Vor unseren Augen (4/25)
Die Muslimbrüder als Hilfskräfte des Pentagon
von Thierry Meyssan
Damaskus (Syrien)
Wir setzen die Veröffentlichung von Thierry Meyssans Buch „Sous nos yeux“ fort. In dieser Folge beschreibt er, wie die terroristische Organisation der Muslimbrüder ins Pentagon eingebunden wurde. Sie wurde an das antisowjetische Netzwerk angegliedert, das während des Kalten Krieges mit den ehemaligen Nazis aufgebaut worden war.

Berlins verlogene Dialogbereitschaft mit Russland

Berlins verlogene Dialogbereitschaft mit Russland
Finanzminister Olaf Scholz und Bundeskanzlerin Angela Merkel gegenüber dem russischen Präsidenten Wladimir Putin während des G20-Gipfels im japanischen Osaka (29. Juni 2019)
Die Dialogbereitschaft der Bundesregierung mit Russland wird von Merkel und Co. immer wieder betont. Tatsächlich ist diese Bereitschaft nur gespielt. Sie soll das Volk beruhigen und Berlins hinterhältige Strategie an der Seite der "atlantischen Partner" gegen Moskau verdecken.

von Rainer Rupp

Wegen der angeblichen "Annexion" der Krim halten die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union seit 2014 – vor allem auch auf Betreiben Deutschland, Frankreichs und Großbritanniens – Wirtschaftssanktionen gegen Russland aufrecht. Gemeinsam mit den USA ist die offizielle Position der EU und auch der Bundesregierung: Nur wenn Russland die Annexion rückgängig macht, können wir die Sanktionen aufheben.

Seit 5 Jahren hat diese alles-oder-nichts-Forderung die EU in ihren am Boden liegenden Beziehungen zu Russland kein Jota weiter gebracht. Vielmehr empfinden viele Wirtschaftszweige in den Ländern der EU die Kosten der Sanktionen als zunehmend schmerzhaft. Dazu kommt die Befürchtung, je länger die Sanktionen dauern, desto mehr orientiert sich Russland um und findet dauerhaft neue, verlässlichere Lieferländer. Für EU-Firmen schwinden damit die Aussichten, irgendwann wieder auf dem russischen Markt Fuß zu fassen.

Um diesen Befürchtungen verschiedener Wirtschaftsbranchen und auch den Sorgen großer Teile der Bevölkerung in Deutschland vor einem Konflikt mit Russland den Wind aus den Segeln zu nehmen, säuseln unsere Politiker seit Ende letzten Jahres zunehmend von ihrer Dialogbereitschaft mit Moskau. Man führe Gespräche, müsse aber in der Sache hart bleiben.

Dieser Beitrag geht der Frage nach, ob es tatsächlich einen ernsthaften Dialog mit Russland gibt oder ob Berlins postulierte "Gesprächsbereitschaft" nur ein Lippenbekenntnis ist? Tatsächlich deutet viel darauf hin, dass es sich bei dem so oft zitierte "Dialog mit Moskau" um eine Hinhaltetaktik zur Beruhigung der Bevölkerung handelt. Das gilt auch für die jüngste, von viel Medien-Tam-Tam begleitete, deutsch-russische "Petersberger Dialog"-Konferenz in der Nähe von Bonn.

Zu Recht sah der ehemalige CDU-Staatsekretär und Kritiker der Berliner Russlandpolitik, Willy Wimmer, in dieser Petersburger Konferenz nichts anderes als eine "der vielen, obskuren Veranstaltungen zur weiteren Vergiftung der Gesprächsatmosphäre zwischen Russland und Deutschland". Als Beweis für diese Aussage Wimmers sollte man sich zum Beispiel das Interview ansehen, das der Sender TV-Nachrichtensender Phönix vor dem Petersberg mit dem grünen Kalten Krieger Ralf Fücks geführt hat. Demnach ist Russland der Gegner unserer liberalen Demokratie, gegen den wir uns nur durch den Aufbau eines glaubwürdigen Abschreckungspotential wehren können, was implizit natürlich neue und mehr Atomwaffen bedeutet.

