gefällt dir dieses bild mit dem regenbogen? du siehst es aber nur, wenn du deine mails im rein-text und html-format empfängst und sendest. sonst kommen die bilder nicht. in diesem mail sende ich dir sechs bilder mit. wenn du nur schwarzen text und keine bilder bekommst, ist dein pc auf rein-text-format eingestellt. dann musst du diese einstellung ändern oder den newsletter auf meiner website lesen. 

newsletter  dezember 2006
  • ich verschiebe meinen focus
  • zürich: takt9 ist gestartet - die vision gestorben?
  • illusionen in der gemeinschafts-scene, das feld auf der herzensebene
  • vorankündigung:
    • so 14.1.07 exkusion zu einem selbstragenden strohballenhaus in wahlen BL
    • thomas hübl im februar in bern
  • gemeinschaftsprojekt restaurant speer im toggenburg
  • bern/thun: bio-schwand gestartet
  • lesernInnen-beiträge: etwas schreiben, sich zeigen - verbindet
    • sandra/padmini: gemeinsam-ALL EIN
    • aline und victor: Offen sein für unvorhersehbare Zu-Fälle
    • charles: Meine Idee ist eine Vision
  • damanhur: 7 interessante artikel aus kurskontakte
  • etwas esoterik: 17.12.2006 kosmisches Zeitfenster
  • gratisinserat: 3 wohnungen bei meiringen
  • mitgliederbeitrag/spende
    • ohne geld keine kleininserate, ohne werbung keine drehscheibe vision

liebe gemeinschafts-interessierte

ich verschiebe meinen focus
diesen newsletter und die arbeit für die drehscheibe vision werde ich immer noch machen, aber nicht mehr so oft. ich werde meinen focus richtung beratungen für bauherren/-frauen und network-marketing für ökologische produkte verlagern.
 
- passiv-/nullenergie-häuser, strohballenbau, jurten, permakultur
 - verdichtet bauen, modulbau - möglichst nachhaltig, unabhängig, autark
 - kostengünstiger bauen für die mittleren und unteren einkommensklassen
mehr dazu auf meiner neuen website http://www.strohballenbau.ch/
 - network-markting für ökologische produkte
mehr dazu im nächsten newsletter

takt9 ist gestartet - die vision gestorben? 
die pr-kampagne der migros-pensionskasse mpk startete im november. die grundrisse und die mietpreise kannst du jetzt auf der website http://www.takt9.ch/  studieren. obwohl sich etwa 50 personen für das projekt interessierten, sind wir erst 3-4 menschen, die dort ein gemeinschafts-projekt starten wollen. vision takt9 ist noch nicht gestorben, aber ich bin doch etwas ernüchtert. wir machen weiter und hoffen, dass noch ein paar liebe leute den mut finden, mit uns kontakt aufzunehmen.

illusionen in der gemeinschafts-scene
es ist nicht das erste mal, dass es so läuft und viele
machten ähnliche erfahrungen mit unserer gemeinschafts-scene . es gibt viele, die die idee gut finden, die so leben möchten, die einen traum, eine vision haben, der/die in dieselbe richtung geht. ich bekomme viele anrufe, mails und briefe von lieben menschen, voller begeisterung für eine solche lebensform. sobald es dann aber konkret wird ist niemand mehr da: jetzt gerade nicht, nächstes jahr vielleicht. meine freundin möchte nicht. ich möchte lieber auf's land. ich möchte lieber in die stadt. ich möchte ein altes haus. ich möchte ein bauernhaus. ich möchte eine jugendstiel-villa mit seeanstoss, bootshaus und park zum nulltarif...

wir haben in den letzten monaten viel darüber diskutiert, woran das wohl liegt. es gibt tausend gründe, bei jedem sind das wieder andere. ursus meint, das liege am individualismus der schweizer. jeder macht sein eigenes ding. die deutschen seinen kollegialer, teamfähiger, eher bereit etwas zusammen zu machen. dort gibt's mehr gemeinschaften, auch pro kopf der bevölkerung gerechnet.

das feld auf der herzensebene

thomas hübl meint, dass man/frau das nicht machen kann. sonst ist es nur eine idee, ein konzept und bleibt auf der kopfebene. er empfiehlt einfach zu warten, bis sich etwas ergiebt, bis ich 2, 3 menschen kennenlerne, mit denen es funkt, bei denen der funke springt, mit denen ich lust hätte zusammen zu wohnen. es müsse auf der herzebene laufen und nicht auf der ideen-ebene. dann kann sich ein feld aufbauen, das über das resonanzprinzip andere anzieht.

