friedens-newsletter vom märz 2007: 

krisenvorsorge:
die globale krise als grosse chance
was kommt nach dem crash?

seit 2002 (erster irak-krieg) mache ich diesen friedens-newsletter mit hintergrund-informationen. er geht z.z. an ca. 3500 empfänger. parallel zum friedens-newsletter gibt es den gemeinschafts-newsletter mit z.z. 400 abonnenten. wenn du den gemeinschafts-newsletter abonnieren möchtest, sende einfach ein mail. mehr dazu ganz am schluss...

 


inhalt: die reihenfolge der links habe ich nach meinen vorlieben geordnet
  1. Der Trick mit dem Geld
    http://www.kurskontakte.de/article/show/article_456ee13042186.html
    dieser text besticht durch eine positive sicht und ganz konkrete, praktische lösungsvorschläge - das was den meisten geldtheoretikern und systemkritikern völlig fehlt!
    So dürfte uns die kapitalistische Götterdämmerung ganz von selbst die Schonung der natürlichen Ressourcen und eine regionalisierte Recyclingwirtschaft – die „ökosoziale Kulturwende“ durch astronomische Rohstoff- und Transportkosten – bescheren.
    hier noch eine tv-sendung zum thema geld am 8.3.07: Bayerischen Fernsehen, 22:50    "Süßstoff" mit Christoph Süß (Aufzeichnung aus dem Münchner Volkstheater vom 25.2.) zum Thema "GELD! - vom Tausch zum Rausch".
     
  2. Apocalypse when? Fantasie und Realiltät einer möglichen Endzeit
    http://www.zeitpunkt.ch/schwerpunkt_aktuell_02.htm
    leitartikel aus dem zeit.punkt, der besten zeitschrift der schweiz - politisch, spirituell, sozial, ökologisch...
    Die ganz grosse Krise trägt in sich die ganz grosse Chance zur Überwindung des Materialismus und zu einer spirituellen Erneuerung, wie sie in vielen alten Schriften vorhergesagt wird. Das ist beileibe kein Grund zur Panik, die Umstände sind auch kein Grund zur Freude, aber ganz sicher ein Grund zur Vorbereitung.
  3. Die Erzeuger-Verbraucher-Gemeinschaft im LebensGut Lübnitz CSA - Community Supported Agriculture
    http://www.kurskontakte.de/article/show/article_42ea26fce7f07.html
    ..es gibt funktionierende Beispiele, z.B. auf dem Buschberghof bei Hamburg. Dort ernähren fünf Landwirtsfamilien insgesamt 350 Menschen auf diese Weise. ein sehr guter, praktischer lösungsansatz für öko-landwirtschaft/gemeinschaft/kriesenvorsorge, auch für die schweiz
    BIO-DIRECT  Online einkaufen auf dem Biohof
    Fünf innovative Aargauer Bauern haben kürzlich den Internet-Shop www.bio-direct.ch eröffnet.
  4. Brauchen wir eine neue Bio-Bewegung? die neue bio-verordnung der EU
    http://www.grueneliga-berlin.de/rabe_ralf/aktuell. html
    Regionale Kreisläufe für Lebensmittelqualität statt globaler Kreisläufe für Profit
    wenn wir die bio-landwirtschaft erhalten wollen müssen wir jetzt handeln
    Trübe Aussicht für Gemüsebauern
    http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/wirtschaft/727514.html
    Wer verteuert unsere Lebensmittel ?
    die hochpreisinsel schweiz ist neoliberale ideologie - hier die zahlen!
    http://www.kleinbauern.ch/000000954007b3e01/02ba7998430e7f10a.html
    Was geschieht mit unserer Landwirtschaft?
    http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2006/nr37-vom-11906/ was-geschieht-mit-unserer-landwirtschaft/
    Die Landwirtschaft ist keine Industrie der ganze Text von Hans-Christoph Binswanger
    http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/schweiz/698949.html
    Agrarreform 2011 - ein Dossier mit 28 Artikeln im Tagesanzeiger
    http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/dossiers/schweiz/484.html
    Kleinbauern unterstützen Agrarreform
    http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/schweiz/708778.html
    Immobilien in der Krise Lichtblick Agrarimobilien
    http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=3243&seite=1
  5. Als wäre die Welt dein Kind    Thomas Hübl spricht über die Wartung des gemeinschaftlichen Felds.
    http://www.kurskontakte.de/article/show/article_45c08b7567c9b.html
    das sinnvollste, was wir tun können ist das aufbauen von gemeinschaften/netzwerken/communitys
  6. Der mit dem Jetzt tanzt ... Begegnung von Gemeinschaften unter der Leitung von Thomas Hübl.
    http://www.kurskontakte.de/article/show/article_45c08c6ee1e67.html
    ich organisiere thomas hübl in der schweiz. wenn du interesse hast, sende ein mail.
  7. Morgenröte in Lateinamerika Zusammenschluss gegen die US-Hegemonie
    http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2007/nr4-vom-3012007/ morgenroete-in-lateinamerika/
  8. Zurück zu Keynes in die Zukunft Vor 60 Jahren ersann der britische Ökonom ein faires Weltwährungssystem
    lösungsvorschläge für ein sinnvolleres und gerechteres finanz- und wirtschaftssystem sind vorhanden
    http://www.monde-diplomatique.de/pm/2007/01/12.monde Text.artikel,a0047.idx,15
  9. Wollen die USA Krieg führen gegen ihre Kreditoren – anstatt die Schulden zu bezahlen?
    gute analyse - ohne jedoch das systemgrundsätzlich in frage zustellen
    http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2006/nr49-vom-4122006/
    wollen-die-usa-krieg-fuehren-gegen-ihre-kreditoren-anstatt- die-schulden-zu-bezahlen/
  10. etwas Esoterik: Carmen Harra Prophezeiungen der kommenden Jahre
    http://www.kmuplus.ch/joomla/index.php?option=com_ content&task=view&id=78&Itemid=33
  11. 2007 – wenn die Dominos fallen Eine Vorausschau auf ein turbulentes und interessantes Jahr
    http://www.hartgeld.com/filesadmin/pdf/Art_2006-48_2007Dominos.pdf
  12. Die finanziellen Hintergründe des geplanten Iran-Krieges
    http://www.hartgeld.com/filesadmin/pdf/Art_2007-51_IranKrieg.pdf
  13. Finanzkrise – einfachen Zusammenfassung für Interessierte ohne Vorkenntnisse im Finanzwesen 
    eine gute einführung vom crash-propheten http://www.hartgeld.com/filesadmin/pdf/Art_2006-20_Finanzkrise.pdf
  14. Flucht aus der Dollarverschuldung in den Euro-Dollar?
    http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2007/nr3-vom- 2212007/flucht-aus-der-dollarverschuldung-in-den-euro-dollar/
  15. Marktwirtschaft ohne Kapitalismus Neubewertung der Freiwirtschaft aus wirtschaftsethischer Sicht
    http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2007/nr3-vom-2212007/ marktwirtschaft-ohne-kapitalismus/
  16. Krisenvorsorge Allgemein
    http://www.hartgeld.com/filesadmin/pdf/Art_2006-25_KrisenVorsorge.pdf
  17. Selbstbedienung via Weltpolitik Enthüllungen des Journalisten Wayne Madsen
    http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2006/nr52-vom- 27122006/selbstbedienung-via-weltpolitik/
  18. Das Märchen von der Deflation Wir haben es heute mit dem grössten Schuldenturm aller Zeiten zu tun
    http://www.hartgeld.com/filesadmin/pdf/Art_2005-03_Deflation.pdf
  19. Die Schreckensbilanz eines maroden Systems
    http://www.lutz-forster.de/html/schreckensbilanz.html
  20. mitgliederbeitrag/spende:
    ohne geld keine kleininserate - ohne information kein netzwerk - weitere infos ganz am schluss


liebe leserInnen
keine angst vor der zukunft, kreieren wir uns unsere eigene - ganz bewusst! das sinnvollste, was wir tun können, ist die arbeit an uns selber und das aufbauen von gemeinschaften/ netzwerken/ communitys: als lernfelder für das persönliche und kollektive wachstum. um ein lebendigeres umfeld zu haben, um seine familie zu finden, um sich gegenseitig helfen zu können.  um ökologischer/ nachhaltiger zu haushalten und ökonomisch/ finanziell unabhängiger zu werden. um mehr spass und freude zu haben. um besser zu leben.
in diesem friedens newsletter möchte ich informationen bringen, die du in den normalen medien kaum finden wirst. oben findest du das inhaltsverzeichnis, unten auszüge aus den betreffenden texten.
  • die neusten infos aus der gemeinschafts-bewegung
  • positive modelle/projekte/lösungsvorschläge
  • hintergrundinformationen zum möglichen crash des weltfinanzsystems
  • und der zusammenhang zum bevorstehenden iran-krieg

ich will nicht den teufel an die wand malen, aber auch nicht den kopf in den sand stecken. krise heisst auch immer chance - das alte geht, es gibt plaz für etwas neues. nur ist das neue noch nicht da oder noch nicht sichtbar. das ist ein grund, dass dann oft panik ausbricht.

prophezeiungen
mit den prophezeiungen es ist so eine sache. da wir uns unsere zukunft mit unserem denken, fühlen und handeln selber kreieren, kann auch alles ganz anders kommen und zwar von heute auf morgen. deshalb ist es entscheidend, wie wir auf infos im allgemeinen und prophezeiungen im besonderen reagieren. angst und panik ist wasser auf die mühle einer negativen entwicklung. gehen wir mit liebe, freude und vertrauen ins göttliche ans werk, kreieren wir uns eine himmlische zukunft.

