fischersteg bei seegräben, pfäffikersee ZH, schweiz
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frieden newsletter august 2006

  1. die schweizerische landwirtschaft den agro-multis und banken opfern?
  2. regio-geldkongress und tagung in weimar: 28.9-1.10
  3. Plan einer islamischen Börse mit Hawala-Zahlungssystem
  4. memo: sommertreffen der drehscheibe vision im rest. speer 25.6.06
  5. jurten/strohballen-workshop (ausgebucht)
  6. FREIBURG: Exkursion zu ökosozialen Projekten 29.9.-1.10.
  7. inserat: forums-gruppe in zürich

link-sammlung: zuerst die positiven meldungen.
die reihenfolge entspricht meinen prioritäten: das wichtigste zuerst
.


liebe leserInnen
ich versuche in meinem leben, bei meinen engagements, in diesem newsletter, ein ausgewogenes gleichgewicht zu finden: einerseits, darauf zu achten, dass ich mir meine wirklichkeit kreiere - positiv und negativ, je nach dem was ich denke, fühle und tue. ob ich eine rolle spiele (täter-opfer) oder ganz da bin, verbunden mit der quelle, in meiner (schöpfer-) kraft. und  andereseits, mich auf dem laufenden zu halten, wichtige informationen zu beschaffen und zu verbreiten, menschen/organisationen/netzwerke zu unterstützen, die daran arbeiten, die zerstörung unserer lebensgrundlagen zu stoppen oder zu bremsen.


das knifflige dabei ist, nicht am negativen, herzlosen, zerstörerischen hängen zu bleiben - anhaften wie die buddhisten sagen. auf diesen newsletter bezogen heisst das, am anfang kommt das "positive", das schöpferische, das neue kreieren:

  • permakultur, eine natürliche landwirtschaft, die auch für die schweiz ganz neue perspektiven eröffnet.
  • der regio-geldkongress, die grosse ideen-börse für neue geldsysteme, ein think-tank für das grösste tabu der welt.
  • strohballenhäuser, die ohne heizung auskommen.
  • jurten bauen, bei denen der quadratmeter wohnfläche nur 10% des geldes kostet, das man/frau für den quadratmeter wohnfläche bei einem konventionelles haus bezahlt. und eine jurte kann man/frau selber bauen. ein haus nicht.

im zweiten teil meines newletters habe ich eine reihe von links zusammengetragen, mit wichtigen informationen, die nicht in der zeitung stehen.

herzliche grüsse
markus rüegg

täusistrasse 19, ch-8340 hinwil, schweiz
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positive nachrichten, die hoffnung machen
  1. spiritualität: Die Zukunft erschaffen - von Andrew Cohen & Ken Wilber
    http://www.wie.org/de/j20/guru-pandit.asp?page=2
  2. neue demokratie-modelle: Vierglierderung - die Einheit von parlamentarischer und direkter Demokratie
  3. Chávez nach Osten - Kontra Neoliberalismus  http://www.das-gibts-doch-nicht.info/seite3915.php
  4. Schwieriger Spagat systemwechsel in bolivien
  5. Volksinitiative für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten http://www.kriegsmaterial.ch/material/bogen.htm
  6. ZOFF UM LABEL - Kontraproduktiv und politisch fragwürdig sei das Max Havelaar-Logo geworden http://www.chiapas.ch/cafe2.php
was nicht in der zeitung steht - analysen, hintergrundberichte
  1. asylgesetz   2x nein - http://www.sosf.ch/cms/front_content.php?idcat=486&lang=1&client=1
  2. Nestlé, Lidl & Co. – Weltmeister des fairen Kaffeehandels ...
    http://www.ila-bonn.de/artikel/ila297/fairerhandel.htm
  3. Schiffbruch der Doha-Runde http://www.alliancesud.ch/deutsch/pagesnav/H.htm
  4. Bankgeheimnis? der CIA hat freinen zugang zu den daten der schweizer banken!!!
was steckt dahinter?
  1. Krieg – das grosse Ablenkungsmanöver vom Dollar-Bankrott Aufrechterhaltung des Dollar-Systems um jeden Preis
  2. Der Libanon-Krieg als vorgeschobener Grund
  3. Syrien im Fadenkreuz mein kommentar: die treffentste friedenspolitische analyse die ich bisher gefunden habe.
  4. Tages-Anzeiger vom 11.08.2006 «Wir werden alle verlieren»
    http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/ausland/653949.html
  5. Cheney begrüsst israelischen Angriffsplan Probelauf für Krieg gegen den Iran
  6. George W. Bush: «Dies ist eine amerikanische Operation – ausgeführt von Israel»
  7. US-Kongress: De-facto-Kriegs­erklärung an den Iran und Syrien
    • Die Terrorverschwörung von Toronto mein kommentar: was stekt hinter dem angebliche "krieg gegen den terrorismus"
  8. Es droht ein weltweiter atomarer Holocaust Wegen der Nato-Invasion in Jugoslawien war die Katze aus dem Sack....
  9. Israel macht seinen «clean break»


