newsletter märz 2006
es geht los in zürich! machst du mit?

inhalt:

vision takt9 - ein grosses gemeinschafts-projekt in zürich - der attraktivsten stadt in europa (google). auch einwandererInnen aus deutschland sind willkommen! 126 miet-wohnungen und 4500 m² büro-/gewerberaum -- realisiere deine vision!
vision - die neue drehscheibe für gemeinschafts-projekte
dollarsturz 2006? -
die iranische ölbörse - der todesstoß für den us-$?
alpenparlament in bern - lösungen im gesundheits- und im geldwesen
vogelgrippehysterie - hintergrund-informationen zu tamiflu,
H5N1, mikorbiologie..
feldbefreiungen pfinsten 2006 - auseinandersetzung um die agro-gentechnik geht 2006 in eine entscheidende runde


liebe leserInnen
es ist eine tubulente zeit. es gibt viele lichtvolle ereignisse, die freude machen. das neue zeitalter spriesst überall! es ist sehr viel am laufen, ob positiv und negativ hängt vor allem davon ab, ob wir das glas als halb voll oder halb leer wahrnehmen. wir kreieren uns unsere wirklichkeit - im grossen und im kleinen. wir alle haben unser individuelles potential. dieses gilt es frei zu legen und in die tat umzusetzen. in der gruppe kann das einfacher oder schwieriger sein, je nachdem ob wir uns gegenseitig unterstützen, ergänzen und bereichern – oder bekämpfen und bekriegen. ich wünsche dir viel mut und kraft, geduld und begeisterung für deine vision: kreieren wir uns eine neue wirklichkeit!
herzliche grüsse
markus rüegg

täusistrasse 19, ch-8340 hinwil, schweiz
tel: +41 (0) 44 937 30 00 combox/anrufbeantworter nach 5 mal läuten
vormittags besser erreichbar - ab 7 30 uhr handy: +41 (0) 79 693 55 66
mail:
mr at kmuplus.ch website: www.versoehnungstattkrieg.ch
bank schweiz: ABS alternative bank olten pc 46-110-7 kontonummer: 011 9111.003.000.001
bank deutschland: GLS gemeinschaftsbank kontonummer: 4013158200 blz: 43 06096700


vision takt9

die migros-pensionskasse (mpk) baut eine grosse überbauung in zürich-altstetten. in verhandlungen mit der leitung der mpk habe ich das ok bekommen, gemeinschaft-projekte einzubringen zu können. das heisst, dass in zürich 2007 ein grosses gemeinschafts-projekt entstehen kann: es entstehen 126 2½-5½ zi-mietwohnungen für ca. sfr. 250.-/m2. das ist für die schweiz ein mittlerer preis. die mieten/lebenshaltungskosten sind in der schweiz etwa 30% höher als in deutschland -- aber auch die löhne. die 4'497 m² büroräume, inkl. laden-/atelier-flächen im erdgeschoss kosten im rohbau II (inkl.toilettenanlagen) denselben m2-preis und müssen/können dann selber ausgebaut werden. takt9 bietet viele möglichkeiten: haus-gemeinschaft oder community, zusammen eine gemeinschafts-praxis aufbauen, eine firma gründen, ein spirituelles kurs- und seminar-zentrum eröffnen, eine arbeitsgemeinschaft bilden oder doch lieber individuellere lösungen – alles ist möglich. in der schweiz, vor allem in zürich, ist es wesentlich einfacher, eine neue existenz aufzubauen als in deutschland! (die arbeitslosenrate ist unter 4%) single, kleinfamilie oder offene partner-schaft? anders besser leben – kreieren wir eine neue wohn-, arbeits- und beziehungs-kultur: „eine gruppe mit einer gemeinsamen vision, hat die chance, zusammen ein feld zu kreieren, in dem sich die energie nach oben potenziert, statt wie so oft nach unten.“
wir suchen menschen mit herz, die ihre träume noch nicht begraben haben. sende ein mail an
mr at kmuplus.ch
oder rufe an. an der auffahrt, vom 25. - 28. mai 06 gibt es einen workshop „gemeinschaft erleben“ für alle, die sich für dieses oder andere projekte der drehscheibe vision interessieren. weitere infos auf dem flyer weiter unten.