"Wenn wir in Zukunft ein größeres Wissen und ein erweitertes Bewusstsein besitzen, werden wir auch besser verstehen, wie wir solche Vorhersagen nutzen können, damit die vorhergesagten negativen Ereignisse gar nicht erst ein­treten."
aus "karma" von carmen harra, nachwort: Prophezeiungen der kommenden Jahre, siehe link-liste

herzliche grüße

markus rüegg
ps: der zeit.punkt hat eine wunderbare nummer zu diesen themen gemacht: apocalypse when? (ZP nr.87). es ist eine der wenigen zeitschriften, die ich noch abonniert habe - meiner ansicht nach die beste zeitschrift der schweiz!

täusistrasse 19, ch-8340 hinwil, schweiz
ich ziehe um: ab 1.4.07 wiesenstrasse 3a, 8400 winterthur 052 222 4004
tel: +41 (0) 44 937 30 00 combox/anrufbeantworter nach 5 mal läuten
vormittags besser erreichbar - ab 7 30 uhr handy: +41 (0) 79 693 55 66
mail: mr at kmuplus.ch website: www.kmuplus.ch skype: markus.rueegg


seit 2002 (erster irak-krieg) mache ich diesen friedens-newsletter mit hintergrung-informationen. er geht z.z. an ca. 3300 empfänger. parallel zum friedens-newsletter gibt es den gemeinschafts-newsletter mit z.z. 380 abonnenten. wenn du den gemeinschafts-newsletter abonnieren möchtest, sende einfach ein mail. mehr dazu ganz am schluss...
zu den quellen: ich habe etwa zwanzig newsletter abonniert, aus denen ich meine infos zusammenstelle.
zeit-fragen: obwohl ich nicht mitglied oder sympatisant des vpm bin, muss ich hier mit allem respekt sagen, dass ich sehr gute hintergrundinformationen in ihrer wochenzeitung zeit-fragen gefunden habe. aber die spirituelle dimension fehlt.
le monde diplomatique: ist eine der wenigen unabhängigen zeitungen, erscheint in ca. sieben sprachen mit einer auflage von ca. 700'000 ex. hat eine etwas eindimensionale optik, aus einer rein marxistischen sicht. die spirituelle dimension fehlt völlig.
dynamik5, holon, violette: versuchen spiritualität und poitik zusammen zu bringen
das gibt es doch nicht: eine eher esoterischer newsletter mit sehr viel verschiedenen quellen.
es gibt einen politischen und einen spirituellen newsletter. 
http://www.das-gibts-doch-nicht.info

websites und texte von walter k, eichelburg, wien, william s. buckler, australien: interessante hintergrunginfos zur kredit-blase. gute analysen, keine lösungsvorschläge, nur investitionsempfehlungen. politisch eher rechts (die schweiz ist bereis sozialistisch) und ohne spirituellen hintergrund.
http://www.hartgeld.com/index.php
http://www.the-privateer.com/



1. Der Trick mit dem Geld
Geld wird in aller Öffentlichkeit gemacht – nur will es niemand wahrhaben.
http://www.kurskontakte.de/article/show/article_456ee13042186.html
Das Tatsache, dass das unserem Geld-system eingebaute Prinzip des Zinses-zinses effektive Schritte in Richtung einer nachhaltigen Gesellschaft erschwert, dringt nach und nach auch vielen Nicht-Geldexperten ins Bewusstsein. Dabei wird jedoch in der Regel ein anderer zentraler Punkt übersehen: die Frage nämlich, wer eigentlich welches Geld wie und wofür macht. Eberhard Hierse verschafft uns hier Aufklärung.
Auf diese Weise könnte ein Treibhaus für Kleinunternehmen entstehen. Leute, die bisher durch Bürokratie und Abgabendruck vor der Selbständigkeit zurückschrecken, fänden hier eine Spielwiese, auf der sie wirtschaftliches Handeln einüben könnten, um sich im Erfolgsfall auf dem „richtigen“ Markt für „richtiges“ Geld zu etablieren. Es würde sich also im Prinzip um einen Tauschring mit Barzahlung und permanentem Laden bzw. Markt handeln, der auch als -Informationszent-rale, Handelsplatz, sozialer und kultureller Treff- und Mittelpunkt diente. In diesem Laden würde das Angebot für Regionalwährung an- und verkauft. Das Angebot im Laden diente als wertmäßige Deckung der Regionalwährung, und der Laden wäre zugleich die „Zentralbank“, die auch den Markt und die Infrastruktur organisierte, um werthaltiges Geld zu schaffen.
Reine Barzahlung in kleinen Scheinen erfordert im Gegensatz zu elektronischer Zahlung kaum technischen Aufwand und hätte auch den Effekt einer automatischen Umlaufsicherung, denn erhebliche Mengen gehorteten Geldes verursachen schnell Aufbewahrungsprobleme und Verlustrisiken.
Zusätzlich könnte man dem Geld bei Bedarf Beine machen, etwa wenn durch demokratischen Beschluss die umlaufenden Scheine ungültig und unter teilweiser Umverteilung der großen Guthaben in neue Scheine umgetauscht werden müssten. Dazu würde es allerdings wohl nie kommen müssen, denn spekulativ gehortetes Geld würde bereits wieder in den Umlauf eingebracht, sobald auch nur das Gerücht einer solchen Maßnahme aufkäme. Inflation könnte durch gezielten Ausbau des Angebots in Regionalwährung begegnet werden. Hierfür ließen sich aus einem Investitionsfonds zins- und tilgungsfreie Eurokredite für Produktionsmittel vergeben – unter der Bedingung, dass das entstehende Angebot gegen Regionalwährung verkauft werden müsste.

Die Alternative: Geld sucht Sinn
Diese Eurokredite würden sich aus einem Stiftungsvermögen speisen, das in Rohstoffwerten angelegt wäre. Da die Eurogeldmenge durch exzessive Geldschöpfung explodiert, werden die Rohstoffpreise spekulativ bereits seit circa drei Jahren viel stärker als die Warenpreise in die Höhe getrieben. Indem die Ausweitung der Eurogeldmenge durch Beleihung von Rohstoffwerten möglich ist, ist der inflationäre Exitus des Zentralbankgeldes programmiert: Das zusätzliche Geld treibt die Rohstoffpreise, so dass immer mehr Geld durch Beleihung dieser Werte entsteht (und wieder großteils in Rohstoffe investiert wird). Tatsächlich drosseln die Förderunternehmen schon jetzt die Fördermengen, weil es viel lohnender ist, die Rohstoffe in der Erde zu belassen und sich über den Verkauf ihrer im Kurs explodierenden Aktien zu finanzieren: eine Selbstalimentierung mit Turbo-effekt! So dürfte uns die kapitalistische Götterdämmerung ganz von selbst die Schonung der natürlichen Ressourcen und eine regionalisierte Recyclingwirtschaft – die „ökosoziale Kulturwende“ durch astronomische Rohstoff- und Transportkosten – bescheren.
Im vorgestellten Modell ließen sich alle Geldformen sinnvoll integrieren: das Warengeld Gold, Silber und andere Rohstoffe durch Euroschöpfung über die Kapitalmärkte (siehe oben), was reale, produktive Euroinvesti-tionen zur Deckung realen Bedarfs im informellen, regio-nalen Markt (im Gegensatz zur oben beschriebenen Geldmacherei) ermöglichen und somit die Voraussetzung für eine werthaltige Regionalwährung schaffen würde. Es bleibt zu hoffen, dass auf diese Weise schnell genug funktionierende regionale Märkte entstehen, die so attraktiv sind, dass qualifizierte Leute von sich aus kommen und eigenes Kapital investieren, ohne angeworben werden zu müssen – bevor die Kapitalmärkte und das Zentralbanksystem vollständig durchdrehen und sich in einer inflationären Abschlussgala verabschieden und das Einkaufen im Supermarkt wirklich keinen Spaß mehr macht …
Immer mehr Wohlhabende begreifen, dass tote Geldrendite letztlich überhaupt nichts nützt (vor allem jenen nicht, die schon alles – außer Sinn – besitzen). Und sie erkennen nun auch soziale, kulturelle und ökologische „Rendite“ als wertvoll. Was nützt monetärer Reichtum, wenn man sich vor seinen Mitmenschen fürchten muss und sich in einer verwüsteten Welt auf Inseln des Wohlstands selbst inhaftiert? Die beiden reichsten Männer der Welt machen es vor: Warren Buffett schenkte Bill Gates’ Stiftung den größten Teil seines Vermögens: die Kleinigkeit von 30 Milliarden Dollar.
Doch die beste Geldanlage der Welt ist wohl, mit so vielen Euros wie möglich besseres Geld zu machen, solange man für Euros etwas einkaufen kann. Eine solche Strategie nutzt den Kapitalismus nach Art asiatischer Kampfkunst, um ihn zu überwinden. Das System wird sich selbst verzehren, sobald genug Leute den Gold-Geld-Schuld-Schein, die absurde Simulationsshow zur Erzeugung von Mangel für die Massen und maßlosem Überfluss für die Elite, durchschauen – und die mit einer demokratisch kontrollierten Geldschöpfung verbundene gewaltige Befreiungschance erkennen und verwirklichen.
Nochmals: Es gibt keine Geldknappheit. Geld entsteht jeden Tag in unglaublichen Mengen und ist in gigantischen Massen unterwegs. Allein in Deutschland werden jedes Jahr 150 Milliarden Euro vererbt, und es gibt mindestens 18000 Stiftungen6 und jede Menge Fördertöpfe auf der Suche nach zukunftsweisenden Projekten. Warum finden Geld und Sinn noch immer so schleppend zueinander? ´
Eberhard Hierse ist ein arbeitsfreier Geldmacher. Er lebt in dem Gemeinschaftsprojekt LebensGut Cobstädt (www.lebensgut-cobstaedt.de) und macht sich Gedanken, wozu Freiheit und Euros ohne Ende wohl nütze sein könnten. Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
weitere artikel von eberhard hierse:
http://www.kurskontakte.de/entity/entity_424be46bb8127.html
hier noch eine tv-sendung zum thema geld am 8.3.07: Bayerischen Fernsehen, 22:50    "Süßstoff" mit Christoph Süß (Aufzeichnung aus dem Münchner Volkstheater vom 25.2.) zum Thema "GELD! - vom Tausch zum Rausch".
 

hier etwas werbung für den zeit.punkt, die beste zeitschrift der schweiz - politisch, spirituell, sozial, ökologisch...
 