Mehr zum Thema - Grüne und ihr Kampf gegen Russland: Das vormoderne Denken des Zentrums Liberale Moderne

Unterwerfung statt gleichberechtigter Partnerschaft

Mit dieser Sicht der Dinge dürfte Fücks mit dem Großteil der Anhänger von Kanzlerin Merkels geliebter, aber gefährdeter (neo)liberaler Ordnung in Berlin und ihren Konsorten in Brüssel und Washington übereinstimmen. An einem einvernehmlichen Auskommen mit Russland haben diese Herrschaften kein echtes Interesse. Für die westlichen Regierungen kann Moskau nichts richtigmachen, weil sich weder die Führung im Kreml noch das russische Volk mit der westlichen der Gewinner-nimmt-alles-Weltordnung anfreunden können.

Laut Ronald Pofalla soll Nord Stream 2 kommen. Die Russland-Sanktionen aber sollen bleiben – solange sich Russland

Nur wenn Russland sich auf den Rücken werfen und den NATO-Vertretern den Hals anbieten würde, damit sie das Riesenland wie schon einmal ansatzweise unter Präsident Jelzin nach Belieben ausschlachten könnten, wäre der Westen zufrieden. Offensichtlich ist auch Berlin in führender Position an der langfristig angelegten, westlichen Konfrontationsstrategie gegen Moskau beteiligt. Anders sind die ultimativen Forderungen und Bedingungen der Bundesregierung für ein Ende der Sanktionen gegen Russland nicht zu verstehen.

Nachdem Berlin und die EU seit 5 Jahren mit ihrer ultimativen Forderung "Ohne Rückgabe der Krim kein Ende der Sanktionen" kein bisschen weiter gekommen sind, wäre es an der Zeit zu fragen, wie klug diese Forderung überhaupt ist, die bereits zu einem westlichen Mantra geworden ist. Die Antwort auf diese Frage hat schon Albert Einstein geliefert, nämlich: "Wenn man unter den gleichen Bedingungen immer wieder dasselbe tut, und jedes Mal hofft, dass dabei etwa anderes herauskommt, dann ist das Dummheit!" Das wäre eine absolut korrekte Beschreibung der seit 5 Jahren andauernden EU-Sanktionspolitik unter deutscher Führung, wenn man sich dadurch eine Verhaltensänderung Moskaus erhofft hätte.

Aber sind die Herrschaften in Berlin wirklich so dumm? Sicherlich nicht, denn man kann die Sache auch aus einem ganz anderen Blickwinkel sehen – und dann reflektieren die Sanktionen eine gerissene und hinterhältige Strategie des Westens. Nach dieser Lesart hat der Westen die Sezession der Krim von der Ukraine und deren anschließende Aufnahme in die russische Föderation lediglich als willkommenen Gelegenheit genutzt, um vor der Öffentlichkeit einen lupenreinen moralischen Vorwand zu haben, Russland politisch und wirtschaftlich dauerhaft zu schwächen.

Demnach hatten und haben die Sanktionen gegen Russland nie den Zweck, im Kreml einen sowieso nicht zu erreichenden Politikwechsel zu bewirken. Vielmehr geht es darum, vom hohem moralischen Ross die Drangsalierung des russischen Volkes zu rechtfertigen, was ohne den Krim-Vorwand schwer möglich gewesen wäre. Neben einem Dämpfer des Wirtschaftswachstums und weniger Ressourcen im Staatshaushalt hatten die Sanktionen auch ein geringeres Konsumgüterangebot und stark erhöhte Preise, vor allem auf Westimporte, zur Folge. Das war es, womit der Westen hoffte, Druck auf die Bevölkerung auszuüben und Unzufriedenheit gegen den Kreml zu schüren.

Altbewährte Taktik des Westens

Es wäre bei weitem nicht das erste Mal gewesen, dass der Westen mit dieser Taktik operiert. Auch die Sanktionen gegen die irakische Bevölkerung sollten damals die Leute dazu bringen, Saddam Hussein davonzujagen. Auch im aktuellen Fall des Iran sollen die Sanktionen Unruhe in der Bevölkerung schüren und den Weg für einen Regimewechsel vorbereiten. In diesem Zusammenhang müssen auch die Sanktion gegen Russland gesehen werden. Deshalb sollen sie ja auch ewig dauern. Sanktionen auf ewig sagen auch die Vertreter der Bundesregierung in Berlin, wenn sie die Strafmaßnahmen gegen Russland erst dann aufheben wollen, wenn der Kreml die angebliche "Annexion der Krim" wieder rückgängig gemacht hat. Das aber wird nie geschehen.

