zur geschichtsfälschung
kollektive traumatisierung des detschen volkes durch dunkelkräfte
die befreiung aus alten glaubenssätzen und konditionierungen ist die voraussetzung für ein neues zeitalter. hier ein sehr wichtiger beitrag. es gibt noch eine ältere traumatisierung des deutschen volkes als die inszenierung des 1.+2. ww durch engländer und amis.  schon am reichstag in paderborn - am 11.8.777 - inzenierte der machtbesessene karl der grosse  zusammen mit den schwarzmagiern der katholischen kirche ein satanistisches ritual, das den deutschen bis heute in den knochen sitzt - heute verstärkt durch den schuldkomplex, der ihnen von den zionistischen spin-doctors ständig eingeimpft wird..

weiter unten folgt..

ein wichtiger text für alle patrioten
eine philosophische betrachtung der deutschen geistes-geschichte und identität. hier ein kleiner auzug. den ganzen text mit meinen hervorhebungen findest du unter analysen..

Sonntag, 22. Oktober 2017

Die Urwunde
http://sternenlichter2.blogspot.ch/2017/10/die-urwunde.html

Warum steht Deutschland nicht endlich auf?

Eine gemeinsame Arbeit mit der Herzhüterin, die zuerst zu Wort kommt: Mittlerweile verstehen augenscheinlich immer mehr Menschen, was hinter den politischen Kulissen ge- schieht. Als was uns politische Entwicklungen verkauft werden. Wie Geschichte häufig gebogen und verfälscht wurde. Immer mehr Menschen wachen auf und stellen Fragen. Gut so. Dies ist auch in meinem Umfeld, ob beruflich oder privat immer deutlicher spürbar. Umso unverständlicher ist es mir bisher gewesen, dass trotzdem ein gemeinsames Aufstehen, Zusammenstehen als Volk nicht möglich scheint. Häufig kann man Ursachen für solche kollektiven Verhaltensweisen ja über ein umfassendes Horoskop herausfinden. Wenn man denn das ausschlag- gebende Ereignis kennt. Jedoch gab bisher das BRD-Horoskop meiner Einschätzung nach nicht die Ursache preis, das Horoskop des Kaiserreiches von 1871 auch nicht wirklich. Es musste etwas anderes sein. Irgendwas fehlte noch. ... So wurde die Kaiserkrönung von Karl initiiert, bedeutungsvoll in Rom abgehalten zu einem heiligen Datum und somit ein Zeichen gesetzt, das Beiden nützte, um die jeweile Macht zu festigen. Zwei Machtbewusste waren politisch, kirchenpolitisch und auch persönlich zufrieden. Nützte doch die Unterwerfung und Christianisierung der Sachsen beiden. Was aber machte dies mit den Sachsen? Mit einem Urvolk im Westen der deutschen (germanischen) Gebiete? Es entstand sicher ein kollektives Trauma. Eine Art Urwunde im kollektiven Bewusstsein. Verbunden mit dem Schock des Verrates. Musste doch für das Volk die Kapitulation und letztlich Taufe Widukinds wie Verrat aussehen. Wurden doch alle Bräuche, Riten, Heiligtümer, alles alltägliche Leben und gesellschaftliches Miteinander, jegliche Kultur quasi ausgelöscht und mit der Todesdrohung verbunden. Dies hinterlässt natürlich im kollektiven Gedächtnis und auf Zellebene Spuren. Spuren der Ohnmacht, Hilflosigkeit und Schockstarre. In weiteren Zeiten mußten und müssen machtorientierte Kräfte dies nurmehr triggern, um ihre Agenda durchzusetzen und sie können sicher sein, dass niemand sich widersetzt. Zu tief geht die Verletzung in der Ahnenreihe zurück. ... Hier geht es darum, den eigenen Raum/Territorium zu bewahren, Grenzen zu setzen, den Körper anzunehmen und den eigenen Wert zu erkennen. Da ist nun plötzlich ein Hinweis, warum das deutsche Volk alle Gelegenheiten verstreichen lässt und sich in all den Jahrhunderten nicht von Besatzung und den dunklen Kräften befreien konn- te. Wir sind durch diese gewaltsame Vernichtung in unserer Volksseele so verwundet, dass wir nicht in das Bewahren kommen. Das passt im Übrigen auch zu den Kulturepochen bei Rudolph Steiner, der deutlich macht, wie wichtig es für das deutsche Volk ist, mit Rückrat und Mut unsere Herzenskraft zu leben. Denn wir müssen unser ganzheitlich kollektives Wissen aus der jetzigen Kulturepoche in der Zukunft an die slawischen Völker, also Russland weitergeben. Nur dann kann sich die Welt insgesamt weiterentwickeln und sich erheben aus kollektiver Angst, Unterdrückung und Gewalt. Genau dies wird aber durch die Urwunde verhindert. Sie ist immer noch aktiv. Es ist Zeit hier genau hinzusehen. Zu schauen, was zu tun ist. Wir alle sind gemeinsam in der Lage, die (linear gedachte) Vergangenheit zu verändern, indem wir allen Beteiligten verzeihen, vergeben, um dann Grenzen zu setzen und unseren Mut wiederfinden. Die heute vergleichbare Situation diesmal anders lösen. Und somit die Geschichte umschrei- ben und das für uns Wichtige bewahren, schützen, dafür einstehen. ... Mit dem 11.08.777, an dem nach meiner Information um ca. 14:00 Uhr die Taufen begannen und somit der Untergang der Sachsen besiegelt wurde, konnten Karl und auch Leo ihre Macht stärken und für die kommenden Generationen eine zugunsten der Herrscher veränderte Gesellschaftsordnung etablieren. Sie wirkt noch immer. Schauen wir nun genau hin und heilen diese Wunde, die durch unsere Ahnen auch in uns ist. ... Dieses Unternehmen war jedoch ein hemmungsloser Verrat (Pholus + Ixion in 1). Seltsamerweise gab es damals die gleiche Stellung von Pholus und Ixion auf dem GZ-777 (10° Schütze), wir haben also heute eine Wiederholung dieses Verrats. Etwa die letzten 100 Jahre schob sich das GZ in seine jetzige Position (27° Schütze), und landete genau auf diesem Pluto – und seitdem, können wir konstatieren, gerät das Deutsche Volk immer wieder ins Schleudern, mit verschiedensten Themen des Verrats und der Unter- drückung, recht genau angefangen mit dem verlorenen WW1, und dem faulen Trick von Max von Baden, welcher der Abdankung des Kaisers Wilhelm II. zuvorkam, sie einfach verkündete, noch ohne daß sie erfolgt war. Karl wollte gern Kaiser werden (Sonn Konj. Neptun) und versicherte sich des Beistands des Papstes Leo III. Das heißt, sie machten einen Deal: Leo forderte die Christianisierung der germanischen Stämme, dafür würde er Karl zum Kaiser krönen. Und er forderte einen speziellen Eid (s.o.), der Karl an die Treue zur Kirche band – aber es war letztendlich die Forderung der Kirche, dabei auch das Sterben der Stämme in Kauf zu nehmen. Dies wiederum ist aber Verrat an der Schöpferkraft, (d.h. ein schwarz-magisches ritual) also ein ganz und gar unheiliger Eid (Orcus Konj. Quaoar in 9). Und dieser Eid gegenüber der Kirche gilt noch heute. Es wird deutlich, daß die Unterdrückung damals in 777 beabsichtigt war (Pluto Qu. Mond). Die germanischen Stämme waren ein friedliebendes Volk (Mond in Waage), und das Niedermetzeln, was Karl anordnete, war ein Verrat an den Gemeinschaften, der einen extrem tiefen Schmerz hinterlassen hat (Nessus, Juno, Mond am Südknoten). Das freie Volk, das wir einmal waren, ging damals unter. Die Mondfinsternis, die auf die Reichsversammlung folgte, fand dann auch exakt auf dem Mond statt, und unterstreicht die Mächtigkeit des Geschehens. Was nicht sofort offensichtlich wird: Pluto wirkt auch in Haus 2 (Pluto-SP = 3° Steinbock in 2), und so haben wir hier die perfekte Grenzüberschreitung, das Eindringen in fremde – unsere – Gebiete, eine Machtübernahme auf unserem Territorium. Unsere Gebräuche, unser göttlicher Dienst, der im Einklang mit der Natur war, all das wurde schändlich mißbraucht (n.SoFi Qu. Sedna + Vesta in 2). Unser inneres Feuer wurde damit ausgelöscht. Es wurde nicht nur unsere Wahrheit unterdrückt, die neuen Gesetze nach Karl unterdrückten auch die Freiheit (Saturn in 11), und sie verhinderten, daß wir in Freiheit und mit Leichtigkeit nach den wahren göttlichen Gesetzen leben konnten (Saturn Qu. Varuna + Chariklo). All das erzeugte den tiefen Schmerz, die Urwunde (Chiron in 2 Qu. Saturn). Die jahrzehntelangen Kämpfe (Mars Qu. Venus), die Karl mit Widukind, dem Führer der Stämme (Zwilling in 7) hatte, endeten deshalb, weil Widukind die Stämme dahinsterben sah, und er nicht noch mehr opfern wollte. Karl war der Angreifer (Mars H5 in 7), und Widukind war der höchst achtsame Anführer seines naturreligiösen Glaubens (Venus H7 in 9 in Jungfrau). Nachdem Karl die Irminsul, das Heiligtum der Stämme zerstört hatte, verließ sie der Mut. Es war eine Entwürdigung sondergleichen (Sonne-Neptun ungelöst). Mit diesem Geschehen erlebten wir (unsere Ahnen, die wir u.U. auch selbst verkörperten) das zugrunde liegende Drama, das Ursprungs-Trauma der Fremdbestimmung (AC in HS Saturn-Pluto). Es initiierte die sog. 'Ägyptische Gefangenschaft', die sich wie ein dichter Schleier des Vergessens noch immer als Urängste in unserem Emotionalkörper befindet. Somit sind wir ein entwurzeltes Volk, das seine Anbindung an seinen Urgrund verloren hat (Uranus im Krebs). Dies ist der Grund, warum wir nicht wagen, in die Freiheit zu gehen. Doch gibt es einen versteckten Auftrag der Ahnen: „Liebe Kinder und Nachkommen, bitte befreit euch für uns, wir haben es nicht geschafft!“ (Mond Qu. Uranus). Wir müssen es erstmal realisieren, daß wir schockartig entwurzelt wurden, und es ist ein Herausgehen aus falschen Identitäten, aus falschen Bindungen, falschen Ideologien und aus falschen Bedingungen nötig, denn dieses Volk braucht Freiheit (Uranus in 8). Ebenso sollte die falsche Wahrheit auftauchen, jemand könnte das Recht besitzen, uns zu unterdrücken. Die Identität des Volkes wurde aufgelöst (Fische in 4), doch wir können eins tun: uns wieder bewußt in das Urvertrauen hineinbegeben, hineinspüren wer wir sind, uns – bildlich schamanisch – wieder zurücktrommeln in das Leben und in die Freude, was hier als Ziel gegeben ist (Jupiter im Widder am Nordknoten in 4). Es fällt auf, daß die Sonne des Kaiserreiches von 1871 exakt auf Chiron liegt (28° Steinbock), somit hatte das Kaiserreich die Urwunde als Thema wieder aufgenommen. Alles was uns heute geschieht, ist eine Folgeerscheinung der Ursachen aus dem Jahr 777. Solange diese Dinge nicht geklärt und gelöst sind, werden wir weiter geprüft, und der alte Schmerz wird nochmals getriggert, damit er frei wird zur Verarbeitung. So ist auch zu befürchten, daß wir nochmals den heftigen Mißbrauch erleiden, der unser inneres Feuer fast auslöschen kann (Pluto t Sedna-Vesta Jan. 2018 bis Feb. 2019). Aber wir können auch wahrhaft 'durchs Feuer gehen', um uns geläutert aus diesem Prozeß zu erheben – es liegt jetzt an uns. Auch die kommende Zeit kann eine Prüfung sein, oder wir sollten uns zumindest bewußt werden, in welcher Verstrickung der Fremdbestimmung wir festsitzen (Saturn t Pluto + GZ heute von Ende Nov. bis Anf. Dez.). Eigentlich steht ein revolutionäres Geschehen an (Uranus SP-Opp. Pluto) um uns zu befreien, und genau diesen Winter wäre es möglich (Uranus t Trigon Pluto).