2. Apocalypse when?
Fantasie und Realiltät einer möglichen Endzeit
von Christoph Pfluger
Es herrscht wieder einmal Endzeitstimmung. Das ist in der Geschichte schon öfter vorgekommen, ein Untergang, wie wir ihn uns heute vorstellen, ist aber offensichtlich nicht eingetreten. Was ist also dran, wenn mehr als die Hälfte der Amerikaner glauben, in der Endzeit zu leben? Und welchen Einfluss auf das kollektive Bewusstsein hat es, wenn so viele Menschen überzeugt sind, das Ende der Tage stehe bevor? «Der Mythos vom Weltuntergang und anschliessendem neuen Goldenen Zeit-alter gehört zu den bedeutendsten Vorstellungsmustern der gesamten Menschheit...
Der Entwicklungsschub, der die Welt in einem solchen Moment erfasst, könnte durchaus als «weisses Loch» bezeichnet werden. Wenn das Geld seinen Wert verliert, müssen alle Verträge neu ausgehandelt werden, braucht es eine neue Rechtsordnung – ein Gerechtigkeitsimpuls, wie ihn die Welt noch nie gesehen hat. Wir werden, wenn wir überleben wollen, unseren Egoismus erkennen und überwinden müssen. Das kann in guten Treuen als Offenbarung oder griechisch «Apokalypse» bezeichnet werden. Die ganz grosse Krise trägt in sich die ganz grosse Chance zur Überwindung des Materialismus und zu einer spirituellen Erneuerung, wie sie in vielen alten Schriften vorhergesagt wird. Das ist beileibe kein Grund zur Panik, die Umstände sind auch kein Grund zur Freude, aber ganz sicher ein Grund zur Vorbereitung.
ganzer artikel auf:
http://www.zeitpunkt.ch/schwerpunkt_aktuell_02.htm
Zeitpunkt 87 (Januar/Februar 07)
Der neue Zeitpunkt mit der Schwerpunktfrage «Apocalypse when? enthält u.a. folgende Beiträge:
• Apocalypse when? – Fantasie und Realität einer möglichen Endzeit
• Der Terror der Untergangspropheten – wie die Angst vervielfacht wird
• Wie lange kann sich die Welt noch ernähren? – die goldene Zeit der grünen Revolution ist am Ende
• Es spitzt sich zu – die nächsten Jahre bringen besondere astrologische Konstellationen
• Die Umwälzung beginnt im Kopf – loslassen und den Geist frei machen für die nächste Welt
Wir empfehlen Ihnen ein Schnupperabo mit zwei Ausgaben für Fr. 10.- (anstatt 24.- am Kiosk). 
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3. Die Erzeuger-Verbraucher-Gemeinschaft im LebensGut Lübnitz
CSA - Community Supported Agriculture
Seit einem Jahr gibt es sie nun schon, die Selbstversorgergemeinschaft (SVG) „Allmende Fläming“ im kleinen Dorf Lübnitz in Brandenburg, rund 80 Kilometer südwestlich von Berlin. Genauer gesagt, handelt es sich um eine „CSA“. Das ist englisch und bedeutet Community Supported Agriculture, also etwa „gemeinschaftsunterstützte Landwirtschaft“. Was ist darunter zu verstehen?
Ursprünglich stammt die Idee aus den USA und Japan, wo seit vielen Jahren Modelle der Zusammenarbeit zwischen Erzeugern und Verbrauchern existieren. Auch in Deutschland gibt es bereits funktionierende Beispiele, z.B. auf dem Buschberghof bei Hamburg. Dort ernähren fünf Landwirtsfamilien insgesamt 350 Menschen auf diese Weise.
Am Anfang steht die Frage: Wie viele Menschen können die Erzeuger versorgen? Dann wirbt man die Verbraucher, die die Produkte garantiert abnehmen. ...
Eine Erzeuger-Verbraucher-Gemeinschaft entsteht
Zusammen ergibt das eine Erzeuger-Verbraucher-Gemeinschaft. Dabei treffen alle Beteiligten eine verbindliche Vereinbarung für jeweils ein Wirtschaftsjahr: Die Erzeuger stellen einmal im Jahr vor, was sie im kommenden Jahr produzieren und wie viele Menschen sie damit versorgen können, und erstellen einen Plan für Personalkosten, Produktionsmittel, Saatgut, Unterhalt der Maschinen etc. Die Verbraucher entscheiden darüber, ob sie mit dem jeweiligen „Warenkorb“ von Produkten und dem dazugehörigen Budget einverstanden sind und bezahlen dann dieses Budget im Voraus. So können die Landwirte das ganze Jahr über gesichert arbeiten.
Das Ziel ist eine Landwirtschaft in Freiheit ohne ökonomische Zwänge. ...
hier noch die website von heidi snel mit tollen filmen:
http://www.oekofilm.de/

BIO-DIRECT
 
Online einkaufen auf dem Biohof
Sie hatten sich getroffen, um die Direkt-Vermarktung ihrer Biorüebli zu planen. Nun vermarkten sie noch rund 999 Bioprodukte mehr: Fünf innovative Aargauer Bauern haben kürzlich den Internet-Shop
www.bio-direct.ch eröffnet.

4. Brauchen wir eine neue Bio-Bewegung? die neue bio-verortnung der EU
http://www.grueneliga-berlin.de/rabe_ralf/aktuell.html
wenn wir die bio-landwirtschaft erhalten wollen müssen wir jetzt handeln
Regionale Kreisläufe für Lebensmittelqualität statt globaler Kreisläufe für Profit
... Die Bio-Branche boomt. Wirklich? "Der Bio-Boom geht an den einheimischen Bio-Bauern vorbei", beklagte auf der Bio-Fachmesse im Februar 2006 der Präsident des Deutschen Bauernverbandes Gerd Sonnleitner. Denn die Globalisierung der Märkte hat die Bio-Branche auch in Deutschland längst erreicht.
Riesige, international agierende Lebensmittel-Konzerne haben schon lange erkannt, dass sich mit Bio Geld verdienen lässt, dass es sich lohnt, dort zu investieren. Allerdings sind dabei landwirtschaftliche Betriebe in bäuerlich-handwerklichen, regional verankerten Strukturen hinderlich. Und vor allem die strengen Verordnungen zur Erzeugung hochwertiger Lebensmittel, die sich deutsche Bio-Anbauverbände wie Demeter, Bioland, Naturland, Gäa u.a. auferlegt haben, passen ganz und gar nicht zur angestrebten Massenproduktion durch die Großkonzerne. ...
Masse statt Klasse aus Brüssel
Da musste sich was ändern. Und es hat sich geändert. Die EU-Bio-Verordnung macht es möglich: Jeder Betrieb darf neben konventioneller auch Bio-Ware produzieren, was bei den Anbauverbänden wegen Vermischungs- und Verwechselungsgefahr strengstens verboten ist. Nun können in riesigen Gewächshausanlagen neben konventionellen auch biologische Tomaten produziert werden. ...
Die Folge ist, dass die Qualität der Bio-Produkte drastisch sinkt. Inzwischen sind nur noch 40 Prozent der in Deutschland verkauften Bio-Ware nach den hohen Maßstäben der Bio-Anbauverbände hergestellt. Der Rest entspricht nur noch den Anforderungen der EU-Bio-Verordnung.

Trübe Aussicht für Gemüsebauern
http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/wirtschaft/727514.html
Durch ein Agrarfreihandel mit der EU müsste der Schweizer Früchte- und Gemüsesektor mit einem Preiszerfall von 50 Prozent und massiven Marktanteilsverlusten rechnen.

Wer verteuert unsere Lebensmittel ? die hochpreisinsel schweiz ist neoliberale ideologie - hier die zahlen!
http://www.kleinbauern.ch/000000954007b3e01/02ba7998430e7f10a.html
In den Nachbarländern sind die Lebensmittelpreise tiefer. Wirtschaftsbosse, Gewerkschaftsfunktionäre, Denner-Chef und Migros-Manager zeigen auf die Bauern: Schuld an der Hochpreisinsel sei die Landwirtschaft. Die Kleinbauern-Vereinigung kämpft gegen diese Konsumpreislüge! ... Gemessen am verfügbaren Einkommen des Durchschnitthaushaltes, kaufen Herr und Frau Schweizer ihr Essen billiger als unsere europäischen Nachbarn. Der Bedarf eines Monats kostet die Durchschnittsfamile einen Zehntel der Haushaltausgaben, in den Nachbarländern aber 15 bis 20 Prozent. ... seit der Veröffentlichung der bundesrätlichen Botschaft zur Agrarpolitik 2011 im Juni 2006 ist hochoffiziell belegt, wie die Preisdifferenz zwischen schweizerischen und europäischen Lebensmitteln zustande kommt (siehe Box). Für den Lebensmittel-Warenkorb, für welchen die KonsumentInnen und Konsumenten in der Schweiz rund 30 Milliarden Franken im Jahr bezahlen, beträgt die Differenz zu den Durchschnittspreisen unserer EU-Nachbarländer rund 11.5 Milliarden Franken oder 40 Prozent. Davon gehen 3.5 Milliarden Franken zulasten höherer Inlandagrarpreise und Grenzzölle. 8 Milliarden Franken aber – also der weitaus grössere Teil – sind auf die höheren Margen der Lebensmittelindustrie und der Grossverteiler zurückzuführen! ... Die bundesrätliche Botschaft zur AP 2011 liefert noch eine Zahl, die Migros und Coop in Erklärungsnotstand bringt: Während die Agrarpreise in den letzten zwölf Jahren um 25 Prozent sanken, haben die Konsumpreise für Lebensmittel sogar zugelegt. Solange die Grossverteiler die tieferen Einkaufspreise für Agrarprodukte an ihre Kundschaft nicht weitergeben, ist jede neue Forderung an die Bauern ein Hohn!

Was geschieht mit unserer Landwirtschaft? http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2006/nr37-vom-11906/was-geschieht-mit-unserer-landwirtschaft/

Die Landwirtschaft ist keine Industrie der ganze Text von Hans-Christoph Binswanger
http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/schweiz/698949.html
Das Fazit dieser Feststellungen ist, dass ohne die Schutzmassnahmen, die das Industrieland Schweiz zu Gunsten der Landwirtschaft eingeführt hat, diese gegen null schrumpfen würde.
Wollen wir das? Es ist zu bedenken: Die Landwirtschaft in der Schweiz kann zwar im Expansions- und Wachstumstrend nicht mithalten, doch sie ist notwendig, um die Nahrungsgrundlage zu sichern. In den Exportländern wird der Boden immer mehr in einer Weise bebaut, die hohe Risiken in sich trägt: massiver Chemieeinsatz, ungesunde Hochzüchtung von Nutztieren, die Bodenerosion durch Destabilisierung und Ausräumung der Agrarlandschaft, einseitige Fruchtfolge, Versalzung der Böden und vor allem übermässige, klimatisch nicht angepasste Bewässerungsmethoden. Um die Versorgung mit gesunden, frischen und möglichst unbearbeiteten Nahrungsmitteln zu sichern, ist es notwendig, eine konsumnahe Produktion aufrechtzuerhalten, bei der grösseres Gewicht auf biologische und ökologische Qualität als auf Quantität gelegt und die Qualität auch kontrolliert werden kann. Die Schweiz wird zudem in Zukunft wegen der zunehmenden Wasserknappheit in vielen Teilen der Welt in der landwirtschaftlichen Produktion einen grossen Vorteil haben: Dieser Vorteil ist ihr Wasserreichtum. Sie kann ihn aber nur wahrnehmen, wenn die Landwirtschaft noch existiert!
Man kann allerdings auch der Meinung sein, dass die Landwirtschaft nicht mehr in unsere Wirtschaft passt. Aber man darf nicht so tun, als ob sie in unserem Land nur auf Grund des vorgesehenen Strukturwandels und einzelner Verbesserungen der Marktbedingungen ohne zusätzliche Transferzahlungen und ohne Wahrung der bestehenden rechtlichen und raumpolitischen Schutzbestimmungen aufrechterhalten werden kann. Die Existenzfrage ist gestellt. Wenn man die Landwirtschaft in der Schweiz aufgeben will, ist die AP 2011 in der vorliegenden Form ein guter Weg dazu. Wenn man sie aber im Interesse der Schweizer Konsumenten aufrechterhalten will, müssen in der AP 2011 die langfristigen ökonomischen und ökologischen Aspekte wesentlich stärker berücksichtigt werden.

 

Agrarreform 2011 - ein Dossier mit 28 Artikeln im Tagesanzeiger
http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/dossiers/schweiz/484.html

Kleinbauern unterstützen Agrarreform
http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/schweiz/708778.html
Die Agrarpolitik müsse zwar noch ökologischer werden, sie sei aber besser als ihr Ruf, sagen die Kleinbauern. Damit setzen sie einen Kontrapunkt zum Lamento der grossen Verbände.