Die Teilnehmer und Redner bei den

Das bringt uns zur nächsten Frage: Wie realistisch ist eigentlich die westliche Forderung nach der Rückgabe der Krim beziehungsweise warum kann der Kreml diese Forderung nicht erfüllen, selbst wenn er wollte?

Westliche Politiker wissen, dass eine Annullierung des Beitritts der Krim zur russischen Föderation bedeuten würde, dass Moskau in einem ungeheuerlichen Akt das Ergebnis der Volksbefragung mit Füßen treten würde, bei dem 95 Prozent der Krim-Bevölkerung in freier und geheimer Wahl ihren Willen zur Zugehörigkeit zu Russischen Föderation erklärt hatten.

Abgesehen von dem Aufschrei der russischen Bevölkerung gegen jeglichen Versuch, die Krim aus der Russischen Föderation zu werfen, müssten das russische Parlament und der russische Föderationsrat einem solchen Unterfangen zustimmen. Wahrscheinlich gäbe es nicht einmal eine einzige Stimme dafür. Denn im Unterschied zum Westen hat man in Russland nicht vergessen, was damals in der Ukraine passiert ist und wovor sich die Menschen auf der Krim so schnell wie möglich in die Arme der Russischen Föderation in Sicherheit bringen wollten.

Tatsächlich sind die Menschen der Krim Flüchtlinge, nur sind sie in diesem Fall nicht mit Koffern und Rücksäcken nach Russland geflohen, sondern sie haben ihre Häuser und ihre ganze Halbinsel mitgebracht. In einer unangefochtenen demokratischen Abstimmung haben sie ihr Votum für die Zugehörigkeit ihrer Krim zu Russland gegeben. Ausgelöst wurde diese Flucht durch die Machtübernahme gewaltextremistischer Nationalisten und faschistischer Russenhasser in der Ukraine. Die hatten 2014 auf dem "Maidan" in der Hauptstadt Kiew die Putschisten gegen die rechtmäßig, demokratisch gewählte Regierung angeführt. Dabei wurden sie von der EU und den USA auf alle erdenkliche Weise unterstützt.

Angesichts des überall demonstrierten Hasses der neuen Machthaber in Kiew gegen alles Russische, sogar gegen die russische Sprache, hatte damals die Bevölkerung der Krim aus Sorge um ihre Zukunft und um die ihrer Kinder der Ukraine den Rücken gekehrt – und hat ihr Land gleich mitgenommen. Vor diesem Hintergrund ist leicht erkennbar, dass die Forderung der Bundesregierung nach einer Rückkehr der Krim in die Ukraine total unrealistisch ist. 

Was wäre wenn…Russland die Krim an die Ukraine gegen würde

Aber spielen wir trotzdem mal durch, was passieren würde, wenn Moskau der westlichen Forderung nachkäme. Dann würde die lokale Bevölkerung, die zu über 80 Prozent ethnisch russischer Herkunft ist, den russophoben, faschistischen Milizen und anderen hasserfüllten Gewaltextremisten "zum Fraß" vorgeworfen. Auch mit der Wahl des neuen Präsidenten der Ukraine, Wladimir Selenskij, hat sich an der traurigen Realität im Land nichts geändert. In den so genannten "Machtministerien" in Kiew, im Militär, in den Geheimdiensten und in der Polizei halten gewaltbereite Russenhasser weiterhin die zentralen Positionen besetzt.