Sekundär ProgressionDies ist die Reichsversammlung bezogen auf die Jetzt-Zeit, da geht es um Kommunikation: all die Spaltung soll ein Ende haben (Merkur-Saturn), und 'die Stämme' sollen sich wieder verbünden und zusammenhalten (Merkur im Schützen in 7). Unsere restlichen Ängste liefern ein falsches Bild (Skorpion in 6, Pluto in 7), denn wir sollen wieder eine lebendige, würdige, ja königliche Haltung einnehmen und auch ausstrahlen (Sonne H4 in 8, IC Konj. Regulus-777). Dazu dürfte jetzt aber erst noch eine Transformation ablaufen (Pluto t Sonne p Okt. bis Dez.). Wie wir wissen, sind die Grenzen nicht gesichert, wir nehmen da eine zu gutmütige Haltung ein (Mond p H2 in 10 Konj. Venus p Opp. Neptun p). Auch sind wir immer noch an den alten Eid gebunden – wer sich befähigt fühlt, kann ihn für sich, die Ahnen und stellvertretend fürs Volk lösen (für null und nichtig erklären, in allen Zeiten und Dimensionen). Das ist wichtig, denn ein Eid bindet immer unsere Kraft. Doch es gibt Hoffnung: die Befreiung ist das Ziel (Wassermann in 10), und es können uns andere zu Hilfe kommen unser Territorium zu befreien (Jupiter H7 Konj. Uranus in 2). das ist genau meine mission. deshalb habe ich eine bahn-card 100 gekauft. mehr in der signatur.. Die Schritte dorthin sind diese: die Wahrheit zum Ursprung bringen (Fische in 11), ins tiefe Vertrauen in unsere Identität gehen und auf unser Herz hören (Neptun in 4); die Befreiung als Ziel fokussieren (Wassermann in 10), unser Revier befreien, zB von Besatzern, Atomwaffen, Integrationsunwilligen, falschen Anführern (Uranus in 2); echtes Traditionsbewußtsein im Sinne unserer Bedürfnisse pflegen (Steinbock in 8 + 9) Verantwortung übernehmen für vernünftige Abgrenzung nach außen (Saturn am DC). Es sei noch bemerkt, daß einige Quellen munkeln, ein neuer Kaiser Karl könnte gekrönt werden. Wenn das geschieht, wird es wieder ein Trigger auf die damaligen Ereignisse sein, und es wäre nur natürlich, wenn sich unsere Alarmglocken melden. Nichts gegen Karl, ist er auch nur ein Spielball der Mächte dahinter. Aber Freiheit bedeutet mehr: es ist nicht nur das Ende von Bevormundung und Abhängigkeiten, sondern Freiheit bedeutet, so zu leben, wie wir es von Herzen wünschen.

eine philosophische betrachtung der deutschen geschichte und identität..

Die Freiheitslehre des deutschen Idealismus

 http://www.freiheit-wahrheit-verantwortung.de/freiheit/deutsche-freiheit/

Diese einsamen Kinder der Gleichnisinsel sammelten sich schließlich und vereinigten sich im Spiel. Sie gruben tiefer als die anderen, aber sie bauten weniger sicher; sie schwammen schneller, aber nicht soweit; sie bauten größere Boote, die aber leichter kenterten; darüber wurden sie böse und schufen Unruhen und Aufruhr; sie konnten sich den Spielregeln nicht unterwerfen, und sie wollten es auch nicht. Aber sie wußten etwas, das die anderen nicht wußten: Etwas vom Wesen der See.

Diese Insel ist  Mitteleuropa. Und die einsamen Kinder auf ihr sind die Deutschen.  Wie die Engländer sind wir vom  „Rest“ der Welt getrennt, allerdings nicht raum-zeitlich wie jene, sondern durch unser Wesen; im Charakter und im dunklen Wissen unserer Identität.

Während die Engländer ihre Insellage dazu benutzen, die Welt zu erobern, ist durch unsere zentrale Lage, die uns von vornherein wie die Speichen eines Rades mit allen anderen verbindet der entgegengesetzte Trieb schicksalhaft eingepflanzt: immer wieder tief in unsere eigene Verfasstheit, Stimmung, in unseren Wesenszustand vorzudringen - in den Kontinent des Geistes.

