krise als chance - gemeinschaft -

kreative beziehungen

krisenvorsorge: 43. teil


newsletter für den september 2011


 

 

aktuelle gemeinschafts-projekte
ich stelle in diesem newsletter drei reale gemeinschafts-projekte vor. alle drei projekte findest du auf meiner website unter gemeinschaftsprojekte.

  1. "la lune nette" - das permakultur-gemeinschafts-projekt: fr. 600'000.-
    eine alte fabrik, 2,75 ha flaches land,
    eigene strom+wasserversorgung
  2. gemeinschaftsgelände im verzascatal: fr. 950'000.-
    6 häuser, 7.5 ha gelände (steil, mit terassen), eigene strom+wasserversorgung

  3. gemeinschaftsanwesen auf lanzarote/kanaren:  € 1.6 mio.
    8 kleine häuser/studios, eine jurte und gruppenraum (70 m²)
    land: 10.650 m²



workshops zum starten von gemeinschafts-projekten
der grosse knackpunkt bei gemeinschafts-projekten sind die zwischenmenschlichen beziehungen. damit ein projekt gelingt, braucht es eine weise vorbereitung. wie kann ich mich selber und die andern gemeinschafts-interessierten besser kennenzulernen?

liebe leserInnen

seit ich aktiv meine realität kreiere, werden meine kühnsten träume wahr. nach zehn jahren kontinuierlicher arbeit, beginnt sich eine grosse vision zu materialisieren. in diesem newsletter beschreibe ich drei möglichkeiten, ein permakultur-gemeinschafts-projekt zu starten - im tessin CH, im franz. jura F und auf lanzerote E.
dafür gibt es gute gründe:

  1. eine autarke, sich selbstversorgende siedlung, ist  auf der materiellen ebene die beste vorbereitung auf die turbulenten veränderungen, die in den nächsten jahren auf uns zu kommen.
  2. eine spirituelle community ohne guru, ideologie und religion, ist das beste für unsere eigene weiterentwicklung. das ist aber nicht einfach zu erreichen, weil wir das nicht gelernt haben. es gibt kaum vorbilder. mehr darüber s. unten.
  3. geld: dich an diesen projekten zu beteiligen ist das beste, was du mit deinem geld (pensionskasse, wertpapiere, lebensversicherung) tun kannst, bevor es sich in luft auflöst. lese dazu die neusten infos in der rubrik prognosen: raus aus dem euro.
  4. team: um das alles aufzugleisen, braucht es ein starkes team von herzensmenschen. es haben sich bereits einige gemeldet. machst du mit? rufe an.
  5. die herrschenden eliten sind im moment dabei, die bevölkerung auszuplündern



"la lune nette"
- das permakultur-gemeinschafts-projekt



das permakultur-gemeinschafts-projekt "la lune nette" im franz. jura entwickelt sich. zum gegenseitgen kennenlernen machen wir ab oktober jeden monat ein kennenlern-workshop, nicht nur für la lune nette, sondern auch für gemeinschafts-interessierte, die ihr eigenes projekt machen wollen.

inhaltsverzeichnis


1. kreative beziehungen
  1. beziehungen - der grosse knackpunkt bei gemeinschafts-projekten
  2. wenn du interesse hast, sende ein mail
  3. einige möglichkeiten für einen workshop ohne programm
  4. spirituelle community - ohne guru, ideologie, religion
  5. weiterführende links
  6. glück in der liebe und unsere hindernisse
der grosse knackpunkt bei gemeinschafts-projekten sind die zwischenmenschlichen beziehungen. wenn projekte scheitern, dann scheitern sie nicht an mangelndem know-how oder zu wenig geld, sondern an den beziehungen. deshalb ist die grosse frage: was braucht es, damit das leben in einer gemeinschaft besser ist als mein jetziges und nicht schlechter? ich habe in den letzten zehn jahren über zwanzig gemeinschaften besucht, aber bei den meisten war ich froh, dass ich wieder gehen konnte.