Mehr zum Thema - Keine Nazis in der Ukraine? Rosa-Luxemburg-Stiftung rüttelt an Mythos

Die Faschisten verfügen sogar über beachtliche, von den Amerikaner kriegsmäßig besten ausgerüstete, militärisch organisierte Kampfgruppen, die inzwischen über 5 Jahre Kampferfahrungen gegen die Regimegegner im Donbass haben. Die Gefahren werden von der Bundesregierung als reine Hirngespinste abgetan. Denn weder unsere Politiker in Berlin noch ihre Kampfpresse haben bis heute in der Ukraine einen Faschisten entdeckt, obwohl der damalige bundesdeutsche Außenminister Frank-Walther Steinmeier 2014 in der Deutschen Botschaft in Kiew neben dem Faschistenführer Oleg Tjagnibok für ein gemeinsames, offizielles Foto posierte. Tjagniboks Swoboda betrieb in der Ukraine damals das inzwischen umbenannte Josef Göbbels-Institut, in dem alle faschistischen Klassiker ins Ukrainische übersetzt wurden.

Berlins verlogene Dialogbereitschaft mit Russland
Vitali Klitschko, Polens Außenminister Radosław Sikorski, Frank-Walther Steinmeier, Swoboda-Chef Oleg Tjagnibok und Arsenij Jazenjuk, ukrainischre Ministerpräsident nach dem Maidan-Putsch (v.l.n.r., Kiew, 20. Februar 2014)

Also angenommen, Moskau würde tatsächlich gegen alle innenpolitischen Widerstände der westlichen Forderung nach einem Abzug von der Krim nachkommen, was würde dann geschehen? So sicher wie das Amen in der Kirche würden als Erste die von Russenhass erfüllten Bataillone der Nazi-Milizen auf der Krim einrücken. Was dann passieren würde, das lässt der 2014 mit unvorstellbarer Grausamkeit durchgeführte Massenmord an Antifaschisten im Gewerkschaftshaus in Odessa nur erahnen. 

Damals waren die Demonstranten vor den gewalttätigen Faschisten ins Gewerkschaftshaus geflüchtet. Das wurde von den teils mit Schusswaffen auf die Fliehenden schießenden Verfolgern angezündet. Wer nicht erstickte oder verbrannte, sprang unter dem Gejohle der Mörderbande in Verzweiflung aus den oberen Stockwerken. Wer den Sprung auf das Pflaster mit gebrochenen Gliedern überlebte, wurde anschließend von Baseball schwingenden Nazi-Killern erschlagen. Während der ganzen Zeit sah die ukrainische Polizei dem Morden tatenlos zu, nicht unbedingt, weil sie die blutrünstigen Nazis unterstützte, sondern aus Angst, als mögliche "Russenfreunde" selbst zur Zielscheibe der Nazis zu werden.

Bis heute wurde dieses Massaker von den ukrainischen Behörden nicht verfolgt. Trotz zahlloser Bilder und Videos über die Mordtaten wurde keiner der Killer identifiziert. Niemand wurde zur Verantwortung gezogen. Und die westlichen Medien haben den unpassenden Vorfall im Gedächtnisloch entsorgt.

Laut westlichem Narrativ jedoch besteht in Fall eines russischen Rückzugs von der Krim keine Gefahr für die lokale ethnisch-russische Bevölkerung, denn per Berliner Definition gibt es in der Ukraine gar keine Nazis, sondern höchstens ein paar harmlose Nationalisten. Für die Bevölkerung in Russland ist jedoch klar, was ihre Landsleute auf der Krim nach einem russischen Rückzug zu erwarten hätten. Wer auch immer im Kreml einen solchen Rückzug befehlen würde, er würde von der empörten russischen Bevölkerung davongejagt.

Daraus ergibt sich die Schlussfolgerung, dass die russische Regierung der ultimativen Forderung des Westens nach einem russischen Rückzug von der Krim – bei Strafe ihres eigenen Untergangs – unmöglich nachkommen kann. Und das wissen auch Frau Merkel und Co. Dennoch fordern sie genau das unentwegt. Wenn man aber dem anderen seit 5 Jahren ständig dieselben unmöglich zu erfüllenden Bedingungen stellt, will man dann überhaupt weiter kommen? Trifft auf diese ständig wiederholte Forderung überhaupt der Begriff "Verhandlungen", "Gespräche" oder "Dialog" zu? Oder ist es vielmehr Augenwischerei für die Bevölkerung, dass man sich bemüht, im Dialog mit den Russen zu bleiben.

Diesen Fragen gehe ich in Teil II nach.