Stellen wir uns dieses geistige Land so vor, wie zu alter Zeit der europäische Kontinent im äußeren ausgesehen haben mag:  wild, unzugänglich durch riesige Wälder, schroffe Gebirge, tiefe Seen und reißende Flüsse. Durch diese innere Landschaft führen drei  alte Wege zu einem Zentrum oder Heiligtum, das wenige betreten hatten. Diese Wege heißen Kunst, Wissenschaft und Religion.

Immer wieder, wenn Mittelland bedroht wird und sich bis zur Unkenntlichkeit zersetzt hat, schreiten die Pilger auf inneren Pfaden zu ihren Heiligtümern, um Wissen, Kraft und Schönheit zu laden.

Dieser Zug setzte sich 1770 wieder in Bewegung. Es ist die Periode des „Sturm und Drangs“, besonders der Dichter, aber auch der Denker; es ist der Anfang der „Deutschen Bewegung“, die sich in  nur wenigen Jahren zu einer imposanten Demonstration des Geistes, der Religion, Wissenschaft und Kunst, zur Reform in Politik, Ökonomie, Pädagogik, Staats- und Heerwesens und anderem mehr ausweitete. Um dann 1819 ihr jähes Ende  mit den  Karlsbader Beschlüssen, den „Demagogenuntersuchungen“  zu finden. Humboldt mußte seinen Hut nehmen. Gegen Arndt wurde ermittelt und ihm wurde verboten an der Bonner Universität Vorlesungen zu halten. Ludwig Jahn wurde verhaftet und bis 1825 inhaftiert; und selbst gegen Schleiermacher wurde vorgegangen, um seine Entlassung zu erwirken. Fichtes Reden wurden verboten! Diese Reaktion gegen den neuen deutschen Geist kam in erster Linie von Österreich.

Drei Mächte gegen Deutschland – Papsttum, England und Frankreich
Aber Metternich war vermutlich ein williger Vollstrecker  dreier Mächte deren Speerspitzen von jeher auf Mittelland gerichtet waren: Das Papsttum Roms, die Finanzelite Englands und der Grand Orient Frankreichs. So verschieden sie auch untereinander waren, so einig waren sie in ihrem Bemühen, die deutsche Mitte geistig zu kontrollieren, psychisch zu spalten und physisch in Chaos zuhalten. Warum?

Die Deutsche Bewegung begann auf vielen Gebieten der Kultur erwas Neues zu schaffen. Ihre Grundlage war ein außergewöhnliches Konzept des Wissens, der Freiheit und Selbstbestimmung – bekannt als der Deutsche Idealismus. Durch ihn bahnte sich eine Synthese von Wissenschaft, Kunst und Religion an, deren kulturelle Energie wie bei einer Kernfusion groß und nachhaltig gewesen wäre, einen Wendepunkt in der Geschichte einzuleiten. Dieser Prozess hätte die alten  Mächte, die seit vielen Jahrhunderten ihre eigene Agenda verfolgen, erschüttert.

Der Deutsche Idealismus knüpfte nicht nur an die Reform Luthers an, er nahm auch die mystischen Fäden der Neuzeit und des Mittelalters auf und entdeckte dann in seiner Geistes Tiefe den uralten indogermanischen Wissensstrom. Die Idealisten entdeckten dieses Wissen, ja sie schufen es erneut aus eigener Kraft, bevor sie Jahre später mit den  Veden (Wissen, Lehre) der Hindus in Berührung kamen. Die Brüder Schlegel  lernten Sanskrit und gaben 1808 eine Direktübersetzungen aus dem Ramayana, dem Buch Manu und der Bhagavadgita heraus. Schlegel sagte euphorisch: „alles, alles stammt aus Indien ohne Ausnahme“.

Zu gleicher Zeit wurde ein anderes Werk aus den  Veden veröffentlicht das: Maha-Bak, das große Wort. Unter diesem Titel verbargen sich  Auszüge aus den Upanischaden. Diese Schrift beeindruckt  Schopenhauer dermaßen, daß er später schrieb:

„Alles atmet hier indische Luft, und ursprünglich naturverwandtes Dasein! Und oh! Wie hier der Geist rein gewaschen von allem ihm früh eingeimpften jüdischen Aberglauben und aller diesem frönenden Philosophie. Das Buch ist der Trost meines Lebens gewesen und wird der meines Sterbens sein.“ (Parerga II, 427)

Sein Bekenntnis zur Vedanta und der Abkehr von der jüdisch-christlichen Religion und ihrer Philosophie offenbart in der Tat einen gewaltigen Riß, weniger innerhalb der deutschen Geistesbewegung selbst, als vielmehr zwischen der sich herausbildenden deutschen Weltanschauung und den geistigen Traditionen und Anschauungsweisen der uns umgebenden Völker und Kulturen.  

Diese Scholle brach vom Festland ab, ohne sich von ihr zu entfernen und wurde zur Insel der einsamen Kinder, die ihre eigenen Spielregeln schufen und ihre eigene Vorstellung vom Leben, von der Wissenschaft, Religion und Kunst entwarfen.

Der Deutsche Idealismus, zu dem auch wesensverwandt die Romantik gehörte, zeigte sich als ein Gegenentwurf zum englischen Sensualismus, zum französischen Rationalismus, zur Aufklärung, zum Deismus und zur christlich–jüdischen  Religion; und das machte die  Isolation perfekt.

Nun waren die Deutschen nicht mehr nur Ketzer, Spalter und Abtrünnige,  nein, sie sind schlichtweg zu Anderen, zu Fremden, zu Heiden geworden.

Der Deutsche gnostische Idealismus
50 Jahre lang, von 1770 bis 1820, bestand für uns Deutsche die Möglichkeit einen eigenständigen kulturellen Weg zu gehen, der Freiheit, Wissen und Selbstbestimmung essentiell mit einschließt. Dieser Weg des Wissens wird in der uralten indischen Tradition auch als Jnana-Marg bezeichnet. In der europäischen Tradition ist es die Gnosis, durch die der einzelne Erleuchtung und Befreiung durch Wissen und Erkenntnis erlangen sollte. Daher kann man die deutsche idealistische Philosophie und Romantik als gnostischen Idealismus bezeichnen. Aber was diesen von der Gnosis und der altindischen Tradition wesentlich unterscheidet ist seine grundsätzliche Weltzugewandtheit, und hierin liegt auch die Bedeutung, Eigenart und Aufgabe des Deutschen Idealismus.

Der Weg des Wissens, diese eigenartige gnostische Bewegung der Deutschen,  fand wie schon gesagt 1819 sein jähes Ende. Das deutsche Volk stand an einer Gabelung, wo der eine Weg verbaut und der andere dunkel und unbekannt war, aber beschritten werden mußte. Das war und ist der Weg des Schicksals oder Karma Weg.

Mehr unbewußt hat das Deutsche Volk das Kreuz auf sich genommen, um durch die harten Schläge des Schicksals Reinigung, Gleichgewicht, Disziplin und Überlebenswillen zu entwickeln und sich erneut der inneren Wahrheit zu stellen, die nur durch Kampf und Auseinandersetzung errungen werden kann.

2015 – gleichzeitig Tief- und Höhepunkt eines karmischen Zyklus
Dieses Kreuz wurde im 20. Jh. zur Swastika,  zum Hammer des Thors, dessen wirbelnde Enden die harten Schläge des Karmas symbolisieren, um Purifikation zu erlangen. Meines Erachtens endet dieser karmische Zyklus im Jahr 2015, was aber bereits schon mit dem Fall der Mauer eingeleitet wurde. 1989 begann ein neuer Zyklus, der mit 2015 einen Höhepunkt erreichte, obwohl er im äußeren einen Tiefpunkt darstellte.

Dieser Höhepunkt zeichnet sich durch etwas Einmaliges aus: die Wahrnehmung der eigenen Identität durch eine gemeinschaftlich vollzogene spontane Selbstreflexion. In einer Stunde der Not und der Schmach haben die Deutschen ihre Seele wiedergefunden.

