerika/
Zurück zu Keynes in die Zukunft Vor 60 Jahren ersann der britische Ökonom ein faires Weltwährungssystem
lösungsvorschläge für ein sinnvolleres und gerechteres finanz- und wirtschaftssystem sind vorhanden
http://www.monde-diplomatique.de/pm/2007/01/12.
mondeText.artikel,a0047.idx,15
Wollen die USA Krieg führen gegen ihre Kreditoren – anstatt die Schulden zu bezahlen?
gute analyse - ohne jedoch das systemgrundsätzlich in frage zustellen
http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2006/nr49-vom-4122006/
wollen-die-usa-krieg-fuehren-gegen-ihre-kreditoren-anstatt-die-schulden-

zu-bezahlen/
etwas Esoterik: Carmen Harra Prophezeiungen der kommenden Jahre
http://www.kmuplus.ch/joomla/index.php?option=com_content&task=
view&id=78&Itemid=33
2007 – wenn die Dominos fallen Eine Vorausschau auf ein turbulentes und interessantes Jahr
http://www.hartgeld.com/filesadmin/pdf/Art_2006-48_2007Dominos.pdf
Die finanziellen Hintergründe des geplanten Iran-Krieges
http://www.hartgeld.com/filesadmin/pdf/Art_2007-51_IranKrieg.pdf
Finanzkrise – einfachen Zusammenfassung für Interessierte ohne Vorkenntnisse im Finanzwesen 
eine gute einführung vom crash-propheten http://www.hartgeld.com/filesadmin/pdf/Art_2006-20_Finanzkrise.pdf
Flucht aus der Dollarverschuldung in den Euro-Dollar?
http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2007/nr3-vom-2212007/
flucht-aus-der-dollarverschuldung-in-den-euro-dollar/
Marktwirtschaft ohne Kapitalismus Neubewertung der Freiwirtschaft aus wirtschaftsethischer Sicht
http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2007/nr3-vom-2212007/
marktwirtschaft-ohne-kapitalismus/
Krisenvorsorge Allgemein
http://www.hartgeld.com/filesadmin/pdf/Art_2006-25_KrisenVorsorge.pdf
Selbstbedienung via Weltpolitik Enthüllungen des Journalisten Wayne Madsen
http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2006/
nr52-vom-27122006/selbstbedienung-via-weltpolitik/
Das Märchen von der Deflation Wir haben es heute mit dem grössten Schuldenturm aller Zeiten zu tun
http://www.hartgeld.com/filesadmin/pdf/Art_2005-03_Deflation.pdf
Die Schreckensbilanz eines maroden Systems
http://www.lutz-forster.de/html/schreckensbilanz.html


gefallen dir die bilder? in diesem mail sende ich dir viele bilder mit. wenn du nur schwarzen text und keine bilder bekommst, ist dein mail-programm auf rein-text-format eingestellt... mehr zum einstellen der darstellung findest du am schluss dieses mails. die reihenfolge der links habe ich nach meinen vorlieben geordnet.

seit 2002 (erster irak-krieg) mache ich diesen friedens-newsletter mit hintergrung-informationen. er geht z.z. an ca. 3900 empfänger. parallel zum friedens-newsletter gibt es den gemeinschafts-newsletter mit z.z. 450 abonnenten. wenn du den gemeinschafts-newsletter abonnieren möchtest, sende einfach ein mail. mehr dazu ganz am schluss...

zu den quellen: ich habe etwa zwanzig newsletter abonniert, aus denen ich meine infos zusammenstelle.
zeit-fragen: obwohl ich nicht mitglied oder sympatisant des vpm bin, muss ich hier mit allem respekt sagen, dass ich sehr gute hintergrundinformationen in ihrer wochenzeitung zeit-fragen gefunden habe. aber die spirituelle dimension fehlt.
le monde diplomatique: ist eine der wenigen unabhängigen zeitungen, erscheint in ca. sieben sprachen mit einer auflage von ca. 700'000 ex. hat eine etwas eindimensionale optik, aus einer rein marxistischen sicht. die spirituelle dimension fehlt völlig.
dynamik5, holon, violette: versuchen spiritualität und poitik zusammen zu bringen
das gibt es doch nicht: eine eher esoterischer newsletter mit sehr viel verschiedenen quellen.
es gibt einen politischen und einen spirituellen newsletter. 
http://www.das-gibts-doch-nicht.info

websites und texte von walter k. eichelburg, wien, william s. buckler, australien: interessante hintergrunginfos zur kredit-blase. gute analysen, keine lösungsvorschläge, nur investitionsempfehlungen. politisch eher rechts (die schweiz ist bereis sozialistisch) und ohne spirituellen hintergrund.
http://www.hartgeld.com/index.php
http://www.the-privateer.com/


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ich gehe davon aus, dass diese werbung absolut notwendig ist wenn das bisschen aktivität in der gemeinschafts-scene nicht wieder einschlafen soll. ohne diese werbung kommen keine neuen dazu. wenn sich immer dieselben zehn oder zwanzig treffen erlischt das feuer schnell. wir wären deshalb sehr froh, wenn auch einige der 3000 empfänger dieser liste einen kleinen betrag einzahlen würden. unsere mitgliederbeiträge sind klein und nach einkommen gestaffelt. 
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herzliche grüsse

markus rüegg

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