wenn ich ihn richtig verstanden habe, ist das wie in der liebe: alle übereinstimmung, all die affinitäten, die gleichartigen interessen und ähnlichen gewohnheiten garantieren nicht, dass daraus mehr wird, dass "es funkt", dass das feuer der liebe entflammt. und ohne dieses feuer beibt alles etwas schaal, etwas leer, etwas langweilig. eine zweckgemeinschaft - eine gemeinschaft für einen guten zweck! das reicht nicht um eine neue welt zu kreieren, um den himmel auf die erde zu holen - weder in der liebe noch für eine lebens-gemeinschaft. 


herzliche grüße und lichtvolle weihnachten

markus rüegg

täusistrasse 19, ch-8340 hinwil, schweiz
tel: +41 (0) 44 937 30 00 combox/anrufbeantworter nach 5 mal läuten
vormittags besser erreichbar - ab 7 30 uhr handy: +41 (0) 79 693 55 66
mail:
mr at kmuplus.ch website: www.kmuplus.ch skype: markus.rueegg


* * *

winterveranstaltung der drehscheibe vision
sonntag 14.1.07   11.33h

exkusion strohballenhaus
zum zweiten selbstragenden strohballenhaus in der schweiz (2004)
in wahlen b. laufen BL 
kommst du auch?

Vor ca. 2 Jahren haben wir, Margrit und Thomas Schmidlin-Jeker, uns entschlossen, in Wahlen b. Laufen/BL ein Haus auf eigenem Bauland zu bauen...
Ein grosses Fragezeichen für wirklich ökologische (Passiv-)Häuser ist die Graue Energie. Jene Energie, die für die Herstellung der Baumaterialien, wie Beton, Ziegelsteinen und Isolation uvm. eingesetzt wird. Hier besteht unserer Meinung nach eine grosse Unterlassungssünde, denn es kann nicht unwesentlich sein, wieviel Energie ein sogenanntes Energiesparhaus benötigt bis es steht. Es kann auch nicht unwesentlich sein, wie wohl sic die Bewohner fühlen und ob eingesetzte Materialien krank machen.
der link mit vielen bildern : http://www.iglehm.ch/igl/igl.htm

termin: sonntag 14. januar 2007
treffpunkt: 11.33 uhr post wahlen bei laufen BL
verbindungen
ab: zürich 10.02, bern 9.04, luzern 9.45, basel 11.03, st. gallen  8.48
ankunft: in laufen ab 11.29, ankunft in wahlen post 11.33
wegbeschreibung: zu fuss 2 min. bei der kath. kirche
adresse: fam. schmidlin-jeker, breitenbachweg 22, 4246 wahlen bei laufen, tel. 061 761 2970

essen: jedeR nimmt ein pic-nic mit, wir dürfen bei der
fam. schmidlin-jecker pic-nicen
kosten: (richtpreise) mitgileder der drehscheibe VISION zahlen die hälfte.
50 franken für untere einkommen (Fr. 2000.- - 4000.-)
100 franken für besser verdienende (Fr. ab 4000.-)
unter Fr. 2000.- einkommen (schüler, lehrlinge, studenten, arbeitslose...) auf spendenbasis, nach deinen möglichkeiten
das SBB-billett, essen usw. werden individuell bezahlt
anmeldung:
per post: charles stäuble, schöngrundstr.17, 6048 horw
per telefon: 041 340 3029   
per mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

den dvd zum thema kannst du bei mir bestellen:
stroh im kopf - ein alter baustoff wiederentdeckt
video-clip auf der website von ökofilm:
http://www.oekofilm.de/inhalte/filme/stroh.htm

Titel: "Stroh im Kopf - ein alter Baustoff wiederentdeckt"
VHS oder DVD (DVD enthält 4 Sprachversionen: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch!)
PAL, 43min
Preis DVD: € 29,90
Preis VHS: € 27,90
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thomas hübl am 7. februar 2007 in bern
der offene abend mit thomas hübl war ein grosser erfolg. es kamen viel mehr besucherInnen als wir alle erwartet hatten. wir dachten an 40-50, dann kamen immer mehr. der saal der quelle, des schönen, neuen begegnungs-zentrums in bern füllte sich mehr und mehr. am schluss waren es etwa 100. es war eine sehr gute atmosphäre und einige trauten sich auch sehr persönliche fragen zu stellen. auf grund des grossen interesses planen wir im februar einen zweiten abend in bern.