Zum ersten Mal haben wir Deutschen unsere Identität individuell und gemeinschaftlich wahrgenommen und damit wieder den Weg des inneren Wissens freigelegt, wenn auch nur punktuell und rudimentär. Diese spontane Selbstreflexion unabhängig von äußerer Bildung, von Politik, Wissenschaft, Schule, Religion und anderem mehr – ein Reflex und zugleich auch eine Reflexion, die allein aus  Selbsterhaltung, wie ein Funke aus den Schlägen des Schicksals gesprungen, sich zum Licht entfaltet hat. Das bedeutet auch, die spontane Selbstreflexion zur Selbsterkenntnis und Selbstrealisation  fortzuentwickeln und zu vertiefen.

Zurück zu den Wurzeln
Deshalb kehren wir zur Wurzel der Deutschen Bewegung zurück, um einige verloren gegangenen Fäden aufzunehmen. Wir müssen uns ein Stück deutscher Geschichte erneut aneignen, um zu bestimmen wohin wir gehen wollen. Wir müssen unsere Eigenart, unsere Fähigkeiten und Fertigkeiten entdecken und kultivieren, und nicht die Eigenheiten anderer Völker kopieren.

Wir müssen zurück zum Idealismus und zum Naturalismus der Romantik; sie sind Herz und Kopf unserer Kultur. Und wo Herz und Kopf, Gedanke und Gefühl verschmelzen, entsteht etwas zutiefst Befreiendes und Mystisches – ein Symbol der Freiheit: der Schmetterling. Und wie der Schmetterling eine echte Metamorphose vom Ei über die Raupe, dem Kokon bis zu seiner Endgestalt durchmacht, so durchlebt das deutsche Volk seine vielfältige und tiefgreifende Wandlung solange, bis es seine wahre Form erreicht.

Das „Müssen“ bedeutet hier keinen Zwang, im Gegenteil,  es ist der Freiheitsimperativ als ein Befehl, Wille und Setzung, den jeder nur sich selbst geben kann, oder überhaupt nicht.

Die Ichheit – Erkenne dich selbst
Karl Ballmer spricht von einer wissenschaftlichen Entdeckung des protestantischen Deutschland des 18. und 19. Jh. von epochaler Bedeutung, einer Entdeckung der Deutschen Idealisten. Sie entdeckten, so Ballmer, „dass die Fähigkeit der Menschen `Ich´ zu sich zu sagen, unmittelbar göttlich sei. Mit dieser unerhörten Entdeckung waren Risiken verbunden, wenn die Lenker und Hüter der volkstümlichen Religion nicht willens waren, sich auf die philosophischen Zumutung einzulassen, dass überall dort, wo `Ich´  gesagt wird, eigentlich Gott der Aussagende sei, weil das Weltwunder des `Ich´-Sagens in letzter Instanz nur Gott selbst sein könne.“

Ballmer vereinfacht die Problematik, bringt es aber auf den Punkt. Es ist die Theorie und Praxis der Ichheit oder des reinen Selbstbewusstsein, etwas was die damaligen Philosophen Jahre später in den Schriften der Vedanta auf einer hohen Erkenntnisstufe wiederentdecken werden.

Es ist die Freiheitslehre des deutschen Volkes.
Wissenschaftler, Dichter, Philosophen, Pädagogen und Politiker der deutschen Bewegung gingen nun daran diesen einzigartigen Bewusstseinszustand der Ichheit zu erforschen, um ihn dann auf ihrem eigenen Gebiet anwenden zu können. Was zeichnet ihn aus, was ist seine Qualität?

Die Ichheit ist das reine Selbstbewusstsein des Menschen, seine wahre Identität, die durch Selbsterkenntnis und Selbstbestimmung erlangt wird. Das reine Selbstbewusstsein hat man nicht, man besitzt es nicht, sondern realisiert es. Dieses Realisieren wird im deutschen Idealismus Setzten, Produzieren, Handel genannt. Genau das macht es so schwierig, die Philosophie von Hegel, Fichte und Schelling und anderen zu verstehen; denn wir halten hier nichts Feststehendes und Dinghaftes in der Hand.

 

Wer also den deutschen Idealismus begreifen will, sollte sich gleich mit der Krone seiner Schöpfung befassen: der Ichheit. Das heißt mit sich selbst, mit seinem innersten Selbst als Kern seiner Individualität. Doch hierzu reichen die üblichen analytischen Wege nicht aus. Nur durch Kontemplation oder Meditation (sie sind nicht identisch) ist es möglich, zu sich selbst vorzudringen. Was ist Kontemplation, das lateinische Wort für Betrachtung?

Kontemplation – Der Weg zur Ichheit *
Kontemplation „ist nichts anderes als stillzusitzen und nichts tun". Wie in einem Samenkorn sind in dieser Anweisung alle Bestimmungen der Freiheit, des inneren Wissens und Seins enthalten, die sich durch meine entspannte Aufmerksamkeit allmählich in mir entfalten werden. Imagination ist hier der Schlüsselbegriff.

Bei Fichte und Schelling verwandelt er sich in den Begriff der intellektuellen Anschauung. Hegel nahm scheinbar einen anderen Weg – die Dialektik. Mit dem Wort Spekulation hat er aber  einen weiteren Begriff eingeführt, der noch über der Dialektik steht. Jener ist imgrunde nichts anderes als eine Bezeichnung für die bildlose oder reine Imagination. Damit unterscheidet er sich nicht wesentlich von Fichte und Schelling und deren „intellektuellen Anschauung“.

Anschauung, Kontemplation und in eingeschränktem Maß auch Meditation sind wesensverwandt. Während Kontemplation und Meditation besonders im religiösen Bereich vorkommen, ist die anschauende Methode, die intellektuelle Anschauung eine deutsche Schöpfung, die sich von den analytischen und rationalen Verfahren der Engländer, von dem Sensualismus und Empirismus ebenso unterscheidet wie vom Rationalismus der Franzosen und dem Pragmatismus der  Amerikaner.

Anschauung als Methode und Lebensweise
Der „Anschauung“ als Methode und auch als Lebensweise bedienen sich die Dichter, Philosophen, die Wissenschaftler wie auch die Pädagogen und Politiker. Der Grund dafür liegt in der Eigenart der Deutschen und in deren alten indogermanischen Tradition, die zwar unterbrochen bzw. verdrängt, aber nicht vernichtet werden konnte.

Die Anschauung als Lebensweise zeigt sich besonders in unserer engen Beziehung zur Natur. Wir haben uns nie so richtig von ihr losgesagt, um sie z. B. zu beherrschen oder gedankenlos auszubeuten; vielmehr verstehen wir uns immer noch als ein Teil von ihr. Daher gibt es keine so scharfe Trennung von Subjekt und Objekt in unserer Wahrnehmung wie sie uns die jüdisch–christliche Wahrnehmungsweise vermittelt. Aber auch keine Auflösung beider Bereiche wie in der indischen Philosophie des Buddhismus, der Vedanta oder der Advaita-Lehre.  

Ein prominentes Beispiel für die Anschauung als Lebensweise und Methode gibt uns Goethe. Seine wissenschaftliche Vorgehensweise war reine Naturanschauung und Betrachtung ohne Anwendung der Mathematik, Analytik und Theorie. Und doch schuf er seine Farbenlehre, Pflanzenlehre und die Tonwissenschaft, die einen anderen Weg des wissenschaftlichen Forschens wiesen. Zugleich war und blieb er ein Kind der Natur. Die Natur war ihm ein und alles, was heißt, dass die „Naturanschauung“ zugleich auch seine besondere Weise war zu leben.

Die „Anschauung“ geht immer von der Ganzheit aus und versucht das Besondere und Einzelne direkt mit ihr in Verbindung zu bringen. Das Einzelne ist lebendiger Ausdruck des Ganzen. Es gibt hier keine leeren Abstraktionen. Alles soll Leben, Geist und Kraft atmen. Die Natur ist Ausdruck des Göttlichen, aber sie ist nicht identisch  mit ihm. So wie die Feuchtigkeit mit dem Wasser, der Rauch oder das Licht mit dem Feuer, so ist der göttliche Geist, die kosmische Kraft mit der Natur und dem Menschen verbunden.