Immobilien in der Krise Lichtblick Agrarimobilien
http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=3243&seite=1
Irgendwann werden sich die staatlichen und privaten Bürotürme leeren. Dann werden unzählige Menschen wieder auf das Land strömen und sich dort ihren Lebensunterhalt sichern müssen. Dann müssen die Bauern nicht mehr Landarbeiter für die Ernte aus Osteuropa importieren. ... Die Ausgaben für Lebensmittel werden in Zukunft einen grossen Teil der persönlichen Einnahmen auffressen.

5. Als wäre die Welt dein Kind Thomas Hübl spricht über die Wartung des gemeinschaftlichen Felds.
http://www.kurskontakte.de/article/show/article_45c08b7567c9b.html
das sinnvollste, was wir tun können ist das aufbauen von gemeinschaften/netzwerken/communitys
Wie kann der Aufbau neuer Gemeinschaftsfelder zu einer höheren und umfassenderen globalen Bewusst-heit führen? Über diese Frage sprach Thomas Hübl, im Rahmen einer Woche der Begegnung von 90 Menschen aus unterschiedlichen Gemeinschaften im Lebenspark Tollense.
... Unser Blickwinkel ist etwas Flüssiges, und worauf wir schauen, ist auch etwas Flüssiges. Du bist nichts Fixes, und das, worauf du schaust, ist auch nicht fix. Deine kosmische Adresse verändert sich jeden Augenblick. Unser waches Leben zu leben, bedeutet, dass wir mit den Wellen der Zeit permanent mitgehen können. Wir sehen das oft an Menschen, die wirklich Dinge hervorbringen. Die lassen auch Dinge wieder los. Wenn Dinge alt sind, sind sie die ersten, die gehen. Dann gibt es vielleicht viele Menschen, die das kritisieren. „Jetzt hast du es aufgebaut, und warum bleibst du nicht? Du bist mit nichts verbunden …“ Manchmal sind sie jedoch in keiner Weise unverbunden, sie spüren nur, dass es vorbei ist. Sie spüren es, bevor es alle anderen wissen. Es sind die ersten, die das Schiff verlassen und auf ein neues Schiff aufsteigen. Irgendwann sagen wir zu diesen Menschen „Visionäre“.
... Bist du so wach, dass du jeden Moment mit der Welle mitgehst? Das ist die Praxis, von der ich spreche. Die Praxis ist, jeden Moment so wachsam zu sein, dass jeder Schritt, den du machst, in dieser Welle ist. Ich habe mal ein schönes Bild gesehen. Da war ein Dach, und da stand ein Seiltänzer, der hatte sein eigenes Seil in der Hand. Er ging auf dem eigenen Seil, Schritt für Schritt für Schritt … in die Leere. Unser Leben ist genau so! Je wacher wir sind, desto weniger gibt es etwas Fixes. Du gibst dir jeden Moment den nächsten Schritt, wenn du wachsam bist, z.B. in jedem Gespräch, das du führst. Solange das Gespräch passieren möchte, kann es passieren. Wenn es vorbei ist, ist es gut, es vorbei sein zu lassen. So kann es mit allen Dingen in deinem Leben sein. Du brauchst dir nicht einmal eine Stunde Meditationszeit am Tag zu nehmen, du brauchst nur wachsam zu sein, wann es Zeit ist, zu sitzen. Und vielleicht wirst du dann den ganzen Tag nicht sitzen, weil du es gar nicht brauchst. ...

6. Der mit dem Jetzt tanzt ... eine Woche der Begegnung von Gemeinschaften unter der Leitung von Thomas Hübl.
http://www.kurskontakte.de/article/show/article_45c08c6ee1e67.html
ich organisiere thomas hübl in der schweiz. wenn du interesse hast, sende ein mail.
Was geschieht, wenn Menschen in ihrer eigenen Wahrheit ankommen? Wenn sie keine Angst mehr davor haben, sich zu zeigen? Wenn du durch deine eigene und unsere kollektive Geschichte hindurchgehst und auftauchst in der Gegenwart. Wenn dein Körper anfängt zu vibrieren vor Schönheit? Wenn du beginnst, aus deiner Seifenblase hinauszuschauen und dann immer mehr hinauszutreten? Wenn du umgeben bist von Menschen, die das auch tun. Wenn du berührt wirst. Wenn du in jedem Augenblick die Begegnungen und Erfahrungen erhältst, die du brauchst, um zu atmen, zu sehen, zu wachsen? Wenn du Verantwortung für dein Leben übernimmst und eintrittst in deine Kraft? Wenn nichts anderes geschieht, als das, wovor du immer weggerannt bist und was du dir immer ersehnt hast? Wenn du spürst, wie es ist, zuhause unter Menschen zu sein. Wenn das Leben durch das gemeinsame Feld frei zu fließen beginnt? Wenn du ... jetzt spürst, was Gemeinschaft ist, und du ahnst, was sie sein kann?
Nichts Besonderes ist geschehen. Nur das, was immer geschieht, wenn es geschehen darf. Thomas Hübl beschreibt die Grundlagen seiner Arbeit, die er „Sharing the presence“ nennt, so: „Es geht darum, diesen einen Moment jetzt zu erfahren. Wir lassen unsere Vergangenheit und Zukunft los und schauen, dass wir ganz und gar hier sind. Die Ausrichtung auf diesen Moment öffnet einen immensen Bereich an Wahrnehmung und Selbsterfahrung. Gemeinsam schauen wir, ob wir hinter unseren Geschichten eine intensive Verbindung mit der Quelle in uns herstellen können und ob wir diesen Kontakt mit der Quelle der Schöpfung noch präziser spüren können.“ Thomas Hübl hat keine neue Botschaft. Jeden Morgen liest er uns aus dem uralten Weisheitsbuch Daodejing: „Das Dao ist unbegrenzt, ewig. Warum ist es ewig? Es wurde nie geboren, folglich kann es nie sterben. Warum ist es unbegrenzt? Es hat keine Eigeninteressen; folglich steht es allen Wesen zur Verfügung. Der Meister bleibt zurück; eben darum ist er den anderen voraus. Er haftet nicht an den Dingen; ebendarum ist er eins mit ihnen. Weil er sich losgelassen hat, verwirklicht er sich vollkommen.“
Was Thomas hat, ist seine eigene Präsenz. Er ist das „Missing link“ zwischen dem Wunsch nach eigenem Erwachen und der eigenen Wirklichkeit. Seine Arbeit ist getragen von einer offensichtlich grenzenlosen Wachheit, seiner Fähigkeit, sowohl in jeden Einzelnen als auch in das gemeinsame Feld zu sehen und das an Unterstützung zu geben, was es braucht. „Jemand hat mal gesagt: ‚God is a living field‘. Ich bin einfach nur da, und zusammen mit der Gruppe entsteht dann ganz natürlich ein lebendiges Energiefeld, in dem es uns leichter fällt, durch unsere Geschichten hindurchzuschauen. Wir experimentieren in der Gruppe sowohl mit der Erfahrung, dass wir keine getrennten Wesen sind, sondern Teile eines einzigen Bewusstseinsstroms, als auch mit der Seifenblase, in der wir meistens leben. Wir lernen die Seifenblase besser kennen und machen Erfahrungen, die über diese Seifenblase hinausgehen. Ich habe vorher keine Konzepte. Die Grundlage für das, was passieren will, ist allein das Energiefeld, das wir durch das gemeinsame Dasein in der Gruppe schaffen. Wir sitzen in Stille, ich öffne mich für das Feld und es zeigt sich dann, was für diesen Moment und diese Situation angemessen ist, z.B. Partnerübungen, Tanz, Klang. Das Energiefeld jedes Einzelnen wird sich hierbei erhöhen, und unsere Konditio-nierungen, die uns im Alltag begleiten und unser Leben und unsere Erfahrungen begrenzen, werden sichtbarer, da ein viel höheres Bewusstseinsfeld entsteht. Gleichzeitig schaue ich, wo bei den Menschen im Energiesystem die stärksten Kontraktionen und Neins sind. An diesen Punkten sitzen die Dramen und Geschichten, mit denen wir identifiziert sind und die unser Gefühl nähren, getrennt zu sein. Und dann schauen wir, ob sich etwas bewegen will, damit mehr Freiheit, Klarheit, Wachheit und Freude entstehen kann.“
Zum Hintergrund der Veranstaltung: Die 90 TeilnehmerInnen des Jahrestrainigs mit Thomas Hübl kamen von: Ökodorf Sieben Linden, Kommune Niederkaufungen, ZEGG, Lebensgarten Steyerberg, Kometha Grützdorf, Parimal Gut Hübenthal, Ökolea, Stamm Füssen, Heckenbeck, Lebenstraum Jannishausen, Wiezow, Lübnitz, Hof Carlow, Tollense Lebenspark, Hof Oberlethe, 3 Eichen Jugendprojekt, Noyana, Haus Yogavida
Der Ort der Begegnung: Alle waren fasziniert von der Ausstrahlung der Menschen und der Kraft des Tollense Lebensparks. Seit Anfang 2006 entsteht in der Nähe von Neubrandenburg in Mecklenburg-Vorpommern auf einem 65 Hektar großen Grundstück mit Schloss und einem wunderschönen Park am See ein großes Gemeinschaftsprojekt. Einer der Schwerpunkte des Projekts ist der Heilungsbereich. Die Gründungsgruppe kennt sich aus der Artabana- Bewegung. Weitere Informationen: Tollense Lebenspark, Schlosspark, 17217 Alt Rehse, Tel. (03962) 221851, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.tollense-lebenspark.de.

7. Morgenröte in Lateinamerika Zusammenschluss gegen die US-Hegemonie
http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2007/nr4-vom-3012007/morgenroete-in-lateinamerika/
Daniel Ortega, der neue Präsident von Nicaragua, kündigte an, sein Land werde sich der ALBA (Alternativa Bolivariana de las Américas) anschliessen. Diesem Zusammenschluss gehören bereits Venezuela, Bolivien und Kuba an. Er versteht sich als Gegengewicht zur amerikanischen Freihandelszone. Zudem möchte Ortega die Bedingungen des Freihandelsvertrags, den einige lateinamerikanische Länder mit den USA abgeschlossen haben, neu verhandeln. Der Vertrag berücksichtige die Asymmetrien nicht, die zwischen den Ländern bestünden. Ortega forderte die USA auf, eine gerechte Wirtschaftspolitik mit Lateinamerika zu führen, um die Abwanderung in die Vereinigten Staaten aufhalten zu können.
Als weiteres Ziel möchte Ortega eine «direkte Demokratie» einführen, indem Bürgerversammlungen in allen Gemeinden gegründet werden. Diesen zivilen Institutionen möchte er die Macht in ihren Gemeinden übertragen. Die Bürgermeister und andere Delegierte des Staates sollen ihr unterstellt werden. «Die Bürgerversammlungen sollen diejenigen sein, welche die Entscheidungen treffen, und die Bürgermeister und Funktionäre diejenigen, welche diese Entscheidungen umsetzen», sagte er.
Ecuadors Präsident Rafael Correa: Humanist, Christ und links
Auch der neugewählte Präsident Ecuadors, Rafael Correa, wurde bereits eingeladen, sich der ALBA anzuschliessen. Er plant eine verfassungsgebende Versammlung, die Neuverhandlung der Verträge mit den multinationalen Ölgesellschaften, den Ausstieg aus dem Freihandelsvertrag mit den USA und die Nichterneuerung des Übereinkommens, das 2009 ausläuft und auf Grund dessen Washington seine Hauptantidrogenbasis für den Pazifik in einem ecuadorianischen Hafen betreibt.
Am feierlichen Akt seines Amtsantritts nahmen unter anderen die Präsidenten Boliviens, Venezuelas, Chiles, Brasiliens, Nicaraguas, Uruguays und des Iran, Mahmud Ahmadinejad, teil. Argentinien wurde vertreten vom Vizepräsidenten, der Correa als «grosse Hoffnung» bezeichnete. Der ehemalige Universitätsprofessor und Wirtschaftsminister ist der erste gewählte Präsident des Landes, den die indígenas anerkennen, deren Sprache, das quichua, er während seines Einsatzes als freiwilliger Missionar lernte. «Ich bin Humanist, Christ und links. Humanist, weil für mich
Politik und Wirtschaft im Dienste der Menschheit stehen; Christ, weil ich von der katholischen Soziallehre der Kirche herkomme, und links, weil ich an die Gleichheit, Gerechtigkeit und den Vorrang der Arbeit vor dem Kapital glaube.»