RT Deutsch bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln. 

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Der Genozid an den weißen Europäern findet statt: an den Deutschen.
Und jeder, der sich dagegen wehrt wie die Polen und Ungarn, wird als Antidemokrat bezeichnet. Auch wenn sie Volksabstimmungen abhalten. Wenn es zu einem Bürgerkrieg kommen sollte mit dem Ziel, Deutschland wieder zu einem demokratischen Land zu machen mit einem funktionierenden Rechtsstaat, Sicherheit für den Bürger und Meinungsfreiheit mit einer freien, investigativen und neutralen Presse, dann werde ich an der Seite der Deutschen kämpfen und viele andere Russen mit mir, da bin ich mir sicher!“

Symbolfoto: Durch MikeDotta/Shutterstock

Die Neusiedler Europas (Symbolfoto: Durch MikeDotta/Shutterstock)

deutschland durch die augen eines russen
man kann das alles nur verstehen, wenn man die hintergründe kennt: wir sind im krieg. einem krieg der regierung/verwaltung/justiz/medien gegen das eigene volk...

  • infokrieg: MSM, westen: demokratie + menschenrechte, die russen sind die bösen
  • wirtschafts- und finanz-krieg: US$, €, EU, sanktionen, freihandel, nord-stream2
  • psychologische kriegsführung: klimaideologie, genderwahn, political correctness
  • cyberkrieg: die russen sind an allem schuld, überwachung, internet-zensur
  • religionskrieg: gegen spiritualität, für materialismus, salafismus, wahabismus, IS
  • geschlechterkrieg: genderwahn + porno-aufklärung im kindergarten
  • kulturkrieg: schuldkult, entwurzelung, multi-kulti, islamisierung

deutschland ist das meist umkämpfte land der welt. sobald deutschland mit russland zusammen arbeitet und kooperiert, ist es zu ende mit dem imperium der dunkelmächte. wahrscheinlich passiert das ganze, damit D/A/CH aufwachen und ihre mission erfüllen:

Ein Russe in Deutschland:
„Das ist NICHT das demokratische Land, in dem ich leben wollte!“

Ich habe monatelang auf ein Arbeitsvisum gewartet und musste alles mögliche nachweisen: Wohnung, Deutschkenntnisse, Job. Ich habe noch nie Sozialleistungen bezogen, immer Steuern bezahlt, und ich verdiene nicht schlecht. Doch jetzt sehe ich, wie Millionen ungebildeter, teils analphabetischer, gewaltbereiter, fundamentalistischer Moslems nach Deutschland gelassen werden. Einfach so! Und nicht nur das: Die dürfen sogar ihre Familien nachholen. Ich nicht! Aber ich muss mit meiner Arbeit und meinen Steuern die alle mitbezahlen. Ich will niemanden nachholen. Es geht mir um´s Prinzip!  Als ich nach Deutschland kam, hatte ich gewisse Vorstellungen: die Demokratie, Strebsamkeit … eben die üblichen Klischees. Hier angekommen war das erste, was mir auffiel, wie asozial, aggressiv und respektlos sich die Muslime, hauptsächlich Türken, benehmen. Ich bin aufgewachsen in einer Gesellschaft, wo Kinder über schlechte Schüler gelacht haben. In der deutschen Gesellschaft bekommen gute Schüler Prügel von asozialem, größtenteils muslimischem Pack! Und die Deutschen finden das gut so. What the fuck ist hier los? Ich stelle fest:

Demokratie gibt es hier nicht.
Aber über Russland wird gehetzt. Deutsche Medien nennen Putin einen Diktator. Orban wird ein Antidemokrat genannt, obwohl er seine Politik demokratisch in einem Referendum vom Volk hat absegnen lassen. Was in Deutschland undenkbar wäre. Die Deutschen hatten einen Gauck, der den Schweizern, der Vorzeige-Demokratie Europas, empfahl, dem Volk keine wichtigen Entscheidungen zu überlassen, weil es dumm sei. Das muss man sich mal vorstellen. Das ist hier schlimmer als in Istanbul. Sogar die Türken dort sind europäischer und gebildeter als das, was sich Deutschland in den letzten 60 Jahren importiert und herangezüchtet hat. Und jetzt werden Analphabeten importiert. Die Moslems haben die Macht auf den Straßen und üben einen stetigen Gewaltdruck aus. Frauen und auch Männer wechseln die Straßenseite, um ja keinen Streit zu bekommen. Oder Schlimmeres. Wer kommt denn aus Syrien nach Deutschland? Assad baut jede Menge Wohnungen in Damaskus für Flüchtlinge, mit Geldern aus Russland. Selbstverständlich können die islamischen Terroristen und ihre Familien, die das Land mit Krieg überzogen haben, dort nicht wohnen. Und Assad ist mit Hilfe von Russland dabei, diese Terroristen zwar langsam, aber sicher zu besiegen.

Also WER kommt nach Deutschland?
Ja richtig! Nicht die gebildeten, studierten, weltoffenen Menschen aus Damaskus und anderen Großstädten, die arbeiten und das Bruttosozialprodukt Syriens am Laufen halten, damit das Land nicht komplett den Bach runtergeht. Nein, es kommen die Terroristen und ihre Familien nach Deutschland, die vor Assad und den Russen fliehen müssen, weil sie den Krieg verlieren. Über russische Medien wird gemotzt. Aber ich sehe hier, wie die Medien eine verlogene Propaganda fahren, dass mir übel wird. Und Ihr Deutschen müsst für einen Großteil dieser Medien sogar Abgaben bezahlen. Ihr werdet gezwungen, für Eure Gehirnwäsche zu bezahlen. Gehirnwäsche ist Folter am Volk! Putin beantwortet zwei Mal im Jahr mehrere Stunden lang Fragen aus dem Volk; das wird live im Fernsehen übertragen. Er erklärt damit den Menschen seine Politik, und die Menschen verstehen das. Die Zustimmungswerte für Putin sind keine Hexerei! Putin ist volksnah! Was macht Merkel? NICHTS! Sie regiert, und das deutsche Volk hat seine Fresse zu halten und keine Fragen zu stellen. Ist das Demokratie? Es wurden Wahlfälschungen aufgedeckt und passierte den Verantwortlichen irgendwas? Nein, die sitzen immer noch in ihren Ämtern. Ist das ein Rechtsstaat?

Deutschland ist Zensurweltmeister.
Mehr Löschanfragen als Russland, China oder Nordkorea. Ist das Meinungsfreiheit? Ständig werden Videos gelöscht, wenn man sich kritisch zu der Asylpolitik äußert. Ist das Meinungsfreiheit? Deutschland ist NICHT das demokratische Land, in dem ich leben wollte. Ich bin überzeugter Demokrat und werde hier von Faschisten als Nazi bezeichnet. Mein Großvater hat sein Leben gelassen im Kampf gegen Nazis. Ich erkenne Faschisten, auch wenn sie sich Demokraten nenne. Ich erkenne Faschisten, auch wenn sie sich Antifa nennen, oder CDU/CSU oder Grüne oder Linke oder SPD oder FDP. Wieder sehe ich, wie in Deutschland die Meinung unterdrückt wird, Bücher aus den Regalen genommen werden. Videos zu löschen ist das Gleiche wie die Bücherverbrennung in der Reichskristallnacht. Der Antisemitismus hat wieder Hochkonjunktur, und es werden Millionen Judenhasser importiert. Ich bin Demokrat! Ich liebe Deutschland und wünsche den Deutschen, dass die ihr eigenes Land haben, denn ich wollte nach Deutschland kommen und nicht nach Mekka. Aber diese Moslems mit ihrer terroristischen, faschistischen, Gewalt verherrlichenden, fundamentalen Kultur, geschaffen von Mohammed, einem Kriegstreiber, Massenmörder, Folterer, Erpresser, Sklavenhalter, Polygamist, Erbschleicher und „Kinderfreund“…, der im Koran zum Mord an Ungläubigen aufruft, also auch zum Mord an mich. Und dessen Aufruf viele Moslems weltweit Folge leisten. Es gibt keinen einzigen toleranten islamischen Staat auf der Welt. Es gibt keinen toleranten Islam. Wieder findet in Deutschland ein Völkermord statt. Nur sind die Opfer diesmal weiße Europäer. Und warum? Weil die zu gebildet sind. Wer gebildet ist, stellt Fragen, hat eigene Meinungen. Billige Arbeitssklaven, die an ein Paradies nach dem Tod glauben und die Unterdrückung und Ausbeutung im Diesseits für eine von Allah gegebene Prüfung halten, bitten Allah um ein besseres Leben nach dem Tod; deshalb stellen sie keine Fragen bei den verantwortlichen Wirtschaftsfaschisten. Wer an Gott glaubt, ist leicht beherrschbar und genügsam. So bleibt den Mächtigen mehr übrig. Das ist der Grund, warum der weiße Europäer unbequem geworden ist und (schleichend kann man das schon nicht mehr nennen, es geht in den Endspurt) mit gezieltem Terror ausgerottet wird. Ihm wird aberzogen, Kinder zu machen, ihm wird die Lust genommen, noch Kinder in eine islamisierte Welt zu setzen.