den termin in basel mussten wir zugunsten von bern streichen. das finsnzielle risiko ist noch zu hoch. vielleicht später einmal, wenn thomas hübl bekannter ist in der schweiz. wenn du in deinem umfeld flyer verteilen kannst/möchtest bin ich dir dankbar. sende mir ein mail, dann sende ich dir die gewünschte anzahl.

bern
mittwoch 7.2.07
in bern
quelle - ort der begegnung - museumsstrasse 10


zeit:   von 19.30h bis ca. 22.30h
eintritt: fr. 20.-- keine anmeldung notwendig
infos: auf meiner website unter thomas hübl

hier ein ausschnitt aus
der digitale weg interview mit thomas hübl zum thema beziehung und gemeinschaft
markus: auf dieser kollektiven ebene sehen viele menschen eine große chance darin, sich zu einer gemeinschaft, einer community zusammenzuschliessen.

thomas: ... ich glaube, wenn wir felder schaffen, die selbst dann bewusst bleiben, wenn sie in eine hohe schwingung kommen, dann wird das auch anhalten. dann werden diese communitys einfach plätze sein, die in diesem wahrhaftigen feld schwingen. dann werden die sich so gut anfühlen, dass sie massen von menschen anziehen werden. jeder wird in sich spüren: das ist genau die art und weise, wie ich leben will. ... generell ist mein gefühl, dass solche plätze einfach die zukunft sind auf dem planeten, dass das wirkliche heilungsfelder sind oder felder, die einen kollektiven schritt manifestieren. und wie gesagt: die sind jetzt bereits da, nur sehen sie die meisten menschen nicht, weil ihre wirklichkeit woanders stattfindet, weil ihre interpretation der wirklichkeit das nicht sehen kann.      
ganzer text:
auf meiner website gemeinschaften.ch unter thomas hübl   
www.kmuplus.ch

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Gemeinschaftsprojekt Restaurant Speer im Toggenburg

Liebe Leute,
Das Gemeinschaftsprojekt Restaurant Speer im Toggenburg könnte Formen annehmen. Ich war im Gespräch mit dem Team von Bachs. Das ist eine Kette von Gastrobetrieben, die schwierige Jugendliche aufnehmen und diese im Gastrobereich ausbilden. Es bewährt sich seit Jahren und dieses Team sucht neuen Häuser
für das Projekt, die als Wirtschaft sonst nicht mehr rentieren, weil abegelegen ect.

Der Speer würde sich dafür sehr gut eignen. Die Finanzierung wäre geregelt.
Ich bin mit vielen Leuten dort gewesen, doch leider ist niemand hängengeblieben. Auch wegen dem Geld. Aber mit diesem Projekt ist es möglich, das wunderschöne grosse Haus mit 20 Zimmer und antikem Saal zu bewohnen und dort zu arbeiten. Da ich alleine nicht das Zugpferd sein kann, bitte ich Euch, wer Interesse hat, sich bei mir zu melden. Danke! 
Schöne Adventszeit wünscht Euch Allen 
Christa Pete, Hinterwies 39, 9042 Speicher  071 344 30 03     079 43 78 400    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 
PS:  Es gibt Fotos vom Speer, ich glaube Markus hat welche.

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bern/thun: bio-schwand gestartet

2.12.06: Erster Auftritt erfolgreich

Zwischen 600 und 800 Gäste folgten am Samstag, 2. Dezember der Einladung von Bio Schwand zum Tag der offenen Tür. Bio Schwand präsentierte sich zusammen mit ersten Projekten und Zugewandten erstmals einer breiten Öffentlichkeit.

Ein Rundgang führte durch die grösstenteils noch leer stehenden Gebäude der ehemaligen Landwirtschaftsschule. Die Besucherinnen und Besucher wurden dabei mit Informationen zur ehemaligen Nutzung und zu denkbaren oder geplanten zukünftigen Umnutzungen der Gebäude versorgt.