Der Weg der lebendigen Anschauung und die moderne Naturwissenschaft
Diesen Weg der lebendigen Anschauung ist die deutsche romantische und idealistische Bewegung gegangen. Wie sehr sie sich von der empirisch-rationalistischen Methode eines Bacon unterscheidet, verdeutlicht dessen, man könnte sagen Wahlspruch, „natura constricta et vexata“: „... die Geheimnisse der Natur [offenbaren sich] mehr dem Pressen und Drängen der Kunst als wenn alles in seinem natürlichen Laufe fortgeht“ (Neues Organon, Buch I, Art. 98).

Dieser Grundsatz wurde zum Prinzip moderner Wissenschaft und Technik, dessen Zwangscharakter mit der Virulenz der Geldökonomie ein festes Bündnis eingegangen ist. Bacon erwähnt auch den anderen Weg, den des „natürlichen Laufs“. Diesem folgt die deutsche Bewegung, deren  Impulse, die sie in knapp 50 Jahren gesetzt hat, bis heute nachwirken. Diese Weise benötigt mehr Zeit der Reife und Hingabe. Bacons restriktive Methode dagegen beschleunigt den Erfahrungszyklus, multipliziert die Ergebnisse und vor allen Dingen stellt sie geringere spirituelle und ethische Anforderungen an die Persönlichkeit des Wissenschaftlers.

 

Goethe, Paracelsus und die Quantentheorie
Goethes Naturanschauung finden wir schon Jahrhunderte früher bei  Paracelsus in seiner Signaturenlehre verwirklicht. Und selbst die moderne Quantenphysik ist ein typisch deutsches Produkt, die ihre Wurzeln auch in der deutschen Bewegung, also in der Romantik und im Idealismus hat, in der die „Anschauung“ als unreflektierte subjektive Grundlage in Theorie  und Experiment aufscheint. So z. B. in der Unschärferelation und in der Verschränkung von Subjekt und Objekt, von Beobachter und Natur bzw. Gegenstand. Mit den Begriffen „Anschauung“ und der „Ichheit“ haben wir Grundstein und Schlußstein des Deutschen Idealismus gefunden. Zwischen diesen spannt sich das gesamte allerdings unvollständige Bauwerk der deutschen Bewegung - Schöpfung, Grund und Gerippe einer neuen mitteleuropäischen Kultur.

Die deutsche Bewegung – Der Weg der Freiheit
Zusammenfassend kann man feststellen, das es drei Ebenen der Anschauung gibt: die ästhetische, die intellektuelle und die spirituelle Anschauung. Sie repräsentieren drei Wege oder Modi des Idealismus; oder mit anderen Worten: Kunst, Wissenschaft und Religion.

Die ersten beiden sind von der dt. Bewegung tiefgründig entwickelt worden. Die spirituelle Anschauungsweise jedoch stellt eine ernsthafte Herausforderung und Weiterentwicklung des deutschen Idealismus dar, die in Zukunft zu leisten wäre.

Doch bevor das geschehen kann, sollte das Wissen und die Erkenntnisse, die in der deutschen Philosophie und Bewegung brach liegen, herausgearbeitet werden. Denn sie sind in Praxis und im Geiste eine Lehre der Freiheit; und Freiheit hängt eng mit Wissen und Sein zusammen, die wiederum die Grundlage abgeben für innere Werte, die uns durch den technologischen und zivilisatorischen Wandel abhanden gekommen sind.

Freiheit, Wissen und Sein sind selbst schon höchste Werte, aber noch viel mehr sind sie konstituierendes Element meiner selbst, der ewigen Ichheit. Diese Wechselbeziehung hat der Idealismus von Fichte, Schelling und Hegel tiefgründig erforscht und dargestellt.

Unser heutiger Zustand zeichnet sich einzeln aber auch in der Gemeinschaft durch zwei negative Zustände aus: durch Lebensschwäche und Werteverlust. Beide resultieren aus dem „Verlust der Mitte“, bzw. der eigenen Identität. Seit mindestens dreihundert Jahren kämpfen wir um unsere Identität und damit um Freiheit, Wissen und Sein.

Freiheit, Wissen und Sein
Fichte schreibt: „...denn die Freiheit oder das Wissen ist das Seyn selbst; und das Seyn ist das Wissen selbst, und es ist durchaus kein anderes Seyn. Beide Ansichten sind unzertrennlich voneinander. Das ist der wahre Geist des transzendentalen Idealismus. Alles Seyn ist Wissen. Die Grundlage des Universums ist nicht Ungeist, Widergeist, dessen Verbindung mit dem Geiste sich nie begreifen ließe, sondern Geist, kein Tod, keine leblose Materie, sondern überall Leben, Geist, Intelligenz, ein Geisterreich, durchaus und nichts anderes.  Wiederum alles Wissen, wenn es nur ein Wissen ist, …. ist Seyn.“

* Anmerkung von mir: Kontemplation und Ichheit siehe:

http://www.freiheit-wahrheit-verantwortung.de/wahrheit/ 

Hier sind vier einfache Kontemplationsübungen zu finden.

Siehe insbesondere auch:

http://www.freiheit-wahrheit-verantwortung.de/hu/






10:06
Am 25.02.2018 veröffentlicht
 
► Demokratie – im westlichen Sprachgebrauch ein sehr häufig verwendeter Begriff, der in der Regel mit hohen Wertvorstellungen gefüllt wird. ✓ http://www.kla.tv/12003 Wie aber funktioniert Demokratie tatsächlich und geht in einer Demokratie die Macht wirklich vom Volk aus anstelle z.B. von einer Diktatur? Oder ist gerade dann, wenn im Namen der Demokratie politisiert wird, eine Täuschung im Spiel? Dieser kleine Lehrfilm befasst sich in grundlegender Weise mit diesen Fragen und kommt mit der Vision einer in uns allen angelegten Schwarmintelligenz auch zu einem echten Happy-End.

Mittwoch, 8. Februar 2017

... Es wurde am 18. Januar 1871 von König Wilhelm I. ausgerufen, was gleichzeitig seine Proklamation zum Kaiser war, und zwar noch während des Krieges, und ausgerechnet im Spiegel- saal von Versailles, dem so geschichtsträchtigen Ort Frankreichs. Das war eine außerordent- liche Provokation und vor allem eine Demütigung – was nie hätte passieren dürfen. Ein Reich gehört im eigenen Land ausgerufen, wo es auch hingehört. Doch ist es so geschehen, und wir können uns denken, daß für Frankreich die Angelegenheit nicht erledigt war, zuviel Ungelöstes blieb zurück. Aber im Grunde hatten die Übergriffe Napoleons I. bereits die Ursachen für den lange andauernden Konflikt gelegt, der sich weit ins 20. Jahrhundert erstreckte. Es gibt widersprüchliche Aussagen darüber, welches Horoskop für Deutschland gültig ist. Meist wird das Radix der Wiedervereinigung 1990 verwendet, was ich auch bisher nutzte, oder die Gründung der Bundesrepublik 1949. Fakt ist jedoch, daß das Kaiserreich nach wie vor existiert – sogar bestätigt vom Bundesverfassungsgericht – es ruht nur in seiner Geschäftsfähigkeit. Wir könnten es im Grunde wieder aktivieren, über eine Nationalversammlung des Volkes, das über eine neue Verfassung zu entscheiden hat. Aber genau das ist der Mehrheit des Volkes gar nicht bekannt, und die heute Regierenden hüten sich, das zu sagen. Aus diesem Grund müßten wir das Radix des Kaiserreiches als Haupthoroskop betrachten, und die anderen als Nebenhoros- kope – das ist mir aber auch erst seit einiger Zeit klar. ... Das Militär spielte in damaliger Zeit eine große Rolle, und das preußische Heer war für strenge Disziplin bekannt (Saturn H8 in 8). Fürst Bismarck als 1. Reichskanzler war dabei ein treuer Diener des Kaisers, setzte aber auch viele Neuerungen durch, so erblühte unter ihm die Wirt- schaft, wofür mehrere Faktoren zuständig sind.