8. Zurück zu Keynes in die Zukunft Vor 60 Jahren ersann der britische Ökonom ein faires Weltwährungssystem
http://www.monde-diplomatique.de/pm/2007/01/12.mondeText.artikel,a0047.idx,15
Das System sollte folgendermaßen funktionieren: Mit Exportwaren verdient ein Land Bancors, die es für seine Importe wieder ausgibt. Entscheidend ist dabei ein gewisses Gleichgewicht zwischen Exporten und Importen, so dass die Bilanz eines Landes gegenüber der ICU am Ende des Jahres in etwa ausgeglichen ist, also weder einen Überschuss noch ein Defizit aufweist. Für die nationale Währung jedes Landes würde ein Wechselkurs für den Bancor vereinbart, der aber angepasst werden könnte. Neu an diesem Konzept war die Einsicht, dass Länder mit zu vielen Bancors das System im selben Maße stören wie Länder mit zu wenig Guthaben der ICU-Währung. Mit anderen Worten: Gläubiger sind für die Stabilität und das Gedeihen der Weltwirtschaft genauso gefährlich wie Schuldner.
Aber wie sollten die einzelnen Länder gezwungen werden, ihre Handelsbilanz möglichst ausgeglichen zu halten? Keynes entwickelte ein raffiniertes Rezept: Die ICU als Zentralbank und Träger der neuen Währung sollte jedem Land einen Überziehungsbetrag einräumen, genau wie eine Bank ihren Einzelkunden. Diese offizielle Überziehungssumme sollte bei der Hälfte des Volumens liegen, das der Außenhandel des betreffenden Landes im Durchschnitt der vorangegangenen fünf Jahre erzielt hat. Wird die Überziehungssumme überschritten, soll das betreffende Land für die überschüssige Summe einen Strafzins zahlen. Der sollte natürlich zunächst die Defizitländer treffen. Die große Neuerung bestand jedoch darin, dass Länder mit Handelsbilanzüberschüssen für Exporterlöse, die über das bewilligte Maß hinausgingen, ebenfalls Strafzinsen hätten zahlen müssen. Und je höher das Defizit oder der Überschuss, desto höher die Zinsrate.
Bei dieser Regelung waren Länder mit negativer Handelsbilanz gehalten, ihre nationale Währung abzuwerten, um ihre Exporte zu verbilligen. Länder mit positiver Handelsbilanz mussten dagegen ihre Währung aufwerten, um ihre Exporte zu verteuern. Wenn ein solches Land seinen Handelsbilanzüberschuss nicht reduzierte, behielt sich die ICU das Recht vor, die den bewilligten Überschuss übersteigenden Einnahmen zu konfiszieren und in einen Reservefonds zu stecken. Mit den Geldern dieses Fonds wollte Keynes eine internationale Polizeitruppe, Hilfsaktionen bei Naturkatastrophen und andere UN-Aufgaben von globalem Interesse finanzieren.
Es war eine elegante Konstruktion. Wollte ein Land mit stark positiver Handelsbilanz vermeiden, Strafzinsen zu zahlen oder gar seine Überschüsse konfisziert zu sehen, musste es schleunigst mehr Exportgüter aus Defizitländern kaufen. Diese wiederum konnten mehr verkaufen, also ihre Handelsbilanz leichter ausgleichen. Von diesem System hätten alle profitieren können: Der Handel hätte expandieren und die Welt sich insgesamt wohlhabender und friedlicher entwickeln können, die armen Länder hätten mehr Geld gehabt, um ihre Entwicklung zu finanzieren, also nicht die irrsinnigen Schulden akkumuliert, auf denen sie heute sitzen.
Keynes kam mit seiner Idee damals bekanntlich nicht zum Zuge. Das Nachsehen haben heute die unterentwickelten Länder, in denen Weltbank und IWF mit ihren aufgenötigten Strukturanpassungsprogrammen Verwüstungen angerichtet haben. Das Resultat ist, dass die Schulden der Dritten Welt niemals zurückfließen werden und dass nicht demokratisch gewählte Regierungen, sondern die Wall Street darüber befindet, welche Wirtschaftspolitik ein Land betreiben muss: Der brasilianische Präsident Lula da Silva und viele andere Politiker verschuldeter Länder sind dafür die jüngsten Zeugen. Die Regeln des Welthandels kommen nicht den ärmeren Mitgliedstaaten der WTO zugute, während die reichen WTO-Staaten immer egoistischer werden - und zugleich immer reicher.
Da die WTO und ihre verhängnisvollen Regeln nun mal existieren, stellt sich die Frage, wie die für eine gerechte Welt engagierten Kräfte dazu beitragen können, dass fairer Handel Wirklichkeit wird. George Monbiot glaubt, dass der verschuldete Süden seine 26 Billionen Dollar, die er an die reiche Welt zurückzahlen müsste, als eine Art "nuklearer Drohung" gegen das globale Finanzsystem benutzen könne, um die Gründung einer ICU im Sinne von Keynes zu erzwingen. Der Süden könnte aber auch eine eigene Mini-Clearing-Union gründen. Vielleicht wäre Lateinamerika in der Lage, einen solchen Plan zu lancieren. Und vielleicht wird irgendwann auch eine Regierung in Europa diese Idee unterstützen. Doch bevor wir uns den Kopf darüber zerbrechen, wie das funktionieren könnte, sollten wir uns klar machen, dass wir nicht das Rad neu erfinden, sondern nur weiterdenken müssen, was Keynes vor 60 Jahren begonnen hat.
Fußnoten:(1) Siehe George Monbiot, "The Age of Consent", London (Flamingo) 2003. Bevor ich dieses Buch gelesen hatte, glaubte ich (wie alle anderen, die sich mit diesem Thema befassen), dass die Pläne für Weltbank und IWF von Keynes stammen. George Monbiot zeigt jedoch auf, gestützt auf ein Buch des Historikers Armand van Dormael (Bretton Woods: "Birth of a Monetary System", London 1978), dass Keynes insbesondere dem IWF sehr skeptisch gegenüberstand und voraussah, dass viele Länder ihre IWF-Kredite nicht zurückzahlen können. Keynes ließ sich auf die Vorschläge der US-Amerikaner am Ende nur deshalb ein, weil er ein System mit Regeln immer noch besser fand als einen völlig ungeregelten Zustand. Aber über das Ergebnis von Bretton Woods war er alles andere als glücklich.



9. Wollen die USA Krieg führen gegen ihre Kreditoren – anstatt die Schulden zu bezahlen?
Die Zeit der «Entrückung von der Wirklichkeit» ist abgelaufen
von William S. Buckler, Australien "Dieser Newsletter der Extraklasse von Bill Buckler aus Australien ist nur im Abonnement und in Englisch erhältlich." Walter K. Eichelburg auf seiner Finanz-Website http://www.hartgeld.com/
http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2006/nr49-vom-4122006/
wollen-die-usa-krieg-fuehren-gegen-ihre-kreditoren-anstatt-die-schulden-zu-bezahlen/
Aus erster Hand
Ein kürzlich erschienener Bericht der Fed hat festgestellt, dass allen sechs erkannten Rezessionen seit 1968 vorausging, dass die Rendite der 10jährigen Staatsanleihen für länger als drei Monate unter die Rendite der 3jährigen fiel. Die volle Wucht wird durch die verzögerten Effekte der monetären Verknappung 12 Monate später kommen. «Es gab keine falschen Signale» – sagt der Bericht der Fed. Die Kurve der US-Renditen ist nun seit dreieinhalb Monaten negativ. Wenn die Fed auch diesmal recht hat, ist die Wirtschaftsrezession von 2007 sicher.
nimm dein geld von der bank bevor sie pleite ist!
...Heute ist das Bankenwesen gegenüber diesen primitiven Zeiten viel fortschrittlicher. Heute verlangt die Fed, dass die US-Banken 10% all ihrer Kredite als Reserven deponieren müssen. Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) verlangt, dass Banken 8% ihrer gesamten Kredite als Eigenkapital halten müssen. Aber 4% davon können selbst wieder geliehen sein. Das bedeutet also in der Realität, dass das Eigenkapital internationaler Banken 4% aller Kredite beträgt. Nun, geneigter Leser, stellen Sie sich eine Bank vor, die Verluste von 10% ihrer ausstehenden Kredite zu verkraften hat.
An dieser Stelle sollte klar sein, dass mit dem so ausgestalteten Mindestreserve-Kreditsystem nur ein kleiner Bruchteil der Einzahler ihr Geld zurückbekommt.
geld oder krieg
Es gibt nur zwei historische Alternativen zu der beschriebenen Abfolge, wie ein Handelsbilanzdefizit korrigiert wird. Die eine besteht darin, dass die Nation die Schulden nicht zurückzahlt, was ein massives globales finanzielles Chaos hervorrufen würde. Die andere bedeutet, dass die verschuldete Nation ihre Kreditgeber mit Krieg überzieht, anstatt die Kredite zurückzuzahlen. Welche der Möglichkeiten die USA wählen werden, ist noch nicht klar, aber es sind in der Realität die einzigen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten. Eine Nation kann das Gleichgewicht wiederherstellen und dann die Schulden zurückzahlen, sie kann die Zahlungen einstellen, oder sie kann einen Krieg führen. Das Problem ist, dass die USA alle strategischen Mittel haben, um einen Krieg zu führen, während jeder andere kleinere Staat in einer ähnlichen Lage sich gezwungen sähe, das Handelsdefizit umzukehren und zurückzuzahlen, anstatt einfach den Schuldendienst einzustellen. Wirtschaftlich leben die USA seit vielen Jahrzehnten in einer «Entrückung von der Wirklichkeit». Ihre Zeit ist jetzt abgelaufen.    •Quelle: The Privateer, Nr. 566, November 2006

hier aus dem neusten newsletter von bill buckler:

