projekt 34 Verzascatal TI:

6 Häuser, 7.5ha Gelände, eigene Strom+Wasserversorgung

 

p34ap1020535 3Gemeinschaftsgelände im Verzascatal

Verkauf alles zusammen sfr. 950'000.--

Die Häuser bieten Platz für 10-12 Personen

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7.5ha Wald und Terrassen, darin 6 Steinhäuser und 3 Ruinen in kleinen Gruppen verteilt, eigene Strom- und Wasserversorgung.... Ein ideales Gelände um unverdorbene Natur, Stille und tatkräftiges Zupacken zu Erleben und ein eigenes Projekt aufzubauen. Wir suchen jüngere Menschen, die für diesen besonderen Fleck Erde die Verantwortung und den Besitz übernehmen möchten.


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Das Einmalige dieses Ortes ist sicher, dass da über die Jahre Schritt für Schritt ein zusammenhängendes, 7,5 ha grosses Gelände mit 6 teilweise ausgebauten Rustici, 3 Ruinen und alle dazu notwendigen Infrastrukturen wie Wegnetz, Seilbahn, Wasser- und Stromversorgung entstanden sind. Wir suchen Menschen, die mit junger Kraft sich mit diesem Ort verbinden und dafür Verantwortung übernehmen wollen. Wenn möglich möchten wir deshalb verhindern, dass es in Einzelferienhäuser zerfällt und würden eine Projektgruppe bevorzugen, welche da über das ganze Jahr eine Initiative betreibt, z.B. als Dependance einer städtischen Initiative, die hier mit den Naturelementen verbundene Intensivkurse/-aufenthalte anbietet etc.

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Lage

Das Gelände befindet sich  im vordersten Verzascatal, so dass man nicht nur den Stausee, sondern auch noch bis auf den Lago Maggiore sieht.

Das Verzascatal ist per Bus von Tenero und Locarno aus gut erschlossen (15 rsp. 30 Min.)

Das Gelände selber ist zu Fuss auf einem steilen Waldweg in ca. 30 Min. zu erreichen. Was uns von Anfang an fasziniert hat, ist dass es aus verschiedenen kleinen Haussiedlungen besteht, was genügend Raum für Individuelles, Kleingruppen aber auch für grössere, gemeinsame Aktivitäten schafft. Die einzelnen Siedlungen liegen 5-10 Min. auseinander.

Das Gelände ist in einem steilen Wald (vorwiegend Edelkastanienbäume) angesiedelt. Der Wald ist durch Wiesen, terrassierte Gärten und die Siedlungen unterbrochen - ein Reich für sich und doch nicht weit ab von der Zivilisation.

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Infrastruktur

Die Häuser sind die hier charakteristischen Stein-Rustici oder Ställe, die ganz oder teilweise ausgebaut wurden. Ein grosser Kurs-/Essraum mit der angrenzenden Küche bildet das Zentrum. Sechs Einzel-/Doppelzimmer in den Häusern und vier provisorische Holzhäuschen dienen als Übernachtungsorte. Überall hat es grosse Terrassen/Vorplätze.

Für den Sommer kann ein Zeltplatz eingerichtet werden.

Toilette/Bad sind in vom Haus getrenntem Container untergebracht und mit der vorgeschriebenen Klärgrube versehen.

Etwas oberhalb befindet sich ein dazugehöriges Ruinendorf, von welchem 3 Ruinen noch gut erhalten sind. Die Wege sind erstellt. Wir haben es „Ort der Stille“ genannt.

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Der Ausbaustandart der Häuser ist einfach, aber praktisch, kann natürlich auch noch den Bedürfnissen angepasst und verbessert werden.

Immer wieder wird irgendwo am Bau auch die Handschrift des Künstlers sichtbar, sei das in Mosaikböden/ -bassins, geschnitzten Balken oder Portalen.

Das Dorf und alle Häuser sind durch ein Wegnetz, Holzbrücken und Treppen verbunden.

Für Material, Esswaren etc. sind drei Transportseilbahnen (Genossenschaft) vorhanden.

Wasser kommt aus den beiden Flussläufen im Gelände selber. Damit auch in Trockenzeiten im Sommer eine Wasserversorgung garantiert bleibt, ist eine 1000m lange Leitung gelegt. Diese betreibt auch den Wassergenerator, der zusammen mit einigen Sonnenkollektoren die Stromversorgung garantiert. Die Stromleitungen sind im Boden vergraben und erschliessen alle bewohnbaren Häuser und den Zeltplatz.

Neuinvestitionen konnten wir in den vergangenen drei Jahren in Innenausbau und Isolation der Wohnräume, neuen Masten für die Seilbahn, Trockenmauern gegen die Erosion, Anbau für trockenes Holzlager mit Werkstatt, neuer Holzbrücke, offener überdachter Feldküche, Wegebau, revidierter Wasserturbine und komplett neuer Stromanlage realisieren.

Ein Naturstein-Wasserbassin ist im Sommer der beliebte Aufenthaltsort für Sonnen- und Flussbad und ein Springbrunnen lädt zu meditativer Betrachtung ein.

 

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Rehe, Hirsche und Gemsen sind das ganze Jahr zu sehen und die Begegnungen mit ihnen hinterlassen starke Eindrücke.