permakultur-exkursion am 24. september
(genauere info's im newsletter vom sept.)

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1. die schweizerische landwirtschaft
den agro-multis und banken opfern?
nach dem scheitern der doha-runde der wto haben die bauern, haben wir alle - denen eine natürliche landwirtschaft am herzen liegt eine kleine verschnaufpause. aber der bundesrat will nach wie vor die landwirtschaft restrukturieren, d.h. die hälfte aller bauernbetriebe liquidieren und an die banken (kapitalanlage) und agro-multis (gen-tech-food) verschachern. ganz nach seinem grossen vorbild, den usa.

auch in der eu läuft dieser prozess, bei dem am schluss nur noch agro-konzerne und monströse supermärkte übrig bleiben, die bestimmen was und wie produziert wird und was wir essen: we feed the world. wer diesen film noch nicht gesehen hat - unbedingt nachholen! hier die petition von longo mai (auszug):

32’000 Bauernhöfe sollen verschwinden...
Petition an den Bundesrat und das Bundesparlament - Stoppt die Landflucht!

Fünf Gründe gegen die Agrarpolitik 2008-2011 (AP 2011). Sie widerspricht der Bundesverfassung und beschleunigt den Verlust unserer Ernährungsautonomie:
1. Die AP 2011 will die Hälfte der Bauernbetriebe der Schweiz zum Aufgeben zwingen. Die Lebens-grundlage von 32’000 Familien, die in Generationen aufgebaut wurde, soll mit einigen Federstrichen wegradiert werden.
2. Die AP 2011 verlagert die landwirtschaftliche Arbeit auf LandarbeiterInnen. Mit der Vergrösserung der Betriebe braucht es in Spitzenzeiten zusätzliche Hilfskräfte. Bauern und Bäuerinnen werden durch billigere FliessbandarbeiterInnen ersetzt. So wird die Ausbeutung von unterbezahlten ImmigrantInnen, wie es zum Beispiel bereits in El Ejido im Süden Andalusiens geschieht, zu einem Leitbild der neuen schweizerischen Agrarpolitik.
3. Die AP 2011 will Jugendliche entmutigen landwirtschaftliche Berufe zu erlernen. Wörtlich steht im Text … „der Anreiz zum Einstieg in die Landwirtschaft soll reduziert werden“…
4. Die AP 2011 macht den Boden wieder zum Spekulationsobjekt. Die Hälfte der Bauernhöfe, vor allem die kleinen Betriebe, verlieren jeglichen Schutz gegen die Bodenspekulation, da sie nicht mehr dem bäuerlichen Bodenrecht unterstehen. Durch die Abschaffung des „Höchstpreises“ und der Pfandbelastungsgrenze verlieren auch die grossen Betriebe einen wichtigen Schutz gegen die Bodenspekulation. Im Grunde werden damit die Interessen der Grossbanken vertreten, welche den Boden als Kapitalanlageschwamm brauchen. Zugunsten der Gewinne der Banken geben wir unsere Nahrungsgrundlage auf. Geld kann man nicht essen.
5. Die AP 2011 fördert den Ausbau einer Erdöllandwirtschaft, die viel mehr Kalorien verbraucht, als sie produziert. Wir wissen alle, dass die Reserven an Erdöl zur Neige gehen. Mit keinem Wort wird die Zerbrechlichkeit dieser energieabhängigen Landwirtschaft erwähnt.


Noch können wir diese Politik verhindern. Wir müssen reagieren, in der Stadt und auf dem Land. Es geht um die Lebensgrundlagen von uns allen. Bitte kopiert diese Petition und verteilt sie weiter!