2. workshops ohne programm - auch für andere projekte!
damit ein projekt gelingt, braucht es eine weise vorbereitung. wie kann ich mich selber und die andern gemeinschafts-kanditatInnen besser kennenzulernen? die workshops richten sich nicht nur an interessentInnen für la lune nette. sie sind auch offen für andere gemeinschaftinteressierte, die ein anderes projekt starten wollen. 
das öko-dorf degersheim, das neuste, sehr erfolgreiche gemeinschafts-projekt in der schweiz, hat sich im jahr vor dem start sogar jedes zweite wochenende getroffen!
3. hier einige möglichkeiten für einen workshop ohne programm
es geht darum, sich selber und andere von verschiedenen seiten kennenzulernen.
wie möchte ich in einer gemeinschaft leben?
  • eine alphütte mieten und zusammen kochen
  • einen permakultur-garten anlegen
  • eine fahrrad-tour unternehmen
  • einem bauern helfen. schlafen im stroh
  • eine trockensteinmauer bauen
  • eine wanderung zu einer SAC-hütte
  • zusammen in die ferien fahren

4. spirituelle community
die frage ist, wie können wir eine gemeinschaft bilden ohne guru, ideologie und religion - eine gemeinschaft "of all leaders"? was geben wir uns für spielregeln, damit wir uns gegenseitig in unserem prozess fördern und bereichern können, statt zu bremsen und zu bekriegen?

ich möchte eine gemeinschaft, in der ich es besser habe als bisher. eine gemeinschaft, in der wir den himmel auf die erde holen, in der wir gemeinsam durchs leben tanzen, in der eine freudvolle atmosphäre herrscht, so als ob wir permanent in einem zustand von verliebtheit leben würden..

6. die minimalen kriterien:

  1. zuhören können: kann ich anderen ihren raum geben, oder stehe ich lieber im mittelpunkt und höre mich selber am liebsten reden?
  2. kommunikation: wahrnehmen, was ist, und das auch formulieren können.
  3. projektion: unterscheiden können: was ist meins, was nicht?
  4. unterscheidungsfähigkeit: was sind wahre, echte gefühle, was sind emotionen?
    alte, ungelebte gefühle bilden muster und mechanismen, die mich überreagieren lassen.
  5. konfliktfähigkeit: unterscheiden können, was destruktive und was konstruktive konfliktbewältigung ist.
  6. grenzen: wo sind meine grenzen, wo die der anderen?
  7. dogmen: nicht einfach alte durch neue dogmen ersetzen, z.b. ehe durch freie liebe.
  8. macht: macht ist neutral: die frage ist, wie ich/wir damit umgehen.
    besser demokratisch legitimierte strukturen, als informelle hierarchien.
  9. verbindlichkeit: es braucht ein "commitment".




übungsgruppe winterthur

kreiere deine realität - wo zwei oder drei..

alle termine 2011 / 2012 findest du in diesem doodle
realität kreieren -
organe nachwachsen lassen

es gibt ganz viele wokshops, ausbildungen, vorträge und kongresse. wir wissen schon ganz viel. was uns aber fehlt ist übung. wie heisst es so schön im volksmund: übung macht den meister, die meisterin. ich habe ein doodle mit allen daten eingerichtet, auf dem du dich eintragen kannst. immer der letzte sonntag im monat für die von weiter weg und jeweils jeden zweiten do abend, jeweils von 19.30 - 21.30 uhr für die aus der region.

es geht darum, unser äusserst machtvolles instrument schöpferkraft bewusst einzusetzen. wir unterstützen uns darin, unsere ideen/projekte zu kreieren und zu manifestieren. schau mal rein..