Übersicht über die Gebäude, welche Bio Schwand am
2. November vom Kanton Bern übernommen hat.
Plan vergrössern




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lesernInnen-beiträge
etwas schreiben, sich zeigen - verbindet
schreibst du auch etwas?

sandra bernasconi schrieb:
 LIEBER MARKUS
 
SCHÖN DASS ES SO WAS GIBT.......
ICH KANN DIR MAL SO EINWENIG VON MEINER VISOIN ERZÄHLEN:
 
SEIT MEINER KINDHEIT HABE ICH EIN GEMEINSCHAFTLICHES DENKEN. FÜR MICH SIND JEDOCH DIE EIGENEN FAMILIEN SEHR WICHTIG, HABE ABER RAUSGEFUNDEN DASS ICH IN DENEN NICHT DAS FINDEN KANN WAS ICH FAMILIE NENNE. UND DESHALB SUCHE ICH MENSCHEN DIE WAHRHAFTIG SIND, EHRLICH, OFFEN UND EBEN NACH DEM GÖTTLICHEN STREBEN BZW. DAS GÖTTLICHE ECHT LEBEN.....
ICH LIEBE DIE MENSCHEN  UND MÖCHTE DAS TEILEN. BZW. MIT IHNEN LEBEN. LERNEN. ERFAHRUNGEN AUSTAUSCHEN ÜBERS ALLTÄGLICHE UND DAS LEBEN.
ICH SUCHE MENSCHEN DIE KINDER LIEBEN UND TIERE LIEBEN. UND SICH SELBST AUCH!!
ICH LEBE ZUR ZEIT ALLEIN MIT MEINER TOCHTER UND DAS MÖCHTE ICH JEDOCH NICHT ALLZU LANGE. AUCH EINE ZWEIERBEZIEHUNG IST NICHT MEIN DING. AUCH NICHT EIN HAREM IST MEIN DING. UND ICH LIEBE AUCH NICHT NUR EINEN MENSCHEN. ICH LIEBE VIELE UND ICH GEH ABER AUCH NICHT MIT ALLEN INS BETT. :)
NA, WAS SOLL ICH DIR SONST NOCH SAGEN.....?
MEDITIEREN,YOGA,SINGEN,MUSIZIEREN,IN DER NATUR SEIN,MIT DER NATUR LEBEN,BU BIST WAS DU ISST. ACHT GEBEN AUF DIE NATUR.  GEMEINSAM HOHE SCHWINGUNGEN ERLEBEN. FÜREINANDER DA SEIN. FÜR ALT UND JUNG.
JA DAS SIND EINIGE STICHWORTE VON MIR
ICH HOFFE DU KANNST DAMIT WAS ANFANGEN. UND ICH FREUE MICH AUF NEUE KONTAKTE
HIER NOCH MEINE ANSCHRIFT.
SANDRA PADMINI BERNASCONI
LUEGETENWEG 13
8634 HOMBRECHTIKON
055 534 03 82
079 216 57 74
 
NA DANN BIS BALD UND WERDE GERNE MITHELFEN UND MEIN WISSEN TEILEN FÜR DAS KOMMENDE TREFFEN
HERZLICHST
LICHT UND LIEBE
PADMINI

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Hoi mitenand
Seit diesem Herbst haben wir (Aline 36, Victor 46 mit Söhnlein Amahl 2) den Eindruck, dass das Leben anklopft und Neues angesagt ist. Als erstes zeigte sich der frische Luftzug als Gefühl, es sei eine gemeinschaftliche Wohnform für uns angesagt. In letzter Zeit durchwehte es uns wieder in Bezug auf Job und Beziehung. Etwas regt sich, wir wissen jedoch (noch) nicht genau, wo konkret es uns haben will.

Interessanterweise kam kurz vor jenem ersten Lüftlein der Newsletter „Gemeinschaft“ in meine Mailbox geflattert – von unbekanntem Absender und über ein Thema, das mich bisher nur von weitem tangiert hatte. So kommen diese Zeilen hierher.

Offen sein für solche unvorhersehbaren Zu-Fälle, das wollen wir vermehrt. Herumstudieren, Planen und Konzepte Aufstellen, wie wir zu einer gemeinschaftlichen Wohnform kommen, kann unsere Wahrnehmung einengen und uns verschliessen demgegenüber, was das Leben uns anbietet. Daher wollen wir uns nicht auf Vorstellungen (die natürlich schon haufenweise aufgetaucht sind) fixieren und uns verlassen auf unser tiefstes Wissen, welches sich klar meldet, wenn ein nächster Schritt zu machen ist. Ebensowenig wollen wir uns beeindrucken lassen von Ängsten, Unsicherheiten und Zweifeln (wie sie nach der ersten Euphorie nun da sind) – wir kennen diese Muster und wissen, dass sie nicht lange auf sich warten lassen, wenn Eingefleischtes hinterfragt wird.