Petition und die Broschüre „Das Essen kommt nicht aus dem Supermarkt“ können auf der Website www.stoppt-die-landflucht.org heruntergeladen werden.
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2. regionalgeld-kongress in weimar
technische lösungen für praktisch alle probleme - umwelt/arbeit/gesundheit - existieren bereits . es fehlt an der umstzung. einer der grosse knackpunkte ist die finanzierung. die herrschenden, die vom gegenwärtigen, selbstzerstörerischen system profitieren, wollen uns weis machen, dass es keine alternativen gibt. aber es gibt sie!!! am jährlichen regionalgeld-kongress werden sie diskutiert. einen sehr guten überblick über das thema findest du in der besten zeitschrift der schweiz, im neusten zeit°punkt nr.84: "geld -- der turmbau wackelt schon bedenklich"

mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können    www.zeitpunkt.ch
eine leseprobe zum thema wohnen unter: http://www.zeitpunkt.ch/schwerpunkt_aktuell_04.htm

Tagung - Monetary Regionalisation 28.-29.9.
Informationen zu der Fachtagung "Monetary Regionalisation". Die Veranstaltung findet vom 28.-29.9.06 in der Bauhaus-Universität Weimar statt. Wir wollen dort Regionalwährungen als potentielle Instrumente einer sozialen und nachhaltigen Regionalentwicklung diskutieren. Regionalgelder sind lokale
Regiogeldkongress in Weimar
30.9-1.10.
Nach der Tagung findet direkt im Anschluss der 4. Regiogeldkongress statt, den wir als Verein Regioprojekt e.V. ebenfalls organisieren (in den Räumlichkeiten der Bauhaus-Universität). Dort treffen sich Vertreter von Regiogeldinitiativen aus ganz Deutschland, die Veranstaltung ist also eher praktisch orientiert, mit Workshops und Foren.
http://www.regiogeldkongress.de/index.php?option=com_content&task=view&id=23&Itemid=1
http://www.inwo.de/termindetails.php?terminid=473#
http://www.monetary-regionalisation.com/

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3. Plan einer islamischen Börse mit Hawala-Zahlungssystem

In vielerlei Hinsicht funktioniert das muslimische Hawala-System ähnlich wie das System, das man im Mittelalter in Europa verwendete.. Auf den grossen Märkten des mittelalterlichen Europas trugen die Leute, die von überall herkamen, Kreditbriefe aber wenig Bargeld auf sich. Nachdem sie die Kreditbriefe präsentiert hatten, konnten sie auf der Messe ein Konto eröffnen. Sie verkauften, kauften, borgten und verliehen Unmengen auf diesen europäischen Märkten. War der Markt vorüber, wurden alle Geschäfte «bereinigt», und nur dort, wo eine Differenz bestand, wurde diese mit Bargeld ausgeglichen. Anschliessend wurden die Aufzeichnungen weitgehend zerstört. Die Kaufleute, die dieses System leiteten, führten ihrerseits eine zweite Art «Clearing» unter sich durch und auch hier wurde nur dann Bargeld ausgetauscht, wenn eine Nettodifferenz offenblieb. Danach zerstörten auch sie ihre eigenen Aufzeichnungen. Es gab keinen Grund mehr für Aufzeichnungen, alle Zahlungen waren abgewickelt, und es gab keine Guthaben oder Schulden mehr. Dieses nahezu unsichtbare System machte Könige, Fürsten und Adlige schier verrückt, genauso wie den grössten Landbesitzer dieser Epoche, die katholische Kirche. Sie wussten, was vor sich ging, aber sie konnten es nicht sehen.

ganzer text auf:

http://www.das-gibts-doch-nicht.info/seite3919.php

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4. sommertreffen der drehscheibe vision
im restaurant speer 25.6.06

an unserem diesjährigen sommertreffen der drehscheibe vision am 25.6. kamen ca. 18 personen. ursula hat eine kurze zusammenfassung geschrieben:

Kurzbericht zum Ausflug zum Restaurant Speer :
Sommer-Drehscheib-treffen vom 25. 06. 06