 

herzliche grüsse

markus rüegg

NATIONALRATSKANDIDAT WAHLEN SCHWEIZ 2011
parteifrei.ch
LISTE 30 KANTON ZÜRICH

feldstrasse 12, 8400 winterthur, schweiz
tel: 0041 52 222 4004 bin meistens erreichbar – der anruf wird kostenlos aufs handy umgeleitet
handy: 0041 79 693 55 66
mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
meine website findest du mit diesen links:
www.gemeinschaften.ch
www.kreative-beziehungen.ch
www.strohballenbau.ch

regionale wirtschaftskreisläufe,
unser gemüse-abo in winterthur:
www.stadtlandnetz.ch

permakultur schweiz

club der autofreien


 


liebe leserInnen

auf grund des schönen und warmen wetters in der zweiten hälfte august, habe ich die gelegenheit genutzt und meine fahrrad-touren gemacht. deshalb gab es im august keinen newsletter.



nationalrats-wahlen schweiz oktober 2011
die wahlen im herbst sind einen gute gelegenheit, etwas ins rollen zu bringen. die meisten leute spüren, dass es so nicht weiter gehen wird/kann und immer mehr werden offener für die botschaft eines neuen weldbildes, einer neuen erde. was noch fehlt, ist das umsetzen all der vielen lösungsansätze die es schon gibt im grossen stiel.

hype im internet lancieren
dank einem kurzfristigen effort (ich musste alles stehen und liegen lassen), haben wir es geschafft, in bern, zürich, basel-stadt, freiburg, luzern und solothurn, die notwendigen unterschriften für eine eigene wahlliste parteifrei.ch zusammen zu bringen. ich bin auf dem zweiten platz auf der liste 30 von parteifrei.ch im kanton zürich. wenn es uns gelingt, einen hype auf dem internet zu lancieren, haben wir gute chancen, die ganze schein-demokratie etwas zu entlarfen und etwas mehr licht in den filz in bern zu bringen.

nutzen wir die gunst der stunde. im wahlkampf können wir andere bevölkerung-schichten erreichen als die insider, die das schon alles wissen. aber ein wahlkampf ist eine grössere nummer. das kann ich nicht alleine machen. ich möchte deshalb ein team bilden. machst du mit? es braucht noch:

  1. koordination: wahlkampf-managerInnen
  2. website, newsletter: ich werde den wahlkampf vor allem über das internet führen
  3. büro: sekretariat; stammtische und veranstaltungen organisieren
  4. presse: kontakt zu den medien. sie berichten lieber über etwas neues als über das alte
  5. texten, grafik: für website, newsletter, flyer, inserate gestalten
  6. pr: kampagen planen, werbematerial, flyer, inserate
  7. mails schreiben: muss jemand organisieren, koordinieren
  8. sms schreiben: muss jemand organisieren, koordinieren
  9. politisch interessierte, schreib-talente, journslistInnen: etwas schreiben, hier ein paar beispiele..
    • alternativen, lösungsansätzte, positive beispiele die es schon gibt, wie man/frau es besser machen kann, projekte für einen neue erde, eine neues bewusstsein..
    • ein sündenregister der parteien (von sp bis svp) und und iherer "volksvertreter".
    • WWF: eine tarnorganisation von monsanto & Co? - s. newsletter.
    • WWF hilft konzernen gentechnik in der EU-landwirtschaft durchzusetzen - s.newsletter
    • unsere schein-demokratie und die banken als der staat im staat
    • bankiervereinigung ist gegen investitionsverbot für firmen,
      die streubomben herstellen (90% der opfer sind zivilisten v.a. frauen und kinder)
    • zkb finanziert firmen, die streubomen herstellen (handelszeitung)

das system zerstört sich selber!
es ist eine gute möglichkeit, unsere lösungsvorschläge für eine neue welt in der öffentlichkeit bekannter zu machen.  es macht wenig sinn, das system zu bekämpfen: das system zerstört sich selber! trotzdem will ich klartext reden und das kind beim namen nennen.