So sind wir gespannt, ob es ein Echo gibt auf diese Zeilen – wenn es dich danach juckt, freuen wir uns über deine Reaktion:
052 761 12 14
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Aline

Über uns
Aline: Ist von Beruf ursprünglich Logopädin und hat sich anschliessend ihren Traum vom Musikstudium mit Hauptfach klassischem Gesang erfüllt. Seither arbeitet sie als Sängerin und Gesangslehrerin. Schwangerschaft und die Ankunft von Amahl haben ihre Pläne gehörig durchgeschüttelt, und nach einem langen Prozess ist nun geschehen, was vorher nie möglich gewesen wäre: Ihre berufliche Perspektive hat sich geöffnet und sie sieht plötzlich noch ganz andere mögliche Wege als ausschliesslich den der professionellen Sängerin.

Das Singen war für sie ein erster bewusster Schritt zur Begegnung mit jenem tiefen Wissen, jenem „Höheren Selbst“, das uns in Weisheit durch das Leben führt, wenn wir bereit sind hinzuhören. Ihre Suche danach zeigte sich auch in ihrer Faszination für Klöster, die sie zu einer Auszeit in ein katholisches Kloster führte. Hier begegnete sie Victor.

Victor: Ursprünglich Lehrer, arbeitete er lange als Hortleiter. Einschnitte bildeten längere Aufenthalte in Indien, in einem Kapuzinerkloster (wo er Aline begegnete) und in der grossen schottischen Gemeinschaft Findhorn. Victor hat entdeckt, dass ein Leben nur aus dem „Ego“ heraus nicht funktioniert, und beschäftigt sich stark mit der Konsequenz aus dieser Erkenntnis.

Amahl: Ist unser zweijähriger Sohn und unser Lehrer. Durch ihn konnten wir sehen, welche Schönheit sich offenbart, wenn ein Mensch ganz im Einklang ist mit seinem wahren Wesen und ausschliesslich daraus lebt. Und er hat in uns Prozesse ausgelöst, denen wir während unserer kinderlosen Zeit bequem ausweichen konnten: Er hat uns geholfen, „Leichen im Keller“ (alte machtvolle Muster, wundeste Punkte u. ä.) ans Licht zu holen, so dass sie mit der Zeit gehen konnten oder allmählich an Kraft verlieren. Ich stelle mir vor, solche Prozesse können auch ausgelöst werden, wenn man in einer gemeinschaftlichen Wohnform lebt.

Das Elternwerden brachte uns auch dazu, den Umgang mit Kindern und insbesondere Babys, wie er bei uns mehrheitlich verbreitet ist, zu hinterfragen und andere Haltungen kennen zu lernen. Wir liessen/lassen uns inspirieren von unserem Innersten wie auch von einer Art des Elternseins, welche die Biologie des Kindes, seine natürliche Entwicklung und sein Wesen respektieren möchte (wie Jean Liedloffs „Continuum Concept / Auf der Suche nach dem verlorenen Glück“ oder „Attachment Parenting“).

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Charles Stäuble
Meine Idee ist eine Vision. Die Vision etwas zu bauen. Vor etwa 6 Jahren habe ich damit angefangen mit meiner Frau eine solche Gruppen zu suchen. Da wir bereits pensioniert sind, haben wir bei zwei Gruppen von Senioren angefangen. Aber es gefiel uns nicht. Unsere Pensionierten wollten kein Jungfolk (lies Kleinkinder). Unsere Ansicht: „Nur in Ergänzung von Jung und Alt können wir Leben!“  Somit nichts für uns! Alles Vergebens! Nein doch nicht! In Nähe von Basel gibt es eine Gruppe mit Gross und Klein. Herrlich! Über 1 Jahr haben wir sehr aktiv mitgemacht. Aber zwei Mitglieder hat unser Alter nicht gepasst, trotzdem das seit Anfang des Mitmachens kein Geheimnis war. Zwischendurch waren wir über 50 Personen, heute sind es event. noch 1 oder 2. Alles Vergebens? Hat es in der Schweiz wirklich nichts für uns?