Der Genozid an den weißen Europäern findet statt: an den Deutschen.
Und jeder, der sich dagegen wehrt wie die Polen und Ungarn, wird als Antidemokrat bezeichnet. Auch wenn sie Volksabstimmungen abhalten. Wenn es zu einem Bürgerkrieg kommen sollte mit dem Ziel, Deutschland wieder zu einem demokratischen Land zu machen mit einem funktionierenden Rechtsstaat, Sicherheit für den Bürger und Meinungsfreiheit mit einer freien, investigativen und neutralen Presse, dann werde ich an der Seite der Deutschen kämpfen und viele andere Russen mit mir, da bin ich mir sicher!“


 

Der Kriegseintritt der USA 1917: Ein Lehrstück für politischen Betrug

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US-Soldaten an der Piave-Front werfen im Jahr 1918 Handgranaten auf Soldaten Österreich-Ungarns. Bild: public domain

Geschichte wiederholt sich immer wieder – wenngleich nicht auf dieselbe Art und Weise. Vor hundert Jahren gab es ein politisches Lehrstück – mit dem Kriegseintritt der USA.

Von Ernst Wolff

US-Präsident Trump nimmt am 14. Juli in Paris zusammen mit seinem Amtskollegen Macron an einer Parade zum französischen Nationalfeiertag teil. Zum ersten Mal beteiligen sich in diesem Jahr auch amerikanische Soldaten an dem Aufmarsch. Als Anlass für ihre Teilnahme wird der vor einhundert Jahren erfolgte Eintritt der USA in den Ersten Weltkrieg genannt – eine gute Gelegenheit, um einen kritischen Blick auf die damalige Rolle der USA zu werfen.

Der Erste Weltkrieg – von langer Hand vorbereitet

Auslöser für den Ersten Weltkrieg war der Mord am österreichisch-ungarischen Thronfolger Erzherzog Ferdinand und seiner Gattin in der bosnischen Hauptstadt Sarajewo im Juni 1914. Ursache des Krieges aber war eine tektonische Verschiebung im Verhältnis der Großmächte.

Großbritannien, mit seinem britischen „Empire" bis zur Jahrhundertwende unangefochtene Weltmacht Nr. 1, war – vor allem wegen des kostspieligen Burenkrieges – finanziell angeschlagen. Das 1871 im Gefolge des Deutsch-Französischen Krieges gegründete Deutsche Reich dagegen war zu einem mächtigen Industriestaat herangewachsen. Auch die USA hatten einen gewaltigen wirtschaftlichen Aufstieg hinter sich.

Beide Länder verfolgten beim anschließenden Kampf um die Weltmacht verschiedene Strategien: Während Deutschland im Kampf um Rohstoffe, Absatzmärkte und Gebietszugewinne offen Krieg führte, hielten sich die USA zurück, waren aber alles andere als inaktiv: Obwohl offiziell neutral, fachte die Regierung in Washington das Kriegsgeschehen hinter dem Rücken der Weltöffentlichkeit an, indem sie den US-Großbanken gestattete, an die verschiedenen gegeneinander kämpfenden Parteien Kredite zu vergeben. Diese als „Lieferantenkredite" getarnten Kriegskredite brachten nicht nur Zinsen, sondern auch lukrative Aufträge für die boomende US-Rüstungsindustrie. D.h.: Der Krieg entwickelte sich für die Finanz- und Rüstungselite der USA zu einer höchst profitablen Angelegenheit.