Die wild wuchernde amerikanische Selbstgefälligkeit
http://www.linkezeitung.de/cms/content/view/2096/35/
08.02.2007
Märkte folgen immer dem Geld Der Euro hat den US-Dollar als die wichtigste Währung an den internationalen Anleihemärkten abgelöst. Dies unterstreicht die Meldung des letzten Monats, dass der Wert der im Umlauf befindlichen Euronoten den Wert der Dollarnoten übertraf. Wie die International Capital Market Association berichtete, hatten die ausstehenden Schulden in Euro Ende 2006 einen Wert von 4,836 Billionen US-Dollar, die Dollarschulden lagen bei 3,892 Billionen US-Dollar.
Eurokredite stellen jetzt 45% des globalen Marktes dar, verglichen mit 37% für den US-Dollar. Die US-Anleihemärkte stellten noch 2002 ihre europäischen Rivalen in den Schatten. Damals betrug die Emission von Krediten in Euro noch 27% der globalen Kredit­emissionen; 51% der Emissionen wurden in US-Dollars ausgegeben. Die USA sind auf dem grössten Markt der Welt, dem internationalen Markt für Kreditanleihen, verdrängt worden. Wirtschaftlich gesehen folgen solchen Verdrängungen immer deutliche Einbrüche am Markt.
Der Kapitalfluss in die USA
Internationale Investitionen in langfristige US-Anlagen liessen im November nach, als sich der US-Dollar abschwächte und auch die Nachfrage nach US-Aktien zurückging. Ankäufe von US-Aktien, Noten und Obligationen ins Ausland verringerten sich netto von 85,3 Milliarden US-Dollar im Oktober auf 68,4 Milliarden im November, gab das US-Finanzministerium am 17. Januar bekannt. Dies ist die Zahl, auf die man achten sollte!
Was die USA betrifft - wird es nächstes Jahr beginnen
Mit Beginn des Jahres 2008 werden die ersten von 78 Millionen Amerikanern in ihren Ruhestand treten. Was ihnen versprochen wurde, ist aber nicht vorhanden. Das politische Establishment der USA hat das Geld bereits ausgegeben, und alle Rentenfonds sind voll mit Schuldscheinen des Kongresses. Dies öffentlich zugeben? Niemals! Also - beginnt man einen Krieg.


 

11. Carmen Harra Prophezeiungen der kommenden Jahre
http://www.kmuplus.ch/joomla/index.php?option=com_content&task=view&id=78&Itemid=33
... Wir werden auf der ganzen Welt nur noch eine Wäh­rung haben, es wird kein Papiergeld und keine Börse mehr geben. Unser Geldsystem wird auf der Basis von Codes funktionieren. Wir werden auch keine finanziel­le Ungleichheit mehr auf der Welt haben, was heute ein so wichtiger Grund für Leiden und Gewalt ist. Es wird genug da sein für alle. Wir werden in einer Zeit leben, in der Geld nicht mehr der Maßstab unseres persön­lichen Wertes sein wird. ...
Natürlich haben diese Voraussagen viele Menschen ver­blüfft, aber wie schon mehrfach erwähnt, besteht ihr Sinn nicht darin, Menschen zu verblüffen, sondern ihnen zu helfen, sich auf die Zukunft vorzubereiten und die notwendigen Veränderungen vorzunehmen, um die negativen Folgen der kommenden Ereignisse abzuwen­den. Und wie spannend und nützlich es auch sein mag, Voraussagen im persönlichen Bereich zu machen, so liegt doch der wahre Sinn meiner Gabe darin, die globalen Muster und Trends und die großen Veränderungen vor­herzusehen und der Menschheit dabei zu helfen, sich spi­rituell weiterzuentwickeln und den Sinn ihres Daseins hier auf Erden zu erkennen. Letztendlich bin ich vor allem daran interessiert, herauszufinden, in welche Rich­tung sich die Menschheit als Ganzes bewegt.
Ich habe oft genug erlebt, dass viele Menschen Angst vor solchen Prophezeiungen haben und sie rundweg ablehnen, aber das sollte uns nicht beeinflussen. Wenn wir in Zukunft ein größeres Wissen und ein erweitertes Bewusstsein besitzen, werden wir auch besser verstehen, wie wir solche Vorhersagen nutzen können, damit die vorhergesagten negativen Ereignisse gar nicht erst ein­treten.

12.    2007 – wenn die Dominos fallen Eine Vorausschau auf ein turbulentes und interessantes Jahr
http://www.hartgeld.com/filesadmin/pdf/Art_2006-48_2007Dominos.pdf
Was folgt danach?
Es ist ohne Zweifel klar, das das heutige „System“ der Hyperspekulation einmal herunterkommen
muss. 2007 wird dafür mit hoher Wahrscheinlichkeit das entscheidende Jahr sein. Allerdings wird
2007 sicher nicht der Tiefpunkt der Krise (diese hat bereits 2000 begonnen) sein, dieser Tiefpunkt ist
eher für 2009 zu erwarten. Auch sagt die Theorie des Kondratieff-Zyklus, dass nach 50..70 Jahren
eine Entschuldung stattfinden muss. Das war bisher immer so, und wird auch diesesmal wieder so
sein. Man hat sie bisher nur hinausgeschoben.
Im Frühjahr 2006 habe ich in Artikeln vorausgesagt, dass 2006 noch „Einiges“ passieren wird. Es sind
einige Dinge wie der Zusamenbruch des US-Immobilienmarkts oder der de-fakto Zusammenbruch der
US-Besatzung im Irak passiert, aber die Finanzmärkte konnten bisher noch „zusammengehalten“
werden. Das wird jetzt immer schwieriger. Die Wahrscheinlichkeit ist daher gross, dass nach dem
Jahresbeginn 2007 die Dinge richtig ins Rollen kommen. Sehen Sie dazu auch die Prognosen von
Europe2020: GEAB Nr. 9 und 10 von Nov/Dez 2006. Dass man die Bubble noch ein Jahr im
derzeitigen Zustand wird halten wird können, ist sehr unwahrscheinlich.
...Für die „Uneingeweihten“ mag das hier Geschriebene als der reine Horror erscheinen. Ahnen tun es
viele, aber sie glauben noch zu stark an die Obrigkeit. Daher werden die Wenigsten vorbereitet sein
und sie werden ihren Zorn dann an den heutigen Eliten ablassen. 2007 wird das entscheidende Jahr
sein. Lösen wir uns daher besser gleich von überkommenen Vorstellungen und wenden wir uns der
Zukunft zu.

13. Die finanziellen Hintergründe des geplanten Iran-Krieges
http://www.hartgeld.com/filesadmin/pdf/Art_2007-51_IranKrieg.pdf
Der derzeitige Finanz-Zustand:
Kurz gesagt, diese Welt ist voller Bubbles, egal ob bei Aktien, Anleihen (Bonds), Derivate, Immobilien.
Verursacht wurde das durch real negative Zinsen überall und massive Kreditausdehnung. Einige
dieser Bubbles platzen gerade, besonders die Immobilien-Bubble in den USA.
Der Zustand am Immobilienmarkt der USA sieht derzeit so aus (siehe auch Mike Shedlock,
http://globaleconomicanalysis.blogspot.com ) – wie in einer Depression:
- Es können kaum noch Häuser und Wohnungen verkauft werden
- In Florida etwa stehen 20% aller Immobilien zum Verkauf, es kauft sie keiner
- Die Umsätze der Developer brechen massiv ein
- Die ersten Mortgage-Lender (Kreditvermittler) wie Ownit sind schon untergegangen
- In Gegenden wie Phoenix, Arizona gibt es leere Geisterstädte
- Rund um Denver, Colorado gibt es „Foreclosure“-Belts, wo 40% aller Häuser bereits in der
Zwangsversteigerung sind
- Diese ganzen Häuser wurden bisher mit windigen Krediten gekauft, die wiederum
„securitized“ wurden, d.h. in Bonds (MBS) verwandelt und weltweit weiterverkauft. Diese
„Mortgage Backed Securities“ (MBS) werden jetzt abverkauft, besonders jene der schlechten
Kredite (Subprime).
Gerade der letzte Punkt ist besonders kritisch, denn wenn dieser MBS-Abverkauf zu einer Panik
ausartet, kippt das gesamte System. Das französische Forschungsinstitut Europe 2020 titelt sein
neuestes „Global Europe Anticipation Bulletin“ (GEAB #11) bereits mit „Die Sehr Grosse USDepression
von 2007“, in Anlehnung an die „Grosse Depression“ der 1930er Jahre.
Der Gewinn dabei:
Dieser liegt ganz klar bei den US-Eliten, egal ob in der Regierung oder im Finanzssystem. Damit
können sie noch einige Zeit an der Macht bleiben, besonders, wenn sie die interne Repression
verschärfen. Die Konzentrationslager wurde ja bereits von Haliburton aufgebaut.
Die Alternative wäre ein Totalzusammenbruch und damit der sofortige Legitimationsverlust der Eliten.
Man darf nicht vergessen, Macht kommt über die Kontrolle des Geldes und kostet viel davon.
Besonders in einer Sozialdemokratie (auch in den USA gehen 2/3 der Staatsausgaben in den
Sozialbereich, nicht in das Militär).
Ausserdem glauben sie offenbar, sie können damit die Dollar-Guthaben des Auslands enteignen.
Die Risiken dabei:
Die heutige Situation ist komplett verschieden zu der von 2001 bis 2003:
- Die US-Konsumenten sind am Ende, inzwischen frisst sie die Inflation auf
- Die US-Auslandsverschuldung ist noch höher
- Noch mehr US-Industrie ist nach Asien abgewandert
- Das US-Militär ist praktisch aufgerieben und kann nicht einmal die verbrauchte Ausrüstung
ersetzen (mangels Industrie)
- Heute hat fast niemand mehr Angst vor der US-Militärmacht, da sie gesehen haben, dass ein
paar Guerillas im Irak diese Armee besiegen konnten
- Die Zustimmung zu den Kriegen und zum Präsidenten im Inland ist weg
- Die USA werden heute überall in der Welt angefeindet
- Daher ist es äusserst zweifelhaft, dass die Welt weiterhin Güter für wertlose Dollars liefern
wird, besonders wenn die Auslandsdollars nicht mehr konvertierbar sind
- Der Iran ist nicht der Irak und zudem durch Bodentruppen kaum eroberbar, er wird sicher
irgendwie zurückschlagen
- Die Gefahr einer Unterbrechung der Ölversorgung aus der Region ist enorm hoch
- Sollten Israel oder die USA mit Atomwaffen angreifen, dann ist die Welt moralisch praktisch
gezwungen, die USA zu isolieren und die Dollars zu verkaufen
Was damals funktioniert hat, wird diesesmal wahrscheinlich nicht mehr funktionieren. Dazu kommt
noch, falls das Ausland keine Waren mehr in die USA liefert, bricht dort die Versorgung damit komplett
zusammen. Das ist der Preis der Abhängigkeit. Die Revolution kommt dann trotzdem.