vision – die neue drehscheibe
für gemeinschafts-projekte, -interessierte, -suchende, -kreierende. hausgemeinschaft oder kommune, stadt oder land, kaufen oder mieten, viel gemeinsam oder möglichst individuell, gemeinsame kasse oder solifonds für härtefälle, kleinfamilie oder offene partnerschaft? wir sind eine spurgruppe von 55 personen aus der ganzen schweiz, die unterschiedliche gemeinschaften mit einer neuen beziehungs-kultur kreieren wollen. wir suchen menschen, die ihre träume noch nicht begraben haben, die ihre vision verwirklichen wollen.
alle drei monate gibt es ein treffen – frühling, sommer, herbst und winter – immer bei einem interessanten projekt. das nächste mal treffen wir uns am sonntag, dem 25. juni in der nähe von nesslau im toggenburg. wir machen eine einstündigen wanderung richtung speer und besuchtigen ein gemeinschafts-projekt. interessiert? dann sende ein mail oder rufe an. wir freuen uns.

dollarsturz ende märz 2006?
es sieht ganz so aus, als ob das fass am überlaufen ist. im letzen frieden-newsletter brachte ich einen artikel von von michel chossudovsky, einem ökonomie-professor aus kanada: "Atomkrieg gegen den Iran Die Lancierung eines uneingeschränkten Krieges gegen den Iran, bei dem nukleare Sprengköpfe eingesetzt werden, steht jetzt in der letzten Planungsphase. Die Koalitionspartner, einschliesslich der USA, Israel und der Türkei, befinden sich in einem fortgeschrittenen Bereitschaftsstadium.“ aus einer ganz anderen quelle kommt jetzt diese information: wenn es stimmt, dass

  • ...der Iran sich für die Eröffnung der ersten in Euro fakturierenden Ölbörse entschied...

  • die allen Ölproduzenten der Region zur Verfügung stehen wird...

  • ...die US-Notenbank entschied, Zahlen über die Geldmenge M3 ab dem 23. März 2006 nicht mehr zu veröffentlichen...

dann ist es möglich, dass der dollar und damit unser geld- und finanzsystem ins wanken kommen oder dass bush einen krieg anzettelt, um die ölbörse zu verhindern. beiliegend eine interessante analyse: „Die iranische Ölbörse Die iranische Regierung hat schlußendlich die ultimative “nukleare” Waffe entwickelt, die über Nacht das Finanzsystem zerstören kann, auf dem das amerikanische Imperium aufgebaut ist. Diese Waffe ist die iranische Ölbörse, die laut Plan im März 2006 starten soll. Die Börse wird auf einem Euro-Öl-Handelssystem basieren, was natürlich die Bezahlung in Euro impliziert. Dies stellt eine viel größere
Bedrohung für die Hegemonie des Dollars dar als seinerzeit Saddam, weil es jedermann ermöglicht, Öl für Euro zu kaufen und zu verkaufen und damit den US-Dollar völlig zu umgehen. Es ist wahrscheinlich, daß fast jeder das Euro-Öl-System übernehmen wird.“
ganzer text s.unten. hier die links dazu:
www.choices.li/item.php?id=277
www.choices.li/item.php?id=163
Quelle der englischen und französischen Originalfassungen:
www.europe2020.org/en/section_global/150206.htm

alpenparlament in bern
Liebe Menschheit! wohin?
So der Titel dieses einmaligen 1. Internationaler Kongress des Alpenparlamentes, Schweiz
in den Hallen der BEA in Bern
von Freitag den 17. März 2006 ab 10'00 Uhr bis Sonntag den 19.03.2006 ca. 22'00 Uhr.
Das Programm finden Sie unter
www.alpenparlament.com /
Preis Fr. 80-120 je Tag. Tel. +41-33 356 25 56 / Fax. +41-33 356 40 56

vogelgrippehysterie - erst der humoristische teil
Nachricht: Weitere Vorsichtsmassnahmen drängen sich auf.
Ab sofort und bis auf weiteres ist in jeder Geschäfts-korrespondenz
auf die Benutzung von "Gänsefüsschen" zu verzichten. Falls eine E-Mail eintrifft,
in der Gänsefüsschen vorhanden sind, ist die Benutzung der Tastatur nur noch mit
Gummihandschuhen gestattet. Die Gänsefüsschen sind weg zu löschen und anschliessend
die Delete-Taste besonders gründlich mit Alkohol zu reinigen. Für euren persönlichen Schutz
empfehlen wir besondere Vorsicht im Umgang mit Zeitungsenten, Hühneraugen,
Wasserhahnen etc.