- Projekt Speer so schön und interessant wie im letzten Newsletter beschrieben, mit insgesamt 16 Zimmer. Mit weiteren Aktivitäten - Einkommen für bis 4 Personen möglich. Christa hat bereits einige Interessenten , weitere sind willkommen. Christa Pête, 9042 Speicher Tel: 071 344'30'03 Handy: 079 43'78'400 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
- Maria schneeberger berichtet über ihre letzten Treffen zum Thema Hausgemeinschaft in Bern: rund 6 Personen vereinbaren, sich öfter zu treffen zb. auch in der Badi und die Sache langsam anlaufen zu lassen.
Kontakt:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, oder Tel. 031 992 27 04, Natel  079 679 50 84
-Beat sprach informativ und mit Bildern zur Permakultur. Das Ökodorf im Jura mit 3 Höfen und einer im Sommer 06 startenden Montessori-Schule in St. Ursanne ist besuchenswert.

-Charles und Cecile sind mit den Initianten des Projekts Hallwylersee so verblieben, dass nur mündlich werbung gemacht (weiter erzählt) wird, damit die Gruppe sorgfälig wächst.

-Markus: vision takt9 - ein grosses gemeinschafts-projekt in zürich die migros-pensionskasse (mpk) baut eine grosse überbauung in zürich-altstetten. in verhandlungen mit der leitung der mpk habe ich das ok bekommen, gemeinschaft-projekte einzubringen zu können. das heisst, dass in zürich 2007 ein grosses gemeinschafts-projekt entstehen kann: es entstehen 126 2½-5½ zi-mietwohnungen für ca. sfr. 250.-/m2/jahr. das ist für die schweiz ein mittlerer preis. die mieten/lebenshaltungskosten sind in der schweiz etwa 30% höher als in deutschland -- aber auch die löhne. die 4'497 m² büroräume, inkl. laden-/atelier-flächen im erdgeschoss kosten im rohbau II (inkl.toilettenanlagen) denselben m2-preis und müssen/können dann selber ausgebaut werden. takt9 bietet viele möglichkeiten: haus-gemeinschaft oder community, zusammen eine gemeinschafts-praxis aufbauen, eine firma gründen, ein spirituelles kurs- und seminar-zentrum eröffnen, eine arbeitsgemeinschaft bilden oder doch lieber individuellere lösungen – alles ist möglich. in der schweiz, vor allem in zürich, ist es wesentlich einfacher, eine neue existenz aufzubauen als in deutschland! (die arbeitslosenrate ist unter 4%) single, kleinfamilie oder offene partner-schaft? anders besser leben – kreieren wir eine neue wohn-, arbeits- und beziehungs-kultur: „eine gruppe mit einer gemeinsamen vision, hat die chance, zusammen ein feld zu kreieren, in dem sich die energie nach oben potenziert, statt wie so oft nach unten.“
wir suchen menschen mit herz, die ihre träume noch nicht begraben haben. sende ein mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können oder rufe an. an der auffahrt, vom 25. - 28. mai 06 gibt es einen workshop „gemeinschaft erleben“ für alle, die sich für dieses oder andere projekte der drehscheibe vision interessieren. weitere infos auf dem flyer weiter unten.

-Vom Kraftwerk1 in Zürich ist neu eine Broschüre erhältlich. Ein Kraftwerk2 ist in Planung.
www.kraftwerk1.ch

vision – die neue drehscheibe
für gemeinschafts-projekte, -interessierte, -suchende, -kreierende. hausgemeinschaft oder kommune, stadt oder land, kaufen oder mieten, viel gemeinsam oder möglichst individuell, gemeinsame kasse oder solifonds für härtefälle, kleinfamilie oder offene partnerschaft? wir sind eine spurgruppe von 81 personen aus der ganzen schweiz, die unterschiedliche gemeinschaften mit einer neuen beziehungs-kultur kreieren wollen. wir suchen menschen, die ihre träume noch nicht begraben haben, die ihre vision verwirklichen wollen.
alle drei monate gibt es ein treffen – frühling, sommer, herbst und winter – immer bei einem interessanten projekt. interessiert? dann sende ein mail oder rufe an. wir freuen uns.