14. Finanzkrise – einfachen Zusammenfassung für Interessierte ohne Vorkenntnisse im Finanzwesen 
eine gute einführung vom crash-propheten
 http://www.hartgeld.com/filesadmin/pdf/Art_2006-20_Finanzkrise.pdf
Von den Lesern meiner Artikel über das Finanzsystem kam der Wunsch nach einer einfachen
Zusammenfassung, um diese an Interessierte ohne Vorkenntnisse im Finanzwesen weitergeben zu
können. Daher wird hier versucht, einen Überblick über unser weltweites Finanzsystem und dessen
Krise zu geben und einige konkrete Hinweise zur Vorsorge anzuhängen. Mit dem absehbaren
Untergang des USD-Dollars werden auch alle anderen Papierwährungen, die darauf aufbauen,
suspekt und fallen – das sind alle, auch der Euro. Eine Wiederholung der Asien-, Russland- und
Argentinienkrisen weltweit – auch bei uns – folgt. Bald.

Was ist Geld? Die „Geld-Schöpfung“; Kredit-Geld:
... Nach diesem kurzen Ausflug in die Geschichte möchte ich zeigen, wie heute Geld „produziert“ wird.
Bereits im Goldstandard war nicht alles umlaufende Geld mit Gold gedeckt, sondern nur zwischen 10
bis 40%. Der Rest war „Kreditgeld“, also durch Kreditvergabe erzeugtes Geld. Heute gibt es nur noch
dieses. Bargeld (Scheine, Münzen) ist immer nur ein kleiner Teil dieser Geldmenge, der grosse Rest
ist „Giralgeld“ auf Bankkonten, also „elektronisches Geld“.

Nehmen wir an, Anleger A macht eine Einlage bei der Bank X von € 1100. Die Bank kann den
Grossteil des Geldes abzüglich einer Mindestreserve wieder verleihen. Dieses Konzept nennt man
„Fractional Reserve Banking“, also nur ein kleiner Teil der Einlage wird als Reserve gehalten.
Kreditkunde K leiht sich € 1000 von der Bank. Die Bank richtet ein Kreditkonto ein und schreibt auf
dieses die € 1000 gut. K hebt nun dieses Geld ab und gibt es aus. Damit sind € 1000 neues Geld
„geschöpft“, bzw. aus dem Nichts (die Amerikaner sagen „out of thin air“) erzeugt worden. Denn
dieses Geld landet auf anderen Bank-Konten als Einlage.
Anleger A kann nach wie vor über seine € 1100 verfügen und sie abheben und ausgeben. Also sind €
1000 zusätzlich im Umlauf, die Geldmenge im System ist gestiegen. Je nach der Reserveerforderniss
der Banken kann einmal erzeugtes Geld durch diesen Mechanismus bis zur 10 fachen Geldmenge
erzeugen.
In Wirklichkeit ist das System heute sehr komplex und auch andere Institutionen „erzeugen“ Geld. So
etwa die Zentralbanken, die für die Stabilität des jeweiligen Währungsraums verantwortlich sind.
Es ist anzumerken, dass jedes reine Papiergeldsystem irgendwann wieder verschwunden ist. Das
derzeitige System mit seiner „Dollar-Deckung“ wird mit dem Untergang der USA verschwinden – bald.
Denn es erlaubt die willkürliche Geldproduktion, bis das Vertrauen in die Kaufkraft schwindet.

Kreditzyklus & die kommende Finanzkrise; Vorsorge-Empfehlungen;

15. Flucht aus der Dollarverschuldung in den Euro-Dollar?
http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2007/nr3-vom-2212007/flucht-aus-der-
dollarverschuldung-in-den-euro-dollar/
In Washington ist man unterdessen höchst besorgt, denn der Währungsangriff der Chinesen kommt in einem denkbar ungünstigen Augenblick. Die US-Regierung agiert wie aus einer belagerten Festung heraus, und ihre Handlungsspielräume auf allen Gebieten sind gefährlich eingeschränkt. So haben Bush, Cheney und deren Hintermänner derzeit keinerlei Mittel in der Hand, um Peking Paroli bieten zu können. Dazu ein Offizieller aus der Regierung, dem Pentagon: «Wenn die Chinesen ihre Dollar-Milliarden auf den Markt werfen, um die US-Währung zusammenbrechen zu lassen, so haben sie Erfolg damit, die USA als effektive Militär- und Wirtschaftsmacht von der Weltbühne zu stossen – und das ohne einen einzigen Schuss!» Ein klassisches Beispiel asiatischer Kampfkunst: ein Sieg ohne Kampf …
Quelle: Internationaler Hindergrundinformationsdienst für Politik, Wirtschaft und Wehrwesen, Januar 2007
me. Andere Kenner der Finanzgemeinde haben schon länger darauf hingewiesen, dass als Flucht aus den Schulden der USA eine Verschmelzung von Euro und US-Dollar zum Euro-Dollar diskutiert worden sei, und zwar auf hoher internatonaler Ebene. Mit der Währungsumstellung kann der Dollar-Raum sich leicht entschulden, man muss nur den Umtauschkurs entsprechend festsetzen. Mitspielen müssten die BIZ (Bank für Internationalen Zahlungsausgleich), die Weltbank (Wolfowitz!), der IWF und einige «private Finanzkonglomerate».
Eine andere Möglichkeit wäre ein Dollar-Splitting in einen Innen- und einen Aussendollar. Damit hätten die Einwohner der USA die bisherige Kaufkraft, diejenigen, welche Dollars ausserhalb der USA halten (wie zum Beispiel die Chinesen, die Europäische Zentralbank, die Schweizerische Nationalbank usw.) wären die Dummen. Im Planspiel war von einem Verhältnis von 1:5 die Rede. Das heisst, jeder Dollar ausserhalb der USA wäre nur noch 20 Cent eines Innen-Dollars wert.
Das geht nicht ohne Vorbereitung und nicht ohne «Nebengeräusche». Eine wirtschaftliche Verwerfung undurchdachten Ausmasses steht am Horizont. Die Pensionskassen haben grosse Anlagen in Dollar und halten Aktien (zum Beispiel von Banken), die auf solche Vorgänge mit Wertschrumpfungen reagieren. Man sollte die Nase in den Wind halten und aufmerksam sein. Die Redaktion nimmt Hinweise gerne entgegen!•
Quelle: Vertrauliche Mitteilungen Nr. 3701 vom 16.1.2007

16. Marktwirtschaft ohne Kapitalismus Eine Neubewertung der Freiwirtschaftslehre aus wirtschaftsethischer Sicht
http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2007/nr3-vom-2212007/marktwirtschaft-ohne-kapitalismus/
Die von Silvio Gesell (1862–1930) entwickelte und zu seiner Zeit vieldiskutierte Freiwirtschaftslehre ist in der ökonomischen und politisch-philosophischen Auseinandersetzung bereits Anfang der 30er Jahre des letzten Jahrhunderts in den Hintergrund gedrängt worden, obwohl gerade diese Lehre dem einzelnen Individuum mehr Freiheit und für sein Zusammenleben in der Gesellschaft mehr Gerechtigkeit in Aussicht stellt. Mit der vorliegenden Doktorarbeit an der Universität St. Gallen bringt der Autor Roland Wirth (geb. 1974) die Ideen von Silvio Gesell wieder in die allgemeine Fachdiskussion zurück.
Beim Verhältnis zwischen Freiwirtschaftslehre und ökonomischer Theorie werden unter anderem die Anerkennung von Irving Fisher für Gesell sowie Lob und Kritik von Mainard Keynes besonders herausgestellt. Keynes hielt übrigens das Werk von Silvio Gesell für zukunftsträchtiger als das von Karl Marx. Heute arbeiten vor allem Helmuth Creutz, seine Schülerin Margret Kennedy sowie Bernard Lietaer, Werner Onken, Werner Rosenberger, Bernd Senf und Dieter Suhr auf den Grundlagen der Freiwirtschaftslehre weiter.
Weg von der 20:80-Gesellschaft
Der Autor sieht in der Freiwirtschaft die Chance, von der 20:80-Gesellschaft weg und hin zu einer liberaleren Bürgergesellschaft zu kommen. Er schlägt vor, gezielte Forschungen und Experimente einzuleiten, um mehr Erfahrungen auf diesem Gebiet zu sammeln.
Die Doktorarbeit ist so geschrieben, dass sich auch der interessierte Laie ein Bild machen kann und angeregt wird, darüber nachzudenken, wie wir uns die Wirtschaft so einrichten könnten, dass sie uns nicht mehr beherrscht mit Krieg, Massenarbeitslosigkeit, Geldknappheit und sozialer Ungerechtigkeit, sondern dass sie uns dazu dient, unser Leben als freie und wohlhabende Bürger in einer sinnvollen und zukunftsträchtigen Gesellschaftsordnung gut einzurichten.• Roland Wirth. Marktwirtschaft ohne Kapitalismus. Eine Neubewertung der Freiwirtschaftslehre aus wirtschaftsethischer Sicht. St. Galler Beiträge zur Wirtschaftsethik 34, 2003, ISBN 3-258-06683-3

17. Krisenvorsorge Allgemein
http://www.hartgeld.com/filesadmin/pdf/Art_2006-25_KrisenVorsorge.pdf
Vermutlicher Krisenverlauf:
Die Zentralbanken sind derzeit in der Zwickmühle. Sie müssen die Zinsen erhöhen, um die sich
beschleunigende Inflation in den Griff zu bekommen. Auf der anderen Seite dürfen sie nicht einen
gewaltigen Derivatencrash (Deflation, Bankencrashs) auslösen, denn die langristigen Zinsen werden
derzeit primär mit Zinsderivaten niedrig gehalten. Das ist der Preis der gewaltigen globalen Reflation
seit 2002.
Bill Buckler (www.the-privateer.com) beschreibt es in seinem „Gold this Week“ vom 30. Juni 2006 so:
Übersetzung:
Wenn man sich JETZT wegen der Hintergrund-Effekte der Inflation Sorgen macht, dann hat man in der letzten
Dekade geschlafen. Irgend eine Hoffnung zu haben, dass eine Zentralbank ohne Schmerzen die derzeitigen
monströsen ökonomischen und finanziellen Ungleichgewichte korrigieren könnte, die sie geschaffen haben, ist
gleichbedeutend mit sich an einem gebrochenen und zerfasteren Strohhalm festzuhalten.
Also, das Inflations-Genie ist aus der Flasche entwichen und geht jetzt auch in die Konsumgüter-
Preise. Die Zentralbanken müssen jetzt rasch höhere Zinsen anbieten, damit nicht wie in den 70er
Jahren das Kapital in die Rohstoffe und das Gold abfliesst. Dies umsomehr als die reale jährliche
Konsumgüter-Inflation derzeit in den USA bei 8..10% und im Euro-Raum bei 5..6% liegt, jeweils
steigend. Die Real-Zinsen sind daher stark negativ. Das Spiel ist nicht mehr lange durchzuhalten.
Sehen Sie bitte auch meine Artikel: „Kredite im Crash“, „Kredite ohne Rettungsring“, „Finanzkrise –
einfach erklärt“, „Auf dem falschen Dampfer“, „Geld-Himmel“.