Zum Einen waren die Deutschen generell sehr kontaktfreudig mit anderen Nationen (Merkur H1 in 9, Mond in 7), diese aber auch mit uns (Jupiter H7 in 1). Man investierte gern im Ausland (Mond H2 in 7), und das ganz offen und großzügig (Mond im Schützen), was uns viel Wert- schätzung einbrachte (Jupiter H7 in 1). Zum Anderen gab es damals einen Boom von Erfin- dungen, wobei man schon von 'Erfindergeist' sprechen kann (Uranus in 3). Und dann haben wir noch die Fähigkeit, wirtschaftlichen Reichtum und Erfolg 'wie aus dem Nichts' zu generieren (Pluto im Stier in 12 Qu. Venus am MC), und diese wird sofort kreativ umgesetzt (Mars H12 in 5). Es war die Zeit der Goldgräber, und eine entsprechende Aufbruchsstimmung.

Diese Eigenschaften wurden später unter Wilhelm II. im damals wohl größten Projekt deutlich: der Bagdad-Bahn. Wilhelm, der sehr gute Beziehungen in den Nahen Osten pflegte, hatte den Traum, eine Bahnverbindung zwischen Berlin und Bagdad entstehen zu lassen. Das hätte na- türlich die Handelsbeziehungen revolutioniert, weil praktisch damit die alte Seidenstraße leben- dig geworden wäre. Die Bahnstrecke war fast fertiggestellt, es fehlte noch der Teilabschnitt durch Serbien. Dann geschah das Unfaßbare, der österreichische Thronfolger wurde in Serbi- ens Hauptstadt Sarajevo erschossen. Warum wohl? Es gab und gibt Neider, die uns eine gute Wirtschaft nicht gönnen, und um ihre eigene fürchten. Wilhelms Beistandspakt mit Österreich war der Grund, warum wir überhaupt in den WW1 eintraten.

 
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An diejenigen, die Deutschland abermals wirtschaftlich wie sozial plattmachen möchten:
ihr hättet es so viel einfacher haben können, mit wesentlich weniger Aufwand, indem ihr uns einfach unsere ganze Souveränität zurückgegeben hättet. Dann hätten wir irgendein Horoskop aus der Neuzeit, mit dem wir uns leistungsmäßig schlicht zu den anderen gesellt hätten, und vor allem hätte dann Pluto nicht im Stier gestanden, der Garant für unsere 'Steh-auf-Männchen'- Mentalität. So aber, solange das Kaiserreich-Radix noch wirkt, werden wir die Wirtschaftskraft nie gänzlich verlieren, und selbst nach einem Totalbankrott sehr schnell wieder vorne sein. Im Übrigen ist Neid kein guter Ratgeber, er zeugt von Verlustangst. Könntet ihr euch durchringen zu einer Win-Win-Situation durch Cooperation? Es ist allgemein bekannt, daß dies besser funktioniert...

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Durch die Proklamation im damals besetzten Paris haben wir uns einen Übergriff geleistet, der in der Folge starke Einschränkungen für das Volk bedeutete (Saturn H8 + H9 SP Mond), wie auch immer wieder Angriffe aus heiterem Himmel (Mars H12 in 5). Das Volk wurde und wird dadurch ins Schleudern gebracht, in eine Krise – andererseits gibt es eine starke Verbindung zum Wissen des Herzens (Mond Konj. GZ). Außer dem deutschen Volk hat nur Russland eine ganz ähnliche Verbindung, und das ist auch der Grund, warum man unseren Kontakt zu ver- hindern sucht – aber genau diese russisch-deutsche Einigkeit würde dem ganzen eura- sischen Kontinent Frieden bringen! ...

Krönung Wilhelms I. in Königsberg 1861 © s.u.

Wir hatten damals – 1871 – eine starke Herzenskraft (Löwe am IC), die aber durch die leichtsinnige Proklamation in Frankreich quasi abgegeben wurde (Sonne H4 in 9). Es war im Grunde auch ein Verrat (Sonne-Uranus), mit dem sich Kaiser Wilhelm I. selbst entwürdigt hat (Sonne-Neptun), und damit auch uns.

Vielleicht waren seine Beweggründe Rache für Napoleon I., der auch seine Mutter demütigte. Aber ein wahrer Kaiser darf sich keine Rache leisten, weil sie ein Bumerang ist, und letzt- endlich auf das Volk zurückschlägt.

Das Kaiserreich wurde 1919 mit dem Friedensvertrag von Versailles praktisch lahmgelegt, zu sehen als direkte Neptun-Auslösung im 49-J-Geschichtsrhythmus. Neptun-Uranus, der Schock, der uns anscheinend heute noch in den Knochen sitzt. Das Radix der Wiedervereinigung hat auch eine Neptun-Uranus Konjunktion, also ist der Schock immer noch nicht gelöst. Der Weg heraus wird nur über die Wahrheit möglich sein.

Deutsches Kaiserreich 1871 Update
Sternenlichter 2.0   Der Beginn einer neuen Reise...   ... Aufbruch zurück ins Herz

 


MSC - das stelldichein der kriegstreiber
die münchner kriegstreiber-konferenz ist ein stelldichein des tiefen staates - neocons. zionisten, satanisten. sehr gute analyse ihrer kriegsstrategien und allianzen weltweit. glücklicherweise kommen die lichtkräfte mit dem austrocknen des sumpfs gut voran, s. die rubriken: brief an die leser..

Verwirrung der Diplomaten und Militärs in der MSC 2018
von Thierry Meyssan | Damaskus (Syrien)

Die von den Deutschen organisierte Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) hat sich in ein globales Forum der Minister für auswärtige Angelegenheiten und der Verteidigung verwandelt. Jeder wollte die politische Entwicklung der aktuellen Situation antizipieren, während die Organisatoren versuchten, ihre Causa der Aufrüstung voranzutreiben. Auch wenn die Standpunkte der Einen und der Anderen klarer geworden sind, bleibt letztlich die Frage nach den neuen Regeln des Spiels noch offen.

Die Münchner Sicherheitskonferenz ist im Laufe der Zeit die wichtigste internationale Zusammenkunft der Welt zum Thema geworden. Im Rahmen des Kalten Krieges geschaffen von einem ehrenwerten Ultrakonservativen, einem Widerstandshelden gegen den Nationalsozialismus, Ewald-Heinrich von Kleist-Schmenzin, hatte sie immer schon eine atlantische und anti-kommunistische Richtung. Sie ist nichtsdestoweniger ein deutsches Ereignis und keine amerikanische Initiative.

Im Jahre 1963 gegründet, führte sie damals ca. 60 Persönlichkeiten zusammen. Henry Kissinger, der damals nur ein Spion und Akademiker war, und Helmut Schmidt, der nur einfacher Bundestagsabgeordneter war, nahmen daran teil. Seit 2009, unter der Leitung des neuen Präsidenten, des Diplomaten Wolfgang Ischinger, ist die Konferenz nicht mehr ein deutsch-US strategisches Seminar, noch ein europäisches Forum, sondern das Weltereignis der internationalen Beziehungen und der Verteidigung.

Die Konferenz 2018

Die Veranstaltung des Jahres 2018 führte 682 hochgestellte Persönlichkeiten zusammen, darunter ungefähr 30 Staats- und Regierungschefs, 40 Minister für auswärtige Angelegenheiten, weitere 40 Verteidigungsminister und fast alle Chefs der westlichen Geheimdienste, ohne die Direktoren der atlantischen Think Tanks und humanitären NGOs oder die angepassten Journalisten mitzurechnen [1]. Seit drei Jahren wird auf diskrete Weise am Rande der Konferenz ein Gipfeltreffen der Geheimdienste abgehalten.

Das außergewöhnliche, sehr hohe Niveau dieses Treffens lässt sich durch die aktuelle internationale Unordnung erklären. Jeder hat gut verstanden, dass das unipolare durch die Vereinigten Staaten seit 1995 aufgezwungene System nicht mehr besteht. Trotzdem weiß niemand genau, was folgen wird.

Ist die Bestätigung der Macht des deutschen Militärs nun möglich?

Die einladende Macht, d. h. Deutsche mit privatem Status und nicht die des Bundesstaates, wollte die Teilnehmer benutzen, um ihre eigenen Ziele voranzutreiben. Ein am Eingang verteiltes Dokument beginnt mit zwei Artikeln. Der auf der linken Seite des Dokumentes befindliche, von Außenminister Sigmar Gabriel unterzeichnete, enthält diesen Satz: „Es ist weder leichtsinnig noch anti-amerikanisch, sich ein Europa ohne die Vereinigten Staaten vorzustellen [2]. Der rechte Artikel, von Rechtsanwältin Constanze Stelzenmüller geschrieben, analysiert die Unterschiede zwischen Präsident Trump und seinen Senior-Beratern, um mit einer Warnung angesichts ihrer möglichen Entwicklungen zu schließen [3].