Vorsicht, die Schönheit und die enorme Kraft dieses Ortes könnte in Ihnen für lange Zeit als Erinnerung erhalten bleiben.

 

 

autarke öko-siedlung
so könnte eine autarke siedung aussehen

  • selbsttragenede strohballenhäuser im minenergie p standart, aber ohne künstliches lüftungssystem. diese häuser isolieren so gut, dass keine heizung mehr notwendig ist. das ist dann einiges mehr als minenergie p, denn diese norm berücksichtigt die graue energie nicht, sondern nur den energieverbrauch, wenn die häuser nachher bewohnt werden. als graue energie bezeichnet man die energie, die es braucht, um all die baustoffe, materialen und apperate herzustellen, die es braucht um ein haus zu bauen. der neue standart, der die graue energie berücksichtigt ist minenergie eco.
  • jurten sind die günstigste möglichkeit, wohnraum zu schaffen. mongolesische jurten sind jedoch für unser feuchet-nasses klima denkbar ungeeignet. man kann jedoch auch stationäre jurten aus strohballen bauen die dann genau so gut isolieren wie stroballenhäuser. jurten sind auch eine gute möglichkeit, wenn man/frau seine häuser so viel als möglich selber bauen will. man/frau baut sich erst eine jurte (oder einen bungalow). man/frau wohnt in der jurte und baut sich die nächsten jahre sein haus. um sich nicht selber unter druck zu setzen, braucht es eine viel längere bauzeit. das setzt eine ganz andere planung und organisation voraus. mehr zu jurten, strohballenhäuser, günstiger bauen usw. findest du auf meiner website strohballenbau.ch
  • selber strom produzieren mit solarzellen oder sunmachine?
    auch in der schweiz ist jetzt der einspeisungspreis besser geworden. je nach kanton gibt es verschiedene subventionen. nicht soviel wie in deutschland, aber immerhin.
    http://www.oekozentrum.ch/links/
    http://www.sunmachine.de/
  • ein badeteich als sonnenwärme-reflektor, fischteich und pflanzenkläranlage
  • urbane permakultur: gemüsegarten, hügelbete, wurm-kompost-anlage, kleintierhaltung, gewächshaus/wintergarten, aquakultur, sprossenzucht, pilzzucht. es ist möglich, breits im ersten jahr einen selbstversorgungsgrad von 40% zu erreichen. das problem weder zeit noch raum, was fehlet ist das entsprechende know how. um einen höheren selbstversorgungsgrad zu erreichen ist eine gute kooperation mit den demeter- und bio-bauern in der region wichtiger, als alles selber produzieren zu wollen.
  • gemeinsam einkaufen: schon für kleine gemeinschaften lohnt sich der engros-einkauf beim grosshändler, für die produkte, die der bauer/gärtner nicht hat.
  • food coop: für grössere gemeinschaften wäre es interessant, einen CSA - Community Supported Agriculture zu gründen. ausführliche informationen dazu findest du in meinem friedens-newsletter vom märz 2007:
    Die Erzeuger-Verbraucher-Gemeinschaft im LebensGut Lübnitz CSA - Community Supported Agriculture
    http://www.kurskontakte.de/article/show/article_42ea26fce7f07.html
    ..es gibt funktionierende Beispiele, z.B. auf dem Buschberghof bei Hamburg. Dort ernähren fünf Landwirtsfamilien insgesamt 350 Menschen auf diese Weise. ein sehr guter, praktischer lösungsansatz für öko-landwirtschaft/gemeinschaft/kriesenvorsorge, auch für die schweiz
    BIO-DIRECT  Online einkaufen auf dem Biohof
    Fünf innovative Aargauer Bauern haben kürzlich den Internet-Shop www.bio-direct.ch eröffnet.
  • car-shaering: mobility standort einrichten. dafür sorgen, dass in der gemeinde genügend ga-flexis vorhanden sind, zwei unpersönliche ga's kaufen und velo-pässe kaufen.
die optionen: ich entwickle ein projekt nach deinem/eurem geschmack. welche option zum zug kommt, bestimmen die ersten interessentInnen.
hausgemeinschaft 40+
singles oder paare, die kinder sind schon weg. es beginnt ein neuer lebensabschnitt. du suchst etwas ruhiges. du möchtest dich nicht mehr mit kindern und jugendlichen auseinander setzten. du arbeitest in der nähe oder weiter weg, und kannst abends im eigenen restaurant essen und relaxen, leute treffen, freunde einladen.
das mehrgenerationen-haus
für familien und alleinerziehende: du arbeitest in der nähe und kommst mit deinen kindern zum mittagstisch. du hast ein abo zu vergünstigten konditionen und kannst jede woche 3-7x zum essen kommen.
im karthago in zürich funktioniert dieses konzept seit über zehn jahren. küche und köchin wird dort sowohl über die essenden (fr. 8.--/essen) als auch über einen anteil der miete finanziert. es gibt mo-fr jeden abend ein essen. es ist eine grosse entlastung für die mütter/väter und ein sozialer kontaktknotenpunkt für die bewohner.

baurecht heisst, man kauft nur das gebäude und macht für den boden einen langfristgen miet/pacht vertrag, für 30-100 jahre. so brauchen die käuferInnen weniger eigenkapital und die verkäuferInnen haben eine relativ sichere rente. über den verkaufspreis kann und muss verhandelt werden.