Ihr Bundesamt für Gesundheit

hier die hintergrund-informationen:
Aktion gegen die Vogelgrippe-Hysterie und für eine selbstverantwortliche Gesundheitsvorsorge.
Von dynamik5, den Violetten und anderen. März 2006

www.dynamik5.de/vogelgrippe_aktion.htm

Nachgefragt - Wie ist das mit den Viren Dr. Lanka zum Vogelgrippe-Interview
...Wenn man genauer hinsieht, dann sieht man dahinter eine Jahrzehnte alte Strategie:
Im Westen sanieren sich damit die großen Betriebe, denn die an der „Seuche“ gestorbenen
Tiere werden auf Kosten der Allgemeinheit zum oberen Marktpreis erstattet, während in Asien
und überall wo Geflügel erfolgreich gehalten wird, der dortige Geflügelmarkt unter Anleitung der

UNO-Organisation FAO mutwillig und absichtlich zerstört wird....
...Auch wenn behauptet wird, dass mittels einer biochemischen Vermehrungstechnik,
genannt Polymerase-Kettenreaktion (PCR), die so genannte Erbsubstanz des Virus vermehrt
und damit nachgewiesen wurde, ist dies Betrug, denn erstens existiert nirgendwo eine
Erbsubstanz
eines krankmachenden Virus, mit der man die künstlich vermehrten Teilchen
an Erbsubstanz vergleichen könnte, und zweitens werden nur Teilchen an Erbsubstanz
vermehrt, die sich schon zuvor in den Flüssigkeiten befunden haben, die zum indirekten
Nachweis des
behaupteten Virus verwendet werden...
http://www.faktuell.de/Hintergrund/Background377.shtml

feldbefreiung an pfingsten
Am Pfingstmontag (5.Juni) werden wir zur ersten Feldbefreiung schreiten.
Eine zweite große und öffentliche Aktion soll am letzten
Juli-Wochenende (30.7.) folgen. Für beide Termine wird ein Ort
bald festgelegt, derzeit ist das bundesweite Standortregister noch in
Arbeit. An beiden Terminen wird es möglich sein, vorher
anzureisen und sich gemeinsam auf die Aktion vorzubereiten. Jetzt ist
es an der Zeit, Absichts- oder Solidaritätserklärungen zu
unterzeichnen. Ihr findet das Formular unter
www.gendreck-weg.de bereit erklärt haben, dabei zu sein.
Die großen Aktionen können stattfinden, wenn sich
mindestens 250 Menschen
hier endet der newsletter, es folgen die ausführlichen texte.
besser clickst du auf die jeweiligen links und schaust dir die
texte im internet an. dort hat es auch noch fotos,
grafiken und die darstellung ist schöner.

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markus rüegg, täusistrasse 19, ch-8340 hinwil, schweiz
workshop auffahrt 25.-28. mai 2006
gemeinschaft erleben
einfach anfangen

hinwil, 3.3.06

liebe visionärInnen
jedes projekt/bewegung/initiative verläuft wellenförmig. es gibt einen anfang, einen höhepunkt und irgendwann ebbt die welle ab. das wird auch bei unserer gruppe vision nicht anders sein. aber wir haben es in der hand, wie gross die welle wird, wann der höhepunkt erreicht ist, wann und wie das ganze endet. nutzen wir die chance, packen wir die geglegenheit, etwas in's rollen zu bringen. ich lade dich herzlich ein, vier tage gemeinschaft zu erleben.

liebe grüsse              markus rüegg

ziel

folgende ziele können erreicht werden:

  • ich erlebe vier tage eine kleine gemeinschaft

  • ich will mir klarer werden, was ich will

  • ich kann testen, wie sich gemeinschaft anfühlt

  • ich kann herausfinden, was es braucht (äusserlich und innerlich), damit ich mich in einer gemeinschaft wohl fühle