Nach einer Ruhepause von ca. ½ Jahr sagte ich mir, ich will nicht in Betonhäuser kaputt gehen und schon gar nicht in ein Altersheim. Also dann mach selber etwas. So entstand die Vision. Nachdem wir mit neuen Interessenten einige Male zusammen gekommen sind, sahen wir alle, dass jeder von „jung und alt“ seine eigene Vision hatte. Da kam Markus Rüegg auf die glorreiche Idee, die „Drehscheibe“ zu gründen, ein Sprungbrett um viele verschiedene Visionen zu starten, zu verbinden, zu vernetzen. Meine "Vision" habe ich immer noch nicht aufgegeben. Ich möchte etwas Gesundes, etwas Einfaches und eine Gemeinschaft. Erst bevorzugte ich als Baumaterial Holz. Später entdeckte ich das Stroh. Ich fing „Feuer“ und mein jetztiger Wunsch ist ein „STROHBALLENHAUS“. In so einem „Strohballenhaus“ konnten wir diesen Frühling in Disentis, auf einer Exkursion der „Drehscheibe“, mit 18 Personen die Innenluft schnuppern. Wir waren begeistert. Vor einer Woche konnte ich eine weiteres „Strohballenhaus“ in Wahlen/BL besichtigen. Dieses Haus werden wir mit der „Drehscheibe“ am 14.Januar anschauen. Wenn Du ernsthaft Interesse hast melde Dich bei mir an (siehe Seite 3). Ich würde mich freuen.

Zwischen all den Arbeiten hörte ich, dass am Hallwilersee eine Gruppe etwas bauen will. Wunschgemäss mit Jung und Alt. Auch dort haben meine Frau und ich uns bei dieser Gruppe gemeldet und machen jetzt mit. Die Vision werde ich weiter verfolgen, bis ich auf einen Nachfolger stosse. Nachher komme ich gerne als Gast!
                                                                                    Charles Stäuble


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hier noch etwas für die stille zeit über weihnachten/neujahr:
7 interessante artikel über damanhur aus kurskontakte.

Stadt des Lichts- Ein Reisebericht von Antar Ketan, Teil II
Damanhur – außergewöhnliches Experiment für eine spirituelle und soziale Lebensweise

Autoren: Antar Ketan

Über Damanhur kursieren erstaunliche Nachrichten. Wir wollten es genauer wissen. Antar Ketan berichtet von zwei Besuchen in der „Stadt des Lichts“: Im ersten Teil im letzten Heft war es der spirituelle Sucher, der uns seine Eindrücke mitteilte. Im zweiten Teil hinterfragt er als „Working Guest“ Ökologie und soziale Beziehungen. Zwiespältig bleiben seine Bewunderung für die spirituelle Schaffenskraft einerseits und die Unzufriedenheit mit dem sozialen und ökologischen Verhalten andererseits. Positiv ist die Erfahrung, dass konstruktiv geäußerte Kritik Nachdenken und Veränderung bewirken kann.

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Stadt desLichts- Ein Reisebericht von Antar Ketan, Teil I
Damanhur – außergewöhnliches Experiment

Autoren: Antar Ketan

Über Damanhur gibt es in den Medien immer wieder aufsehenerregende Berichte, die zum Staunen und Fragen Anlass geben. Wir wollten es genauer wissen und haben Antar Ketan gebeten, seine Erlebnisse, Erfahrungen und Reflexionen, die er bei zwei Besuchen in der „Stadt des Lichts“ sammeln konnte, für uns aufzuschreiben. Seine Berichte sind natürlich subjektiv, von seinen persönlichen Fragen und Interessen bestimmt – wie bei jedem von uns. Aber gerade das persönliche Erleben mit den Momenten von Begeisterung und Distanz, Angezogensein und Kritik scheint uns ein guter Weg, ein Phänomen wie Damanhur in aller Komplexität, Hoffnungsfreude und Widersprüchlichkeit nacherlebbar zu machen. In diesem ersten Bericht ist es der spirituelle Sucher, der uns seine Eindrücke mitteilt. In dem folgenden zweiten Bericht – in der nächsten Ausgabe – wird es der Working Guest sein,

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Lokales Wirtschaften wieder im Aufwind
Jonathan Dawson beschreibt das andere Wirtschaften am Beispiel der Ökodörfer Findhorn in Schottland und Damanhur in Italien

Autoren: Jonathan Dawson

Können Ökodörfer ein Faktor für die wirtschaftliche Stabiliät ihrer Region werden? Jonathan Dawson, Bewohner von Findhorn und intimer Kenner der Ökodorf-Szene in Europa stellt anhand von Beispielen dar, wie solche wirtschaftlichen Prozesse angestoßen werden und über die Jahre ihre Wirksamkeit entfalten. Sicherlich sind dies derzeit Tropfen auf den heißen Stein – unendlich viel Geld verschwinden in den Rachen der Supermärkte und anderer Konzernfilialen. Aber alles muss klein anfangen und wachsen – wir brauchen Vorbilder, die Mut machen.