Kurz bevor Berlin durch die mangelnde parlamentarische Mehrheit gelähmt war, dachte die Bundesregierung über die Möglichkeit nach, stark in ihre Armee zu investieren und die Kontrolle über die gesamten europäischen Armeen, einschließlich der französischen zu übernehmen [4]. Es geht darum, die Europäische Union in dem Moment zu nutzen, wo die Vereinigten Staaten sich in einem Krisenzustand befinden, um die deutsche Wirtschaftskraft politisch geltend zu machen. Aber wie kann man auf die mächtige britische Armee nach dem Brexit verzichten? Wie kann man mit den französischen Atomwaffen umgehen? Und wie viel Flexibilität sind die Vereinigten Staaten bereit, Deutschland zuzugestehen?

Der britische Premierminister, Theresa May, antwortete in eigener Sache, dass das Vereinigte Königreich einen Verteidigungs-Vertrag mit der Europäischen Union aushandeln wolle, nachdem es sie verlassen haben würde; dies stellt Deutschland in jene Position, die Winston Churchill vorschwebte. Die Europäische Union muss die Stabilität im Westen des Kontinents aufrechterhalten, London wird immer ein starker Verbündeter für sie sein, aber es wird die Regierung ihrer Majestät sein, die die gemeinsamen Ziele setzen wird und sicherlich nicht Berlin und nicht Paris.

Der französische Premierminister, Édouard Philippe, hat die europäische Verteidigungsgemeinschaft gelobt und versprochen, dass sein Land 2 % seines BIP für militärische Angelegenheiten im Jahr 2025 aufwenden werde. Die ausgezeichnete Kommunikation von Präsident Emmanuel Macron nutzend hat er seine Unterstützung für deutsche Ambitionen bekräftigt, ohne konkret auf die Frage der Atomstreitmacht einzugehen. Man ist also kaum weitergekommen: Das Tandem Macron-Philippe freut sich über den neuen Mechanismus der Europäischen Zusammenarbeit in der Rüstungsindustrie (PESCO), hat aber nur mit London konkrete Verpflichtungen unterzeichnet.

Die riesige US-Delegation hat sich dem Vorbereitungsdokument entsprechend verhalten: Washington legt großen Wert auf seine Verbündeten, um seine Glaubwürdigkeit zu stärken. Das heißt also, dass die Bestätigung der deutschen militärischen Macht nur möglich ist, insoweit das Pentagon die Leine lockert.

Die Ukraine und die Krim

Obwohl Deutschland für die europäischen Sanktionen gegen Russland gestimmt hat, stellen die Mitglieder der MSC die Wiedervereinigung der Krim mit Russland nicht in Frage. Sie stützen sich nicht auf das Beispiel der deutschen Wiedervereinigung, weil diese nicht zu Lasten eines anderen Staates ging, sondern auf ihre eigene Vorgehensweise, die Unabhängigkeit von Slowenien, Kroatien und Bosnien und Herzegowina gegen den Willen der Föderation Jugoslawien (aktuelles Serbien) anerkannt zu haben [5]. Sie analysieren die ukrainische Krise mit der Plattentektonik. Für sie haben die Kräfte, die sich dort seit zwanzig Jahren bekämpfen, zu dieser Scheidung geführt. Daher ist die Frage des Donbass, jene der Abgrenzung der Platten. Die Antwort ist nicht dieselbe, je nachdem man die lange oder die kurze Geschichte in Betracht zieht.

Wie auch immer, die MSC betrachtet die Minsk II-Verträge als die einzige Lösung für Frieden, aber sie versteht sie nicht in der gleichen Weise wie Moskau, weil dieser Text besonders ungenau ist.

Die Deutschen waren von dem Vorschlag des Präsidenten Wladimir Putin überrascht, eine Stabilisierungstruppe der Vereinten Nationen im Donbass bereitzustellen. Sie verstehen sie als Instrument für die Durchsetzung der Kiew-Agenda und mithin der Entwaffnung der Region, während sich die ukrainische Regierung, ihrerseits, für eine neue Konfrontation vorbereiten könnte. Dies ist offensichtlich nicht der russische Standpunkt.

Ungefähr zehn ukrainische Persönlichkeiten waren in München präsent. Sicherlich Präsident Petro Poroschenko und seine Verbündeten, wie sein Minister für auswärtige Angelegenheiten Pawlo Klimkin (ehemaliger Botschafter in Berlin) oder der Bürgermeister von Kiew, Vitali Klitschko (Ex- Schwergewicht-Boxweltmeister WBC & WBO, "Held" des Maidan). Auch die Wirtschaftsführer wie Natalie Jaresco (eine ehemalige Mitarbeiterin des US-State Department, die von Washington dort als Finanzminister platziert wurde) oder der Leiter von Naftogaz, Andriy Kobolyev und die Oligarchen Viktor Pinchuk und Sherhiy Taruta. Aber da die MSC nur ein sehr begrenztes Vertrauen in das derzeit an der Macht befindliche Team hat, hatte die Konferenz auch Yulia Timoschenko, die Abgeordneten Mustafa Nayyem (den Auslöser des Maidan) und Svitlana Zalishchuk (US-National Endowment for Democracy) eingeladen.

In einem separaten Raum, vor indiskreten Blicken geschützt, haben die Vertreter von Frankreich, Deutschland, der Europäischen Union und Russland jene der Ukraine getroffen. Nichts ist vorangekommen und vor allem nicht die Idee einer Bereitstellung von Friedenstruppen.

Der Nahe Osten aus der Sicht von Berlin

Deutschland ist in dem US-Projekt im Nahen Osten in erheblichem Maße engagiert, (in der von Admiral Arthur Cebrowski entworfenen Zerstörungs-Strategie von Gesellschaften und Staaten [6]), aber wenig in dem amerikanisch-britischen Projekt des "arabischen Frühlings". Deutschland beherbergt und unterstützt seit dem Kalten Krieg mehrere Hauptsitze der Muslim-Bruderschaft, darunter den der Syrer in Aachen. Es hat auch an der Ermordung des ehemaligen libanesischen Premierministers Rafik Hariri teilgenommen [7]. Es hat in 2012 den Feltman-Plan der totalen und bedingungslosen Kapitulation von Syrien mitverfasst. [8]. Heutzutage ist Volker Perthes, Direktor der Stiftung Wissenschaft Und Politik, sein staatlicher Think-Tank, Berater von Jeffrey Feltman bei den Vereinten Nationen.

Seit mehreren Jahren sind die internen Dokumente des europäischen Dienstes für Äußere Aktionen (SEAE) Kopien von Hinweisen von Volker Perthes für die deutsche Regierung.

Volker Perthes war natürlich in München [9] mit Jeffrey Feltman und ihren Freunden, Lakdhar Brahimi, Ramzi Ramzi, Steffan de Mistura, den Generälen David Petraeus (der KKR Fund war auch durch Christian Ollig vertreten) und John Allen (Brookings Institution), sowie Nasser al-Hariri, Präsident der hohen Behörde für die Verhandlungen (pro-saudische syrische Opposition), Raed al-Saleh, Direktor der Weißhelme (Al-Kaida) und mit ihren katarischen Sponsoren, einschließlich des Emirs Thamim.

In einem Artikel des vorbereitenden Dokuments der Konferenz [10] versichert Volker Perthes, dass das politische Gleichgewicht im Nahen Osten im Begriff ist umzukippen. Aber er argumentiert im Hinblick auf seine Wünsche und nicht im Hinblick auf das, was er sieht. Er behauptet, dass die Regierung in Damaskus durch den Krieg erschöpft sei, obwohl sie eben den Israelis eine intelligente Falle gestellt hat und es geschafft hat, eines ihrer Flugzeuge zu zerstören. Er bewertet die saudisch-iranische Rivalität, indem er annimmt, dass Riyad in einer starken Position sei, während der Gegen-Putsch gegen den Palast seit geraumer Zeit aus dem Ausland organisiert wird. Er stellt sich vor, dass die VAE Saudi-Arabien gegen Teheran helfen werden, während sie gerade Riyad zur Teilung des Jemen gezwungen haben, und sie durch die Umgehung des anti-iranischen Embargos sich Profite in Dubai verschaffen.