5.projektgruppe strohballenbau/permakultur
ein traum von vielen ist ein eigenes haus, eine eigene wohnung. in der schweiz ist das besonders schwierig zu erreichen. wir sind ein land von mietern. der anteil der eigenheimbesitzerInnen hat sich zwar erhöht, aber nur für die oberen einkommensklassen.

doch jetzt sind neue möglichkeiten in reichweite: ein eigenes heim, das auch für die unteren einkommen finanzierbar ist. strohballen-häuser ermöglichen bis zu 50% tiefere baukosten, jurten bis zu 90%! besonders interessant ist auch die kombination von strohballenhäusern, jurten und domen - kombiniert mit einer gemeinschaftlichen lebensweise, als öko-siedlung oder als hausgemeinschaft. um etwas sozial und ökologisch sinnvolles zu bauen ist es notwendig, über die gartenzaun-mentalität der einfamilienhaus-idylle hinauszuschauen: einfamilienhäuser sind zu teuer, fressen zuviel energie, verschandeln die landschaft und reduzieren die gemeinschaftsfähigkeit ihrer bewohner. einen zukunftsfähigeren ansatz bieten gemeinschaftssiedlungen vor allem in verbindung/kooperation mit einem bauernhof/einem food-coop mit permakultur.

wenn wir eine neue welt wollen, müssen wir sie selber kreieren.

strohballenhäuser/jurten und permakultur bieten dazu neue möglichkeiten. was mich am bauen mit strohballen fasziniert ist:

  • es ist möglich häuser ohne heizungen zu bauen.
  • strohballen machen es möglich, den anteil der grauen energie (die energie die benötigt wird, um alle bestandteile eines hauses herzustellen) um bis zu 90% zu senken.
  • mit strohballenbau ist ein autarkes haus/eine autarke siedlung möglich/finanzierbar
  • die technik ist einfach. man/fau kann selber bauen/mitbauen.
  • bei normalem/konfentionellem vorgehen (erstes strohballenhaus der schweiz in disentis) ist der bau/das gebäude ca. 10% günstiger.
  • bei modul-bauweise und beschränkter eigenleistung sollte eine kosteneinsparung von 20-30% möglich sein.
  • baust du soviel als möglich selber (familie, freunde,  workshops  für  interessierte)  sollten bis zu 50% möglich sein.
  • mit materialeinkauf auf den bauteilbörsen sind weitere einsparungen möglich

anders bauen ist möglich. dadurch  eröffnen sich ganz neue möglichkeiten. wir machen weiter mit strohballenbau - diesmal in deutschland. vom 25.-31.8.06 gibt es ein jurten/strohballen-workshop in müglen, bei dresten. charles, ursus und ich werden teilnehmen.  ich reise mit dem CityNightLine am mi abend 23.8 ab zürich (ZH HB ab 19.44h).


Jurtenbau Seminar
Fr 25. August 14 Uhr bis Do. 31.August, 16 Uhr
Vom Eckigen zum Runden: Die Jurte als Energie-, Wohn-, Therapie-, Meditations-, Gäste- oder Gemeinschaftsraum. Die schönste Art, um günstig, naturnah und gesund zu leben.
Ziel: Mit Hilfe konkreter Übungsbeispiele wird jede/r TeilnehmerIn befähigt, eine flexible Garten-, Berg- oder Allzweckjurte selbst zu erstellen. - Bist Du mit dabei??
Programm: Es werden DREI Bauweisen vorgestellt und zwei davon detailliert durchgeübt: die Grundbestandteile einer Sommerjurte und anschließend die isolierte, dennoch voll mobile Ganzjahres-Wohnjurte (in ein bis zwei Tagen ab- und aufbaubar). Ergänzend wird die Strohballen-Jurte durchbesprochen. Sie ist bedingt mobil (man lässt die Strohballen vor Ort oder nimmt sie mit), dafür nochmals 1/3 preisgünstiger als die mobile Wohnjurte. Durchgeübt werden: Punktfundament (Stelzen), mobiler Fußboden, Wandteile, Türstock, Dachteile, Lichtkuppel und transparente Wärmedämmung für Fenster bzw. noch mehr Licht. Demonstriert werden zudem Vorbau und sanitäre Versorgung sowie Anschlüsse. Besprochen werden außerdem die baurechtlichen Möglichkeiten sowie das Thema “Jurten-Gemeinschaften”.
Alle Baumethoden lassen sich mit durchschnittlichen Bastlerfähigkeiten und mit ganz einfachen, billigen Maschinen bzw. Hilfsmitteln durchführen. Die Baustoffe für’s Seminar (Holz, Textil, Dachplane...) werden von mir organisiert. Alle nötigen Werkzeuge sind grundsätzlich vorhanden. Alle TeilnehmerInnen bekommen Planungsunterlagen mit. Im Rahmen des Seminars soll es Vorträge zum Thema freie Energie geben. Jeder ist willkommen am Rahmenprogramm des Seminars mitzuwirken.
Seminarort:  Drachenmühle bei Schweta/ Mügeln