  • ich tausche meine vision/ideen/wünsche/träume mit anderen aus

  • ich beobachte, wer bei mir resonanz auslöst

  • ich beobachte, wo ich mit meinem traum auf resonanz stosse

  • wir bringen unsere visionen zu papier

  • wir tauschen uns aus, wir inspirieren uns, wir bereichern uns

  • wir helfen uns gegenseitig, das weitere vorgehen zu planen

  • wo können wir uns gegenseitig unterstützten? (wenn jedeR nur sein eigenes süppchen kocht, kommen wir nicht weiter. es braucht kooperation.)


autenzitität

wir erreichen unsere ziele nur, wenn wir „das leben was wir predigen“, wenn innen und aussen immer mehr übereinstimmen. das äussere (projekt, website, pr) ist ein spiegel des inneren (atmosphäre, stimmung, kultur). „eine gruppe mit einer gemeinsamen vision hat die chance, zusammen ein feld zu kreieren, in dem sich die energie nach oben potenziert, statt wie so oft nach unten.“ über das resonanzprinzip ziehe ich die richtigen/falschen menschen an. darüber zu reden ist das eine. wichtiger ist, es zu leben, zu erleben. dazu ist ein solches wochen-ende ideal. wir können das hier und jetzt schon ein stück üben und erleben, was wir in einer gemeinschaft verwirklichen möchten.

vorgehensweise

wir fahren an einen schönen ort in der natur, an einen ort, wo gerade der frühling beginnt. das ist der passende rahmen für unser vorhaben. in einem geschützten rahmen die balance suchen und finden zwischen „harter arbeit“ und freude. zusammen wahrnehmen, essen, reden, wandern, ferien machen, leben, sein.. und sehen was passiert.. dann das nehmen was ist – hier und jetzt. es geht vor allem um

  • kommunikation: kann ich mich mitteilen? kann ich zuhören? wie selektiv ist meine wahrnehmung? kann ich mit dem herzen sehen, hören, reden?

  • konfliktkultur: kann ich streiten? konstruktiv oder destruktiv?

  • beziehung: wie ist meine beziehung zu mir selber, wie zu den anderen menschen? kenne ich meine grenzen, kann ich sie wahrnehmen und kommunizieren? auch bezüglich nähe und distanz?

gibt es bereiche, die noch nicht stimmen? dann ist es sinnvoll, diese wahrzunehmen, bevor man/frau im äusseren grosse schritte unternimmt.einfach anfangen


nur wenn der kontakt so gut ist, dass wir gegenseitig unsere herzen erreichen,
sind begegnungen möglich, die unter umständen dazu führen,
dass ich/du/wir eine gemeinschaft bilden werden.

weitere themen für das praktische vorgehen könnten sein:

werbung

wie mache ich mein projekt bekannt? wer ist mein zielpublikum? wo mache ich werbung? welches sind die geeignetsten medien? wie erreiche ich ein gutes preis-/leistungsverhältins?

website

die website ist heute das wichtigste aushängeschild in der öffentlichkeit. nach einem flyer und ieinfach anfangen


nseraten ist eine website eine gute und günstige möglichkeit, meine projekt in der öffentlichkeit vorzustellen. eine einfache website in der grösse von ca. 10 a4-seiten von professionellen anbietern gibt es schon für fr. 300.-.

newsletter

wichtig ist ein periodischer newsletter für freunde, besucherInnen, gäste, gemeinschafts-interessierte, spenderInnen, sponsoren, gönnerInnen, andere projekte und gemeinschaften, mit denen wir kooperieren oder eine kooperation anstreben.

vernetzung/kooperation/zuammenarbeit, ideell und/oder geschäftlich mit

  1. wer kann uns helfen?

  2. freunde, bekannte, firmen

  3. strohballenbau: ig lehm, 7 linden

  4. ökodorf-institut, delphin-gemeinschaft

  5. fintan, damanhur, andere

  6. permakultur vereinigung

  7. talent, jak bank, weg, wir, regio geld

  8. abs, gls, regionalbank

  9. gönnerInnen, spenderInnen, sponsor

  10. regionale märkte

  11. branchen verbände

  12. kleinbauern VKMB, tierwelt

  13. a-bulletin, zeitpunkt, bioterra

  14. spuren, natürlich, vcs, velojournal

kurse, seminare, ausbildungen, reisen, ferien

kurse, praktikum, workshop's, reisen, ferien sind eine weitere möglichkeit, sich selber und die gruppe von verschiedenen seiten kennenzulernen, gleichzeitig etwas zu lernen und auch zu sehen, was andere für lösungen gefunden haben. dadurch komme ich auch mit viel mehr menschen und gemeinschaften in kontakt.

landwirtschaft

welche landwirtschaft wollen wir? biologisch, demeter, permakultur, food coop? wieviel selbstversorgung wollen wir erreichen? ist eine querfinanzierung geplant?

projektablauf

1. bis zu den sommerferien: prioritäten festlegen; innere phase, um sich kennenzulernen; mitarbeiten, reisen, ferien. äussere punkte vorbereiten.