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Komplementärwährungen
Der sanfte Weg in eine neue Zivilisation. Der Schweizer Ökonom Hans-Peter Studer sprach mit dem Geldexperten Bernard Lietaer.

Autoren: Hans-Peter Studer

Wie Jonathan Dawson in der Ausgabe 135 von KursKontakte am Beispiel der Gemeinschaften Findhorn und Damanhur gezeigt hat, sind regionale Komplementärwährungen – wie z.B. der „Chiemgauer“ hier in Deutschland – erfolgreich bei der Förderung der regionalen ökonomischen und sozialen Entwicklung. Obwohl es auf der Welt mittlerweile 2600 solcher regionaler Währungen unterschiedlicher Ausprägung – komplementär zu den nationalen – gibt, werden diese von Politikern und Ökonomen immer noch als Spleen einiger Alternativer belächelt. Der international bekannte Währungsfachmann Bernard Lietaer hingegen, dessen Lebensgeschichte bereits in einem Portrait in KursKontakte Nr. 129 (www.kurskontakte.de) dargestellt wurde, betont die große Bedeutung solcher Komplementär-währungen für eine grundlegende ökonomische und -kulturelle Transformation. Die Einführung von Komplentärwährungen sei ein sanfter Weg hin zu einer anderen Welt.


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Bioregionale Perspektive
Für die Gemeinschaft Damanhur in Norditalienist Regionalpolitik Teil des spirituellen Konzepts.Christine Schneider sprach mit Roberto Sparagio.

Autoren: Christine Schneider Roberto Sparagio

Schon öfter wurde in eurotopia über das Gemeinschaftsprojekt Damanhur in Norditalien berichtet. Zuerst waren es die Reiseberichte von Antar Ketan, der als spiritueller Sucher und als „Working Guest“ seine Begeisterung, sein Befremden und seine Kritik zum Ausdruck brachte (Ausgaben 123 und 124). Später wurde in einem Artikel von Jonathan Dawson über lokales Wirtschaften (Ausgabe 135) -Damanhur neben dem Gemeinschaftsprojekt Findhorn in Schottland als ein besonders zukunftsweisendes Projekt in ökonomischer und sozialer Hinsicht beschrieben. In der Redaktion entstand der Wunsch, an Ort und Stelle mehr zu erfahren. So wurde Damanhur im Sommer dieses Jahres zum -wichtigsten Ziel der Italien-Reise von „eurotopia-tours“. Die Eindrücke waren so vielfältig, dass die wenigen Tage nicht ausreichten, ein umfassendes Bild zu gewinnen. Sowohl in spiritueller als auch in kultureller wie ökonomischer, sozialer und politischer Hinsicht schien uns eine vertiefende Auseinandersetzung für die Gemeinschaftsbewegung lohnend. Wir haben in Damanhur Christine Schneider kennengelernt, die uns sowohl in das spirituelle Denken Damanhurs eingeführt als auch einen Überblick über die Regionalarbeit im Valchiusellatal gegeben hat. In dieser Ausgabe schreibt sie über die soziale und politische Ausrichtung Damanhurs. Es war uns besonders wichtig, die Erfahrung weiterzugeben, dass eine spirituelle Orientierung politisches Engagement nicht ausschließt, sondern gerade die Kraft geben kann, in schwierigen Situationen seien Idealen treu zu bleiben. So wird deutlich, welche inspirierende und tragende Rolle Gemeinschaften in den neu entstehenden Regionalbewegungen spielen können, wie auf diesem Weg gemeinschaftliches Denken und Handeln zu einer neuen Qualität von Politik überhaupt werden kann, um Egoismus, Ausbeutung und Unterdrückung zu überwinden.