Für alle, die glauben, dass das Prechter-Finanz-Erdbeben nur für die USA gilt, habe ich versucht, eine
kurze Zuordnung der Erdbeben-Stärken nach Verschuldungsgrad und Realitätssinn (bzw. deren
Verweigerung) einzelner Länder aufzustellen:
- USA - 11
- UK, Frankreich, China - 10
- Deutschland - 9
- Österreich – 8
- Schweiz - 6

Regionalisierung:
Aus verschiedenen Gründen, wie Schrumpfung der Arbeitsteilung, Widerstand gegen die
Globalisierung, Zusammenbruch der Logistiketten, Zerbrechen des Euro wird sich die Wirtschaft
überall wieder regionalisieren. Kleinere, regionale Produzenten werden Aufwind bekommen, dagegen
werden internationale Grosskonzerne, die heute mit einer Produktlinie die ganze Welt versorgen, auf
unüberwindliche Schwierigkeiten stossen.
Man sollte nicht vergessen, dass die heutige Globalisierung nicht nur durch die schnelle Informationsübermittlung
möglich wurde, sondern primär im Ausnützen von Kostenunterschieden und
Währungsunterschieden besteht. Wenn die Hochlohnländer in Nordamerika und Europa nicht mehr
aufschulden können, werden deren Währungen massiv sinken. Damit fällt das Motiv weg, etwa in
China billig Produkte für den Westen zu produzieren und diese nach Europa und Amerika zu
exportieren. Derzeit ist wegen der Preis- und Währungsunterschiede die Spanne so hoch, dass die
Kosten für den langen Transport problemlos untergebracht werden können.

Verlierer:
Wenn Sie in einer der unten beschriebenen Branchen als Angestellter oder Unternehmer tätig sind,
sollten Sie sich unbedingt einen Notfallsplan zulegen und eventuell eine andere, krisensichere
Erwerbsquelle suchen:
- Reise und Freizeitbranche, Hotels, Sportartikel
- Hersteller und Handel mit Luxusgütern
- Autohersteller und Händler
- Investitionsgüter-Industrie
- Über Werbung finanzierte Medien, Werbebranche
- Immobilien-Wirtschaft, Bauwirtschaft
- Finanzbranche: Banken, Vermögensberater
- Firmenbürokratien (mittlere Manager und deren Hilfspersonal)
- Staatsbürokratie (ausser Hoheitsverwaltung): Bildung, Kultur, Soziales
- Kunst und Künstler
- Umweltbürokratie – ein besonders schlechter Ort
- Hochschul-Lehrer und Forschung
- Gesundheitsbranche (über das Lebensnotwendige hinausgehend)
- Alle Arten von –logen: Soziologen, Politologen, Biologen, Psychologen, etc.
- Empfänger von Sozialleistungen (Rentner, Pensionisten, Sozialhilfe, Arbeitslose)

Persönliche Vorsorge
In vorangegangen Kapieln wurde schon gesagt, welche Branchen zu den Hauptverlierern zählen
werden. Aus diesen sollte man, wenn es geht,
beruflich aussteigen. Für Unternehmer ist ein
Firmenverkauf zu überlegen. Auf jeden Fall solle man
sich eine Strategie zurechtlegen.
...
Bankkonten und Sparbücher behalten zwar ihren Nominalwert, können aber mit der Bank untergehen.
Vertrauen sie nicht auf die Einlagen-Sicherung, diese kann nur einzelne Bankpleiten beherrschen,
aber keine Systemkrise. Besser das Geld auf mehrere Banken verteilen. Banken mit grossen
internationalen Verflechtungen (in die USA) oder mit Derivatengeschäften sind anfälliger.
Den besten Schutz in der Crash-Phase von allen Papierwerten bieten ganz kurzlaufende
Staatsanleihen und Bargeld. Diese sind jedoch auch von der Währungs-Abwertung betroffen.
Wegen des drohenden Euro-Zerfalls in der Krise sollte man sich unbedingt Schweizer Franken
zulegen. Niemals alles in Euro belassen. Finger weg vom US-Dollar.
Den besten Schutz bietet in erster Line Gold, und in 2. Line Silber. Der Goldpreis wird sofort in der
Krise explodieren, kann aber auch vorübergehend in der Liquditätsknappheit wie im Mai 2006 kurz
einbrechen.
Der Stern des Silbers wird mit der nachfolgenden Hyperinflation richtig aufgehen. Silber wird mehr als
Gold steigen, da es noch stärker unterbewertet ist als Gold.
Bei grösseren Vermögen kann man ruhig zu 50% oder mehr in Gold/Silber/Minenaktien gehen.
Es versteht sich von selbst, möglichst alle Kredite loszuwerden. Denn die sind das grösste Risiko.
http://www.hartgeld.com/downloads.htm
* * *

18. Selbstbedienung via Weltpolitik  
Warum die USA moralisch bankrott sind – Die Enthüllungen des Journalisten Wayne Madsen
http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2006/nr52-vom-27122006/selbstbedienung-via-weltpolitik/
am. Die USA betrachten sich als das selbsternannte Musterland der Demokratie. Wenn George W. Bush militärisch interveniert, dann nach eigener Aussage, um Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit zu schenken. In seinem neuen Buch bringt der ehemalige Mitarbeiter des Marine-Geheimdienstes, Wayne Madsen, den Beweis: In Wahrheit geht es nicht nur um Öl, sondern um viel weitreichendere wirtschaftliche Interessen. Wer profitiert vom Feldzug gegen den Islamismus? Madsen belegt: Oberstes Ziel der US-Aussenpolitik ist es, das Privatvermögen republikanischer Parteigänger zu mehren.

19. Das Märchen von der Deflation Wir haben es heute mit dem grössten Schuldenturm aller Zeiten zu tun
http://www.hartgeld.com/filesadmin/pdf/Art_2005-03_Deflation.pdf
Wir haben es heute mit dem grössten Schuldenturm aller Zeiten zu tun, der niemals mehr rückzahlbar
ist. Wann immer ein Land (im Ausland) hoch verschuldet war, kam irgendwann die Kapitalflucht. Diese
führte zur massiven Abwertung der betroffenen Währung und einer wirtschaftlichen Depression sowie
Regierungswechsel. Diesesmal scheinen die USA mit ihrer Superverschuldung und dem riesigen
Aussenhandels-Defizit an der Reihe zu sein. Vermutlich wird man eine Hyperinflation produzieren und
die Welt mitreissen.
Die „Deflation“ ist also ein Märchen – in Wahrheit ist es eine Währungskrise durch Kapitalflucht.
Was heute eine elegante Verschleierung von Kreditrisiken ist – die „Securitization“ von Krediten in
Anleihen, erleichtert im Krisenfall nur den schnellen Abverkauf und ergibt damit eine Beschleunigung
des Szenarios.
Man sollte nicht vergessen, wenn es diesmal die Weltreseve-Währung US-Dollar trifft, reisst es
wahrscheinlich alle Währungen der Welt mit. Bei bisherigen Krisen konnte man immer noch in den
USD ausweichen, diesmal hilft nur Gold – wahrscheinlich die neue Weltreserve-Währung. Auch der
Schweizer Franken ist (politisches) Papier, sonst hätte er 2005 beim Euro-Verfall steigen müssen.


20. Die Schreckensbilanz eines maroden Systems
http://www.lutz-forster.de/html/schreckensbilanz.html

 

7 Billionen mehr Staatsverschuldung durch “Versprechen” der Politik, für die aber keinerlei Deckung besteht. Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen von der Albert-Ludwig-Universität Freiburg verweist v.a. auf die nicht bzw. nur unzureichend vorhandenen Pensionskassen für Beamte. (Quelle(*): “Die Welt” vom 13.07.2006)

bald 12 Billionen Staatsverschuldung (zusätzlich zu den 7 aus den “Versprechen”) errechnet Heribert Schröck, Vorstand der WHS Finanzberatung AG, Tübingen. Wenn sich die Verschuldungsquote fortsetzt wie in den letzten Jahren, wird die Verdopplungszeit immer kürzer und die Summe von 12 Billionen ist in 18 Jahren erreicht. (Quelle(*): www.artikel-promotion.de, Stand 1.10.2006)

in den letzten zwei Jahren eine Verdopplung der Kinderarmut auf jetzt 2,5 Millionen, verursacht möglicherweise durch die “Reformen” von Hartz IV. (Quelle(*): www.schaunichtweg.de, Stand 29.07.2006)

6,5 Millionen Angehörige einer offiziell nicht vorhandenen Unterschicht, die Ottmar Schreiner (SPD(*)) allen etablierten Parteien, auch der eigenen, anlastet.

über 9,2 Millionen Arbeitslose, wenn man den offiziellen Zahlen die Zahlen für Arbeitssuchende in Maßnahmen der BA, die “stille Reserve”, Arbeitslose im (erzwungenen) Vorruhestand, Arbeitslose in Maßnahmen der Kommunen und Kurzarbeiter hinzurechnet. (Quellen(*): BA, Sachverständigenrat, Deutscher Städtetag, Stiftung Markrtwirtschaft)


* * *
 


mitgliederbeitrag/spende
ohne geld keine kleininserate - ohne information kein netzwerk

wenn du interessiet bist, konkret etwas zu verändern, gibt es die drehscheibe vision für gemeinschafts-interessierte. wir veranstalten treffen und exkursionen für gemeinschafts-interssierte. von den etwas über hundert interessenten der drehscheibe haben bis heute 29 personen einen kleineren (fr. 20.-) oder grösseren (fr. 150.-) mitgliederbeitrag überwiesen. mit dem geld machen wir kleininserate in medien mit einem entsprechenden zielpublikum:
a-bulletin,  zeitpunkt, spuren, vcs zeitung, moneta, zukunftswohnen...
ich gehe davon aus, dass diese werbung absolut notwendig ist wenn das bisschen aktivität in der gemeinschafts-scene nicht wieder einschlafen soll. ohne diese werbung kommen keine neuen dazu. wenn sich immer dieselben zehn oder zwanzig treffen erlischt das feuer schnell. wir wären deshalb sehr froh, wenn auch einige der 3000 empfänger dieser liste einen kleinen betrag einzahlen würden. unsere mitgliederbeiträge sind klein und nach einkommen gestaffelt. 
 - auf spendenbasis: einkommen unter fr. 2000.-- (schüler, studenden, einkommenslose)
 - fr. 20.--: untere einkommen fr. 2'000-4'000.--
 - fr. 40.-- oder mehr: für besser verdienende über 4'000.--
als mitglied bezahlst du für unsere exkursionen/ausflüge/besichtigungen/treffen nur den halben preis. wenn du kein e-banking hast, schicken wir dir gerne einen einzahlungsschein. sende einfach ein mail an charles: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder markus: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
besten dank zum voraus.

alternativen bank abs: 46-110-7 
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herzliche grüsse

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