2. nach den sommerferien: standortbestimmung innere kultur und herauskristallisieren der themen, die bearbeitet werden sollen. äussere punkte starten.

3. ende jahr: standortbestimmung des ganzen projekts.


die kosten des workshop's sind einkommensabhängig

1. für untere einkommen bis fr. 2000.-: du zahlst was dir möglich ist.

wenn du zeit hast, kannst du dich bei der vorbereitung engagieren. bitte vorher bei mir melden.

2. für mittlere einkommen fr. 2000-4000.-: seminarhonorar richtpreis: fr. 300.-

3. für obere einkommen: über fr. 4000.-: seminarhonorar richtpreis: fr. 500.-

dein höherer betrag ermöglicht es menschen mit tieferem einkommen teilzunehmen.

unterkunft: ich suche einen schönen ort. für gute tipp's bin ich dankbar. voraussichtlich fr. 20-40.-/nacht.
essen: selbstversorgung; ich freue mich darauf, mit euch feine gerichte zu kochen (und zu essen).
anreise: mit dem öv
filme: wenn es technisch möglich ist (beamer) können wir uns folgende filme anschauen:
die siedler (tv-film), stroh im kopf (strohlehmbau), leben unter palmen (ökodorf 7linden), zegg (zentrum für exprimentelle gesellschaftsgestaltung), eckhart tolle: jetzt

anmeldung: ganz entscheidend für das zustandekommen des ganzen ist,
dass du dich jetzt schon anmeldest. nur so kann ich vorbereiten und planen.

einfach anfangen


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Mit besten Empfehlungen und lieben Grüssen Michael

Großes Aktiven-Anschreiben
28.02.2006

Freiwillige Feldbefreiungen 2006:
Pfingstmontag und 30. Juli
Täglich mehr Menschen geben ihre Absichts- und Solidaritätserklärungen ab

Liebe Freundinnen und Freunde,
im Sommer 2005 haben wir erstmals eine öffentlich angekündigte Freiwillige
Feldbefreiung in der Bundesrepublik durchgeführt. Viele von Euch haben
mitgemacht: Zusammen waren wir über 300 Menschen, die an der Aktion bei
Strausberg in Brandenburg teilnahmen und ihren entschlossenen Widerstand
gegen Gentechnik in der Landwirtschaft zeigten. Unterstützt wurden wir von
über 1000 Menschen, die ihre Solidarität oder die eigene Absicht, Felder
zu befreien, erklärt hatten. Mehr über die Aktion, Bilder und eine große
Zahl Presseberichte finden sich unter:
www.gendreck-weg.de

Bald beginnt nun die neue Freiland-Saison. Die Auseinandersetzung um die
Agro-Gentechnik geht 2006 in eine entscheidende Runde. Sind Sie/bist Du
wieder dabei? Es erscheint notwendiger denn je. Der erste Schritt sind
(neue) Absichts- und Solidaritätserklärungen, die öffentlich machen, wie
ernst es uns mit unserem Widerstand ist.

Die neue Bundesregierung macht sich für die Biotechnologie-Branche stark,
der Landwirtschaftsminister kündigt eine neue Gangart an. Erst im Dezember
wurden EU-weit neue Gen-Sorten zum Anbau zugelassen. In Brüssel träumt man
von Aufholjagden gegenüber der US-amerikanischen Biotechnologie-Branche.
Die Lobbymaschinerie der Industrie läuft.
Auf der anderen Seite ist es unübersehbar, dass die breite Mehrheit der
Bevölkerung in fast allen Ländern weltweit die Gentechnik klar ablehnt.
Die Schweizerinnen und Schweizer haben Ende 2005 per Volksentscheid den
Anbau von Gentech-Pflanzen für weitere fünf Jahre untersagt, und
Österreich, Polen, Griechenland und Ungarn wehren sich gegen die
Gentechnik-Konzerne und haben unter anderem den Gen-Mais Mon 810 verboten,
der vom deutschen Bundessortenamt in diesem Frühjahr zugelassenen wurde.