lösungsansätze - wie kann ich mich unabhängiger machen?
viel wichtiger ist aber, dass wir gute lösungsansätze haben, wie man/frau sich selbständig und unabhängig machen kann - unabhängiger vom staat und von den multinationalen konzernen. wenn wir etwas verändern wollen, braucht es immer bewusstseinsbildung. das läuft in erster linie über unsere erfahrungen. am wichtigsten sind deshalb gute projekte, in denen auf der praktrischen ebene etwas neues, wegweisendes umgesetzt wird. wenn sie gut funktionieren, haben sie eine viel stärkere ausstrahlung als papier, filme oder workshops. wenn sie wirklich attraktiv sind, werden sie kopiert werden (beispiele: regionale vertrags-landwirtschaft RVL ( in der franz. schweiz sehr populär, bereits 80 projekte), transition town (weltweit bereits 3700 projekte seit 2006!!!)


realität kreieren - organe nachwachsen lassen
es gibt ganz viele wokshops, ausbildungen, vorträge und kongresse. wir wissen schon ganz viel. was uns aber fehlt ist übung. wie heisst es so schön im volksmund: übung macht den meister, die meisterin. ich habe ein doodle mit allen daten eingerichtet, auf dem du dich eintragen kannst. immer der letzte sonntag im monat für die von weiter weg und jeweils jeden zweiten do abend für die aus der region.



 

herzliche grüsse

markus rüegg

NATIONALRATSKANDIDAT WAHLEN SCHWEIZ 2011
parteifrei.ch
LISTE 30 KANTON ZÜRICH

feldstrasse 12, 8400 winterthur, schweiz
tel: 0041 52 222 4004 bin meistens erreichbar – der anruf wird kostenlos aufs handy umgeleitet
handy: 0041 79 693 55 66
mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
meine website findest du mit diesen links:
www.gemeinschaften.ch
www.kreative-beziehungen.ch
www.strohballenbau.ch

regionale wirtschaftskreisläufe,
unser gemüse-abo in winterthur:
www.stadtlandnetz.ch

permakultur schweiz

club der autofreien



 


in eigener sache
zuerst etwas persönliches. seit einigen jahren mache ich jetzt diesen newsletter. inzwischen versende ich ihn an 7350 leserInnen. ich investiere relativ viel zeit (eine 20-30% stelle) und geld (it-dienstleistungen) in dieses projekt und würde mich freuen, wenn ich deine finanzielle unterstützung bekommen würde. letzes jahr haben 35 leserInnen einen beitrag eingezahlt. herzlichen dank.

lebensqualität
mein newsletter ist eine dienstleistung, die deine lebensqualität erhöht:

  • nützliche informationen: rosinen aus der riesigen informationsflut
  • netzwerke: werden in den nächsten jahren immer wichtiger werden
  • projekte: food coop, StadtLandNetz, jurtenbau workshops, strohballenbau, selbstbauer netzwerk, autarke siedlung..
  • plattform: du kannst dein projekt vorstellen
  • inserate: eine dienstleistung für alle
  • kontakt-börse: funktioniert noch nicht richtig, hier fehlt das geld

ich weiss: die meisten newsletter sind gratis. trotzdem bin ich dir dankbar, wenn du meine arbeit unterstützt: besten dank zum voraus.


  • brief - die einfachste möglichkeit: stecke eine note in einen briefumschlag - zwischen papier/karten - und sende ihn an:
    markus rüegg, feldstrasse 12, 8400 winterthur, schweiz
  • e-banking: swiss post, postfinance, 3030 bern
    post-konto: 87-22 91 74-2

    IBAN: CH60 0900 0000 8722 91742

    SWIFT oder BIC: POFICHBE
  • einzahlungsschein: schicke ich dir gerne per post (in der schweiz). sende einfach ein mail mit deiner adresse an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • weniger ist mehr: lieber sende ich meinen newsletter an diejenigen, für die er einen wert hat, die ihn wertschätzen, als dass ich die mailflut erhöhe. für alle, denen mein newsletter nichts wert ist: hier kannst du dich abmelden: http://www.kmuplus.ch/news.html