Die Fehler von Volker Perthes wurden durch jene der drei Bosse des deutschen BND (Bruno Kahl), des britischen MI6 (Alex Younger) und der französischen DGSE (Bernard Émié) – willentlich - erweitert, die in einem abgelegenen Raum, vor einem für seine Leichtgläubigkeit ausgewählten Publikum ihre Bedenken über die türkische Operation in Syrien erklärt haben. Die drei Männer gaben vor zu glauben, dass die YPG-Soldaten das beste Bollwerk gegen Daesch wären, obwohl sie mit ehemaligen Daesch-Kämpfern die Border Security Force bilden sollten, und dass diese Woche mehrere Dschihadisten-Offiziere durch die syrische arabische Armee verhaftet wurden, als sie mit kurdischen Kämpfern vermischt in Afrin einzogen [11]. Sicherlich besteht der Job dieser drei Meister-Spione darin, zu wissen, wem sie die Wahrheit verdanken und wen sie anlügen können. In ihrem Schwung fortfahrend haben sie wissen lassen, dass die syrische arabische Armee Chemiewaffen verwende – indem sie die räumliche Abwesenheit des US-Verteidigungsministers, Jim Mattis, ausnutzten, der wenige Tage zuvor das Fehlen von Beweisen unterstrichen hatte [12] -.

Letztlich, bevor Deutschland massiv aufrüstet, sollte es seine Außenpolitik-Analysten mit mehr Sorgfalt auswählen.

Thierry Meyssan

Thierry Meyssan Politischer Berater, Gründer und Präsident vom Voltaire Netzwerk - Réseau Voltaire. Letztes französisches Werk: Sous nos yeux - Du 11-Septembre à Donald Trump.


 

ein buch mit 421 seiten..
Nikolay Starikov
"Wer hat HITLER gezwungen STALIN zu überfallen?"

Das von Dr. Wolfgang Schacht übersetzte Buch von Nikolay Starikov "Wer hat HITLER gezwungen STALIN zu überfallen?" ist im Verlag "Baltosios Gulbes" in deutscher Sprache erschienen.

72 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges besteht damit für den deutschen Leser erstmals die Möglichkeit, sich mit den wahren Ursachen, Hintergründen und wirklichen Inspiratoren der größten und schrecklichsten Katastrophe in der Geschichte der Menschheit vertraut zu machen. Auf der Grundlage eines umfangreichen und detaillierten Faktenmaterials zerreißt Nikolay Starikov mit seiner ausgezeichneten Argumentation und bestechenden Logik das vom Establishment gesponnene Netz der Lügen, Klischees und Mythen über Hitlers Streben nach der Weltherrschaft und seiner Allein-Schuld an diesem grausamen Krieg. Das Buch handelt über jene, welche

  • diesen schrecklichen Krieg erst möglich gemacht haben;
  • Hitler und seine Partei finanziert haben;
  • Hitler geholfen haben, die Macht zu ergreifen;
  • Hitler die erforderlichen Waffen, neue Territorien und ihm den festen Glauben an seine Allmacht gegeben haben.

Die  Übersetzung erfolgte freiwillig, unentgeltlich und ohne irgendwelche kommerzielle Absichten und Ziele. Sie dient allein der Wahrheitsfindung für unsere Kinder und Kindeskinder. Um das Interesse der deutschen Leser an diesem einmaligen "Lehrbuch unserer Geschichte" zu erhöhen, hat Dr. Wolfgang Schacht in seinem Exemplar des Buches auf seiner Internetseite zu den bereits vorhandenen 33 Bildern mehr als 350 zusätzliche Bilder, Tabellen und Diagramme eingefügt. Denn das von Nikolay Starikov geschriebene Buch ist – wie alle seine Bücher – in erster Linie für den russischen Leser bestimmt. Viele Fakten und Details des Großen Vaterländischen Krieges, die zum Allgemeinwissen in Russland gehören, sind dem deutschen Leser weitgehend unbekannt.

Dr. Wolfgang Schacht hat vom Verlag "Baltosios Gulbes" die offizielle Erlaubnis erhalten, dass das von ihm in die deutsche Sprache übersetzte Buch vollständig auf seiner Internetseite veröffentlicht werden kann.

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Die Rothschild-Dynastie: Die Macht hinter der Macht (Video)

von Redaktion

In Wirklichkeit sind moderne Nationen und freie Gesellschaften nur eine Illusion. Es gibt solche unter uns, die sich selbst als die Elite der Menschheit betrachten. Diese vermeintlichen Herrscher denken, es sei ihr Recht und ihre Bestimmung, dieses Land, und tatsächlich die ganze Welt, zu kontrollieren und zu beherrschen (nicht zu regieren).

Was Sie hier lesen werden, ist nur eine Einführung für die Uneingeweihten … Diese endlose Geschichte ist bereits seit Jahrhunderten im Gange und erreicht erst jetzt ihr Reifestadium.

Es kann kaum noch ein Zweifel daran bestehen, dass diese oligarchische Elite buchstäblich unser Militär, unsere Führungspersonen, unser Land, unser Geld und ihr hauptsächliches Instrument moderner Propaganda besitzt, nämlich die Mainstream-Medien.

Eine Studie der Universität Princeton kam eindeutig zu dem Ergebnis, dass Amerika nicht länger von Demokratie regiert wird, sondern von einer Oligarchie. Die Voreingenommenheit, Irreführung und fortgesetzte Propaganda, die durch die Mainstream-Medien verbreitet werden, sorgen dafür, dass ihren Taten und ihrer Agenda beinahe unmöglich auf die Schliche zu kommen ist … beinahe.

Dieses Maß der Kontrolle wird möglich gemacht durch die Entzweiung, die sie uns durch ein andauerndes Trommelfeuer der Angst, des Hasses und der Voreingenommenheit von Geburt an einflößen.

Diese Elite kontrolliert die Kapitalströme auf der ganzen Welt und kann ganze Nationen durch das Zentralbankensystem und den Internationalen Währungsfonds kontrollieren oder stark manipulieren. Diese Kontrolle ist fast allumfassend, besonders da sie dazu entschlossen sind, was auch immer (durch eine totale Gewissenlosigkeit) vonnöten ist, um diese extrem wertvolle (in Bezug auf Macht und Geld) Kontrolle aufrechtzuerhalten.

 


Der verhinderte Marsch: Wenn der Staat das Recht nicht mehr schützt

von Ramin Peymani

Es ist ein kurzer Weg, den der Frauenmarsch am Samstag in Berlin zurücklegen kann, bis nichts mehr geht. Gerade bis zum Checkpoint Charlie kommt die Gruppe der mehr als 1.000 Demonstranten, ehe sie von einigen Hundert linken “Kämpfern” gestoppt wird. In der Berichtserstattung werden Deutschlands Journalisten das Zahlenverhältnis später einfach umkehren, um das Anliegen der Frauendemonstration zu diskreditieren und das straff organisierte Kommando ultralinker Gruppierungen zum spontanen Massenprotest gegen rechts zu verklären. Sie werden Frauenrechtlerinnen zu “rechten Frauen” machen und Freiheitsgegner zu “Gegendemonstranten”. Der Passivität der Polizei ist es geschuldet, dass der zahlenmäßig unterlegene links-grüne Block den angemeldeten und genehmigten Demonstrationszug am Weiterlaufen hindern kann. Mit gutem Zureden versuchen die Beamten die intolerante linke Meute zur Aufgabe ihrer Blockade zu bewegen, ganz offensichtlich mit der Order ausgestattet, keinesfalls Zwang anzuwenden, um Bürgern zu ihrem Recht zu verhelfen. Stattdessen dürfen die Störer unbehelligt ihr Unrecht durchsetzen. Am Ende müssen die friedlichen Demonstranten aufgeben, als sie merken, dass ihre Polizei ihnen nicht helfen darf. Und wer nicht Leib und Leben riskieren will, geht lieber auch dem hochgefährlichen linken Mob aus dem Weg, der schon Teile von Großstädten in Kriegsgebiete verwandelt hat. Auf den Staat kann im Jahr 2018 längst nicht mehr hoffen, wer für das “Falsche” eintritt.