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Die Föderation von Damanhur

Autoren: Christine Schneider

Die Föderation von Damanhur ist eines der größten Gemeinschaftsprojekte in Europa. Die Mitglieder nehmen für sich in Anspruch, ein revolutionäres Modell für nachhaltige Veränderung zu entwickeln. Christine Schneider gibt einen Überblick über Leben und Politik in der Gemeinschaft.
Die aufwendig gestaltete Tempelanlage in einem Berg, an der 16 Jahre lang im Geheimen gebaut worden war, machte Damanhur weltbekannt. Und doch wissen viele bis heute nicht viel mehr von Damanhur, als dass man dort ungewöhnliche spirituelle Forschungen betreibt. Über die sozialen und politischen Aktivitäten dieses Projekts ist wenig bekannt.
Damanhur liegt in einem vergessenen Tal der Piemonteser Vor-alpen, nahe dem Gran Paradiso Nationalpark in Nord-italien. Landflucht und Vergreisung sind seit Jahrzehnten dramatisch. Es gibt weder Infrastruktur noch Arbeit, um die jungen Generationen zu halten. Bis heute fehlen in weiten Teilen des Tals Elektrizität, Telefon, Wasseranschluss. Ende der 70er-Jahre kamen „Fremde“ aus dem 40 Kilometer entfernten Turin ins Tal, kauften ein erstes Grundstück und begannen ein gemeinschaftliches Experiment, das sich in den inzwischen vergangenen 30 Jahren zu einem der größten Gemeinschaftsprojekte Europas entwickelt hat.


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Mehr Gemeinschaft braucht es überall
Kosha Joubert berichtet von der Findhorn-Konferenz des Global Ecovillage Network

Autoren: Kosha Joubert

Vom 1. bis zum 8. Oktober trafen sich im schottischen Findhorn 130 Menschen aus 22 Ländern, um 10 Jahre nach der Gründung des Globalen Ökodorf-Netzwerks Bilanz zu ziehen und gemeinsam einen Blick in die Zukunft zu werfen, aber auch, um sich als Freunde wiederzutreffen, zu bestärken und Mut zu machen, und um neuen Menschen den Einstieg in dieses unterstützende Netzwerk zu ermöglichen.

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17.12.2006 kosmisches Zeitfenster
Liebe  Bekannte,  Freundinnen und Freunde
die nachfolgende Information kam zu mir - vielleicht fühlt ihr auch eine
Renonanz. Am 17.12.2006 wird ein kosmisches Zeitfenster geöffnet:

"Dieses Zeitfenster eröffnet uns den Zugang für die letzten Jahre (bis
21.12.2012) der laufenden Epoche. Und es eröffnet uns den Zugang zu
jener Zeit, die danach kommen wird.
Alles, was wir an diesem Tag für die neue Epoche an Informationen
erschaffen, wird von besonderer Wirksamkeit sein."
mit liebem Gruß
Giorgio Benedetti

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mitgliederbeitrag/spende
ohne geld keine kleininserate
ohne werbung keine drehscheibe vision

seit einem jahr besteht nun die drehscheibe vision. wir veranstalten treffen und exkursionen für gemeinschafts-interssierte. von den etwas über hundert interessenten der drehscheibe haben bis heute 29 personen einen kleineren (fr. 20.-) oder grösseren (fr. 150.-) mitgliederbeitrag überwiesen. mit dem geld machen wir kleininserate in medien mit einem entsprechenden zielpublikum:
a-bulletin,  zeitpunkt, spuren,
vcs zeitung, moneta, zukunftswohnen...
ich gehe davon aus, dass diese werbung absolut notwendig ist wenn das bisschen aktivität in der gemeinschafts-scene nicht wieder einschlafen soll. ohne diese werbung kommen keine neuen dazu. wenn sich immer dieselben zehn oder zwanzig treffen erlischt das feuer schnell. wir wären deshalb sehr froh, wenn auch einige der
370 abonnenten dieser liste einen kleinen betrag einzahlen würden. unsere mitgliederbeiträge sind klein und nach einkommen gestaffelt. 
 - auf spendenbasis: einkommen unter fr. 2000.-- (schüler, studenden, einkommenslose)
 - fr. 20.--: untere einkommen fr. 2'000-4'000.--
 - fr. 40.-- oder mehr: für besser verdienende über 4'000.--
als mitglied bezahlst du für unsere exkursionen/ausflüge/besichtigungen/treffen nur den halben preis. wenn du kein e-banking hast, schicken wir dir gerne einen einzahlungsschein. sende einfach ein mail an charles: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder markus: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
besten dank zum voraus.

alternativen bank abs: 46-110-7 
unser konto
: 0119111.002.000.001

IBAN: CH 29 08390011911120001
swift: ALSWCH21
wenn du eine überweisung aus dem ausland machen möchtest, brauchst es noch weitere angaben. die sende ich dir gerne per mail.

herzliche grüsse

markus rüegg


täusistrasse 19, ch-8340 hinwil, schweiz
tel: +41 (0) 44 937 30 00 combox/anrufbeantworter nach 5 mal läuten
vormittags besser erreichbar - ab 7 30 uhr handy: +41 (0) 79 693 55 66
mail:
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