Diese Entwicklung können wir nicht hinnehmen. Wir  gehen nach öffentlichen
und persönlichen Ankündigungen bei Tage auf  Gentech-Maisfelder und reißen
die gefährlichen Pflanzen aus. Es geht uns nicht darum, die Bauern zu
schädigen, sondern die Gefahr abzuwenden. Wir betrachten unsere Aktion als
Notwehr und als not-wendigen Akt von Zivilcourage, der Ausbreitung der
Gentechnik auf unseren Feldern Einhalt zu gebieten. Damit sehen wir uns in
der Tradition gewaltfreien Widerstandes. Immer mehr Menschen kündigen
bereits jetzt ihre Bereitschaft zur Feldbefreiung an. Das ermöglicht
gesellschaftliche Diskussionen und erzwingt politisches Handeln. Zum
Schutz der Landwirtschaft, der Biologischen Vielfalt, unser aller
Ernährung und Gesundheit, weltweit.

Am Pfingstmontag (5.Juni) werden wir zur ersten Feldbefreiung schreiten.
einfach anfangen



Eine zweite große und öffentliche Aktion soll am letzten Juli-Wochenende
(30.7.) folgen.
Für beide Termine wird ein Ort bald festgelegt, derzeit ist das
bundesweite Standortregister noch in Arbeit.
An beiden Terminen wird es möglich sein, vorher anzureisen und sich
gemeinsam auf die Aktion vorzubereiten.
Jetzt ist es an der Zeit, Absichts- oder Solidaritätserklärungen zu
unterzeichnen. Ihr findet das Formular unter
www.gendreck-weg.de
Die großen Aktionen können stattfinden, wenn sich mindestens 250 Menschen
bereit erklärt haben, dabei zu sein.

Überdies können die Aktionen auf vielfältige Weise unterstützt werden: mit
Sach- und Geldspenden, mit einer Mithilfe im Vorfeld oder an den
Wochenenden selbst.  Die Vorbereitung der großen Camps und die
Öffentlichkeitsarbeit kosten Geld: Jede Spende hilft. Ganz besonders gut
für unsere Planungen sind regelmäßige Spenden. Wer unterstützt uns mit
monatlich ca.10 Euro für eine widerständige Freiland-Saison von März bis
Oktober 2006? Wir freuen uns über Daueraufträge und Einzugsermächtigungen!
Spendenkonto: STOP GMO, Konto Nr. 200398 3401, bei der GLS-Bank, BLZ
430609 67.

Wir freuen uns auch auf jede E-Mail an
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Telefon 0176 / 520 962 13 oder Fax 0761 / 400 422 6
Wer Zugang zu E-Mail hat, kann uns seine/ihre Adresse zukommen lassen,
dann gibt es kostenlos ca. 14-tägig einen elektronischen Newsletter!
Wir brauchen viele Menschen und viele Aktionsformen, um unser NEIN ganz
deutlich zu machen.
Denn Agro-Gentechnik
-    schadet der Gesundheit, wie neue Untersuchungen immer wieder zeigen.
-    gefährdet die Biologische Vielfalt, sowohl durch die Patent-Logik der
Gentech-Saat als auch durch Wechselwirkungen mit Tieren und Pflanzen im
Umfeld von Gentechfeldern.
-    gefährdet und vernichtet jetzt schon Existenzen in der Landwirtschaft,
weswegen es in Deutschland, Frankreich und Indien auch Bäuerinnen und
Bauern sowie Imker waren, die als erste zu den freiwilligen
Feldbefreiungen übergingen.
-    schafft eine extreme Abhängigkeit der Bauern von den Gentechnik-Konzernen.
-    ist nicht rückholbar.
-    spielt in Europa eine ganz besondere Rolle: In zahlreichen Ländern in
der ganzen Welt lehnen die Regierungen und Großbauern die Gentechnik nur
ab, weil sie den europäischen Markt nicht verlieren wollen. Die weitere
Entwicklung in Europa hat deshalb weltweite Relevanz.

Eurer
Team der Feldbefreierinnen und Feldbefreier

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