Als 1916 Präsidentschaftswahlen stattfanden, sicherte sich Wilson die Wiederwahl, indem er seinen Landleuten versprach, die USA auch weiter aus dem Krieg herauszuhalten. Kurz nach seiner Amtseinführung aber nahm der Krieg eine unvorhergesehene Wende: Plötzlich schien es, als könne Deutschland gewinnen.

An der Wall Street läuteten die Alarmglocken: Die US-Banken drohten auf ihren an Großbritannien, Frankreich und Italien vergebenen Krediten sitzen zu bleiben. In dieser Situation zeigte sich, wer in den USA die Macht in Händen hielt: Die Wall Street verlangte von ihrem Präsidenten den Krieg.

Die US-Regierung zeigt, wie man ein Volk auf Kriegskurs bringt

Wie aber sollte er dem amerikanischen Volk klarmachen, dass er seine Meinung so plötzlich geändert hatte? Wilson fand eine Antwort, die bis heute als die „Mutter aller Irreführungs-Kampagnen" gelten muss: Er rief am 13. April 1917 das Committee on Public Information (Komitee für Öffentlichkeitsinformation) ins Leben, dessen einziges Ziel darin bestand, die arbeitende Bevölkerung der USA im Interesse von Politik und Finanzindustrie auf Kriegskurs zu bringen.

Wilson berief die Außen-, Verteidigungs- und Marineminister der USA in den Vorstand des Komitees. Dann stellte er ihnen führende Vertreter der Presse, des Universitätsbetriebes und der Künste an die Seite. Schließlich ließ er die Beteiligten ein Feuerwerk an patriotischen Parolen entfachen und einseitig gegen Deutschland gerichtete „Informationen" verbreiten.

Da es noch kein Radio und kein Fernsehen gab, wurden über die Presse gezielte Gräuelmeldungen über die Untaten deutscher Soldaten in Umlauf gebracht. Im gesamten Land wurden Plakate aufgehängt, auf denen gegen das Deutsche Reich gehetzt und den Menschen das Gefühl gegeben wurde, die eigene Sicherheit sei durch den deutschen Militarismus gefährdet. Auch Hollywood wurde eingespannt und leistete mit Filmen wie „In den Klauen der Hunnen", „Der Kaiser, die Bestie von Berlin" und „Der preußische Hundesohn" seinen Beitrag.

Hemmungsloser Kriegsgewinner: Die Wall Street

Dass die Kampagne ein Erfolg wurde, lag vor allem am niedrigen Bildungsniveau vieler Einwanderer, deren oft schwierige soziale Lage sie für simple Parolen und ein leicht verständliches Feindbild empfänglich machte. Hunderttausende arbeitslose junge Männer traten der Armee bei, da sie sich in ihren Rängen eine bessere Zukunft erhofften. Einige zehntausend von ihnen fanden auf den europäischen Schlachtfeldern den Tod.

Am Ende besiegten die USA Deutschland zusammen mit ihren Verbündeten. Da diese aber wegen der hohen Kriegsausgaben zahlungsunfähig waren, griff die US-Regierung erneut ein: Sie sorgte dafür, dass Deutschland im Vertrag von Versailles zu Reparationszahlungen an Großbritannien, Frankreich und Italien verurteilt wurde. Diese Zahlungen gingen aber nicht etwa an die Kriegsopfer dieser Länder, sondern mussten von den Regierungen in London, Paris und Rom unverzüglich an die US-Banken weitergeleitet werden, um die dort offenen Kredite zu begleichen. Die Hemmungslosigkeit der Wall Street endete hier aber noch nicht: Da auch Deutschland nicht zahlen konnte, vergaben die US-Banken erneut Kredite – diesmal an den besiegten Kriegsgegner. Als sie diese Kredite dann nach dem Börsencrash von 1929 zurückforderten, destabilisierten sie Deutschland auch noch und schufen so den idealen Nährboden für die immer weiter erstarkende NSDAP.