meine anfrage an claudius kern:
ist es möglich, auch eine jurte mit strohballen zu bauen und nicht  nur in der theorie abzuhandeln? das fände ich für unser nass-kaltes klima in mittel-europa interessanter als die anderen modelle. vor allem für öko-dörfer.

Lieber Markus,
Bin derzeit am Chiemsee im Einsatz und komm deshalb nur sehr
selten ins Internet. Ganz schnell zu Deiner Frage: Von mir
aus ist es nicht nur möglich, sondern sehr erwünscht, eine
Strohballenjurte dort zu bauen. Haben sich auch welche
gemeldet,
die mit Strohballenbau Erfahrung haben und von mir gratis zum
Workshop eingeladen wurden. Muß sie nochmals kontaktieren.
Ich halte Strohballenjurten auch im Prinzip für besser und
leichter erstellbar als Scherengitter-Jurten, Dürfte viel
weniger Arbeit sein, stabiler, billiger etc. Problem ist
Behörde!!! Gilt dann nicht mehr als Zelt, sondern Festbau.
Ist aber bis 75 Kubikmeter auf Baugrund genehmigungsfrei
erlaubt (Bayern, ansonsten?). Also ca. 5-6m Durchmesser.
Die dt. Bürokratie ist definitiv Feind des dt. Volkes,
kommt mir zunehmend vor...
liebe Grüße
Claudius
weitere infos unter http://jurten.heim.at/
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6. FREIBURG: Exkursion
zu ökosozialen Projekten
29.9.-1.10.
für Planer, Baubiologen, Bauherren und
Wohnprojekt-Interessierte.

hier kommt meine link-sammlung:
zuerst die positiven meldungen.
die reihenfolge entspricht meinen prioritäten:
das wichtigste zuerst
.

zu den quellen:
ich habe etwa zwanzig newsletter abonniert, aus denen ich meine infos zusammenstelle.

zeit-fragen
obwohl ich nich mitglied oder sympatisant des vpm bin, muss ich hier mit allem respekt sagen, dass
ich die besten hintergrundinformationen in ihrer wochenzeitung zeit-fragen gefunden habe. aber die spirituelle dimension fehlt .

le monde diplomatique
ist eine der wenigen unabhängigen zeitungen, erscheint in ca. sieben sprachen mit einer auflage von ca.700'000 ex. hat eine etwas eindimensionale optik, aus einer rein marxistischen sicht. die spirituelle dimension fehlt völlig.

dynamik5-holon-violette
versuchen spiritualität und poitik zusammen zu bringen

die links
positive nachrichten die hoffnung machen:

  1. spiritualität: Die Zukunft erschaffen - von Andrew Cohen & Ken Wilber http://www.wie.org/de/j20/guru-pandit.asp?page=2
  2. neue demokratie-modelle: Vierglierderung - die Einheit von parlamentarischer und direkter Demokratie
  3. Chávez nach Osten - Kontra Neoliberalismus
    http://www.das-gibts-doch-nicht.info/seite3915.php
  4. Schwieriger Spagat systemwechsel in bolivien
  5. Volksinitiative für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten
    http://www.kriegsmaterial.ch/material/bogen.htm
  6. ZOFF UM LABEL - Kontraproduktiv und politisch fragwürdig sei das Max Havelaar-Logo geworden http://www.chiapas.ch/cafe2.php


was nicht in der zeitung steht - analysen, hintergrundberichte:
  1. asylgesetz   2x nein - die Abstimmung zum neuen Ausländer- und Asylgesetz kommt immer näher, und der Widerstand gegen die beiden diskriminierenden Gesetze nimmt zum Glück zu. ausführliche Argumente:
    http://www.sosf.ch/cms/front_content.php?idcat=486&lang=1&client=1
    http://www.sosf.ch/cms/front_content.php?idcat=424

  2. Nestlé, Lidl & Co. – Weltmeister des fairen Kaffeehandels ...
    Wie Konzerne Imagepflege betreiben und damit noch  verdienenhttp://www.ila-bonn.de/artikel/ila297/fairerhandel.htm
  3. Schiffbruch der Doha-Runde als Chance für die WTO. Die Doha-Runde ist an der Weigerung der Industriestaaaten gescheitert...
    http://www.alliancesud.ch/deutsch/pagesnav/H.htm
  4. Zum wirtschaftlichen Hintergrund des grossen Krieges
    von William Buckler, Australien
    Die WTO-Gespräche sind gescheitert. Nach fünf Jahren Verhandlungen kam die sogenannte Doha-Runde, die den Welthandel zwischen den 149 WTO-Mitgliedern noch weiter öffnen sollte, zu einem vollständigen Stillstand ohne Ergebnis. 14 Stunden Gespräche zwischen den sogenannten G6 – USA, EU, Brasilien, Australien, Japan und Indien – ergaben keinen Durchbruch.
  5. Bankgeheimnis? der CIA hat freinen zugan zu den daten der schweizer banken!!!

was/wer steckt dahinter?
  1. Krieg – das grosse Ablenkungsmanöver vom Dollar-Bankrott Sie kamen – und verwüsteten das Land / Aufrechterhaltung des Dollar-Systems um jeden Preis
    von William A. M. Buckler, Australien
    Bei jedem Weltreich in der Geschichte war und ist die Quelle seiner Macht die Kontrolle über das, was die Welt, oder grosse Teile davon, als Geld benutzt. Seit dem Zweiten Weltkrieg erfreut sich die US-Regierung dieser Stellung.

  2. Der Libanon-Krieg als vorgeschobener Grund
  3. Der Krieg gegen Libanon und der Kampf ums Öl
    von Michel Chossudovsky, Kanada. Besteht ein Zusammenhang zwischen den Bombardierungen Libanons und der Einweihung der grössten strategischen Pipeline der Welt, die pro Tag mehr als 1 Million Fässer Öl auf die westlichen Märkte leiten wird?
  4. Syrien im Fadenkreuz Die Militärs planen die Eskalation des Krieges
    von Uri Avnery, Israel   mein kommentar: die treffentste friedenspolitische analyse die ich bisher gefunden habe.
  5. Tages-Anzeiger vom 11.08.2006 «Wir werden alle verlieren»
    Im Libanon zeigt sich für den israelischen Friedensaktivisten Uri Avnery, dass Militärs aus Fehlern selten lernen. Am Ende werde es nur Verlierer geben.
    Mit Uri Avnery* sprach Marlène Schnieper in Tel Aviv
    http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/ausland/653949.html
  6. Cheney begrüsst israelischen Angriffsplan Probelauf für Krieg gegen den Iran
  7. George W. Bush: «Dies ist eine amerikanische Operation – ausgeführt von Israel»
  8. US-Kongress: De-facto-Kriegs­erklärung an den Iran und Syrien
  9. Es droht ein weltweiter atomarer Holocaust Interview mit Leuren Moret, Geowissenschafterin
    Deutsche schicken «Euro-Brüder» ins Verderben
    Im Jahr 2001 verabschiedete das Europäische Parlament eine Resolution über DU. Die Nato-Streitkräfte gingen 1998 und 1999 nach Jugoslawien und flogen 39 000 Bombeneinsätze und bombten Jugoslawien in radioaktive Trümmer. Deutschland und die USA verdienten am meisten Geld an der Zerstörung Jugoslawiens, und sie sorgten dafür, dass die Friedenstruppen aus jenen Ländern wie Italien und Portugal, die nichts über die DU-Waffen wussten, in die am meisten verseuchten Regionen Jugoslawiens geschickt wurden. Die Deutschen und die Amerikaner sandten ihre eigenen Truppen nicht in diese Gebiete. Sie waren in den am wenigsten kontaminierten Gebieten. Diese armen Soldaten aus den anderen Ländern kamen zurück und starben innerhalb weniger Tage, Wochen oder Monate. Die Eltern in Portugal und Italien sind wütend. Sie wandten sich ans Parlament und an die Medien. Es gab eine gewaltige Medienflut mit Artikeln über DU. Wegen der Nato-Invasion in Jugoslawien war die Katze aus dem Sack....

  10. Israel macht seinen «clean break»


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herzliche grüsse
markus rüegg

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